Bayreuth, Residenztage Bayreuth 2016 – Fürstlich Feiern, 24.9.2016

Residenztage Bayreuth © Bayerische Schlösserverwaltung

Residenztage Bayreuth © Bayerische Schlösserverwaltung

Residenztage Bayreuth 2016 – „Fürstlich Feiern“

“Fürstlich Feiern”, so lautet das Motto der diesjährigen Bayreuther Residenztage, die am 24. und 25. September stattfinden. Die Bayerische Schlösserverwaltung bietet auch in diesem Jahr wieder ein vielversprechendes Programm, bei dem es für Groß und Klein viel zu entdecken gibt.

Bayreuth / Neues Schloss Bayreuth © Studio Thomas Koehler

Bayreuth / Neues Schloss Bayreuth © Studio Thomas Köhler

Tauchen Sie ein in die Welt von Markgräfin Wilhelmine und erleben Sie im höfischen Ambiente am Samstag, den 24. September ein rauschendes Barock-Fest für die ganze Familie im Hofgarten und im Neuen Schloss Bayreuth: Freuen Sie sich auf Theateraufführungen, Themen- und Parkführungen, Barocktanz zum Mittanzen, Mitmachstationen für Kinder, ein Konzert im Abendlicht und vieles mehr.

Packen Sie Ihren Picknickkorb für ein Picknick auf der Obstwiese des Hofgartens und treffen Sie dabei Wilhelmines Hofstaat. Machen Sie mit beim Workshop zur Erforschung barocker Tischkultur „Visuelle Inszenierung kulinarischer Traditionen“ oder bestaunen Sie mit dem Experten für historische Stoffe „Textile Kostbarkeiten“ im Neuen Schloss Bayreuth.

Bayreuth / Hofgarten Bayreuth © Studio Thomas Köhler

Bayreuth / Hofgarten Bayreuth © Studio Thomas Köhler

Lassen Sie sich zudem von den Genussbotschaftern der Genussregion Oberfranken mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.

Rund ums Markgräfliche Opernhaus geht es am Sonntag, den 25. September: Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Restaurierungsbaustelle im Opernhaus oder besuchen Sie den Vortrag zur Aufführungspraxis und Bühnentechnik im Zeitalter des Barocks.  Erleben Sie die Bayreuther Residenztage mit allen Sinnen und lassen Sie sich von Wilhelmines Welt verzaubern. Schauen Sie vorbei!

Das Programm der Residenztage Bayreuth ist ab sofort an den Museumskassen der Bayreuther Schlösser sowie bei der Tourist-Information Bayreuth (Opernstraße 22) erhältlich. Außerdem finden Sie das Programm im Internet unter www.bayreuth-wilhelmine.de. Gerne schicken wir es Ihnen auch zu. Schreiben Sie uns an sgvbayreuth@bsv.bayern.de.

Der Vorverkauf der Eintrittskarten für das Barock-Fest am Samstag, den 24. September beginnt ebenfalls sofort. Tickets: An den Kassen des Markgräflichen Opernhauses und des Neuen Schlosses Bayreuth.

Auch die Anmeldungen für die Themenführungen (beschränkte Teilnehmerzahlen!) werden ab dem jetzigen Zeitpunkt unter den bei den einzelnen Führungen angegebenen Telefonnummern entgegengenommen. PMBaSV / 12.8.2016

Bonn, Theater Bonn, Premiere EVITA von Andrew Lloyd Webber, 04.09.2016

Juli 5, 2016 by  
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Theater Bonn

Theater Bonn © Thilo Beu

Theater Bonn © Thilo Beu

EVITA – Musical von Andrew Lloyd Webber

Premiere 4. September 2016 18 Uhr, weitere Termine 8.9.2016, 24.9.2016, 3.10.2016, 14.10.2016, 29.10.2016, 5.11.2016, 13.11.2016, 26.11.2016, 16.12.2016 und mehr..

Dieses Musical bringt die dynamische, überlebensgroße Gestalt von Eva Peron auf die Bühne. Beginnend mit dem jungen, ehrgeizigen Mädchen, zeichnet das Stück Evas Aufstieg zur von den Armen verehrten Heiligen nach, der mit Krankheit und Tod endet. Der Hit  Don ’t Cry For Me Argentina wurde 1976 zunächst als Single veröffentlicht, der ein preisgekröntes Doppelalbum mit Andrew Lloyd Webbers Musik und den Texten von Tim Rice folgte. Die Bühnenversion kam 1978 in London mit Elaine Paige in der Titelrolle heraus. 1979 erschien EVITA am Broadway, wurde dort 1.567 Mal gespielt und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Tony Award als bestes Musical und einen Grammy für die Aufnahme der New Yorker Produktion. Seitdem ist EVITA in aller Welt gezeigt worden, sowohl in großen Produktionen (darunter das London Revival 2006) als auch in Repertoiretheatern.

