Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Deutsche Erstaufführung von Donizetti-Oper Adelia, 10.03.2018

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Deutsche Erstaufführung von Donizetti-Oper Adelia

Am Theater für Niedersachsen ist ab dem 10. März die Donizetti-Oper „Adelia“ erstmals in Deutschland zu erleben. Das 1841 in Italien uraufgeführte Werk ist in der Regie von Guillermo Amaya, im Bühnenbild von Hannes Neumaier und im Kostümbild von Franziska Müller zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Bei der Uraufführung in Rom kam es 1841 im Theatro Apollo zu ausschweifendenTumulten. Große Menschenmengen wollten die erste Aufführung von Donizettis „Adelia“ erleben, die Plätze wurden teilweise doppelt verkauft und es heißt, dass selbst der Komponist sich eine Eintrittskarte für die Premiere auf dem Schwarzmarkt kaufen musste. Umjubelt wurde die Oper in Italien aufgenommen, verschwand aber nach Donizettis Tod von den Spielplänen. Nun ist am 10. März die Deutsche Erstaufführung im Theater für Niedersachsen in Hildesheim zu sehen.

Die Handlung des Werks hält einige dramatische Wendungen parat: Der junge Oliviero soll Adelia verführt haben und wird dafür von ihrem Vater, dem Kriegshelden Arnoldo, beim Herzog verklagt. Dieser verurteilt Oliviero zum Tode. Arnoldo wird jedoch durch die Klagen seiner Tochter erweicht und bittet daher, dass die Familienehre stattdessen durch die Heirat der jungen Liebenden wiederhergestellt wird. Der Herzog willigt ein, plant aber die Hinrichtung nach vollzogener Hochzeit… Doch nach vielen weiteren Wirrungen führt diese typisch verwinkelte Belcanto-Geschichte schließlich doch noch zu einem Happy End.

Vor allem in der musikalischen Qualität steht „Adelia“ den bekannteren Donizetti-Opern wie zum Beispiel „Lucia di Lammermoor“ in nichts nach. Die hohe Emotionalität wird in innigen Liebes-Arien und -Duetten, feurigen Rache- und berührenden Klagegesängen, in Kriegs-Chören und treibenden Finali erzeugt.

In Hildesheim wird die Titelpartie von der jungen, aufstrebenden Sopranistin Kim-Lillian Strebel gesungen, die zum ersten Mal am TfN zu Gast ist. Alle weiteren Partien der in Italienisch erklingenden Oper werden von Ensemblemitgliedern des Theaters übernommen: So sind unter anderem Konstantinos Klironomos als Oliviero, Diogenes Randes Farias als Arnoldo und Uwe Tobias Hieronimi als Carlo zu erleben. Außerdem stehen der Opernchor und Extrachor auf der Bühne. Das TfN-Orchester wird geleitet von Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Karten für die Premiere am 10. März um 19 Uhr und alle Folgevorstellungen kosten zwi-schen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich.

Pressemeldung Theater für Niedersachsen

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Maria – Oper von Roman Statkowski, 17.03.2018

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

MARIA von Roman Statkowski (1859 – 1925)

Deutsche Erstaufführung,  Libretto vom Komponisten nach einem Gedicht von Antoni Malczewski, in polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Samstag, 17. März 2018, um 19.30 Uhr, die nächste Vorstellung: Fr, 23. März
Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

17. Jahrhundert, im Gebiet der heutigen Ukraine. Um seine Macht zu vergrößern, hat der Woiwode seinem Sohn Waclaw die polnische Königstochter zur Frau bestimmt. Dieser aber hat gegen den Willen seines Vaters bereits seine große Liebe Maria geheiratet. Skrupellos zerstört der Vater die Verbindung: Er lockt seinen eigenen Sohn in einen gerade schwelenden kriegerischen Konflikt und lässt unterdessen Maria ermorden. Als Wac?aw bei seiner Rückkehr die Tote findet, schwört er Rache …

