Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Dezember 2017

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

 


Robert Schumann Saal / Lars Vogt und Christian Tetzlaff  © Giorgia Bertazzi Favorit

Robert Schumann Saal / Lars Vogt und Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi Favorit

Star-Duo Christian Tetzlaff und Lars Vogt mit Brahms-Sonaten im Robert-
Schumann-Saal
So, 03.12.2017, 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!

CHRISTIAN TETZLAFF Violine | LARS VOGT Klavier

Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Mit Lars Vogt, einem der führenden Pianisten seiner Generation, spielte er 2016 das heutige Konzertprogramm in eine von der Fachpresse umjubelte CD ein. Christof Jetzschke (Klassik Heute) etwa urteilte: „Was Christian Tetzlaff und Lars Vogt präsentieren, ist nicht weniger als eine glückliche Synthese aus leuchtkräftiger Klangfülle, Innerlichkeit, emotionaler Dringlichkeit und rhetorischem Feinschliff.“
Johannes Brahms
Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 G-Dur op. 78 „Regenliedsonate“
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur op. 100
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 d-Moll op. 108
Dauer: ca. 1 Stunde, 40 Minuten inklusive Pause

Karten: 28/24/19/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.
Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal

Christian Tetzlaff, Violine
Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. „The greatest performance of the work I’ve ever heard“, schrieb Tim Ashley im Guardian über seine Interpretation des Beethoven-Violinkonzerts mit Daniel Harding. Und Hans-Klaus Jungheinrich sprach in derFrankfurter Rundschau geradezu von einer „Neugewinnung“ dieses vielgespielten Werks.

Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt er den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, und versucht, wirklich gehaltvolle neue Werke wie das von ihm uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann im Repertoire zu etablieren. Er pflegt ein ungewöhnlich breites Repertoire und gibt rund 100 Konzerte pro Jahr. Christian Tetzlaff war „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern, hat eine mehrereSpielzeiten umfassende Konzertserie mit dem Orchester der New Yorker Met unter James Levine bestritten und gastiert regelmäßig u.a. bei den Wiener und den New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouworkest und den großen Londoner Orchestern. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski zusammen.

Was den 1966 in Hamburg geborenen und inzwischen mit seiner Familie in Berlin lebenden Musiker so einzigartig macht, sind – neben seinem großen geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was so selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein ganz ungewöhnlicher Ansatz.

Wenn Christian Tetzlaff den Notentext so tief wie möglich zu erfüllen versucht – ohne Rücksicht auf die „Aufführungstradition“ und ohne sich die oft üblichen geigentechnischen Erleichterungen zu gönnen –, dann zeigen sich die altbekannten großen Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell.

Zum zweiten „spricht“ Christian Tetzlaff mit seiner Geige, sein Spiel umfasst, wie die menschliche Sprache, eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten und ist nicht allein auf Wohlklang und virtuosen Glanz ausgerichtet. Vor allem aber versteht er die Meisterwerke der Musikgeschichte als Geschichten, die von zentralen Erfahrungen handeln. In ihrer Musik haben die großen Komponisten intensivste Gefühle, höchstes Glück und tiefte Krisen, verarbeitet, und so begibt sich auch Christian Tetzlaff als Musiker in die Grenzbereiche der Gefühle – und der musikalischen Gestaltung. In vielen Stücken geht es um nichts Geringeres als um Leben und Tod. Das dem Publikum zu vermitteln, ist Christian Tetzlaffs Ziel. Voraussetzung für diesen Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. Bezeichnenderweise hat Christian Tetzlaff viele Jahre in Jugendorchestern gespielt, in Uwe-Martin Haiberg hatte er an der Musikhochschule Lübeck einen Lehrer, für den die musikalische Interpretation der Schlüssel zur Geigentechnik war – nicht umgekehrt. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett, und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester.

