Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere CAPRICCIO von Richard Strauss, 14.01.2018

Dezember 29, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 CAPRICCIO von Richard Strauss

Premiere Sonntag, 14. Januar 2018  18.00 Uhr

Konversationsstück für Musik, Text  Clemens Krauss und Komponisten

Oper Frankfurt / Camille Nylund © anna.s

Oper Frankfurt / Camille Nylund © anna.s

Mit seiner letzten, am 28. Oktober 1942 im Münchner Nationaltheater uraufgeführten Oper Capriccio legte Richard Strauss (1864-1949) sein musikdramatisches Vermächtnis vor. Eingebettet in die Geschichte von einer Frau zwischen zwei Männern werden zwei entgegengesetzte musiktheoretische Positionen erörtert: Erst die Worte, dann die Musik. Oder ist es eher umgekehrt? Prima le parole – dopo la musica! hieß bereits das Libretto des Abbé Giambattista Casti, welches – von Antonio Salieri vertont – 1786 im Wettstreit mit einem Werk von Wolfgang Amadeus Mozart erstmals aufgeführt wurde. Dieses Sujet bietet die Grundlage des Librettos, das vornehmlich Clemens Krauss, der Dirigent der Uraufführung, für seinen Freund Strauss einrichtete und mit Zitaten berühmter Autoren wie z.B. Ronsard und Metastasio anreicherte. Musikalische Vorbilder waren hauptsächlich Strauss’ „Hausgötter“ Mozart und Wagner. Die letzte Frankfurter Inszenierung von Capriccio feierte in der Regie von Ekkehard Grüber und unter der musikalischen Leitung von Ralf Weikert am 24. März 1979 Premiere.

Gräfin Madeleine empfängt in ihrem Schloss nahe Paris eine Künstlerschar, darunter den Musiker Flamand und den Dichter Olivier. Beiden gleichermaßen zugetan entsteht ein Streit darüber, welche der beiden Künste die wichtigere sei. Am Ende kommt man zu dem Resultat, dass beide Formen gerade in ihrer Kombination die maximale Wirkung entfalten. Diese Aussicht versetzt die Gräfin kurz vor dem Souper in heiterste Laune…

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt /KS Brigitte Fassbaender © Richard-Strauss-Festival

Oper Frankfurt /KS Brigitte Fassbaender © Richard-Strauss-Festival

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor und Strauss-Spezialist Sebastian Weigle kehrt Brigitte Fassbaender nach ihrer stark akklamierten Sicht auf Strauss’ Ariadne auf Naxos und Brittens Paul Bunyan zurück nach Frankfurt. Die Sängerin und Regisseurin wurde kürzlich mit dem Echo Klassik 2017 für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die finnische Sopranistin Camilla Nylund (Gräfin) ist regelmäßiger Gast an den großen Opernbühnen weltweit. In Frankfurt war die Dresdner Kammersängerin zuletzt u.a. als Strauss’ Ariadne zu erleben. Der renommierte britische Tenor Graham Clark (Monsieur Taupe) kehrt nach Frankfurter Engagements als Narr in Reimanns Lear und als Hauk-Šendorf in Janáceks Die Sache Makropulos zurück an den Main. Die übrigen Hauptpartien sind mit Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt besetzt, darunter Gordon Bintner (Der Graf), AJ Glueckert (Flamand), Daniel Schmutzhard (Olivier), Alfred Reiter (La Roche), Tanja Ariane Baumgartner (Clairon), Sydney Mancasola (Eine italienische Sängerin) und Mario Chang (Ein italienischer Tenor).

Premiere: Sonntag, 14. Januar 2018, um 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 18., 20., 24., 26., 28. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren) Januar, 1., 10., 18. Februar 2018

Pressemeldung Oper Frankfurt

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Hamburg, Staatsoper Hamburg, Renate Spingler – Peter Galliard – Jürgen Sacher, IOCO Aktuell, 12.12.2017

