Kiel, Theater Kiel, Spielplan September-Oktober 2016

Juli 19, 2016 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Spielplan September-Oktober 2016

operkiel*

Premieren
Samstag, 3. September, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
Volksbühnengala
Start in die neue Spielzeit! In diesem Jahr führt die Reise von Paris über Mantua und Buenos Aires bis kurz vor Reims, in den sagenhaften deutschen Wald und in ein mythologisches Sizilien, um mit der Erinnerung an Sevilla zu enden. In anderen Worten: zu hören sind Ausschnitte aus Delibes’ Coppélia, Meyerbeers Hugenotten, Verdis Rigoletto, Lloyd Webbers Evita, Rossinis Reise nach Reims, Wagners Siegfried, Leclairs Skylla und Glaukos und Bizets Carmen.
Musikalische Leitung Georg Fritzsch, Daniel Carlberg u.a.
Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Moderation Yvonne Ruprecht und Ulrich Frey
Mit Daniela Bruera, Tatia Jibladze, Hye Jung Lee, Karola Sophia Schmid, Ks. Heike Wittlieb; Yoonki Baek, Matteo Ferretti, Fred Hoffmann, Stefano Meo, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Joao Terleira, Mathias Tönges, Thomas Wischer sowie der der Opernchor und der Extrachor des Theaters Kiel und der Kinderchor an der Oper Kiel
Eine Veranstaltung der Oper Kiel in Zusammenarbeit mit der Volksbühne Kiel

Samstag, 24. September, 19.00 Uhr · Opernhaus
DIE HUGENOTTEN
Oper von Giacomo Meyerbeer
in französischer Sprache mit Übertiteln
Frankreich, 1572: Die Liebe zwischen der Katholikin Valentine de Saint Bris und dem Hugenotten Raoul de Nangis gerät zwischen die Fronten erbitterter Religionskämpfe, die in der blutigen »Bartholomäusnacht« gipfeln. Tosca-Regisseur Lukas Hemleb kehrt mit der meist gespielten Oper des 19. Jhd. zurück.
Musikalische Leitung Daniel Carlberg Regie Lukas Hemleb
Choreografie Joanna O’ Keeffe Bühne Gianni Carluccio
Kostüme Falk Bauer Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Mit Bogna Bernagiewicz, Daniela Bruera, Mae Dettenborn, Lori Guilbeau / Agnieszka Hauzer, Johanna Kahlcke, Hanna Laackmann, Karola Sophia Schmid; Matteo Ferretti, Fred Hoffmann, Martin Rainer Leipoldt, Michael Müller, Timo Riihonen, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Joao Terleira, Matthias Tönges, Thomas Wischer und dem Opern- und Extrachor des Theaters Kiel

Sonntag, 9. Oktober, 18.00 Uhr · Opernhaus
RIGOLETTO
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit Übertiteln
Mit der Titelfigur eines hässlichen Hofnarren wies Verdi dem realistischen Musiktheater schon 1851 den Weg! Rigoletto lebt zwei Leben, die er strikt voneinander trennt: ein Berufsleben als Höfling des Herzogs von Mantua und ein Privatleben als überbesorgter Vater seiner Tochter Gilda. Eines Tages wird Rigoletto für seinen erbarmungslosen Spott verflucht. Von nun an klebt dieser Fluch an ihm, er nimmt ihn mit nach Hause und schließlich wird ausgerechnet Gilda sein Opfer! Der Fluch hat gesiegt und wartet auf sein nächstes Opfer …
Musikalische Leitung Georg Fritzsch Regie Fabio Ceresa
Choreografie Mattia Agatiello
Bühne Domenico Franchi Kostüme Giuseppe Palella
Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Mit Bogna Bernagiewicz / Hanna Laackmann, Mae Dettenborn /
Johanna Kahlcke, Hye Jung Lee, Tatia Jibladze; Yoonki Baek, Amartuvshin Enkhbat / Stefano Meo, Matteo Ferretti, Dominic Große, Fred Hoffmann, Timo Riihonen, Kemal Yas¸ar, Myunghun Yoo; Herrenchor des Theaters Kiel