Lars Vogt, Klavier
Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 in
Düren geboren, zog er erstmals große Aufmerksamkeit auf sich, als er 1990 den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds gewann. In den letzten 25 Jahren hat Lars Vogt eine weltweite Karriere als Pianist erreicht. Zunehmend begann er vor einigen Jahren sich neben seiner Solistentätigkeit dem Dirigieren zu widmen. Seit der Saison 2015/16 ist er der Künstlerische Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle England. In seiner Pianistenlaufbahn gastierte Lars Vogt u.a. beim Royal Concertgebouw Orchester, den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic wie dem London Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem NHK Symphony Orchestra sowie beim Orchestre de Paris. Eine besonders enge Verbindung besteht zu den Berliner Philharmonikern, wo er in der Saison 2003/04 der erste „Pianist in Residenz“ war. Lars Vogt arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, Claudio Abbado und Andris Nelsons.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind eine erste Asientournee mit der Royal Northern Sinfonia; als Solist gastiert Lars Vogt u.a. beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Tonkünstlerorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Sinfonieorchester Basel, beim Santa Cecilia sowie dem Philharmonia Orchestra. Die enge Zusammenarbeit mit Christian Tetzlaff findet in dieser Saison ihren Niederschlag in einer ausgedehnten USA Tournee, im Trio mit Tanja und Christian Tetzlaff sind Konzerte in Europa geplant. Außerdem gibt er zusammen mit Ian Bostridge Liederabende in Hamburg, London, Wien sowie bei der Schubertiade.

Lars Vogt erfreut sich eines internationalen Renommées als Solist und Kammermusikpartner.1998 gründete er sein Festival „Spannungen“ in Heimbach/Eifel. Dieses Festival hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Ort anspruchsvoller Kammermusikkonzerte entwickelt. Partner wie Christian und Tanja Tetzlaff, Gustav Rivinius sowie Antje Weithaas wirken regelmäßig mit. Die Festivalkonzerte sind bei EMI und CAvi als Livemitschnitte erschienen. Neben den genannten Partnern verbindet Lars Vogt eine langjährige Zusammenarbeit mit Klaus Maria Brandauer und Konrad Beikircher. Für EMI Classics hat Lars Vogt fünfzehn CDs eingespielt, u.a. mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado; außerdem Konzerte von Beethoven, Schumann und Grieg mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle. Neuere Aufnahmen umfassen eine Einspielung mit Solowerken von Schubert, Mozart Konzerten mit dem Mozarteum Orchester Salzburg sowie mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Paavo Järvi. Eine Solo CD mit Werken von Liszt und Schumann erschien bei Berlin Classics, des Weiteren bei Ondine Duo CDs mit Christian Tetzlaff mit Werken von Mozart und Schumann, Bachs Goldberg Variationen sowie zuletzt eine Aufnahme mit Werken von Schubert. Lars Vogt ist Initiator des Schulprojektes „Rhapsody in School“, das zu einem sehr angesehenen Bildungsprojekt in ganz Deutschland geworden ist. 2012 präsentierte sich „Rhapsody in School“ erstmals mit zwei Konzerten im Konzerthaus Berlin. Seit 2012 bekleidet Lars Vogt eine Professur für Klavier an der HMTM Hannover.


Robert Schumann Saal / Viktoria Tolstoy, studio Berlin for Act © Gregor Hohenberg

Robert Schumann Saal / Viktoria Tolstoy, studio Berlin for Act © Gregor Hohenberg

Skandinavischer Jazz mit Viktoria Tolstoy, Håkan Broström und der WDR
Big Band
Mi, 6.12.2017, 20 Uhr

VIKTORIA TOLSTOY voc | HÅKAN BROSTRÖM ld, arr, sax | WDR BIG BAND
Scan Jazz

Der schwedische Musiker Håkan Broström arbeitet schon seit den späten 1990er-Jahren mit der Sängerin Viktoria Tolstoy zusammen. Dabei ist im Laufe der Jahre ein gemeinsames und ganz persönliches „Songbook“ entstanden. Es enthält einen Querschnitt durch die populäre Musik des 20. Jahrhunderts, angefangen bei Standards
von Duke Ellington und George Gershwin bis hin zu Songs von Paul McCartney und Stevie Wonder. Den zweiten Konzertteil bilden Auftragsarrangements, die Håkan Broström der WDR Big Band und der Gastvokalistin maßangefertigt hat: Es geht um Jazz-Adaptionen schwedischer Volkslieder. Mit diesem Programm präsentiert sich die ausdrucksstarke und wandlungsfähige Sängerin aus Schweden zum ersten Mal mit der WDR Big Band.
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten

