Berlin, Komische Oper, Barrie Kosky, IOCO Aktuell, Dezember 2015

Dezember 7, 2015 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin / Barrie Kosky © Jan Windszus Photography

Komische Oper Berlin / Barrie Kosky © Jan Windszus Photography

Ein neues Feature von der australischen Rundfunkanstalt ABC über die Komische Oper und seinen Intendanten, Regisseur Barrie Kosky.

Der Beitrag berichtet aus dem „Backstage“ des Berliner Opernhauses, mit einem Gespräch mit Barrie Kosky, sowie mit beitreten Interviews verschiedener Sänger.

Das Radio-Feature wurde von dem australischen Musiker und Journalisten Breandáin O’Shea für die ABC produziert und ist in englischer Sprache.

Livestream und Podcast hier:

Radio-Feature Barrie Kosky Komische Oper Berlin

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Stuttgart, Ministerium für Wissenschaft Forschung & Kunst, Rechnungshof kritisiert Gagen für Theatermacher, Januar 2012, 20.01.20012

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 Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden Württemberg

Rechnungshof kritisiert Gagen für Theatermacher

Anlässlich eines in der Stuttgarter Zeitung erschienenen Artikels zu Gehältern der Intendanten am Stuttgarter Staatstheater erklärte Kunststaatssekretär Jürgen Walter heute (19. Januar) in Stuttgart:

„Der Bericht des Rechnungshofes und der Bericht der Stuttgarter Zeitung ver-kennen die Realität der deutschen und internationalen Theaterlandschaft.

Baden-Württemberg spielt in der Spitzengruppe der Theaterlandschaft mit und wirbt deshalb um Spitzenkräfte. Hier bestimmt der Markt die Preise. Die jahrelan-ge herausragende Stellung des Stuttgarter Staatstheaters ist nicht zuletzt den Intendanten zu verdanken. Aufgrund ihrer Qualität wurde die Staatsoper Stutt-gart fünf Mal zur Oper des Jahres gewählt. Das Stuttgarter Ballett ist unter Reid Anderson seit Jahren das internationale Aushängeschild der Stadt und des Lan-des. Die seit zehn Jahren sehr guten Auslastungszahlen weisen auf die heraus-ragende Qualität der Arbeit der bisherigen Intendanten aller drei Sparten.

Die Intendantengehälter am Stuttgarter Staatstheater bewegen sich in der bundesweit üblichen Größenordnung, eher darunter; sie liegen zum Teil deutlich unter denen vergleichbarer Häuser in Deutschland. Sie sind angemessen für ein Haus, das zur Spitzengruppe in der Liga der Deutschen Theater gehört. Wer sich für niedrigere Gehälter einsetzt, muss gleichzeitig in Kauf nehmen, dass Stuttgart dann nicht mehr zu dieser Spitzengruppe zählt. Das wollen wir nicht.

Bei der Frage einer Offenlegung von Intendantengehältern muss man die persönlichen Interessen der Intendanten berücksichtigen. Eine Offenlegung ist denkbar, wenn die Betroffenen einverstanden sind und wenn eine Offenlegung generell auch über Baden-Württemberg hinaus praktiziert wird.“

Hagen, Theater Hagen, KLAGENREDE und 4.SINFONIEKONZERT, 22. und 24.01.2012

Januar 18, 2012 by  
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Theater Hagen

KLAGENREDE und 4.SINFONIEKONZERT

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Klangrede zum 4. Sinfoniekonzert „Salome trifft Zarathustra“ am 22. Januar 2012

Die vierte Veranstaltung der Reihe Klangrede in der Konzertsaison 2011|2012 trägt den Titel „Salome trifft Zarathustra“ und findet in den Räumen der Stadtbücherei Hagen auf der Springe statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Leben und Schaffen des deutschen Komponisten Richard Strauss. 1864 geboren prägte Strauss weit über 60 Jahre lang die deutsche Musiklandschaft und war dabei oft umstritten. Zunächst als revolutionärer Erneuerer der orchestralen Klangsprache nach Wagner gefeiert, galt er vielen in seinen späten Jahren als reaktionär und nicht mehr von Interesse. Doch die künstlerische und kompositorische Auseinandersetzung des Tonsetzers mit den Themen seiner Zeit genauer zu betrachten, lohnt außerordentlich. Schließlich waren seine literarischen Wegbegleiter Schriftsteller wie Hugo von Hoffmannsthal und Stefan Zweig, seine Vorlagen umfassen Werke von Friedrich Nietzsche und Oscar Wilde genauso wie Gedichte von Hermann Hesse, den er kurz vor der Komposition der Vier letzten Lieder kennenlernte.

