Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere DIE SIZILIANISCHE VESPER, 20.01.2018

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

DIE SIZILIANISCHE VESPER
Giuseppe Verdi
Premiere Sa., 20.01.2017 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Die Grand Opéra Die Sizilianische Vesper am Mainfranken Theater

Nach der erfolgreichen Produktion der Hugenotten im Oktober 2016 setzt das Mainfranken Theater mit der Sizilianischen Vesper die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“ fort. Die Premiere von Verdis Oper ist am 20. Januar, in der unter anderem die beiden Hugenotten-Stars Claudia Sorokina und Uwe Stickert erneut am Mainfranken Theater zu erleben sind.

Als „Sizilianische Vesper“ wird die Ostern 1282 in Palermo auf Sizilien ausgebrochene Erhebung gegen die französische Herrschaft unter Karl I. bezeichnet. Der Widerstandskämpfer Henri ist in Herzogin Hélène verliebt, deren Bruder vom französischen Gouverneur Guy de Montfort getötet wurde. Hélène möchte Henris Liebe erwidern, wenn dieser den Tod ihres Bruders rächt. Gemeinsam mit Jean de Procida wollen sie den Umsturz in Sizilien herbeiführen. Henri erfährt durch Montfort, dass dieser in Wahrheit sein Vater ist. Während eines Maskenballs verhindert Henri einen Anschlag auf Montfort, die Revolutionäre werden verhaftet. Um weiteres Blutvergießen zu verhindern, setzt Montfort zum Zeichen des Friedens die Eheschließung zwischen Henri und Hélène an. Doch die Hochzeitsglocken dienen als Signal für das von Procida in die Wege geleitete Gemetzel an den Franzosen – die „Sizilianische Vesper“ nimmt ihren Lauf.

Hugenotten-Stars kehren an das Mainfranken Theater zurück Mit der Sizilianischen Vesper setzt das Mainfranken Theater die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“  fort, die im Oktober 2016 mit Giacomo Meyerbeers Hugenotten begonnen wurde. Im Mainfranken Theater ist Verdis selten zu sehende Historienoper ab dem 20. Januar  in der französischen Originalfassung zu erleben. Für die Würzburger Neuinszenierung zeichnet der in New York geborene US-Amerikaner Matthew Ferraro als Regisseur und Bühnenbildner verantwortlich. Als Herzogin Hélène und Sizilianer Henri kehren Claudia Sorokina und – erstmals überhaupt in einer Verdi-Partie – Uwe Stickert als Gäste ans Mainfranken Theater zurück. Die beiden hatten als Königin Marguerite beziehungsweise Raoul de Nangis das Hugenotten-Ensemble in der vergangenen Saison zu einem Triumph geführt. Als Jean Procida ist erstmals der junge Bass Igor Tsarkov als neues Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters auf der Bühne im Großen Haus zu erleben.
Exklusive Einblicke: Matinee und „99- Die öffentliche Probe“

Vor der Premiere am 20. Januar bietet das Mainfranken Theater bereits vorab erste Einblicke in seine neue Opernproduktion. Am 14. Januar findet eine Matinee zur Inszenierung statt. Im Rahmen des Formats „99- Die öffentliche Probe“ haben außerdem alle Opernfreunde die Chance, am Montag, dem 15.1., den ersten Teil der Bühnenorchesterprobe zu besuchen. Vor der Probe, die ohne Kostüm und Maske stattfindet, gibt es eine kurze Werkeinführung zum Stück. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr an der Kasse des Theaters. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten sind nur am Tag der Veranstaltung und nur solange der Vorrat reicht ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.


