Wien, Wiener Staatsoper, Spielplan 2017/18 – Im Olymp der Musiktheater, IOCO Aktuell, 14.04.2017

April 15, 2017 by  
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Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Die Wiener Staatsoper – Olymp der Musiktheater

2017/18 – 600.000 Besucher, 350 Vorstellungen: 227 Oper, 53 Ballett,….
54 Opernwerke, 9 Ballette, 4 Kinderopern

Die Wiener Staatsoper ist der Olymp der Musiktheater, weltweit. Die Weltgeltung der Staatsoper hält der Franzose Dominique Meyer seit 2011 auf hohem Niveau: 600.000 Besucher jährlich, eine Auslastung von 99% auf 2.284 Plätzen: Normalität in Wien, doch auch weltweit einzigartig. Die Spielzeit 2017/18 beginnt am 3. September 2017 mit einem Tag der Offenen Tür. Am 4.9. nimmt mit der Repertoire-Oper Il Trovatore, Regie Daniele Abbado, mit Anna Netrebko als Leonora und Marcelo Alvarez als Manrico das künstlerische Geschehen 2017/18 seinen Lauf auf.

Wiener Staatsoper / Legris - Meyer - Platzer © IOCO

Wiener Staatsoper / Legris – Meyer – Platzer © IOCO

Die kommende Spielzeit präsentierten Dominique Meyer, Ballettchef Manuel Legris und Finanzchef Thomas Platzer im April 2017 sympathisch entspannt. Traditionell beginnt Meyer die Spielplan-Pessekonferenz mit der Präsentation von Zahlen zur laufenden Spielzeit und betont die Bedeutung hoher Auslastung („…es gibt Leute die sagen, Auslastung sei nicht wichtig; doch was würden diese Leute sagen, wenn die Auslastung niedrig wäre..„) und positioniert damit die Wiener Staatsoper als realitätsorientierten Kulturtempel, welcher jenseits verzaubernden Bühnengeschehens seine Aufgaben real wie professionell umsetzt. Die Gesamt Auslastung der laufenden Saison lag per 3.4.2017 bei 98,70%, die Auslastung der Oper bei 99,26%, des Ballett bei 97,21%. Auch negativ erscheinende Zahlen erklärt Meyer im Detail: Der Rückgang der Besucherzahl zum 3.4.2017 von 403.000 gegenüber 410.000 im Vorjahr ist dem Schaltjahr 2016 und Kinderoper-Vorstellungen auf der Hauptbühne zuzuschreiben. Auffällig im Zahlenmarathon: Ein drittel aller Besucher der Staatsoper, 200.000, sind Zugereiste! Eine Zahl, welche das hohe internationale Ansehen der Wiener Staatsoper wie deren herausragende Bedeutung für die einheimische Wirtschaft griffig dokumentiert.

Wiener Staatsoper / Anna Netrebko und Dominique Meyer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Anna Netrebko und Dominique Meyer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

2019, zum 150 – jährigen Jubiläum der 1869 eröffneten Staatsoper soll, so Meyer, die Staatsoper saniert sein; es besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Beginn im Sommer 2017 mit dem Schwind-Foyer und Loggia. Auch soll die Untertitelanlage des Theaters auf ein System mit Tablets umgestellt werden und sechs Sprachen. u.a. Japanisch, bedienen; Meyer sieht mit Blick auf komplexe Operntexte noch erhebliche Probleme. Doch das Augenmerk Meyers gilt ebenso den im Theatergeschehen erheblich unterrepräsentierten Weiblichkeit: Bei Dirigenten, Regisseuren und Komponisten sind Frauen noch Ausnahmen; Taten folgen der Ansage: Die erste Premiere der neuen Spielzeit, Der Spieler von Sergej Prokofjiew, 4. Oktober 2017, wird von Simone Young dirigiert und von Karoline Gruber inszeniert. Auch die Steigerung von Kinderprojekten ist ein Anliegen. In zahlreichen Produktionen, von Wagners Nibelungenring für Kinder (8. Oktober 2017) bis zur kultigen Zauberflöte für Kinder am 9.2.2018 (Tag nach dem Opernball 2018) bietet die Wiener Staatsoper zahrleiche Musik- wie Ballettprojekte für Kinder. Jonas Kaufmann und Anja Harteros: Sie werden nach der erfolgreichen Premiere von Andrea Chénier an der Bayerischen Staatsoper diese Partien an der Wiener Staatsoper (23.4., 26.4., 29.4., 2.5.2018) singen. Anna Netrebko, so Dominique Meyer, gefiel die Partie der Adriana Lecouvreur so gut, daß sie diese neu einstudierte und ab 9.12.2017 ihr Adriana Rollendebut an der Staatsoper  geben wird. Kein großer Name der Musikwelt fehlt an der Staatsoper in 2017/18: Roberto Alagna und Dmitri Hvorostovsky ab 12.3.2018 in Otello, Kristine Opolais als Cio-Cio-San ab 21.11.2017, Placido Domingo, Anja Kampe, Diego Florez, Aida Garifullina, .

