Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Zarzuela Luisa Fernanda im Meiniger Hof, 06.01.2018

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Theater Rudolstadt

Theater Nordhausen

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Angelos Samartzis (Javier Moreno) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Angelos Samartzis (Javier Moreno) © Roland Obst

Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba

Zarzuela (Comedia lirica in drei Akten)

Musik Federico Moreno Torroba, Libretto Federico Romero und Guillermo Fernandez-Shaw

  Premiere  6. Januar 2018, Meiniger Hof, Saalfeld, weitere Vorstellungen 14.1.; 31.0.; 10.3.; 13.3.2018

Mit einer verwickelten wie leidenschaftlichen Liebesgeschichte und temperamentvollen Melodien wartet die spanische Operette Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba auf. Am 6. Januar feiert sie im Meininger Hof Saalfeld als Kooperation zwischen Theater Rudolstadt und Theater Nordhausen Premiere.

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - Angelos Samartzis (Javier Moreno), Sabine Noack (Luisa Fernanda) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – Angelos Samartzis (Javier Moreno), Sabine Noack (Luisa Fernanda) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - hinten v. li. Angelos Samartzis (Javier Moreno), Zinzi Frohwein (Herzogin Carolina), vorne v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – hinten v. li. Angelos Samartzis (Javier Moreno), Zinzi Frohwein (Herzogin Carolina), vorne v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando) © Roland Obst

Die Handlung führt mitten in die Wirren der spanischen Revolution von 1868. Luisa  Fernanda liebt zwar Javier Moreno, einen etwas flatterhaften, karrieregeilen Kavallerieoberst, wird aber zugleich von Vidal Hernando umworben. Als Javier sie um der Karriere willen verlässt und nach der Rückkehr mit Herzogin Carolina anbandelt, verlobt sich Luisa trotzig mit dem ehrenhaften, gutmütigen Gutsbesitzer Vidal. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung für seine Untreue zu bitten … Untröstlich und innerlich zerrissen schickt Luisa ihn zum Teufel. Dennoch spürt Vidal die tiefe Liebe der beiden. Todunglücklich löst er die Verlobung und lässt Luisa mit Javier ziehen.

Torrobas Luisa Fernanda ist mit 10.000 Aufführungen in Spanien und Südamerika eine der erfolgreichsten spanischen Operetten, auch Zarzuela genannt. Nicht zuletzt die Gesamtaufnahme mit Placido Domingo in der Rolle des Vidal Hernando zeugt von Luisa Fernandas großem Erfolg. Musikalisch lebt das Werk von gefühlvollen Romanzen, temperamentvollen Rhythmen, innigen Duetten und schmeichelnden Tänzen, in die viel von der Tradition spanischer Volkslieder, aber auch der französischen Opéra comique und italienischen Verismo-Oper eingeflossen ist.

Im Meininger Hof Saalfeld kommt Luisa Fernanda in einer halbszenischen Inszenierung des gebürtigen Spaniers Alfonso Romero Mora auf die Bühne. Die Kostüme stammen von Gabriela Salaverri. Zu erleben ist das Sängerensemble des Theaters Nordhausen zusammen mit den Thüringer Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder. In den Hauptrollen singen Sabine Noack, Manos Kia, Emma Moore und Angelos Samartzis.

Deutsch Stefanie Gerhold, Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Alfonso Romero Mora, Kostüme: Gabriela Salaverri

 Es singen: Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando), Emma Moore (Herzogin Carolina), Angelos Samartzis (Javier Moreno), Uta Haase (Mariana), Marian Kalus (Aníbal), Anja Daniela Wagner (Rosita), Hans Burkia (Don Florito), Jens Bauer (Nogales), Thomas Kohl (Bizco Porras), Anna Baranowska (Händlerin), David Johnson (Händler), Marvin Scott (Der Savoyarde), Yavor Gencher (Don Lucas), Jung-Uk Oh (Ein Hauptmann, 1. Jüngling), Dimitar Rader (Mann aus dem Volk)

Auf die Premiere am Samstag, 6. Januar, um 19.30 Uhr folgen Aufführungen am Sonntag, 14. Januar und Dienstag, 30. Januar, jeweils 15 Uhr. Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Für Besucher aus Rudolstadt ist zudem zu allen Aufführungen ein kostenfreier Bustransfer eingerichtet. PMThRu

 

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Salome von Richard Strauss, 08.04.2017

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Salome - Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Salome – Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Salome von Richard Strauss

Halbszenische Aufführung in Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Premiere 8. April – Im Meininger Hof in Saalfeld, weitere Vorstellungen am 11.4. und 28.4.2017

Ekstatischer Liebeswahn

Große Strauss-Oper Salome feiert im Meininger Hof in Saalfeld Premiere

Mit einer überbordenden Orchesterbesetzung und einer Klangsprache, die emotionale Extreme wie Liebe, Hass oder Begehren auslotet, ist die Oper Salome von Richard Strauss ein Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters. Am Samstag, dem 8. April, um 19.30 Uhr feiert sie in Kooperation mit dem Theater Nordhausen im Meininger Hof in Saalfeld Premiere. Es spielen die Thüringer Symphoniker unter der musikalischen Leitung ihres Chefdirigenten Oliver Weder.

