Jussi Björling Der Caruso des Nordens, IOCO Portrait, Februar 2017

Februar 8, 2017 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Oper, Portraits

Portrait

Jussi Bjoerling © Privat

Jussi Bjoerling © Privat

Der Caruso des Nordens – Jussi Björling

Am 9. September 2010 jährte sich  der 50. Todestag eines der größten Tenöre aller Zeiten.  Noch heute ist die Erinnerung an diesen Ausnahmesänger nicht verblasst. Jussi Björling wurde am 5. Februar 1911 in Borlänge, (Schweden) geboren. Er selber feierte seinen Geburtstag am 2. Februar, da man zunächst dieses Datum in die offiziellen Dokumente eintrug.

Erst nach seinem Tod fand sich die Geburtsurkunde, die den 5. Februar belegte. Bereits am 15. Dezember 1915 begann seine außergewöhnliche Karriere als Sänger. Sein Vater David Björling gründete mit seinen Söhnen, Olle, Gösta und Jussi ein Kindertrio, das sein erstes Konzert eben an diesem 15. Dezember, in der Trefaldighetskyrka (Dreifaltigkeitskirche) in Örebro, gab.

In der Folge gastierte das Trio in zahlreichen Konzerten in Schweden. Im Jahr 1917 verstarb seine Mutter, Ester Björling, erst fünfunddreißig jährig, nach der Geburt des vierten Sohnes Karl. Einige Tage später sangen die Kinder bei der Beisetzung der Mutter in der Kirche von Stora Tuna. David Björling und seine drei ältesten Söhne traten nun als „Björling Male Quartett“ auf und reisten 1919 nach Amerika, wo in der Gustavus Adolphus Kirche in New York am 20. November das erste Konzert stattfand. Im Februar 1920 wurden in New York sechs Titel auf Schallplatten aufgenommen, noch heute als CD erhältlich.

Somit begann Björling seine Schallplattenkarriere bereits als Neunjähriger. 1924 stirbt  der Vater, sodass ein Freund der Familie, Rolf Lundgren, die Leitung des Trios übernimmt. Als 1927 eine weitere Tournée in die USA scheitert, kehrt Jussi in seine Heimatstadt zurück und arbeitet vorübergehend als Verkäufer in einem Haushaltwarengeschäft. Im April 1928, gelingt es ihm, dem berühmten schwedischen Tenor Carl Martin Öhman, zu dieser Zeit Mitglied der Staatsoper Berlin, aber oft in Stockholm gastierte, vorzusingen. Öhman eilte zu John Forsell, dem Direktor der Stockholmer Oper und selber ein gefeierter Bariton, um ihm zu berichten, er habe „die beste schwedische Tenorstimme des Jahrhunderts“ gehört. Forsell bestellte Björling zu einem Vorsingen und bemerkte „ein siebzehn jähriges Phänomen“.

Forsell nahm Björling als Schüler in seiner Klasse im Stockholmer Konservatorium auf. Nun entwickelte sich alles rasend schnell und es schien, als wolle sich das Schicksal, das ihm nur eine kurze Lebensdauer gewährte, dennoch von seiner besten Seite zeigen. Bereits im Oktober 1929, unterzeichnet er seinen ersten Schallplatten – Vertrag. 1930 singt er im Rahmen von Studenten – Aufführungen die Tenorpartien im Requiem von Mozart und im Tedeum von Bruckner. Im Juli des gleichen Jahres gibt er an der königlichen Oper von Stockholm sein erstes Debut in der kleinen Rolle des Lampenanzünders in Puccinis „Manon Lescaut“ und bereits einen Monat später findet sein offizielles Debut als Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ statt.

Im September die ersten Schallplatten Aufnahmen unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Nils Grevillius, mit dem Björling bis zu seinem Tod unzählige Aufnahmen machte. Im Laufe der ersten Jahre sang Björling ein Repertoire, für das andere Tenöre ein ganzes Leben brauchten. Was kaum bekannt ist, das er Rollen wie den Arnoldo in Wilhelm Tell, oder den Florestan in Fidelio sang. Außerdem, um nur einige zu nennen, den Harun in Djamileh von Bizet, den Walther in Tannhäuser, Eric in „Der fliegende Hölländer“, den Tonio in „La fille du régiment“, den Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, den Tamino in „Die Zauberflöte, den Faust in“La damnation de Faust“, Lyonel in „Martha“, Luigi in „Il Tabarro“, Lensky in „Eugen Onegin“, Wilhelm Meister in „Mignon“, Conte Almaviva in „Il Barbiere di Seviglia“, den Roméo in „Roméo et Juliette“, Vladimir in „Prinz Igor“ von Borodin, Vasco da Gama in L´africaine, den Sandor Barinkay in Der Zigeunerbaron, Alfred in „Die Fledermaus“, Narraboth in „Salome“, Dick Johnson in „La fanciulla del West“, Nemorino in „L´Elisir d´Amore“, Alfredo in „La Traviata“, Elemer in „Arabella“, dazu all die Rollen, mit denen er wenige Jahre später Weltrum erlangte.

