München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER, 30.03.2017

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / Ritter Odilo © Jens Corvin

Staatstheater am Gärtnerplatz / Ritter Odilo © Jens Corvin

RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER
Musiktheater mobil von Mareike Zimmermann mit Musik aus Henry Purcells »King Arthur«,  Münchner Erstaufführung

Das JUNGE GÄRTNERPLATZTHEATER feiert am 30. März Premiere mit RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER in der Grundschule an der Blumenauer Straße 11. Mareike Zimmermanns mobile Kinderoper mit Musik aus Henry Purcells »King Arthur« ist ein fantasievolles Stück über den Kampf gegen die Langeweile und ein großer Spaß, der mit einfachsten Mitteln auskommt. Bereits zwei Sänger und ein Pianist genügen, um diese Geschichte voller Witz und Poesie zu erzählen: live, lebendig und überaus unterhaltsam. Wir packen Bühnenbild, Kostüme und Solisten ein und machen die Turnhalle zur Bühne.

Staatstheater am Gärtnerplatz / RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER - Anja Lichtenegger (Bühne und Kostüme), Susanne Schemschies (Regie), Ann-Katrin Naidu (Anne), Christoph Filler (Christoph), Oleg Ptashnikov (Musikalische Leitung/Klavier) © Gärtnerplatztheater

Staatstheater am Gärtnerplatz / RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER – Anja Lichtenegger (Bühne und Kostüme), Susanne Schemschies (Regie), Ann-Katrin Naidu (Anne), Christoph Filler (Christoph), Oleg Ptashnikov (Musikalische Leitung/Klavier) © Gärtnerplatztheater

RITTER ODILO UND DER STRENGE HERR WINTER
Mobile Kinderoper von Mareike Zimmermann
mit Musik aus Henry Purcells »King Arthur«

Münchner Erstaufführung  Altersempfehlung ab 6 Jahren

Musikalische Leitung   Oleg Ptashnikov, Regie   Susanne Schemschies
Bühne und Kostüme   Anja Lichtenegger, Mit Ann-Katrin Naidu und Christoph Filler
Klavier   Oleg Ptashnikov / Benjamin Spa, Altersempfehlung ab 6 Jahren

Premiere am 30. März um 10.15 Uhr in der Grundschule an der Blumenauer Straße 11
Geschlossene Vorstellungen für Grundschulen
Die Buchung erfolgt über das Junge Gärtnerplatztheater unter JGT@gaertnerplatztheater.de

Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz

Linz, Landestheater Linz, Premiere GHOST – NACHRICHT VON SAM, 18.03.2017

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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

GHOST – NACHRICHT VON SAM

Musical Buch und Gesangstexte von Bruce Joel Rubin, Musik und Gesangstexte von Dave Stewart und Glen Ballard nach dem gleichnamigen Film von Paramount Pictures
Deutsch von Ruth Deny (Dialoge) und Roman Hinze (Gesangstexte)

Zum Stück:  Sam und Molly sind frisch verliebt und haben gerade ein neues Apartment bezogen. Doch eines Abends geschieht das Unfassbare: Sam wird bei einem Überfall erschossen. Während Molly um ihn trauert, wandert Sam als guter Geist umher und findet heraus, dass auch Molly in Lebensgefahr schwebt. Doch er kann weder von den Lebenden gesehen werden, noch in das Geschehen eingreifen. Seine letzte Hoffnung ist Geistheilerin Oda Mae Brown, die aber zunächst gar nichts davon wissen will.

Landestheater Linz / Riccardo Greco (Sam) und Anais Lueken (Molly Jensen) © Robert Josipovic

Landestheater Linz / Riccardo Greco (Sam) und Anais Lueken (Molly Jensen) © Robert Josipovic

Deutschsprachige Erstaufführung Samstag, 18. März 2017, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungstermine: 20., 28., 30. März; 2., 7., 9., 26., 30. April 2017, Weitere Termine bis Juli 2017, In deutscher Sprache mit Übertiteln

1990 begeisterte der Film eine ganze Generation. In Linz als deutschsprachige Erstaufführung mit Riccardo Greco als Sam, Anaïs Lueken als Molly, Ana Milva Gomes als Oda Mae Brown und Peter Lewys Preston als Sams bester Freund Carl.

