Weimar, Nationaltheater Weimar, DNT Erstaufführung – Lulu von Alban Berg, 21.01.2017

Januar 20, 2017 by  
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Nationaltheater Weimar © Ricarda Porzelt

Nationaltheater Weimar © Ricarda Porzelt

Nationaltheater Weimar

  Lulu von Alban Berg

Sehnsuchtsobjekt der Begierde

Im Großen Haus des DNT Weimar erlebt am Samstag, 21. Januar 2017, 19.30 Uhr Alban Bergs Oper Lulu in der von Friedrich Cerha vollendeten dreiaktigen Fassung ihre Weimarer Erstaufführung. Weitere Vorstellungen: 2., 26.2.2017, 11., 19.3.2017, 6., 21.4.2017 und 12.5.2017.

Die musikalische Leitung der Produktion liegt in den Händen des US-amerikanischen Dirigenten Stefan Lano. Regie führte Elisabeth Stöppler, die das Werk gemeinsam mit Bühnenbildner Hermann Feuchter, Kostümbildnerin Nicole Pleuler und dem Videokünstler Vincent Stefan in Szene gesetzt hat.

DNT Weimar / LULU - Szenenfoto mit Bjoern Waag (Dr. Schön) und Marisol Montalvo (Lulu) © Vincent Stefan

DNT Weimar / LULU – Szenenfoto mit Bjoern Waag (Dr. Schön) und Marisol Montalvo (Lulu) © Vincent Stefan

Alban Bergs Opernadaption der Tragödie von Frank Wedekind fasst das darin beschriebene Milieu des Fin de Siècle und das emotionale Schicksal der Protagonistin in ebenso einfühlsame wie aufwühlende Klangbilder. Reihenweise verfallen die Männer Lulu, wollen sie besitzen und erhoffen sich durch sie die Erfüllung ihrer tiefsten, unausgesprochenen Sehnsüchte. Für sie ist sie das verkörperte Lebensglück und Projektionsfläche ihrer Begierden. Lulu spielt jedoch nur mit der Lust und dem Begehren der Männer. Ihr Herz hat sie einem anderen verschrieben: ihrem Ziehvater und Liebhaber Dr. Schön, der sie als junges Mädchen zur Prosituierten gemacht und in die doppelbödige Welt von Künstlern, Karrieristen und Kapitalspekulanten eingeführt hat. Lulu sehnt sich nach einer wahrhaftigen Beziehung zu ihm, auf die er sich jedoch nicht einzulassen vermag. Mit allen Mitteln versuchte sie, ein freieres, selbstbestimmtes Leben an Dr. Schöns Seite zu erreichen, und fällt ihm schließlich zum Opfer.

DNT Weimar / LULU - Szenenfoto mit Bjoern Waag (Dr. Schön), Artjom Korotkov (Alwa Schön), Anna Harvey (Gymnasiast) und Marisol Montalvo (Lulu) © Vincent Stefan

DNT Weimar / LULU – Szenenfoto mit Bjoern Waag (Dr. Schön), Artjom Korotkov (Alwa Schön), Anna Harvey (Gymnasiast) und Marisol Montalvo (Lulu) © Vincent Stefan

Als Lulu gibt Marisol Montalvo ihr Debüt am DNT Weimar.

Die amerikanische Sopranistin hat die Partie, die sowohl sängerisch als auch darstellerisch als eine der anspruchsvollsten und expressivsten der Opernliteratur gilt, kurzfristig für die erkrankte Heike Porstein übernommen. Montalvo zählt derzeit zu den gefragtesten Protagonistinnen moderner und zeitgenössischer Musik. Für die bedingungslose Identifikation mit ihren Charakteren hochgeschätzt, feiert sie international mit verschiedenen Partien ihres Fachs von Strauss bis Boulez Erfolge. Dabei wird die Sängerin besonders mit der Lulu assoziiert, die zu einem Herzstück ihrer Bühnenarbeit geworden ist und die sie bereits an Häusern wie der Opera National de Paris, der Deutschen Oper Berlin, dem Théâtre du Capitole Toulouse, dem Theater an der Wien und dem Theater Basel gesungen hat. An der Seite von Marisol Montalvo sind in der Weimarer Inszenierung unter anderem Bjoern Waag (Dr. Schön), Sayaka Shigeshima (Gräfin Geschwitz), Christoph Stegemann (Schigolch), Jörn Eichler (Maler), Artjom Korotkov (Alwa Schön), Alexander Günther (Prinz) und Damon Nestor Ploumis (Athlet) zu erleben. Es spielt die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Stefan Lano. PMDNT

