Wien, Wiener Staatsoper, KS Waltraud Meier – Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, Juni 2017

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

KS Waltraud Meier – Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper

Nach der umjubelten Wiederaufnahme von Richard Strauss’ Elektra am gestrigen Montag, 19. Juni 2017 wurde KS Waltraud Meier, die an diesem Abend erstmals im Haus am Ring als Klytämnestra zu erleben war, die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper verliehen. Die Ehrung erfolgte durch Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Mag. Christian Kircher im Anschluss an die Vorstellung auf offener Bühne, wo sich das Ensemble des Abends – darunter Dirigent Michael Boder, KS Nina Stemme, Regine Hangler, Alan Held, Herbert Lippert und KS Wolfgang Bankl – versammelte. KS Waltraud Meier, die vor 30 Jahren ihr Debüt an der Wiener Staatsoper feierte und seitdem an 146 Abenden vor allem in großen Partien des deutschen Faches zu erleben war, wurde auch der von Juwelier Wagner gestaltete und zur Verfügung gestellte Ehrenring der Wiener Staatsoper überreicht. In der kommenden Spielzeit wird KS Waltraud Meier im Haus am Ring im Dezember 2017 wieder die Klytämnestra verkörpern und im Mai 2018 für ein Solistenkonzert zurückkehren.

Wiener Staatsoper / Christian Kircher, KS Waltraud Meier, Dominique Meyer © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Christian Kircher, KS Waltraud Meier, Dominique Meyer
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Die aus Würzburg stammende KS Waltraud Meier debütierte am 12. April 1987 als Kundry (Parsifal) im Haus am Ring und verkörperte hier weiters u. a. Sieglinde (Die Walküre), Amneris (Aida), Komponist (Ariadne auf Naxos), Carmen, Santuzza (Cavalleria rusticana), Eboli (Don Carlo), Leonore (Fidelio), Waltraute (Götterdämmerung), Ortrud (Lohengrin), Venus (Tannhäuser), Isolde (Tristan und Isolde) und Klytämnestra (Elektra) . Am 28. April 1998 wurde sie mit dem Titel Kammersängerin ausgezeichnet. 2011 wurde ihr der international bedeutende „Lotte Lehmann-Gedächtnisring“ des Solistenverbandes der Wiener Staatsoper überreicht. PM  Wiener Staatsoper

Wien, Wiener Staatsoper, PREMIERE PARSIFAL von Richard Wagner, 30.03.2017

März 22, 2017 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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  PARSIFAL von Richard Wagner

Zur Premiere und Produktion

Am 30. März 2017 feiert Parsifal in einer Neuproduktion Premiere im Haus am Ring. Richard WagnersBühnenweihfestspiel in drei Aufzügen“, uraufgeführt 1882 im Bayreuther Festspielhaus, wird am Premierenabend zum 326. Mal auf dem Staatsopernspielplan stehen.

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Semyon Bychkov – die Premiere wird sein 37. Auftritt an der Wiener Staatsoper sein, wo er 1999 mit Elektra debütierte und außerdem noch bei Tristan und Isolde, Daphne (Premiere), Lohengrin (Premiere) und Chowanschtschina (Premiere) am Dirigentenpult stand.

Die Inszenierung und das Bühnenbild der Neuproduktion stammen von Alvis Hermanis: Der in Riga geborene Regisseur, der unter anderem am Burgtheater, bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala, der Münchner Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, in Berlin, Zürich und in vielen weiteren europäischen Städten wirkte, debütiert mit dieser Arbeit an der Wiener Staatsoper.

Alvis Hermanis’ Inszenierungskonzept verlagert die Parsifal-Handlung in die Zeit vor den Ersten Weltkrieg und nach Wien. Denn diese Stadt, so Hermanis, war um 1900, was Kunst und Wissenschaft betrifft, ein „Laboratorium für die ganze restliche Welt“. Musik, Literatur, bildende Kunst, Architektur, Technik, Medizin, Forschung, nicht zuletzt die Psychoanalyse wurden an diesem Brennpunkt weitergebracht, Wien war das, was „Silicon Valley für das 21. Jahrhundert ist“, so Alvis Hermanis im Gespräch mit Oliver Láng für das Programmheft. Als Kunstgriff verbindet Hermanis den Kosmos des Wagnerschen Parsifal mit der Wiener Architekturwelt Otto Wagners, indem er in seinem Bühnenbild ganz konkrete Zitate aus dessen Bauten bringt. Zentral ist dabei der Krankenhaus-Komplex in Steinhof bzw. die Otto Wagner-Kirche. Die Suche nach dem Gral ist bei Hermanis auch eine Suche nach geistiger Entwicklung, und so sind Gurnemanz und Klingsor zwei Ärzte, die um die Vorherrschaft über den Geist ihrer Patienten ringen. Die Patienten wiederum – zu ihnen gehört Amfortas – befinden sich nicht nur in der Realität um 1900, sondern erspielen sich die historische Handlung der Oper als Therapie. Und so verbinden sich diese beiden Zeitschienen miteinander und die Konturen zwischen Spiel und Wirklichkeit, zwischen Schein und Sein verschwimmen. Wie in seiner Trovatore-Inszenierung in Salzburg, bei der scheinbar Unbeteiligte in eine Gemäldelandschaft eines Museums eintauchten, spielt Hermanis auch diesmal mit der Überlagerung unterschiedlicher Ebenen. Dabei soll sein Konzept nicht dogmatisch verstanden werden, sondern als eine mögliche Interpretation des Werks, eine mögliche, persönliche Erzählung der Geschichte.

