Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Ballett Dracula, 27.01.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) rechts Yi Han (Dr. Seward) Vitalij Petrov (Prof. van Helsing) ganz links © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) rechts Yi Han (Dr. Seward) Vitalij Petrov (Prof. van Helsing) ganz links © Theater und Philharmonie Thüringen

Vampir Dracula in Altenburg – Als Ballett

Samstag,  27. Januar, um  19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Ballett Dracula seine Altenburger Premiere im Landestheater. Bereits am Sonntag,  21. Januar, um 11 Uhr wird zum Theaterfrühstück ins Heizhaus eingeladen. Dort können sich Interessierte vorab bei freiem Eintritt informieren und mit den Theaterleuten ins Gespräch kommen.

Das Ballett beginnt im Transsilvanien des 15. Jahrhunderts und spannt einen Bogen bis in das London des späten Viktorianismus. Der junge englische Rechtsanwalt Jonathan Harker begibt sich geschäftlich in das Schloss des Grafen und erlebt furchterregende Szenen, in denen er den unheimlichen Dienern und den verführerischen Musen des Grafen ausgeliefert ist. Sein Gastgeber Dracula zeigt sich indes wie besessen von einem Bildnis, das Harkers Verlobte Mina Murray zeigt. Dracula folgt diesem Bildnis bis in die Straßen Londons. Durch die Begegnung mit Mina – und die damit verbundene Erinnerung an seine einstige Geliebte Elisabetha – entflammt in Dracula aufs Neue die Liebe und mit ihr offenbart sich die eigentliche Menschlichkeit, und somit Sterblichkeit, seines Wesens.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) und Damen und Herren des Thüringer Staatsballetts © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) und Damen und Herren des Thüringer Staatsballetts © Theater und Philharmonie Thüringen

Der Mythos um den transsilvanischen Prinzen Vlad Draculea inspiriert seit Jahrhunderten die künstlerische Fantasie und diente 1897 dem irischen Schriftsteller Bram Stoker als Grundlage für den wohl berühmtesten Vampirroman der Welt: Dracula. Der Roman ist die Basis für Silvana Schröders bildgewaltiges Ballett, das Wojciech Kilars (1932-2013) kraftvolle Filmmusikkomposition mit sanften, live interpretierten Klavierwerken kombiniert und damit die Komplexität der Figur Dracula in den Mittelpunkt stellt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Theater und Philharmonie Thüringen

Silvana Schröders spannungsgeladenes Ballett verbindet einen hohen neoklassischen Anspruch an Choreografie und Tanz mit einer theatralen Intensität, die im Zusammenspiel mit Verena Hemmerleins prachtvollem Bühnenbild und Kostümen das Publikum in seinen Bann zieht. In der Titelrolle: Filip Kvacak.

Weitere Vorstellungen im Landestheater Altenburg: 29. Jan. 18 Uhr, 2. Febr. 19.30 Uhr, 12. April 14.30 Uhr und 14. April 19.30 Uhr. PMThPhTh

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Theatertipps zu Ostern – 13 – 17.04.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theatertipps zu Ostern

Ein buntes Osterprogramm bietet Theater&Philharmonie Thüringen von Gründonnerstag bis Ostermontag in Altenburg und Gera. Dabei ist vom Puppenspiel über Operette und Musical bis zu den Schauspiel- und Konzertfreunden an alle gedacht.


Gründonnerstag

Wer den Abend „Junge Choreografen“ zur Festwoche des Thüringer Staatsballetts Anfang des Jahres verpasst hat, bekommt jetzt noch eine Chance. Aufgrund der großen Nachfrage stellen Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts nochmals am Gründonnerstag, 13. April, um 19.30 Uhr in der Bühne am Park Gera ihre eigenen Choreografien vor.

Ob Soli, Duette oder Gruppenchoreografien – den jungen Tanzschaffenden waren weder formal noch inhaltlich Grenzen gesetzt. In acht jeweils für sich stehenden Choreografien zeigen Stefania Mancini, Yuri Hamano, Hudson Oliveira, Yi Han und Fabio Boccalatte ihre Kreativität und individuelle Bewegungssprache. Dabei bedienen sie sich tänzerisch wie musikalisch einer großen Vielfalt: von intimen Pas de deux zur sphärischen Musik des isländischen Komponisten Ólafur Arnalds über elegante Spitzentanz-Variationen zu Chopin, bei denen die Tänzerinnen live am Klavier begleitet werden, bis hin zum getanzten Leben einer alleinstehenden Frau zu den Klängen der portugiesischen Band Madredeus und der Pop-Ikone Whitney Houston.