DNT Weimar Premiere Lulu: 21. Januar 2017, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 2., 26.2.2017, 11., 19.3.2017, 6., 21.4.2017 und 12.5.2017.

 

Linz, Landestheater Linz, PRÉLUDES MUSICAL VON DAVE MALLOY, 20.01.2017

Januar 12, 2017 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

PRÉLUDES – MUSICAL VON DAVE MALLOY

Musikalische Fantasie im Kopf von Sergej Rachmaninow für Konzertflügel

Keyboards und Laptop, Buch, Musik und Gesangstexte von Dave Malloy
Deutsch von Roman Hinze, in deutscher Sprache

BlackBox, Musiktheater Volksgarten:  Europäische Erstaufführung Freitag, 20. Jänner 2017, 20.00 Uhr,  Weitere Termine: 22., 24., 25., 31. Jänner & 3., 4., 7., 10., 11. Februar 2017

Nach frühen Erfolgen fällt Rachmaninows 1. Sinfonie bei der Kritik durch. Der Dirigent ist betrunken, das Orchester unterprobt, das Publikum feindselig. Der junge Komponist stürzt in eine dreijährige Schaffenskrise, die er erst mit Hilfe eines Hypnose-Therapeuten bewältigt. – Préludes ist eine musikalische Fantasiereise durch den Kopf des hypnotisierten Rachmaninows. Dave Malloy begeisterte das New Yorker Publikum mit seiner kühnen Mischung aus bearbeiteten Originalwerken Rachmaninows bis hin zu hypnotischen Techno-Loops.

Musikalische Leitung Bela Fischer jr., Inszenierung Johannes von Matuschka
Choreografie Wei-Ken Liao, Bühne Florian Parbs, Kostüme Tanja Liebermann
Lichtdesign Johann Hofbauer, Dramaturgie Arne Beeker

Riccardo Greco (Rach), Peter Lewys Preston (Rachmaninow (Piano)), Daniela Dett (Dahl), Anaïs Lueken (Natalja), Kevin Arand (Schaljapin), Alen Hodzovic (Tschechow / Tschaikowsky / Tolstoi / Glasunow / Zar Nikolaus II. / Der Meister), Bela Fischer jr. (Keyboard 1), Gerald Landschützer (Keyboard 2).  PMLthLi

 

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, DIE PERLENFISCHER von Georges Bizet, 18.01.2017

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / DIE PERLENFISCHER Lucian Krasznec (Nadir), Levente Páll (Nourabad), Jennifer O'Loughlin (Leïla), Mathias Hausmann (Zurga) © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / DIE PERLENFISCHER Lucian Krasznec (Nadir), Levente Páll (Nourabad), Jennifer O’Loughlin (Leïla), Mathias Hausmann (Zurga) © Christian POGO Zach

Les Pêcheurs de Perles – Die Perlenfischer

Oper von Georges Bizet
Libretto von Michel Florentin Carré und Eugène Cormon
Münchner Erstaufführung der rekonstruierten Urfassung von Hugh Macdonald

18., 20. und 22. Januar in der Reithalle

Premiere Reithalle am 18. Januar 2017 um 19.30 Uhr , Weitere Vorstellungen am 20. und 22. Januar, Beginn um 19.30 Uhr, am 22. Januar um 18.00 Uhr