6 Opernpremieren – 1 Kinderopern-Premiere

54 Opern – 9 Ballette – 4 Kinderopern

Wie gewohnt bietet der Opernspielplan eine international konkurrenzlose Bandbreite und Vielfalt: 54 verschiedene Opernwerke (einzigartig in der Welt), 9 verschiedene Ballettprogramme und 4 Kinderopern zu erleben. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte, Matineen und Sonderveranstaltungen. Sechs Opernpremieren im Großen Haus sowie eine Kinderopern-Premiere in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE angesetzt:

Paris / Familiengrab von Camille Saint-Saens © IOCO

Paris / Familiengrab von Camille Saint-Saens © IOCO

–  Sergej Prokofjew: Der Spieler (4. Oktober 2017 – D: Simone Young; R: Karoline Gruber; mit: Dan Paul Dumitrescu, Elena Guseva, Misha Didyk, Linda Watson, Thomas Ebenstein, Elena Maximova, Morten Frank Larsen);
–  Alban Berg: Lulu in der dreiaktigen Fassung (3. Dezember 2017 – D: Ingo Metzmacher; R: Willy Decker; mit: Agneta Eichenholz, Angela Denoke, Bo Skovhus, Herbert Lippert, Franz Grundheber);
–  Georg Friedrich Händel: Ariodante (24. Februar 2018 – D: William Christie; R: David McVicar; mit: Sarah Connolly, Chen Reiss, Hila Fahima, Christophe Dumaux, Rainer Trost, Pavel Kolgatin, Wilhelm Schwinghammer);
–  Gottfried von Einem: Dantons Tod (24. März 2018 – D: Susanna Mälkki; R: Josef Ernst Köpplinger; mit: Wolfgang Koch, Herbert Lippert, Jörg Schneider, Thomas Ebenstein, Olga Bezsmertna);
–  Camille Saint-Saëns Samson et Dalila (12. Mai 2018 – D: Marco Armiliato; R: Alexandra Liedtke; mit: Elena Garanca, Roberto Alagna, Carlos Álvarez, Sorin Coliban);
–  Carl Maria von Weber: Der Freischütz (11. Juni 2018 – D: Tomáš Netopil, R: Christian Räth; mit Adrian Eröd, Camilla Nylund, Alan Held, Andreas Schager, Daniela Fally, Albert Dohmen) sowie
–  Alma Deutscher: Cinderella (28. Jänner 2018 in der AGRANA STUDIOBÜHNE| WALFISCHGASSE; D: N. N.; R: Birgit Kajtna)

Ballettdirektor Manuel Legris präsentiert in der Wiener Staatsoper drei Premieren:
–  den dreiteiligen Abend MacMillan | McGregor | Ashton (31. Oktober 2017 – D: Valery Ovsyanikov) mit Concerto von Kenneth MacMillan, Eden | Eden von Wayne McGregor und Marguerite and Armand von Frederick Ashton;
–  Edward Clug:  Peer Gynt (21. Jänner 2018 – D: Simon Hewett) sowie die
–  Nurejew Gala 2018 (29. Juni 2018 – D: Kevin Rhodes).

Wiener Staatsoper Innen © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Wiener Staatsoper Innen © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

In der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE wird in der Spielzeit 2017/2018 neben der Premiere von Cinderella, Juan Crisóstomo de Arriagas Die arabische Prinzessin und Wagners Nibelungenring für Kinder (Hirofumi Misawa nach Richard Wagner) auch wiederum ein breites Programm mit u. a. von Staatsoperndirektor Dominique Meyer moderierten Künstlergesprächen, musikalischen Einführungsveranstaltungen, Meisterklassen, Konzerten, Lesungen, Vorträgen u. a. zu Operngeschichte, Veranstaltungen der Opernschule und Ballettakademie angeboten.

