Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere: DER ROSENKAVALIER, 12.10.2014

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen ©  Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

DER ROSENKAVALIER von Richard Strauss

In der Regie von Maximilian von Mayenburg

Im Jahr des 150. Geburtstags von Richard Strauss eröffnet Theater&Philharmonie Thüringen den Premieren-Reigen der Spielzeit 2014/2015 im Großen Haus des Landestheaters Altenburg am 12. Oktober mit dessen bis heute beliebtester und meistgespielter Oper „Der Rosenkavalier“. Die Vorstellung beginnt 18 Uhr.

Generalmusikdirektor Laurent Wagner übernimmt die musikalische Leitung. Die Inszenierung wurde mit Maximilian von Mayenburg einem jungen vielversprechenden Regisseur übertragen. Das Bühnenbild entwirft Vinzenz Gertler, die Kostüme Gabriele Jaenecke.

Anne Preuß gestaltet die Partie der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, Tobias Pfülb als Gast aus München gibt den Baron Ochs auf Lerchenau. Mit Amira Elmadfa (Octavian, genannt Quinquin), Akiho Tsujii (Sophie, Faninals Tochter), Judith Christ (Annina, seine Begleiterin) und Jeon Jueun (Der Haushofmeister bei Faninal/ Ein Sänger) stellen sich vier neu engagierte Mitglieder des Musiktheaterensembles vor. In weiteren Partien: Johannes Beck (Herr von Faninal), Sin Ae Choi aus dem Thüringer Opernstudio (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Mark Bowman-Hester (Valzacchi, ein Intrigant), Andreas Drescher a.G. (Ein Polizeikommissar/ Ein Notar), Günter Markwarth a.G. (Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin/Ein Wirt). Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

Hofmannsthal (1874-1929) siedelt seine Komödie in Wien zu Zeiten Maria Theresias an und spart nicht an barock-derber Komik und Erotik. Strauss (1864-1949) schrieb darauf eine kongeniale Musik, die dem opulenten Orchester subtile, durch den Wiener Walzer inspirierte, jede Empfindung nachmalende Klänge entlockt. Die Uraufführung 1911 an der Dresdner Hofoper wurde ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg.

Nach einer Liebesnacht werden die Marschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian vom Baron Ochs von Lerchenau überrascht. Octavian entgeht der Entdeckung nur, indem er sich als Zofe verkleidet. Der Baron erbittet von der Marschallin einen Kavalier, der seiner zukünftigen Frau Sophie zur Verlobung eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, der vom Baron unerkannt bleibt und gleichzeitig als „Mariandl“ erotischen Eindruck auf ihn macht. Als Rosenkavalier begegnet Octavian Sophie. Diese gesteht Octavian, dass sie den Baron nicht heiraten möchte. Als Octavian dies gegenüber dem Baron äußert, kommt es zum Duell und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf …

Maximilian von Mayenburg wurde in München geboren. Er studierte zunächst Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, u.a. bei Alexander Vinogradov und Prof. Thomas Quasthoff. Bereits zu Beginn seines Studiums wurde er 2004 von Christoph Schlingensief als Sänger und Darsteller für die Produktion “Kunst und Gemüse A. Hipler” an der Berliner Volksbühne verpflichtet, die 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Im Mai 2011 entstand in Eigenproduktion eine Inszenierung von Webers Freischütz im Heimathafen Neukölln (ehem. Saalbau) und im Sommer feierte eine Inszenierung des Ring des Nibelungen in einer eigenen Fassung für Kinder bei den Bayreuther Festspielen Premiere. Diese vielbeachtete Fassung wurde 2013 an der Oper Leipzig im Rahmen des Wagnerjahres nachgespielt.

Im Dezember 2012 folgte eine Inszenierung von Wolfgang Mitterers “Das tapfere Schneiderlein” an der Werkstattbühne der Staatsoper im Schillertheater Berlin.

Im selben Jahr gewann Maximilian von Mayenburg den neuen Regiewettbewerb der Deutschen Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“ in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern und dem Festspielhaus Baden-Baden und inszenierte dort mit großem Erfolg die Kammeroper “Cendrillon” von Pauline Viardot im Rahmen der Osterfestspiele.