Grabmal Georges Bizet © IOCO

Grabmal Georges Bizet © IOCO

Das Gärtnerplatztheater präsentiert die konzertante Aufführung der Oper DIE PERLENFISCHER von Georges Bizet in der Reithalle unter der musikalischen Leitung von Sébastien Rouland. Mit seiner ersten abendfüllenden Oper »Die Perlenfischer« aus dem Jahr 1863 gelang Georges Bizet eine packende Verbindung aus exotischer Liebeshandlung und lyrisch-expressiver Musik. Das hieraus entstehende Seelendrama verspricht ein klangvoll mitreißendes Opernerlebnis. Mit Jennifer O’Loughlin als Leïla, Lucian Krasznec als Nadir, Mathias Hausmann als Zurga und Levente Páll als Nourabad, dem Chor, Extrachor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Der Pariser Uraufführung von Georges Bizets erster abendfüllender Oper Die Perlenfischer im Jahr 1863 sollte kein großer Erfolg beschieden sein, und bis heute ist das Werk eine Rarität des Opernrepertoires geblieben. In Ermangelung des in Privatbesitz befindlichen Partitur-Autografs ist die instrumentale Urfassung des Werkes bis heute unzugänglich. Erst im Jahr 2014 erstellte der Musikwissenschaftler Hugh Macdonald auf Grundlage der erhaltenen Violin-Direktionspartitur eine rekonstruierte Fassung, die der Urfassung bisher am nächsten kommt. Das Stück, das vom Komponisten als eine Abfolge von insgesamt 16 ineinander verschachtelten Musiknummern angelegt wurde, wird dabei maßgeblich durch das exotische Sujet der Textvorlage geprägt. Dieses findet seine musikalische Entsprechung in einer schillernden, lyrisch-expressiven Partitur, die mit weitgespannten Entwicklungsbögen und einer Fokussierung auf den Konflikt der vier Protagonisten des Stückes sowie mit dem stark daran Anteil nehmenden Chor ein faszinierendes Seelendrama entwirft, das auch in konzertanter Fassung ein klangvoll-mitreißendes Opernerlebnis verspricht!

Musikalische Leitung   Sébastien Rouland, Konzeption   Magdalena Schnitzler

Mit Jennifer O’Loughlin als Leïla, Lucian Krasznec als Nadir, Mathias Hausmann als Zurga und Levente Páll als Nourabad, Chor und Extrachor des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Preise 14 bis 44 Euro, Schüler- und Studentenkarten 8 Euro, Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de,, Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de  PMStGTh

 

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Spielplan Januar 2017: Anne Frank, Der Prozess…

Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul

 Januar 2017:  Anne Frank, Der Prozeß, Samson und….


Landesbühnen Sachsen / Miriam Sabba © Martin Reißmann

Landesbühnen Sachsen / Miriam Sabba © Martin Reißmann

Das Tagebuch der Anne Frank,  Mono-Oper von Grigori Frid

Premiere am Sonntag, 8. Januar 2017, 19.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen,  Nächste Termine 15.1.,19.00 Uhr und 24.2., 19.30 Uhr Studiobühne

Amsterdam / Haus der Anne Frank © IOCO

Amsterdam / Haus der Anne Frank © IOCO

Etliche Publikationen, Filme und Theaterstücke reflektieren das Schicksal der jugendlichen Anne Frank, die sich mit ihrer Familie von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt hielt. Anne Franks Tagebucheinträge aus dieser Zeit, ihre «Briefe» an die fiktive Freundin Kitty, tragen wie kaum ein anderes Werk die zeitlose Botschaft von Frieden, Gerechtigkeit und Humanismus an jede Generation neu in die Welt hinaus.
Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos fast wortgetreu aus dem Original übernommen und es in eine musikalisch-lyrische Erzählung integriert, deren Emotionsgehalt der Tragik des Geschehens und der Ausdruckskraft Anne Franks Rechnung trägt. In knappen Bildern entfaltet sich im Werk die Schilderung ihrer Erlebnisse.