Auf Basis von Antoni Malczewskis gleichnamigem Epos, einem Höhepunkt der frühen romantischen Dichtung Polens, erschafft Roman Statkowski im Jahre 1903 ein musikdramatisches Werk von größter Ausdrucksstärke. Unverkennbar ist dabei sein Anknüpfen an die Werke der großen russischen Musikdramatiker Tschaikowsky, Rimski-Korsakow und Rubinstein. Folkloristische Klänge, nicht zuletzt in Form schwungvoller Tänze und Chöre sowie Anklänge an orthodoxe Kirchenmusik geben dem Werk sein typisches Lokalkolorit. Gleichzeitig aber ist auch der Einfluss Richard Wagners unüberhörbar. Nicht allein die Tatsache, dass Statkowski in seinem Libretto den Vatermord des Epos durch einen Liebestod ersetzt, sondern auch seine intensive Arbeit mit Leitmotiven machen dies deutlich. Mit einer ungemein farbigen Orchestrierung und größtem sinfonischem Schwung bringt Statkowski die alte Erzählung einer nicht standesgemäßen Liebe im tödlichen Griff der Macht so packend auf die Bühne, dass man sich fragt, warum das Werk außerhalb Polens nahezu unbekannt ist.

Das Oldenburgische Staatstheater zeigt die Deutsche Erstaufführung der Oper, die 1906 in Warschau uraufgeführt wurde.

Für Regie und Bühne zeichnen mit Andrea Schwalbach und Anne Neuser zwei Künstlerinnen verantwortlich, die sich mit besonderer Vorliebe ausgefallenen Werken widmen und dem Oldenburger Publikum nicht zuletzt durch die weltweit zweite Inszenierung von Weinbergs ‚Der Idiot‘ (14/15), die Oldenburger Erstaufführung von Philip Glass‘ Gandhi-Oper ‚Satyagraha‘ (15/16) sowie die Deutsche Erstaufführung von Philippe Boesmans ‚Yvonne, Princesse de Bourgogne‘ (16/17) in bester Erinnerung sind.

Die Kostüme für das leidenschaftliche „Stück über Männer, Machtmissbrauch, falsch verstandene Loyalität, den Unwert des Menschen, Willkür, Verrat, Lüge, Hinterlist, Mord und eine Liebe, die im Diesseits nicht zu leben ist“ (A. Schwalbach) entwirft der junge Kostümbildner David Gonter.

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann; Regie: Andrea Schwalbach; Bühne: Anne Neuser; Kostüme: David Gonter; Chorleitung: Thomas Bönisch; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Annabelle Köhler
Mit: Arminia Friebe, Britta Glaser; Henry Kiichli, Jason Kim, Tomasz Wija, Kihun Yoon
Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester;  PMOlSth

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Bielefeld, Theater Bielefeld, Musical JOHN & JEN, 23.02.2018

Februar 7, 2018 by  
Filed under Musical, Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

JOHN & JEN   von ANDREW LIPPA / TOM GREENWALD

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG
MUSIK VON ANDREW LIPPA // GESANGSTEXTE VON TOM GREENWALD // BUCH VON TOM GREENWALD UND ANDREW LIPPA // DEUTSCH VON TIMOTHY ROLLER

PREMIERE 23.02.2018, 20:00 Uhr, TAMDREI, Die nächsten Vorstellungen 26.02., 09.03., 15.03., 16.03; weitere Termine folgen

Jeder, der Geschwister hat, kennt das vermutlich: Nach außen hält man zusammen wie Pech und Schwefel, aber manchmal entsteht auch der brennende Wunsch, dem Bruder oder der Schwester den Hals umzudrehen. Möglichst langsam und schmerzhaft! Und dies ist keine Frage des Alters. Im Laufe des Lebens verändert sich die Beziehung zwischen Geschwistern zwar, aber immer bleibt es eine der prägendsten Verbindungen – egal, ob man sich weiterhin freundschaftlich nah bleibt oder tief verletzt den Kontakt abbricht: Die gemeinsame Kindheit hat den einzelnen Erwachsenen geformt. Das Kammermusical John & Jen nimmt diese familiäre Beziehung unter die Lupe und spiegelt dabei aus privater Perspektive auch das sich wandelnde Amerika von den 50er bis 90er Jahren.

