Stuttgart, Oper Stuttgart, Höhepunkte der Spielzeit 2016/17

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Die ersten Höhepunkte der Spielzeit 2016/17

Am Freitag, 23. September 2016, eröffnet die Oper Stuttgart mit Ludwig van Beethovens einziger Oper Fidelio in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito. Am Samstag, 24. September, kehrt Giuseppe Verdis Rigoletto und am Sonntag, 25. September, Georges Bizets Carmen zurück auf die Opernbühne. Zu einem musi-kalischen Streifzug durch die kommende Opern- und Konzertsaison lädt die Oper Stuttgart im Rahmen der Spiel-zeiteröffnung Oper ohne Grenzen ebenfalls am Sonntag, 25. September, um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Inszenierung von Georg Friedrich Händels Alcina des Regieduos Jossi Wieler und Sergio Morabito feiert am Mittwoch, 05. Oktober, Wiederaufnahme. Als Eröffnungspremiere inszeniert Frank Castorf am Sonntag, 30. Oktober, Charles Gounods Faust. Musiker des Staatsorchesters Stuttgart eröffnen die Konzertsaison mit einem kostenlosen Lunchkonzert am Dienstag, 04. Oktober, dicht gefolgt vom 1. Sinfoniekonzert am 09. und 10. Okto-ber 2016 unter der Musikalischen Leitung von Marek Janowski.


Spielzeiteröffnung 2016/17
Oper ohne Grenzen: Eine musikalische Matinee zum Saisonauftakt
Sonntag, 25. September 2016, um 11 Uhr
Freiheit und Grenzüberwindung stehen im Zentrum der Spielzeit 2016/17, und dies auf vielfältige Art und Weise: Als Antwort auf die wachsende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland hatte die Deutsche Opernkonferenz im vergangenen Jahr den Gedanken der „Oper ohne Grenzen“ ins Leben gerufen. Diesen Leitsatz greift die Oper Stuttgart auf und startet am 25. September 2016 unter diesem Motto mit einer großen Spielzeiteröffnung in die neue Opern- und Konzertsaison. Leitungsteam, Sänger und Instrumentalisten des Staatsorchesters Stuttgart laden das Publikum auf eine musikalische Reise durch die kommende Spielzeit ein. Der Eintritt zur Spielzeiteröff-nung ist frei. Freie Platzwahl.


Erste Opernvorstellungen
Fidelio von  Ludwig van Beethoven 23. / 26. / 30. Sep 2016, 24. / 28. Okt, 5. / 8. / 15. / 18. Nov
Musikalische Leitung: Patrick Lange, Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne: Bert Neumann, Kostüme: Nina von Mechow, Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Johannes Knecht
Don Fernando: Ronan Collett, Don Pizarro: Michael Ebbecke, Florestan: Eric Cutler, Leonore: Rebecca von Lipinski, Rocco: Roland Bracht, Marzelline: Josefin Feiler, Jaquino: Daniel Kluge


Rigoletto von Giuseppe Verdi   24. Sep 2016, 1. / 8. / 13. / 22. / 25. Okt, 9. / 26. Nov, 7. / 12. / 16. Dezember 2016
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti / Giuliano Carella
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne: Bert Neumann, Kostüme: Nina von Mechow, Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Johannes Knecht

Herzog von Mantua: Ivan Magrì, Rigoletto: Francesco Landolfi / Markus Marquardt, Gilda: Lenneke Ruiten / Mirella Bunoaica, Graf von Monterone: Roland Bracht, Graf von Ceprano: Padraic Rowan / Michael Nagl, Gräfin: Idunnu Münch / Josy Santos, Marullo: Ashley David Prewett, Borsa: Kai Kluge, Sparafucile: Liang Li, Maddalena: Ezgi Kutlu / Stine Marie Fischer, Giovanna: Carmen Mammoser


Georges Bizet   Carmen:  25. Sep 2016, 2. / 15. / 21. Okt, 7. / 14. / 19. / 25. Nov
Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas, Regie: Sebastian Nübling
Bühne und Kostüme: Muriel Gerstner
Licht: Gérard Cleven, Video: Gabriele Vöhringer
Chor und Kinderchor: Christoph Heil, Dramaturgie: Xavier Zuber
Zuniga: David Steffens, Morales: Ronan Collett, José: Matthias Klink, Escamillo: Bogdan Baciu / Gezim Myshketa, Dancaïre: Dominic Große, Remendado: Kai Kluge, Frasquita: Esther Dierkes, Mercedes: Maria Theresa Ullrich, Carmen: Ramona Zaharia, Micaëla: Pumeza Matshikiza / Catriona Smith, Surplus (Schauspieler): Luis Hergón