Karten: 29 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, freie Platzwahl,
erhältlich an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum
Kunstpalast, über www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ interpretiert
von Pianist Nikolai Tokarev mit Bildern von Kandinsky
So, 10.12.2017, 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!
NIKOLAI TOKAREV Klavier

Russische Seele

Robert Schumann Saal / Nikolai Tokarev © Arthur Geokhlanyan

Robert Schumann Saal / Nikolai Tokarev © Arthur Geokhlanyan

Der 1983 geborene Weltklasse-Pianist Nikolai Tokarev entstammt einer bekannten Musikerfamilie aus Moskau und trat bereits mit 6 Jahren, als Wunderkind gefeiert, als Solist mit Orchester öffentlich auf. Inzwischen zählt der mit Preisen überhäufte Tastenkünstler zu den herausragenden Musikern seiner Generation. Die Größe und Weite Russlands präge „die Seele, diese große Seele, die wir haben“, sagte er einmal in einem Interview. Auch wenn das Fundament aller russischen Pianisten eigentlich sehr deutsch sei und ohne Bach und Beethoven nichts gehe, sei er am Klavier auf der Suche nach genau so einem Klang – „groß und weit soll er sein.“ Modest Mussorgsky / Wassily Kandinsky Bilder einer Ausstellung – eine abstrakte Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky nach der Musik von Modest Mussorgsky, multimedial mit Bildprojektionen in Szene gesetzt und live am Klavier interpretiert

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Die Jahreszeiten, op. 37a
Dauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten, ohne Pause

Karten: 25/21/17/10 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


„Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens als musikalischszenische
Adventslesung mit „Tatort“-Kommissaren Nemec und Wachtveitl
So, 17.12.2017, Doppelvorstellung 17 und 20 Uhr

Konzertreihe Zweiklang! Wort und Musik
Miroslav Nemec Rezitation / Udo Wachtveitl Rezitation
Streichquintett des Radio-Sinfonieorchesters des SWR
„Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens

Die beiden Münchner „Tatort“-Kommissare Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl stehen in der Bearbeitung des Charles-Dickens-Klassikers „Eine Weihnachtsgeschichte“ erstmals in einer aufwendigen Inszenierung mit Ton- und Lichteffekten gemeinsam auf einer Bühne.

Robert Schumann Saal / Udo Wachtveitl u Miroslav Nemec © Stefan Nimmesgern

Robert Schumann Saal / Udo Wachtveitl u Miroslav Nemec © Stefan Nimmesgern

Sie ist – neben der Geburt Jesu – das vermutlich meisterzählte Literatursujet der Adventszeit: Charles Dickens‘ „Weihnachtsgeschichte“, die sozialkritische Erzählung über den alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von vier Geistern heimgesucht wird und daraufhin seine Menschlichkeit wiederentdeckt. Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl holen diesen Klassiker der Weihnachtsliteratur mit
einer szenischen Lesung auf die Bühne. Für diese Adventslesung hat der renommierte
Komponist Libor Šima eigens eine „Weihnachtsgeschichten“-Suite für ein Streichquintett komponiert, die unmittelbar mit der Rezitation des Schauspielerpaares korrespondiert. Zeitlos und gerade auch heute aktuell erscheint die 1843 veröffentlichte Novelle, die den Wert der Nächstenliebe und eines empathischen Umgangs miteinander betont. Und in der Interpretation von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl ist die Erzählung, trotz des moralischen Grundtons, überaus lebendig und unterhaltsam, humorvoll und menschlich. Beiden gelingt es im Zusammenspiel mit der Bühnenmusik den typischen, skurrilen britischen Humor auf anrührende Weise herauszuarbeiten.

