Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Trauer um Bruce Rankin, IOCO Aktuell, 15.12.2017

Dezember 20, 2017 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Deutsche Oper am Rhein:  Trauer um Bruce Rankin

Die Deutsche Oper am Rhein trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied, den britischen Tenor Bruce Rankin. In der kommenden Spielzeit hätte er sein 20jähriges Jubiläum im Ensemble des Düsseldorf-Duisburger Hauses gefeiert. Bruce Rankin starb am 11.Dezember 2017 im Alter von 65 Jahren.

Bruce Rankin begann 1986 mit den in England so üblichen „reisenden Operngesellschaften“ seine Opernkarriere als Tenor. Es folgten Engagements an der Wales Opera, der Opera Scotland und der Opera Holland Park.

Nach diesen Engagements an britischen Opernhäusern und 1995  am Theater Bremen kam Bruce Rankin 1998 an die Deutsche Oper am Rhein und wurde in den ersten Spielzeiten durch Partien wie Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly, Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor  oder als Lucio Silla in der gleichnamigen Mozart-Oper bekannt. In den letzten Jahren entwickelte er sich zu einem großartigen Charaktertenor und zeigte ein besonderes Talent für skurrile Figuren, denen er ein unverwechselbares Profil gab. Zuletzt begeisterte er in der tragikomischen Rolle des Fürsten Basil Basilowitsch in Lehárs Der Graf von Luxemburg.

Deutsche Oper am Rhein / In Memoriam Bruce Rankin, hier als Valzacchi im Rosenkavalier der Rheinoper © Matthias Jung

Deutsche Oper am Rhein / In Memoriam Bruce Rankin, hier als Valzacchi im Rosenkavalier der Rheinoper © Matthias Jung

Bruce Rankin starb am 11. Dezember 2017in Düsseldorf im Alter von  65 Jahren. „Der plötzliche Tod von Bruce Rankin trifft uns tief im Herzen “, sagt Generalintendant Christoph Meyer. „Wir verlieren einen großartigen Künstler und einen außergewöhnlich beliebten und geschätzten Kollegen, der mit seiner absoluten Professionalität, seiner großen Sensibilität und seinem feinen britischen Humor stets für eine positive Stimmung im Haus gesorgt hat. Er wird uns sehr fehlen.“ PMDOR

Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 04.02.2017

Januar 9, 2017 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCOTheater Duisburg © IOCO

  Madama Butterfly von Giacomo Puccini

Premiere 4. Februar im Theater Duisburg, weitere Vorstellungen 8.2.2017, 11.2.2017, 19.2.2017, 25.2.2017, 1.3.2017, 5.2.2017, 9.3.2017, 6.5.2017, 26.5.2017

im Theater Duisburg präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 4. Februar 2017, die Neuinsze­nierung von Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly. Joan Anton Rechi, der hier mit Bühnenbildner Alfons Flores zuletzt Donizettis komische Oper „L’elisir d’amore“ auf die Bühne brachte, richtet den Fokus seiner Inszenierung auf die „Tragödie einer Japanerin“, die ihre große Emotionalität aus dem Zusammen­prall zweier völlig unterschiedlicher Kulturen und Lebens­wei­sen bezieht.

Deutsche Oper am Rhein / MadamaButterfly © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / MadamaButterfly © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Die musikalische Leitung von Madama Butterfly, die Puccini zeitlebens als sein bestes und modern­­stes Werk bezeichnete, übernimmt der 28-jährige Kapellmeister Aziz Shokhakimov. Erst im Sommer 2016 mit dem Young Conductors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet, führt er das Sängerensemble und die Duisburger Philharmoniker durch seine erste Opernpremiere an der Deutschen Oper am Rhein.

Sylvia Hamvasi, die im Dezember erstmals als Líu in Puccinis Turandot zu hören war, erweitert ihr breites Rollenrepertoire nun mit der Titelpartie der Butterfly. Maria Kataeva, die im Sommer 2016 den Gesangswett­bewerb Die Meistersinger von Nürnberg gewann, debütiert als Cio-Cio-Sans Vertraute Suzuki. Als Pinkerton ist Eduardo Aldarén am Rhein zu Gast. Den Sharpless singt Stefan Heidemann, Florian Simson ist als Goro, Bruce Rankin als Fürst Yamadori zu hören. PMDOR

Premiere 4. Februar im Theater Duisburg, weitere Vorstellungen 8.2.2017, 11.2.2017, 19.2.2017, 25.2.2017, 1.3.2017, 5.2.2017, 9.3.2017, 6.5.2017, 26.5.2017