1952 bekommt die sechs Jahre alte Jen einen kleinen Bruder, John. Schwierige Familienverhältnisse schweißen die beiden zusammen, für immer möchte Jen ihren Bruder beschützen. Obwohl so ein langsam frech werdendes »Anhängsel« auch ganz schön nerven kann, wenn man sich selbst mit den Veränderungen der Pubertät auseinandersetzen muss. Ihren Studienbeginn nutzt Jen, um aus der familiären Enge nach New York zu entfliehen. Unversehens verfliegen die Jahre und als sich die Geschwister nach ihrem Abschluss wiedersehen, bemerken sie, wie sehr sie sich auseinandergelebt haben: Während Jen im College das Hippieleben und den »Summer of Love« genossen hat, meldete John sich den Wünschen seines Vaters folgend freiwillig zur Armee. Unvereinbar erscheinen ihre politischen Ansichten, das langersehnte Wiedersehen endet im Streit. Eine Chance zur Versöhnung gibt es nicht: John fällt in Vietnam.

Als Jen einen Sohn bekommt, nennt sie ihn nach ihrem Bruder, und schwört sich, dieses Mal alles richtig zu machen. Ein liebevolles Umfeld will sie ihm schaffen, all seine Träume sollen sich erfüllen. Doch was sind wirklich seine Träume – und was nur ihre? Nur zwei Darsteller benötigen Andrew Lippa (The Addams Family, Big Fish, The Wild Party) und Tom Greenwald (Charlie Joe Jackson), um eine Fülle menschlicher Emotionen zu erkunden, schließlich war die Familie schon immer Schauplatz bedingungsloser Zuneigung wie auch der gnadenlosesten Auseinandersetzungen. Dabei gelingt es dem Musical stets, die Balance zwischen urkomischen und tieftraurigen Momenten zu bewahren. Und bei aller Fokussierung auf das Private verliert es auch nie völlig die politisch-historischen Entwicklungen aus dem Blick. Aber immer bleibt es eine intime Geschichte über eineSchwester und einen Bruder sowie über eine Mutter und ihren Sohn.

Ganz in dem Sinne, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. John & Jen ist damit ein Star Vehicle für zwei starke Darsteller, die ihre Rollen im wahrsten Sinne des Wortes von der Wiege bis zur Bahre durch sämtliche Entwicklungen des Lebens begleiten. Die beiden in Bielefeld wohlbekannten Sänger, Michaela Duhme und Benedikt Ivo, werden unterstützt von einer kleinen Instrumentalbesetzung, bestehend aus Piano, Violoncello und Drums. Bielefelds Musicalspezialisten William Ward Murta, der die musikalische Leitung innehat, fasziniert an John & Jen besonders, wie die Musik mit den typischen harmonischen und melodischen Mitteln des Genre Musicals die Handlung stets unterstützt, ohne dabei zu dominant und gefühlsbeladen zu werden. Es
bleibt immer eine eindringliche Geschichte, die gerade in ihrer unmittelbar nachvollziehbaren Alltäglichkeit von allumfassender Wichtigkeit ist. Egal, ob Schwester, Bruder, Einzelkind, Mutter, Vater oder Kind: Jeder dürfte sich und seine Beziehung zu einem Angehörigen in einigen Situationen von John & Jen in der Inszenierung von Nick Westbrock wiedererkennen. Die Welt mag sich ändern, in Familien wird immer geliebt und gestritten werden – in Nähe und Freiheit.


MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music und Hochzeit mit Hindernissen. Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- Aufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals. In der Spielzeit 2016/17 wurde mit Das Molekül bereits sein drittes großes Musical (nach Starry Messenger und The Birds of Alfred Hitchcock) in Bielefeld uraufgeführt.