Wiederaufnahmen

Theater Kiel / Spatz und Engel © struck-foto

Theater Kiel / Spatz und Engel © struck-foto

Samstag, 8. Oktober, 19.00 Uhr · Opernhaus
SPATZ UND ENGEL
Die Geschichte der Freundschaft von Edith Piaf und Marlene Dietrich
Ein Theaterstück mit Musik von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry
»Heike Wittlieb und Fenja Schneider können sowieso alles, Schlagerleichtigkeit wie Chanson-Melancholie« schrieben die KN begeistert über die Premiere. Nun kehren sie als Ikonen Marlene Dietrich und Édith Piaf und ihren unvergesslichen Songs zusammen mit Marie Kienecker, Linda Stach, Florian Hacke und Sebastian Rousseau auf die Opernhausvorbühne zurück.

Theater Kiel / Tosca © struck-foto

Theater Kiel / Tosca © struck-foto

Samstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr · Opernhaus
TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Kino auf der Opernbühne: die visuell innovative Inszenierung von Puccinis Opernthriller um Operndiva Floria Tosca, die in die Fänge des sadistischen Polizeipräsidenten Scarpia gerät, ist mit den am Originalschauplatz gedrehten Videos von Luca Scarzella in der Regie von Lukas Hemleb wieder zu erleben!

OPER Extra
Samstag, 17. September, 17.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Operncafé: DIE HUGENOTTEN
Über die längst überfällige Wiederentdeckung Giacomo Meyerbeers, die Aktualität der Hugenotten und mehr sprechen Regieteam, musikalische Leitung und Dramaturgie.
Montag, 26. September, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
STREICHTRIO / QUARTETT / QUINTETT
Die Geigerinnen Nora Piske-Förster und Rie Goji, die Bratschisten Marie Yamanaka und Hendrik Vornhusen und Cellist Ingo Zander aus dem Philharmonischen Orchester präsentieren Zoltán Kodálys »Serenade für 2 Violinen und Viola«, op. 12, Leos Janáceks Streichquartett Nr. 1 und Johannes Brahms’ Streichquintett G-dur, op. 111.

Samstag, 1. Oktober, 17.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Operncafé: RIGOLETTO
Regieteam, musikalische Leitung und Dramaturgie stellen Giuseppe Verdis zukunftsweisendes Erfolgswerk und ihre Interpretation vor. Ensemble-mitglieder präsentieren musikalische Ausschnitte.

Montag, 17. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
FANTASTISCHE KLARINETTENKLÄNGE
Das Konzertprogramm von Ishay Lantner, Klarinettist des Philharmonischen Orchesters, ergänzt den Opernspielplan. Zu hören sind Fantasien für Klarinette und Klavier über Puccinis Tosca und Verdis Rigoletto, Fantasiestücke und Romanzen von Robert Schumann für Klarinette und Klavier sowie Lieder von Puccini, Verdi, Schumann und Giacomo Meyerbeer. Mit Ishay Lantner u.a.

Dienstag, 27. September, 4., 11., 18. und 25. Oktober 22.00 Uhr · 3. Foyer Oper
Lesung: DIE INSEL DES ZWEITEN GESICHTS
Albert Vigoleis Thelen schildert in seinem Roman lustvoll fabulierend das Leben auf Mallorca in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Er und seine Frau bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Stadtführungen, Sprachunterricht und Übersetzungen, bis die Nationalsozialisten an die Macht kommen, und Vigoleis sogar in Mallorca feststellen muss: »Gegen den Strom schwimmen erfordert starke Arme.«
Gastspiele

Montag, 10. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
CLAIRE WALDOFF – ICH WILL ABER GERADE VOM LEBEN SINGEN
Wollen Sie wissen, ob er denn nun Hermann heeßt oder wer da mit Lehm schmeißt? Antwort gibt Claire Waldoff alias Sigrid Grajek. Die Begeisterung über Sigrid Grajeks musikalisches Portrait der Berliner Kabarettistin und Sängerin war und ist so groß, dass sie ein weiteres Mal im Kieler Opernhaus gastiert. Klavier: Stefanie Rediske.
In der Reihe »Musik der Kulturen«der Volksbühne