Autor Bruce Joel Rubin, der für sein Filmskript zu einem der erfolgreichsten Filme der 1990er Jahre mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, schrieb 2011 auch das Buch für die Musicalfassung. Dave Stewart (Eurythmics) und Glen Ballard (Komponist und Produzent  von Michael Jacksons „Man in the Mirror“) fügten der „Unchained Melody“ von Hy Zaret und Alex North), die schon als Titelsong des Films Geschichte schrieb, 24 bewegende Popsongs hinzu.

Musikalische Leitung  Stefan Diederich, Nachdirigat  Borys Sitarski, Inszenierung  Matthias Davids, Choreografie  Lee Proud, Bühne und Videodesign  Hans Kudlich
Kostüme  Leo Kulaš, Lichtdesign   Michael Grundner, Sounddesign  Andreas Frei
Videoanimation  Atzgerei, Illusionen  Nils Bennett, Dramaturgie   Arne Beeker, Sam Wheat  Riccardo Greco, Molly Jensen   Anaïs Lueken, Ruth Fuchs, Oda Mae Brown  Ana Milva Gomes, Zodwa Selele, Carl Bruner  Peter Lewys Preston, Gernot Romic
Willie Lopez / Ensemble   Mischa Kiek, Krankenhaus-Geist / Ensemble   Rob Pelzer
U-Bahn-Geist / Ensemble   Gernot Romic,

Clara / Ensemble  Ariana Schirasi-Fard, Louise / Ensemble  Gina Marie Hudson, Ensemble  Nicolas-Boris Christahl, David Eisinger, André Naujoks, Thomas Karl Poms, Jan-W. Schäfer, Rachel Colley, Ruth Fuchs, Raphaela Pekovsek, Anna-Julia Rogers, Rita Sereinig, Nina Weiß, Swings   Wei-Ken Liao, Lynsey Thurgar, Band  Daniela Mülleder (violin), Malva Hatibi (cello), Klaus Ganglmayer (tp), Karlheinz Schmid (sax)
Gerald Landschützer (kb), Wolfgang Bründlinger (git), Wolfgang Boukal (bs), Ewald Zach (dr)


RICCARDO GRECO SAM WHEAT Riccardo Greco war Stipendiat an der Joop van den Ende Academy in Hamburg (Stipendiatsgeber Perrin Manzer Allen) und Finalist im deutschen Bundeswettbewerb Gesang. Er spielte in vielen Großproduktionen wie Mamma Mia! in Berlin (Cover Sky), Tanz der Vampire in Oberhausen und Stuttgart (Nightmare Solo und Cover Alfred), Elisabeth in Wien (Cover Lucheni) und Sister Act in Wien (Cover Eddie Fritzinger, TJ, Erkan). Bei einer Grease-Tournee spielte er Kenickie und Cover Danny, und im Ronacher Wien verkörperte er Simon und Petrus in Jesus Christ Superstar. Beim Musicalsommer Amstetten begeisterte er das Publikum als Sonny Malone in Xanadu, Nick in Flashdance und Monty in Saturday Night Fever. Bei der Uraufführung von Der Besuch der alten Dame am Ronacher in Wien war er als Junger Alfred zu sehen. Einem breiten Publikum ist er auch durch die Teilnahme bei der Fernsehshow Ich Tarzan. Du Jane! bekannt geworden. 2013 sang er bei einem Konzert des amerikanischen Komponisten Scott Alan in der indigO2-Arena in London. Seit 2014 ist Riccardo Greco fixes Mitglied im Musicalensemble Linz und spielte u. a. die Titelrollen in The Who’s Tommy und Hedwig and the Angry Inch.

ANAÏS LUEKEN MOLLY JENSEN Anaïs Lueken absolvierte ihre Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Noch während des Studiums spielte sie bei einer Dänemark-Tournee Chava in Anatevka und war als Swing/Cover Roxie Hart in Chicago in Kopenhagen zu sehen.

Bei der Wideraufnahme übernahm sie die Rolle der June und coverte weiterhin Roxie Hart. In der dänischen Erstaufführung von Wicked verkörperte sie Nessarose. Zu weiteren dänischen Produktionen zählen u. a. Crazy for you, Love never dies (Cover Meg Giry) und Belle in Die Schöne und das Biest. Bei den Domfestspielen in Bad Gandersheim sah man sie u. a. als Ottilie Giesecke im Weißen Rössl und als Blondgirl in Blondgirl Undercover. Darüber hinaus tritt sie bei verschiedenen Revuen und Konzerten als Sängerin und Tänzerin auf. Im Wiener Ronacher verkörperte sie die Rolle der Miss Lark, Winifred Banks sowie Mary Poppins im gleichnamigen Stück.

