Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan JANUAR 2018 – Zauberflöte, Don Carlo..

Dezember 4, 2017 by  
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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

 

Staatsoper Hannover – Spielplan JANUAR 2018

Als dancing conductor errang er im Internet Kultstatus, live kann man ihn in Deutschland augenblicklich nur in Hannover erleben: der amerikanische Dirigent Joseph R. Olefirowicz dirigiert das diesjährige Neujahrskonzert mit Ouvertüren aus der Alten und der Neuen Welt.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt eines der bedeutendsten Opernwerke aller Zeiten in einer Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoper. Frank Hilbrich (zuletzt mit „Lot“ sehr erfolgreich) inszeniert, der neue 1. Kapellmeister Valtteri Rauhalammi dirigiert seine erste Premiere (ab 13.1.).

Eine große Wiederaufnahme beschließt den Monat: nach mehreren Jahren ist Giuseppe Verdis Grand’opéra Don Carlo endlich wieder im Opernhaus zu sehen. In der Inszenierung von Christoph Nel sind u.a. Karine Babajanyan, Khatuna Mikaberidze, Philipp Heo und Shavleg Armasi zu hören (Wiederaufnahme am 28.1.). Mehr italienische Oper gibt es am 9 und 12. Januar, dann stehen zwei Zusatzvorstellungen der Kult-Inszenierung von Verdis La traviata auf dem Spielplan.

Beim 4. Sinfoniekonzert am 21. und 22. Januar steht ein Gipfelwerk auf dem Programm: Anton Bruckners 4. Sinfonie, die „Romantische“. Es dirigiert Markus Stenz, langjähriger Chefdirigent des Kölner Gürzenich Orchesters. Weltstar Klaus Maria Brandauer liest am 21.1. aus Melvilles Moby Dick.

 


PREMIERE OPER


DIE ZAUBERFLÖTE  –  von WOLFGANG AMADEUS MOZART (1791), TEXT VON EMANUEL SCHIKANEDER

EINFÜHRUNGSMATINEE: SO, 07.01.2018, 11:00 UHR, LAVES-FOYER

PREMIERE: SA, 13.01.2018, 19:30 UHR

»Wo bin ich?«, fragt sich Prinz Tamino im Erwachen. Die Schlange, vor der er eben noch geflüchtet war – sie liegt niedergestreckt zu seinen Füßen. Dann kommt noch ein Vogelwesen daher, das sich Papageno nennt und den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch nimmt – was drei Damen, die eigentlichen Retterinnen, aus ihrer Deckung lockt. Sie stehen im Dienst der sternflammenden Königin, die Tamino den Auftrag erteilt, ihre ent­führte Tochter Pamina aus den Klauen des heimtückischen Sarastro zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und Papageno in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind sie alle dem Tode nahe. Doch bei allen Gefahren auf dem Weg können Tamino, Papageno und Pamina sich auf eines verlassen: auf die unbezwingbare Magie der Mozart’schen Musik.

MUSIKALISCHE LEITUNG Valtteri Rauhalammi/Daniel Klein INSZENIERUNG Frank Hilbrich BÜHNE Stefan Heyne KOSTÜME Julia Müer LICHT Susanne Reinhardt CHOR­EINSTUDIERUNG Lorenzo Da Rio DRAMATURGIE Christopher Baumann

SARASTRO Michael Dries/Tobias Schabel TAMINO Simon Bode SPRECHER Stefan Adam PAMINA Ania Vegry/Athanasia Zöhrer KÖNIGIN DER NACHT Dorothea Maria Marx 1. DAME Rebecca Davis/Stella Motina 2. DAME Josy Santos/Monika Walerowicz 3. DAME Julie- Marie Sundal PAPAGENO Byung Kweon Jun/Matthias Winckhler PAPAGENA Ylva Sten­berg MONOSTATOS Pawel Brozek/Uwe Gottswinter 1. GEHARNISCHTER Martin Rainer Leipoldt/Latchezar Pravtchev 2. GEHARNISCHTER Michael Dries/Daniel Eggert 1. PRIES­TER Michael Dries/Daniel Eggert 2. PRIESTER Uwe Gottswinter/Martin Rainer Leipoldt 3 KNABEN Mitglieder des Mädchenchors/Mitglieder des Knabenchors

Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


REPERTOIRE OPER, BALLETT UND JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zu­kunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band (JEREMIAS) trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann wie der legendäre Komponist selbst. »Die Inszenierung wagt es, radikal Grenzen zu sprengen: Wolfgang Amadeus Mozart wird in den Alltag der Digital Natives eingepflanzt.« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 26.01.2018


DAPHNIS – LOST LOVE

Jörg Mannes nimmt mit Daphnis – Lost Love einen Klassiker des Ballettrepertoires in den Fokus: Maurice Ravels Daphnis et Chloé. Ravel behandelte die antike literarische Vorlage sehr frei und schuf eine atmosphärisch dichte und farbenreiche »Choreographische Suite in drei Teilen« für Orchester und Chor. Ihr stellt Jörg Mannes die Sinfonie Nr. 8 von Philip Glass gegenüber. Von den Gegensätzen der beiden musikalischen Werke inspiriert, lotet der Choreograph Widersprüche und Brüche aus, zeigt aber auch Linien auf, schafft Verbindungen und lässt so ein Gesamtbild entstehen. Zudem hält Daphnis – Lost Love eine weitere Überraschung bereit: Jörg Mannes präsentiert sich zum ersten Mal auch als Video-Künstler.