Dezember 12, 2017 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

 Staatsoper Hamburg ehrt langjährige Ensemblemitglieder

– Renate Spingler, Peter Galliard, Jürgen Sacher –

Im Rahmen des traditionellen Ensemblekonzerts Bühne frei! am 9. Dezember 2017 wurden die langjährigen  Ensemblemitglieder Renate Spingler  (Mezzosopran), Peter Galliard  (Tenor) und Jürgen Sacher (Tenor) vom Hamburger Senat ausgezeichnet  und erhielten den Titel der Kammersängerin bzw. des Kammersängers für anerkannt hervorragende  Verdienste auf dem Gebiet der Musik.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir zeichnen gleich drei  herausragende Künstlerpersönlichkeiten aus, die der Staatsoper Hamburg als  Ensemblemitglieder seit vielen Jahren eng verbunden sind und so die musikalische  Landschaft unserer Stadt geprägt haben. Alle drei waren in zahlreichen und äußerst  vielfältigen Rollen auf der Bühne der Staatsoper zu erleben und sind dank der hohen  künstlerischen Qualität und der Kontinuität ihrer Tätigkeit wichtige Stützen des Ensembles. Mit der Ernennung zu Kammersängern erkennen wir ihr großes  Engagement und ihre herausragenden Verdienste um die Staatsoper an.“

Staatsoper Hamburg / Kammersänger/in - vl Peter Galliard, Renate Spingler, Jürgen Sacher © Jürgen Joost

Staatsoper Hamburg / Kammersänger/in – vl Peter Galliard, Renate Spingler, Jürgen Sacher © Jürgen Joost

Staatsopernintendant Georges Delnon:Der Gedanke des Ensembles ist mir ein besonders wichtiges Anliegen. Neben der Pflege eines reichhaltigen Repertoires ist die  Kunst des Ensemblespiels von herausragender Bedeutung für die Qualität eines Opernhauses. Das Ensemble benötigt Sängerinnen und Sänger, die in ihrer Spielweise  nicht als solitäre Einzelkünstler wahrgenommen werden wollen, sondern Künstler, die  daran glauben, dass es auch um die Tatsache des miteinander Spielens und gemeinsamen Musizierens auf der Opernbühne geht. Nur mit dem Zusammenspiel  eines guten und feinsinnigen Ensembles trifft die Regie auf einen Nährboden für eine Gesamtleistung von Inszenierung, Musikalität und Qualität. Insofern freut es mich  ganz außerordentlich, dass im diesjährigen Ensemblekonzert drei langjährige und  bewährte Ensemblemitglieder geehrt und mit dem Titel des Kammersängers  ausgezeichnet werden.“

Das Motto des diesjährigen Ensemblekonzerts Bühne frei!  lautet Bretter, die die Welt bedeuten. Unter der Moderation von Staatsopernintendant Georges Delnon und der musikalischen Begleitung von Studienleiter Rupert Burleigh gestalten Ensemble-mitglieder einen vielseitigen Abend. Das traditionelle Ensemblekonzert findet zugunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe e.V. statt.

Biographien:

Renate Spingler begann ihre Gesangsausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik in München. Gleich im Anschluss engagierte Prof. Rolf Liebermann 1986 sie als Ensemblemitglied an die Hamburgische Staatsoper. Hier hat sie zahlreiche große Partien verkörpert, so als Gaea („Daphne“), Kabanicha („Katja Kabanova“), Marcellina („Nozze die Figaro“), Herodias („Salome“), Geneviève („Pelléas et Mellisande“), Orlofski („Die Fledermaus“), Marthe (Faus“), Försterin /Eule (Das schlaue Füchslein“),  Flora Bervoix (“La Traviata“), Mère Jeanne („Dialogues des Carmélites“). Ebenso ist Renate Spingler als Lucia („Cavalleria rusticana“/“I Pagliacci”), als Knusperhexe  („Hänsel und Gretel“), Léoena „(La Belle Hélène“), Filipjewna („Eugen Onegin“), als Mary („Der fliegende Holländer“) und als Giovanna („Rigoletto”) zu erleben. Renate Spingler gastiert regelmäßig an Opernhäusern z.B. in Frankfurt, Dresden, Brüssel, Köln und Kopenhagen. Weitere Gastengagements führten sie nach Barcelona, Essen, München (Prinzregententheater), Nagoja (Japan), Tokio, Wien (Theater an der Wien) und Sao Paulo. Die Mezzosopranistin hat mehrere Plattenaufnahmen bzw. CD-Mitschnitte aufzuweisen.

