Essen, Aalto Musiktheater, WA Rosenkavalier von Richard Strauss, 28.01.2017

Januar 27, 2017 by  
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Aalto Theater Essen

Aalto Theater / Der Rosenkavalier - © Hamza Saad

Aalto Theater / Der Rosenkavalier – © Hamza Saad

Der Rosenkavalier  im  Aalto-Theater

Wiederaufnahme mit Sopranistin Michaela Kaune am Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr Richard Strauss´ Oper Der Rosenkavalier ist nach fünfjähriger Pause wieder im Aalto- Musiktheater zu sehen, und das in erstklassiger Besetzung.

Am Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr steht die Wiederaufnahme der meisterhaften Komödie auf dem Programm, zu der Hugo von Hofmannsthal das Libretto lieferte. Weitere Vorstellungen folgen am 5. und 18. Februar. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil ist Michaela Kaune als Marschallin zu erleben. Erst in der vergangenen Spielzeit übernahm die gefragte Sopranistin diese Partie an der Opéra de Paris. Weitere wichtige Auftritte hatte sie unter anderem bei den Bayreuther Festspielen als

Aalto Theater / Der Rosenkavalier - © Hamza Saad

Aalto Theater / Der Rosenkavalier – © Hamza Saad

Eva in Wagners Meistersingern und als Ariadne in Strauss „Ariadne auf Naxos an der Oper Zürich. Freuen darf man sich auch auf Karl-Heinz Lehner als Baron Ochs, eine Rolle, die der Bass unter anderem an der Oper Frankfurt verkörpert hat. Aalto-Ensemblemitglied Karin Strobos, die zuletzt als Rosina im Barbier von Sevilla und als Cherubino in Figaros Hochzeit begeistern konnte, singt den Octavian. Die Inszenierung stammt von Anselm Weber.

Die Handlung: In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei.  Pressemeldung Aalto Theater Essen

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Essen, Aalto Musiktheater, Der Rosenkavalier von Richard Strauss, 28.01.2017

Dezember 24, 2016 by  
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Aalto Theater Essen

Aalto Musiktheater / Der Rosenkavalier © Matthias Jung

Aalto Musiktheater / Der Rosenkavalier © Matthias Jung

  Der Rosenkavalier von Richard Strauss

Der Rosenkavalier: Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr, weitere Vorstellungen 5.2.2017, 18.2.2017

Richard Strauss´ Oper Der Rosenkavalier ist nach fünfjähriger Pause wieder im Aalto-Musiktheater zu sehen, und das in erstklassiger Besetzung. Am Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr steht die Wiederaufnahme der meisterhaften Komödie auf dem Programm, zu der Hugo von Hofmannsthal das Libretto lieferte. Weitere Vorstellungen folgen am 5. und 18. Februar.

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil ist Michaela Kaune als Marschallin zu erleben. Erst in der vergangenen Spielzeit übernahm die gefragte Sopranistin diese Partie an der Opéra de Paris. Weitere wichtige Auftritte hatte sie unter anderem bei den Bayreuther Festspielen als Eva in Wagners „Meistersingern“ und als Ariadne in Strauss Ariadne auf Naxos an der Oper Zürich. Freuen darf man sich auch auf Karl-Heinz Lehner als Baron Ochs, eine Rolle, die der Bass unter anderem an der Oper Frankfurt verkörpert hat. Aalto-Ensemblemitglied Karin Strobos, die zuletzt als Rosina im Barbier von Sevilla und als Cherubino in Figaros Hochzeit begeistern konnte, singt den Octavian. Die Inszenierung stammt von Anselm Weber.

Die Handlung: In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei. PMAaMth

Der Rosenkavalier: Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr, weitere Vorstellungen 5.2.2017, 18.2.2017

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Hagen, Theater Hagen, Der Rosenkavalier von Richard Strauss, IOCO Kritik, 08.06.2016

Juni 10, 2016 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Der Rosenkavalier: Große Produktion im Theater Hagen

Glitzernde Polyphonie mit Posse, Schwank mit starken Stimmen

Hagen / Theater Hagen - Bühnenprospekt zum Rosenkavalier © IOCO

Hagen / Theater Hagen – Bühnenprospekt zum Rosenkavalier © IOCO

1911 fand im Dresdner Königlichen Opernhaus die Uraufführung von Richard Strauss´ Oper Der Rosenkavalier, einer „Komödie für Musik“ statt. Nach vergangener Wagner-Verklärtheit, Salome 1905 – Elektra 1908, zog es den Klangzauberer Strauss, eine lyrisch komödiantische Mozart-nahe Oper zu schaffen. Gemeinsam mit Textdichter Hugo von Hofmannsthal und dem heute fast vergessenen Max Reinhardt schuf Strauss den Rosenkavalier, dessen Kraftfeld  von  männlich derber Oberflächlichkeit und melancholisch weiser Weiblichkeit beherrscht wird; reaktionäre Momente folgen avantgardistischen; alles umrankt von Wiener Flair  Maria Theresias und irrwitzigen wie deftigen Komödienschablonen.