INSZENIERUNG
Nick Westbrock, 1992 in Gießen geboren, begann seine Theaterlaufbahn als Praktikant in seiner Heimatstadt. Als Mitarbeiter im Kinder- und Jugendtheater sowie als Regieassistent für Schauspiel und Musiktheater arbeitete er u. a. mit Thomas Goritzki, Astrid Jakob und Christian Lugerth zusammen. Er leitete Workshops und erarbeitete mit
dem Theaterjugendclub Survival of the Fittest (Mai 2013), Homo Absurdus (Mai 2014) und Organisierte Schallereignisse – Der Rhythmus, der dich bewegt! (Juni 2015). Im Kulturzentrum Waggonhalle in Marburg führte er regelmäßige Musicalproduktionen im Sommer ein und inszenierte: Kit Kat Klub – Eine Hommage an John Kander und Fred Ebb (August 2014) und Sweeney Todd (August 2015). Seit 2015 ist Nick Westbrock am Theater Bielefeld als Regieassistent und Abendspielleiter im Musiktheater engagiert.

Im November inszenierte er das mobile Theaterstück Es kommt der Tag von Carmen Priego. Im April 2017 folgte die Inszenierung des selbst geschriebenen Stücks Swing Mr. Jurman – Briefe an Veronika, welches sich mit dem Leben des Komponisten Walter Jurmann befasst. 2017/18 wurde ihm die Regie des spielzeiteröffnenden Musicals Avenue Q auf der Hauptbühne des Theaters Bielefeld anvertraut, welches die komplette Spielzeit 2017/18 zu sehen sein wird.

BÜHNE UND KOSTÜME
Mareen Biermann, geboren 1984 in Verl, studierte Szenografie und Kostümbild an der Fachhochschule Hannover und assistierte bereits drei Jahre fest am Bremer Theater, bevor sie ihr Masterstudium in Dortmund beendete. Bühnenbild-Mitarbeiten und freie Ausstattungsassistenzen führten sie an die Theater in Bonn, Hannover und Bielefeld. Zu ihren eigenen Arbeiten zählen die Lichtkunst-Installation Phantom (2013) für das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna in Kooperation mit Urbane Künste Ruhr und der Audiowalk Emily who? (2014) in Zusammenarbeit mit Pia Bogolowski im Ludwigsturm am Duisburger Hafen sowie Ausstattungen u. a. zu folgenden Produktionen: Drei Sekunden am Theater Bremen (2011, Regie: Nino Haratischwili), Dracula – A Tribute to Blutdurst (2012, Regie: Sebastian Martin) sowie Der Auftrag am Theater Bielefeld (2016, Text und Regie: Konrad Kästner). Beim Opernwettbewerb Ring-Award in Graz gehörte sie 2011 zu den Semifinalisten. Seit 2015 ist sie am Theater Bielefeld engagiert.

BESETZUNG
Jen Michael Duhme
John Benedikt Ivo
Michaela Duhme spielte bereits während ihrer Studienzeit im Musical URINTOWN am Emma-Theater Osnabrück die Rolle des Grundschlechten Gretchens. Es folgten Engagements in den Ensembles von Crazy For You, Anything Goes und Chess am Theater Bielefeld. Nachdem sie die Rolle der Jenny in Sondheims Musical Company am Theater Bielefeld und am Nationaltheater Mannheim verkörpert hatte, war sie in der Europa-Uraufführung von Bonnie & Clyde zu sehen. In der Stepptanz-Show All That Tap tanzte Michaela Duhme als Solistin im Schlosspark-Theater in Berlin. Als Kit Kat Girl war sie im Sommer 2015 bei den Luisenburgfestspielen Wunsiedel in Cabaret beteiligt, außerdem spielte sie Mary in Sunset Boulevard – nun wieder am Theater Bielefeld.