Karfreitag

Unter dem Titel „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ präsentiert das ensemble diX an Karfreitag anlässlich des Lutherjahres 2017 ein musikalisch-literarisches Programm, in dem der unbequeme, aber erhellende Blick des expressionistischen Malers Otto Dix auf das Leben des Jesus von Nazareth im Mittelpunkt steht: „Dieses Leben dieses Jesus, das ist eine ganz tragisch kümmerliche Angelegenheit gewesen. Ein armer Mensch, der wenig Anhänger gehabt hat. Ein ganz verachteter, lächerlicher Mensch und jetzt stellen wir ihn dar, als kolossal geleckten Bärtling, nicht wahr, der da mit seinen Jüngern durchs Kornfeld geht … so ne Scheiße. Große Scheiße.“ (Otto Dix)

Luthers Übersetzung in ihrer archaischen Direktheit, Dix‘ Bilder in ihrer verstörenden Klarheit und Musik vom Barock bis zur Moderne erlauben im Zusammenspiel einen eindrücklichen Einblick in das Buch der Bücher – die Bibel. Das ensemble diX (Flöte: Andreas Knoop, Oboe: Albrecht Pinquart, Klarinette: Hendrik Schnöke, Fagott: Roland Schulenburg) offeriert Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Jacques Ibert, Henri Tomasi, Arvo Pärt, Charles Koechlin, Ralf Kubicek, Rudolf Hild und Peter Helmut Lang. Der Schauspieler Manuel Kressin spricht Texte von Matthäus, Martin Luther, Klaus Kinsky sowie Otto Dix.

Das Konzert findet nur um 20:00 Uhr im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt Gera statt, das Konzert um 17:00 Uhr im Landestheater Altenburg wurde mangels Vorverkauf abgesagt.


Altenburg und Gera

Thomas Wicklein als Dirigent und Moderator lädt zum nächsten Konzert in der beliebten Reihe „Klassik bei Kerzenschein“ am Samstag, 15. April, um 18 Uhr, in die Bühne am Park Gera und am Ostermontag, 17. April, um 15 Uhr, ins Große Haus des Landestheaters Altenburg ein. Im Rahmen der Orchesterpatenschaft „tutti pro“ des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera mit der Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera musizieren in diesem Konzert junge Solisten der Musikschule gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester. „tutti pro“ ist eine Initiative von Jeunesses Musicales Deutschland, der Deutschen Orchestervereinigung und dem Verband deutscher Musikschulen.

Bereits beim 56. Konzert der Reihe Klassik bei Kerzenschein konnten junge Musiker der Musikschulen ihre große musikalische Begabung unter Beweis stellen. Freuen Sie sich auf ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm: Während das Cellokonzert von Antonio Vivaldi (1678-1741) ein Paradebeispiel für diese Gattung ist, begeistert das Konzert für zwei Mandolinen mit seinen für heutige Ohren eher ungewohnten Klängen. Ein ähnliches Juwel ist das Märchen von Václav Trojan (1907-1983), in dem das Akkordeon mit seinem lustigen Klang zum Geschichtenerzähler mutiert. Das heitere Klarinettenkonzert von Carl Stamitz (1745-1801)  ist von großer Bedeutung für die Musikgeschichte, denn für das damals noch sehr junge Instrument gab es bis dato kaum eigene Solokonzerte. Als packendes Finale erklingt das fulminante erste Cellokonzert von Schostakowitsch (1906-1975), das sich durch seine Bewegung und Heiterkeit auszeichnet. Darüber hinaus erklingen Kompositionen der Brüder Joseph (1732-1809) und Michael Haydn (1737-1806).