Wiederaufnahme
Georg Friedrich Händel Alcina 5. / 9. / 12. / 23. / 29. Okt 20161. / 4. / 12. Nov
Musikalische Leitung: Christian Curnyn
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Alcina: Ana Durlovski, Ruggiero: Diana Haller, Morgana: Yuko Kakuta, Bradamante: Stine Marie Fischer, Oronte: Sebastian Kohlhepp, Melisso: Arnaud Richard, Oberto: Josy Santos


Eröffnungspremiere
Charles Gounod Faust 30. Okt 20163. / 6. (nm) / 11. / 17. Nov16. / 21. / 30. Jan 2017
Musikalische Leitung: Marc Soustrot, Regie: Frank Castorf
Bühne: Aleksandar Deni, Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Licht: Lothar Baumgarte, Chor: Johannes Knecht, Dramaturgie: Ann-Christine Mecke
Faust: Atalla Ayan, Mephistopheles: Adam Palka, Valentin: Gezim Myshketa, Wagner: Michael Nagl, Margarethe: Mandy Fredrich, Siebel: Sophie Marilley / Josy Santos, Marthe Schwerdtlein: Iris Vermillion / Fredrika Brillembourg
Einführungsmatinee:  23. Okt 2016, 11 Uhr, im Opernhaus, Foyer I. Rang


Erste Konzerte
1. Lunchkonzert
04. Okt 2016, 12:45 – 13:15 Uhr, Opernhaus, Foyer I. Rang
Mit Musikern des Staatsorchesters Stuttgart Eintritt frei


1. Sinfoniekonzert: Phantastische Polyphonie
09. und 10. Okt 2016, 11 Uhr bzw. 19.30 Uhr, Beethovensaal der Liederhalle
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur (1875-78)
Musikalische Leitung: Marek Janowski
Staatsorchester Stuttgart


1. Kammerkonzert: Lange Nacht der Nachtmusiken
19. Okt 2016, 19.30 Uhr, Mozartsaal der Liederhalle
In Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Stuttgart
Wolfgang Amadeus Mozart Serenade c-Moll (»Nacht musique«) KV 388 für Bläseroktett (1782) George Crumb Four Nocturnes (»Night Music II«) für Violine und Klavier (1964) Franz Schubert Triosatz (»Notturno«) für Klavier, Violine und Violoncello Es-Dur D 897 (1827-28) Johann Sebastian Bach Goldberg-Variationen BWV 988 (1741) in einer Fassung für Streichtrio u. a.
Rezitation: Manja Kuhl
Mit Musikern des Staatsorchesters Stuttgart


1. Liedkonzert: Abschied mit Schubert

28. Nov 2016, 20 Uhr, Opernhaus, Foyer I. Rang
Lieder von Franz Schubert, Carl Loewe und Ludwig van Beethoven
Bass: Matthias Hölle Klavier: Stephen Hess
Musiker des Staatsorchesters Stuttgart
Vorverkaufsbeginn am 28. September 2016. Schriftliche Kartenvorbestellung bereits möglich.

Junge Oper
CastingFür die Projektchöre von Benjamin
Alte Musikhochschule Stuttgart, Urbansplatz 2, 70182 Stuttgart
Erwachsenenchor (24 – 99 Jahre): 13. Okt 2016 ab 17 Uhr
Jugendchor (15 – 23 Jahre): 15. Okt 2016 ab 10 Uhr
Anmeldung: education@staatstheater-stuttgart.de


1. Sitzkissenkonzert: Im Garten der Pusteblumen
Opernhaus, Foyer III. Rang
22. Okt 2016, 14 und 15.30 Uhr, 27. Okt, 9.30 und 11 Uhr / 29. Okt, 14 und 15.30 Uhr /
10. Nov, 9.30 und 11 Uhr / 21. Nov, 9.30 und 11 Uhr / 28. Nov, 9.30 und 11 Uhr /
1. Dez , 9.30 und 11 Uhr / 3. Dez, 14 und 15.30 Uhr

Die Premieren der Musiktheaterproduktionen Gold von Leonard Evers und Benjamin von Gion Antoni Derungs finden am 14. Jan 2017 bzw. 23. Juni 2017 statt.