DIE SIZILIANISCHE VESPER (LES VÊPRES SICILIENNES)
(Aufführung in französischer Sprache)

Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie und Bühne: Matthew Ferraro
Kostüme: Carola Volles
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Björn Beyer, Aldo di Toro, Mathew Habib, David Hieronimi, Federico Longhi, Barbara Schöller, Yong Bae Shin, Claudia Sorokina, Uwe Stickert, Anton Tremmel, Igor Tsarkov, Taiyu Uchiyama

Philharmonisches Orchester Würzburg
Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg
Komparserie des Mainfranken Theaters

Premiere: Sa., 20.1.18 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Weitere Termine:
15:00 Uhr: 8.4. | 24.6.
19:30 Uhr: 24.1. | 7.2. | 9.2. | 2.3. | 13.3. | 24.3. | 19.4. | 9.6. | 28.6. | 7.7. | 27.7.

Pressemeldung Mainfrankentheater Würzburg

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Rostock, Volkstheater, Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán, IOCO Kritik, 20.12.2107

Dezember 20, 2017 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Operette, Volkstheater Rostock

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán

„Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht …“

Von Thomas Kunzmann

… „Das ist die Liebe, die dumme Liebe“, „Machen wir’s den Schwalben nach“ – die Evergreens aus Emmerich Kálmáns erfolgreichster Operette  tönten 2017 in mehr als 10 deutschen Städten. Mehrmals wurde das Werk verfilmt, unter anderem mit Marika Rökk und Johannes Heesters, aber auch mit Anna Moffo und René Kollo. Jetzt kam die Neustrelitzer Inszenierung von Stephan Brauer aufgefrischt und neu besetzt nach Rostock ans Volkstheater. Lediglich den Diener Miksa (Christoph Deuter) brachte Brauer mit.

Dass in Rostock eher große Titel Publikumsmagneten sind, ist nicht neu. Nicht nur die Premiere und die ersten beiden Vorstellungen sind so gut wie ausverkauft, auch die anderen der insgesamt acht angesetzten Termine sind schon ungewöhnlich gut gebucht, noch ehe das erste Bild oder gar eine Kritik zu lesen war. Amüsement? Läuft!

Volkstheater Rostock / Die Csárdásfürstin - hier Claudia Sorokina als Sylva Varesku und Roman Martin als Graf Boni Káncsiánu © Thomas Hätzschel

Volkstheater Rostock / Die Csárdásfürstin – hier Claudia Sorokina als Sylva Varesku und Roman Martin als Graf Boni Káncsiánu © Thomas Hätzschel

Der Adelige Edwin will die Sensation des Varietés, die „Csárdásfürstin“ Sylva Varescu heiraten, was seine Eltern unbedingt zu verhindern gedenken. Schließlich wäre er bereits mit Comtesse Stasi verlobt.

Angestaubte Operette für ein überaltertes Publikum? Mitnichten! Brauer verpasst dem Stück eine wohltuende Frischzellenkur, indem er den Kitsch mit Bravour umschifft und durch feinsinnigen bis deftigen Humor ersetzt. Die Handlung, verlegt ins Savoy der 30er Jahre, baut dennoch auf den Wiener Charme, gespickt mit etwas Lokalkolorit, wenn Silva Varescu den Zug nach Triest besteigen will, um von dort mit AIDA nach Amerika zu reisen. Schon das übergroße Portrait der Hauptdarstellerin ziert ein knallroter Kussmund, der an das Logo der Rostocker Reederei erinnert. Oder der Zigeuner-Primas, der passend mit einem aus Bukarest stammenden Geiger der Norddeutschen Philharmonie besetzt wird. Die charmant-witzigen Dialoge verdichtet Brauer zu slapstickartiger Komik, bei der der die Handlung vorantreibende Graf einen exzellenten Michael „Boni“ Herbig abgibt. Gummibärchen inklusive.

Claudia Sorokina besticht bei ihrem Rostocker Debüt als Titelheldin mit glockenhellem Sopran und souveräner Sicherheit in den Höhen, wobei ihr die intimen Szenen mehr zu liegen scheinen denn die feurigen Auftritte. In den Duetten passt sich James J. Kee als Edwin ihr angenehm an, lediglich in seinen Soloarien schmettert er wie gewohnt – zur allgemeinen Freude des Publikums.