Die Bühnenversion kam 1987 in London heraus, 1979 erschien EVITA am Broadway, wo das Musical 1.567 Mal gespielt wurde und mehrere Auszeichnungen erhielt. Die Bonner Inszenierung wird Musical-Spezialist Gil Mehmert übernehmen, der mit großem Erfolg JESUS CHRIST SUPERSTAR auf die Bühne brachte. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Jürgen Grimm, der bereits DER KLEINE HORRORLADEN in der Spielzeit 2015/16 dirigierte. In der Titelrolle ist Musicalstar Bettina Mönch zu erleben.

Premiere 4. September 2016 18 Uhr, weitere Termine 8.9.2016, 24.9.2016, 3.10.2016, 14.10.2016, 29.10.2016, 5.11.2016, 13.11.2016, 26.11.2016, 16.12.2016 und mehr..

Theater Bonn –  Karten Hier:
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Pressemeldung Theater Bonn

Osnabrück, Theater Am Domhof, Elektra: Leben für den Augenblick der Rache, IOCO Kritik, 10.06.2016

Juni 9, 2016 by  
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Theater Osnabrück

Osnabrück / Theater am Domhof © Marius Maasewerd

Osnabrück / Theater am Domhof © Marius Maasewerd

Elektra von Richard Strauss, konzertant

Ein Leben für den Augenblick der Rache

Die konzertante Strauss-Oper „Elektra“ ist von musikalisch-emotionaler Wucht. Von Hanns Butterhof.

Strauss’ „Elektra“ ist wie für eine konzertante Aufführung geschaffen. Das Libretto Hugo von Hofmannsthals um Elektra, die Tochter des griechischen Fürsten Agamemnon, ist von solcher Dichte, dass man an den Lippen der drei die Oper tragenden Sängerinnen hängt und nur Strauss’ kongeniale Musik wichtig wird.

 Osnabrück / Rachael Tovey als Elektra © Jörg Landsberg

Osnabrück / Rachael Tovey als Elektra © Jörg Landsberg

Richard Strauss’ „Elektra“ ist die letzte, die erschütterndste Oper der laufenden Spielzeit. In der konzertanten Aufführung im Theater am Domhof  schaffen Orchester und Sängerensemble eine derart fesselnde Dramatik, dass ein einziger Stuhl als Requisit ausreicht.

Es ist vor allem Rachael Tovey, deren Elektra das Publikum mit ihrer kräftezehrenden Partie durch eine ganze Gefühlswelt mitreißt. Mit strähnigem Haar und schwarzem kittelartigem Gewand (Kostüme: Linda Schnabel) hat sie auf alle Fraulichkeit verzichtet. Aus ihrer unendlich tiefen Trauer um den Vater Agamemnon zieht sie den unstillbaren Rachedurst gegen dessen Mörder, ihre Mutter Klytämnestra und deren Liebhaber Ägisth. Mit kalter Bosheit begegnet sie ihrer Mutter, kann aber auch süß schmeichelnd um ihre Schwester werben. Erschütternd ist ihr Bekenntnis, dass ihr Leben auf den Tag der Rache hin sie selber zerstört hat. Wie viel authentischer ist ihre fundamentale Ablehnung der dekadenten Umwelt als die junger Männer, die fahnenschwingend mit testosteronbasiertem Lachen auf Pickups durch die Wüste brettern! Dass die Regie (Szenische Einrichtung: Ralf Waldschmidt) sie nach dem von ihrem Bruder Orest vollbrachten Mord nicht im triumphalen Tanz sterben, sondern wie ausgebrannt verlöschen lässt, ist eine zu Recht gnädige Humanisierung Elektras.

Osnabrück / Elektra wirbt um Chrysothemis’ Hilfe © Jörg Landsberg

Osnabrück / Elektra wirbt um Chrysothemis’ Hilfe © Jörg Landsberg

Ihr positives Gegenstück ist ihre jüngere Schwester Chrysothemis. In Weiß gekleidet ist Lina Liu mit ihrem jugendlichen Sopran ganz unreflektierte Lebenslust und liebesbedürftige Fraulichkeit, die vom Orchester mit den Klangfarben des Frühlings geziert wird.