Die tiefgründigen Gedanken Annes, die Freude über ein Fleckchen blauen Himmels, ihre stilistische Prägnanz und ihr Sinn für Situationskomik, aber auch Ängste und der Wille tapfer zu bleiben, ihre Gefühle und die Hoffnung auf Freiheit und mehr Menschlichkeit, all das findet auch Ausdruck in der Musik Grigori Frids.
Die Landesbühnen Sachsen inszenieren die mono-dramatische Oper für eine Sängerin als Klassenzimmerstück und verschaffen so der Stimme Anne Franks vor einem jungen Publikum Gehör.

Es singt Miriam Sabba,  Musikalische Leitung: Thomas Gläser; Inszenierung: Klaus-Peter Fischer


Landesbühnen Sachsen / Der Prozess - Objekttheater nach Kafka - Gymnasium Coswig © Hagen König

Landesbühnen Sachsen / Der Prozess – Objekttheater nach Kafka – Gymnasium Coswig © Hagen König

Der Prozess, Objekttheater nach dem Roman von Franz Kafka (Ab 16)

Uraufführung am Mittwoch, 11. Januar 2017, 13.40 Uhr im Gymnasium Coswig

Ohne ein Verbrechen begangen zu haben, wird der Bankangestellte Josef K. am Morgen seines 30. Geburtstages festgenommen. Trotz seiner Verhaftung wird er aber nicht darin gehindert, seinen beruflichen Verpflichtungen und seiner üblichen Lebensweise nachzugehen. Mit Rücksicht auf seine Arbeit findet die erste Untersuchung in der Angelegenheit sogar an einem Sonntag statt, in einer entlegenen Vorstadtstraße. Pflichtgemäß begibt K. sich zum anberaumten Termin. Die Mietskaserne, die er findet, lässt keinerlei Hinweis auf ein Gericht erkennen. Stattdessen begegnet er spielenden Kindern und Frauen, die ihrer sonntäglichen Beschäftigung nachgehen. Ein kleiner Junge führt ihn auf einen Dachboden, wo er in einem vollbesetzten Saal endlich einem Untersuchungsrichter gegenübersteht. K. beginnt, sich zu rechtfertigen. Je mehr er in die Welt des mysteriösen Gerichts eindringt, desto tiefer dringt auch das Gericht in K.´s Leben ein. Ob der Prozess tatsächlich voranschreitet, bleibt Josef K. verborgen. Auch das Urteil erfährt K. nicht, aber er empfindet selbst, dass seine Zeit abgelaufen ist. Und so fügt er sich dem Beschluss eines Richters, den er nie gesehen hat: Am Vorabend seines 31. Geburtstages wird Josef K. von zwei Herren abgeholt und in einem Steinbruch «wie ein Hund» erstochen.
Der Fragment gebliebene Roman über das Verhältnis von Schuld und Unschuld, Individualität und Gesellschaft in einer albtraumhaft und surreal empfundenen Welt wurde 1925, ein Jahr nach dem Tod Franz Kafkas, veröffentlicht.
Es spielt Kora Tscherning
Inszenierung: Esther Falk


Samson et Dalila, Oper von Camille Saint-Saëns
Premiere am, Sonnabend, 14. Januar 2017, 19.00 Uhr
Semiszenische Aufführung in Französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Landesbühne Sachsen / Samson et Dalilah - Christian S. Malchow © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Samson et Dalilah – Christian S. Malchow © Hagen König

Im Alter von drei Jahren zeigte sich Camille Saint-Saëns mit seiner ersten Komposition als Wunderkind. Er erhielt Klavier- und Kompositionsunterricht, als Zehnjähriger gab er in Paris sein offizielles Debüt als Pianist. Konzertreisen führten ihn später in alle Welt. Er komponierte Musik aller Gattungen, aber auf dem Gebiet der Oper war ihm wenig Erfolg beschieden. Eine Ausnahme ist «Samson et Dalila», 1877 auf Betreiben Liszts in Weimar in deutscher Übersetzung erfolgreich uraufgeführt, bevor das Werk anderthalb Jahrzehnte später auch nach Frankreich gelangte.

