Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere – Wo die wilden Kerle wohnen, 04.02.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

„Wo die wilden Kerle wohnen“

Die Familienoper von Oliver Knussen

Junge Zuschauer ab 6 Jahren lädt die Deutsche Oper am Rhein am Sonntag, 4. Februar, um 11.00 Uhr zur Premiere ein: Oliver Knussens fantastische Oper Wo die wilden Kerle wohnen kommt auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses. Sie führt den kleinen Max auf eine Traumreise ins schaurig-schöne Reich der Fantasie. Dort begegnet er den „wilden Kerlen“ – seltsamen Kreaturen, mit denen Max die ungeheuerlichsten Abenteuer erlebt.

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen -Statisterie (Doubles Wilde Kerle), Lavinia Dames (Max), Jule Langeder (Dienstmädchen) © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Wo die wilden Kerle wohnen -Statisterie (Doubles Wilde Kerle), Lavinia Dames (Max), Jule Langeder (Dienstmädchen) © Hans Jörg Michel

Die Welt, die Maurice Sendak in seinem berühmten Kinderbuch beschreibt, hat der britische Komponist Oliver Knussen Anfang der 1980er Jahre in einer expressiven Musik voll leuchtender Klangfarben ausgemalt. Wo die wilden Kerle wohnen ist ein Klassiker der Familienoper des 20. Jahrhunderts geworden– der junge Dirigent Jesse Wong bringt ihn in Düsseldorf zum Klingen. In der turbulenten Inszenierung von Philipp Westerbarkei verwandeln sich die Erwachsenen in Max’ Elternhaus in die Helden seiner Fantasie. Dazu hat Tatjana Ivschina, die seit 2009 alle Familienopern an der Deutschen Oper am Rhein ausstattet, eine feudale Villa als Bühnenbild sowie fantastisch-skurrile Kostüme und Masken entworfen. PMDOR

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Düsseldorf, Ein lyrisch w/irrer Abschied – Hoffmanns Erzählungen, IOCO Aktuell

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

PHANTASTEREI ODER (W)IRRE GEDANKEN

Erst die Franzosen Jules Barbier und Michel Carré formten aus den märchenahen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns (1776 – 1822) ein Libretto, welches wiederum Jacques Offenbach zu seiner großen Oper Hoffmanns Erzählungen leitete.

Albrecht Schneider inspirierten E.T.A. Hoffmann und die letzte Aufführung von Hoffmanns Erzählungen am 10.12.2017 der Rheinoper zu…

Jacques Offenbach aus Sicht von © Albrecht Scheider

Jacques Offenbach aus Sicht von © Albrecht Scheider

PHANTASTEREI ODER (W)IRRE GEDANKEN
IN LYRISCHER MANIER ANLÄSSLICH DER
LETZTEN VORSTELLUNG VON
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
AN DER DÜSSELDORFER RHEINOPER

her hoffmann geht. und kehrt so bald nicht wieder.
nein, nach venedig reist er sicher nicht.
und schmückt auch nicht antonias grab mit flieder.
berlin ist’s ziel. hier trifft er vor gericht
jenen coppelius. den scharlatan.
(und macht aus ihm DEN kriminalroman!)
zunächst jedoch schreibt hoffmann dergestalt
entzückt vom düsseldorfer aufenthalt:

in D. hab ich die damen gern geherzt,
mit männern oft die altstadt aufgesucht,
kritiken hab ich alle leicht verschmerzt,
und jeden tag den u-bahn bau verflucht.
wenn ich es mir jetzt ehrlich überleg,
wär ich viel lieber länger dort geblieben,
denn wagners brünnhild lief mir übern weg….
wir zwei….?? ein paar…?? die bunte hätts beschrieben.
daraus ließ leicht sich ein libretto machen.
hernach bräuchts bloß noch den jacques offenbachen.
 

nur ’ne idee. die wahrheit: hoffmann flieht.
vergeht viel zeit, bis man ihn wiedersieht!?
nur wie?

youtube video: Les Contes d’Hoffmann an der Bayrischen Staatsoper München mit Angela Brower, Diana Damrau, Rolando Villazon und John Relyea

Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Ballett b.34 – Appenzellertänze – Der grüne Tisch, 02.02.2018

Dezember 22, 2017 by  
Filed under Ballett, Deutsche Oper am Rhein, Premieren, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Ballettpremiere  b.34

Martin Schläpfer – Appenzellertänze / Marco Goecke – Le Spectre de la Rose / Kurt Jooss – Der Grüne Tisch

2. Februar 2018 Ein wahres Kleinod aus seiner frühen Schaffensphase als Choreograph sind Martin Schläpfers  Appenzellertänze. Mit dem im Jahr 2000 für das ballettmainz kreierten Stück zeichnet Schläpfer ein feines Bild von seiner Heimat, das es vermag gleichzeitig zu erheitern und tief zu berühren. Was auf den ersten Blick folkloristisch und überdreht daherkommt, offenbart sich bald als tiefgehende Charakter- und Beziehungsstudie. Eine Klangcollage aus regional typischer Streichmusik, Jodeln, Kuhglocken und anderen Alltagsgeräuschen bildet den musikalischen Hintergrund für das mehr als doppelbödige Ballett.