Sonntag, 30. Oktober, 15.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Tom Kyle Puppentheater: Das Räuberstück
»Das Räuberstück – ein Kasperspiel für kleine und große Menschen« kommt wieder! Der Kieler Puppenspieler Peter-Michael Krohn lässt die gute alte Zeit des salonfähigen Kaspertheaters wiederaufleben und überspringt mit Wortwitz, Spielleidenschaft und Improvisation die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum.
Montag, 31. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
WIR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN: »Musik für Flöte«
Acht Flötistinnen aus der Klasse von Prof. Angela Firkins präsentieren Flöten-musik aus vier Jahrhunderten. Ein Konzert der Musikhochschule Lübeck


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Sonntag, 11. September, 11.00 Uhr · Kieler Schloss
Montag, 12. September, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
1. Philharmonisches Konzert
Max Reger (1873 – 1916) lavierkonzert f-Moll, op. 114
Johannes Brahms (1833 – 1897) . Sinfonie D-Dur, op. 73
Solist Gerhard Oppitz (Klavier) – Artist in Residence
Dirigent Georg Fritzsch
Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Sonntag, 18. September, 12.00 Uhr · Kieler Gelehrtenschule (Aula)
1. Musikalische Matinee
Im Abendrot
Franz Schubert Oktett F-Dur, D 803
Ensemble Xtour
Samstag, 1. Oktober, 18.00 Uhr · nsgarkirche
Klassisch Beflügelt – 1. Konzert
Quintettrausch
Max Reger Klavierquintett Nr. 2 c-Moll, op. 64
Johannes Brahms Klavierquintett f-Moll, op. 34
Maximilian Lohse und Katharina Hoffmann (Violine), Marie Yamanaka (Viola), Paul Füssinger (Violoncello), Gerhard Oppitz (Klavier) – Artist in Residence

Donnerstag, 6. Oktober, 20.00 Uhr · ieler Schloss
Eröffnungskonzert der Baltic Horse Show
Das kulturelle Highlight der Baltic Horse Show: wie üblich mit zahlreichen Hits aus der Opern- und Konzertliteratur.
Dirigent Georg Fritzsch

Samstag, 8. Oktober
REGER-NACHT
Teil 1 : 19.30 Uhr · nsgarkirche
Mit Werken von Max Reger und Wilhelm Stenhammar
Maximilian Lohse (Violine), Marie Yamanaka (Viola),
Andreas Koller (Orgel), Sofia Gülbadamova (Klavier), Madrigalchor Kiel, Dirigentin Friederike Woebcken
Teil 2 : 21.30 Uhr · t. Nikolaus-Kirche
Mit Werken von Max Reger
Su-Yun Lee (Violine), Marie Yamanaka (Viola),
Frauke Rottler-Viain (Violoncello), Werner Parecker (Orgel)
Teil 3 : 23.30 Uhr · ikolaikirche
Mit Werken von Max Reger und Hugo Wolf
Dörte Blase (Sopran), Frauke Rottler-Viain (Violoncello)
Volkmar Zehner (Orgel), Vokalensemble der CAU zu Kiel
Dirigent Bernhard Emmer

Sonntag, 23. Oktober, 11.00 Uhr · Kieler Schloss
Montag, 24. Oktober, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
2. Philharmonisches Konzert
Edvard Grieg (1843 – 1907) onzertouvertüre Im Herbst, op. 11
Jean Sibelius (1865 – 1957) iolinkonzert d-Moll, op. 47 Dimitri Schostakowitsch (1906 – 1975) 0. Sinfonie e-Moll, op. 93
Solist Marc Bouchkov (Violine)
Dirigent Rani Calderon
Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Sonntag, 30. Oktober, 18.00 Uhr · Kieler Schloss
1. Extrakonzert Con Spirito
Tom Gaebel: SINATRA TRIBUTE
Anlässlich von Sinatras 100. Geburtstag im Jahr 2015 konzipierte der Sänger und Entertainer Tom Gaebel eine Show, die ganz im Zeichen seines legendären Vorbilds steht. Und es hätte dafür beileibe keinen besseren gegeben als Gaebel, denn der »deutsche Sinatra« gilt als europaweit bester Interpret von Sinatras weltberühmten Songs. Freuen Sie sich auf einen glanzvollen Abend der musikalischen Extraklasse in bester Las-Vegas-Tradition!
Dirigent Georg Fritzsch


