Leipzig, Musikalische Komödie, Eröffnungsgala Spielzeit 2016/17, 03.09.2016

Oper Leipzig

Oper Leipzig / Gala Musikalische Komödie 3.9.16 © Ida Zenna

Oper Leipzig / Gala Musikalische Komödie 3.9.16 © Ida Zenna

 

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG zur SPIELZEITERÖFFNUNG

 DIE HIGHLIGHTS DER SAISON DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE

Den Auftakt der Spielzeit 2016/17 macht die Musikalische Komödie am Samstag, 3. September, 19 Uhr  mit der traditionellen Eröffnungsgala. Unter dem Motto Kein Pardon für Prinzessinnen und Piraten präsentieren Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie Highlights der kommenden Inszenierungen, darunter auch Ausschnitte aus dem Musical LoveMusik von Kurt Weill und Alfred Uhry, das im Januar seine deutsche Erstaufführung an dem Operetten- und Musicalhaus feiert.

LoveMusik erzählt die Geschichte der außergewöhnlichen Liebe zwischen Kurt Weill und seiner Frau Lotte Lenya. Alfred Uhrys Broadway-Musical von 2007 basiert auf dem Briefwechsel des ungewöhnlichen Paares. Die Musik setzt sich aus einer Auswahl aus Weills OEuvre zusammen. Die zunächst für Januar geplante Produktion „Das Leben ist (k)ein Musical“ musste aufgrund veränderter Lizenzbestimmungen entfallen.

Zu hören und zu sehen sind weiterhin Ausschnitte aus der Seeräuberkomödie Die Piraten von Penzance von Gilbert&Sullivan, aus der wiederentdeckten Ägypten-Operette Prinzessin Nofretete von Nico Dostal oder aus Kein Pardon! – Das Musical nach dem gleichnamigen Film von Hape Kerkeling in der Inszenierung von Thomas Hermanns, bekannt als Gastgeber des Quatsch Comedy Club. Ebenso wird ein Best-Of des aktuellen Repertoires auf dem Programm stehen. Chefregisseur Cusch Jung führt durch das Programm. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des Chefdirigenten und Musikdirektors Stefan Klingele.  PMOL

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Köln, Oper Köln, Theaterfest und Konzert Catone in Utica von Antonio Vivaldi, 09.09.2016

Juli 8, 2016 by  
Filed under Oper Köln, Pressemeldung

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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Theaterfest & Catone in Utica von Antonio Vivaldi, 09.09.2016

Wien / Vivaldi Denkmal © IOCO

Wien / Vivaldi Denkmal © IOCO

Die erste Spielzeit der Oper Köln in der Spielstätte StaatenHaus hat uns eine Fülle an erinnerungswürdigen, hochkarätigen und lebendigen Musiktheater-abenden erleben lassen. Vom künstlerischen Erfolg derart beflügelt, bietet die zweite Saison im StaatenHaus berechtigten Anlass, auf viele neue Höhepunkte zu hoffen. Grund genug, den Auftakt mit zwei besonderen Programmpunkten zu begehen: einem großen Theaterfest und der konzertanten Kölner Erstaufführung von Antonio Vivaldis  Catone in Utica.

Besuchen Sie uns am 04. September zum Theaterfest, bei dem nicht nur der Auftakt der neuen Spielzeit, sondern auch das 20-jährige Jubiläum der Kinderoper Köln Anlass zum Feiern geben. Kostümversteigerungen, Ausschnitte aus Produktionen, eine Opernrallye, »Speed-Dates« mit verschiedenen Mitarbeitern, Einblicke in die Arbeit an einem großen Opernhaus u.v.m. – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf Sie!

Am 09. September eröffnen wir die Spielzeit musikalisch mit der Kölner Erstaufführung von Antonio Vivaldis  Catone in Utica. Bei diesem konzertanten Highlight in der Oper Köln geben sich unter der musikalischen Leitung von Gianluca Capuano die hochkarätigen Gast-Stars Vivica Genaux (Emilia), Richard Croft (Catone), Margarita Gritskova (Fulvio) und Kangmin Justin Kim (Cesare) mit den profilierten Ensemblemitgliedern Adriana Bastidas Gamboa (Marzia) und Claudia Rohrbach (Arbace) ein Stell- dichein. Es spielt das renommierte Alte Musik-Spezialorchester Concerto Köln. 

Musikalische Leitung Gianluca CapuanoMit   : Vivica Genaux › Emilia
Claudia Rohrbach › Arbace,  Margarita Gritskova › Fulvio
Adriana Bastidas Gamboa › Marzia,  Kangmin Justin Kim › Cesare
Richard Croft › Catone,  Concerto Köln

Catone in Utica  von Antonio Vivaldi, 09.09.2016

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Pressemeldung Oper Köln

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere – CRISTINA, REGINA DI SVEZIA von Jacopo Foroni, 21.05.2016

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

CRISTINA, REGINA DI SVEZIA von Jacopo Foroni

Oper in drei Akten, Libretto — Giovanni Carlo Casanova
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Deutsche Erstaufführung: Sa 21. Mai 2016 um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Fr 27.05. um 19.30 Uhr; Di 31.05. um 19.30 Uhr; Sa 11.06. um 19.30 Uhr; Di 14.06. um 19.30 Uhr; So 19.06. um 18 Uhr; Sa 25.06. um 19.30 Uhr, Soiree: Di 17. Mai, 18.15 Uhr, Foyer, Großes Haus; Eintritt frei

Musikalische Leitung: Vito Cristófaro; Regie: Michael Sturm;
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff; Dramaturgie: Annabelle Köhler