Peter Galliard wurde im schweizerischen Chur geboren und studierte unter anderem am Mozarteum in Salzburg. 1986 engagierte ihn Rolf Liebermann an die Hamburgische Staatsoper, der Peter Galliard seither als Ensemblemitglied angehört. Hier sang er im Laufe seiner Karriere zahlreiche Partien, unter anderem Tamino („Die Zauberflöte“), Jaquino („Fidelio“), Cassio („Otello“), Loge und Froh („Das Rheingold“), Alfred und Eisenstein („Die Fledermaus“), Peter Iwanow („Zar und Zimmermann“), Bardolfo („Falstaff“), den Hauptmann („Wozzeck“), die Knusperhexe („Hänsel und Gretel“), Lenski („Eugen Onegin“), Narraboth („Salome“), Melot („Tristan und Isolde“), Walther von der Vogelweide („Tannhäuser“) und Don Basilio („Le Nozze di Figaro“). Peter Galliard hatte zahlreiche Gastspiele in Deutschland, zum Beispiel an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Deutschen Oper Berlin, in Frankfurt, Dresden und Leipzig, aber auch in Japan, Spanien, Frankreich und Israel. Fernseh-, Rundfunk-und Tonträgeraufnahmen dokumentieren sein breit gefächertes Repertoire.

Jürgen Sacher ist seit 1991 Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Hier ist er seitdem in zahlreichen Rollen aufgetreten, darunter Andres in „Wozzeck“, Maler in „Lulu“, Truffaldino in Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“, Valzacchi in „Der Rosenkavalier“, David in „Die Meistersinger von Nürnberg“, Junger Mann in „Moses und Aron“, Steuermann in „Der fliegende Holländer“, Peter Iwanow in „Zar und Zimmermann“, Pedrillo in „Die Entführung aus dem Serail“, Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“) Graf Elemer in „Arabella“, Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, Raoul de St. Brioche in „Die lustige Witwe“, Herodes in „Salome“, Novagerio in „Palestrina“, Orontes in Telemanns „Flavius Bertaridus“, Mime und Loge in „Das Rheingold“ sowie Mime in „Siegfried“. Außerdem wirkte er in „Der Meister und Margarita“ als Asasello, in „Ariadne auf Naxos“ als Tanzmeister, in Aribert Reimanns „Lear“ als Graf von Kent sowie in „Peter Grimes“ als Reverend Adams mit. Regelmäßige Konzertauftritte gehören ebenfalls zu den Verpflichtungen des Tenors. Gastspiele führten Jürgen Sacher unter anderem an die Berliner Staatsoper, nach Brüssel, Barcelona, Kopenhagen, an die Mailänder Scala, ans Theater an der Wien sowie zu den Salzburger Festspielen. PMStoHH

Leipzig, Oper Leipzig, LUTHERPROJEKT – DAS BIEST KANN SCHWIMMEN, 24.06.2017

Oper Leipzig

Oper Leipzig / Das Biest kann schwimmen - Kinderchor © Nijhof Feuerherdt

Oper Leipzig / Das Biest kann schwimmen – Kinderchor © Nijhof Feuerherdt

LUTHERPROJEKT – DAS BIEST KANN SCHWIMMEN

Uraufführung  des Kinderchores zum Reformationsjubiläum

In Das Biest kann schwimmen, begibt sich der Kinderchor der Oper Leipzig gemeinsam mit der Jugendmusiziergruppe »Michael Praetorius« am Samstag, 24. Juni, 15 Uhr in die Welt Martin Luthers. Rund um Kammersänger Martin Petzold als Martin Luther versammelt sich das Publikum bei diesem eigens zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation kreierten Musiktheaterstück um die lange Tafel Luthers und seiner Gäste und taucht ein mitten in eine Zeit des Glaubens und des Umbruchs.

Wer war Martin Luther? Wer war dieser Mann, der vor 500 Jahren kraft seines Glaubens und seines felsenfesten Gewissens Europa für immer veränderte? Wer kam da jeden Tag zu Frau und Kindern nach Hause? Was dachte er am Morgen? Wie fühlte er sich am Abend? Was tat er, wenn er einsam war und was, wenn es etwas zu feiern gab? Wie begegnete er seinen Mitmenschen? Und was hielt er eigentlich vom Schwimmen? Mit diesen und anderen Fragen wird der fromme Mönch, große Gelehrte und aufmüpfige Rebell für Kinder und Erwachsene auf der großen Bühne des Opernhauses wieder lebendig. Für die musikalische Einstudierung ist die Leiterin des Kinderchores Sophie Bauer verantwortlich. Die Inszenierung dieser Uraufführung liegt in den Händen von Anett Krause.