Als Gast wird Tim Wagner, Koordinator der Exzellenzinitiative TOPOI von der Humboldt-Universität in Berlin, über Nietzsches Also sprach Zarathustra, die Figur Zarathustra selbst und deren Verbindungen zur Musik von Richard Strauss berichten. Darüber hinaus wird natürlich die Erläuterung des Programmes des vierten Sinfoniekonzertes im Zentrum der Veranstaltung stehen. Moderiert wird die Veranstaltung von GMD Florian Ludwig. Der Eintritt ist frei.

Klangrede zum  4. Sinfoniekonzert „Salome trifft Zarathustra“
Sonntag, den 22. Januar 2012 – 11.30 Uhr
Stadtbücherei Hagen, Springe 1, 58095 Hagen

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4. Sinfoniekonzert „Salome trifft Zarathustra“ am 24. Januar 2012

4. Sinfoniekonzert „Salome trifft Zarathustra“
24. Januar 2012 • 20.00 Uhr • Stadthalle Hagen
19.15 Uhr Einführung

Richard Strauss:
Tanz der Salome
Duett-Concertino für Klarinette und Fagott
Vier letzte Lieder
Also sprach Zarathustra

Solisten:
Werner Hußendörfer, Klarinette
Friedhelm Grote, Fagott
Melanie Maennl, Sopran

Dirigent: GMD Florian Ludwig

Mit Richard Strauss erreichte die klassisch-romantische Epoche einen letzten Höhepunkt. Für viele wurden seine Werke im Hinblick auf die Neue Musik zu einem versöhnenden Stern am Musikhimmel der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dieser Strauss-Abend greift Kom¬positionen auf, die markante Abschnitte im Werkschaffen des Komponisten widerspiegeln, so dass es zu der interessanten Begegnung zwischen Salome und Zarathustra kommt:
Als Strauss die Tondichtung „Also sprach Zarathustra“ 1895 begann, stand er im Zenit des Lebens. Damals sah er das Orchesterwerk als „das Bedeutendste, Formvollendetste, Inhaltreichste, Eigentümlichste“ seiner Stücke an. Heute ist vor allem die Einleitung einem breiten Publikum bekannt, da sie in zahlreichen Kinofilmen, wie zum Beispiel in Stanley Kubricks Film „2001: Odyssee im Weltraum“, verwendet wurde.
Um 1900 verlagerte sich Strauss’ kompositorischer Schwerpunkt von den Tondichtungen auf die Oper und es entstanden international erfolgreiche Opern wie „Salome“, deren „Tanz der sieben Schleier“ das Konzert mit provokanten und exotischen Klängen eröffnen wird.

Im Kontrast dazu steht das Duett-Concertino für Klarinette und Fagott aus späten Jahren, denn hier gibt sich der Komponist ähnlich klassisch wie in seinem Jugendschaffen. Die „Vier letzten Lieder“ sind Strauss’ letzte vollendete Kompositionen. Mit ihnen knüpfte der Komponist an sein reiches Liedschaffen der 1880er Jahre bis 1900er Jahre an und beschäftigte sich eingehend mit den Themen Tod und Vergänglichkeit. Doch trotz der Melancholie der Textvorlagen von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff siegt in der Musik nicht etwa die Schwermut, sondern auch zuversichtliche Töne bahnen sich immer wieder ihren Weg.

Karten zu 14,90 Euro – 28,50 Euro unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

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Philharmonikus
24. Januar 2012 • 18:45 Uhr . Stadthalle Hagen

Der Philharmonikus ist eine interaktive Einführungsveranstaltung für Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder Lehrern, an deren Anschluss der erste Teil des Sinfoniekonzerts besucht wird. Beim Philharmonikus zum 4. Sinfoniekonzert erfahren die Kinder auf spielerische Art mehr zum Schleiertanz der Salome. Wie immer mit dabei: das musikalische Äffchen Philharmonikus!

Karten zu 8,-/6,- Euro/ Familienkarte zu 23,- Euro unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, ROMANTIKER im 3. PHILHARMONISCHEN KONZERT, 25./26.01.2012

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 Theater und Philharmonie Thüringen

ROMANTIKER im 3. PHILHARMONISCHEN KONZERT

Theater und Philharmonie Thüringen, Lukas Dreyer  © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen, Lukas Dreyer © Theater und Philharmonie Thüringen

Auf ROMANTIKER darf sich das Publikum im 3. Philharmonischen Konzert bei Theater&Philharmonie Thüringen am 25. und 26. Januar, jeweils 19.30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera freuen.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Jochem Hochstenbach, einem Bewerber um die Stelle des Generalmusikdirektors. 1970 in Tilburg (Niederlande) geboren, war er als Solo-Pianist in Europa und Japan unterwegs, bevor er Dirigierstudiengänge bei David Porcelijn, Kenneth Montgomery und Uros Lajovic (Wien, 1. Diplom cum laude) sowie Internationale Meisterkurse in Estland, Ungarn, Finnland und Italien belegte. Er hat Konzerte u.a. in Holland, Österreich und Bulgarien gegeben. 1995 war er Claudio Abbados Assistent bei den Salzburger Osterfestspielen.