Bereits im 12. Jahrhundert vor Christi war die Region des heutigen Gaza-Streifens ein Schauplatz religiöser und politischer Konflikte. Die Hebräer leiden unter dem Joch der Philister und beginnen, an der Allmacht ihres Gottes zu zweifeln. Samson, dem Jehova besondere Kräfte verliehen hat, gibt den Verzagten neuen Mut. Abimelech, der Satrap von Gaza, lästert den Gott, der sein Volk nicht aus der Knechtschaft befreien kann, und rühmt den heidnischen Gott Dagon. Er zieht sein Schwert gegen Samson, aber der entreißt es ihm und erschlägt Abimelech. Der Oberpriester des Dagon verflucht die Hebräer und prophezeit Samson, ein Weib werde ihn schmählich zu Fall bringen.

Paris / Grabstätte Familie Saint Saens © IOCO

Paris / Grabstätte Familie Saint Saens © IOCO

Zur Zeit des Gebetes erscheinen die Frauen der Philister bei den Hebräern. Unter ihnen ist Dalila, die, wie sie sagt, an Samson Gefallen gefunden hat und ihn in ihr Haus einlädt. Ein alter Hebräer warnt ihn vor der Falschheit dieser Frau, aber Samson erliegt den Verführungen Dalilas.

Musikalische Leitung und Szenische Einrichtung: Jan Michael Horstmann, Ausstattung: Stefan Wiel


Prinzessinnen, Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Uraufführung am Sonntag, 29. Januar 2017, 19.00 Uhr im Glashaus der Landesbühnen Sachsen

Landesbühne Sachsen / Prinzessinnen - Wencke Kriemer de Matos © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Prinzessinnen – Wencke Kriemer de Matos © Hagen König

Wenn die Spielzeit unter dem Motto «Märchen und Mythen» steht, liegt es nahe, sich einen Abend lang dem Phänomen «Prinzessin» zu nähern, das in vielen Märchen eine zentrale Rolle spielt – als Projektionsfläche von Wünschen, als Inkarnation von Glück und gesellschaftlichem Erfolg, als Wirklichkeit gewordener Traum.

Märchen, Mythen, Träume – sie alle Bedienen sich, wie Erich Fromm in seinem gleichnamigen Buch formuliert, einer symbolischen Sprache, hinter der sich Weisheit und Wissen vergangener Zeiten verbirgt. Und wenn wir es lernen, die Symbolsprache der Märchen und Mythen zu deuten, eröffnet das die Chance, uns selbst, unsere Hoffnungen und Ängste besser zu verstehen, Wie sie sich beispielsweise in unseren nächtlichen Träumen spiegeln.

Was aber macht eine Prinzessin aus? Dass sie als solche behandelt wird oder als solche handelt? Ihre Herkunft? Ihre äußere oder innere Schönheit? Ihre ewige Jugend? Denn weder Dornröschen hinter ihrer Hecke noch Schneewittchen in ihrem Glassarg altern, ebenso wenig wie Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Tod ewig «Die Königin der Herzen» bleiben wird.

Allerdings ist das Leben einer Prinzessin damals wie heute nicht frei von Konflikten und se bedarf hhrer professionellen Erlösung: Denn wird die weiße Schwanenprinzessin mit der Schwarzen verwechselt, oder die kleine Meerjungfrau, die um der Liebe Willen ihren Fischschwanz und ihre Stimme opfert, im Angesicht ses Meerkönigs verstoßen, so kann das durchaus ihren Tod bedeuten!