VORSTELLUNGEN AM 14.01., 17.01., 20.01. UND 26.01.2018


DON CARLO

Giuseppe Verdi schrieb mit Don Carlo seine letzte Oper nach einem Drama von Friedrich Schiller. Die dialogische Anlage der Schauspielvorlage findet ihre überzeugende musikalische Umsetzung in mehreren großen Duetten, die mit Soloszenen von berührender Intimität, aber auch mit eindringlichen Chortableaus kontrastieren. Regisseur Christoph Nel deutet das Spanien unter Philipp II. als Sinnbild eines totalitären Staates, in dem Vertrauen, Liebe und Freiheit Utopien bleiben. Private Gefühle haben in dieser Ord­nung keine Chance auf Entfaltung, sondern werden rücksichtslos politi­schen Interessen untergeordnet. »Ein großer Abend.« Der Tagesspiegel

WIEDERAUFNAHME AM 28.01., WEITERE VORSTELLUNG AM 31.01.18


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz ent­schließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 30.01.2018


SALOME

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf. Ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exo­tismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werke der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken. – Die niederländische Sopranistin Annemarie Kre­mer, in dieser Partie weltweit gefeiert, ist in der Titelrolle zu erleben. »Ivan Repušic und Ingo Kerkhof machen Salome zum Ereignis.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

VORSTELLUNG AM 07.01.2018


LA TRAVIATA

Wegen der großen Nachfrage steht Verdis La traviata in der Kult-Inszenierung von Benedikt von Peter im Januar noch einmal an zwei Terminen auf dem Spielplan. In der Titelrolle ist wieder die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier zu erleben, die seit der Premiere 2011 das Publikum mit ihrer unter die Haut gehenden Interpretation der Violetta Valéry zu Beifallsstürmen hinreißt. »Es ist schlichtweg umwerfend und zugleich erschütternd, mit welcher Intensität und Variabilität diese Sängerdarstellerin fast zweieinhalb Stunden allein auf der Bühne agiert, ohne auch nur eine Sekunde zum Atemholen zu kommen – was auch dem Zuschauer den Atem raubt!« Süddeutsche Zeitung

ZUSATZVORSTELLUNGEN AM 09.01. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 12.01.18


WILHELM TELL – HALBSZENISCH

Im Stile der Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der Gründung der Eidgenossenschaft und ergänzt durch die Liebeshandlung zwischen dem Schweizer Arnold und der österreichischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch ein­drucksvollen Naturidyll. »Am Ende jubeln die Schweizer, und auch die Premierenbesucher sind hörbar begeistert.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

ZUM LETZTEN MAL AM 06.01.18


OPER EXTRA


GASTSPIEL MIT »MOBY DICK« KLAUS MARIA BRANDAUER UND SEBASTIAN KNAUER

SO, 21.01.17, 11:00 UHR

Der Burgtheater-Schauspieler Klaus Maria Brandauer stellt den ebenso überwältigenden wie rätselhaften Jahrhundertroman Moby Dick von Herman Melville in einer eigenen Lesefassung vor. Die berühmte Ge­schichte von Kapitän Ahab und der Jagd auf den weißen Wal ist aus Brandauers Sicht »eine vollendete Erzählung davon, was mit dem modernen Menschen passiert, wenn er an die Grenzen geht. Seine eige­nen und die der anderen.« Der Pianist Sebastian Knauer umrahmt die Erzählung mit Musik von Richard Wagner, Isaac Albéniz, Franz Liszt, Maurice Ravel, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák und Edvard Grieg.


 KONZERT


4. SINFONIEKONZERT
HANS WERNER HENZE
Der verwunschene Wald. Aria und Rondo für Orchester (1991)
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur Romantische (Fassung 1878/80)

Unter der Leitung des langjährigen Chefdirigenten des Kölner Gürzenich-Orchesters, Markus Stenz, steht nach fünf Jahren wieder eine Sinfonie von Anton Bruckner auf dem Konzertprogramm des Niedersächsischen Staatsorchesters. Bruckners Sinfonien – Marksteine im Repertoire eines jeden Orchesters – umkreisen eine strenge architektonische Idee, die immer wieder neue Beleuchtung erfährt. Seine Konstruktionen in schroff voneinander abgesetzten Blöcken, seine motivischen Schichtungen und Apotheosen sind Monumente eines naiven und unerschütterlichen Glaubens an eine »höhere« Bestimmung seiner Musik, die aber – entgegen den Intentionen des Komponisten – auch von den Brüchen seiner Zeit spricht. Unter allen Bruckner-Sinfonien hat es die Vierte zu größter Popularität gebracht, was sicher ihrem ausgeprägt »naturhaften« Ton geschuldet ist – mit prägendem Hörnerklang und der Nähe zur Klangwelt Carl Maria von Webers. Bruckner nannte sie denn auch seine »Romantische«.

Naturhaft ist auch das kurze Orchesterwerk von Hans Werner Henze, das der Sinfonie vorangestellt wird: Der verwunschene Wald, komponiert zur Wiedereröffnung des Frankfurter Opernhauses 1991, bringt Musik aus Henzes früher Oper König Hirsch in den Konzertsaal. Seine »Aria und Rondo für Orchester« erzählen von der Erinnerung des Titelhelden an seine Kindheit unter Waldtieren, von seiner Sehnsucht zurück zur Natur.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Markus Stenz
SO, 21.01.18, 17:00 UHR | MO, 22.01.18, 19:30 UHR
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


3. KAMMERKONZERT: KLAVIERTRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

FRANZ SCHUBERT Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99

Franz Schuberts und Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrios gehören zu den späten, sogenannten »reifen« Kammermusikwerken. Mendelssohns 2. Klaviertrio spiegelt den Stilwandel seines späten Schaffens – kompositionstechnisch anspruchsvoll, mit zwei hoch dramatischen Ecksätzen, lyrischem langsamem Satz sowie elfen- und koboldhaft vorbeihuschendem Scherzo. Auch Schuberts 1. Klaviertrio bringt dessen Spätstil zum Klingen, mit der Weiterentwicklung der klassischen Form durch romantischen Klangsinn und harmonische Überraschungen.

