Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Opernstars singen für Menschen mit HIV/AIDS, 03.03.2018

Dezember 14, 2017 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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Internationale Opernstars singen für Menschen mit HIV/AIDS
9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 3. März 2018 im Opernhaus Düsseldorf

Mit großer Freude Gutes tun – das ist der Gedanke, der am Samstag, 3. März 2018, um 19.00 Uhr die 9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung im Opernhaus Düsseldorf bestimmt. Opernstars aus aller Welt kommen an diesem Abend in die Landeshauptstadt, um ohne Gage zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung aufzutreten. Der Erlös aus Spenden und Eintrittsgeldern kommt Menschen mit HIV und AIDS in Nordrhein-Westfalen und im südlichen Afrika zu Gute.

Als künstlerisches und gesellschaftliches Großereignis steht die Benefiz-Gala auch in diesem Jahr unter der Schirm­herrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel. Internationale Opernstars wie Celso Albelo, Riccardo Massi, Regula Mühlemann und Brenda Rae, faszinierende Newcomer wie Nicholas Brownlee, Lea Desandre, Elsa Dreisig und Dorottya Láng sowie Bogdan Talo? aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein begeistern mit erst­klassigem Gesang, begleitet von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung des Wiener Gastdiri­gen­ten Sascha Goetzel. Klassik-Radio-Moderator Holger Wemhoff führt durch das Programm. Die künstlerische Leitung liegt bei Dr. Alard von Rohr.

Deutsche Oper am Rhein / Operngala - Dr. Ulrich Heide (Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott (Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung), Bogdan Talo? (Bass im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein), Prof. Christoph Meyer (Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein). © Daniel Senzek

Deutsche Oper am Rhein / Operngala – Dr. Ulrich Heide (Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott (Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung), Bogdan Talo? (Bass im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein), Prof. Christoph Meyer (Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein). © Daniel Senzek

Der Reinerlös der 9. Festlichen Operngala fließt, wie die über 1,2 Mio. Euro aus den acht zurückliegenden Veranstaltungen, in die Stiftungshilfen für Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen und Mosambik. In den vergan­genen zwölf Monaten konnte die Deutsche AIDS-Stiftung allein in Düsseldorf 43-mal HIV-positiven Menschen in Notlagen helfen und sechs Projekte fördern. In ganz Nordrhein-Westfalen unterstützte die Stiftung 419-mal HIV-positive Menschen mit einer Gesamtsumme von 105.000 €. Hinter jedem Fall steckt ein Mensch, dem spürbare Hilfe zuteilwurde. Daneben wurden 38 Projekte mit insgesamt 110.000 € gefördert. Im südlichen Afrika, der weltweit am stärksten von HIV/AIDS betroffenen Region, unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung seit 2005 das Programm DREAM in Mosambik. Dort werden infizierte Schwangere so begleitet und medizinisch versorgt, dass sie HIV nicht auf ihre Babys übertragen. Im vergangenen Jahr kamen alle Kinder im Programm gesund zur Welt.

Unter dem Vorsitz von Mark Frese (CECONOMY AG) engagiert sich das Kuratorium der Festlichen Operngala in Düsseldorf für die gute Sache. Zu den Mitgliedern zählen Carsten Fritz (Steigenberger Parkhotel Düsseldorf), Heinz-Richard Heinemann (Konditormeister), Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.), Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott, Richard Alexander Schmitz (Ralf Schmitz GmbH & Co. KGaA) und Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company).

Ermöglicht wird die Veranstaltung auch durch Unterstützung der CECONOMY AG, der Stadtsparkasse Düsseldorf, der PKV – Verband der privaten Krankenversicherung, des Medienpartners Rheinische Post sowie der KPMG.

Eintrittskarten für die AIDS-Gala kosten zwischen 49 und 175 Euro, einschließlich eines Begrüßungsgetränks. Sie sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg, unter Telefon 0211.89 25 211 oder online über www.operamrhein.de.

VIP-Karten zum Preis von 500 Euro schließen das Galadinner mit Künstlern und Ehrengästen im Anschluss an das Konzert im Foyer des Opernhauses ein. Sie sind nur direkt über die Deutsche AIDS-Stiftung,

Telefon 0228.60 469-34, oder per E-Mail an info@aids-stiftung.de zu bestellen.

Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung: IBAN: DE85 3705 0198 0008 0040 04

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballett am Rhein: b.29 George Balanchine: Mozartiana, 23.09.2017

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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Ballett am Rhein: b.29
George Balanchine: Mozartiana
Martin Schläpfer: Konzert für Orchester
Jerome Robbins: The Concert
Premiere im Opernhaus Düsseldorf: Samstag, 23. September 2017, 19.30 Uhr

George Balanchine: Mozartiana
Wenn sich zu Wolfgang Amadeus Mozarts berühmtem „Ave verum corpus“ in einer Instrumentierung durch den Russen Peter I. Tschaikowsky der Vorhang hebt, so liegt – wie der schwarze Tüll über dem weißen Tutu der Ballerina – ein Schleier von eigentümlicher Melancholie und ein Hauch von Vergänglichkeit über der Szene. Begleitet von vier Mädchen zelebriert eine Tänzerin eine innige Andacht. Ihre schlichten Gebetshaltungen und sehnsuchtsvollen Gesten sind von einer Musikalität, als würde sie die Klänge im Moment des Tanzens erschaffen und den Raum erst öffnen für das, was folgt: ein lebensvolles, höchst virtuoses, aber auch elegantes Tanzfest für zwei weitere Tänzer und ein Corps de ballet aus vier Frauen.

Mit der Musik Tschaikowskys nahm George Balanchines (1904–1983) Begeisterung für die Ballettkunst ihren Anfang, als er selbst als kleiner Junge in einer St. Petersburger „Dornröschen“-Aufführung den Cupido spielte. Tschaikowsky blieb ihm neben Strawinsky der bedeutendste Ballettkomponist. Seine Musik begleitete Balanchine über sein gesamtes Schaffen bis hin zu seiner „Mozartiana“ – eines seiner letzten Werke, entstanden 1981 zur Eröffnung des Tschaikowsky-Festivals im New York State Theater auf die gleichnamige Orchestersuite des Komponisten.

Fasziniert vom menschlichen Körper und der immer weiteren Erforschung seiner tänzerischen Möglichkeiten hat Balanchine insbesondere mit seinen Werken aus den 1950er Jahren den klassischen Tanz bis an seine Grenzen geführt und für seine Zeit auf radikale Weise weitergedacht. In „Mozartiana“ spricht dagegen ein Künstler zu uns, der im hohen Alter noch einmal zu seinen Wurzeln zurückkehrt: zu Marius Petipa und der großen Petersburger Balletttradition. Den Glauben an den Wert, das Potential und jene überwältigende Schönheit, die sich im klassischen Ballett finden kann, hatte Balanchine nie verloren – auch davon erzählt seine „Mozartiana“.

In Kooperation mit der Akademie des Tanzes an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, Leitung: Prof. Birgit Keil MUSIK Suite Nr. 4 G-Dur op. 61 „Mozartiana“ von Peter I. Tschaikowsky CHOREOGRAPHIE George Balanchine MUSIKALISCHE LEITUNG Wen-Pin Chien KOSTÜME Rouben Ter-Arutunian LICHT Franz- Xaver Schaffer CHOREOGRAPHISCHE EINSTUDIERUNG Joysanne Sidimus ORCHESTER Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

Martin Schläpfer: Konzert für Orchester
Mit der Choreographie „Konzert für Orchester“ für sein gesamtes Tänzerensemble zur gleichnamigen Komposition von Witold Lutos?awski zeigt Martin Schläpfer Zerrbilder einer Welt, die in Schieflage geraten ist. Er stellt die Frage: Wie verhält sich der Mensch, wenn das kostbare Leben nicht sicher ist, alles aus den Fugen gerät und das Unheil droht? Alle Bewegung durchzieht eine unermessliche Spannung und Kraft: Sprünge, die sich scheinbar nicht vom Boden heben dürfen, Spitzentanz, wie mit Spatenstichen die Erde aufbrechend, ekstatisch schüttelnde Anklänge an archaische Rituale. Immer wieder sind es große Gruppen, die in neoklassischen Formationen rastlos vorwärtsdrängen.

Eine „Liebeserklärung“ an den großen instrumentalen Klangkörper schuf Witold Lutos?awski mit seinem „Konzert für Orchester“, mit dem sich der Meister der polnischen Moderne an Béla Bartóks berühmtes Vorbild anlehnte. Diese Komposition, die ihn 1954 auf einen Schlag berühmt gemacht hatte, ist sein einziges großangelegtes Werk, in dem er sich mit einem folkloristisch getönten Neoklassizismus auseinandersetzt und zugleich das letzte seiner frühen Schaffensperiode, in welchem er noch auf dieser Basis komponiert. „Diese Komposition ist von einer Wucht und Tiefe und einer nuancenreichen Farbvielfalt in der Instrumentierung – und hat auch großes dramatisches und menschlich-dramaturgisches Potential“, so Martin Schläpfer über seine Musikwahl zu diesem im Oktober 2016 im Theater Duisburg uraufgeführten Ballett.