Vorverkauf
Der Vorverkauf für die Veranstaltungen im September und Oktober 2016 hat bereits begonnen. Karten über www.oper-stuttgart.de, Kartentelefon: 0711.20 20 90 und an der Theaterkasse.

Telefonischer Verkauf und Öffnungszeiten der Theaterkasse während der Theaterferien 28. Juli bis 28. August 2016 (Telefonischer Kartenvorverkauf und Abonnementbüro): Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 14 Uhr, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr erreichbar; Tageskasse geschlossen.

29. August bis 11. September 2016 (Tageskasse und Abonnementbüro): Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 14 Uhr, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet und telefonisch erreichbar.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN von Leos Janácek, 24.04.2016

März 21, 2016 by  
Filed under Oper Frankfurt, Premieren, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN (PRIHODY LISKY BYSTROUSKY)

Oper in drei Akten von Leos Janácek
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Sonntag, 24. April 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus,  Weitere Vorstellungen:, 30. April, 7., 15., 22. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 25., 26. Mai, 12. Juni 2016

Mit der Neuproduktion von Das schlaue Füchslein (Príhody lisky Bystrousky) macht die Oper Frankfurt einen weiteren Schritt in Richtung der Vervollständigung ihrer Aufführungsliste sämtlicher Bühnenwerke des tschechischen Komponisten Leos Janácek (1854-1928). Vorausgegangen sind Inszenierungen von Katja Kabanová (2003/04), Jenufa (2004/05), Die Ausflüge des Herrn Broucek (2007/08) und Die Sache Makropulos (2011/12). Dem Schlauen Füchslein liegt die nach heiteren Zeichnungen entstandene Erzählung von Rudolf Tesnohlídek zugrunde, welche sich Janácek selbst als Libretto einrichtete. Die erfolgreiche Uraufführung fand am 6. November 1924 an der Tschechischen Oper Brünn statt. Hatte sich der Meister – wie in seinen bisherigen Arbeiten – bei der musikalischen Gestaltung sehr stark von der „Melodie“ des gesprochenen Wortes inspirieren lassen, setzte er diesmal auch die Laute der Tiere musikalisch um. Das schlaue Füchslein wurde an der Oper Frankfurt zuletzt am 13. November 1977 von Jonathan Miller unter dem Dirigat von Ralf Weikert herausgebracht.

Der Reiz der Handlung liegt vor allem im Nebeneinander von Tier- und Menschenwelt: Der Förster hat im Wald das junge Füchslein Schlaukopf gefangen. Obwohl er sehr an dem Geschöpf hängt, droht er ihm Prügel an, nachdem es im Hühnerstall gewildert hat. Doch die Füchsin kann entkommen und kehrt – gereift und selbstständig – in den Wald zurück. Dort trifft sie auf einen Fuchs, der sich unsterblich in sie verliebt. Während die beiden überglücklichen Tiere heiraten und eine Familie gründen, wird dem Förster der Verlust seines Wildfangs und damit seiner eigenen inneren Wünsche und Hoffnungen immer schmerzlicher bewusst. Doch das tierische Glück ist nicht von langer Dauer: Der Landstreicher Háraschta wird zum Mörder der Füchsin, als sie sich mit ihrer Sippe über dessen erbeutete Enten hermachen will. Am Ende der Oper schließt sich ein großer Kreis und verweist auf die Einheit von Tier- und Menschenwelt: Der Förster trifft im Wald auf eine junge Füchsin, welche die Tochter von Schlaukopf zu sein scheint.

Oper Frankfurt / Das schlaue Füchslein _ Johannes Debus (Musikalische Leitung) © Tony Hauser

Oper Frankfurt / Das schlaue Füchslein _ Johannes Debus (Musikalische Leitung) © Tony Hauser