Unter der bewährten Stabführung von Thomas Wicklein spielt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, als Solisten sind Julia Rotter (Querflöte), Johannes Deutsch (Klarinette), Anna Herrmann, Dora-Marie Henschelmann, Emily Waldenmaier (Violoncello), Sina Jander, Nico Sonack (Mandoline), Konrad Gustav Schopplich (Akkordeon) und Guilia Marie Schober (Klavier) zu erleben.


Altenburg

Theater und Philharmonie Thüringen / ZWEI MÄNNER GANZ NACKT - Alain Kramer (Bruno Beeke - links) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet - ebenfalls nackt... © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / ZWEI MÄNNER GANZ NACKT – Alain Kramer (Bruno Beeke – links) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt… © Sabina Sabovic

Wenn Sie noch immer nicht wissen was es mit „Zwei Männern ganz nackt“ auf sich hat, müssen Sie am Samstag, 15. April, um 19.30 Uhr ins Heizhaus gehen. Dort wird die französische Komödie von Sébastien Thiéry (*1970) aufgeführt. Regie führte Schauspieldirektor Bernhard Stengele.

Der etablierte Anwalt Alain Kramer (Bruno Beeke) ist schockiert, als er in seiner Wohnung erwacht und neben sich im Bett seinen Kollegen Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt. Beide können sich an nichts erinnern. Wie sind die beiden Männer in diese Situation geraten, die sie sich nicht erklären können? Alains Frau Cathérine (Christiane Nothofer) zieht den einzig logischen Schluss: Ihr Mann ist schwul und hat sie betrogen. Alain unternimmt deshalb allerlei abwegige Versuche seine Frau davon zu überzeugen, dass er heterosexuell ist. Doch bald entdeckt er weitere Gedächtnislücken und gerät vor seiner Frau und sich selbst in immer größere Erklärungsnot….. Der Abend hat Tempo und Witz, aber nicht für alles eine Lösung!

Das Rahmenprogramm der internationalen Schauspielproduktion „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ verheißt am Ostersonntag ab 14 Uhr im Paul-Gustavus-Haus beim Kaffeeklatsch Begegnungen und Informationen. Der Eintritt ist frei!

Theater und ;Philharmonie Thüringen / Der Hauptmann von Köpenick - Ouelgo Téné (Wilhelm Voigt) und Thorsten Dara (Hoprecht) © Sabina Sabovic

Theater und ;Philharmonie Thüringen / Der Hauptmann von Köpenick – Ouelgo Téné (Wilhelm Voigt) und Thorsten Dara (Hoprecht) © Sabina Sabovic

Letzte Gelegenheit Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zuckmayers Stück „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Ouelgo Téné in der Titelrolle in Altenburg zu sehen, ist am Ostersonntag um 18.00 Uhr. Ab 12. Mai ist die Inszenierung, die deutschlandweit für mediale Aufmerksamkeit gesorgt hat und von den Kritikern durchweg gelobt wurde, in Gera zu sehen. Die Geschichte nach einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1906 berührt auch heute; ihr Gegenstand ist der blamabelste Kriminalfall der wilhelminischen Ära, über den einst die ganze Welt lachte. Die Story ist unvergessen. Zuckmayer machte aus dem Stoff eine bissige Satire. Sein Stück wurde sein größter Erfolg, uraufgeführt 1931 in Berlin, nachgespielt überall.


Gera

Paul Abrahams schwungvolle Operette „Viktoria und ihr Husar“ steht am Ostersonntag um 14.30 Uhr zum letzten Mal auf dem Spielplan im Großen Haus Gera. Die selten gespielte Operette ist eine anrührende Liebesgeschichte, die eine Frau zwischen zwei Männern zeigt. Handlungszeit ist nach 1918. Die Handlungsorte wechseln in rasendem Tempo, sind kontrastreich und exotisch: so führt die Reise aus der sibirische Steppe über St. Petersburg und Japan schließlich in die Heimat von Viktoria und ihrem Rittmeister Koltay nach Ungarn in das schöne Dorf Doroszma.

Dabei ist sie gespickt mit Ohrwürmern wie „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“, „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ oder „Ja, so ein Mädel, ungarisches Mädel“, die geradezu zum Mitsingen verführen und zum Tanzen verlocken. Folgerichtig tanzt in der Inszenierung von Winfried Schneider nicht nur das Ballettensemble, sondern alle Solisten und der Opernchor können zeigen, welche Fähigkeiten da in ihnen stecken.

