Dresden, Semperoper Dresden, Premiere – Eugen Onegin von Peter Tschaikowsky, 30.06.2016

Mai 30, 2016 by  
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Semperoper Dresden

Dresden Semperoper © IOCO

Dresden Semperoper im Winter © IOCO

 Eugen Onegin  von Peter Tschaikowsky

Premiere 30. Juni 2016 19 Uhr, weitere Vorstellungen 2.7.2016; 6.7.2016; 9.7.2016; 30.8.2016; 1.9.2016; 4.9.2016

Übersättigt von der Großstadt und ihrem Überfluss an Festen und Frauen, kommt Eugen Onegin zurück aufs Land, wo er die Gutstochter Tatjana trifft. Doch obgleich er von ihrem träumerischen Wesen fasziniert ist, weist er ihr Liebesbekenntnis brüsk zurück und widmet sich lieber ihrer Schwester Olga – ein Fehler, der ihn sein Leben lang verfolgen soll … Dabei entspinnt sich vor dem musikalischen Bild des russischen Landlebens der 1820er-Jahre eine Sehnsucht nach Liebe, deren Tragik es ist, unerfüllt bleiben zu müssen.

Eine Oper der verpassten Chancen, der Liebes- und Lebenskatastrophen ist Eugen Onegin in den Augen von Regisseur Markus Bothe. Er erzählt Tschaikowskys Lyrische Szenen als Erinnerung Onegins und Tatjanas an jene Entscheidungssituationen, in denen die beiden unwillkürlich die Weichen für das Auseinanderdriften ihrer Lebenswege und für das Verpassen ihres Liebesglücks stellten. Bühnenbildner Robert Schweer zeigt das in einem Raum aus gegeneinander verschiebbaren Scheiben, deren äußere den Stillstand der Gesellschaft verdeutlichen, während die inneren den Seelenlandschaften der Protagonisten folgen. Die Armut der Agrargesellschaft schließlich schlägt sich nicht zuletzt in der Kostümgestaltung von Esther Geremus nieder.

In den Hauptpartien singen Camilla Nylund als Tatjana, Anke Vondung als Olga, Tomislav Mužek als Lenski und Christoph Pohl als Eugen Onegin. Außerdem sind Sabine Brohm als Larina, Tichina Vaughn als Filipjewna, Timothy Oliver als Triquet, Magnus Piontek als Saretzki und Alexander Tsymbalyuk als Fürst Gremin zu erleben sowie der Sächsische Staatsopernchor. Pietari Inkinen dirigiert die Sächsische Staatskapelle Dresden.

Premiere 30. Juni 2016 19 Uhr, weitere Vorstellungen 2.7.2016; 6.7.2016; 9.7.2016; 30.8.2016; 1.9.2016; 4.9.2016

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Pressemeldung Semperoper Dresden

Dresden, Landesbühne Sachsen, Premiere: DIE ZAUBERFLÖTE von W. A. Mozart, Felsenbühne Rathen, 11.06.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

DIE  ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere 11.6.2016, weitere Aufführungen  So., 12. Juni 2016, 16.00 Uhr ; Fr.,  17. Juni 2016 , 20.00 Uhr ;  So., 19. Juni 2016, 16.00 Uhr ;  Fr.,  22. Juli 2016, 20.00 Uhr; Sa.,  23. Juli 2016 , 20.00 Uhr;   Mi.,  27. Juli 2016, 20.00 Uhr; Do., 28. Juli 2016, 20.00 Uhr;  Sa.,  30. Juli 2016, 20.00 Uhr ;  31. Juli 2016, 16.00 Uhr

Ist die Königin der Nacht lediglich eine hilflose, ihrer Tochter Pamina beraubte Mutter? Und Sarastro, Bewacher der Pamina und des mächtigen Sonnenkreises, entsprechend ein böser Zauberer? In Lebensgefahr jedenfalls scheint man in beiden Reichen zu geraten, dem dunklen wie dem hellen, sollte man sich dem Willen der jeweiligen Herrscher widersetzen, die beide zur absoluten Macht im Universum streben. Dieses muss Prinz Tamino erfahren, als er von der Königin der Nacht die schwierige Aufgabe erhält,

Pamina zu befreien, die von Sarastro entführt wurde. Sarastro erfindet für Tamino Prüfungen, die ein Mensch allein nicht bestehen kann. Der Naturbursche Papageno, Taminos Begleiter, spürt das nur allzu deutlich und hält sich entsprechend zurück: Lieber verzichtet er auf Papagena, als sich von Sarastro vereinnahmen zu lassen! Die Liebe aber, die Tamino beflügelt und die Pamina erwidert, scheint eine dritte Macht zu sein, die alle Hindernisse überwinden kann. Und am Ende kann Papageno diese Erfahrung sogar mit dem Prinzen Tamino teilen, wenn auch er endlich sein «liebes Weibchen» in den Armen hält.

Durch Kontraste zu wirken und große theatralische Effekte hervorzubringen, beschrieb Goethe als die besondere Kunst des Librettisten Schikaneder. Dass aber Mystisches und Aufklärerisches, Tragisches und Komisches, Opera seria und Opera buffa zu einem neuen Ganzen verschmelzen – das ist der Genialität des Komponisten Mozart zu danken.

Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann
Bühne: Stefan Weil; Kostüme: Stefan Wiel /  Irina Steiner

Besetzung:    Sarastro  – Hagen Erkrath/ Paul Gamble *;  Tamino – Manuel Günther a.G./Mathias Frey a.G.;, Pamina – Anna Erxleben/ Miriam Sabba; Königin der Nacht – Iris Stefanie Maier; Jessica Spafford *; Nicole Larsen *, Petra Havrankova **;  Monostatos – Andreas Petzoldt; Papageno – Kazuhisa Kurumada;  Papagena , – Marie Hänsel **/Eva Zalenga **; Sprecher – Paul Gukhoe Song;  1. Dame – Stephanie Krone/ Katherine Thilakaratne *;
2. Dame – Patrizia Häusermann/ Kimberly Sandaval *;  3. Dame – Silke Richter:
1. Priester/2. Geharnischter – Michael König;  2. Priester/1. Geharnischter – Kay Frenzel;
1. Knabe – Elizabeth Adams *; 2. Knabe – Stephanie Lai *; 3. Knabe -Jinhee Shin * / Kinder – Mitglieder der GTA-CoGemeinschaft Akrobatik, Oberschule und Gymnasium Sebnitz * Studierende des German Opera Program der James Madison University, Harrisonburg, USA / ** Studierende der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber, Dresden

Premiere 11.6.2016, weitere Aufführungen  So., 12. Juni 2016, 16.00 Uhr ; Fr.,  17. Juni 2016 , 20.00 Uhr ;  So., 19. Juni 2016, 16.00 Uhr ;  Fr.,  22. Juli 2016, 20.00 Uhr; Sa.,  23. Juli 2016 , 20.00 Uhr;   Mi.,  27. Juli 2016, 20.00 Uhr; Do., 28. Juli 2016, 20.00 Uhr;  Sa.,  30. Juli 2016, 20.00 Uhr ;  31. Juli 2016, 16.00 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere – Viktoria und ihr Husar von Paul Abraham, 03.06.2016

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

 Viktoria und ihr Husar von Paul Abraham

Premiere Gera  Freitag, 3. Juni 19.30,  weitere Vorstellungen  04.06.16 19.30 Uhr, 05.06.16 14.30 Uhr,  26.06.16   14.30 Uhr

Theater&Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar © Sabina Sabovic

Theater&Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar © Sabina Sabovic

1930 in Budapest mit großem Erfolg uraufgeführt, wurde Viktoria und ihr Husar zum ersten Welterfolg von Paul Abraham (1892-1960) und bereits im selben Jahr auch in Altenburg erfolgreich gespielt. Die Nationalsozialisten beendeten 1933 die so hoffnungsvoll begonnene Karriere des jüdischen Komponisten und verboten seine Werke, die damit auch in Vergessenheit gerieten. Höchste Zeit also die aufregende Liebesgeschichte mit Ohrwürmern wie „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“ und „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ wieder auf die Bühne zu bringen.

 Gera / tph - Gräfin Viktoria_Stefan Koltay_John Cunlight © Sabina Subovic

Gera / tph – Gräfin Viktoria_Stefan Koltay_John Cunlight © Sabina Subovic

Rittmeister Stefan Koltay flieht in den Wirren des I. Weltkriegs aus russischer Kriegsgefangenschaft und findet Zuflucht in der amerikanischen Botschaft in Tokio. Ausgerechnet dort trifft er Viktoria wieder, mit der er sich einst verlobt hatte. Viktoria allerdings hat inzwischen den amerikanischen Diplomaten John Cunlight geheiratet, nachdem man ihr Koltays Tod angezeigt hatte. Cunlight, der nichts von dieser Vorgeschichte weiß, nimmt Koltay als Angehörigen der US-Botschaft mit nach St. Petersburg. Vergebens fordert der Rittmeister seine ehemalige Verlobte auf, ihren Mann zu verlassen. Als diese ablehnt, stellt sich der Flüchtling den Russen. Ein Jahr später begegnen sich alle drei auf einem ungarischen Weinlesefest wieder …

Die exotischen Handlungsorte und das dort anzutreffende Personal boten Abraham den willkommenen Anlass zu einer mal turbulent-spritzigen, mal höchst sentimentalen Komposition. Deutlich werden auch die Einflüsse der Zwanziger Jahre in der Thematik, der filmischen Dramaturgie, den revuehaften Elementen und vor allem in der Musik, welche mit flotten Tanzrhythmen und Jazz-Elementen für beste Laune sorgt. Theater&Philharmonie Thüringen bringt die Operette in der Reihe „Die goldenen 20er“ heraus.

Regie und Choreografie übernahm mit Winfried Schneider, dem langjährigen Ballettdirektor der Dresdner Staatsoperette, ein erfahrener Theatermann, der bei Theater&Philharmonie Thüringen bereits 2008 erfolgreich das Musical Fame in Szene setzte. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Für Bühnenbild und Kostüme  ist Roy Spahn verantwortlich, als Szenograph über Deutschland hinaus gefragt.

