Hagen, Theater Hagen, Musical IN DEN HEIGHTS VON NEW YORK, 27.09.2017

September 20, 2017 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

In den Heights von New York

Musical von Lin-Manuel Miranda

Premiere 16.9.2017,  Weitere Vorstellungen: 27.9.; 1.10. (18.00 Uhr), 13.10.; 5.11. (18.00 Uhr), 16.11., 25.11.; 9.12., 29.12.2017; 20.1.; 25.2.2017

Die Eröffnungspremiere im Theater Hagen am 16. September 2017 (19.30 Uhr, Grosses Haus) bildet das außergewöhnliche Musical In den Heights von New York von Lin-Manuel Miranda (Buch von Quiara Alegria Hudes, deutsche Textfassung von Laura Friedrich). Damit findet nicht nur eine Hagener Erstaufführung statt, sondern auch die erste Präsentation dieses mitreißenden Hit-Stückes auf einer großen professionellen Bühne in Deutschland.

Von Manhattan immer weiter in den Norden führt nicht gerade die soziale Leiter hinauf. Hier am Rande der Großstadt, der Gesellschaft, liegen die Heights, genauer die Washington Heights. Fast dörfliche Strukturen bestimmen das Leben in den »Barrios«, den Bezirken von New York, die von Einwanderern aus Lateinamerika geprägt sind. Sie haben ihre Lebensfreude und den Glauben an eine bessere Zukunft aus ihrer Heimat mitgebracht und: ihre Musik! Die heißen Rhythmen Lateinamerikas pulsieren im Blut, Hip-Hop und R´n´B mischen sich dazu. Sie sind die musikalische »nächste Generation« von Merengue und Salsa. So wie die Generation der Protagonisten von In den Heights die nächste Generation der Einwanderer ist, die einst hoffnungsvoll nach New York kamen.

Das Musical aus der Feder des Erfolgsautors Miranda ist ein wahres Kraftwerk an positiver Energie, das die Geschichte erzählt von Usnavi, dem sympathischen Kioskbesitzer, von Nina, die als Studentin den sozialen Aufschwung schaffen soll, von Benny, der sie liebt, aber nicht in die Latino-Welt gehört, und von Vanessa, die ihren Friseursalon in eine bessere Gegend verlegen will.

Dynamisch, lustig und herzerwärmend wirbelt das geballte Leben über die Bühne. Dabei sind die Fragen aktueller denn je: Wie geht die Gesellschaft mit Zuwanderern um, wie die Einwanderer mit ihren Wurzeln? – Sie träumen von ihrer Heimat und am Ende erkennen sie, dass sie bereits zu Hause sind: in den Washington Heights.

Theater Hagen / IN DEN HEIGHTS VON NEW YORK © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / IN DEN HEIGHTS VON NEW YORK © Klaus Lefebvre

Für die Inszenierung kehrt Sascha Wienhausen ans Hagener Theater zurück, der bereits vor zwei Jahren bei dem überaus erfolgreich gelaufenen Musical „Avenue Q“ Regie führte. Mit dabei ist auch wieder die Ausstatterin Ulrike Reinhard, und für die tänzerische Umsetzung dieses temperamentvollen Werkes zeichnet der Choreograph Sêan Stephens verantwortlich, der erstmals in Hagen arbeitet.

Diese Produktion setzt die so fruchtbare Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, deren Studenten und Absolventen des Studiengangs Musical maßgeblich die Aufführungen von In den Heights gestalten.

Unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Jonathan Agar, Marilyn Bennett, Tobias Biermann, Sandro Brosi, Lennart Christian, Johan De Bruin, Felix Freund, Diana Guss, Annina Hempel, Marlene Jubelius, Kara Kemeny, Celena Pieper, Torben Rose, Aniello Saggiomo, Carolina Walker, David B. Whitley; Ballett und Chor des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen. PMThHa

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Linz, Landestheater Linz, Premiere ON THE TOWN von Leonard Bernstein, 04.06.2017

Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

ON THE TOWN von LEONARD BERNSTEIN

Buch und Gesangstexte von Betty Comden und Adolph Green
Konzertante Aufführung, Songs in englischer Sprache mit Übertiteln, Dialogpassagen in Deutsch

Premiere 4. Juni 2017, 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 26. Juni und 7. Juli 2017 jeweils 19.30 Uhr

Sechzehn Jahre nach der legendären Linzer West Side Story finden der scheidende Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies und der Linzer Musicalchef Matthias Davids wieder zusammen und präsentieren in Leonard Bernsteins 99. Geburtsjahr einen weiteren seiner Klassiker konzertant im Musiktheater. In On the Town (1944) erobern drei Matrosen das pulsierende New York City. Mit jeder Nummer zeigt sich, warum Bernstein und Comden & Green (Singin’ in the Rain) zu Recht als Meister ihres Fachs gelten. Die Moderation übernimmt Christoph Wagner-Trenkwitz. Es spielt das Bruckner Orchester Linz.