Schon in dieser Zeit sang er mit weltberühmten Partnern zusammen, so in Tosca mit Dusolina Giannini, im „Barbiere“ mit Giuseppe de Luca, „Prinz Igor“ und „Faust“ mit Fedor Chaljapin, in „Don Giovanni“ mit Ezio Pinza und „Rigoletto“ mit Lawrence Tibbett. Ab 1936 gastierte Björling bereits an der Wiener Staatsoper, wo er unter der Leitung so großartiger Dirigenten wie Victor de Sabata und Josef Krips mit Maria Nemeth, Jarmila Novotna, Alexander Kipnis, Alexander Svet und Ester Rethy u.a. sang.

An der Staatsoper Dresden, war u.a. Maria Cebotari seine Partnerin. Außerdem gab er Gastspiele in Prag, Kopenhagen, Uppsala, Brno (Tschechoslowakai), in Malmö, Budapest, Berlin, Nürnberg und Paris. Am 28. November 1937 gibt Björling mit einem Konzert in der New Yorker Carnegie Hall, sein Amerika Debut. Seine Partnerin war keine geringere als Maria Jeritza. Am 8. Dezember des gleichen Jahres, an der City Opera Chicago sein amerikanisches Opern Debut als Duca di Mantova in „Rigoletto“ , mit Beverly Lane und Lawrence Tibbett. Am 20. Dezember ist er Partner von Lily Pons bei einem Konzert im Waldorf Astoria Hotel in New York. Am 21. Dezember unterschreibt er seinen ersten Contract mit der Metropolitan Opera für die nächste Saison und am 24. November 1938 debutiert er mit „La Bohéme“ an der Met. Seine Partnerin war Mafalda Favero als Mimi. Nun entwickelte sich eine weltweite Karriere.

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Am 12. Mai debutiert er an der Covent Garden Opera in London als Manrico in „Il Trovatore“ als Partner von Gina Cigna (Leonora), Gertrud Palson – Wettergren (Azucena) und Mario Basiola (Luna), unter der Leitung von Vittorio Gui. Von dieser Vorstellung gibt es einen Mitschnitt. Im Oktober 1940 singt Björling in San Francisco in „Ballo in Maschera“ mit Elisabeth Rethberg und im November in der Carnegie Hall in New York das Verdi Requiem unter der Leitung von Arturo Toscanini. 1943 sein erstes Auftreten am Teatro Comunale Florenz als Manrico mit Maria Caniglia als Leonora und im August 1946 sein Scala Debut in Verdis „Rigoletto“, mit Lina Aimaro und Carlo Tagliabue. 1948 fragt ihn der große Tenor Giovanni Zenatello, Mitbegründer der Opern Festspiele in der Arena von Verona, ab er die Partie des Enzo Grimaldo in La Gioconda von Ponchielli in der Arena, als Partner von Maria Callas singen wolle.

Björling lehnte mit der Begründung ab, dass er in diesem Jahr nicht mehr die Zeit habe, eine so umfangreiche Partie einzustudieren. So kam eine Partnerschaft mit Maria Callas erst zustande, als er an der Lyric Opera Chicago im November 1955 zwei Trovatore – Vorstellungen mit ihr sang. Dies waren die einzigen gemeinsamen Auftritte dieser beiden Ausnahme Sänger. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es von einer der beiden Vorstellungen einen Mitschnitt gibt. Doch ist bis zum heutigen Tage leider noch nichts dergleichen aufgetaucht. Im Mai 1950 nochmals an der Scala Milano mit Un Ballo in Maschera (vier Vorstellungen). 1951 besuchte Dorothy Caruso, die Witwe des legendären Enrico Caruso, an der Met eine Rigoletto Vorstellung mit Björling.