Anaïs Lueken ist ab der Spielzeit 2015/2016 festes Mitglied des Musicalensembles am Landestheater Linz.

ANA MILVA GOMES ODA MAE BROWN Die gebürtige Holländerin mit Kapverdischen Wurzeln studierte an der Musicalakademie Lucia Marthas in Amsterdam. In Elton Johns Aida überzeugte sie 2005 als Nehebka sowie als Cover Aida. Kurz darauf übernahm Ana Milva Gomes auf Tournee bis 2007 die Erstbesetzung Aida. Der König der Löwen führte sie in der Rolle der Nala nach Hamburg, wo sie bis 2009 auch als Kala in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Tarzan zu erleben war. Sie war mehrmals Solistin der Best of Musical-Gala in Deutschland und gab zahlreiche Gastauftritte, wie beispielsweise bei Holiday on Ice oder in der Alten Oper Frankfurt mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Ab 2011 begeisterte sie das Wiener Publikum in der Hauptrolle Deloris van Cartier in Sister Act und wurde außerdem als Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar der Vereinigten Bühnen Wien gefeiert. 2013 spielte sie auch in der niederländischen und deutschen Produktion von SISTER ACT Deloris van Cartier. 2013 verkörperte Ana Milva Gomes Paulette Buonufonté in Natürlich Blond im Wiener Ronacher und war 2014 als Donna in Mamma Mia! im Raimundtheater zu erleben. 2015 spielte sie im Raimundtheater Wien die Baronin von Waldstätten in Mozart! und war als Jurymitglied beim Kiddy Contest auf Puls 4 zu sehen. 2016/2017 stand sie als Betty Jean bei den Winter Wonderettes auf der Bühne der Kammerspiele an der Josefstadt. 2017 ist sie Kandidatin der elften Dancing-Stars-Staffel im ORF.

PETER LEWYS PRESTON CARL BRUNER Peter Lewys Preston studierte an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München, die er mit Diplom summa cum laude abschloss, und der Shenandoah University in Virginia. Er gewann den Bundeswettbewerb Gesang Berlin zweimal in Folge und bekam 2013 den Sonderpreis der „Jugend kulturell“ Stiftung, sowie 2010 den Sonderpreis des Deutschen Musikrats verliehen.

2013 sang er den Christian de Neuvillette in Cyrano de Bergerac beim BR und spielte Jimmy’s Mum in Kifferwahn beim Staatstheater am Gärtnerplatz. Anschließend stand er in Shakespeares Was ihr wollt als Sir Christoph von Bleichenwang auf der Bühne, übernahm die Rolle des Robert Martin in Drowsy Chaperone: Vier Hochzeiten und spielte Novecento: Die Legende des Ozeanpianisten am Prinzregententheater München. Im darauffolgenden Engagement war er u. a. als Dieter in der Uraufführung Io Senza Te am Theater 11 in Zürich zu sehen und begeisterte danach als Mortimer in King, Marlowes Königsdrama um Edward II.

2015 veröffentlichte er sein Debütalbum Reaching for Heaven, in welchem er sich nicht nur als Sänger, sondern auch als Komponist international etablierte. Solokonzerte gab er u.a. im Prinzregententheater München, Boulevardtheater Dresden, Hans-Otto-Theater Potsdam und im Friedrichstadtpalast Berlin.

Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne steht er auch immer wieder für Film und Fernsehen vor der Kamera. Seit 2016 ist Peter Lewys Preston festes Mitglied am Landestheater Linz. Nebenbei ist er auch ein hervorragender Pianist und spielte in der Europäischen Erstaufführung von Dave Malloys Préludes als Original-Pianostücke von Rachmaninow.


Zur Zusammenarbeit mit Stage Entertainment Die Linzer Produktion von Ghost – Nachricht von Sam wird nach der Linzer Spielserie von 27 Vorstellungen ab Dezember 2017 im Berliner Stage Theater des Westens als Ensuite-Produktion von Stage Entertainment zu sehen sein. Für die in Linz gezeigte Deutschsprachige Erstaufführung arbeiten das Landestheater und Stage Entertainment eng zusammen: Bühne und Kostüme werden z. B. in den Linzer Werkstätten hergestellt, Stage Entertainment stellt u. a. Videoprojektionstechnik und Illusionen und entsprechendes Know-how.