Mit “The King’s Speech” von David Seidler (der Stückvorlage zu dem gleichnamigen Spielfilm) inszenierte Maximilian von Mayenburg in der Spielzeit 2013/14 am Theater Baden-Baden erstmals für das Schauspiel.

Bei der alljährlichen Kritikerumfrage im Jahrbuch der Zeitschrift OPERNWELT wurde Maximilian von Mayenburg 2013 von zwei Redaktionen für die Produktion “Cendrillon” (Osterfestspiele Baden-Baden 2013) als “bester Nachwuchskünstler” der Saison nominiert.  Er ist der jüngere Bruder des Autors und Dramaturgen Marius von Mayenburg.

Zum THEATERFRÜHSTÜCK lädt Chefdramaturg Felix Eckerle mit dem Regieteam am
5. Oktober, 11.00 Uhr, ins Große Haus des Landestheater Altenburg ein. Dort können Interessierte bei freiem Eintritt bereits erste Eindrücke gewinnen und musikalische Kostproben genießen.

Premiere in Altenburg 12. Oktober, 18 UhrWeitere Vorstellungen in Altenburg nur am 16. Okt. 14.30 Uhr und 31. Okt. 18.00 Uhr

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Premiere in Gera am 24. April 2015, 19.00 UhrWeitere Vorstellungen in Gera: 26. April, 9. Mai, 5. und 7. Juni 2015

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Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Das tapfere Schneiderlein, 03.11.2012

Oktober 10, 2012 by  
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Staatstheater Kassel

Im  tif – Theater im Fridericianum

Das tapfere Schneiderlein

Kinderoper nach den Brüdern Grimm, ab 5 Jahren

Von Wolfgang Mitterer, Text: Helga Utz.  Musikalische Leitung und Keyboard: Giulia Glennon, Inszenierung: Espen Fegran, Bühne und Kostüme: Ursula Kriegel, Dramaturgie: Ursula Benzing

Mit Johannes An (Das tapfere Schneiderlein), Runette Botha (Marmeladeverkäuferin / Königstochter), Giulia Glennon (Musiker), Jürgen Appel a. G. (Ratgeber 1/ Riese 1/ Einhorn), Thomas Bockelmann (König), Espen Fegran (Ratgeber 2, Riese 2, Wildschwein), Heiko Pape (Musiker, Kontrabass)

Premiere: Samstag, 3. November, 15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

Nächste Vorstellungen: 8.11. (11Uhr), 11.11. (15 Uhr), 16. und 27. 11. (11 Uhr)

Dieser Schneider kann weit mehr als Wams, Jacke und Hose nähen. Sieben auf einen Streich hat er erschlagen! Es waren zwar nur Fliegen, aber das tut ja nichts zur Sache. Schnell verschafft er sich Respekt als tapferer Held und ist schon drauf und dran, die Prinzessin zu erobern. So schlau wie originell nimmt er es dabei mit allen auf, die sich ihm in den Weg stellen: Seien es die beiden Riesen, das rabiate Wildschwein oder das eingebildete Einhorn.

Was der fidele Kerl obendrein ganz hervorragend kann (und die Brüder Grimm noch nicht wissen konnten), ist singen. Wolfgang Mitterer, einer der bedeutendsten zeitgenössischen österreichischen Komponisten und ein Pionier experimentell-elektronischer Musik, hat das bekannte Märchen 2006 im Auftrag der Wiener Taschenoper zu einer Kinderoper vertont: Da summen die Fliegen, zwitschern die Vögel, da grunzt das Wildschwein, es ertönt das Geschnarche der Riesen, die Hochzeitsglocken läuten, und das humorvolle Libretto von Helga Utz tut ein übriges. Als Orchesterbegleitung genügen ein Keyboard, Samples und ein Kontrabass.

Espen Fegran lässt in seiner Inszenierung zusammen mit Ausstatterin Ursula Kriegel eine bunte Märchenwelt entstehen, in der aus Schatten ganz plötzlich Schloss und Baum und Kapelle werden.

„Das tapfere Schneiderlein“ ist geeignet für alle ab 5 Jahren.

Pressemeldung Staatstheater Kassel