Die neue Saison bringt auch zahlreiche Künstler-Debüts am Haus, so etwa der Dirigentin Susanna Mälkki, der Dirigenten Giampaolo Bisanti, William Christie (mit dem Orchester Les Arts Florissants), Tomáš Hanus, Alexander Soddy, Ramón Tebar sowie der Regisseure Josef Ernst Köpplinger und Alexandra Liedtke. Zu den Sängerinnen und Sängern, die sich 2017/2018 dem Staatsopernpublikum vorstellen, zählen u. a. Hrachuhí Bassenz, Sarah Connolly, Annette Dasch, Lise Davidsen, Sabine Devieilhe, Agneta Eichenholz, Venera Gimadieva, Nora Gubisch, Elena Guseva, Christiane Karg, Anita Rachvelishvili, Simone Schneider; Benjamin Bernheim, Christophe Dumaux, Robert Gleadow, Murat Karahan, Bernard Richter, Andreas Schager, Wilhelm Schwinghammer, Thomas Tatzl.

Wichtige Sängerinnen und Sänger geben 2017/2018 ihre persönlichen Rollendebüts an der Wiener Staatsoper: KS Elena Garanca und KS Roberto Alagna sind weltweit erstmals in den Titelpartien von Samson et Dalila zu erleben, Piotr Beczala gestaltet erstmals den Maurizio in Adriana Lecouvreur – an der Seite von Anna Netrebko – und den Don José in Carmen, Wolfgang Koch die Titelpartie in Dantons Tod, Christopher Maltman den Ford (Falstaff) und den Mandryka (Arabella), Marina Rebeka die Amelia in Simon Boccanegra, KS Angela Denoke die Gräfin Geschwitz in Lulu, Aleksandra Kurzak die Desdemona (Otello) – um nur einige zu nennen.

 Wien / Antonio Vivaldi - In Venedig vergessen -Lebendig in Wien_ Bildhauer: Gianni Arico © IOCO

Wien / Antonio Vivaldi – In Venedig vergessen -Lebendig in Wien_ Bildhauer: Gianni Arico © IOCO

Neben den genannten und den Ensemblesängern treten weiters u. a. folgende Gastsolisten auf: Laura Aikin, Gun-Brit Barkmin, Luciana D’Intino, Danielle de Niese, Angela Gheorghiu, Carmen Giannattasio, KS Edita Gruberova, Anja Harteros, Anita Hartig, Evelyn Herlitzius, Anja Kampe, KS Angelika Kirchschlager, Isabel Leonard, Kristin Lewis, Lise Lindstrom, KS Marjana Lipovšek, Irina Lungu, KS Waltraud Meier, KS Ricarda Merbeth, Erin Morley, Catherine Naglestad, Camilla Nylund, Kristine Opolais, Olga Peretyatko-Mariotti, KS Adrianne Pieczonka, Dorothea Röschmann, Michaela Schuster, Tatiana Serjan, Maria José Siri, Ekaterina Siurina, KS Krassimira Stoyanova, Iréne Theorin, Iris Vermillion, Linda Watson, Sonya Yoncheva, Elena Zhidkova; Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Nicola Alaimo, KS Carlos Álvarez, Marcelo Álvarez, Ain Anger, Aleksandrs Antonenko, Dmitry Belosselskiy, Jean-François Borras, Pavol Breslik, Javier Camarena, Marco Caria, Mario Cassi, Alessandro Corbelli, Jorge de León, Misha Didyk, Andrzej Dobber, Albert Dohmen, KS Plácido Domingo, Norbert Ernst, Paolo Fanale, KS Juan Diego Flórez, Roberto Frontali, KS Ferrucio Furlanetto, Massimo Giordano, Renato Girolami, Matthias Goerne, KS Stephen Gould, Vittorio Grigolo, Günther Groissböck, KS Franz Grundheber, Eric Halfvarson, KS Thomas Hampson, Alan Held, Ioan Hotea, Dmitri Hvorostovsky, Jonas Kaufmann, Simon Keenlyside, Tomasz Konieczny, Dmitry Korchak, Mariusz Kwiecien, Yonghoon Lee, Željko Lucic, Ambrogio Maestri, KSCH Peter Matic, Maxim Mironov, Tomislav Mužek, René Pape, George Petean, Massimiliano Pisapia, Luca Pisaroni, Dmytro Popov, Piero Pretti, Jukka Rasilainen, Johan Reuter, Peter Rose, KS Kurt Rydl, Fabio Sartori, KS Michael Schade, Erwin Schrott, KS Peter Seiffert, KSCH Peter Simonischek, Antonino Siragusa, KS Bo Skovhus, Pietro Spagnoli, Ludovic Tézier, Rainer Trost, Christopher Ventris, Rolando Villazón, Martin Winkler, Lars Woldt, Kwangchul Youn.