STEFAN DIEDERICH MUSIKALISCHE LEITUNG Stefan Diederich schloss sein Orchesterdirigier- und Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Dresden ab, er war Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er war Solorepetitor am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2004 war Diederich Kapellmeister und seit 2007 Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter an der Musikalischen Komödie Leipzig/Oper Leipzig. Regelmäßige Dirigate an der Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester, vor allem Ballettabende wie Der Nussknacker. 2011 Debüt an der Wiener Volksoper mit Die Fledermaus und bei der Staatskapelle Halle. Seit 2012 ständiger Gastdirigent am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg für Anything Goes, Dracula, Sunset Boulevard und West Side Story. Ballettdirigate am Theater Augsburg und Musikalische Leitung des Musicals The Pirate Queen in Nordhausen. Seit der Spielzeit 2016 / 2017 ist Stefan Diederich Musikalischer Leiter der Musicalsparte am Landestheater Linz und betreute in dieser Funktion bereits die Uraufführung von In 80 Tagen um die Welt.

MATTHIAS DAVIDS INSZENIERUNG Matthias Davids studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Sprecherziehung, bald zog es ihn jedoch zur Bühne. Er spielte zahlreiche Hauptrollen – u. a. Riff in der West Side Story, die Titelrolle in Jesus Christ Superstar und Schweizer in Die Räuber –, ehe er sich dem Regiefach zuwandte. Mittlerweile hat er u. a. in Düsseldorf, Hamburg, Berlin, München, Wien, Hannover, Graz, Klagenfurt, Zürich, St. Gallen, Athen, Oslo, Tromsö und Linz über 80 Opern, Operetten, Musicals, Revuen und Schauspiele inszeniert.

Sein Kölner Saturday Night Fever wurde von über einer Million Zuschauern besucht, und seine Inszenierung von Gershwins Crazy For You lief außer in Linz noch an vier weiteren Theatern. Davids’ Liebe zu neuem Material schlägt sich in mittlerweile fünfundzwanzig Erst- und Uraufführungen nieder, darunter das Schalke-Musical nullvier, das Unterwasser-Musical Deep, Frank Wildhorns Dracula, die Revue Hexen am Berliner Friedrichstadtpalast, die Hector-Malot-Adaption Frendelaus (Heimatlos), Chess, The Life, die zwei Gershwin-Musicals Strike Up The Band und Of Thee I Sing, Hairspray, Martin L, Les Misérables und Miss Saigon, Siegfried Matthus’ Oper Die unendliche Geschichte, das Rock-Musical Frühlings Erwachen, Next to Normal, Die Hexen von Eastwick und McTeague – Gier nach Gold.
In der jüngeren Vergangenheit feierte er u. a. mit Stephen Sondheims Sweeney Todd und Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen an der Volksoper Wien, Candide an der Staatsoper Hannover und Bernsteins Wonderful Town als Eröffnungsproduktion der neuen Staatsoperette Dresden Erfolge. Seit Dezember 2012 ist Matthias Davids Leiter der Sparte Musical am Landestheater Linz und inszenierte in dieser Eigenschaft neben Die Hexen von Eastwick, der Eröffnungsproduktion der Musicalsparte, auch Seven in Heaven, Next To Normal, Show Boat, Les Misérables, Company, Into the Woods und In 80 Tagen um die Welt.

LEE PROUD CHOREOGRAFIE Lee Proud ist ein in London lebender freier Choreograf. Choreografien fürs Theater u. a. : Rent (UK-Tournee und St. James Theatre London), Harriet Martineau Dreams of Dancing (Live Theatre, Newcastle), Spring Awakening (Curve Leicester), Allegro (Southwark Playhouse), Grand Hotel (Akasaka Act Theatre, Tokyo), Grey Gardens (Southwark Playhouse London), Mamma Mia (Reykjavik City Theatre), Grand Hotel (OffWestEnd Awards 2016: Preis für die beste Choreografie, Southwark Playhouse), The Wind in the Willows (Grosvenor Park Open Air Theatre), The Producers (UK- und Irland-Tournee), Billy Elliot the Musical (Reykjavik City Theatre), Ghost the Musical (The English Theatre, Frankfurt/Main), Carousel (Arcola Theatre London), Hairspray (Curve Leicester), The Curious Incident Of The Dog In The Night-Time (Reykjavik City Theatre), Tyne (Theatre Royal, Newcastle), Rent (Royal Welsh College, Cardiff), Cooking With Elvis (Live Theatre), The Revenge of Sherlock Holmes (Hoxton Hall), Mary Poppins (Reykjavik City Theatre), Mack and Mabel (OffWestEnd Awards: Preis für die beste Choreografie). Lee war Resident Choreographer bei Billy Elliot the Musical und choreografischer Assistent dieses Musicals am Broadway und in Sydney.