Die musikalische Leitung der Neuproduktion obliegt Johannes Debus, der von 2001 bis 2009 an der Oper Frankfurt engagiert war, zuletzt als Kapellmeister. 2009 wechselte er als Musikchef an die Canadian Opera Company in Toronto, wo er gerade die Arbeit an seinem ersten Ring des Nibelungen abschließt. Bis 2012/13 war Ute M. Engelhardt als Regieassistentin in Frankfurt engagiert, wo sie im Bockenheimer Depot 2010/11 Aulis Sallinens Barabbas-Dialoge und 2014/15 Monteverdis L’incoronazione di Poppea inszenierte. Inzwischen arbeitet sie als freie Regisseurin u.a. in Halle, wo aktuell auch wieder ihre Sicht auf Acis e Galatea bei den Händel-Festspielen zu erleben ist. Die Besetzung stammt weitestgehend aus dem Ensemble der Oper Frankfurt: In der Titelpartie wechseln sich Louise Alder und Elizabeth Reiter ab, daneben sind u.a. Jenny Carlstedt als Fuchs, Beau Gibson als Schulmeister und Mücke, Magnús Baldvinsson als Pfarrer und Dachs sowie Sebastian Geyer als Landstreicher Háraschta zu erleben. Der englische Bariton Simon Neal (Der Förster), bis 2011 Ensemblemitglied am Theater Dortmund, gastiert regelmäßig an der Oper Frankfurt, zuletzt 2014/15 als Altair in konzertanten Aufführungen von Strauss? Die ägyptische Helena. Aktuelle Engagements als Telramund in Wagners Lohengrin führen ihn an die Deutsche Oper Berlin und die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf / Duisburg. Nach ihrem großen Erfolg als Bronka in Weinbergs Die Passagierin 2014/15 kehrt die polnische Mezzosopranistin Joanna Krasuska-Motulewicz (Die Frau Försterin / Eule) in der laufenden Saison auch für die Wiederaufnahme von Puccinis Il trittico als Äbtissin und Ciesca zurück an das Haus am Willy-Brandt-Platz. Mit von der Partie sind zudem – erstmals als Gast – Britta Stallmeister (Hahn / Eichelhäher) und die ehemalige Frankfurter Opernstudio-Stipendiatin Nora Friedrichs (Schopfhenne / Die Gastwirtin).

OperFrankfurt / Das schlaue Füchslein / Louise Alder (Sopran / Titelpartie) © Barbara Aumüller

OperFrankfurt / Das schlaue Füchslein / Louise Alder (Sopran / Titelpartie) © Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Johannes Debus; Regie: Ute M. Engelhardt

BESETZUNG:
Louise Alder / Elizabeth Reiter (Füchsin Schlaukopf), Jenny Carlstedt (Fuchs), Simon Neal (Der Förster), Joanna Krasuska-Motulewicz (Die Frau Försterin / Eule), Beau Gibson (Der Schulmeister / Mücke), Magnús Baldvinsson (Der Pfarrer / Dachs), Sebastian Geyer (Háraschta, ein Landstreicher), Nina Tarandek (Dackel / Specht), Michael McCown (Der Gastwirt Pasek), Britta Stallmeister (Hahn / Eichelhäher), Nora Friedrichs (Schopfhenne / Die Gastwirtin) u.a.

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Pressemeldung Oper Frankfurt

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, FESTTAGE-Premiere: ORFEO ED EURIDICE von Christoph Willibald Gluck, 18.03.2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

FESTTAGE-Premiere:  Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck

In einem Raum entworfen von Frank O. Gehry

Azione teatrale per musica, Text  Ranieri de’ Calzabigi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Freitag, 18. März 2016 19:00 Uhr, weitere Vorstellungen 23. und 27. März

Die FESTTAGE-Premiere 2016 ist am 18. März Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice in einer Neuinszenierung von Jürgen Flimm unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Für Jürgen Flimm und Daniel Barenboim ist es nach Verdis Otello im Jahr 2001 die erste künstlerische Zusammenarbeit seit 15 Jahren. Für beide ist diese Produktion außerdem ein Debüt: anlässlich des 20-jährigen Bestehens der FESTTAGE bringen sowohl der Intendant als auch der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper erstmals in direkter Kooperation diese Reformoper auf die Bühne.

Wien / Christoph Willibald Gluck  Foto IOCO

Wien / Christoph Willibald Gluck Foto IOCO

  Als Orfeo ist Countertenor Bejun Mehta zu erleben, der zu den international führenden Interpreten dieser Partie zählt. Ihm zur Seite steht als Euridice Anna Prohaska. Bereits 2010 standen beide Sänger gemeinsam auf der Bühne der Staatsoper. Für ihre Darbietung von Händels »Agrippina« unter der musikalischen Leitung von René Jacobs wurden sie im Haus Unter den Linden gefeiert.
Nadine Sierra gibt in dieser Neuproduktion nicht nur ihr Haus-, sondern auch ihr Rollendebüt als Amor. Die 27-jährige amerikanische Sopranistin zählt zu den vielversprechenden Sängerinnen ihrer Generation und ist zurzeit die jüngste Gewinnerin der Metropolitan Opera National Council Auditions und der Marilyn Horne Song Competition. Ihre Debüts an der Opéra National de Paris sowie an der Metropolitan Opera New York und Mailänder Scala als Zerlina in Don Giovanni und Gilda in Rigoletto in der laufenden Spielzeit 2015/2016 wurden von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.