Für die Kostüme zeichnet die lettische Kostüm- und Bühnenbildnerin Kristine Jurjcne verantwortlich, für das Licht Gleb Filshtinsky und für die Videoprojektionen Ineta Sipunova – ebenso wie Regisseur Alvis Hermanis sind sie erstmals für die Wiener Staatsoper tätig.

Die Sängerbesetzung – Den Parsifal gibt Christopher Ventris, der die Partie an diesem Haus schon elfmal verkörpert hat. Weitere Rollen des in London geborenen Tenors an der Wiener Staatsoper waren Jim Mahoney (Premiere Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Siegmund (Die Walküre) und Andrei Chowanski (Premiere Chowanschtschina).

Erstmals wird KS Nina Stemme die Partie der Kundry singen. Die schwedische Sopranistin gestaltete im Haus am Ring eine Anzahl an zentralen Partien, wie etwa die Ariadne (Ariadne auf Naxos), Senta (Der fliegende Holländer – Premiere), Marschallin (Der Rosenkavalier), Minnie (La fanciulla del West – Premiere), Leonore (Fidelio), Tosca, Leonora (La forza del destino – Premiere), Isolde (Tristan und Isolde – Premiere), Sieglinde (Die Walküre), Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried – Premiere, Götterdämmerung) und zuletzt Elektra (Premiere).

Als Amfortas ist erstmals am Haus der kanadische Bariton Gerald Finley zu hören, der an der Wiener Staatsoper 2012 als Conte d’Almaviva in Le nozze di Figaro debütierte und auch noch den Förster in der Premiere von Das schlaue Füchslein sang.

Jochen Schmeckenbecher gibt sein Rollendebüt am Haus als Klingsor. Er gestaltete an der Wiener Staatsoper unter anderem folgende Partien: Musiklehrer (Ariadne auf Naxos, u. a. in der Premiere 2011), Alberich (Das Rheingold, Siegfried, Götterdämmerung), Kurwenal (Tristan und Isolde – Premiere), Frank (Die Fledermaus) und Faninal (Der Rosenkavalier).

Der deutsche Bass Hans-Peter König – hier bisher als Daland im Fliegenden Holländer zu erleben – gestaltet den Gurnemanz.

In den weiteren Rollen sind die Staatsopern-Ensemblemitglieder Jongmin Park als Titurel (Rollendebüt am Haus); Benedikt Kobel und Ayk Martirossian als Gralsritter; Ulrike Helzel, Zoryana Kushpler, Thomas Ebenstein und Bror Magnus Tødenes als Knappen; Ileana Tonca, Olga Bezsmertna, Margaret Plummer, Hila Fahima, Caroline Wenborne und Ilseyar Khayrullova als Blumenmädchen und Monika Bohinec als Stimme von oben zu hören. PMWStO

 

Dresden, Semperoper Dresden, Spielplan 2016/17: Große Tradition – Neue Spielstätte, IOCO Aktuell, 05.04.2016

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Semperoper Dresden

Dresden Semperoper © IOCO

Dresden Semperoper im Winter © IOCO

2016/17 – TRADITIONEN HALTEN,  NEUES BEGRÜNDEN
400 Vorstellungen: Oper, Ballett, Junges Theater, 50 Konzerte

DER SPIELPLAN DER KOMMENDEN SAISON MIT URAUFFÜHRUNGEN, »MOZART-TAGEN«, DER PFLEGE DES STRAUSS- UND  WAGNER-REPERTOIRES UND NEUER SPIELSTÄTTE

Dresden / Semperoper Dämmerung © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sommer © Matthias Creutziger