HANS KUDLICH BÜHNE UND VIDEODESIGN Hans Kudlich studierte von 1980 bis 1984 am Mozarteum Salzburg, Klasse Bühnenbild und Kostüm, bei H. B. Galleé, und schloss mit Auszeichnung ab.
Während des Studiums hatte er Gelegenheit, bei den Salzburger Festspielen Theaterluft zu atmen. Damals noch Praktikant in den Abteilungen Bühne, Malersaal und Beleuchtung, war er bereits fest entschlossen die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht mehr zu verlassen – als Bühnenbildner.

Nach einem kurzen Gastspiel als Assistent der technischen Direktion des Burgtheaters (1985) arbeitet er seit 1986 als freischaffender Bühnenbildner für Schauspiel, Musiktheater und verwandte Sparten, z. B. am Schlossparktheater Berlin, Hans Otto Theater Potsdam, Freistadt, Stuttgart, Saarbrücken, bei zahlreichen Produktionen am Theater St. Gallen, in Klagenfurt und Düsseldorf. In Wien u. a. am Raimundtheater, am Theater an der Wien, an der Volksoper, in der Josefstadt und, neben vielen kleinen Bühnen, im Volkstheater.

Produktionen mit Viennas English Theatre und architektonische Konzeptionen bei Kongressen und Messen in Genf, London, Paris, Chicago und Kuala Lumpur eröffneten Hans Kudlich neue Produktionswege und internationale Kontakte. Die Produktion des weltweit zweitgrößten Sportereignisses, die Eröffnungsfeier der „Universiade 2005“, wurde von ihm konzipiert und produziert. Seit 2005 ist Hans Kudlich Ausstattungsleiter des Volkstheaters in den Bezirken.

In Linz kreierte er die Bühne und teils auch die Videodesigns von Die Hexen von Eastwick, Seven in Heaven, The Wiz und In 80 Tagen um die Welt.

LEO KULAŠ KOSTÜME Der 1960 in Metkovic, Kroatien, geborene Kostümbildner Leo Kulaš studierte in Belgrad Kostümdesign. Seit 1983 stattete er über 150 Schauspiel-, Opern-, Ballett-, TV-Produktionen und Kinofilme aus. Vielfach ausgezeichnet für seine Arbeit an den renommiertesten Bühnen Ex-Jugoslawiens weitete Kulaš seit Ende der neunziger Jahre sein Wirkungsfeld vor allem auf deutschsprachige und italienische Theater aus. U.a. entwarf er Kostümbilder für das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Thalia-Theater Hamburg, das Theater an der Ruhr Mülheim, die Staatstheater von Dresden, Schwerin und Karlsruhe, die Wiener Festwochen, das Schauspiel Graz, das Stadttheater Klagenfurt, das Teatro Metastasio Prato, das Teatro Rosetti Triest. Dabei arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Paolo Magelli, Tomaž Pandur, Edward Miller, Roberto Ciulli, Ernst M. Binder, François-Michel Pesenti, Sandy Lopi?i? und Edward Clug zusammen. Am Landestheater Linz kreierte er 2008 die Kostüme für Matthias Davids‘ Inszenierung von Cavallis La Calisto.