Das Bühnenbild der Berliner Orfeo-Neuproduktion stammt von Architekt Frank O. Gehry – nach Don Giovanni in der Regie von Christopher Alden (2012) und Lucinda Childs sowie John Adams Tanzproduktion »Available Light« (1983) ist es seine dritte Arbeit als Bühnenbildner. Bekannt für unzählige private und öffentliche Gebäude in Amerika, Europa und Asien, zählen zu seinen bemerkenswertesten Projekten u. a. das Guggenheim-Museum Bilbao, das Tanzende Haus in Prag, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, die Stiftung Louis Vuitton in Paris sowie das Kunst- und Medienzentrum Rheinhafen in Düsseldorf. Auch die Barenboim-Said-Akademie in Berlin erhält mit dem »Pierre Boulez Saal« einen von Frank O. Gehry entworfenen Konzertsaal, in dem künftig Kammer- und Orchesterkonzerte stattfinden werden.
Die Kostüme entwarf die renommierte Kostümbildnerin und Professorin an der Universität der Künste Berlin Florence von Gerkan, die bereits mehrfach mit Jürgen Flimm zusammengearbeitet hat, u. a. bei Händels »Il trionfo del Tempo e del Disinganno«.
Es singen und spielen der Staatsopernchor unter der Leitung von Martin Wright und die Staatskapelle Berlin.

Mit Glucks Version des Mythos um den trauernden Orpheus, der in die Unterwelt herabsteigt, um seine geliebte Euridice von den Toten zurückzuholen, entwickelte sich aus der traditionellen »Opera seria« eine »Azione theatrale« neuen Zuschnitts, in der Figuren mit ihrem wirklichen, authentischen Fühlen und Ausdrucksstreben in den Mittelpunkt gestellt wurden. Es entstand ein Werk, das gleichsam zum Inbegriff der klassischen Reformoper wurde. Mit der Uraufführung von »Orfeo ed Euridice« Anfang Oktober 1762 am Wiener Burgtheater wurde ein neues Kapitel der Operngeschichte aufgeschlagen.

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Barenboim
INSZENIERUNG Jürgen Flimm
BÜHNENBILD Frank O. Gehry
KOSTÜME Florence von Gerkan
CHOREOGRAPHIE Gail Skrela
LICHT Olaf Freese
CHOR Martin Wright
DRAMATURGIE Roman Reeger

BESETZUNG:
ORFEO: Bejun Mehta
EURIDICE: Anna Prohaska
AMOR: Nadine Sierra
JUPITER: Wolfgang Stiebritz
STAATSOPERNCHOR
STAATSKAPELLE BERLIN

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: DIE SACHE MAKROPULOS, 05.02.2016

Januar 27, 2016 by  
Filed under Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme: DIE SACHE MAKROPULOS (V?C MAKROPULOS)

Oper in drei Akten von Leos Janácek
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am Freitag, 5. Februar 2016, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 11., 19., 21., 27. Februar 2016
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Oper Frankfurt / Die Sache Makropulos _ Susan Bullock (Emilia Marty) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Sache Makropulos _ Susan Bullock (Emilia Marty) © Barbara Aumüller