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Wiederaufnahme

Theater Kiel / Dornrschen © struck-foto

Theater Kiel / Dornrschen © struck-foto

Sonntag, 25. September, 18.00 Uhr · Opernhaus
DORNRÖSCHEN
Zum Spielzeitauftakt zeigt das Ballett Kiel Yaroslav Ivanenkos Neuinterpretation von Tschaikowskis Dornröschen, in der der Kieler Chefchoreograf das bekannte Märchen mit Hans Christian Andersens Erzählung » Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen « verknüpft. Ein armes Mädchen steht auf der Straße und versucht, Streichhölzer zu verkaufen. Sehnsüchtig schaut es durch die hellerleuchteten Fenster eines Schlosses. Dort wird auf einem Fest ein Ausschnitt aus Dornröschen aufgeführt. Plötzlich nehmen die Fliederfee und der geheimnisvolle Carabosse das Mädchen mit in die traumhafte Dornröschen-Welt.

Ballett Extra
Samstag, 10. September, 10.00 Uhr · Ballettsaal Opernhaus
Öffentliches Training
Hautnah beim Balletttraining der Profis dabei sein – das geht auch in der Saison 2016 /17! Am 10. September können wieder 50 interessierte Zuschauer im Ballettsaal Platz nehmen. Das Training dauert knapp 1,5 Stunden, der Einlass findet am Parkplatz des Opernhauses statt.

Samstag, 29. Oktober, 10.30 Uhr · Opernhaus
Ballettwerkstatt: COPPÉLIA
Die erste große Premiere im Ballett in der neuen Spielzeit widmet sich einem Klassiker der französischen Ballettkunst: Léo Delibes Coppélia. Eine Woche zuvor gibt Yaroslav Ivanenko Einblicke in die neue Kreation und den Probenprozess. Ab 10.30 Uhr ist die Company beim Training auf der Bühne zu erleben.

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Pressemeldung Theater Kiel

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Konzert – Yuja Wang, 11.06.2016

Juni 2, 2016 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Heinersdorff Konzerte

Tonhalle Düsseldorf / Heinersdorff Konzerte - Yuja Wang © Norbert Kniat

Tonhalle Düsseldorf / Heinersdorff Konzerte – Yuja Wang © Norbert Kniat

Tonhalle Düsseldorf:  Yuja Wang Klavier

Samstag, 11. Juni 2016, 20 Uhr

Brahms: Balladen op. 10 Nr. 1 und 2, Schumann: Kreisleriana Fantasien für Klavier op. 16, Beethoven: Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106, Große Sonate für das Hammerklavier

Übermenschliche Technik. Ihr fulminanter Auftritt mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck im September 2013 bei den Heinersdorff-Konzerten ist unvergessen. Nun kehrt die gebürtige Chinesin, die unter anderem am berühmten Curtis Institute of Music in Philadelphia studierte, mit einem Solo-Rezital in die Düsseldorfer Tonhalle zurück und interpretiert Werke von Brahms, Schumann und Beethoven.

Die 27-jährige Yuja Wang ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon und vielfache Preisträgerin, u.a. des Gilmore Young Artist Awards, Gramophone Magazins sowie des ECHO Klassiks. Wir sind gespannt auf den Klavierabend der charismatischen Pianistin, der die New York Times eine ‚übermenschliche Technik‘ attestierte und die ihr Publikum immer wieder durch ihren extravaganten Auftritt überrascht!

Karten: € 45,– / 40,– / 35,– / 30,– / 25,– zzgl. VVK-Gebühr
KARTENVORVERKAUF: Tel. 0211/8925211; Fax 0211/8925365;
www.heinersdorff-konzerte.de

Yuja Wang:  Wenn Yuja Wang musiziert, öffnet sich ihre Seele. Ihr tiefes Verständnis wird hörbar. Ihr Spiel verbindet Kraft mit Leichtigkeit, Virtuosität mit Lyrik und Klarheit mit Schönheit – es ist künstlerische Synthese. Die 28-jährige Pianistin gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation und versteht es, Hörer jeden Alters zu fesseln. »Sie verfügt über ein unforciertes, brillantes Klavierspiel, das Prokofjew (der ein großer Pianist war) ebenso neidisch gemacht hätte wie den legendären Horowitz«, kommentierte die Los Angeles Times unlängst ihren Auftritt in der Hollywood Bowl.