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Der Graf von Luxemburg von Franz Léhar, 03.12.2016

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

„Ist es Geld oder große Liebe?“

Der Graf von Luxemburg von Franz Léhar

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Der Graf von Luxemburg © Hans Joerg Michel

Mit Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg inszeniert Jens-Daniel Herzog an der Deutschen Oper am Rhein die erste Operette seiner Regie-Laufbahn. In den Hauptrollen: die internationalen Opernstars Juliane Banse und Bo Skovhus. Am 3. Dezember ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf, am 22. Dezem­ber im Theater Duisburg. Das Werk­stattgespräch mit anschließendem Probenbesuch gibt am Montag, 21. Novem­ber, um 18.00 Uhr Einblick in die Produktion.

Ist es die große Liebe oder nur ein anrüchiger Hochzeitsdeal, der den völlig abgebrannten Renée Graf von Luxemburg mit der allseits bewunderten Sängerin Angèle Didier verbindet? Beide ahnen, dass es ein Glück gibt, das mehr wiegt als ein Koffer voller Geld und die gesicherte Existenz nach einer vollendeten Bühnenkarriere, vor allem, wenn man sie einem mafiösen Gauner des russischen (Geld-)Adels anvertraut hat …

Mit den Opernstars Juliane Banse und Bo Skovhus bringt die Deutsche Oper am Rhein Franz Lehárs OperetteDer Graf von Luxemburg auf ihre beiden Bühnen. Die Neuproduktion feiert am 3. Dezember im Opernhaus Düsseldorf und am 22. Dezember im Theater Duisburg Premiere. Lukas Beikircher dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker und die Duisburger Philharmoniker.

Jens-Daniel Herzog, Intendant der Oper Dortmund und designierter Staatsintendant des Staats­theaters Nürnberg, inszeniert mit Lehárs Graf von Luxemburg die erste Operette seiner Regie-Laufbahn. Schon lange zählt er zu den Bewunderern des Genres: „Wie leichtfüßig spielt die Operette doch mit unseren Sehnsüchten, Träumen, Zweifeln, Ängsten und Verlusten. Sie stürzt uns in einen Taumel der Sinne und Begierden und rettet uns aus der unweigerlich folgenden Katerstimmung in die schöne Lüge einer heilen Welt“, meint der Regisseur.

Der Graf von Luxemburg lebt von himmlischen Melodien voller Sentiment, Witz, Tempo und absurder Komik, die Jens-Daniel Herzog im Bühnenbild von Mathis Neidhardt, mit phantasievollen Kostümen von Sibylle Gädecke und großartigen Darstellern auf die Bühne bringt: Juliane Banse und Bo Skovhus stehen als Angèle und René nicht zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne und zählen diese Operette zu ihren Lieblingsstücken. Cornel Frey und Lavinia Dames spielen das junge Künstlerpaar Armand und Juliette, Pariser Bohèmiens am Rande des Existenzminimums. Mit Geld und Ganoven (David Jerusalem, Luis Fernando Piedra, Karl Walter Sprungala) setzt der russische Fürst Basil Basilowitsch (Bruce Rankin) seine Gefühlsinteressen durch, allerdings nicht gegen die ebenfalls millionenschwere russische Gräfin Stasa Kokozowa (Susan Maclean/Doris Lamprecht), die plötzlich auftaucht, um ihn an die gemeinsame Verlobung zu erinnern. Das spielfreudige Ensemble ergänzen der Schauspieler Oliver Breite (Ménager), der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die von Kati Farkas einstudierten Tänzerinnen und Tänzer.

Schon vor der Premiere gibt die Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf am Montag, 21. November, um 18.00 Uhr Einblick in die Produktion. Nach einem Gespräch mit Juliane Banse, Lukas Beikircher und Jens-Daniel Herzog sind die Besucher zur Bühnenprobe eingeladen. Am Mittwoch, 21. Dezember, um 17.00 Uhr findet die Opernwerkstatt im Theater Duisburg statt. Der Eintritt ist frei. PMDOR

Der Graf von Luxemburg im Opernhaus Düsseldorf:
Sa 03.12. – 19.30 Uhr  (Premiere)   / Di 06.12. – 19.30 Uhr  / Do 08.12. – 19.30 Uhr  / So 11.12. – 15.00 Uhr  / Di 13.12. – 19.30 Uhr  / Sa 17.12. – 19.30 Uhr  / Fr 20.01. – 19.30 Uhr  / So 26.02. – 18.30 Uhr  / Sa 25.03. – 19.30 Uhr  / Do 11.05. – 19.30 Uhr