MIT Igor Bolotovski (Violine), Leonid Gorokhov (Violoncello) und Mariya Kim (Klavier)

SO, 28.01.18, 11:00 UHR

NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER


NEUJAHRSKONZERT

»OUVERTÜRENZAUBER«

Mit Werken von Gioachino Rossini, Otto Nicolai, Johann Strauss, Jerome Kern, Emmerich Kálmán, Richard Rodgers, Irving Berlin u.a.

Was eignet sich zur Eröffnung eines neuen Jahres mehr als Ouvertüren, die »Türöffner« für musikalische Bühnenwerke? Ein unterhaltsames Ouvertüren-Programm schlägt den Bogen von Spielopern und Operetten des 19. Jahrhunderts zu populären amerikanischen Musicals. Und wenn am Pult ein »dancing conductor« wie Joseph R. Olefirowicz steht, erwartet uns eine höchst »beswingte« Reise über den Atlantik.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Joseph R. Olefirowicz
MODERATION Klaus Angermann
MO, 01.01.18, 12:00 UND 19:30 UHR

 

Pressemeldung Staatsoper Hannover

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Wolfsburg, Scharoun Theater Wolfsburg, Der Freischütz von Carl Maria von Weber, IOCO Kritik, 06.11.2017

November 6, 2017 by  
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Theater Wolfburg

Scharoun Theater Wolfsburg © Stadt Wolfsburg / Lars Landmann

Scharoun Theater Wolfsburg © Stadt Wolfsburg / Lars Landmann

 17. Landesbühnentage Wolfsburg – 18 Landestheater zu Gast

Der Freischütz – Carl Maria von Weber

Von Thomas Kunzmann

Wolfsburg ist nicht die erste Adresse, an die man bei Kultur in Niedersachsen denkt – doch warum eigentlich nicht? Sicher, das Scharoun Theater Wolfsburg nennt weder ein Ensemble sein Eigen, noch eines der vielen historischen Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts, die die Kulturlandschaft Deutschlands so nachhaltig geprägt haben. Die Stadtgründung 1938 diente vorrangig der Beherbergung der Werksarbeiter, nicht einmal Kirchen waren vorgesehen. Erst 1945 erhielt die mittlerweile 125.000-Einwohner zählende Stadt ihren heutigen Namen nach der nahegelegenen Burg aus dem 14. Jahrhundert, von der aus man die bekannteren Wahrzeichen Wolfsburgs – Autostadt und Fußballstadion – sehen und hören kann.

Scharoun Theater Wolfsburg © Stadt Wolfsburg / Lars Landmann

Scharoun Theater Wolfsburg © Stadt Wolfsburg / Lars Landmann

1965 gewann der renommierte Berliner Architekt Hans Scharoun (Berliner Philharmonie, Staatsbibliothek zu Berlin, Deutsches Schiffahrtmuseum Bremerhaven) den von der Stadt ausgeschriebenen Theaterbau-Wettbewerb. Zwar war der Entwurf an den finanziellen Vorgaben bemessenen Möglichkeiten der Stadt zu groß geraten und einige Elemente, wie ein vorgelagertes Theatercafé und eine Freilichtbühne am Berghang, mussten entfallen. Dennoch konnte mit Hilfe des VW-Werkes der Bau realisiert werden und trägt deutlich Scharouns Handschrift. Das Haus rangiert bezüglich Akustik auf den vorderen Rängen in Deutschland und besticht zudem durch offene Architektur, hervorragende gastronomische Versorgung und eine weitläufige, repräsentative Lobby. Der Innenraum mit seinen von einem Mittelgang leicht abgewinkelten Reihen mit auffällig großzügigem Sitzabstand und Klimatisierungsschlitzen in den Rückenlehnen lässt von allen knapp 800 Plätzen uneingeschränkten Blick auf die Bühne zu. Seitenwände und Decke sind nach klanglichen Erfordernissen gestaltet.

Das Haus wurde nach  eineinhalbjähriger Sanierung und Erweiterung im Januar 2016 wiedereröffnet und ist nun drei Wochen lang Austragungsort eines Theater Festivals, den 17. Landesbühnentagen. Vom 15.10. bis 05.11.2017 gastierten 18 Landestheater aus dem gesamten Bundesgebiet mit 29 herausragenden Produktionen aller Genre sowohl für Erwachsene als auch – und ganz besonders – für Kinder.