Deutsche Oper am Rhein / Kurt Jooss: Der Grüne Tisch © The Jooss Estate – Ensemble (Die schwarzen Herren) © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Kurt Jooss: Der Grüne Tisch © The Jooss Estate – Ensemble (Die schwarzen Herren) © Gert Weigelt

Aus einem kreativen Wechselspiel von Inspiration und Interpretation entstand Marco Goeckes  Le Spectre de la Rose. Auf Basis der gleichnamigen legendären Vorlage von Mikhail Fokin, der als Begründer des modernen Balletts gilt, schuf Goecke knapp 100 Jahre später im Auftrag von Les Ballets de Monte Carlo in seiner einzigartigen Tanzsprache eine faszinierende Neuinterpretation.

Zum Abschluss des Programms bringt die Compagnie ein Stück auf die Duisburger Bühne, mit dem sie das Publikum im Düsseldorfer Opernhaus vor zwei Jahren in Begeisterung versetzte: Der Grüne Tisch von Kurt Jooss aus dem Jahr 1932 ist das wohl bekannteste getanzte Plädoyer für Menschlichkeit und Pazifismus und zählt bis heute zu den bühnenwirksamsten Meisterwerken des dramatischen Tanztheaters.

Premiere am Freitag, 2. Februar 2018, weitere Vorstellungen im Theater Duisburg: Mi 07.02., 19.30 Uhr | Fr 09.02., 19.30 Uhr | Sa 24.02., 19.30 Uhr | Do 01.03., 19.30 Uhr | Sa 24.03., 19.30 Uhr | Fr 06.04., 19.30 Uhr, Ballettwerkstatt im Theater Duisburg Mi 24.01., 18.30 Uhr, öffentliches Training ab 18.00 Uhr


26.12. – Wolfgang Amadeus Mozart: „Die Zauberflöte“ in der Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ im Theater Duisburg
30.12. – Giacomo Puccini: „Tosca“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Theater Duisburg
03.01. – Gaetano Donizetti: „Don Pasquale“ in der Inszenierung von Rolando Villazón im Opernhaus Düsseldorf
07.01. – Giuseppe Verdi: „Un ballo in maschera“ in der Inszenierung von Stein Winge im Theater Duisburg
19.01. – Giacomo Puccini: „Tosca“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf
20.01. – Giacomo Puccini: „Madama Butterfly“ in der Inszenierung von Joan Anton Rechi im Theater Duisburg
28.01. – PREMIERE Richard Wagner: „Die Walküre“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf
02.02. – BALLETTPREMIERE b.34: Martin Schläpfer – Appenzellertänze / Marco Goecke – Le Spectre de la Rose / Kurt Jooss – Der Grüne Tisch im Theater Duisburg
Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Trauer um Bruce Rankin, IOCO Aktuell, 15.12.2017

Dezember 20, 2017 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, IOCO Aktuell, Personalie

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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 Deutsche Oper am Rhein:  Trauer um Bruce Rankin

Die Deutsche Oper am Rhein trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied, den britischen Tenor Bruce Rankin. In der kommenden Spielzeit hätte er sein 20jähriges Jubiläum im Ensemble des Düsseldorf-Duisburger Hauses gefeiert. Bruce Rankin starb am 11.Dezember 2017 im Alter von 65 Jahren.

Bruce Rankin begann 1986 mit den in England so üblichen „reisenden Operngesellschaften“ seine Opernkarriere als Tenor. Es folgten Engagements an der Wales Opera, der Opera Scotland und der Opera Holland Park.

Nach diesen Engagements an britischen Opernhäusern und 1995  am Theater Bremen kam Bruce Rankin 1998 an die Deutsche Oper am Rhein und wurde in den ersten Spielzeiten durch Partien wie Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly, Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor  oder als Lucio Silla in der gleichnamigen Mozart-Oper bekannt. In den letzten Jahren entwickelte er sich zu einem großartigen Charaktertenor und zeigte ein besonderes Talent für skurrile Figuren, denen er ein unverwechselbares Profil gab. Zuletzt begeisterte er in der tragikomischen Rolle des Fürsten Basil Basilowitsch in Lehárs Der Graf von Luxemburg.

Deutsche Oper am Rhein / In Memoriam Bruce Rankin, hier als Valzacchi im Rosenkavalier der Rheinoper © Matthias Jung

Deutsche Oper am Rhein / In Memoriam Bruce Rankin, hier als Valzacchi im Rosenkavalier der Rheinoper © Matthias Jung

Bruce Rankin starb am 11. Dezember 2017in Düsseldorf im Alter von  65 Jahren. „Der plötzliche Tod von Bruce Rankin trifft uns tief im Herzen “, sagt Generalintendant Christoph Meyer. „Wir verlieren einen großartigen Künstler und einen außergewöhnlich beliebten und geschätzten Kollegen, der mit seiner absoluten Professionalität, seiner großen Sensibilität und seinem feinen britischen Humor stets für eine positive Stimmung im Haus gesorgt hat. Er wird uns sehr fehlen.“ PMDOR

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