 Wien / Johann Strauss Vater © IOCO

Wien / Johann Strauss Vater © IOCO

2017/2018 stehen – neben den genannten Hausdebütanten – wieder am Pult der Wiener Staatsoper: Alain Altinoglu, Marco Armiliato, Pavel Baleff, Michael Boder, Semyon Bychkov, Frédéric Chaslin, James Conlon, Jonathan Darlington, KS Plácido Domingo, Dan Ettinger, Adam Fischer, James Gaffigan, Guillermo García Calvo, Sascha Goetzel, Eivind Gullberg Jensen, Michael Güttler, Daniel Harding, Graeme Jenkins, Patrick Lange, Louis Langrée, Jesús López Cobos, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Tomáš Netopil, Yannick Nézet-Séguin, Evelino Pidò, Speranza Scappucci, Peter Schneider, Jean-Christophe Spinosi, Jeffrey Tate, Sebastian Weigle, Simone Young.

Der vielfältige Opern- und Ballettspielplan wird ergänzt von etablierten Veranstaltungsreihen:
–  Solistenkonzerte: An 5 Abenden stellen international herausragende Interpretinnen und Interpreten attraktive Konzertprogramme vor.
–  Matinee-Reihe Ensemblematinee im Mahler-Saal: An insgesamt 7 Terminen präsentieren sich junge Ensemblesängerinnen und -sänger abseits des Vorstellungsbetriebes. Am Klavier begleitet werden sie von den Korrepetitoren des Hauses.
–  Kammermusik-Reihe der Wiener Philharmoniker: In 10 Matineen präsentieren Mitglieder des Orchesters in wechselnden Ensembles unterschiedliche Kammermusik-Programme.
–  Kontrapunkte – Gesprächsmatineen von und mit Clemens Hellsberg: Dr. Clemens Hellsberg leitet zwei Diskussionsrunden zu aktuellen kulturellen Themen.
Am 23. Juni 2018 findet ein Galakonzert mit KS Edita Gruberova statt, die seit fast fünf Jahrzehnten der Wiener Staatsoper eng verbunden ist.
Abgerundet werden die umfangreichen Aktivitäten durch verschiedene weitere Matineen. Den beliebten Tag der offenen Tür begeht das Haus am 3. September 2017.
Insgesamt stehen in der Spielzeit 2017/2018 über 350 Vorstellungen auf dem Programm, davon 227 Opernvorstellungen (inkl. Kinderzauberflöte), 53 Ballettvorstellungen, 7 Konzerte, 7 Gesangsmatineen, 10 Kammermusik-Matineen, 8 weitere Matineen sowie in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE zahlreiche Kinderopernvorstellungen, Tanzdemonstrationen der Ballettakademie sowie weitere Veranstaltungen.

Am 8. Februar 2018 findet zum 62. Mal der Wiener Opernball statt: Das Haus wird wiederum in einen großen Ballsaal verwandelt, wo am darauffolgenden Tag zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder stattfinden.
Im Rahmen zweier konzertanter Gastspiele ist die Wiener Staatsoper auch in der nächsten Saison wieder im Ausland zu erleben: Am 22. Januar 2018 wird Don Giovanni in Abu Dhabi gespielt, am 2. April 2018 Le nozze di Figaro in Aix-en-Provence. In der Spielzeit 2017/2018 werden im Rahmen von WIENER STAATSOPER live at home insgesamt 45 Vorstellungen in exzellenter Bild- und Tonqualität über Internet live übertragen.