Schon mehr als 20 Jahre singt Roman Martin den Grafen Boni und glänzt als routinierter Entertainer. Wie er tanzt, steppt und schauspielert, wie er das gesamte Ensemble mit seiner Spielfreude mitreißt, das ist den Besuchern regelmäßig einen Extra-Applaus wert. Ebenbürtig agiert die mannstolle Komtesse Stasi (Katharina Kühn), die den Ränkespielen nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch ordentlich etwas entgegenzusetzen hat. Grzegorz Sobczak als Feri von Kerekes kann nach Peter Mihailow (Zar und Zimmermann) und Dandini (Aschenputtel) sein komödiantisches Talent voll ausleben und überzeugt mit geradlinigem Bariton erneut das Rostocker Publikum. Präzision ebenso beim kleinen Opernchor (Einstudierung Frank Flade), die Einsätze kommen punktgenau, harmonisch und rhythmisch sauber.

Volkstheater Rostock / Die Csárdásfürstin - hier Roman Martin und das Ensemble © Thomas Hätzschel

Volkstheater Rostock / Die Csárdásfürstin – hier Roman Martin und das Ensemble © Thomas Hätzschel

Auch nach über 100 Jahren ist die Oberflächigkeit der Spaßgesellschaft am Rande des Abgrunds, die vorgetäuschte heile Glitzerwelt der Kunst und die voyeuristische Skandal-Gier der Öffentlichkeit ohne echte Anteilnahme  hochaktuell. Das Verhältnis zwischen den Reichen und Schönen zu den aufstrebenden Sternchen betrachtet man indes dieser Tage zusätzlich etwas argwöhnisch. Dagegen bleiben tiefe Gefühle naturgemäß eher auf der Strecke. Die Bühne von Manfred Breitenfellner ist von einem Schachbrettmuster geprägt und deutet sowohl das spielerische, als auch die strategische Ausgefeiltheit der Intrigen an. Und wenn man nichts hineininterpretieren möchte, dann lässt man sich einfach prächtig unterhalten: Kopf aus! Es lebe die Show!

Volker M. Plangg am Pult ist ausgewiesener Experte für die leichte Muse und führt die Norddeutschen Philharmonie exzellent durch die an Tempiwechseln reiche Partitur. Die stücktypische, fast übertriebene Dynamik kann schon mal dazu führen, dass der Taktstock in der ersten Reihe landet.

Für die nötige Spritzigkeit in den revueartigen Szenen sorgt die Tanzcompagnie. Einmal mehr sollte dem Rostocker Publikum klar geworden sein, welch Verlust mit deren Abwicklung Ende der Saison 2018/19 einherginge.

Die  Csárdásfürstin am Volkstheater Rostock –  weitere Termine 03. Dezember 2017, 15:00 Uhr,  Donnerstag. 07. Dezember 2017, 15:00 Uhr,  Samstag, 16. Dezember 2017, 19:30 Uhr, Donnerstag, 23. Dezember 2017, 18:00 Uhr, Samstag, 25. Dezember 2017, 18:00 Uhr

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Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans, Januar – Februar 2018

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Höhepunkte des Spielplans – Januar und Februar 2018


 Drei Choreografien an einem Abend: Laboratorium Tanz

Das Format Laboratorium Tanz findet auch in der aktuellen Saison seine Fortsetzung. Ab dem 18. Januar werden wieder drei Tanzsequenzen gezeigt, für die Tänzer aus der Ballettcompagnie als Choreografen verantwortlich zeichnen. Cara Hopkins’ Metamorphosis verhandelt das Schicksal eines Menschen, der im falschen Körper gefangen ist. Ihre Choreografie wird durch die live am Klavier gespielte Musik von Paul Child begleitet, der Songs der Kultband Radiohead verarbeitet. Brief, case, eine Arbeit von Alessandro Giovine, betrachtet die menschliche Sehnsucht nach Vollkommenheit und Liebe. Leonam Santos’ Feminae schließlich thematisiert die Rolle der Frau im Wandel der Zeit. Laboratorium Tanz wird nicht nur in der Kammer des Mainfranken Theaters, sondern auch auf der Landesgartenschau Würzburg 2018 zu erleben sein.