Landestheater Linz / On The Town - v.l.n.r. Peter Lewys-Preston, Rob Pelzer und Gernot Romic © Christian Herzenberger

Landestheater Linz / On The Town – v.l.n.r. Peter Lewys-Preston, Rob Pelzer und Gernot Romic © Christian Herzenberger

Musikalische Leitung Dennis Russell Davies, Inszenierung Matthias Davids, Chorleitung Georg Leopold, Dramaturgie Magdalena Hoisbauer, Christoph Wagner-Trenkwitz (Moderation)

Peter Lewys Preston (Gabey), Gernot Romic (Chip), Rob Pelzer (Ozzie), Anaïs Lueken (Claire), Ariana Schirasi-Fard (Hildy), Ruth Fuchs (Ivy Smith), Karen Robertson (Madame Dilly), Tomaz Kovacic (Pitkin), Ulf Bunde (Workman I), Christoph Wagner-Trenkwitz (Announcer), Riccardo Greco (Rajah Bimmy), Daniela Dett (Diana Dream / Dolores Dolores), Lynsey Thurgar (Solo Girl), Xiaoke Hu, Rastislav Lalinsky, Justus Seeger (Three New Sailors), Daniela Dett (Lucy Schmeeler), Cheryl Lichter (Kleine alte Dame)

Chor des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

Premiere Sonntag, 4. Juni 2017, 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 26. Juni und 7. Juli 2017 jeweils 19.30 Uhr. PMLThLi

Frankfurt, Oper Frankfurt, LIEDERABEND mit PIOTR BECZALA, 14.03.2017

März 8, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / Piotr Beczala © Johannes Ifkovits

Oper Frankfurt / Piotr Beczala © Johannes Ifkovits

  PIOTR BECZALA LIEDERABEND
Dienstag, dem 14. März 2017, um 20.00 Uhr im Opernhaus.

Wer Piotr Beczala live erleben will, muss in der Regel nach Salzburg, London oder gar New York aufbrechen, wo der Sänger an der Seite von „Bühnen-Liebhaberinnen“ wie Anna Netrebko, Diana Damrau oder Renée Fleming stetig für Begeisterungsstürme sorgt. Auf städtischen Kinoleinwänden sowie am eigenen Bildschirm lassen sich jedoch einige der musikalisch wie darstellerisch ausdrucksstarken und selbstsicheren Interpretationen des Tenors mitverfolgen, ohne einen vergleichbar weiten Weg anzutreten – etwa seine Auftritte an der Met als Chevalier des Grieux (Manon von Jules Massenet) unter Fabio Luisi oder als Herzog von Mantua (Rigoletto), für dessen Darstellung er 2014 den ECHO Klassik als „Sänger des Jahres“ erhielt. Der Exklusivkünstler des Labels Deutsche Grammophon ergänzte seine überaus vielseitige Diskografie, die u.a. mit einer Grammy-Nominierung und mit Opernraritäten wie Karol Szymanowskis Król Roger, Jacques Offenbachs Die Rheinnixen oder Johann Strauß’ Operette Simplicius aufwartet, in jüngerer Zeit mit den Alben Heart’s Delight – The Songs of Richard Tauber und The French Collection. Nach rund einem Jahrzehnt, das seit Piotr Beczalas berauschender Werther-Darstellung an unserem Haus ins Land gezogen ist, dürfen sich die Frankfurter nun auf die Rückkehr eines Stars im „Liederabend-Format“ freuen, mit der sich Weltreisen einmal mehr erübrigen.

Anlässlich seines Frankfurter Liederabends präsentiert Piotr Beczala, begleitet von keinem Geringeren als Helmut Deutsch am Klavier, Robert Schumanns Dichterliebe op. 48 und Antonin Dvráks Zigeunerlieder op. 55 sowie Lieder von Mieczyslaw Karlowicz und Sergei W. Rachmaninow.


Weitere Liederabende in dieser Saison:
Anna Caterina Antonacci, Sopran 09. Mai 2017, Camilla Nylund, Sopran 06. Juni 2017
Dagmar Manzel, Gesang 27.