Theater Rudolstadt / Salome - Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Salome – Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Der Oper liegt die berühmte Bibel-Geschichte von Johannes dem Täufer zugrunde. Jochanaan wird – obwohl Gefangener ihres Vaters Herodes – von der verwöhnten Prinzessin Salome begehrt. Doch der asketische Prophet weist ihre Liebe brüsk zurück, was ihre Begierde nach seinem Körper noch stärker entflammen lässt. Anders reagiert der lüsterne Herodes. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, serviert in einer Silberschüssel. Im ekstatischen Wahn küsst sie seine Lippen, bevor der entsetzte Herodes ihren Tod befiehlt.

Der biblische Stoff hatte bereits Künstler aller Couleur zur Auseinandersetzung angeregt, bevor Richard Strauss auf ihn aufmerksam wurde. In seiner Version von Salome, die auf der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde basiert, wurde aus dem Stoff schließlich ein musikalisches Seelendrama, das mit einem geradezu rauschhaften Orchesterklang zwischen feinem Psychogramm und hemmungsloser Ekstase changiert und in Salomes Bedürfnis nach Liebe und Aufmerksamkeit zugleich höchst menschlich bleibt.

Es singen: Herodes: Karsten Münster / Herodias: Anja Daniela Wagner / Salome: Majken Bjerno / Jochanaan: Yoontaek Rhim / Narraboth: Angelos Samartzis / Ein Page der Herodias: Sabine Noack / 1. Jude: Marian Kalus / 2. Jude: David Johnson / 3. Jude: Dimitar Radev / 4. Jude: Marvin Scott / 5. Jude: Yavor Genchev / 1. Nazarener: Manos Kia / 2. Nazarener: Paul Kroeger / 1. Soldat: Thomas Kohl / 2. Soldat: Jens Bauer / Ein Cappadocier: Jung-Uk Oh / Ein Sklave: Brigitte Roth

Die szenische Einrichtung stammt von Anette Leistenschneider, der Opernchefin in Nordhausen, und die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich. In den Hauptrollen dieser halbszenischen Aufführung sind Majken Bjerno als Salome und Yoontaek Rhim als Jochanaan zu erleben.

Karten gibt es für die Premiere am 8. April sowie für die nächsten Aufführungen am 11. April, um 15 Uhr, am 28. April, um 19.30 Uhr an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters und telefonisch unter 03672/422766. PMThRu

 

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere RIGOLETO, 04.10.2014

September 23, 2014 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt, Großes Haus © Friederike Lüdde

Premiere:  Rigoletto von Giuseppe Verdi

Libretto von Francesco Maria Piave

Theater Rudolstadt / Rigoletto  ©Tilmann Graner

Hohn und Spott schüttet der Hofnarr Rigoletto über seine Mitmenschen aus. Er lacht immer zuerst, und Mitleid kennt er nicht. Giuseppe Verdi widmete diesem Narren eine ganze Oper und schuf eines der bekanntesten Musiktheaterstücke der Welt. Am Samstag, 4. Oktober, um 19.30 Uhr feiert Rigoletto in der Regie von Katharina Thoma und unter dem Dirigat von Oliver Weder im Großen Haus des Theaters Rudolstadt Premiere. Es singen die Sänger des Theaters Nordhausen, begleitet von den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt.

Zurückhaltung gehört nicht zu den Stärken des Herzogs von Mantua und seines buckeligen Hofnarren Rigoletto. Der Regent zerrt eine Schönheit nach der anderen ins Bett – kein Rock ist vor ihm sicher. Sein Narr verspottet und demütigt zudem die Unglücklichen ohne Erbarmen und Unterlass. Doch die Opfer am Hofe des Herzogs lassen sich dieses Verhalten nicht mehr länger gefallen und schwören Rache. Als Ziel hat sich die Meute Gilda ausgesucht – Rigolettos abgöttisch geliebte, vor dem Herzog streng verborgene Tochter. Es entwickelt sich ein tödliches Verwirrspiel, an dessen Ende der Narr keinen Grund mehr zum Lachen hat.

Theater Rudolstadt / Rigoletto  ©Tilmann GranerGiuseppe Verdis dramatische Oper beruht auf dem Werk Le roi s’amuse (Der König amüsiert sich) von Victor Hugo und stand vor seiner Uraufführung 1851 kurz davor, durch die Zensur verboten zu werden. Grund dafür war vor allem die Darstellung des Regenten als lüsternen Verführer. Um dem drohenden Verbot zu entgehen, taufte Francesco Maria Piave – der Librettist der Oper – einfach den Herrscher um. Diese Umbenennung sicherte die Uraufführung. Verdis erstes Meisterwerk war zur damaligen Zeit schon ein Erfolg beim Publikum, in den letzten gut 160 Jahren hat sich daran nichts geändert. Allem voran die Balladen, Arien und Duette der Oper sorgen mit ihren einprägsamen, reichen Melodien für den hohen Wiedererkennungswert von Rigoletto und begründeten den Weltruhm des Komponisten.