Grand Opéra am Mainfranken Theater:  Die Sizilianische Vesper

Mit der Sizilianischen Vesper setzt das Mainfranken Theater die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“  fort, die im Oktober 2016 mit Giacomo Meyerbeers Hugenotten begonnen wurde. Im Mainfranken Theater ist Verdis selten zu sehende Historienoper ab dem 20. Januar  in der französischen Originalfassung zu erleben.  Als „Sizilianische Vesper“ wird die Ostern 1282 in Palermo auf Sizilien ausgebrochene Erhebung gegen die französische Herrschaft unter Karl I. bezeichnet.  Für die Würzburger Neuinszenierung zeichnet der in New York geborene US-Amerikaner Matthew Ferraro als Regisseur und Bühnenbildner verantwortlich. Als Herzogin Hélène und Sizilianer Henri kehren Claudia Sorokina und – erstmals überhaupt in einer Verdi-Partie – Uwe Stickert als Gäste ans Mainfranken Theater zurück. Die beiden hatten als Königin Marguerite beziehungsweise Raoul de Nangis das Hugenotten-Ensemble in der vergangenen Saison zu einem Triumph geführt. Als Jean Procida ist erstmals der junge Bass Igor Tsarkov als neues Ensemblemitglied des Mainfranken Theater auf der Bühne des Großen Hauses zu erleben. Einen exklusiven Einblick bereits vor der Premiere bietet am 15. Januar das Format „99 – Die öffentliche Probe“.


Uraufführung an besonderem Aufführungsort:   Magnolienzeit

Das Rechercheprojekt Magnolienzeit des Mainfranken Theaters in der Regie von Tjark Bernau untersucht die Auswirkungen des 16. März 1945 auf die Identitätsbildung der Stadt Würzburg. Die Produktion folgt den verbliebenen Spuren der Zerstörung und befragt unterschiedliche Geschichten des Neubeginns. In Kooperation mit der Universität Würzburg inszeniert das Mainfranken Theater den Stoff ab dem 8. Februar im Max-Stern-Keller, dem historischen Kellergewölbe der Alten Universität.


Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert schrieb sein berühmtes Kriegsheimkehrer-Drama Draußen vor der Tür  im Spätherbst 1946 in nur wenigen Tagen. Heute gilt es als eines der bedeutendsten Theaterwerke der Nachkriegs-Trümmer-Literatur und feiert auf der Bühne des Mainfranken Theaters Premiere  am  10. Februar. Die Handlung spielt  in Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Unteroffizier Beckmann, 25 Jahre alt, kehrt 1945 mit einem zerschossenen Knie und von Albträumen geplagt in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Er ist verantwortlich für den Tod seiner Untergebenen. Die Stadt liegt in Trümmern, Beckmanns Frau hat einen anderen Mann, und sein einjähriger Sohn ist Opfer eines Bombenangriffs geworden. Auch Beckmanns Selbstmordversuch scheitert, denn die Elbe will ihn nicht: Sie wirft ihn in Blankenese zurück an den Strand. Während er auf verschiedene Vertreter der Nachkriegsgesellschaft trifft, sucht Beckmann weiter vergeblich nach Antworten.