In den Hauptrollen als Gräfin Viktoria und Stefan Koltay stellen sich Merja Mäkelä und Hans-Georg Priese vor. Alexander Voigt als Janczy und Kathrin Filip aus dem Thüringer Opernstudio als Riquette sind das bezaubernde Buffo-Paar. In weiteren Partien: Kai Wefer (John Cunlight) , Johannes Beck ( Ferry Hegedüs), Akiho Tsujii (O Lia San), Günter Markwarth (Béla Pörkölty ) u.a. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause. Es tanzt das Thüringer Staatsballett.

Premiere  03. 06.2016 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen  04.06.16 19.30 Uhr, 05.06.16 14.30 Uhr,  26.06.16   14.30 Uhr

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Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

Berlin, Komische Oper Berlin, Premiere: Cendrillon (Aschenputtel) von Jules Massenet, 12.06.2016

Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin / Zuschauerraum © Gunnar Geller

 

Cendrillon (Aschenputtel) von Jules Massenet
Oper in vier Akten, 1899 | In französischer Sprache, Libretto von Henri Cain nach dem Märchen von Charles Perrault

Premiere: Sonntag, 12. Juni 2016, 19 Uhr, Weitere Vorstellungen: 16. / 19. / 26. / 29. Juni und 2. / 10. Juli 2016, Einführungsmatinee: Sonntag, 5. Juni 2016, 12 Uhr (davor ab 10 Uhr Opernfrühstück)

Paris / Grabmal Gioacchino Rossini © IOCO

Paris / Grabmal Gioacchino Rossini © IOCO

Von Rossinis La Cenerentola über Prokofjews Ballett Cinderella bis zum gleichnamigen Walt-Disney-Musical – das weltweit bekannte Märchen vom armen unterdrückten Mädchen war für viele Komponisten ein beliebter Bühnenstoff. Jules Massenets 1899 uraufgeführte Adaption war seinerzeit die erfolgreichste, doch heute führt sein Cendrillon eher ein Aschenputtel-Dasein auf den Spielplänen der Bühnen. Die Neuproduktion an der Komischen Oper Berlin wartet daher mit einem doppelten Berlin-Debüt auf: Nicht nur Regie-Shooting-Star Damiano Michieletto debütiert in der Hauptstadt, auch das Werk, das er inszeniert, feiert seine Berlin-Premiere, denn in der Hauptstadt war es tatsächlich noch nie zu sehen. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Henrik Nánási. Die Titelrolle übernimmt Nadja Mchantaf, die zur nächsten Spielzeit von der Dresdener Semperoper ins Ensemble der Komischen Oper Berlin wechselt.

Cendrillon entstand an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und traf den Nerv einer Zeit radikaler gesellschaftlicher und technischer Umbrüche, in der die Sehnsucht nach kleinen Fluchten aus einer Wirklichkeit, die die Menschen zunehmend überforderte, ins schier Unendliche wuchs. Massenet konzentriert sich in seiner zauberischtraumhaften Version der Geschichte ganz auf das gefährdete Glück des Liebespaares.

Dem Venezianer Damiano Michieletto eilt nicht erst seit seinen Arbeiten am Royal Opera House der durchaus liebevollen Ruf eines »enfant terrible des Musiktheaters« voraus. Unlängst sorgte er mit Inszenierungen von Rossinis Guillaume Tell, Mascagnis Cavalleria rusticana und Leoncavallos Pagliacci in London für Aufmerksamkeit bei Publikum und Kritik, wurde mit dem renommierten Laurence Olivier Award geehrt und gilt als international gefragter Neuerer der Opernregie. Michieletto erzählt die Fabel von Mädchen, Märchenprinz und Tanz im »gläsernen Pantoffel« für ein erwachsenes und junges Publikum: als Teil der neidvoll-harten Realität einer Ballettschule, in der die Leistungsansprüche der Erwachsenen auf die Träume von jungen Menschen treffen – und in der nach einem Unfall der Prima Ballerina Märchenhaftes geschieht.

Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Damiano Michieletto
Bühnenbild: Paolo Fantin, Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Simon Berger, Chöre: David Cavelius, Licht: Diego Leetz

Besetzung
Nadja Mchantaf Cendrillon / Aschenputtel,  Agnes Zwierko (Madame de la Haltière), Karolina Gumos (Le Prince Charmant), Mari Eriksmoen (La Fée), Mirka Wagner (Noémie), Zoe Kissa (Dorothée), Werner van Mechelen (Pandolfe), Carsten Sabrowski (Le Roi), Christoph Späth (Le Doyen da la Faculté), Nikola Ivanov (Le Surintendant des plaisiers), Philipp Meierhöfer (Le Premier Ministre), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin u. a.

Premiere: Sonntag, 12. Juni 2016, 19 Uhr, Weitere Vorstellungen: 16. / 19. / 26. / 29. Juni und 2. / 10. Juli 2016, Einführungsmatinee: Sonntag, 5. Juni 2016, 12 Uhr (davor ab 10 Uhr Opernfrühstück)

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