Sie war tief beeindruckt von der Qualität und der Schönheit seiner Stimme. Bei einem gemeinsamen Fernseh – Interview schenkte sie Björling eines der Kostüme ihres Mannes aus Rigoletto und bezeichnete ihn als den einzig legitimen Nachfolger Enrico Carusos. Das Kostüm ist heute eines der Schmuckstücke im Jussi Björling Museum in Borlänge (in der Nähe von Stockholm.) Björling hat an fast allen bedeutenden Opernhäusern der Welt gesungen, er hat weltweit Konzerte und Liederabende gegeben, u.a. in Honolulu, in Kuba, in Kanade, auf Hawaii, in Afrika, in Holland  Finnland, Norwegen, Dänemark, Lettland, Österreich, Deutschland und in der Schweiz, wo er in Luzern zwei Mal das Requiem von Giuseppe Verdi, unter der Leitung Arturo Toscaninis sang.

Er hat seit 1931 regelmäßig Schallplattenaufnahmen gemacht, sodass seine gesangliche Entwicklung genauestens nachvollzogen werden kann. Alleine elf Gesamtaufnahmen und eine Vielzahl von Arien und Lieder Platten kamen auf den Markt, die alle auf CD übertragen wurden. Dazu eine Vielzahl von Opern Lifemitschnitten und Konzerten aus diversen Theatern. Schon bei den ersten Aufnahmen, Björling war zu dieser Zeit erst zwanzig Jahre alt, ist eine erstaunliche technische Sicherheit festzustellen. In wenigen Jahre gelingt es ihm, diese Technik zu vervollkommnen. Björlings Stimme war von mittlerer Größe, doch erzielte er durch eine perfekte Fokussierung des Tones eine Durchschlagskraft, die ihn befähigte selbst Partien wie Radames, Manrico, und Canio ständig im Repertoire zu führen. Jürgen Kesting schreibt in seinem Buch, Die großen Sänger des 20. Jahrhunderts, „Die Stimme war von überragender Qualität. Sie besaß den Eigenreiz eines unverkennbaren silbrigen Timbres und, bei mittlerem Volumen, große Schallkraft und eine wundervolle, leicht ansprechende Höhe. Er konnte H, C und selbst das Cis ansatzlos attackieren. Die Töne kamen wie abgewippt von einem Sprungbrett. Die Skala war ebenmäßig, die Registerverblendung bruchlos. Vor allem das strahlende Mittelstimmregister mit dem kopfigen Klanggepräge war exemplarisch entwickelt“. Dem ist nichts hinzuzufügen.  IOCO / AB

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Don Giovanni von Wolfgang A. Mozart, 15.01.2017

Januar 6, 2017 by  
Filed under Deutsche Oper Berlin, Oper, Pressemeldung

deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Don Giovanni  von Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten, Libretto von Lorenzo da Ponte, Uraufführung am 29. Oktober 1787 in Prag, Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 16. Oktober 2010

Don Giovanni Vorstellungen: 15., 21., 26. Januar 2017

Don Giovanni ist keine herkömmliche Operngestalt. Jede Zeit muss sich ihm neu nähern, und in jeder Stadt hat er ein anderes Gesicht. Zu Mozarts Zeiten barg die Figur anarchistisches Potential. Es reichte aus, ihn viele Frauen verführen und einen Mord begehen zu lassen, um ihn mit einer grandiosen Höllenfahrt zu bestrafen. Welche Tabus kann er heute noch brechen? Mein Don Giovanni hat alle Partys besucht, alle Drogen konsumiert, alle Frauen aufgerissen. Die sinnentleerte Routine ist die eigentliche Hölle. Irgendwann will sich jeder mal gehen lassen. Doch wohin geht man, wenn man sich gehen lässt?“ (Roland Schwab) In Mozarts Dramma giocoso DON GIOVANNI treibt eine Figur ihr Unwesen, die uns vertraut scheint, die wir zu kennen glauben, und die doch von sich selbst sagt: „Wer ich bin, erfährst du nie.“ Gezielt bahnte sich Regisseur Roland Schwab seinen Weg durch den von Deutungen überladenen Stoff, sucht einen ganz eigenen Zugang, findet den dämonischen Don Giovanni, einen, durch dessen Augen man in einem Moment in tiefe schwarze Löcher stürzen kann, um im nächsten Moment seinem Witz zu erliegen.