Pressemeldung Oper Leipzig

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Hamburg, Staatsoper Hamburg, Lucia di Lammermoor mit Ramón Vargas, 13.05.2017

Mai 12, 2017 by  
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Staatsoper Hamburg

Hamburgische Staatsoper © Kurt Michael Westermann

Hamburgische Staatsoper © Kurt Michael Westermann

 Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti

 13., 18., 23. und 26. Mai 2017  um 19.30 Uhr

Der international gefeierte Tenor Ramón Vargas ist am 13. und 25. Mai 2017 als Edgardo in Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor wieder an der Staatsoper Hamburg zu erleben. An seiner Seite in der Titelpartie der Inszenierung von Sandra Leupold gibt es ebenfalls ein Wiedersehen mit Katerina Tretyakova. Es dirigiert Pier Giorgio Morandi. Als Edgardo alternierend besetzt gibt Atalla Ayan am 18. und 26. Mai sein Debut an der Hamburgischen Staatsoper.

Staatsoper Hamburg / Lucia di Lammermoor - Katerina Tretyakova als Lucia © Brinkhoff-Mögenburg

Staatsoper Hamburg / Lucia di Lammermoor – Katerina Tretyakova als Lucia © Brinkhoff-Mögenburg

Ramón Vargas zählt zu den führenden Sängern seines Fachs. Er wuchs in Mexico-Stadt auf und sang dort schon als Solist im Jungenchor der Basilica von Guadalupe, bevor er später am Cardenal-Miranda-Institut für Musik und Kunst bei Antonio Lopez und Ricardo Sanchez studierte. Er studierte an der Gesangsschule der Wiener Staatsoper und gewann den Enrico Caruso-Tenorwettbewerb in Italien. 1988 wurde er Ensemblemitglied der Oper Luzern und sang dort Hauptrollen wie „Werther“ und Nerone aus „L’Incoronazione di Poppea“. Seit 1990 ist er freiberuflich tätig.

Staatsoper Hamburg / Ramón Vargas © Adolfo Perez Butron

Staatsoper Hamburg / Ramón Vargas © Adolfo Perez Butron

Ramón Vargas hat über 50 Hauptrollen verkörpert, die meisten davon sind Belcanto-Partien. Er trat dabei an allen großen Opernhäusern auf, beispielsweise der Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, am Teatro Colón in Buenos Aires, an der Opéra Bastille Paris, der San Francisco Opera, der Bayerischen Staatsoper, am Teatro Real in Madrid und bei den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen), Lensky (Eugen Onegin), Tamino (Die Zauberflöte), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Fenton (Falstaff), Alfredo (La Traviata), Herzog von Mantua (Rigoletto), Rodolfo (La Bohème), Graf Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La Cenerentola), Riccardo (Un ballo in maschera), Des Grieux (Manon), Manrico (Il Trovatore), Gabriel Adorno (Simon Boccanegra) sowie die Titelpartien aus „Idomeneo“, „La Clemenza di Tito“, „Werther“ und „Don Carlos“.

Auch Konzerte nehmen bei ihm einen wichtigen Platz ein. Sein Liedrepertoire reicht von italienischen bis zu deutschen Liedern, zudem singt er Werke französischer, spanischer und mexikanischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Sommer 2008 sang er zusammen mit Renee Flemming auf einem Galakonzert in Beijing sowie auf zwei weiteren Konzerten zur Feier der Olympischen Spiele. Im gleichen Jahr ehrte ihn die Wiener Staatsoper mit dem Titel des Kammersängers.

In der Saison 2016/17 singt er Gabriele Adorno in „Simon Boccanegra” an der Wiener Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Elysées und der Opéra de Monte-Carlo, die Titelrolle in „Don Carlos” an der Oper Zürich und der Wiener Staatsoper sowie die Titelrolle in „Hoffmanns Erzählungen” und Le Tzar Berende in Rimsky-Korsakovs „Snegúrochka” an der Opéra National de Paris.

Zu seinen Highlights der letzten Spielzeiten zählen unter anderem „La Bohème“ an der Metropolitan Opera, der Oper in Rom und dem Gran Teatre del Liceu, die Titelrolle in „La clemenza di Tito” an der Oper Zürich sowie Riccardo in „Un ballo in maschera”, Des Grieux in „Manon” und „Don Carlos” an der Wiener Staatsoper.