1930 in Budapest mit großem Erfolg uraufgeführt, wurde „Viktoria und ihr Husar“ zum ersten Welterfolg von Paul Abraham (1892-1960).

Die Rockerette „Barbarossa ausgeKYFFt“ von Olav Kröger (Musik) und Manuel Kressin (Libretto) in der Regie von Schauspieldirektor Bernhard Stengele ist eine musikalische Satire, die auf Mythen, Legenden und historischen Ereignissen um den Staufferkaiser Friedrich II. beruht, der bekanntlich noch im Kyffhäuser sitzt und auf seine Wiedererweckung wartet, um Deutschland zu einen. Am Ostermontag um 18 Uhr ist sie zum letzten Mal im Großen Haus in Gera zu sehen. Dazu gilt die Offerte THEATERJOKER, d.h. jede Karte ist für 16,- Euro zu haben, Schüler, Studenten, Azubis zahlen die Hälfte.

Nach über 800 Jahren Schlaf gelingt es der Partei „Deutschland Voran“ tatsächlich Barbarossa aus dem Kyffhäuserstein zu erwecken, um ihn als Kanzlerkandidaten für die nächste Wahl aufzustellen. Der aufgeweckte Altkaiser aber lässt sich nicht einfach wie gedacht benutzen. Er hat ganz anderes im Sinn: er sehnt sich nach seiner Liebe von einst und findet Freunde, die ihm helfen, Agathe wiederzu finden …. Das Schauspielensemble von Theater&Philharmonie Thüringen erweist sich als flotte Musicaltruppe mit kabarettistischen Qualitäten.


Puppentheater in Altenburg und Gera

Mit seinem selbstinszenierten Solo „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ ist Tobias Weishaupt am Samstag, 15. April, um 16 Uhr und am Ostersonntag, 16. April, um 10 Uhr im Puppentheater Gera zu erleben. Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Gioconda Belli und Wolf Erlbruch schuf er eine Fassung fürs Puppentheater für Kinder ab 5 Jahren.

Er spielt darin den Erfinder Rodolfo, der bei den Gestaltern aller Dinge arbeitet und in die Fußstapfen seines berühmten Großvaters treten möchte, der den Regenbogen erfand. Rodolfo träumt von einem Baum, der wie ein Vogel singt oder von einem Tier, das wie die Sonne strahlt. Leider sind die Welt der Pflanzen, der Tiere, der Mineralien und der Gestirne streng voneinander getrennt. Wegen seiner übersprudelnden Ideen, die das Gleichgewicht der Erde ins Wanken bringen könnten, wird Rodolfo in die Insektenwerkstatt verbannt. Dort werden nur kleine, krabbelnde Tierchen erfunden, weshalb diese Abteilung ziemlich unbeliebt ist. Dennoch gibt Rodolfo nicht auf. Er träumt davon, ein Tier zu erfinden, das leicht wie ein Vogel, lebendig wie ein Insekt und schön wie eine Blume ist.

Theater und Philharmonie Thüringen / Marcella von Jan spielt DORNRÖSCHEN © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Marcella von Jan spielt DORNRÖSCHEN © Stephan Walzl

Marcella von Jan spielt am Ostersonntag und am Ostermontag um 10 Uhr im Theater unterm Dach Altenburg für Kinder ab 5 Jahre das Märchen „Dornröschen“. Aus einem aufklappbaren Bilderbuch quillt das bekannte Märchen der Brüder Grimm hervor: Das Wunschkind Dornröschen bekommt die besten Wünsche der Feen, doch leider hat man die 13. Fee vergessen. Die rächt sich mit einem Fluch, der nur durch die 12. Fee mit einem 100-jährigen Schlaf gemildert werden kann. Aber zum Glück wissen wir ja: Erwecken wird das liebliche Königskind Dornröschen ein Prinz…

Der renommierte Grafiker und Bilderbuchillustrator Franz Zauleck (Lucie und Karl-Heinz) hat die Bühne und das fantasievolle Klappbilderbuch entworfen.