Ein Adventsabend, der die Zuschauer auf das nahende Weihnachtsfest einstimmt.
Dauer: ca. 2 Stunden inklusive Pause

Karten: 33/28/22/13 € (Schüler/Studenten 20/15/12/10 €) zzgl. Servicegebühren,
erhältlich an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum
Kunstpalast, über www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de


Robert Schumann Saal / Schumann Quartett ©  Kaupo Kikkas

Robert Schumann Saal / Schumann Quartett © Kaupo Kikkas

Sie lieben Brahms
Am 2. Weihnachtstag zu Gast im Robert-Schumann-Saal: Schumann Quartett
mit Streicherkollegen
Di, 26.12.2017 (2. Weihnachtstag), 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!
SCHUMANN QUARTETT | ALEXANDER ZEMTSOV Viola | MAXIMILIAN HORNUNG
Violoncello

Die beiden Streichsextette im Zentrum des Programms waren die ersten Kammermusikwerke für Streicher, die Johannes Brahms veröffentlichte, und verhalfen ihm trotz aller Skepsis seiner Verleger wegen der damals ungewöhnlichen Besetzung ebenso zum Durchbruch wie das „Deutsche Requiem“ und die „Ungarischen Tänze“. Verstärkung erhält das in der Reihe „erstKlassik!“ seit langem fest etablierte und inzwischen auch international hochgeschätzte Schumann Quartett mit dem Bratschisten Alexander Zemtsov und Maximilian Hornung, der von DIE ZEIT als Cellist „von einem anderen Stern“ bezeichnet wurde.

Arvo Pärt Fratres für Streichquartett
Johannes Brahms Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 und Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Schumann Quartett: Erik Schumann Violine | Ken Schumann Violine
Mark Schumann Violoncello | Liisa Randalu Viola
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten inklusive Pause

Karten: 30/26/21/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren , erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal

Pressemeldung Museum Kunstpalast / Robert Schumann Saal

Augsburg, Theater Augsburg, Open-Air-Konzert im Annahof, 22.07.2017

Juli 20, 2017 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Augsburger Philharmoniker : Open- Air-Konzert

22. Juli 2017 –  20.00 Uhr

Beim sommerlichen Open-Air-Konzert im Annahof schwelgen Generalmusikdirektor Domonkos Héja und die Augsburger Philharmoniker in diesem Jahr in den Klangwelten der russischen und ungarischen Spätromantik. Überschäumend beschwingte Ouvertüren und Tänze, unter anderem von Nikolai Rimski-Korsakow und Michail Glinka, umrahmen eine Rarität: das lyrisch-verträumte Concertino für Harfe und Orchester von Ernö Dohnányi, das seit seiner Uraufführung im Jahre 1963 viel zu selten gespielt wird. Domonkos Héja, die Harfenistin Christine Steinbrecher und die Augsburger Philharmoniker werden die reizvolle Komposition gemeinsam mit dem Augsburger Publikum neu entdecken. Den krönenden Abschluss des Konzertes bilden die berühmten Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky in der Fassung von Maurice Ravel.

Programm:
Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908): „Die Mainacht“, Ouvertüre
Modest Mussorgski (1839-1881): Scherzo B-Dur
Ernö Dohnányi (1877-1960): Concertino für Harfe und Kammerorchester op. 45
Karol Szymanowski (1882-1937): „Notturno und Tarantella“ op. 28
Michail Glinka (1804-1857): Mazurka und Krakowiak aus „Ein Leben für den Zaren“
Modest Mussorgski (1839-1881): „Bilder einer Ausstellung“, Orchesterfassung von Maurice Ravel

Augsburger Philharmoniker, Christine Steinbrecher, Harfe, Domonkos Héja, Dirigent; PMTA

Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 04. – 07.Oktober 2016

Oktober 4, 2016 by  
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Schubertiade

SCHUBERTIADE HOHENEMS zu den Veranstaltungen vom 4. – 7. Oktober


Dienstag, 4. Oktober

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
Khatia Buniatishvili Klavier
Zum Auftakt der letzten Konzertreihe der Schubertiade 2016 präsentiert Khatia Buniatishvili dem Hohenemser Publikum ein facettenreiches Programm: neben Frédéric Chopins virtuoser Ballade op. 23 und Franz Schuberts Impromptus D 899 interpretiert sie Modest Mussorgskis Suite „Bilder einer Ausstellung“, eines der bekanntesten und anspruchsvollsten Werke der Klavierliteratur. Die georgische Pianistin debütierte schon mit sechs Jahren als Solistin mit Orchester und hat inzwischen die wichtigsten Konzertsäle weltweit im Sturm erobert. Zwei Mal schon erhielt sie den begehrten „ECHO Klassik“.
(Restkarten)