Kritiker heben Yuja Wangs Virtuosität und technische Meisterschaft hervor, sie rühmen die Klarheit ihrer musikalischen Auffassung, die Frische ihrer Darbietung, ihre charismatische Bühnenpräsenz. Doch für Yuja Wang steht ihre Kunst im Dienst von emotionalem Ausdruck und musikalischer Interpretation, Technik darf nie Selbstzweck sein. Sie möchte vor allem ihre große Affinität zu den Werken in ihrem weit gespannten Repertoire deutlich machen. »Virtuose Werke verlangen nicht unbedingt einen spektakulären Stil«, sagt sie. »Wenn mich ein Stück fasziniert, und je mehr es meine Persönlichkeit anspricht, desto besser kann ich es spielen und das Publikum erreichen.«

Yuja Wang wurde am 10. Februar 1987 als Tochter einer musikalischen Familie in Peking geboren. Mit sechs Jahren bekam sie ihren ersten Klavierunterricht und machte schnell Fortschritte als Schülerin des Pekinger Konservatoriums. Impulsgebend für ihre musikalische und persönliche Entwicklung war ein Morningside-Music-Sommerkurs des Mount Royal College in Calgary 1999, an dem sie teilnahm; danach wurde sie die jüngste Schülerin aller Zeiten am Mount Royal Conservatory. 2002 gewann sie den Konzertwettbewerb des Aspen Music Festival und wurde Schülerin des berühmten Konzertpianisten und Pädagogen Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Graffman berichtet, er sei beim Vorspielen verblüfft gewesen über die »Intelligenz und Geschmackssicherheit« der 15-Jährigen.

Als Wang 2008 ihr Examen am Curtis Institute ablegte, hatte ihre professionelle Karriere längst begonnen. Nach ihrem sensationellen Debüt mit dem National Arts Centre Orchestra 2005 war das Medieninteresse groß – »Ein Star ist geboren«, titelten die Zeitungen. Ihr internationaler Durchbruch kam im März 2007, kurzfristig sprang sie für Martha Argerich ein als Solistin in Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Boston Symphony Orchestra. Ein kometenhafter Aufstieg folgte: Sie arbeitete mit vielen großen internationalen Orchestern in den berühmtesten Konzertsälen der Welt und konzertierte mit so renommierten Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Valery Gergiev, Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Sir Antonio Pappano, Yuri Temirkanov, Michael Tilson Thomas und Pinchas Zukerman.

»Ich habe immer vor Publikum gespielt«, sagt Yuja Wang. »Durch das Spielen lerne ich mein Repertoire besser kennen. Ich muss auftreten, um mich lebendig zu fühlen. Es ist jedes Mal anders, es ist ganz organisch.« Die Spontaneität und Eindringlichkeit ihres Spiels spiegelt sich in Yuja Wangs Diskografie bei Deutsche Grammophon. 2009 unterzeichnete sie einen Exklusivvertrag mit dem gelben Label, seither hat sie eine Reihe maßstabsetzender Alben eingespielt. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten Solo-Aufnahme Sonatas & Etudes 2009 kürte die Zeitschrift The Gramophone sie zur »Nachwuchskünstlerin des Jahres«. Für ihr 2010 erschienenes Album Transformation, ein wohlüberlegtes Solo-Programm mit Werken von Brahms, Ravel, Scarlatti und Strawinsky, erhielt sie den Echo-Preis als »Nachwuchskünstlerin des Jahres«. Ihre 2011 veröffentlichte Aufnahme von Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 und seiner »Paganini-Rhapsodie« mit Claudio Abbado und dem Gustav Mahler Chamber Orchestra wurde als »Bestes klassisches Instrumentalsolo« für einen Grammy nominiert. Fantasia, veröffentlicht 2012, bietet eine Sammlung von Zugabe-Stücken von Albéniz, Bach, Chopin, Rachmaninow, Saint-Saëns, Skrjabin und anderen. Es folgten Live-Aufnahmen von Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 und Rachmaninows Konzert Nr. 3 mit Gustavo Dudamel und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra. Ihr jüngstes Album für Deutsche Grammophon, Yuja Wang/Ravel, mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Lionel Bringuier, wird im Oktober 2015 erscheinen.