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105 oder 03447-585177, online buchen unter www.tpthueringen.de

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Ballett – Dracula, 10.02.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Sabina Sabovic

Ballett –  Dracula von Silvana Schröder

Ballettdirektorin Silvana Schröder eröffnet die Festwoche des Thüringer Staatsballetts am 27. Januar 2017 um 19:30 Uhr mit der Premiere Dracula im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera. Der neue Ballettabend basiert auf dem berühmten, gleichnamigen Roman des irischen Schriftstellers Bram Stoker und zugleich auf der filmischen Interpretation des Werks durch Francis Ford Coppola. Silvana Schröder ergänzt die kraftvolle Filmmusik des polnischen Komponisten Wojciech Kilar durch klassische Klavierwerke, u.a. von Mozart, Haydn und Bach, die live dargeboten werden.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula - Filip Kvacak (Graf Dracula) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula – Filip Kvacak (Graf Dracula) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) © Sabina Sabovic

Ausgangspunkt der Handlung ist die verhängnisvolle Liebesgeschichte von Graf Dracula und Elisabetha im Transsilvanien des 15. Jahrhunderts. Diese findet 400 Jahre später im viktorianischen London ihr Spiegelbild in der entflammenden Liebe zwischen Mina Murray und Dracula, der nun als Untoter in gleichem Maße grausam wie verzweifelt nach Menschenblut jagt. Doch aus dem Jäger wird bald selbst ein Gejagter, als ihn Minas Verlobter Jonathan Harker und seine Vertrauten Dr. Van Helsing, Dr. Seward und Lord Arthur Holmwood immer weiter in die Enge treiben. In rasanten Gruppenchoreografien und einfühlsam-emotionalen Duetten erzählt Silvana Schröders kontrastreicher Ballettabend von Liebe, Tod und Erlösung.

Die Ausstattung für das Ballett übernimmt die renommierte Bühnen- und Kostümbildnerin Verena Hemmerlein, die zuletzt an der Deutschen Oper am Rhein, am Staatstheater Nürnberg und am Teatro Real in Madrid tätig war. Ihre Entwürfe für das geheimnisumwobene Schloss des Grafen, die prächtigen Ballgesellschaften und die düsteren Straßen Londons im Jahre 1897 entführen das Publikum in eine sinnliche Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula - Filip Kvacak (Graf Dracula) Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Fabrizio Matarrese und Kristian Matia linkis (Diener Draculas) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula – Filip Kvacak (Graf Dracula) Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Fabrizio Matarrese und Kristian Matia linkis (Diener Draculas) © Sabina Sabovic

In den Hauptrollen besetzt sind u.a. Filip Kva?ák als Graf Dracula, Daria Suzi als Elisabetha und Mina Murray, Hudson Oliveira als Jonathan Harker und Anastasiya Kuzina als Lucy Westenra, die engste Freundin Minas. Da Jon Beitia Fernandez Tänzer und Pianist ist, kann er in der Rolle des Verrückten Renfield beide Seiten seiner Begabung zeigen. Er spielt Ausschnitte aus Klavierwerken von Mozart, Haydn, Bach u.a. live. Peter Przetak, Leiter der TheaterFABRIK Gera, schenkt dem Ballett als Erzähler seine Stimme.

Vorstellungen: 10. Februar 19:30 Uhr, 11. Februar 19:30 Uhr, 12. Februar 14:30 Uhr, 4. April 18:00 Uhr, 8. April 19:30 Uhr, 9. April 18:00 Uhr, 1. Juli 19:30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Festwoche des Staatsballetts, 27.01. – 04.02.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Festwoche des Thüringer Staatsballetts

 27. Januar bis 4. Februar 2017

Das Thüringer Staatsballett lädt ein, die Vielfalt des Tanzes in einmaliger Konzentration auf den Bühnen der Stadt Gera zu erleben. 12 Veranstaltungen stehen vom 27. Januar bis 4. Februar 2017 auf dem Programm der Festwoche.

Zum Auftakt zeigt das Thüringer Staatsballett die Premiere der Ballett-Uraufführung Dracula in der Choreografie von Ballettdirektorin Silvana Schröder.