Mittwoch, 5. Oktober

16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Renaud Capuçon Violine
David Kadouch Klavier
Im Vergleich zu seinen großen Streichquartetten und den Klaviertrios werden Schuberts Violinsonaten eher selten aufgeführt. Bei der Oktober-Schubertiade gelangen nun alle Werke, die Schubert für Violine und Klavier geschrieben hat, im Rahmen von zwei Konzerten zur Aufführung. Die Interpreten sind Renaud Capuçon, der bereits seit 2003 regelmäßig bei der Schubertiade zu Gast ist, und David Kadouch, der damit sein Festival-Debüt gibt. Heute auf dem Programm stehen die Sonaten in A-Dur und a-Moll sowie das Rondo in h-Moll.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
Sebastian Knauer
Sebastian Knauer gehört zu den vielseitigsten Pianisten von heute und ist als Solist mit Orchester und Kammermusiker sowie mit Soloprogrammen regelmäßig zu Gast in großen Konzertsälen und bei Festivals in aller Welt. In seinem heutigen Konzert im Markus-Sittikus-Saal spielt er neben Werken von Haydn, Mozart und Schubert (u.a. die „Ungarische Melodie“) auch Beethovens „Mondscheinsonate“, die zu den berühmtesten Stücken des Klavierrepertoires zählt und ein Prüfstein für jeden Pianisten ist.
(Karten erhältlich)


Donnerstag, 6. Oktober

16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Renaud Capuçon Violine
David Kadouch Klavier
In ihrem zweiten gemeinsamen Konzert bei der diesjährigen Oktober-Schubertiade spielen die französischen Musiker Renaud Capuçon und David Kadouch Franz Schuberts Violinsonaten in D-Dur und g-Moll sowie die Fantasie in C-Dur. Dem Publikum bietet sich die Möglichkeit, alle Werke, die Schubert für Violine und Klavier komponiert hat, an zwei aufeinander folgenden Konzerttagen zu hören und so die vielen faszinierenden Details zu entdecken, die sich in diesen Werken verbergen.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Shani Diluka Klavier
Das Quatuor Ebène gehört zu den weltweit gefragtesten Streichquartetten und die als Tochter sri-lankischer Eltern in Monaco geborene Pianistin Shani Diluka befindet sich auf dem Sprung zur internationalen Karriere: eine spannende Besetzung für die Darbietung dreier Klavierkammermusikwerke von Brahms. Die Besetzung steigert sich dabei schrittweise vom Klaviertrio in c-Moll über das Klavierquartett in derselben Tonart bis hin zum Klavierquintett in f-Moll.
(Karten erhältlich)


Freitag, 7. Oktober

16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
Till Fellner
Seit über 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem Ersten Preis beim „Concours Clara Haskil“ in der Schweiz begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei bedeutenden Festivals. Bei der Schubertiade gab er 1994 sein Debüt. Für sein heutiges Solokonzert präsentiert sich Till Fellner mit Auszügen aus J. S. Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ sowie der Humoreske in B-Dur und der Fantasie in C-Dur von Robert Schumann.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Liederabend
Elisabeth Kulman Mezzosopran
Eduard Kutrowatz Klavier
Ausgewählte Lieder von Franz Schubert und in sechs Sprachen von Franz Liszt stehen auf dem Programm des Konzertes, das Elisabeth Kulman und Eduard Kutrowatz heute Abend gemeinsam in Hohenems gestalten. Elisabeth Kulman gilt als eine der führenden Mezzosopranistinnen von heute, deren Stimme – wie ein Kritiker schrieb – „zwischen intensivem Rot und dunklem Bernstein leuchtet“, und ist schon 2013 und 2015 mit großem Erfolg bei der Schubertiade aufgetreten.
(Karten erhältlich)


5. – 11. Oktober, Schubertiade-Quartier Hohenems: Museen und Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum Marktstraße 1
Schubertiade-Museum Marktstraße 15
Legge-Museum Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal
Nibelungen-Museum Marktstraße 6
Markus-Sittikus-Saal Graf-Maximilian-Straße 3
Schuhmacher-Museum Marktstraße 15