In ihrer edlen Robe ist die Klytämnestra Martina Dikes eine durch Furcht vor Bestrafung zerrüttete Frau. Fahl klagt sie, nicht mehr schlafen und an der höfischen Spaßgesellschaft keine Freude mehr finden zu können. Sie ist lebend schon tot.

Neben den drei Frauen ist für Orest (Rhys Jenkins) kaum Raum für eine ausgeprägtere Charakterzeichnung. Sein Mord an Klytämnestra und Ägisth (Mark Hamman) vollzieht sich hinter den Kulissen und ist nur in der Musik grausig hörbar.

Das auf der Bühne plazierte Osnabrücker Symphonieorchester unter Andreas Hotz zeichnet die überhitzte Psychologie der Figuren häufig mit dramatisch schreienden Dissonanzen, aber auch lyrisch sinnlichem Wohlklang. Es macht eindrucksvoll hörbar, was an Handlung nicht zu sehen ist – ein vollendetes musikdramatisches Ereignis, das nach knapp zwei Stunden forderndsten Gesangs alle stehend dargebrachten Ovationen verdient hat.  IOCO / Von Hanns Butterhof / 10.06.2016

Theater am Domhof, Elektra von Richard Strauss, die nächsten Vorstellungen: 14. und, zum letzten Mal, 17.6., jeweils 19.30 Uhr.

Theater im Domhof – Karten Hier:
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Görlitz, Theater Görlitz, Premiere: Into the Woods – Musical von Stephen Sondheim, 11.06.2016

Juni 6, 2016 by  
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Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

 Musical Into the Woods – Ab in den Wald

Von Stephen Sondheim | Buch von James Lapine

Premiere  Sa., 11.06.2016, weitere Vorstellungen 19:30 Uhr; 18.6.2016; 24.6.2016; 26.6.2016; 02.7.2016; 03.7.2016

Theater Görlitz / Plakat Into the Woods © Theater Görlitz

Theater Görlitz / Plakat Into the Woods © Theater Görlitz

»Es war einmal…«, so beginnen alle Märchen, »Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.« so enden sie.

Doch was passiert, wenn die Erfüllung ihrer Wünsche den Märchenhelden nicht das Glück bringt, dass sie sich ersehnt haben? Dieser Frage nahmen sich auch Stephen Sondheim und James Lapine an und schrieben Musik und Texte zu einem Musical, in dem sich die Geschichten von vier Märchengestalten miteinander verflechten: Aschenputtel, Rapunzel, Rotkäppchen und Hans aus »Hans und die Bohnenranke«. Was als lebendige, fröhliche Märchenerzählung beginnt, endet in einer Geschichte, deren Charaktere auf einmal nicht mehr nur Märchenfiguren sind, sondern reale Personen mit Fehlern und Schwächen, denen klar wird, welche Konsequenzen Wünsche haben können…

Regie und Ausstattung übernimmt GHT-Musicalspezialist Sebastian Ritschel, der diesmal auch vermehrt Videoeinspielungen verwenden wird. Es dirigiert der stellvertretende Generalmusikdirektor der Neuen Lausitzer Philharmonie, Ulrich Kern. Mit dabei sind zahlreiche musicalerprobte Gäste: Manuel Stoff als Hans, Anna Preckeler als Aschenputtel, Jennifer Caron als Hans Mutter und Maike Katrin Merkel in mehreren Rollen.

BESETZUNG
Musikalische Leitung: Ulrich Kern, Inszenierung, Ausstattung, Licht: Sebastian Ritschel
Video: Steffen Cieplik, Dramaturgie: Ronny Scholz, Musikalische Einstudierung: Olga Dribas, Francesco Fraboni

Erzähler | Geheimnisvoller Mann: Stefan Bley, Bäcker: Michael Berner, Bäckerin: Antje Kahn, Hexe: Yvonne Reich, Hans: Manuel Stoff, Rotkäppchen: Mirjam Miesterfeldt
Wolf: Ji-Su Park, Aschenputtel: Anna Preckeler, Aschenputtels Prinz: Ji-Su Park
Rapunzel: Cristina Piccardi, Rapunzels Prinz: Thembi Nkosi, Hansis Mutter: Jennifer Caron, Rotkäppchens Großmutter: Maike Katrin Merkel
Riesin: Maike Katrin Merkel, Aschenputtels Stiefmutter: Adrienn Balász, u.a.m.
Premiere  Sa., 11.06.2016, weitere Vorstellungen 19:30 Uhr; 18.6.2016; 24.6.2016; 26.6.2016; 02.7.2016; 03.7.2016

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Pressemeldung Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

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