 Theater und Philharmonie Thüringen /<br />  Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 27. Jan. bis 4. Febr. 2017<br />  Carolina Micone und Mattia Charchedi © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen /
Festwoche des Thüringer Staatsballetts vom 27. Jan. bis 4. Febr. 2017
Carolina Micone und Mattia Charchedi © Sabina Sabovic

Das Publikum darf auf fünf Gastensembles gespannt sein: die zeitgenössische Compagnie Spellbound Contemporary Ballet aus Rom, die Breakdance-Weltmeister Flying Steps aus Berlin und die Ballettcompagnien aus Eisenach und Nordhausen, die mit dem Thüringer Staatsballett erstmalig in einer gemeinsamen Gala den Facettenreichtum der Sparte Ballett im Freistaat Thüringen präsentieren. Die Studentinnen und Studenten der Palucca Hochschule für Tanz Dresden kommen nach Gera und zeigen ihr Können.

Das Thüringer Staatsballett ist außerdem mit Silvana Schröders Abend Piaf – La vie en rose und Anita Berber – Göttin der Nacht in der Choreografie von Jirí Bubenícek im Programm der Festwoche vertreten. In einem Programm der Jungen Choreografen bekommen die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles Gelegenheit, ihre eigene schöpferische Kraft unter Beweis zu stellen. Vorstellungen des Kinder- und Jugendballetts sowie ein vielseitiges Rahmenprogramm und eine allabendliche After-Show-Lounge runden die Festwoche ab.


Eröffnung
Dracula  –  Ballett von Silvana Schröder  –  Musik von Wojciech Kilar, Samuel Barber, Wolfgang Amadeus Mozart u. a., Uraufführung im Rahmen der Ballettfestwoche 2017  –  27. Jan. 19:30 Uhr Premiere

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula ©  Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula © Sabina Sabovic

Der 1897 vom irischen Schriftsteller Abraham, „Bram“, Stoker veröffentlichte Roman Dracula wurde zum Inbegriff des Schauerromans und begründete das bis heute höchst erfolgreiche Genre der Vampirliteratur. Stokers packende Erzählung spielt in Siebenbürgen, Reiseziel des britischen Rechtsanwalts Jonathan Harker, der mit dem ihm bis dato unbekannten Klienten Graf Dracula einen Immobilienkauf in London abschließen soll. Doch von Anfang an sind Harker die Geschehnisse im düsteren Schloss des Grafen nicht ganz geheuer. Haben der Graf und die verführerischen jungen Damen, die Harker eines Nachts erscheinen, nicht ungewöhnlich blutrote Lippen? Und warum ist der Graf wie besessen von dem Bildnis, das Harkers Verlobte Mina zeigt?

Dracula inspiriert seit über einem Jahrhundert die künstlerische Fantasie, wurde gleich mehrfach erfolgreich verfilmt und erfreut sich auch in der Sparte Ballett immer größerer Beliebtheit.


Red Bull Flying Bach  –  Gastspiel der Flying Steps aus Berlin
31. Jan. und 1. Febr. 19.30 Uhr –  Idee und Choreografie: Vartan Bassil; Künstlerische Leitung: Vartan Bassil, Christoph Hagel

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Theater und Philharmonie Thüringen / Flying Steps perform Flying Bach at Qatar © Naim Chidiac, Red Bull Content Pool

Bach und Breakdance passen nicht zusammen? Das Gegenteil beweisen die vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps und Opernregisseur Christoph Hagel in ihrer fulminanten Show Red Bull Flying Bach.

Mit ihrer einzigartigen, innovativen Übersetzung von Bachs Wohltemperiertem Klavier sprengen sie die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur. Ton für Ton. Schritt für Schritt. Mit Klavier, Cembalo und elektronisch verfremdeten Beats. Mit Headspins, Powermoves und Freezes.

Ob in Europa, den USA, Kanada, den Arabischen Emiraten oder Japan, die mit dem ECHO Klassik Sonderpreis ausgezeichnete Produktion begeisterte bereits mehr als 400.000 Zuschauer weltweit. Nun sind die Breakdancer aus Berlin erstmalig in Gera zu erleben.