MICHAEL GRUNDNER LICHTDESIGN Michael Grundner arbeitet seit vielen Jahren als Lichtdesigner bei Oper, Operette, Schauspiel, Musical, TV und Werbung. Zuletzt war er für folgende Lichtdesigns verantwortlich: Moses – Die 10 Gebote am Theater St.Gallen, Gustav Klimt – Das Musical am Künstlerhaus Wien, Der Kleine Horrorladen beim Musicalsommer Amstetten, A funny Thing Happened On The Way To The Forum, Volksoper Wien, Gigi, Opernhaus Graz, Chicago, Theater St. Gallen, Musical Rocks, Tournee D/A/CH, Miss Saigon am Theater Klagenfurt, Wildhorn & Friends am Wiener Raimundtheater, die deutschsprachigen Erstaufführungen von Disney’s Camp Rock und Disney’s High School Musical an der Wiener Stadthalle, The Full Monty beim Musicalsommer Amstetten sowie am Deutschen Theater München, das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker vor Schloss Schönbrunn 2009 (weltweite TV Übertragung), die Uraufführung von Wildhorns Der Graf von Monte Christo am Theater St. Gallen (CH), die Uraufführung von Frank Wildhorns Dracula in Graz, die Uraufführung und DVD-Aufzeichnung des Pop Oratoriums Die 10 Gebote von Michael Kunze und Dieter Falk, Der Mann von La Mancha am Theater Sankt Gallen, die Geburtstagsgala und DVD-Produktion von Uwe Kröger (Absolut Uwe!) sowie für die Produktion Forbidden Ronacher der Vereinigten Bühnen Wien.

Er ist der Lichtdesigner aller „Special“ XXX-Lutz TV Werbespots, der Gala Konzerte von Startenor José Carreras, des „Vienna Art Orchestras“ der „Vienna Fashion Week“, und vieler Industrieevents.

Im Livebereich ist Michael Grundner u. a. seit mittlerweile fünf Jahren für das Lichtdesign der „Kiddy Contest“ Live Tour sowie TV (ORF), für die TV Gala des „Energy Globe Awards“ im EU Parlament Brüssel, die „Save the World Awards“ TV Gala sowie für die „World Womens Award“ TV Gala tätig.

2013 folgten die Uraufführung von Jägerstätter beim Theatersommer Haag, La Bohéme bei den Opernfestspielen St. Margarethen, Xanadu beim Musicalsommer Amstetten, Wiener Blut bei den Schlossfestspielen Langenlois sowie die Europäische Erstaufführung des Musicals Catch Me If You Can am Theater in der Josefstadt/Kammerspiele.

ANDREAS FREI SOUNDDESIGN Andreas Frei wurde in Wisconsin/USA geboren. Er studierte Tontechnik an der Universität Wien, wo er sieben Jahre lang selbst unterrichtete. Seine Arbeit hört man auf Bühnen von Wien bis Beijing – dort zeichnete er für den Sound der spektakulären Turandot-Aufführung in der Verbotenen Stadt unter Zubin Mehta verantwortlich. Als Tonmeister, Produzent und Komponist arbeitet er für den Bereich Film, Medien und Theater. Hair (Raimund Theater, Musical Theater Bremen), Fame, Moby Dick, Tommy, The Wild Party, Footloose, Carmen Cubana, Jesus Christ Superstar, Hair, Aida, Rockville, The Full Monty, Der kleine Horrorladen (Musicalsommer Amstetten, Deutsches Theater, München). Für den Kinofilm Mount St. Elias schrieb er 2009 den Soundtrack und leitete die Audio Postproduktion.

ATZGEREI VIDEOANIMATION Die Atzgerei ist ein Wiener Kunst- und Designkollektiv, gegründet 2005. Im Jahr 2009 wurde die Film- und Animationsanstalt „Atzgerei Productions“ ins Leben gerufen, seit 2010 arbeiten sie im „Studio Hyrtl“ in Ottakring. Zu den Arbeitsfeldern zählen Illustration & Grafikdesign, Film & Animation sowie Webdesign und Fotografie.

Ein wichtiger Schwerpunkt seit einigen Jahren sind Videos und Animationen für Bühne und Theater, wie zum Beispiel am Burgtheater in Wien, am Landestheater Innsbruck, am Theater der Jugend Wien, am Theater St. Gallen oder den Ruhrfestspielen in Recklinghausen.

Mit Regisseur Matthias Davids und Bühnenbildner Hans Kudlich ist Ghost – Nachricht von Sam bereits die dritte Zusammenarbeit; zuletzt war die Atzgerei in dieser Konstellation im Stück In 80 Tagen um die Welt am Landestheater Linz zu sehen.