Seine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit führte Martin Schläpfer mit dem Bühnen- und Kostümbildner Florian Etti fort, der mit aus den Angeln gehobenen, scharfkantigen Kulissen und Kostümen aus glänzend-festem, abwehrendem Material der Choreographie die passende optische Atmosphäre verleiht.
In Programm b.29 positioniert zwischen George Balanchine und Jerome Robbins erscheint „Konzert für Orchester“ aber auch wie ein rebellischer Kontrapunkt zu den beiden Meistern des neoklassischen Balletts. „Man staunt über Schläpfers Fantasie, die keine Wiederholung zulässt. Radikaler ist er geworden, noch dramatischer und vor allem theatraler“, schrieb Bettina Trouwborst im K.West-Magazin über die Uraufführung.

MUSIK Konzert für Orchester von Witold Lutos?awski CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer MUSIKALISCHE LEITUNG Wen-Pin Chien BÜHNE & KOSTÜME Florian Etti LICHT Franz-Xaver Schaffer ORCHESTER Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

Jerome Robbins: The Concert
Zu den Freuden eines Konzertbesuchs gehört die Möglichkeit, sich als Zuhörer ganz in der Musik zu verlieren und die Gedanken schweifen zu lassen. Bilder, die vorm geistigen Auge entstehen, werden durch die Musik gelenkt und Träume und Fantasien angeregt. In „The Concert (or The Perils of Everybody)“ stellt Jerome Robbins (1918–1998) den Konzertflügel auf die Bühne und lässt das Ballett als Publikum zum Konzert antanzen. Was sich dann entwickelt, ist eine geradezu irrwitzige Folge von tänzerischen Pannen, Slapstick-artigen Nummern, aber auch ein raffiniertes Fantasiespiel mit den Sehnsüchten und Wünschen der Zuhörer der romantischen Klaviermusik.

Während der Pianist in geradezu heiliger Ernsthaftigkeit berühmte Préludes, Walzer und Balladen Frédéric Chopins interpretiert, nimmt Robbins nicht nur die wunderlichen Typen des Publikums und ihre Einbildungskraft, sondern auch das Ballett selbst aufs Korn: Eine besonders strebsame Ballerina jagt mit aufbrausendem Temperament ihren schüchternen Tanzpartner über die Bühne. Sechs verwirrte Ballerinen versuchen verzweifelt, ihre Schritte und Posen in perfekten Einklang zu bringen. Wirbeln die Finger des Pianisten dann virtuos über die Tasten, werden sie wie Möbelstücke über die Bühne manövriert. Während bei Chopin die Tropfen perlen, erinnert die Bühne an einen tristen Regentag auf den belebten Straßen von New York. Und wenn in der Musik die Dramatik steigt, schleicht der frustrierte Ehemann mit Mordgelüsten um die gelangweilte Ehefrau.

Schließlich schwirrt und flattert das gesamte Ensemble wie ein Insektenschwarm über die Bühne und Robbins führt diese hinreißende Liebeserklärung an alle Unarten der Ballettwelt in ein wirbelndes Finale. Jerome Robbins zählte nicht nur neben George Balanchine zu den wichtigsten Größen der amerikanischen Ballettgeschichte des 20. Jahrhunderts, sondern verlieh auch dem Musical-Tanz mit Werken wie „West Side Story“ oder „Fiddler on the Roof“ eine neue, wegweisende Bedeutung. Mit „The Concert“ kreierte er 1956 ein Meisterwerk, das mit seiner umwerfenden Komik und seinem Humor ein Solitär des Ballettrepertoires ist und bis heute das Publikum zu begeistern versteht. So schrieb Heiner Frost in den Niederrhein Nachrichten über die Ballett am Rhein-Premiere im Oktober 2016 im Theater Duisburg: „Eine solche Liebeserklärung an den Tanz wie Robbins’ Chopin hat man lange nicht erlebt. Eine derart kurzweilige Vorlesung über das Herz des Ballettes auch nicht.“