Theater und Philharmonie Thüringen, Jochem Hochstenbach © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen, Jochem Hochstenbach © Theater und Philharmonie Thüringen

Ab 1997 war Jochem Hochstenbach als Korrepetitor, später als Kapellmeister am Landestheater Linz und als Dirigent und Klaviersolist des Bruckner-Orchesters Linz engagiert. In der Spielzeit 2004/2005 wurde er als 1. koordinierter Kapellmeister ans Badische Staatstheater Karlsruhe engagiert und war ab der Spielzeit 2006/2007 dort 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor. Seit Beginn dieser Spielzeit ist er freischaffend tätig.

Walter Braunfels‘ „Symphonische Variationen über ein altfranzösisches Kinderlied“ op. 15 eröffnen das Programm. Die Neuinszenierung der Braunfels-Oper „Ulenspiegel“ bei Theater&Philharmonie Thüringen hatte ein überwältigendes Presseecho gefunden. Durch die Nationalsozialisten mit Aufführungsverbot belegt und nach 1945 weitgehend der Vergessenheit anheim gefallen, hatte man von einem der bedeutendsten deutschen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lange nichts mehr gehört. Auch die „Symphonischen Variationen über ein altfranzösisches Kinderlied“ wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr aufgeführt. Dabei waren der Uraufführung 1909 in Lübeck unter der Leitung von Hermann Abendroth weitere sehr erfolgreiche Aufführungen in Dresden, Wien, Berlin und München gefolgt.

Was verbindet Braunfels mit Schumann und Brahms? Biografisch die Tatsache, dass seine Mutter Helene einst mit Clara Schumann befreundet war, mit der auch Johannes Brahms in enger Beziehung stand. Musikalisch sind die Verbindungen noch evidenter, stellt sich Braunfels doch klar in die Tradition der Romantik, die er mit einer breiten Ausdruckspalette – bis an die Grenzen der Tonalität getriebene Harmonien oder ironische und groteske Wendungen – weiter zu entwickeln suchte.

Mit Schumanns 1867 in Breslau uraufgeführtem, mal kantablem, mal hochvirtuosem Cellokonzert und Brahms´ pathetisch-monumentaler 1. Sinfonie gelangen zwei Gipfelwerke der Romantik zur Aufführung.

Der Solist ist Lukas Dreyer, seit 1999 Solocellist im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera. Er studierte in Frankfurt am Main und Aachen. Ein zusätzliches Kammermusikstudium führte ihn für ein Jahr nach Budapest. Er unterrichtet an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und am angegliederten Hochbegabtenzentrum Belvedere sowie an der Musikschule Halle, Saale. Solistische und kammermusikalische Auftritte in Holland, Italien, Spanien, Frankreich, Schweiz, den Vereinigten Staaten, Türkei, China und Chile belegen seine regelmäßige internationale Konzerttätigkeit. Die Einladung als Solocellist der Bayerischen Kammerphilharmonie zur Europa-Konzerttournee 2006 „In the Spirit of Mozart“ mit der weltberühmten Jazz-Legende Chick Corea war einer der ersten Höhepunkte seiner Konzertkarriere. Kammermusikalisch arbeitet Lukas Dreyer seit Jahren in verschiedenen Ensembles: Für quattrocelli arrangierte Dreyer zahlreiche Stücke. Das Celloquartett konzertiert weltweit und ist mit seinen CDs regelmäßig in den Hörfunkprogrammen von SWR, HR und Radio Bremen präsent. SONY veröffentlichte erste Titel auf der CD-Kompilation „Chilling Cello“. Im Rahmen des Eröffnungskonzerts der Cello Akademie Rutesheim 2010 wurde vom Fernsehprogramm der Deutschen Welle weltweit berichtet. Der Hollywood-Komponist Lalo Schifrin (Mission Impossible) widmete quattrocelli ein originales Werk, das von der Ernst von Siemens Stiftung gefördert wurde. Außerdem ist Lukas Dreyer Gründer der Formation 12 Thüringer Cellisten. Seit seiner Premiere 2007 fand das Ensemble immer wieder große Beachtung in der Thüringer Presse.

Da zum Altenburger Konzert-Abonnement die Schlosskonzerte gehören, ist das 3. Philharmonische Konzert nicht für Altenburg geplant. Die Altenburger Musikfreunde erhalten aber Gelegenheit, zu diesem Konzert nach Gera zu fahren. Bei Interesse wird ein Bustransfer organisiert. Frühzeitige Anmeldung im Besucherservice ist erforderlich.

Programm:
Walter Braunfels (1882-1954):„Symphonische Variationen über ein altfranzösisches Kinderlied“ op. 15
Robert Schumann (1810-1856): Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

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