Spellbound Contemporary Ballet  –  Gastspiel aus Rom
3. Febr. 20 Uhr und 4. Febr. 16 Uhr   –  Bühne am Park Gera
Künstlerische Leitung und Choreografie: Mauro Astolfi

Die italienische Compagnie Spellbound Contemporary Ballet zählt aufgrund ihres unverwechselbaren Stils, ihrer Choreografien voller Poesie und Bildkraft und der technischen Brillanz ihrer Tänzer zu den besten ihres Landes. Spellbounds Bewegungssprache, geprägt von der Handschrift des Choreografen Mauro Astolfi, verbindet in einzigartiger Weise die Grundlagen des klassischen Balletts mit dem stetigen Drang nach Erneuerung und emotionaler Tiefe.

In der Bühne am Park ist die Compagnie ganz nah zu erleben und zeigt die Bandbreite ihrer Ausdruckskraft in fünf eigenständigen Werken: Controfase, Lost For Words, The Hesitation Day, Small Crime und She Is On The Ground. Ein Muss für alle Liebhaber des zeitgenössischen Balletts.


Palucca Hochschule für Tanz Dresden  –  29. Jan. 18 Uhr 
Rektor: Prof. Jason Beechey; Künstlerische Leitung Palucca Tanz Studio: Prof. Anke Glasow

Die Absolventen der Palucca Hochschule für Tanz Dresden gestalten die Tanzszene in Deutschland und international maßgeblich mit. Im Bachelor Studiengang Tanz werden die TänzerInnen nicht nur im Klassischen und Zeitgenössischen/Modernen Tanz, sondern auch in der Improvisation ausgebildet. Im Rahmen der Ballettfestwoche und kurz vor Beginn einer professionellen Karriere zeigen die Studierenden einen Auszug aus ihrem aktuellen Repertoire. Anspruchsvolle klassische Variationen und Ausschnitte aus zeitgenössischen Choreografien bringen dem Publikum die ganze Bandbreite der Tanzausbildung an der Palucca Hochschule nahe und geben einen Einblick in die hohe künstlerische Qualität der Absolventen.


Ballettgala „Thüringen tanzt“  –  3. Febr. 19:30 Uhr 
Gemeinsame Ballettgala der Compagnien aus Nordhausen, Eisenach und Altenburg-Gera, Künstlerische Leitung: Ivan Alboresi, Andris Plucis, Silvana Schröder

Erstmalig werden die drei Thüringer Ballettcompagnien Ballett TN LOS!, Ballett Eisenach und Thüringer Staatsballett in einer gemeinsamen Gala die Vielfalt der Sparte Tanz in Thüringen präsentieren und feiern. Jede der Compagnien zeigt dabei Glanzpunkte ihres Repertoires, darunter Ausschnitte aus den Balletten Schwanensee (Nordhausen), Entfesselt (Eisenach), Mercutios Geheimnis, 27, KeimZeit und Piaf – La vie en rose (Altenburg-Gera).

Um 18:45 Uhr laden die drei Ballettdirektoren und -direktorinnen zu einem informellen Einführungsgespräch in die Festwochenlounge (Chorsaal).


Junge Choreografen  –  Choreografien der Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts,  2. Febr. 19:30 Uhr Bühne am Park Gera

Schon seit mehreren Spielzeiten beweisen Ensemblemitglieder des Thüringer Staatsballetts ihr choreografisches Talent. Nun widmet die Compagnie den Jungen Choreografen zum ersten Mal einen eigenständigen Ballettabend.

Ob Soli, Duette oder Gruppenchoreografien – den jungen Tanzschaffenden sind weder formal noch inhaltlich Grenzen gesetzt. Was allein zählt, sind ihr Instinkt, ihre Kreativität, ihre individuelle Bewegungssprache. Für einen abwechslungsreichen Tanzabend mit vielen neuen Werken sorgen als Choreografen Stefania Mancini, Rina Hayashi, Fabio Boccalatte, Hudson Oliveira, Yuri Hamano, Yi Han, Alina Dogodina und Vitalij Petrov.

Die Aufführung von Silvana Schröders Ballett Piaf – La vie en rose am 28. Jan. ist bereits ausverkauft, für „Anita Berber – Göttin der Nacht“ am 4. Febr. sind nur noch wenige Restkarten erhältlich. Ebenso sieht es für die Werkstatt des Kinder- und Jugendballetts am 29. u. 30. Jan. aus. PMThPhTh

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