MUSIK Polonaisen, Préludes, Berceusen, Walzer, Mazurkas und Balladen von Frédéric Chopin in einer Orchestrierung von Clare Grundman CHOREOGRAPHIE Jerome Robbins MUSIKALISCHE LEITUNG Wen- Pin Chien BÜHNE Saul Steinberg KOSTÜME Irene Sharaff LICHT Jennifer Tipton LICHTUMSETZUNG Kévin Briard CHOREOGRAPHISCHE EINSTUDIERUNG Ben Huys KLAVIER Matan Porat ORCHESTER Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker Ballettwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf: Mittwoch, 20. September 2017, 18.00 Uhr, Eintritt frei

Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf: Sa 23.09. 19.30 Uhr (Premiere) / So 01.10. 18.30 Uhr / Di 03.10. 18.30 Uhr / Fr 06.10. 19.30 Uhr / Sa 07.10. 19.30 Uhr / Do 19.10. 19.30 Uhr

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere b.32 – Ballett am Rhein tanzt Rossini, 02.06.2017

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Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Sonia Dvo?ák, Ensemble FOTO © Gert Weigelt

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Sonia Dvo?ák, Ensemble FOTO © Gert Weigelt

Premiere b.32: Ballett am Rhein tanzt Rossini

Am Freitag, 2. Juni, um 19.30 Uhr feiert im Düsseldorfer Opernhaus eine Uraufführung Premiere: Martin Schläpfer präsentiert mit seiner preisgekrönten Ballettcompagnie seine abendfüllende Choreographie „Petite Messe solennelle“ zur gleichnamigen Komposition von Gioacchino Rossini.

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Christine Jaroszewski, Boris Randzio, Mariana Dias FOTO © Gert Weigelt

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Christine Jaroszewski, Boris Randzio, Mariana Dias FOTO © Gert Weigelt

„Alterssünden“ nannte Gioacchino Rossini mit liebevoller Selbstironie sämtliche Werke, die er nach dem frühen Ausstieg aus seiner überaus erfolgreichen Karriere als Opernkomponist schuf. „Petite Messe solennelle“ ist eins dieser Alterswerke und trägt neben seiner unverkennbaren Prägung durch die italienische Oper eine für Rossini ungewöhnliche Melancholie und Nachdenklichkeit in sich. Martin Schläpfer hat zu der Messe für vier Solisten, gemischten Chor, zwei Klaviere und Harmonium ein Ballett geschaffen, in dem auch er teils ungewohnte choreographische Register zieht. In Rossinis meisterhaft angelegtem Spannungsfeld zwischen den großen Fragen des Menschseins und den Irrsinnigkeiten der Opera buffa findet seine Tanzkunst reiche Inspiration. Florian Etti entwickelte für das Ballett Bühnenbild und Kostüme.

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Alexandre Simões, Rubén Cabaleiro Campo, Christine Jaroszewski, Marcos Menha FOTO © Gert Weigelt

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Alexandre Simões, Rubén Cabaleiro Campo, Christine Jaroszewski, Marcos Menha FOTO © Gert Weigelt

„Das zutiefst Menschliche, Fehlerbehaftete, leicht Geschwätzige interessiert mich, aber auch die Italianità, das Südliche, Sinnliche, die Lebensfreude, die Hitze“, sagt Martin Schläpfer zu seinem abendfüllenden Ballett, in dem die gesamte 45-köpfige Compagnie auf der Bühne zu erleben ist. Mit „Petite Messe solennelle“ bringt er erneut ein Stück auf die Bühne, das in der Begegnung von Tänzern, Instrumental- und Gesangssolisten sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein die unterschiedlichen künstlerischen Kräfte des Hauses auf eindrucksvolle Weise bündelt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober sind solistisch Morenike Fadayomi, Günes Gürle, Katarzyna Kuncio und Corby Welch zu erleben. Den instrumentalen Part übernehmen Dagmar Thelen und Wolfgang Wiechert am Klavier sowie Patrick Francis Chestnut am Harmonium. Die Uraufführung wird bei der Premiere durch ZDF/3sat aufgezeichnet und am 22. Juli 2017, um 20.15 Uhr auf 3sat ausgestrahlt.


Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf: Fr 02.06.  19.30 Uhr (Premiere) | So 04.06.  18.30 Uhr | So 11.06.  15.00 Uhr | Sa 24.06.  19.30 Uhr | Do 06.07.  19.30 Uhr | Fr 07.07.  19.30 Uhr | Di 11.07.  19.30 Uhr | Sa 15.07.  19.30 Uhr

Vorstellungen im Theater Duisburg: Sa 14.10.  19.30 Uhr (Premiere) | Sa 21.10.  19.30 Uhr | So 12.11.  15.00 Uhr | Do 16.11.  19.30 Uhr

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, DOR Spielplan November 2016

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

DOR:  Oper und Ballett am Rhein – November 2016

Düsseldorf / Hänsel und Gretel © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Düsseldorf / Hänsel und Gretel © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Im November 2016: … gibt es in beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein ein abwechslungsreiches Programm, das vor allem für Familien viel zu bieten hat. Premiere feiert das Mitmach­Projekt Lost in the Forest am Mittwoch, 9. November, um  11.00 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf und am Freitag, 25. November, um 18.00 Uhr, im Theater Duisburg. Fast ein Jahr lang waren junge Theater­ und Musikenthusiasten für dieses große Bühnenspektakel Hänsel und Gretel auf der Spur. Das Ergebnis ist eine Adaption der beliebten Märchenoper von Engelbert Humperdinck, bei der sich niemand im Wald verirrt: Das Abenteuer lauert nämlich mitten in der Großstadt und ist dennoch ziemlich verhext. Erste Einblicke in das neue Mitmach­Format bietet die Familienopernwerkstatt zu Lost in the Forest bei freiem Eintritt am Mittwoch, 2. November, im Opernhaus Düsseldorf und am Mittwoch, 23. November, im Theater Duisburg, Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr.

Humperdincks beliebter Märchenopern­Klassiker Hänsel und Gretel nach der legendären Inszenierung von Andreas Meyer­-Hanno aus dem Jahr 1969 darf im Winterprogramm selbstverständlich nicht fehlen. Am Freitag,  11. November, um 18.00 Uhr, feiert die Familienoper Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf, im Theater Duisburg ist die Opernadaption nach dem bekannten Märchen der Brüder Grimm am Samstag, 10. Dezember, um  18.00 Uhr, zum ersten Mal zu erleben.  Der Opernbaukasten mit KiKA­Moderator Malte Arkona geht in die zweite Runde: In dieser Folge wird es darum gehen, was in einem Opernhaus hinter den Kulissen passiert. Regisseurin Esther Mertel geht oft gestellten Fragen auf den Grund: Was arbeitet eigentlich genau ein Opernintendant? Wie entsteht ein Spielplan? Und wie fühlt sich ein Sänger, der für eine Partie oder ein festes Engagement vorsingen muss? Das und etliches anderes hinter den Kulissen, worauf nicht nur Kinder neugierig sind, gibt es im Opernbaukasten – Folge 2 zu entdecken. Premiere im Opernhaus Düsseldorf ist am Sonntag, 6. November, um 11.00 Uhr.

Düsseldorf / DOR_Die Schneekönigin © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Düsseldorf / DOR_Die Schneekönigin © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Nach der stürmisch gefeierten Uraufführung im Frühjahr 2016 kehrt Marius Felix Langes Familienoper Die Schneekönigin auf die Düsseldorfer Bühne zurück. Phantasievolle Bilder entführen Zuschauer ab sechs Jahren mit Gerda und Kay, den jungen Helden aus Andersens Märchen, in die eisige Welt der Schneekönigin. Der Familienvorstellung am Freitag, 25. November, um 18.00 Uhr folgt eine Schulvorstellung am Dienstag,  29. November, um 11.00 Uhr. Im Dezember stehen jeweils zwei weitere Familien­und Schulvorstellungen auf dem Spielplan. Im Theater Duisburg ist Die Schneekönigin am Donnerstag, 10. November, um 11.00 Uhr, zum vorerst letzten Mal zu erleben.

Am Freitag, 11. November, um 19.30 Uhr öffnet sich im Theater Duisburg der Vorhang für Otto Nicolais komisch fantastische Oper Die lustigen Weiber von Windsor. Präzise und witzig inszeniert von Dietrich W. Hilsdorf, fasziniert das Stück auch durch die großzügigen, stimmungsvoll ausgestalteten Bühnenräume von Dieter Richter und die historisch anmutenden Kostüme von Renate Schmitzer. Einblicke in das Stück und die Regie gibt bei freiem Eintritt die Opernwerkstatt zu Die lustigen Weiber von Windsor am Donnerstag, 3. November, 18.00 Uhr, im Theater Duisburg.

Erste Live ­Einblicke in die nächste Operettenproduktion, Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg gibt die Opernwerkstatt am 21. November, um 18.00 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf. Dramaturg und Regieteam erläutern Hintergründe zum Stück und zum Konzept, und im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, eine Bühnenprobe zu erleben – alles bei freiem Eintritt und ohne Voranmeldung. Premiere feiert Der Graf von Luxemburg im Opernhaus Düsseldorf am Samstag, 3. Dezember, und im Theater Duisburg am Donnerstag, 22. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr.