Inszenierung: Manuel Schöbel; Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung: Kim Scharnitzky


Spielplan Januar 2017

So 01.01.2017 17:00
Der kleine Prinz,  Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mi 04.01.2017 10:00 +12.00 Labyrinth
Ein Stück fürs Klassenzimmer von Friederike Spindler ( ab 10) Herrnhut Zinzendorfschule


Do 05.01.2017 10:00 + 12.00- Fake oder war doch nur Spaß
Klassenzimmerstück von Karl Koch (ab 13) Herrnhut Zinzendorfschule
19:00 junges.studio: Sneak Music Stage
zu den Stücken “Anne Frank” und “Der Prozeß” Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr 06.01.2017
19:30 Von einem der auszog, das Gruseln zu lernen,  Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6) Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:30 Das Feuerwerk,  Musikalische Komödie von Paul Burkhard Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

20:00 Fisch zu viert,  Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer / Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden Theaterkahn Dresden


Sa 07.01.2017 15:00+ 19.00 Neujahrskonzert der Elbland Philharmonie Sachsen «Wien bleibt Wien» Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
20:15 Acts of Goodness
Schauspiel Von Mattias Andersson (Ab 14) – Deutschsprachige Erstaufführung die bühne – das Theater der TU Dresden


So 08.01.2017 11:00 Matinee zu Samson et DalilaOper von Camille Saint-Saëns Landesbühnen Sachsen – Glashaus

18:00 Willi`s Rumpelkammer – Hits Großenhain Schloss

19:00 Premiere Das Tagebuch der Anne Frank
Mono-Oper von Grigori Frid (Ab 14) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

20:15 Acts of Goodness
Schauspiel Von Mattias Andersson (Ab 14) – Deutschsprachige Erstaufführung die bühne – das Theater der TU


Di 10.01.2017 10:00 Big Deal
Schauspiel von David S. Craig (ab 13) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

10:30 Wunderland
Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Henrik Kaalund Theater Döbeln


Mi 11.01.2017 10:00 Big Deal
Schauspiel von David S. Craig (ab 13) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

10:00 Deine Helden, meine Träume
Klassenzimmerstück von Karen Köhler ( ab 13) Oberschule Kötzschenbroda

10:00 Zigeuner-Boxer
Klassenzimmerstück von Rike Reiniger ( ab 14) Oberschule Kötzschenbroda

10:30 Wunderland
Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Henrik Kaalund Mittelsächsisches Theater Freiberg

13:40 Premiere Der Prozess
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse) Gymnasium Coswig


Do 12.01.2017 10:00 Acts of Goodness
Schauspiel Von Mattias Andersson (Ab 14) – Deutschsprachige Erstaufführung Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
10:00 Zigeuner-Boxer
Klassenzimmerstück von Rike Reiniger ( ab 14) Oberschule Kötzschenbroda
19:30 Das Feuerwerk
Musikalische Komödie von Paul Burkhard Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


Fr 13.01.2017 10:00 Acts of Goodness
Schauspiel Von Mattias Andersson (Ab 14) – Deutschsprachige Erstaufführung Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

13:15 Der Prozess
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse) Gymnasium Coswig

19:30 Zum letzten Mal!!!
Wie im Himmel
Schauspiel von Kay Pollak Nach dem gleichnamigen Film
In Zusammenarbeit mit Chören der Region Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:30 Als die Bilder sprechen lernten – Silent Movies
Tanzabend von Carlos Matos Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 14.01.2017 19:00 Premiere
Samson et Dalila
Oper von Camille Saint-Saëns Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:30 Fisch zu viert
Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer / Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

19:30 Das Feuerwerk
Musikalische Komödie von Paul Burkhard Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


So 15.01.2017 16:00 Nussknacker und Mäusekönig
Gastspiel Tanzstudio Novák (Kinderballett) Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:00 Das Tagebuch der Anne Frank
Mono-Oper von Grigori Frid (Ab 14) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

19:00 Länderabend Portugal Goldne Weintraube Radebeul

19:30 Philemon und Baucis
Marionettenoper von Joseph Haydn / Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen
Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


Di 17.01.2017 12:00 INVASION mit
Erste Stunde Kant Gymnasium

12:00 Deine Helden, meine Träume

12:00 Der Prozess
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse)