 Wiener Staatsoper / Videoleinwand am Herbert von Karajan Platz © IOCO

Wiener Staatsoper / Videoleinwand am Herbert von Karajan Platz © IOCO

Neben dem eigenen Portal www.staatsoperlive.com ist das Angebot auch über folgende Plattformen direkt abrufbar: Amazon Fire TV (Box oder Stick – App: WIENER STAATSOPER LIVE); Apple TV (Generation 4 seit Ende 2015 – App-Suche: WIENER STAATSOPER); A1TV Mediabox (Menüpunkt Internet Apps: WIENER STAATSOPER LIVE), Samsung SmartTV (App: WIENER STAATSOPER); und in Kürze auch SmartTVs anderer Hersteller.
Um ihr Angebot einer Vielzahl junger Menschen in ganz Österreich und darüber hinaus zugänglich zu machen, setzt die Wiener Staatsoper diese Technik für ein Live-Schulprogramm zu ausgewählten Terminen ein: Wiener Staatsoper live at school. Schülerinnen und Schüler entdecken das Haus samt seinen vielen Berufen, sie erleben live bei einer Probe den Entstehungsprozess mit und können durch zeitversetzte Ausstrahlung zur Schulzeit am Vormittag eine der Live-Übertragungen einer Opern- oder Ballettvorstellung gemeinsam erleben.
Im Rahmen von Oper live am Platz werden in den Monaten September, April, Mai und Juni wiederum jeweils rund 20 ausgewählte Opern- und Ballettvorstellungen live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen. Darüber hinaus werden alle Vorstellungen vom 27. Dezember 2017 bis 1. Jänner 2018 und das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker live am Platz gezeigt, Die Fledermaus am 31. Dezember als Beitrag zum „Silvesterpfad“ der Stadt Wien.

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere Le Corsaire des Wiener Staatsballett, IOCO Aktuell, 17.03.2016

März 17, 2016 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Ballett-Premiere  LE CORSAIRE

Premiere Sonntag, 20. März, 18.00 Uhr, Reprisen: 21., 23., 28., 31. März, 2*. April 2016

Choreographie: Manuel Legris, Dramaturgie und Libretto: Manuel Legris und Jean-François Vazelle, Musik: Adolphe Adam u. a. | Bühnenbild und Kostüme: Luisa Spinatelli , Licht: Marion Hewlett | Dirigent: Valery Ovsianikov

Wien / Wiener Staatsballett - Manuel Legris - Le Corsaire © Ashley Taylor

Wien / Wiener Staatsballett – Manuel Legris – Le Corsaire © Ashley Taylor

Seit seiner Uraufführung am 23. Jänner 1856 in der Pariser Opéra (Choreographie: Joseph Mazilier, Musik: Adolphe Adam) zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Opus durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, welche dem so genannten „Le Corsaire – Pas de deux“ zur weltweiten Bekanntheit verhalfen. An der Wiener Staatsoper wurde es bislang noch nicht zur Gänze gezeigt. Auf Basis der mehr als 150 Jahre umspannenden Tradition des Balletts erarbeitet Manuel Legris, Ballettdirektor des Wiener Staatsballetts, eine spezielle Fassung für sein Ensemble. Dabei schöpft er vor allem aus den reichhaltigen Aufführungstraditionen der französischen und russischen Überlieferungslinie des Werkes, die er aus seiner Sicht und Erfahrung interpretiert. Handlung, Musik, Choreographie und Ausstattung werden dabei behutsam zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt, welches sich auf die Höhepunkte des bunten Treibens rund um das Paar Conrad und Medora konzentriert.

www.wiener-staatsoper.at,  www.wiener-staatsballett.at, www.staatsoperlive.com
Wiener Staatsballett, Studierende der Ballettakademie der Wiener Staatsoper,
Orchester der Wiener Staatsoper, Alle Tänzerinnen und Tänzer geben Rollendebüt