Mit: Miriam Clark, Melanie Lang/ Yulia Sokolik, Ill-Hoon Choung, Anna Avakian; Alexander Murashov, Paulo Ferreira, Daniel Moon, Tomasz Wija, Philipp Kapeller
Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters u.a.
Oldenburgisches Staatsorchester

CRISTINA, REGINA DI SVEZI, Königin Christina,  ist eine der schillerndsten Monarchinnen aller Zeiten – ebenso gebildet wie machtbesessen, freiheitsliebend wie intrigant, eine emanzipierte und kluge Frau, die sich in der rauen Männerwelt der Politik behauptet und gleichzeitig durch ihr rätselhaft androgynes Auftreten Irritationen schürt und zu Gerüchten mannigfaltiger Art Anlass gibt. Ihr Weg zur Königsherrschaft ist seit frühester Kindheit vorgezeichnet: Als ihr Vater 1632 fällt, ist klar, dass sie als einziges Kind des Monarchen diesem im Amt nachfolgen wird. Wie ihr Vater bereits zuvor weitsichtig verfügte, wird sie „wie ein Mann“ erzogen und erhält eine umfassende Ausbildung. Ihr Wissensdrang ist dabei immens, doch ihre Tugenden als Herrscherin können mit ihrer Bildung nicht Schritt halten.

Foroni zeichnet Königin Christina jedoch nicht allein als kalten Machtmenschen, sondern zeigt gerade auch die schmerzhaften inneren Widersprüche ihres Wesens auf. So scheint hinter all ihrer Rücksichtslosigkeit eine Frau auf, die von der Last der Königsbürde und dem Gewicht ihres hehren Familiennamens förmlich erdrückt, zwischen persönlichem Gefühl und Politik zerrissen und trotz all ihrer Macht von unendlicher Einsamkeit gequält wird. Mit seiner Oper  Cristina, regina di Svezia  stellte sich Jacopo Foroni 1849 dem schwedischen Publikum in Stockholm vor, nachdem er ein Jahr zuvor als Anhänger der revolutionären Kräfte sein Heimatland Italien hatte verlassen müssen. Die Oper war ein durchschlagender Erfolg. Unverkennbar sind die Einflüsse des wenig älteren Verdi und anderer italienischer Zeitgenossen. Interessanterweise baut Foroni jedoch nicht allein auf dieser Musiktradition auf, sondern bezieht auch die Klangwelt der deutschen Romantik in seine Musik ein, mit derer nicht zuletzt durch sein umfangreiches Wirken als Dirigent bestens vertraut war. Nach dem tragisch frühen Tod des Komponisten gänzlich in Vergessenheit geraten, erlebte das Werk 2007 beim Vadstena Summer Opera Festival seine moderne Erstaufführung und wurde 2013 beim renommierten Wexford-Festival als Entdeckung des Jahres gefeiert. Das Oldenburgische Staatstheater zeigt nun die Deutsche Erstaufführung der Oper.  PMOStT

Die Premiere von  Cristina, regina di Svezia  wird live auf NDR Kultur und Deutschlandradio Kultur übertragen.

 

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere – Die Perlenfischer in der Urform von George Bizet, 24.04.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

  Die Perlenfischer von George Bizet
Zum ersten Mal seit 1863 wieder in der Urform

Premiere 24. April 2016, weitere Vorstellungen 4.5.2016; 6.5.2016; 3.7.2016; 13.7.2016

In der Neuproduktion von George Bizets Die Perlenfischer, die ab 24. April 2016, 19 Uhr, im Opernhaus zu hören ist, wird die Oper erstmals seit ihrer Uraufführung 1863 wieder in der Fassung aufgeführt, wie sie Bizet ursprünglich niederschrieb: Das Staatstheater Nürnberg bringt die Kritische Neuausgabe als konzertante Erstaufführung auf die Bühne.

Leah Gordon als Priesterin Leah, Ilker Arcayürek als ihr Geliebter und Levent Bakirci als eifersüchtiger Rivale hauchen den Perlenfischern gemeinsam mit dem Opernchor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie unter der Musikalischen Leitung von Gábor Káli erstmals wieder das Leben der von Bizet präsentierten Uraufführung ein.

Paris /  Grabmal Georges Bizet ©  IOCO

Paris / Grabmal Georges Bizet © IOCO

Die Rezeptionsgeschichte der Perlenfischer ist eine äußerst bewegte. Die Oper lief nach der Uraufführung zunächst mäßig erfolgreich und geriet schnell in Vergessenheit. Erst nach Bizets Tod und dem großen Erfolg seiner Carmen wurden auch seine anderen Werke wieder für die Bühnen entdeckt. Als Léon Carvalho, Intendant des Théâtre Lyrique Paris, 1889 eine Wiederaufnahme der Perlenfischer plante, setzte er durch seine Kritik am Libretto auch den Startschuss für eine wahre Serie von Umarbeitungen, die schließlich sechs alternative Handlungsausgänge hervorbrachte. Dies zog natürlich auch massive Eingriffe in die Komposition nach sich.

Seit den 70er Jahren versuchen die Opernhäuser wieder verstärkt, sich der Urfassung Bizets anzunähern. Doch auch diese Entwicklung war von Schwierigkeiten begleitet, da sich das Autograph des Komponisten in Privatbesitz befindet und nicht zugänglich ist. Die Wende brachte die Recherche im Archiv der Opéra de Paris. Dort wurde altes Notenmaterial entdeckt, das es ermöglichte, eine Kritische Neuausgabe der Perlenfischer zu schaffen, welche den Theatern nun endlich eine bisher größtmögliche Annäherung an Bizets Urversion erlaubt.

Premiere 24. April 2016, weitere Vorstellungen 4.5.2016; 6.5.2016; 3.7.2016; 13.7.2016

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Pressemeldung Staatstheater Nürnberg

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