350 Jahre Oper in Dresden – das ist die stolze Bilanz, die man zu Beginn des Jahres 2017 ziehen kann.  Denn am 27. Januar 1667 wurde als erster der Vorgängerbauten der Semperoper das Klengelsche  Opernhaus oder das Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg nach einem Entwurf des sächsischen Oberlandbau-meisters Wolf Caspar von Klengel eröffnet. Dieses Datum gilt als Gründungstag der Dresdner Oper. Der neue Theaterbau war nach Wien (1651) und München (1657) die dritte Opernhausgründung im deutschsprachigen Kulturraum. An diese große musikalische Geschichte erinnert die Semperoper Dresden in der Spielzeit 2016 / 17 unter anderem mit einem Symposium im Februar 2017. Nicht mit einem Neubau, aber mit der Eröffnung einer neuen Spielstätte im umgebauten Restaurantgebäude kann die Semperoper bereits im September 2016 aufwarten: Semper Zwei. Aber natürlich lebt Musiktheater vor allem davon, dass es gespielt, vor Zuschauern aufgeführt und weiterentwickelt wird, weshalb die Semperoper und ihr Publikum diese besondere Spielzeit unter der kommissarischen Intendanz von Wolfgang Rothe mit einem vielfältigen und anregenden Programm sowie mit neuen, ungewöhnlichen Formaten in Semper Zwei feiern.

Dresden / Semperoper_ Zuschauerraum mit Königsloge © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper_ Zuschauerraum mit Königsloge © Matthias Creutziger

Monstrositäten der Liebe, Begegnungen mit dem Fremden und Projektionen des Vertrauten prägen diesen Spielplan. Als Richard-Strauss-Haus widmet sich die Semperoper dem so bedeutenden Komponisten zunächst einmal mit einer Neuinszenierung seiner Salome. Omer Meir Wellber, der vor einigen Jahren sein erfolgreiches Hausdebüt mit Daphne gab, dirigiert die Sächsische Staatskapelle, Michael Schulz inszeniert diese Geschichte um die Liebe als gewaltsame Selbstbespiegelung. Um Wünsche und Sehnsüchte und ihre Spiegelung im Gegenüber geht es auch in Offenbachs Les Contes d’Hoffmannn / Hoffmanns Erzählungen, die Regisseur Johannes Erath auf die Bühne bringt. Auch Malte C. Lachmanns Inszenierung der Burleske Alles Schwindel von Mischa Spoliansky geht dem Schein und Sein auf den Grund, das sich in einer Zeit der Verunsicherung, Anfang der 1930er-Jahre, manifestiert. Der Umgang mit dem Fremden, und sei es das Befremdliche, das die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen hervorbringen, ist in Verdis Otello das Thema. Die Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg feiert in der Regie von Vincent Boussard und unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann im Februar 2017 Dresden-Premiere. Eine weitere Koproduktion mit den Osterfestspielen, Sciarrinos »Lohengrin«, schließt sich im April 2017 an. Keith Warner, der bereits mit mehreren Inszenierungen des Faust-Stoffs sowie zuletzt mit The Great Gatsby an der Semperoper Erfolge feierte, nimmt sich diesmal des Doktor Faust in der musikalischen Version Ferruccio Busonis an, in der es um die Überforderung des modernen Menschen durch all seine Möglichkeiten geht. Mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail stellt sich der Regisseur Michiel Dijkema an der Semperoper vor und legt die Verstörungen frei, die das Leben in fremder, aufwühlender Umgebung mit sich bringen. Mieczyslaw Weinbergs Die Passagierin, die Geschichte der Begegnung einer ehemaligen KZ-Aufseherin mit einer einst Gefangenen in der Inszenierung von Anselm Weber, ist eine Übernahme von der Oper Frankfurt, mit der die Semperoper sich dem Thema Erinnern und Verdrängen stellt.

Dresden / Semperoper Rundfoyer © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper Rundfoyer © Matthias Creutziger

Auch das Repertoire hat unter anderem mit den Wiederaufnahmen Das Rheingold und Siegfried aus der Ring-Tetralogie unter der Leitung von Christian Thielemann glanzvolle Höhepunkte sowie immer wieder herausragende Gäste zu bieten, etwa Evelyn Herlitzius, Camilla Nylund, Nina Stemme, Stephen Gould, Gerhard Siegel, Kurt Streit oder Georg Zeppenfeld.
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Ein Fest für den großen Menschenversteher unter den Komponisten sind an Ostern 2017 die Mozart-Tage, die neben der Premiere Die Entführung aus dem Serail die an der Semperoper neu inszenierten Mozart- / Da-Ponte-Opern Così fan tutte, Le nozze di Figaro und Don Giovanni vereint sowie La clemenza di Tito und ein eigens von Omer Meir Wellber kreiertes Mozart-Pasticcio und verschiedene Konzerte. Zu erleben sind auf der Bühne unter anderen Maria Bengtsson, Ildebrando D’Arcangelo, Danielle de Niese, Giuseppe Filianoti, Véronique Gens, Lucas Meachem, Christoph Pohl und Ute Selbig.