Lesung mit Robert und Angelika Atzorn:  Arthur & Adele

Ein besonderes Highlight kommt mit der Lesung von Angelika und Robert Atzorn am 19. Januar ins Große Haus des Mainfranken Theaters. Das Paar liest  aus einem Briefwechsel und aus detaillierten Tagebucheintragungen einer unbedingten Liebe, die sich – begierig, sehnsüchtig, launisch, abgründig – zwischen dem österreichischen Dramatiker und Arzt ­Arthur Schnitzler (1862 – 1931) und der seinerzeit gefeierten Schauspielerin Adele Sandrock (1863 – 1937) entsponnen hat.


Highlights aus dem Konzertkalender 


Die beliebten Familienkonzerte gehen in die zweite Runde. Am 27. Januar gerät dabei die Märchenwelt aus den Fugen: Mit Musik von Maurice Ravel und Felix Mendelssohn Bartholdy erzählt Das Froschkomplott eine heitere Verwechslungsgeschichte aus der Welt der Märchen.


 3. Sinfoniekonzert 1. – 2. Februar  –  Mozart, Reger, Mendelssohn Bartholdy

Am 10. Februar verspricht das Rathauskonzert ein außergewöhnliches Musikerlebnis im Würzburger Ratssaal. Dieses Gesprächskonzert ermöglicht nicht nur aufgrund de dramaturgischen Begleitung einen intensiven Einblick in die musikalischen Werke. Insbesondere die Innenarchitektur des Saales bietet die besten Voraussetzungen, um den Orchesterklang hautnah zu erleben. Das Publikum sitzt um das Orchester herum, einige Gäste haben sogar die Möglichkeit, zwischen den Musikern Platz zu nehmen und die Musik so aus ihrem Inneren heraus zu erfahren.

Cineasten und Musikliebhaber kommen beim Filmkonzert zu Fritz Langs epischem Meisterwerk Metropolis voll auf ihre Kosten. Während die futuristische Geschichte eine Zweiklassengesellschaft auf Großleinwand gezeigt wird, erklingt aus dem Orchestergraben die originale Filmmusik, live gespielt vom Philharmonischen Orchester – ein Filmgenuss wie in den guten alten Zeiten.


Zum letzten Mal: Dernièren Così fan tutte und Was ihr wollt

Die letzten Gelegenheiten für „eine grandiose Aufführung, in der viele Sonnenstrahlen des Philharmonischen Orchesters und des prächtig harmonierenden Sängersextetts (…) beste Laune hervorzaubern“ (Mannheimer Morgen), bieten sich im Januar, wenn die bei Publikum und Medien gleichermaßen beliebte Inszenierung von Mozarts Così fan tutte letztmals auf dem Spielplan steht (13. und 17. Januar, Dernière am 27. Januar).
Ebenfalls letztmals hebt sich am 18. Februar der Vorhang für das Schauspiel Was ihr wollt  von Shakespeare – eine „herrlich vergnügliche, temporeiche Inszenierung“ (Bayerische Staatszeitung). Im neuen Jahr außerdem noch am 6., 21. und 31. Januar auf dem Programm.


Terminüberblick

99 – Die öffentliche Probe: Die Sizilianische Vesper –>15.1., Premiere: Laboratorium Tanz –>18.1., Lesung: Arthur & Adele mit Angelika und Robert Atzorn –>19.1., Premiere: Die Sizilianische Vesper –>20.1., 2. Familienkonzert: Das Froschkomplott –>27.1., Letztmals: Così fan tutte –> 27.1., 3. Sinfoniekonzert –>1.2. & 2.2.
Uraufführung: Magnolienzeit –>8.2.
Premiere: Draußen vor der Tür –> 10.2.
Rathauskonzert –> 10.2.
Filmkonzert: Fritz  Lang – Metropolis –> 15.2. & 16.2
Letztmals: Was ihr wollt –> 18.2.