2011 gab Yuja Wang ihr Solorecital-Debüt in der Carnegie Hall. Die New York Times rühmte in ihrer Rezension die »meisterhafte, atemberaubende Aufführung« von Liszts monumentaler h-moll-Sonate, einem der bedeutendsten Klavierstücke des 19. Jahrhunderts. Seither ist Wang in jeder Spielzeit in die Carnegie Hall zurückgekehrt und hat das Publikum im ausverkauften Haus regelmäßig zu Standing Ovations begeistert. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere gehörten in den letzten Jahren eine ausgedehnte Japantournee 2013 einschließlich ihres Recital-Debüts in der Suntory Hall in Tokio, eine »Künstlerporträt«-Reihe mit dem London Symphony Orchestra 2013/14 und ihr erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern im Mai 2015. Als Kammermusikerin pflegt Yuja Wang die Partnerschaft mit mehreren führenden Künstlern, besonders mit Leonidas Kavakos, mit dem sie Konzertreisen gemacht und sämtliche Violinsonaten von Brahms eingespielt hat.

Yuja Wang beginnt ihre Saison 2015/16 mit dem San Francisco Symphony Orchestra und Tilson Thomas im Rahmen der »Europäischen Festspieltournee« des Orchesters. Auf dem Programm stehen Werke von Bartók und Beethoven bei den BBC Proms, den Festspielen in Edinburgh, im Rheingau und in Luzern, beim George Enescu Festival sowie in Amsterdam, Luxemburg und Paris. Sie spielt sämtliche Violinsonaten von Brahms mit Kavakos beim Edinburgh International Festival und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 2 auf einer Asientournee mit dem Concertgebouw-Orchester und Gustavo Gimeno. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind Messiaens Turangalîla-Symphonie mit den New Yorker Philharmonikern unter Esa-Pekka Salonen und mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra unter Dudamel in Caracas und Europa. Im Februar 2016 spielt Wang mit dem Russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev Mozarts Klavierkonzert Nr. 9, das »Jeunehomme-Konzert«, und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 2 während der USA-Tournee anlässlich des 25. Geburtstags des Orchesters. Mozarts »Jeunehomme-Konzert« führt sie auch in München und Paris auf bei ihrem Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Valery Gergiev.

Pressemeldung Heinersdorff Konzerte

Münster, Theater Münster, Premiere – CAVALLERIA RUSTICANA – DER BAJAZZO, 21.05.2016

April 28, 2016 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

CAVALLERIA RUSTICANA / DER BAJAZZO

Premiere: Samstag, 21. Mai 2016, 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen Donnerstag, 26. Mai 2016, 19.30,  4.Juni 2016, 10. Juni 2016, 21. Juni 2016, 26. Juni 2016, 29. Juni 2016, 3. Juli 2016, 8. Juli 2016

 

Cavalleria Rusticana, Oper von Pietro Mascagni, Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci nach dem Schauspiel von Giovanni Verga

Der Bajazzo, Oper von Ruggero Leoncavallo, Libretto vom Komponisten in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Schon bald nach den sensationellen Uraufführungserfolgen 1890 in Rom und 1892 in Mailand der wegen ihrer Kürze und ihres Sujets verwandten Opern, entstand die Theatertradition, CAVALLERIA RUSTICANA und DER BAJAZZO an einem Abend zu präsentieren. Schauplatz beider Werke sind Dörfer in Süditalien, beide spielen an einem hohen katholischen Feiertag und thematisieren zerplatzte Träume, verratene Liebe, Ehebruch, brennende Eifersucht, verletztes Ehrgefühl und tödlich endende Rivalität.

Schmerzvoll muss Santuzza in CAVALLERIA RUSTICANA erkennen, dass ihr Verlobter Turiddu noch immer nicht von seiner früheren Geliebten Lola lassen kann. Diese war ihm einst versprochen, bevor er zum Militärdienst ging und Lola den Fuhrmann Alfio heiratete. Als Santuzza nach einem Streit tief gekränkt das Verhältnis der beiden Liebenden aufdeckt, beschwört sie ein Duell mit tödlichem Ausgang herauf … – In DER BAJAZZO kommt eine Komödiantentruppe in ein kalabrisches Dorf, um ein Stück aufzuführen. Die von Betrug, Liebessehnsucht und Eifersucht geprägten realen Beziehungen der Theaterleute spiegeln sich in der Figurenkonstellation auf der Bühne: Wahrheit und Illusion verschwimmen, und aus dem Spiel wird blutiger Ernst… –  Die beiden veristischen Opern-Klassiker verbinden unüberbietbar expressive Intensität, Härte und Knappheit in der Darstellung mit dem Schmelz italienischer Belcanto-Oper und haben sich so wie kein anderes Opern-Doppel in Herz und Seele des Publikums verankert.