Ballett am Rhein
An zwei Samstagen kommt im November im Opernhaus Düsseldorf das Ballettprogramm b.26 auf die Bühne: Am  19. November und am 26. November, jeweils um 19.30 Uhr, führt das Ballett am Rhein seine Zuschauer durch 175 Jahre Ballettgeschichte: Auf ein virtuoses Tanzfest aus Balletten von August Bournonville lässt Martin Schläpfers preisgekrönte Compagnie mit Antony Tudors „Dark Elegies“ ein Ritual tief berührender Trauer folgen, um das Programm mit Terence Kohlers Ballett „One“ zu Brahms’ Sinfonie Nr. 1 zu beenden.

Im Theater Duisburg ist am Dienstag, 1. November, um 18.30 Uhr sowie am Samstag, 5. und am Mittwoch, 16. November, um jeweils 19.30 Uhr Martin Schläpfers jüngstes Ballettprogramm – b.29 – zu erleben. Es zeigt mit „Mozartiana“ ein Stück des großen Meisters der Neoklassik, George Balanchine, eine Uraufführung von Martin Schläpfer –„Konzert für Orchester“ zum gleichnamigen Stück von Witold Lutoslawski – und das parodistische Ballett „The Concert“ von Jerome Robbins.

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Symphoniker im Foyer – auch für Menschen mit Demenz und deren Begleitung
Am Sonntag, 27. November, um 11.00 Uhr, stehen Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann im musikalischen Fokus der Symphoniker im Foyer. Beide Komponisten waren Düsseldorf verbunden und haben mit ihrem Wirken als Musikdirektoren das kulturelle Leben der Stadt mitgeprägt. Von Mendelssohn sind sein frühes Streichoktett Es­Dur und das Beethoven gewidmete Streichquartett a­Moll zu hören. Erweitert wird das Programm durch Schumanns und Mendelssohns für Männerchor geschriebene Lieder, präsentiert vom Vokalensemble „Globus Vocalis“. Zu diesem Foyerkonzert sind auch Menschen mit Demenz und ihre Begleitung herzlich eingeladen. Sie treffen sich bereits um 10.00 Uhr und erhalten eine Einführung in das Programm. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen bei telefonischer Reservierung unter 0211.89 25 211 und im Opernshop Düsseldorf. Eintritt 12,00 Euro – für die Begleitperson dementiell Erkrankter ist der Eintritt frei. PMDOR

Mittwoch  02.11. – 17.00 Uhr
Familienopernwerkstatt: „Lost in the Forest“Hänsel und Gretel auf der Spur im Opernhaus Düsseldorf


Do 03.11. – 18.00 Uhr
Opernwerkstatt: „Die lustigen Weiber von Windsor“ im Theater Duisburg


So 06.11. – 11.00 Uhr
Premiere: Der Opernbaukasten – Folge 2. Oper entdecken mit Malte Arkona im
Opernhaus Düsseldorf


So 06.11. – 18.30 Uhr
Wiederaufnahme: „Die Entführung aus dem Serail“ im Opernhaus Düsseldorf


Mi 09.11. – 11.00 Uhr
Premiere Opern­Mitmachprojekt: Lost in the Forest – Hänsel und Gretel auf der
Spur im Opernhaus Düsseldorf


Fr 11.11. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Die lustigen Weiber von Windsor im Theater Duisburg


Fr 11.11. – 18.00 Uhr
Wiederaufnahme: Hänsel und Gretel im Opernhaus Düsseldorf


Sa 19.11. – 19.00 Uhr
Benefiz­Gala: DRK­Gala 2016 im Theater Duisburg


Mo 21.11. – 18.00 Uhr
Opernwerkstatt: Der Graf von Luxemburg im Opernhaus Düsseldorf


Mi 23.11. – 17.00 Uhr
Familienopernwerkstatt: Lost in the Forest im Theater Duisburg


Fr 25.11. – 18.00 Uhr
Premiere Opern­Mitmachprojekt: Lost in the Forest – Hänsel und Gretel auf der
Spur im Theater Duisburg


Fr 25.11. – 18.00 Uhr
Wiederaufnahme Familienoper: Die Schneekönigin im Opernhaus Düsseldorf


So 27.11. – 11.00 Uhr
Symphoniker im Foyer: Düsseldorfer Komponisten im Opernhaus Düsseldorf

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