Die Inszenierung des Vater-Kind-Dramas liegt bei Katharina Thoma, die feste Regisseurin am Theater Dortmund ist und bereits mehrere Preise für ihre Arbeiten gewann. Die Bühne gestaltete Julia Müer, und die Kostüme entwarf Barbara Häusl. In den Hauptrollen sind Raffaele d’Ascanio als Herzog von Mantua, Kai Günther als Rigoletto und Elena Puszta als Gilda zu erleben.

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Inszenierung: Katharina Thoma
Bühne: Julia Müer, Kostüme: Barbara Häusl
Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Es singen: Raffaele d’Ascanio (Der Herzog von Mantua), Kai Günther (Rigoletto), Elena Puszta (Gilda), Florian Kontschak (Sparafucile), Anja Daniela Wagner (Maddalena), Mary Elizabeth Osborne (Giovanna), Thomas Kohl (Der Graf von Monterone), Laurence Meikle (Marullo), Marian Kalus (Matteo Borsa), Yoontaek Rhim (Der Graf von Ceprano), Brigitte Roth (Die Gräfin), Jung Uk Oh (ein Gerichtsdiener), Katharina Blum (ein Page der Herzogin)

Pressemeldung Theater Rudolstadt

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere ANDRÉ CHÉNIER, 27.04.2013

April 13, 2013 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt, Großes Haus © Friederike Lüdde

Liebesgeschichte inmitten der Französischen Revolution 

Premiere für Umberto Giordanos Oper „André Chénier“ 

Premiere am 27. April 2013, Großes Haus
 
Musikalische Leitung: Oliver Weder Regie: Toni Burkhardt Bühne: Wolfgang Kurima  Rauschning Kostüme: Udo Herbster
 
Es singen: Sabine Mucke / Brigitte Roth / Anja Daniela Wagner / Yavor Genchev / Kai Günther / David Johnson / Marian Kalus / Thomas Kohl / Hugo Mallet / Yoontaek Rhim / Chang Xu / Gustavo Zahnstecher und Susanne Vetter (Harfe)
 
Thüringer Landestheater Rudolstadt / André Chénier_Ensemble  ©Tilmann Graner»Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« wollte die Französische Revolution erreichen. Doch unter der grausamen Herrschaft von Robespierre wandte sich die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft für viele Franzosen ins Gegenteil. Vor diesem dramatischen Hintergrund erzählt Umberto Giordanos Oper »André Chénier« eine ergreifende Liebesgeschichte. Bei der Premiere am Samstag, 27. April, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theater Rudolstadt singt das Ensemble des Theaters Nordhausen, musikalisch begleitet von den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt unter der Leitung von Oliver Weder.
 
Thüringer Landestheater Rudolstadt / André Chénier_Hugo Mallet (André Chénier), Ensemble  ©Tilmann GranerHistorische Fakten bilden die Grundlage für die Handlung der Oper: Der Pariser Dichter André Chénier hat wirklich gelebt und fiel der Französischen Revolution zum Opfer. Sein politisches Engagement wird in der Oper mit einer ergreifenden, tragischen Liebesgeschichte verknüpft: Auf dem Landsitz der Familie Coigny begegnet der junge revolutionäre Schriftsteller Maddalena, der adligen Tochter des Hauses. Doch auch Gérard, der Diener der Coignys, liebt Maddalena. Als er fünf Jahre später unter der Schreckensherrschaft von Robespierre zum Sekretär der neuen Republik wird, bezichtigt er seinen Nebenbuhler der Konterrevolution und erreicht damit dessen Verurteilung zum Tode. Aus Liebe besteigt auch Maddalena den Karren zum Schafott … Mitreißende Arien und Duette sowie eine Musik, die reich ist an Tänzen, Märschen und Revolutionsklängen, verleihen der Oper ihren einzigartigen Charakter.
 
Toni Burkhardt, der Oberspielleiter des Theaters Nordhausen, führte Regie; Wolfgang Kurima Rauschning und Udo Herbster zeichnen für Kostüme und Bühnenbild verantwortlich. In den Hauptpartien sind Hugo Mallet, Sabine Mucke und Kai Günther zu erleben.
 
Karten sind an allen Vorverkaufsstellen oder an der Theaterkasse unter der Telefonnummer 03672/422766 erhältlich.
Weitere Vorstellungen beginnen am 04., 10. und 24. Mai um 19:30 Uhr sowie am 07., 26. und 28. Mai um 15 Uhr.
 
 
Pressemeldung Thüringer Landestheater Rudolstadt

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