NILS BENNETT ILLUSIONEN Nils Bennett wurde in Mutlangen in der Nähe von Stuttgart als Andreas Meinhardt geboren. Seit seiner Kindheit war er von der Zauberkunst fasziniert. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Formgeber für Schmuck und Gerät und wurde anschließend Goldschmiedemeister. Währenddessen war er schon in jungen Jahren bei nationalen und internationalen Wettbewerben der Zauberkunst erfolgreich, 1996 gewann er den Titel Deutscher Meister in der Sparte Manipulation. Unter dem Namen „Nils Bennett“ ist Meinhardt als Zauberkünstler unterwegs. In den letzten Jahren spezialisierte er sich auf die Konzeption magischer Spezialeffekte. Meinhardt erarbeitet diese Effekte für Fernseh- und Theater-Produktionen sowie für die Shows anderer Zauberer, darunter Krabat am Stuttgarter Ballett, La Strada am Alten Schauspielhaus Stuttgart, r.o.o.m am FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart, die Musical-Uraufführung Moses am Theater St. Gallen sowie die ARD-Sendung Einfach Magisch. In der FITZ!-Figurentheater-Produktion Die Halsbandaffaire stand er selbst als Zauberkünstler und Schauspieler auf der Bühne.

BORYS SITARSKI NACHDIRIGAT Borys Sitarski wurde 1977 in Poznan (Polen) geboren. Sein Klavierstudium an der Mieczyslaw Karlowicz-Musikschule in Poznan schloss er 1996 mit dem Diplom ab, 2001 folgte ein Diplom für Opern- und Sinfonisches Dirigieren an der Ignacy Jan Paderewski Hochschule für Musik in Poznan, dann an der Franz Liszt Hochschule in Weimar. Er wurde 2002 als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung zuerst am Eduard von Winterstein Theater in Annaberg-Buchholz, dann ab 2006 am Landestheater Linz engagiert. Seit dem Spielzeitbeginn 2015/2016 ist er als Kapellmeister tätig. Borys Sitarski übernahm die musikalische Leitung u. a. an La Cenerentola (Gioacchino Rossini), Albert Herring (Benjamin Britten), La finta giardiniera (W. A. Mozart), Anne Frank (Grigori Frid), Eugen Onegin, Der Nussknacker (Peter I. Tschaikovsky), Tosca (Giacomo Puccini), Carmina Burana (Carl Orff), und Gräfin Mariza (Emmerich Kálmán). In der Spielzeit 2013/2014 leitete er zwei Österreichische Erstaufführungen von Kinderopern: Raus aus dem Haus (David Wagner) und Die arabische Prinzessin (Juan Crisóstomo de Arriaga). Als Pianist trat er u. a. am Theater in Monte Carlo und bei Accademia di Montegral in Lucca auf. PMLThLi

 

Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Kinderoper Schneewittchen, 05.03.2017

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klingerkassel

Kinderoper Schneewittchen von Wolfgang Mitterer 

Kinderoper für 4 Singstimmen und 7 Zwerge,  von Wolfgang Mitterer nach Engelbert Humperdinck, Text: Gerhard Dienstbier nach Adelheid Wette Ab 4 Jahren

Eine Produktion der Wiener Taschenoper, koproduziert vom Opernhaus Graz und dem Staatstheater Kassel

Deutsche Erstaufführung Sonntag, 5. März, 15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum, Karl-Bernhardi-Strasse, weitere Vorstellungen: 6.3. (11 Uhr), 11.3. (15 Uhr), 13.3. (11 Uhr), 1.4. (15 Uhr)

„Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“, fragt und singt die böse Königin. Doch was muss sie hören? Schneewittchen hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen ist tausendmal schöner! Schneewittchen soll sterben, beschließt die böse Königin …

Staatstheater Kassel / Schneewittchen - Elizabeth Bailey (Schneewittchen), Daniel Holzhauser ( Königssohn) © N. Klinger

Staatstheater Kassel / Schneewittchen – Elizabeth Bailey (Schneewittchen), Daniel Holzhauser ( Königssohn)
© N. Klinger

Schneewittchen ist bis heute Inspirationsquelle für Malerei, Musik, Theater, Film – und für die Oper. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer hat sich nach seiner Kinderoper Das tapfere Schneiderlein, die 2012/13 auch am Staatstheater Kassel zu erleben war, mit Schneewittchen erneut einem Grimm’schen Märchen zugewandt und ein Musiktheater für alle ab 4 Jahren geschaffen.