Scharoun Theater Wolfsburg / Der Freischütz © B. Westhoff

Scharoun Theater Wolfsburg / Der Freischütz © B. Westhoff

Im Rahmen dieses Festivals gastierte am 25.10.2017 das Theater für Niedersachsen (TfN), Hildesheim, mit Webers Freischütz. Regisseur Wilgenbus und seine Ausstatter belassen die romantische Oper in ihrer Zeit. Die Trachten verschiedenster Volksgruppen verweisen jedoch darauf, dass sich die Geschichte um den Jägersburschen Max nicht zwingend nach Böhmen verorten lassen muss, sondern überall hätte abspielen können. Bauer Kilian schießt beim Schützenfest unter dem glucksenden Gelächter des Publikums gleich einmal ein honigmelonengroßes Stück aus der Zielscheibe, welches er fortan als Zeichen des Triumphes an einem Band um den Hals trägt. Der Druck auf den glücklosen Max erwächst somit nicht nur vom Bühnengeschehen her. Denn mit dem Probeschuss am nächsten Tag muss er beweisen, dass er der Erbförsterei und Kunos Tochter Agathe würdig ist. Und so lässt sich Max von Kaspar zum Gießen der berühmt-berüchtigten Freikugeln in der Wolfsschlucht verführen.

Die fein säuberlichen Kostüme lassen Sänger und Chor schablonenhaft wie Märchenfiguren aus 70er-Jahre-Filmen, geradezu bieder, erscheinen. Die Szenerie wäre damit durchaus geeignet, ebenfalls als „Kinder- und Jugendvorstellung“ des Festivals deklariert zu werden. Seelischer Tiefgang der Protagonisten weicht einer üppigen, aber einfachen Bildersprache, was durch ein Kasperle-Theater als Ersatz des Gesprächs zweier Jäger im dritten Aufzug, natürlich dargeboten durch Samiel, regelrecht auf die Spitze getrieben wird.  Das Bühnenbild zeigt die Erbförsterei im Hintergrund und den Festplatz davor. Eine Leiter durch das Dach versinnbildlicht die Auswege: gen Himmel für die Chance, sich dem Guten zuzuwenden, das Gegenstück führt hinab in die Wolfsschlucht. Das Herzstück der Oper kommt mit übergroßem Hexenkessel, viel Feuer, Extra-Hall und düsteren Videoprojektionen daher. Klassische große Effekte statt Subtilität. Samiels Gegenwart in nahezu jeder Szene stellt recht plakativ die Verlockungen dar, denen die Handelnden jederzeit ausgesetzt sind. Trotz Pferdefuß bewegt er sich elegant, ja geradezu traumtänzerisch sicher durch die Bilder. Auch wenn im Ergebnis der Probeschuss auf Empfehlung des Eremiten durch ein Probejahr ersetzt wird und damit seine Macht über die Anwärter schwindet, so hat der schwarze Jäger doch am Ende bereits ein neues Ziel für seine Einflüsterungen. Den Vorhang schließt er von der einen, der Eremit von der anderen Seite. Überraschung! Der ewige Kampf des Guten und des Bösen geht weiter.

Scharoun Theater Wolfsburg / Der Freischütz_ hier Samiel als Gerhard Hauschild © B. Westhoff

Scharoun Theater Wolfsburg / Der Freischütz_ hier Samiel als Gerhard Hauschild © B. Westhoff

Achim Falkenhausen führt das Orchester schwungvoll durch die 2½-stündige Partitur. Das Orchester spielt weitgehend sicher auf, mit einigen Abstrichen im Blech, was gerade dem Jägerchor etwas zu schaffen macht. Dafür wird das Gehör  immer wieder durch klangschöne Celli belohnt, die die Dramatik einzelner Szenen stärker unterstreichen als das Bühnengeschehen. Gesanglich eine gute Leistung des Chors mit seltenen Verwerfungen. Aus der insgesamt soliden Leistung der Solisten sticht Kaspars (Uwe Tobias Hieronimi) kräftiger Bass gepaart mit seinem ausdrucksvollen Spiel besonders hervor. Gemeinsam mit Samiel (Gotthard Hauschild) bildet er die treibende Kraft der Oper, sodass man am Ende zwar den Sieg des Guten feiert, sich aber unwillkürlich fragen muss, ob auf der dunklen Seite nicht doch mehr Spaß am (zugegebenermaßen kürzeren) Leben zu haben ist.  Nun ja – das muss man den Kindern dann doch nicht auf die Nase binden.

Das Publikum honoriert die Leistung mit lang anhaltendem Applaus, offensichtlich dankbar, von überbordender Sinnsuche verschont worden zu sein.

 

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Der Freischütz im martini-Park 01.10.2017

September 21, 2017 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Erste Saison unter neuer Intendanz von André Bücker wird eröffnet

Es ist soweit! Nach einer rekordverdächtigen Umbauzeit von nur einem halben Jahr ist im martini-Park in einer Fabrikhalle ein neues Theater entstanden. Eröffnet wird diese neue Spielstätte mit Carl Maria von Webers »Der Freischütz« am 1. Oktober 2017 zum Auftakt der Intendanz von André Bücker.

Zum ersten Mal seit 35 Jahren wird die deutsche Nationaloper in einer Inszenierung von Hinrich Horstkotte wieder in Augsburg zu sehen sein. Seien Sie dabei und lernen Sie die unkonventionelle Theateratmosphäre im Textilviertel kennen.


Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Libretto von Friedrich Kind

Premiere 01.10.17 18:00 | martini-Park

Seit 35 Jahren ist eines der zentralen Werke der deutschen Romantik in Augsburg nicht mehr zu erleben gewesen: »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber. Die Uraufführung in Berlin 1821 war ein Volltreffer. Das Publikum erhob die Oper mit all ihrer musikalischen Zerrissenheit, Brüchigkeit und eindrücklichen Erinnerungsmotivik zum Inbegriff der deutschen Nationaloper. Der 35-jährige Komponist schuf gemeinsam mit dem Librettisten Friedrich Kind, basierend auf der Volkssage von Johann August Apel, ein einzigartiges Beispiel der Schauerromantik: Sie vereinten das Fantastische mit dem Morbiden und Naturverbundenheit mit Folklore. Hinrich Horstkotte, der mehrfach von der Fachzeitschrift »Opernwelt« als bester Bühnen- und Kostümbildner wie auch als Regisseur des Jahres nominiert wurde, betont in seiner Interpretation von »Der Freischütz« konsequent im Stile der schwarzen Romantik das Unheimliche und Mystische der Geschichte um den Jäger Max, der seine Pechsträhne durch Freikugeln zu beenden sucht. Denn Max darf Agathe, die Tochter des Försters, nur heiraten, wenn er erfolgreich einen Probeschuss ablegt. Aus Angst vor dem Versagen gießt er verteufelte Freikugeln. Sechs davon erreichen jedes beliebige Ziel, doch die siebte lenkt der Teufel.

Erleben Sie als den dem Wahnsinn nahen Max den renommierten Tenor Wolfgang Schwaninger im Widerstreit mit seinem mephistophelischen Doppelgänger Kaspar, dargestellt vom international gefeierten Bariton Alejandro Marco-Buhrmester, der mit dieser Partie seinen Einstand im Ensemble des Theater Augsburg gibt. Josefine Weber und Sally du Randt beeindrucken in der Rolle der Agathe. Das Augsburger Publikum darf sich auf eine stimmgewaltige Inszenierung mit eindrucksstarken Bildern freuen.

Musikalische Leitung Domonkos Héja
Inszenierung & Kostüme Hinrich Horstkotte
Bühnenbild Siegfried E. Mayer nach Entwürfen von Nicolas Bovey
Video Sophie Lux
Einstudierung der Chöre Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Dramaturgie Sophie Walz

Ottokar, böhmischer Fürst Wiard Witholt
Kuno, fürstlicher Erbförster Stephen Owen
Agathe, seine Tochter Josefine Weber / Sally du Randt
Ännchen, eine junge Verwandte Jihyun Cecilia Lee / Cathrin Lange
Kaspar, erster Jägerbursche Alejandro Marco-Buhrmester
Max, zweiter Jägerbursche Wolfgang Schwaninger
Ein Eremit Stanislav Sergeev
Kilian, ein reicher Bauer Thaisen Rusch
Ein Jäger Gerhard Werlitz

Orchester Augsburger Philharmoniker
Chor Opernchor des Theater Augsburg, Extrachor und Statisterie des Theater Augsburg

Premiere
01.10.17 18:00 | martini-Park

Weitere Termine
05.10.17 19:30 | martini-Park
08.10.17 15:00 | martini-Park
13.10.17 19:30 | martini-Park
31.10.17 18:00 | martini-Park
04.11.17 19:30 | martini-Park
22.11.17 19:30 | martini-Park
25.11.17 19:30 | martini-Park
02.12.17 19:30 | martini-Park
15.12.17 19:30 | martini-Park
17.12.17 18:00 | martini-Park
26.12.17 18:00 | martini-Park
06.01.18 19:00 | martini-Park
21.01.18 19:00 | martini-Park
10.02.18 19:30 | martini-Park

Pressemeldung Theater Augsburg

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Spielplan August 2017

Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul

Plan September 2017 : Landesbühnen Sachsen und Unterwegs

3 Premieren im September


EINER FÜR ALLE, Von Karin Eppler nach Motiven von Alexandre Dumas, Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (Ab 8)

Premiere am Dienstag, 12.09.2017,19:30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen im Rahmen von Elternabend, einem neuen Format

Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier? Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen-Stück Antwort. Ein Schauspieler entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs werden will. «Einer für alle – und alle für Einen» – das Motto der Musketiere ist auch das Motto dieses unterhaltsamen Einmann-Stückes.

„Die Autorin folgt den Spuren, die die drei Musketiere in unseren Köpfen hinterlassen haben und bringt die Geschichte durch dieses Einmanntheaterstück in rasant schnellen Rollenwechseln und mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Mit viel Jux und beeindruckender Schauspielkunst hat die Parodie aufs Heldentum so gut wie keine Längen. Der Applaus für Schmid klingt so auch nach gut 60 Minuten Hochleistungs-Schauspiel begeistert. Einer spielt für alle, alle klatschen für einen.“ (Reutlinger Nachrichten) – Verlag Hofmann und Paul


LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein Clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (Ab 4)

Premiere am 23. September 2017, 15.00 Uhr auf der Studiobühne im Rahmen des Theaterfestes der Landesbühnen Sachsen

Landesbühne Sachsen / LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER © Martin Reißmann

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde, also gehen sie zusammen durch dick und dünn wie … wie Ladsch und Bommel eben. Doch als Bommel unbedingt ins Theater will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Das passt Bommel ganz und gar nicht. Um sich seinen Wunsch nach Theater zu erfüllen, muss Bommel Ladsch davon überzeugen, dass Theater eine spannende und aufregende Sache ist. Keine leichte Aufgabe, denn Ladsch hat wirklich keine Ahnung von Theater. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.

Mit clowneskem Puppenspiel wird nicht nur Ladsch das Theater erklärt. Auch die Zuschauer erfahren hier alles Wichtige über die Bretter, die die Welt bedeuten. Was ist Theater? Wie wird Theater gemacht? Warum macht Theater Spaß?

Die Inszenierung wird sowohl für Theaterneulinge ab 4 Jahren gezeigt, als auch zusätzlich in einer englischen Fassung für Grundschüler.