Musikalische Leitung: Fabrizio Ventura
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühne: Barbara Bloch
Kostüme: Bernhard Niechotz
Chöre: Inna Batyuk
Dramaturgie: Jens Ponath

Mitwirkende:
Cavalleria Rusticana
Jennifer Feinstein (Santuzza, eine junge Bäuerin), Adrian Xhema (Turiddu, ein junger Bauer), Lisa Wedekind (Lola, Alfios Frau), Michael Bachtadze (Alfio, ein Fuhrmann), Suzanne McLeod (Lucia, Turiddus Mutter)

Der Bajazzo
Sara Rossi Daldoss (Nedda/Colombine), Adrian Xhema Canio (Bajazzo), Michael BachtadzeTonio (Taddeo), Boris Leisenheimer/Youn-Seong Shim (Beppo/ Harlekin) , Birger Radde (Silvio), Jaean Koo (1. Bauer), Frank Göbel (2. Bauer)

Opern- und Extrachor des Theaters Münster, Sinfonieorchester Münster

Einführungsmatinee: Sonntag, 8. Mai, 11.30 Uhr, Oberes Foyer

Weitere Vorstellung im Mai: Donnerstag, 26. Mai 2016, 19.30 Uhr, Großes Haus

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Pressemeldung Theater Münster

Wien, Volksoper Wien, Premiere Der Bettelstudent von Carl Millöcker, 30.04.2016

April 8, 2016 by  
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Volksoper Wien

Volksoper Wien © IOCO

Volksoper Wien © IOCO

  Der Bettelstudent von Carl Millöcker

Premiere am 30.04.2016, weitere Vorstellungen 1.5.2016; 5.5.2016; 8.5.2016; 3.6.2016; 7.6.2016; 18.6.2016; 22.6.2016; 24.6.2016.

Wien / Carl Millöcker Grabmal © IOCO

Wien / Carl Millöcker Grabmal © IOCO

Mit Carl Millöckers berühmten Operetten-Klassiker Der Bettelstudent beschließt die Volksoper den Premierenreigen der Saison 2015/16. In der Operettengeschichte hat sich das Werk seit seiner umjubelten Uraufführung am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien einen festen Platz gesichert.

Zu Millöckers genialen Melodien („Ich knüpfte manche zarte Bande“, „Der Polin Reiz ist unerreicht“ oder das mittlerweile zum Evergreen avancierte Lied „Ach, ich hab sie doch nur auf die Schulter geküsst“) zauberten die beiden Librettisten Friedrich Zell und Richard Genée in höchster Lustspiel-Kunstfertigkeit eine wunderbar verkehrte Operettenwelt auf die Bühne. An der Volksoper Wien fand die erste Premiere des Bettelstudenten 1909 statt, seit dem Zweiten Weltkrieg wurde das Stück bereits über 500 Mal in vier verschiedenen Inszenierungen gezeigt, zuletzt im Jahr 2003. Nun setzt Regisseur Anatol Preissler Millöckers Meisterwerk neu in Szene.

 Wien / Volksoper Der Bettelstudent © Barbara Pálffy / Volksoper

Wien / Volksoper Der Bettelstudent © Barbara Pálffy / Volksoper

Elisabeth Flechl singt die Palmatica, Anja-Nina Bahrmann und Mara Mastalir ihre beiden Töchter Laura und Bronsilawa. Martin Winkler spielt den intriganten Gouverneur von Krakau, Lucian Krasznec gibt als Bettelstudent Symon Rymanowicz sein Hausdebüt. Der junge Dirigent Wolfram-Maria Märtig, seit 2014 Kapellmeister an der Volksoper Wien, übernimmt die musikalische Leitung.

Premiere am 30. April 2016,  Weitere Vorstellungen  am 1., 5., 8. Mai, 3., 7., 18., 22., 24. Juni 2016.  PMVOW

 

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