Diesmal hat Mitterer, ein Pionier experimentell-elektronischer Musik, die Kinderoper ganz in den Dienst von Engelbert Humperdinck und dessen Schwester Adelheid Wette gestellt, die sich ebenfalls intensiv mit dem Märchen befasst haben. Neben elektronischen Zuspielungen verwendet Mitterer daher in Schneewittchen ausschließlich Musik von Humperdinck, u.a. aus Hänsel und Gretel, Dornröschen und Die Königskinder sowie einige Klavierlieder. Und so ist für einige Aha-Erlebnisse gesorgt, etwa wenn die böse Königin plötzlich mit den Tönen der Knusperhexe aufhorchen lässt.

Am Sonntag, 5. März, findet am Staatstheater Kassel die Deutsche Erstaufführung von „Schneewittchen“ statt. Jewgenij Sitochin hat die „Kinderoper für 4 Singstimmen und 7 Zwerge“ inszeniert, die musikalische Leitung liegt bei dem bewährten „Schneiderlein“-Team Giulia Glennon und Heiko Pape, die auch Keyboard und Kontrabass spielen. Es singen und spielen Elizabeth Bailey, Belinda Williams, Lona Culmer-Schellbach und Daniel Holzhauser sowie Mitglieder des CANTAMUS-Kinderchores. Außerdem dabei: der Schlagzeuger Gabriel Robles.

Musikalische Leitung: Giulia Glennon und Heiko Pape, Inszenierung: Jewgenij Sitochin, Bühne: Harald B. Thor, Kostüme: Isis Flatz
Mit Elizabeth Bailey (Schneewittchen), Lona Culmer-Schellbach (Hertha, Kammerzofe), Belinda Williams (Die böse Königin); Daniel Holzhauser (Rupert, Königssohn); Musiker: Giulia Glennon (Klavier), Heiko Pape (Kontrabass), Gabriel Robles (Schlagwerk); 7 Zwerge: CANTAMUS-Kinderchor

Für die Erstaufführung Schneewittchen in Kassel am 5. März gibt es nur noch Restkarten am Vorstellungstag. Karten für die weiteren Vorstellungen am 6.3. (11 Uhr), 11.3. (15 Uhr), 13.3. (11 Uhr) und 1.4. (15 Uhr) sind für 10,50 Euro (ermäßigt 6,50 Euro) erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561 ) 1094-222 und online unter www.staatstheater-kassel.de.

 

 

Bonn, Theater Bonn, Premiere THE GOSPEL ACCORDING TO THE OTHER MARY, 26.03.2017

Februar 7, 2017 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Bonn

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Theater Bonn

Theater Bonn © Thilo Beu

Theater Bonn © Thilo Beu

THE GOSPEL ACCORDING TO THE OTHER MARY

John Adams’ Passionsoratorium in zwei Akten, musikalische Leitung  Natalie Murray Beale, Inszenierung von Peter Sellars

Premiere | Deutsche szenische Erstaufführung Sonntag,  26. März 2017, 18 Uhr, weitere Vorstellungen 1.4.2017, 21.4.2017, 23.4.2017, 11.5.2017, 14.5.2017

Es sind die Frauen, die Jesus nach Golgatha begleiten und am Morgen an seinem Grab erscheinen. Die Kreuzigung wird in diesem Oratorium eher knapp, aber äußerst pointiert dargestellt. Wichtiger ist das Thema der Auferstehung. Erzählt wird nämlich, wie Jesus den bereits seit vier Tagen toten Lazarus wieder zum Leben erweckt. Das Werk endet schließlich nicht mit der Klage, sondern mit der Auferstehung Christi, also mit einem Zeichen der Hoffnung.  Und so entsteht eine neue Passion für unsere Zeit. (Thomas Meyer, Schweizer Rundfunk)

Nach der konzertanten Aufführung in der Walt-Disney-Halle in Los Angeles im Mai 2012, folgte zehn Monate später an gleicher Stelle eine halbszenische Version, in der John Adams’ Werk auf Tournee um die halbe Welt ging. Diese Fassung inszenierte, wie auch die 2015 an der Londoner English National Opera in Koproduktion mit dem Theater Bonn erschienene erste vollgültige szenische Aufführung –  der Librettist des Werkes, Meisterregisseur Peter Sellars. PMThBonn

THE GOSPEL ACCORDING TO THE OTHER MARY : Premiere Sonntag,  26. März 2017, 18 Uhr, weitere Vorstellungen 1.4.2017, 21.4.2017, 23.4.2017, 11.5.2017, 14.5.2017

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