Die Sache Makropulos (V?c Makropulos) ist die vorletzte Oper von Leos Janácek (1854-1928) und feierte 2011/12 im Rahmen eines lose gestalteten Janácek-Zyklus? in der Neuinszenierung von Richard Jones Premiere an der Oper Frankfurt. Vorausgegangen waren Aufführungen von Katja Kabanová (2003/04), Jenufa (2004/05) und Die Ausflüge des Herrn Broucek (2007/08), ergänzt wird die Reihe noch in dieser Spielzeit durch Das schlaue Füchslein ab 24. April 2016. Doch zuvor kehrt nun Die Sache Makropulos zum ersten Mal ins Programm der Oper Frankfurt zurück. „Alles in allem eine spannende, vorzüglich-detailreiche Regiearbeit, die das Geschehen weit ins ‚absurde Theater‘ hineintreibt“, schrieb ein Kritiker nach der Premiere am 8. April 2012. Unverändert bleibt die Besetzung der Titelpartie, was viele Zuschauer beim Lesen dieses Pressezitats freuen wird: „Ovationen gab es am Schluss zu Recht für Susan Bullock.“ Und ein weiterer Rezensent attestierte: „Ein großer Abend der Frankfurter Oper!“ Das Werk behandelt die Frage nach dem Sinn ewigen Lebens und spielt vor dem Hintergrund eines über Jahrhunderte geführten Rechtsstreits um das Erbe des Baron Prus, in den sowohl seine legitimen als auch seine unehelich geborenen Nachkommen verstrickt sind. Schlüsselfigur in dieser Auseinandersetzung ist die geheimnisvolle Operndiva Emilia Marty, die über entscheidende Informationen zu diesem Fall verfügt. Mit ihrer Hilfe kann das verschollen geglaubte Testament des Barons sowie ein auf Griechisch verfasstes Dokument, welches für Emilia eine ungleich wichtigere Bedeutung zu haben scheint, ausfindig gemacht werden. Was anfangs niemand ahnt: Emilia ist die Tochter des Leibarztes Rudolf II., der eine für den Kaiser erfundene Formel zur Verlängerung des Lebens an seinem Kind ausprobiert hat. Seither wandert die inzwischen 330 Jahre alte Emilia Makropulos ruhelos durch die Jahrhunderte. Nun fühlt sie, dass sich ihr Leben dem Ende zuneigt und macht sich daher auf die Suche nach der Formel des Elixiers. Doch Emilia ist ihres Daseins müde: Als sie das Dokument endlich in Händen hält, reicht sie es an die junge Sängerin Kristina weiter, die es vernichtet. Emilia sinkt tot zu Boden.

Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme hat der britische Dirigent Jonathan Darlington, Musikdirektor der Vancouver Opera. Er debütierte neben seiner internationalen Gastiertätigkeit an der Oper Frankfurt 2012/13 mit Barbers Vanessa und kehrte 2014/15 für Verdis Falstaff an den Main zurück. Michael König (Albert Gregor) ist regelmäßig an der Oper Frankfurt zu erleben, zuletzt als Wagners Lohengrin (2012/13), gefolgt von Bacchus in Strauss? Ariadne auf Naxos (2013/14 und 2014/15). Zu seinen jüngsten Engagements zählen Florestan in Beethovens Fidelio und Max in Webers Der Freischütz an den Staatsopern von Stuttgart und Dresden. Der schottische Tenor Nicky Spence (Janek) debütierte in Frankfurt 2013/14 als Isacco in Rossinis Die diebische Elster und ist auch bei der Wiederaufnahme des Werks in der laufenden Saison mit von der Partie. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören David in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und zukünftig steva in Janáceks Jenufa an der English National Opera in London. Maria Pantiukhova (Aufräumfrau / Ankleiderin) war bis zum Sommer 2015 Mitglied des Frankfurter Opernstudios und bleibt dem Haus weiterhin als Gast verbunden. Aus dem Ensemble singen Sebastian Geyer (Jaroslav Prus) und Judita Nagyová (Kristina) erstmals in dieser Produktion. Während er in der aktuellen Saison auch u.a. als Háraschta in Janáceks Das schlaue Füchslein sowie als Moralès und Dancaïro in Bizets Carmen zu erleben sein wird, hat sie das Frankfurter Opernpublikum bereits als Hänsel in Humperdincks Märchenoper begeistert. Zudem ist sie hier u.a. als Pippo in Rossinis Die diebische Elster, eine der beiden Alt-Solistinnen in der szenischen Aufführung von Händels Messiah und Rossweiße in der Wiederaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen zu erleben. Alle weiteren Gäste und Ensemblemitglieder waren bereits in der Premierenserie besetzt.

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington; Regie: Richard Jones

Mitwirkende: Susan Bullock (Emilia Marty), Michael König (Albert Gregor), Sebastian Geyer (Jaroslav Prus), Judita Nagyová (Kristina), Hans-Jürgen Lazar (Vítek), Nicky Spence (Janek), Dietrich Volle (Dr. Kolenaty), Graham Clark (Hauk-sendorf), Vuyani Mlinde (Maschinist), Maria Pantiukhova (Aufräumfrau / Ankleiderin)

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