Pressemeldung Mainfrankentheater Würzburg

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Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere DIE HUGENOTTEN von Giacomo Meyerbeer, 02.10.2016

September 23, 2016 by  
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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

  DIE HUGENOTTEN von Giacomo Meyerbeer

Premiere So., 2.10.2016 | 18:00 Uhr (Einführung 17:30 Uhr) | Großes Haus, Matinee (im Rahmen des Theaterfests AUFTAKT!): So., 25.9.2016 | 14:30 Uhr | Großes Haus | Eintritt frei, Exklusive Probenöffnung Mo., 26.9.2016 | 17:30 Uhr | Eintritt frei (Einlass nur mit gültiger Zählkarte) , Weitere Termine: 15:00 Uhr: 9.10. | 20.11.2016 18:00 Uhr: 16.10.* | 5.11. | 2.12. | 17.12.2016* | 15.01. | 22.1.* | 17.2.2017 *mit Daniel Magdal

Musikalische Leitung: Enrico Calesso, Regie: Tomo Sugao, Bühne: Julia Berndt
Kostüme: Pascal Seibicke, Dramaturgie: Dr. Berthold Warnecke

Mit: Maximilian Argmann, Bryan Boyce, Anke Hájková Endres, Silke Evers, Daniel Fiolka, Anja Gutgesell, Hyeong-Joon Ha, David Hieronimi, Hiroe Ito, Deuk-Young Lee, Karen Leiber, Daniel Magdal, Tomasz Raff, Barbara Schöller, Claudia Sorokina, Uwe Stickert, Taiyu Uchiyama, Eva Maria Wurlitzer

Philharmonisches Orchester Würzburg, Opernchor und Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg

Spektakuläre Historienoper: – Mit seiner zweiten Grand Opéra Die Hugenotten füllte Giacomo Meyerbeer Zuschauersäle auf der ganzen Welt. Am 2.10. feiert das spektakuläre Werk seine Premiere im Mainfranken Theater Würzburg. Das international besetzte Ensemble wird von der französischen Sopranistin Claudia Sorokina (Marguerite de Valois) und dem deutschen Tenor Uwe Stickert (Raoul de Nangis) angeführt. Für seine Interpretation dieser Partie am Staatstheater Nürnberg erhielt Stickert 2014 gleich drei Nominierungen als Sänger des Jahres.

Giacomo Meyerbeers Werke erlebten einst Aufführungszahlen, die wir heute nur noch vom Broadway-Musical kennen: Die Hugenotten wurden allein in Paris zwischen 1836 und 1936 mehr als 1.100 Mal gespielt. Insbesondere die Epoche zwischen 1830 und 1860 gehörte ganz dem in Deutschland geborenen, in Italien zum Musikdramatiker gereiften und in Paris zum König der Grand Opéra aufgestiegenen Meyerbeer.

Den historischen Hintergrund seines größten Erfolgs, der 1836 uraufgeführten Hugenotten, bilden die scharfen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten im Frankreich des 16. Jahrhunderts. Diese kulminierten am 24. August 1572 in der berüchtigten Bartholomäusnacht mit mehreren tausend Toten.

Die Würzburger Inszenierung liegt in den Händen des jungen japanischen Regisseurs Tomo Sugao, der das historische Geschehen als überzeitliche Fabel begreift. Nach Auftritten in Nürnberg und Nizza schlüpft Uwe Stickert – alternierend mit Daniel Magdal – am Mainfranken Theater zum dritten Mal in die Rolle des hugenottischen Edelmannes Raoul de Nangis. Von der renommierten Fachzeitschrift Opernwelt wurde der international gefragte Tenor für diese Partie im Jahr 2014 gleich dreimal als Sänger des Jahres nominiert.

Fest der Stimmen: Die grandiose Partitur lebt insbesondere von spektakulären Chor- und Massenszenen, die von Julia Berndt (Bühne) und Pascal Seibicke (Kostüme) in opulente Bilder gesetzt werden. Am Pult steht Würzburgs Generalmusikdirektor Enrico Calesso. PMMFTWü

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