Landesbühne Sachsen / Willkommen - Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz mit Moritz Gabriel © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Willkommen – Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz mit Moritz Gabriel © Hagen König

WILLKOMMEN, KOMÖDIE VON LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ

Premiere am Sonnabend 30. September 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Anglistikdozent Benny wird für ein Jahr in die USA gehen. Während dieser Zeit, so schlägt er seinen WG-Mitbewohnern vor, sollen Asylbewerber in seinem Zimmer wohnen. Schließlich hat er beim Einsatz im Flüchtlingsheim gesehen, wie beengt sie dort leben müssen. Das helle Sofa würde er so lange lieber im Keller unterstellen, mit der Sauberkeit nehmen es andere Kulturen ja nicht so genau …

Sophie ist begeistert und plant als Fotografin gleich eine Kunstaktion zu diesem Sozialprojekt. Hingegen hat Doro keine Lust, sich von arabischen Männern vorschreiben zu lassen, wer bei ihr die Nacht verbringt und möchte auch weiterhin nur mit Bademantel bekleidet durch die Wohnung laufen können. Jonas findet soziales Engagement ganz wichtig, aber seine Probezeit bei der Bank ist noch nicht beendet, er muss fit sein und braucht seinen Schlaf. Und man weiß doch, wie ausgelassen die Südländer feiern …

Mitbewohnerin Anna ist zudem schwanger und würde sich wünschen, dass der Vater des Kindes Bennys Zimmer beziehen könnte. Aber den wollen die anderen erstmal genau unter die Lupe nehmen. Als er dann auftaucht, spitzt sich die Lage zu, denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

«Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.» (Hartmann und Stauffacher Verlag)

INSZENIERUNG: TOM QUAAS; BÜHNE: TOM BÖHM; KOSTÜME: IRINA STEINER

MUSIKALISCHE LEITUNG : UWE ZIMMERMANN

Darsteller: Sophie – Sandra Maria Huimann; Doro – Sophie Lüpfert; Anna – Luca Lehnert; Benny – Moritz Gabriel; Jonas -Holger Uwe Thews; Achmed – Felix Lydike; Sphies Vater – Matthias Henkel



Plan September 2017



Fr 01.09.2017 19:30 Im Weißen Rössl,Singspiel von Ralph Benatzky ,Fassung: «Bar Jeder Vernunft Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa 02.09.2017 17:00 In Gottes eigenem Land – semiszenische Aufführung PHÖNIX Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg


Sa 02.09.2017 19:30 Zorro – Das Musical, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark,
Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist Und Musikalische Anpassung: John Cameron,
Originalgeschichte: Stephan Clark Theater Meißen


So 03.09.2017 14:00 In Gottes eigenem Land – semiszenische Aufführung PHÖNIX Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg


So 03.09.2017 16:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky ,Fassung: «Bar Jeder Vernunft Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Mo 04.09.2017 19:30 Vorgestellt: Der neue Operndirektor im Gespräch Sebastian Ritschel Goldne Weintraube Radebeul


Mi 06.09.2017 20:00 Hans im Glück , Schauspiel von Peter Ensikat Haus des Gastes Kurort Rathen


Sa 09.09.2017 16:00 Tango Piazzolla, Tanztheater von Carlos Matos mit der
Musik von Astor Piazzolla , mit anschließendem Tanz mit Live-Musik Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Sa 09.09.2017 17:00 Im Weißen Rössl Winzergenossenschaft Meißen


So 10.09.2017 16:00 Tango Piazzolla, mit anschließendem Tanz mit Live-Musik Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


So 10.09.2017 17:00 Im Weißen Rössl Winzergenossenschaft Meißen


Di 12.09.2017 10:30 Die Geschichte vom Onkelchen Trinitatiskirchruine Dresden


Di 12.09.2017 19:30 Elternabend für «Invasion III» Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 12.09.2017 19:30 Premiere Einer für alle, VON KATRIN EPPLER NACH ALEXANDRE DUMAS (AB 8) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 12.09.2017 20:00 Fisch zu viert , KOMÖDIE VON WOLFGANG KOHLHAASE, MITAUTORIN: RITA ZIMMER Theaterkahn Dresden


Mi 13.09.2017 20:00 Fisch zu viert Theaterkahn Dresden


Do 14.09.2017 10:00 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Musical Zum gleichnamigen Tschechisch-Deutschen Märchenfilm (Ab 5) | Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik), Karel Svoboda (Filmmusik)


Do 14.09.2017 20:00 Fisch zu viert Theaterkahn Dresden


Fr 15.09.2017 19:00 junges.studio: Sneak Music Stage Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Fr 15.09.2017 19:30 La Traviata, Oper von Giuseppe Verdi König Albert Theater Bad Elster


Sa 16.09.2017 11:00 +16.00 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Sa 16.09.2017 19:30 Heute Abend: Lola Blau, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 17.09.2017 18:00 Zorro – Das Musical Großenhain Schloss


Di 19.09.2017 19:30 Vorgestellt: Ekkehart Klemm, Der neue Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen im Gespräch Goldne Weintraube Radebeul


Sa 23.09.2017 15:00 Theaterfest zur Spielzeiteröffnung Landesbühnen Sachsen, Theater Radebeul


Sa 23.09.2017 15:30 Premiere Ladsch und Bommel gehen ins Theater, Clowneskes Puppenspiel (Ab 4) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 23.09.2017 15:30 Operettengala Proberaum Landesbühnen Sachsen