Im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 war Michaela Duhme mit dem Musical Burnout in Deutschland und Österreich auf Tournee. Im Sommer 2016 entwickelte sie mit ihrem Kollegen Alexander von Hugo die Stepptanz-Revue Wenn wir über Schatten tanzen, die in Kooperation mit der Landesbühne Oberfranken u. a. am Staatstheater Cottbus gezeigt wurde. Aktuell ist sie am Theater Bielefeld in Wenn wir über Schatten tanzen, Avenue Q sowie John und Jen zu sehen. Benedikt Ivo wurde 1988 in Marburg geboren. Mit 15 machte er eine Ausbildung zum Chorleiter und lernte Orgel- und Harmoniumbau. Er studierte an der Joop van den Ende Academy in Hamburg und begann seine Profi-Karriere bei den Clingenburg-Festspielen, wo er in Aida als Soldat und Beamter, Mein Freund Wickie als Wickie und in Der eingebildete Kranke als Thomas Diaforius zu sehen war. Er spielte in Blue Jeans als Cover Tom, Pfarrer und Ensemble am Alten Schauspielhaus in Stuttgart und stand als Jean-Michel in La cage aux folles am Volkstheater Frankfurt sowie am Landestheater Coburg auf der Bühne.

Am Staatstheater Darmstadt spielte er die Titelrolle in Xavier Naidoos Timm Thaler und bei den Brüder-Grimm-Festspielen in Hanau Prinz Benedikt im Musical Aschenputtel. Es folgte Titanic (Funker Harold Bride) auf der Walensee-Bühne und Beatclub – die Show als Freddy, sowie Spamalot (Die Ritter der Kokosnuss) als Prinz Herbert am Fritz
Theater Bremen. Außerdem ist er mit The Addams Family als Lucas Beineke, LUTHER – Das Pop-Oratorium als Solisten-Swing und Bibi & Tina – die große Show als Alexander von Falkenstein auf Tour. Am Theater Bielefeld alternierte Benedikt als Clyde Barrow in der deutschsprachigen Erstaufführung von Bonnie & Clyde. Aktuell ist er als Nicky und Trekkie Monster in Avenue Q und ab Mai 2018 als Melchior Gabor in Spring Awakening zu sehen.

Musikalische Leitung : William Ward Murta, Inszenierung : Nick Westbrock, Bühne und Kostüme : Mareen Biermann, Dramaturgie : Anne Christine Oppermann

Mit Michaela Duhme, Ben Ivo, William Ward Murta (Piano), Sigurd Müller (Violoncello), Arndt Hesse (Drums)

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Hannover, Staatsoper Hannover, Kinderoper – Ein sanfter Riese, 09.02.2018

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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Ein sanfter Riese von Stephen McNeff

Libretto von Mike Kenny nach dem Kinderbuch von Michael Morpurgo
Deutschsprachige Erstaufführung,

Für alle ab 6 Jahren:  Premiere am 9. Februar 2018, 11 Uhr, Ballhof Zwei

Tag für Tag fahren die Fischer hinaus auf den See, kommen jedoch mit leeren Netzen zurück. Nicht mehr lange, und das Dorf wird ernsthaft in seiner Existenz bedroht sein. Warum die Fische ausbleiben, weiß niemand so recht – doch gibt es ein Gerücht: Eine seltsames Wesen lebt auf einer Insel im See, zusammen mit seinen Tieren. Vielleicht hat es etwas mit dem Verschwinden der Fische zu tun, vielleicht vertreibt es sie. Doch als Miranda diesem »Biest« eines Tages begegnet, stellt sie fest, dass dieses ganz anders ist, als alle glauben.

Im Jahr 2006 wurde Stephen McNeffs Kinderoper am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgeführt und begeisterte in mehreren Spielzeiten Kinder und Erwachsene. Verspielt und zugleich behutsam erzählt Stephen McNeffs Kinderoper eine Geschichte über Achtsamkeit und Toleranz, Respekt vor der Natur und ihren Lebewesen.

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