Ramón Vargas erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den „Lauri-Volpi-Award“ als bester Sänger der Saison 1993 in Italien. Das britische Magazin Opera Now ernannte ihn 2000 zum „Künstler des Jahres“, 2001 bekam er den „Echo Klassik“ als Sänger des Jahres.

An der Hamburgischen Staatsoper war Ramón Vargas bereits als Alfred Germont (La Traviata) und Nemorino (L’elisir d’amore) zu erleben.

Katerina Tretyakova wurde 1980 im russischen Murmansk geboren. Sie begann ihre Gesangsausbildung 2005 an der Litauischen Akademie für Musik und Theater. 2006 führte ihr Ausbildungsweg die Sopranistin ans Mozarteum in Salzburg, wo sie im selben Jahr bei den Salzburger Festspielen als Hyacinthus in Mozarts „Apollo und Hyacinthus“ debütierte. Für ihre Darstellung der Fiordiligi in „Così fan tutte“ erhielt sie mit der Lilli-Lehmann-Medaille die höchste Auszeichnung der Stiftung des Mozarteums. Nachdem sie 2007 ihre Ausbildung im Fach Oper und Musiktheater beendet hatte, schloss sie eine Ausbildung im Fach Lied und Oratorium an. Von 2008 bis 2010 war Katerina Tretyakova Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und sang hier unter anderem Valencienne (Die lustige Witwe), Ortlinde (Die Walküre), Musetta (La Bohème), Berta (Il Barbiere di Siviglia), Emma (Chowanschtschina), Oscar (Un Ballo in Maschera) und Papagena (Die Zauberflöte). Zudem war sie in den Opernstudioproduktionen „Death knocks“ von Christian Jost und „Les Indes galantes“ von Rameau zu erleben. Von 2010/2011 bis 2015/2016 war Katerina Tretyakova Mitglied im Ensemble der Staatsoper und interpretierte unter anderem Ighino in einer Neuproduktion von „Palestrina“, Gilda in Verdis „Rigoletto“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Adina in „L’Elisir d’Amore“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Woglinde in „Das Rheingold“ und „Götterdämmerung“ sowie Najade in einer Neuproduktion von „Ariadne auf Naxos“. Katerina Tretyakova ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, zu denen unter anderem der erste Preis im litauischen Paulauskas-Wettbewerb, der zweite Preis im internationalen Dvorák-Wettbewerb und die Auszeichnung für die beste gesungene Arie des 20. Jahrhunderts zählen. 2008 wurde die Sopranistin neben elf weiteren jungen Sängern weltweit für das Young Singers‘ Project der Salzburger Festspiele ausgewählt. Im Januar 2013 gewann sie den Internationalen Gesangswettbewerb Francisco Viñas in Barcelona.

Der Brasilianer Atalla Ayan hat sich als einer der gefragtesten Tenorsänger seiner Generation etabliert. Bei seinem Debüt an der Metropolitan Opera im Juli 2011 überraschte er mit seinem spontanen Auftritt und sang fünf Arien auf dem Eröffnungskonzert im Central Park. Allan Kozinn von der New York Times nannte ihn daraufhin eine „Entdeckung“ und bezeichnete seine Stimme mit einem warmen, runden Timbre, das einen an den jungen Placido Domingo erinnere. Gleichermaßen wurde Ayan an weiteren bedeutenden Opernhäusern empfangen, darunter das Royal Opera House – Covent Garden, das Teatro alla Scala in Mailand, das Grand Théâtre de Genève und die Deutsche Oper Berlin. In der Saison 2016/17 singt er Alfredo in „La Traviata“ und Christian in „Cyrano der Bergerac“ an der Metropolitan Opera, Alfredo in Covent Garden und beim Glyndebourne Festival, Nemorino in „L’Èlisir d’Amore“ an der Bayerischen Staatsoper, die Titelrolle in „Faust“, Lenski in „Eugene Onegin“ und Ismaele in „Nabucco“ am Staatstheater Stuttgart sowie Rodolfo in „La Bohème“ an der Oper Köln.