Der Graf von Luxemburg im Theater Duisburg:
Do 22.12. – 19.30 Uhr  (Premiere)  / Mo 26.12. – 18.30 Uhr  / Mi 28.12.  – 19.30 Uhr  / Sa 31.12. – 19.00 Uhr  / Fr 06.01. – 19.30 Uhr  / So 15.01. – 18.30 Uhr  / Di 07.02. – 19.30 Uhr  / Fr 31.03. – 19.30 Uhr  / Fr 16.06. – 19.30 Uhr

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Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere: Ariadne auf Naxos, 25.02.2016

Februar 8, 2016 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

 Ariadne auf Naxos  von Richard Strauss

Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere: Donnerstag, 25. Februar 2016, 19.30 Uhr – Theater Duisburg

Wiederaufnahme: Sonntag, 27. März 2016, 18.30 Uhr – Theater Düsseldorf

Opernwerkstatt zur Premiere mit Gesprächen und anschließendem Probenbesuch:  Fr 19.02. – 18.00 Uhr im Theater Duisburg (Eintritt frei)

Deutsche Oper am Rhein / Ariadne auf Naxos _ Karine Babajanyan (Ariadne), Elena Sancho Pereg (Zerbinetta), Cornel Frey (Brighella), Bruce Rankin (Scaramuccio), Dmitri Vargin (Harlekin), Bogdan Talos (Truffaldin) © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Ariadne auf Naxos _ Karine Babajanyan (Ariadne), Elena Sancho Pereg (Zerbinetta), Cornel Frey (Brighella), Bruce Rankin (Scaramuccio), Dmitri Vargin (Harlekin), Bogdan Talos (Truffaldin) © Hans Jörg Michel

Keine andere Oper erzählt so viel über das Wesen des Musiktheaters wie Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“. Ursprünglich war die Kammeroper als Einlage für Hofmannsthals Bearbeitung von Molières Komödie „Der Bürger als Edelmann“ gedacht und in diesem Kontext am 25. Oktober 1912 zur Eröffnung des Stuttgarter Hoftheaters uraufgeführt worden. Da diese Fassung jedoch bei Publikum und Kritik keinen großen Anklang fand, bearbeiteten die Autoren ihr Werk einige Jahre später und die heutige Fassung als „Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel“ wurde am 4. Oktober 1916 an der Hofoper in Wien aufgeführt. In dieser Version fand Ariadne auf Naxos schließlich den Weg auf die Spielpläne aller wichtigen Opernhäuser.

Im Vorspiel bringen Hofmannsthal und Strauss die Situation des dem Markt ausgelieferten Künstlers auf den Punkt: Um den willkürlichen Geschmack des reichen Souveräns zu befriedigen, ist der Komponist gezwungen, seine Oper Ariadne mit improvisierten Einlagen durch eine Commedia dell’arte-Truppe aufzuführen. Die Kunst zählt hier nur so viel, wie ihr Subventionsgeber zahlen will – und dieser zahlt nur, wenn’s ihm gefällt. In der dann als Theater auf dem Theater gegebenen Oper Ariadne auf Naxos verschwimmen schließlich Komödie und Tragödie, Mythos und Ironie.

MUSIKALISCHE LEITUNG Wen-Pin Chien, INSZENIERUNG Dietrich W. Hilsdorf
BÜHNE Dieter Richter, KOSTÜME Renate Schmitzer
LICHT Volker Weinhart, DRAMATURGIE Bernhard F. Loges
SPIELLEITUNG Kinga Szilágyi

BESETZUNG:
DER HAUSHOFMEISTER Peter Nikolaus Kante, EIN MUSIKLEHRER Stefan Heidemann
DER KOMPONIST Katarzyna Kuncio, EIN TANZMEISTER Florian Simson
ARIADNE Karine Babajanyan / Linda Watson, BACCHUS Corby Welch / Scott MacAllister
NAJADE Elena Fink / Elisabeth Selle, ECHO Eva Bodorová / Lavinia Dames
DRYADE Maria Popa / Iryna Vakula, HARLEKIN Bogdan Baciu
ZERBINETTA Elena Sancho Pereg / Heidi Elisabeth Meier
BRIGHELLA Cornel Frey, SCARAMUCCIO Bruce Rankin
TRUFFALDIN Bogdan Talos / Lukasz Konieczny, EIN OFFIZIER Hubert Walawski
EIN PERÜCKENMACHER Daniel Djambazian / Roman Hoza
EIN LAKAI Dogus Güney
ORCHESTER Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

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Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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