Musikalische Leitung Daniel Cohen Inszenierung Roland Schwab Mit Davide Luciano, Laura Aikin, Matthew Newlin, Ievgen Orlov, Jana Kurucová, Seth Carico, Noel Bouley, Adriana Ferfezka Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin.  PMDOB

Don Giovanni  Vorstellungen: 15., 21., 26. Januar 2017

Deutsche Oper Berlin – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Augsburg, Theater Augsburg, Neujahrskonzert – Geschichte des Walzers, 1. + 3.01.2017

Dezember 28, 2016 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Theater Augsburg

augsburg.jpg

Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht – GESCHLOSSEN ! © Theater Augsburg

Neujahrskonzert – Geschichte des Walzers

Kongress am Park – 1. und 3. Januar 2017  20:00 Uhr

Mit dem beginnenden 19. Jahrhundert eroberte der Walzer die Tanzsäle Europas. Insbesondere die Kompositionen von Johann Strauss Vater und Sohn sowie Joseph Lanner sorgten für regelrechte Wiener-Walzer-Taumel. Und auch beim Neujahrskonzert der Augsburger Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Domonkos Héja dürfen Klassiker wie Das Leben ein Tanz, die Schönbrunner und der Morgenblätter-Walzer nicht fehlen. Doch damit hört die lange Geschichte des Walzers nicht auf:

Peu à peu löste sich der beliebte Tanz von seiner Funktion als Gesellschaftstanz und fand seinen Weg auf die Konzertbühnen, wurde in Opern und Balletten aufgegriffen. Im zweiten Teil erklingen mit Richard Strauss‘ Rosenkavalier“-Walzern die wahrscheinlich berühmtesten Opernwalzer, Jean Françaix ist mit seinen eleganten Konzertwalzern Les bosquets de Cythère vertreten und Maurice Ravels La Valse beendet als „Apotheose des Wiener Walzers“ das Konzert.

Programm: Werke von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss Vater und Sohn, Joseph Lanner, Richard Strauss, Ernö Dohnányi, Jean Françaix und Maurice Ravel

Augsburger Philharmoniker, Domonkos Héja, Dirigent

 

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Idomeneo im Konzertsaal der Universität, 19.11.2016

November 10, 2016 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Augsburg

augsburg.jpg

Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht – GESCHLOSSEN ! © Theater Augsburg

Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart

Konzertant,   Konzertsaal der Universität Augsburg, Ersatzspielstätte wg. Sanierung

Premiere 1: 19. November 2016 19.30 Uhr, Die Premiere 2 : 27. November 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 4.12.2016, 28.12.2016.

Der kretische König Idomeneo verspricht dem Gott des Meeres, um dessen Wut und einen heftigen Sturm zu besänftigen, dass er den ersten Menschen, dem er nach seiner Heimkehr aus dem trojanischen Krieg am heimischen Gestade begegnet, als Opfer darbringen will. Er ist müde und alt, dieser König und er hofft, dass es nach dem sinnlosen Gemetzel vor Troja, der letzte Mord sein wird, den er begehen „muss“. Doch ausgerechnet sein eigener Sohn ist es, dem er am Strand nach seiner Rettung aus den Wellen gegenübertritt.

Mozarts große Oper, dieser im Alter von 18 Jahren schrieb, beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn. In ihr spiegelt sich seine eigene Biografie: nicht nur die Ablösung von seinem Vater Leopold, auch der Bruch mit der Barockoper. Ein geniales Werk aus einer Zeit des Umbruchs. Die musikalische Leitung der konzertanten Aufführung liegt beim ersten Kapellmeister Lancelot Fuhry.

Informationen zur Spielstätte:  Auditorium des Zentrums für Kunst und Musik
Universität Augsburg, Gebäude Gm Universitätsstraße 26, 86159 Augsburg

Anfahrt mit dem PKW über B17 oder B300 bis Ausfahrt „Universität/Messe“  – Parkmöglichkeiten auf dem Parkdeck P1 der Universität, an der Hanna-Arendt- und der Universitätsstraße sowie dem Messeparkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße.

Öffentliche Verkehrsmittel  – Straßenbahn Linie 3 bis Haltestelle „Bukowina Institut“, von dort ca. 5 Gehminuten über Alter Postweg und Hanna-Arendt-Straße zum Konzertsaal am Rande des Campus.

Idomeneo: Premiere 1: 19. November 2016 19.30 Uhr; Premiere 2 : 27. November 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 4.12.2016, 28.12.2016.

 

Nächste Seite »