Wien / Wiener Staatsballett - Gabdullin Konovalova - Le Corsaire © Ashley Taylor

Wien / Wiener Staatsballett – Gabdullin Konovalova – Le Corsaire © Ashley Taylor

Besetzung:  20. März 2016 , 21. März 2016 , 23. März 2016
Médora: Maria Yakovleva Olga Esina Kiyoka Hashimoto, Conrad: Robert Gabdullin Vladimir Shishov Denys Cherevychko , Gulnare: Liudmila Konovalova Kiyoka Hashimoto Nina Tonoli  Lanquedem: Kirill Kourlaev Mihail Sosnovschi Francesco Costa , Birbanto: Davide Dato Masayu Kimoto Masayu Kimoto , Zulméa: Alice Firenze Nikisha Fogo Nikisha Fogo , Seyd Pacha Mihail Sosnovschi N. N. N. N. , Odalisken: Prisca Zeisel Prisca Zeisel Eszter Ledán
Nina Tonoli Nina Tonoli Anita Manolova , Natascha Mair Natscha Mair Natascha Mair,  Walzer:  Eszter Ledán Eszter Ledán Prisca Zeisel , Anita Manolova Anita Manolova Adele Fiocchi , Nikisha Fogo Oxana Kiyanenko Oxana Kiyanenko , Laura Nistor Laura Nistor Suzan Opperman.

PMWSTO  / 16.03.2016

Wien, Wiener Staatsoper, Ballett: LA FILLE MAL GARDÉE von Frederick Ashton, 28.11.2015

November 25, 2015 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

La Fille mal gardée an der Wiener Staatsoper  

Wiederaufnahme am 28. November 2015,  Reprisen (in wechselnden Besetzungen): 9. Dezember, 12., 17., 25., 26. (vormittags), 27., 28., 30. Dezember 2015, 20. Jänner 2016

Am Samstag, 28. November 2015 wird vom Wiener Staatsballett in der Wiener Staatsoper der Ballettklassiker La Fille mal gardée (Choreographie: Frederick Ashton) nach acht Jahren wiederaufgenommen und erstmals in der Ballettdirektion von Manuel Legris gezeigt. Ihre Rollendebüts am Haus geben Liudmila Konovalova als Lise, Robert Gabdullin als Colas, Roman Lazik als Witwe Simone und Masayu Kimoto als Alain. Am Dirigentenpult: Paul Connelly.

Das von Sir Frederick Ashton pittoresk und stimmungsvoll choreographierte Spiel um „List und Liebe“ kehrt erstmals unter Ballettdirektor Manuel Legris auf die Bühne der Wiener Staatsoper zurück. Das reiche Bauernmädchen Lise liebt den jungen Bauern Colas, doch ihre Mutter hat ehrgeizigere Pläne. Die brillante Ballettkomödie zählt zu den Sternstunden der Ballettkunst und alle Ballettfans dürfen sich auf den „Holzschuh-Tanz“ und viele weitere berühmte Szenen aus der Welt des „demi-caractère“ freuen. Empfehlenswert auch für ein ganz junges Publikum!

……….

Besetzungen und Rollendebüts im Überblick:

28. November, 9. und 12. Dezember:
Lise: Liudmila Konovalova (Rollendebüt)
Colas: Robert Gabdullin (Rollendebüt)
Witwe Simone: Roman Lazik (Rollendebüt)
Alain: Masayu Kimoto (Rollendebüt)

17. und 27. Dezember:
Lise: Maria Yakovleva
Colas: Denys Cherevychko (Rollendebüt)
Witwe Simone: Roman Lazik
Alain: Dumitru Taran (Rollendebüt)

25. und 28. Dezember:
Lise: Irina Tsymbal (Rollendebüt)
Colas: Mihail Sosnovschi
Witwe Simone: Eno Peci (Rollendebüt)
Alain: Richard Szabó (Rollendebüt)

26. und 30. Dezember:
Lise: Kiyoka Hashimoto (Rollendebüt)
Colas: Andrey Teterin (Rollendebüt)
Witwe Simone: Andrey Kaydanovskiy (Rollendebüt)
Alain: Marcin Dempc (Rollendebüt)

Die Besetzung für die Vorstellung am 20. Jänner 2016 (Dirigent: Alexander Ingram) wird noch bekannt gegeben.