20:00 Fisch zu viert
Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer / Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden Theaterkahn Dresden


Mi. 18.1.2017 10:00 Der kleine Prinz
Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

11:30 Der Prozess
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse) Gymnasium Coswig

19:30 Pyramus und Thisbe
Opernparodie nach Shakespeare von John Frederick Lampe ,(Mit englischen Arien und deutschen Dialogen) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

20:00 Fisch zu viert
Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer / Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden Theaterkahn Dresden


Do 19.01.2017 09:35 Fake oder war doch nur Spaß Gymnasium Coswig

19:30 Ein Winter unterm Tisch
Komödie von Roland Topor Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr 20.01.2017 19:30 Wunderland
Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Henrik Kaalund Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

19:30 Das Feuerwerk
Musikalische Komödie von Paul Burkhard Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

20:00 Samson et Dalila
Oper von Camille Saint-Saëns Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa 21.01.2017
16:00 Gold!
Musiktheater für junge Menschen von Leonard Evers (Ab 5) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

19:30 Fame – Das Musical
Idee und Entwicklung: David De Silva, Buch: Jose Fernandez, Liedtexte: Jacques Levy, Musik: Steve Margoshes / Mit Live-Band Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:30 Im Weißen Rössl
Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»
König Albert Theater Bad Elster


So 22.01.2017 15:00 Das Feuerwerk
Musikalische Komödie von Paul Burkhard Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

19:00 Samson et Dalila
Oper von Camille Saint-Saëns Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:00 Ich habe Rücken
Gastspiel des «Kabarett Academixer»
Mit Ralf Bärwolff und Carolin Fischer Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 24.01.2017 10:00 Odysseus Freie Schule Schwepnitz

10:00 Faust I – Der Tragödie erster Teil
Von Thilo Schlüssler Nach Johann Wolfgang Goethe (Ab 14) Freie Schule Schwepnitz

10:00 Lillys Bus Freie Schule Schwepnitz

10:00 Das Tagebuch der Anne Frank
Mono-Oper von Grigori Frid (Ab 14) Freie Schule Schwepnitz

10:00 Deine Helden, meine Träume
Klassenzimmerstück von Karen Köhler ( ab 13) Freie Schule Schwepnitz
10:00 Erste Stunde Freie Schule Schwepnitz


Mi 25.01.2017
10:00 Deine Helden, meine Träume Oberschule Kötzschenbroda
Klassenzimmerstück von Karen Köhler ( ab 13)

18:00 Acts of Goodness
Schauspiel Von Mattias Andersson (Ab 14) – Deutschsprachige Erstaufführung Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do 26.01.2017
18:00 Theatersport
Improvisationsspielshow aus Kanada Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

19:30 Samson et Dalila
Oper von Camille Saint-Saëns Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr 27.01.2017 10:00 Das Tagebuch der Anne Frank
Gedenkveranstaltung Sächsischer Landtag
12:30 Faust I – Der Tragödie erster Teil Luisenstift Radebeul
19:30 Amphitryon
Komödie von Molière Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa 28.01.2017 19:30 Samson et Dalila
Oper von Camille Saint-Saëns Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

19:30 Als die Bilder sprechen lernten – Silent Movies
Tanzabend von Carlos Matos Kulturwerk MSH Schauspiel Eisleben gGmbH


So 29.01.2017 15:00 Zum letzten Mal!!!
Amphitryon
Komödie von Molière Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne16:00 Gold!
Musiktheater für junge Menschen von Leonard Evers (Ab 5) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

16:00 Eine Nacht in Venedig
Operette von Johann Strauss Theater Meißen

19:00 Premiere – Uraufführung  Prinzessinnen
Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
– Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Mo 30.01.2017 17:00 Kochen Kunterbunt
Di 31.01.2017 10:25+
12.45 Labyrinth Leonhard-Frank-Oberschule, Coswig

 

Pressemeldung Radebeul Landesbühnen Sachsen

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