Dresden / Semperoper Zuschauerraum © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper Zuschauerraum © Matthias Creutziger

Die Semperoper Junge Szene zeigt für Kinder ab sieben Jahren Jens Joneleits moderne musikalische Märchenfassung Schneewitte und kreiert für Jugendliche auch wieder ein neues Ballett: Exit Orakel von Joseph Hernandez, Tänzer im Corps de Ballet. Mit the killer in me ist the killer in you mylove bringt die Semperoper außerdem ein Auftragswerk an den Komponisten Ali N. Askinzur Uraufführung. Die Kammeroper basiert auf Andri Beyelers gleichnamigem Schauspiel über die zweifelnde Identitätssuche von Jugendlichen, die sich in einem Schwimmbadaufenthalt manifestiert. Zugleich eröffnet diese Uraufführung die Spielstätte Semper Zwei unter der künstlerischen Leitung von Manfred Weiß. Dieses neue, offene Haus für Menschen aller Altersgruppen wird Kammeropern des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Uraufführungen renommierter zeitgenössischer Komponisten beherbergen, außerdem Revuen, Operetten und neue Formate wie Tanz à la carte für Mitmach-Choreografen, eine künstlerische Bar- und eine »Stimmkunst«-Reihe sowie Symposien. Vor allem die Musiktheater- und Tanzpädagogik sowie die Junge Szene haben ihren festen Platz darin, die hier unter anderem eingroß angelegtes Schulchorprojekt startet. Das Semperoper Ballett ist nach zehn erfolgreichen Spielzeiten unter Ballettdirektor Aaron S. Watkin zu einer international renommierten Company geworden, was sich in zahlreichen Tourneen und Gastspielen niederschlägt. Neben ihrem vielseitigen Repertoire zeigt sie 2016 / 17  Aaron S. Watkins Neukreation von Don Quixote zur Musik von Ludwig Minkus und Manuel de Falla sowie den Dreiteiler Vergessenes Land mit Werken von George Balanchine, Jirí Kylián und William Forsythe.

50 Konzerte wird die Sächsischen Staatskapelle Dresden 2016/17 in einem eigenen Programm vorstellen. Fast 400 Vorstellungen, acht Opernpremieren, zwei neue Ballettproduktionen sowie drei Premieren der Jungen Szene und über 30 Repertoirestücke in allen Sparten zeugen auch 2016/17 wieder eine künstlerisch lebendige, anspruchsvolle und höchst produktive Semperoper.

Pressemeldung Semperoper Dresden

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Dresden, Semperoper Dresden, Wiederaufnahme: Die Walküre, 20.02.2016

Februar 12, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper Dresden

Dresden Semperoper © IOCO

Dresden Semperoper © IOCO

  Die Walküre von Richard Wagner

Erster Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Wiederaufnahme Samstag, 20. Februar 2016 um 16 Uhr, 23.2.2016, 28.02.2016

AUSVERKAUFT!      Mitteilung der Semperoper

Der zweite Teil von Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen erzählt von Siegmund, der sich auf eine Beziehung mit seiner Zwillingsschwester Sieglinde einlässt. Im darauffolgenden Zweikampf zwischen Sieglindes Ehemann Hunding und Siegmund plant Siegmunds Vater Wotan zunächst, seinen Sohn zu schützen, damit dieser ihm den Ring des Nibelungen beschaffe. Doch schließlich gibt Wotan seiner Frau Fricka nach, die eine Bestrafung des Ehebrechers verlangt. Mit Siegmund stirbt allerdings auch die Hoffnung auf Befreiung der Götter und der Welt vom Fluch des Goldes. Wotans Tochter Brünnhilde, die entgegen Wotans Befehl für Siegmund eingetreten ist, wird schließlich auf den von Flammen umgebenen Walkürefelsen verdammt, bis ein sterblicher Held sie erlöse

Kooperation mit dem Teatro Real Madrid

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Musikalische Leitung Christian Thielemann
Inszenierung Willy Decker
Bühnenbild Wolfgang Gussmann
Kostüme Wolfgang Gussmann, Frauke Schernau

BBESETZUNG:
Siegmund: Christopher Ventris
Hunding: Georg Zeppenfeld
Wotan: Markus Marquardt
Sieglinde: Petra Lang
Brünnhilde: Nina Stemme
Fricka: Christa Mayer
Helmwige: Christiane Kohl
Gerhilde: Sonja Mühleck
Ortlinde: Irmgard Vilsmaier
Waltraute: Christina Bock
Siegrune: Julia Rutigliano
Roßweiße: Simone Schröder
Grimgerde: Constance Heller
Schwertleite: Nadine Weissmann
Sächsische Staatskapelle Dresden

Pressemeldung Semperoper Dresden

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