In der Saison 2015/16 debütierte Ayan am Teatro alla Scala in der Rolle des Nemorino, sang Rodolfo an der Deutschen Oper Berlin, der Ungarischen Staatsoper, dem Staatstheater Stuttgart und der Royal Swedish Opera, Alfredo an der Norwegian National Opera, Il Duca in „Rigoletto“ am Staatstheater Stuttgart, Edgardo in „Lucia di Lammermoor“ an der Oper Köln und Ein Sänger in „Der Rosenkavalier“ an der Royal Swedish Opera. Zu seinen Engagements der Saison 2014/15 zählten Alfredo am Staatstheater Stuttgart und Festspielhaus Baden-Baden, Ruggero in „La Rondine“ an der Deutschen Oper Berlin, Il Duca und Ismaele am Staatstheater Stuttgart sowie Rodolfo am Staatstheater Stuttgart, der Semperoper Dresden und als Debüt an der Dutch National Opera. Seit dem Frühjahr 2012 ist er Mitglied des Stuttgarter Opernensembles und verkörperte in der Saison 2013/14 Rodolfo in der Neuinszenierung von „La Bohème“, Alfredo, Don Ottavio in „Don Giovanni“, Ismaele und Fenton in „Falstaff“. Ebenfalls in dieser Saison kehrte er als Don Ottavio zurück nach Covent Garden und gab als Alfredo sein Debüt am Teatro Petruzzelli in Bari. Er spielte als Ein Sänger an der Semperoper Dresden und als Rodolfo am Theatro Municipal de Sao Paulo. Im Juni 2014 gab Ayan sein Debüt an der Oper Köln als Nemorino. Er gab zudem Konzerte in Prag, Hamburg und Versailles mit Angela Gheorghiu.

2013 gab Ayan als Ruggero sein Debüt am Royal Opera House – Covent Garden. Zu seinen Engagements aus der vorherigen Saison 2012/13 gehörte seine erste Rolle als Alfredo in „La Traviata“ und gleichzeitig sein Debüt am Teatro Carlo Felice in Genua, dirigiert von Fabio Luisi. Er sang zudem am Staatstheater Stuttgart als Alfred in „Die Fledermaus“, Tamino in „Die Zauberflöte“ sowie als Ismaele. Im September 2011 debütierte er bei der Glyndebourne Touring Opera als Rodolfo in David McVicar’s Inszenierung von „La Bohème“. Weitere Rollen in der Saison 2011/12 waren die des Alfredo und des Don Ottavio am Staatstheater Stuttgart und Ein Sänger am Grand Théâtre de Geneve. In der Saison 2010/11 war er Romeo in „Romeo et Juliette“ am Theatro Municipal in Sao Paulo an der Seite von Sumi Jo und gab ein Duokonzert zusammen mit der Sopranistin Nino Machaidze zur Neueröffnung des Theatro Municipal Rio. Er stand in der Saison zudem für ein Galakonzert in Prag mit ihr auf der Bühne und erschien auf ihrem ersten Sony-Album mit einer Szene aus „La Sonnambula“. Außerdem verkörperte er Rinuccio in „Gianni Schicchi“ am Teatro Giuseppe Verdi in Triest und Gastone in „La Traviata“ an der Metropolitan Opera und sang ein Duokonzert mit der Sopranistin Nathalie Manfrino in Dublin.

In Balem im Norden von Brasilien geboren, entdeckte Ayan seine Liebe zum Gesang beim Hören der Musik Luciano Pavarottis. Als Teenager wurde er am Carlos Gomes Konservatorium in seiner Heimatstadt aufgenommen. Als Rinuccio sang er am Theatro de Paz in Balem im Alter von 21 Jahren seine erste Hauptrolle. Sein Europadebüt gab er ein Jahr später als Fodolfo in Graham Vicks Inszenierung von „La Bohème“ unter der Leitung von José Cura. In der Saison 2009/10 wurde er schließlich Mitglied des Lindemann Programms zur Förderung Junger Künstler der Metropolitan Opera.


Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi, Inszenierung: Sandra Leupold, Bühnenbild: Stefan Heinrichs, Kostüme: Esther Bialas, Licht: Thomas Güldenberg

Mit: Lord Enrico Ashton Alexey Bogdanchikov, Lucia Katarina Tretyakova, Sir Edgardo di Ravenswood Ramón Vargas (13. und 23.05.)/Atalla Ayan (18. und 26. Mai – Debut an der Hamburgischen Staatsoper), Lord Arturo Bucklaw Oleksiy Palchykov, Raimondo Bidebent Alexander Roslavets, Alisa Marta Swiderska, Normanno Sergei Ababkin, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg. PMStoHH

Lucia di Lammermoor: Vorstellungen 13., 18., 23. und 26. Mai 2017, um 19.30 Uhr

 

 

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