Sa 23.09.2017 19:30 Gala zur Spielzeiteröffnung Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So 24.09.2017 11:00 Matinee zu «Willkommen» Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So 24.09.2017 16:00 Ladsch und Bommel gehen ins Theater Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 24.09.2017 18:15 Konzerteinführung zum Philharmonischen Konzert Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So 24.09.2017 19:00 1. Philharmonisches Konzert «Zu den Wurzeln» Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
PROGRAMM:Manfred Weiss- 5. Sinfonie
Carl Maria von Weber – Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll, op. 73
Franz Schubert – Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 «Die Große»
Solistin: Bettina Aust, Klarinette; Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm


Do 28.09.2017 19:30 Philemon und Baucis, Marionettenoper Von Joseph Haydn Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
Es Spielt Das «Ensemble Charpentier» Der Elbland Philharmonie Sachsen


Fr 29.09.2017 19:30 Eine Nacht in Venedig, Operette von Johann Strauss König Albert Theater Bad Elster


Sa 30.09.2017 19:00 Premiere Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne



3 Premieren im September

EINER FÜR ALLE, Von Karin Eppler nach Motiven von Alexandre Dumas, Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (Ab 8)

Premiere am Dienstag, 12.09.2017,19:30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier? Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen-Stück Antwort. Ein Schauspieler entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs werden will. «Einer für alle – und alle für Einen» – das Motto der Musketiere ist auch das Motto dieses unterhaltsamen Einmann-Stückes.

„Die Autorin folgt den Spuren, die die drei Musketiere in unseren Köpfen hinterlassen haben und bringt die Geschichte durch dieses Einmanntheaterstück in rasant schnellen Rollenwechseln und mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Mit viel Jux und beeindruckender Schauspielkunst hat die Parodie aufs Heldentum so gut wie keine Längen. Der Applaus für Schmid klingt so auch nach gut 60 Minuten Hochleistungs-Schauspiel begeistert. Einer spielt für alle, alle klatschen für einen.“ (Reutlinger Nachrichten) – Verlag Hofmann und Paul

LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein Clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (Ab 4)

Premiere am 23. September 2017, 15.00 Uhr auf der Studiobühne im Rahmen des Theaterfestes der Landesbühnen Sachsen

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde, also gehen sie zusammen durch dick und dünn wie … wie Ladsch und Bommel eben. Doch als Bommel unbedingt ins Theater will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Das passt Bommel ganz und gar nicht. Um sich seinen Wunsch nach Theater zu erfüllen, muss Bommel Ladsch davon überzeugen, dass Theater eine spannende und aufregende Sache ist. Keine leichte Aufgabe, denn Ladsch hat wirklich keine Ahnung von Theater. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.

Mit clowneskem Puppenspiel wird nicht nur Ladsch das Theater erklärt. Auch die Zuschauer erfahren hier alles Wichtige über die Bretter, die die Welt bedeuten. Was ist Theater? Wie wird Theater gemacht? Warum macht Theater Spaß?

Die Inszenierung wird sowohl für Theaterneulinge ab 4 Jahren gezeigt, als auch zusätzlich in einer englischen Fassung für Grundschüler.

WILLKOMMEN, KOMÖDIE VON LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ

Premiere am Sonnabend 30. September 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Anglistikdozent Benny wird für ein Jahr in die USA gehen. Während dieser Zeit, so schlägt er seinen WG-Mitbewohnern vor, sollen Asylbewerber in seinem Zimmer wohnen. Schließlich hat er beim Einsatz im Flüchtlingsheim gesehen, wie beengt sie dort leben müssen. Das helle Sofa würde er so lange lieber im Keller unterstellen, mit der Sauberkeit nehmen es andere Kulturen ja nicht so genau …

Sophie ist begeistert und plant als Fotografin gleich eine Kunstaktion zu diesem Sozialprojekt. Hingegen hat Doro keine Lust, sich von arabischen Männern vorschreiben zu lassen, wer bei ihr die Nacht verbringt und möchte auch weiterhin nur mit Bademantel bekleidet durch die Wohnung laufen können. Jonas findet soziales Engagement ganz wichtig, aber seine Probezeit bei der Bank ist noch nicht beendet, er muss fit sein und braucht seinen Schlaf. Und man weiß doch, wie ausgelassen die Südländer feiern …

Mitbewohnerin Anna ist zudem schwanger und würde sich wünschen, dass der Vater des Kindes Bennys Zimmer beziehen könnte. Aber den wollen die anderen erstmal genau unter die Lupe nehmen. Als er dann auftaucht, spitzt sich die Lage zu, denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

«Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.» (Hartmann und Stauffacher Verlag)

INSZENIERUNG: TOM QUAAS; BÜHNE: TOM BÖHM; KOSTÜME: IRINA STEINER

MUSIKALISCHE LEITUNG : UWE ZIMMERMANN

Darsteller: Sophie – Sandra Maria Huimann; Doro – Sophie Lüpfert; Anna – Luca Lehnert; Benny – Moritz Gabriel; Jonas -Holger Uwe Thews; Achmed – Felix Lydike; Sphies Vater – Matthias Henkel


STÜCKINDEX und Infos zu den Konzerten und Sonderveranstaltungen

ZORRO – DAS MUSICAL
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch)

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden. Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein spannendes, actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen Flamco-Pop.
ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel, mit Live-Band

FISCH ZU VIERT Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer
Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Seit 30 Jahren ist der Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins
Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!
I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler / Christian Schöbel

HEUTE ABEND: LOLA BLAU Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hoff t nach dem Krieg auf einen berufl ichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr nicht leicht.
ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner |

IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft» Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter
Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …
ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler, O: Elbland
Philharmonie Sachsen / Chursächsische Philharmonie / Leipziger Symphonieorchester

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK Mono-Oper von Grigori Frid (ab 14)
Von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 hielt sich Anne
Frank mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Die Tagebucheinträge des Mädchens sind Zeugnis ihrer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit.

Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos aus diesem Original übernommen und in eine musikalisch-lyrische Erzählung mit hoher emotionaler Kraft integriert, die dem einzigartigen Werk Anne Franks Rechnung trägt.
ML: Thomas Gläser; I / A: Klaus-Peter Fischer |

DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit
Illustrationen von Thomas Leibe (ab 6)
Toscanella Flieg-so-gern lebt mit ihrem Schwein Schlacht-mich-nicht allein in ihrem Hexenhäuschen. Doch als sie dem Hexerich Ernest von Schloss Edelstein begegnet, wird alles kompliziert: Die Knollenblätterpilzsuppe schmeckt nicht mehr und selbst Weitspucken und Fluchen machen keinen Spaß. Zu einem feinen Hexerich passt nämlich nur eine feine Dame. Eine Geschichte über das erste Verliebtsein und die Frage, wer man eigentlich ist.
I: Odette Bereska; A: Stefan Spitzer; M: Hans-Peter Preu |

DR. JEKYLL UND MR. HYDE Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson
In seiner Erzählung ging Robert Louis Stevenson dem Zwiespalt der menschlichen Seele auf den Grund. Der menschenfreundliche Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der grausame Verbrechen begeht. Eine packende und schillernde Bühnenbearbeitung!
I: Axel Köhler; A: Stefan Wiel |

EINE NACHT IN VENEDIG Operette von Johann Strauß
In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin
Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …
ML: Florian Merz / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel;
Mimografi e: Ralf Herzog; O: Elbland Philharmonie Sachsen |

LA CENERENTOLA – ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –
Komische Oper von Gioacchino Rossini

Rossini hat eine romantische und dennoch komödiantische Aufstiegs- und Liebesgeschichte komponiert, die dem «Barbier von Sevilla» musikalisch in nichts nachsteht: Der ruinierte Don Magnifi co möchte eine seiner beiden leiblichen Töchter dem Prinzen Ramiro vermählen, aber: Der Prinz, geführt von seinem weisen Lehrer Alidoro, verliebt sich natürlich in das «unscheinbare» Aschenputtel!
ML: Hans-Peter Preu; I: Annette Jahns; A: Stefan Wiel; O: Elbland Philharmonie
Sachsen |

LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi
Im Mittelpunkt des Melodramas steht Violetta, eine Außenseiterin der Gesellschaft, eine lebenshungrige junge Frau, die im vergnügungssüchtigen Paris ihr Geld als Halbweltdame verdienen muss, auch wenn sie damit ihr Leben, ihre Gesundheit ruiniert.

Die große Liebe, die ihr der junge Alfredo aus gutbürgerlichem Hause entgegenbringt,
scheint ihr die Rettung, doch führt die ungleiche Liaison in die Tragödie.
ML: Hans Peter Preu; I / K: Hinrich Horstkotte; B: Martin Dolnik; O: Elbland Philharmonie Sachsen |

PRINZESSINNEN Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Die «Prinzessin»! Sie ist Projektionsfl äche – unerfüllter oder unerfüllbarer – Wünsche, aber auch eine Inkarnation von Glück, Aufmerksamkeit und gesellschaftlichem Erfolg und kann auch ein Traum sein, der Wirklichkeit geworden ist. Was aber macht eine Prinzessin aus? Dass sie als solche behandelt wird oder als solche handelt? Ihre Herkunft? Ihre äußere oder innere Schönheit? Ihre ewige Jugend? Weder Dornröschen hinter ihrer Hecke noch Schneewittchen in ihrem Glassarg altern, ebenso wenig wie Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Tod wohl auf ewig «die Königin der Herzen» bleiben wird …
I: Manuel Schöbel; Ch: Wencke Kriemer de Matos; A: Kim Scharnitzky |

TANGO PIAZZOLLA Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla – UA – Piazzollas Musik weiß, dass Tango eine Sehnsucht ist. Die Sehnsucht nach der entschwundenen Kindheit und Jugend, die wehmütige Erinnerung an Freunde, Geliebte, die erste Umarmung, den ersten Kuss. Tango ist auch die Musik der Wünsche und unerfüllten Hoff nungen. Im Tanzabend von Carlos Matos begegnen sich Menschen mit ihren zerbrochenen Träumen auf der Suche nach dem Glück, und sie begegnen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.
I: Carlos Matos; A: Kerstin Laube |

„IN GOTTES EIGENEM LAND“
Schauspiel von Olaf Horbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Gorner – UA –
Premiere am 29.4.2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen
Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen Halle geht der lutherische Theologe Heinrich Melchior Mühlenberg ( Moritz Gabriel) 1742 nach Pennsylvania, um die dort ansässigen deutschen Gemeinden zu betreuen. Nach seiner Ankunft in Philadelphia beginnt er mit dem Aufbau einer lutherischen Kirche. Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Sekten, persönliche Entbehrungen, Kriege, die wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling «Fliegender Pfeil» (Gojko Mitic) , aber auch die große Liebe zu seiner Frau, die ihm eine starke Partnerin ist, bestimmen sein Leben.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Reformationsjubiläum 2017 von der
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V., gefördert von der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung
I: Damian Cruden; A: Tilo Staudte; M: Paul Heller; PL: Jane Taubert |

Pressemeldung Radebeul Landesbühnen Sachsen

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