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Wien, Wiener Staatsoper, NUREJEW GALA 2014, 28.06.2014

Juni 26, 2014 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

NUREJEW GALA 2014,  Samstag, 28. Juni 2014, 18.00 Uhr

Künstlerische Leitung: Manuel Legris

Dirigent: Valery Ovsianikov*
Mit: Manuel Legris; Isabelle Ciaravola* (Étoile), Anna Tsygankova (Het Nationale Ballet), Matthew Golding (Royal Ballet), Friedemann Vogel (Stuttgarter Ballett); Olga Esina, Liudmila Konovalova, Denys Cherevychko, Robert Gabdullin, Kirill Kourlaev, Roman Lazik, Vladimir Shishov, Alice Firenze, Kiyoka Hashimoto, Ketevan Papava, Masayu Kimoto, Eno Peci, Mihail Sosnovschi, Ioanna Avraam, Iliana Chivarova, Eszter Ledán, Rui Tamai, Dumitru Taran, Christoph Wenzel, Natascha Mair, Nina Tonoli sowie dem Corps de ballet
* Debüt an der Wiener Staatsoper

Auch die vierte von Manuel Legris für das Wiener Staatsballett gestaltete Nurejew Gala wird im Zeichen einer ganz besonderen Programmauswahl und internationaler Gastsolisten stehen. Die diesjährige Gala wird auch Anlass geben, sich an den ersten, vor genau fünfzig Jahren erfolgten Auftritt des großen Tänzers und Choreographen an der Wiener Staatsoper – in Schwanensee an der Seite seiner kongenialen Partnerin Dame Margot Fonteyn – zu erinnern. Nurejews allererster Kontakt zu Wien fand allerdings schon 1959 statt, als er in anderen Spielstätten als Teilnehmer der Weltjugendfestspiele zu sehen war. Wien nahm in der Karriere dieses Ausnahmekünstlers immer einen wichtigen Platz ein. Hier brachte er seine Versionen von Schwanensee und Don Quixote erstmals auf die Bühne, hier schuf er sein erstes eigenständiges Ballett Tancredi von Hans Werner Henze, und ebenfalls hier gab er auch sein offizielles Debüt als Dirigent. 1982 wurde er österreichischer Staatsbürger. Die Wiener Staatsoper ernannte ihn 1988 zum Ehrenmitglied.

PROGRAMM:

Teil I
RAYMONDA (Valse fantastique) Rudolf Nurejew – Alexander Glasunow
Liudmila Konovalova (Raymonda), Robert Gabdullin (Jean De Brienne), Alice Firenze (Henriette), Nina Tonoli (Clemence)
BLUMENFEST IN GENZANO August Bournonville – Matthias Strebinger, Holger Simon Paulli
Ioanna Avraam, Dumitru Taran
LE SOUFFLE DE L’ESPRIT (Ausschnitt) Jirí Bubenícek – Johann Pachelbel
Roman Lazik, Masayu Kimoto, Eno Peci
SCHWANENSEE (Pas de deux, 3. Akt) Marius Petipa – Peter I. Tschaikowski
Anna Tsygankova, Matthew Golding (als Gäste)
OTHER DANCES Jerome Robbins – Frédéric Chopin
Kiyoka Hashimoto, Denys Cherevychko

Teil II
LE SPECTRE DE LA ROSE Michail Fokin – Carl Maria von Weber
Eszter Ledán, Mihail Sosnovschi
LABYRINTH OF SOLITUDE Patrick de Bana – Tomaso Antonio Vitali
Kirill Kourlaev
DIE KAMELIENDAME (Pas de deux aus dem 3. Akt) John Neumeier – Frédéric Chopin
Isabelle Ciaravola, Friedemann Vogel (als Gäste)
PAQUITA Marius Petipa – Ludwig Minkus
Anna Tsygankova, Matthew Golding (als Gäste)

Teil III
SCHWANENSEE (Polonaise aus dem 1. Akt) Rudolf Nurejew – Peter I. Tschaikowski (Pariser Fassung) Ensemble
CINDERELLA (Pas de deux) Rudolf Nurejew – Sergej Prokofjew
Ketevan Papava, Roman Lazik
FIVE TANGOS (Ausschnitt) Hans van Manen – Astor Piazzolla
Denys Cherevychko
DIE FLEDERMAUS (Ausschnitt aus dem 1. Akt) Roland Petit – Johann Strauß
Olga Esina, Manuel Legris
DIE BAJADERE (2. Akt) Rudolf Nurejew – Ludwig Minkus
Anna Tsygankova (Nikya), Liudmila Konovalova (Hamsatti), Vladimir Shishov (Solor)

Pressemeldung Wiener Staatsoper

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