Franz Schubert, große Interpretinnen und Interpreten aus dem Bereich der Klassischen Musik und die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sind die thematischen Schwerpunkte in 40 Räumen von sechs historisch interessanten Gebäuden. Die Ausstellung im Foyer (Obergeschoß) des Markus-Sittikus-Saales ist für Konzertbesucher jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn sowie in den Pausen zugänglich. Im kleinen Foyer im Obergeschoß ist die Fotoausstellung „Schubertiade privat“ zu sehen. Der Garten und das Heckentheater hinter dem Saal werden bei Schönwetter abends mit Kerzen beleuchtet.
Öffnungszeiten der Museen: 5. – 11. Oktober: täglich von 10.30 – 18 Uhr


Informationen / Karten
Schubertiade GmbH
Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1
A-6845 Hohenems
Tel. +43/(0)5576/72091
Fax +43/(0)5576/75450
E-Mail: info@schubertiade.at
www.schubertiade.at

Öffnungszeiten Kartenbüro
Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1
Mo – Fr: durchgehend von 8.30 – 17.00 Uhr
Sa, 8. Oktober: zusätzlich von 10.00 – 12.00 Uhr
Villa Rosenthal, Schweizer Straße 1

Öffnungszeiten Tageskassa
Markus-Sittikus-Saal, Graf-Maximilian-Straße 3
Geöffnet jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn.
Tel. +43/(0)5576/74573-10

Pressemeldung Schubertiade

Wuppertal, Oper Wuppertal, Juri Tetzlaff eröffnet erneut Familienkonzertreihe, 11.09.2016

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Sinfonieorchester Wuppertal

Sinfonieorchester Wuppertal / Gruppenfoto © Dirk Sengotta

Sinfonieorchester Wuppertal / Gruppenfoto © Dirk Sengotta

TV-Moderator Juri Tetzlaff eröffnet erneut Familienkonzertreihe

Opernhaus Wuppertal / Juri Tetzlaff © C.Bansini

Opernhaus Wuppertal / Juri Tetzlaff © C.Bansini

Auch in der Spielzeit 2016/17 kommt der sympathische TV-Moderator Juri Tetzlaff, bekannt durch die Fernsehsender ARD und Kika, nach Wuppertal und moderiert das 1. Familienkonzert der Saison. Am 11. September 2016 um 11 Uhr starten der Kinderstar und das Sinfonieorchester Wuppertal ein spannendes Experiment und nehmen Groß und Klein, Jung und Alt mit auf eine nächtliche Tour durch eine sonderbare Museumsausstellung. Mit der Musik aus ›Bildern einer Ausstellung‹ von Modest Mussorgsky wollen sie Bilder mit ihren Ohren sehen. Kunstwerke sollen durch die Orchestermusik unter der musikalischen Leitung von Anja Bihlmaier lebendig werden.

Ein spannendes Abenteuer beginnt. Karten zu 8 € gibt es in der Kulturkarte, telefonisch unter der Ticket-Hotline 0202/563 7666 sowie online unter www.kulturkarte-wuppertal.de.

Sinfonieorchester Wuppertal / Familienkonzert © Andreas Fischer

Sinfonieorchester Wuppertal / Familienkonzert © Andreas Fischer

Die ›Bilder einer Ausstellung‹ sind ein Paradebeispiel dafür, wie man mit Tönen Gemälde in die Köpfe der Zuhörer malen kann. Eine fantasievolle Geschichte, gespickt mit interessanten Hintergrundinformationen und vielen Mitmachmöglichkeiten.

Für Kinder gibt es vor der Bühne die unbestuhlte Sitzkissenzone, aus der die kleinen Besucher besser sehen und hören können. Vor dem Konzert können die Kinder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner wird noch vor dem Konzertbeginn bekannt gegeben und darf während des Konzerts auf der Bühne im Orchester sitzen.

Für viele Kinder das Highlight des Konzerts ist das Mitspielstück. Jedes Kind, das ein Orchesterinstrument beherrscht, darf das Mitspielstück gemeinsam mit den Profis im Sinfonieorchester spielen.

Die Noten für das Mitspielstück stehen auf www.wuppertalerbuehnen.de/education/konzertpaedagogik/mitmachbereich/
zum Download bereit.

Pressemeldung Sinfonieorchester Wuppertal

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