Pressemeldung Oper Frankfurt

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Berlin, Komische Oper Berlin, Premiere – La Vie en rose – Edith Piaf, IOCO Kritik, 13.12.2015

Januar 29, 2016 by  
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Komische Oper Berlin

Musicalabend um Édith Piaf:   La Vie en rose

Komische Oper Berlin / La Vie en rose - Katharine Mehring © Magdalena Lepka

Komische Oper Berlin / La Vie en rose – Katharine Mehring © Magdalena Lepka

  Édith Piaf  – Der Spatz von Paris

Hundert Jahre wäre sie geworden – die legendäre, 1,47 Meter kleine, französische Chanson-Sängerin Édith Piaf (1915 – 1963). Fast auf den Tag genau, präsentierte die Komische Oper Berlin am 13. Dezember die Premiere des Chansonabends zu Ehren der großen Künstlerin. (Am 19. Dezember 2015, genau an Piafs Geburtstag, konnte man den Konzertabend ein zweites Mal erleben.)

Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Édith, begann ihre sängerische Laufbahn auf den Pariser Straßen, wurde aber dann von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt und als Chanteuse in sein Kabarett geholt. Der große künstlerische Durchbruch gelang ihr gegen Ende der dreißiger Jahre, dem Schallplattenaufnahmen und Auftritte in ganz Europa folgten. Das Leben von Édith Piaf, das gekennzeichnet war von Elend, Traurigkeit und vielen Schicksalsschlägen, großen Leidenschaften, aber auch von Drogen- und Alkohol Exzessen, hat sich immer in den Liedern dieser großartigen Künstlerin widergespiegelt. Sie lebte und liebte mit vollem Einsatz und ließ all das Erlebte in ihre Lieder immer einfließen. 1961 starb sie nach langer Krankheit, ist aber mit ihren Chansons und Balladen unvergesslich geblieben.

Komische Oper Berlin / La Vie en rose - Katharine Mehring © Jim Rakete

Komische Oper Berlin / La Vie en rose – Katharine Mehring © Jim Rakete

Mittelpunkt dieses besonderen Konzertabends – natürlich neben der Piaf – die erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin Katherine Mehrling, dem Publikum der Komischen Oper bestens aus ihrer bejubelten Interpretation der Daisy Darlington in der Abraham Operette Ball im Savoy bekannt, oder aus ihrer letzten Verkörperung der Eliza in dem Musical My Fair Lady. Nach ihrem Studium in Schauspiel und Musical in London und New York, folgten zahlreiche Engagements in Deutschland und der Schweiz mit Hauptrollen in verschiedenen bekannten Musicals, wie Evita, Funny Girl oder Kiss me Kate. Seitdem ist die Wahlberlinerin auch immer wieder auf Berliner Theaterbühnen zu erleben. Bereits zwei Soloprogramme hat sie dem französischen Chanson gewidmet – ein von ihr sehr geliebtes Genre neben dem Jazz.

Begleitet vom vielseitigen Orchester der Komischen Oper, unter der musikalischen Leitung des baskischen Akkordeonisten Enrique Ugarte, interpretierte sie einfühlsam und mit perfekter französischer Aussprache Piafs Welterfolge, angefangen von L’Accordeoniste über Milord und Padam bis hin zu Non, je ne regrette rien oder dem wohl bekanntesten La vie en rose, zu dem sie selbst den Text schrieb. Katherine Mehrlings Interpretation der Lieder ist, als große Bewunderin der Piaf zu der sie sich bekennt, zwar an den Ausdruck der Chanson-Legende angelehnt, hat jedoch durch ihre eigene unverkennbare, rauchige Stimme, und im Zusammenspiel mit den neuen und teilweise überraschenden Arrangements von Enrique Ugarte, einen eigenen, persönlichen Stil. Mit viel Charme führte sie das Publikum durch die wunderbaren Melodien und Texte. Nur gelegentlich merkte man ihr ihre  Ehrfurcht vor der großen Piaf an, die sie etwas zu bescheiden, ja sogar fast etwas eingeschüchtert wirken lies.

Nicht desto trotz begeisterte sie das Publikum und wurde mit herzlichem Applaus belohnt. Ein ganz besonderer Genuss war auch das hervorragende, ausdruckstarke und beseelte Akkordeon Spiel von Enrique Ugarte.  Ein gelungener musikalischer Abend in Erinnerung an die  Künstlerin mit großer Seele, Édith Piaf.

IOCO / G.G. / 13.12.2015

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