Hagen / Theater Hagen - Rosenkavalier - Rainer Zaum als Ochs © Klaus Lefebvre

Hagen / Theater Hagen – Rosenkavalier – Rainer Zaum als Ochs © Klaus Lefebvre

Die Uraufführung des Rosenkavalier war ein glänzender Erfolg. Die Oper  entwickelte sich schnell zu den populärsten Opern der Welt. Doch dieser Erfolg stand auf Messers Schneide. Denn der sächsische Hausregisseur Georg Tosser verweigerte der Oper damals seinen Wiener Geist. Heimlich holte der verzweifelte Richard Strauss den  jungen Max Reinhardt  vom Theater an der Wien nach Dresden. Reinhardt präzisierte Klang und Sprache des Stückes, verlieh ihm Modernität und seinen speziellen Wiener Geist. Geprobt wurde nachts in Hotelzimmern, da der erboste Dresdner Intendant Nikolaus Graf von Seebach hatte Max Reinhardt Hausverbot erteilt hatte. Doch Strauss setzte  sein Aufführungskonzept durch, mit Wiener Walzer, Sprachfinessen, Buffonerie der Festszenen, silberner Rose. Max Reinhardt geht in modernen Rosenkavalier-Reflexionen oft unter.

Hagen / Theater Hagen - Rosenkavalier - Marschallin - Octavian - Sophie © Klaus Lefebvre

Hagen / Theater Hagen – Rosenkavalier – Marschallin – Octavian – Sophie © Klaus Lefebvre

Das Theater Hagen  und Regisseur Gregor Horres bringen die Pracht der ornamentalen Komposition mit eigenen Ensemble und wenigen Bühnenrequisiten glänzend auf die Bühne. Ein kräftig pralles Bühnenprospekt, Amor und Psyche abbildend, fasziniert schon vor Vorstellungsbeginn. Zum Vorspiel scheinen durch den durchsichtig werdenden Prospekt Amor und Psyche tanzend. Das Bühnenbild folgt nicht gewohnt klassischen Inszenierungsmustern; so verliert sich die tragende Partie der Marschallin nicht in einem schwülstigen Schlafgemach. Im Theater Hagen ist die Marschallin eine modern gekleidete, steuernde Frau. Hohe, breite Doppelwände, meist in schwere Lichtfarben getaucht; wenig zusätzliche Requisiten dominieren die Bühne (Jan Bammes). Der glitzernden Komposition angepasst  bilden auch Alfonso Palencia, Choreographie, Dorothee Hannappel, Dramaturgie, und Yvonne Forster, Kostüme, das leibhaftige Panoptikum des Lebens auf der Bühne farbenfroh überzeichnend, plakativ wie komödiantisch ab. Hofmannsthal´s komplexes Komödienlibretto mit Strauss´ musikalisch virtuoser Konversation erfahren im Theater Hagen so eine in ihrer Gesamtheit überzeugende wie mitreißende Inszenierung.

Hagen / Theater Hagen - Rosenkavalier - Veronika Haller als Marschallin © Klaus Lefebvre

Hagen / Theater Hagen – Rosenkavalier – Veronika Haller als Marschallin © Klaus Lefebvre

Die zentralen Antipoden der Oper, die Marschallin Fürstin Werdenberg (Veronika Haller) und Baron Ochs auf Lerchenau (Rainer Zaun)  leben ihre riesigen wie anspruchsvollen Partien mit darstellerischer wie stimmlicher Sicherheit, welche verblüfft. Veronika Haller gibt der Marschallin das Antlitz einer beherrschten, leicht wehmütigen aber nie schlüpfrigen Frau; welche mit herrlich lyrischem Sopran und differenzierter Phrasierung über vier Stunden und wohltimbrierten Ausdruck den Besucher bannt. Rainer Zaun dagegen, grober wie stets widersprüchlicher Ochs auf Lerchenau in grünen Jacket, wütet im Dreiertakt mit solch stimmlich perfekter Bass-Gewalt, wienert in derbstem Wiener Schmäh, dass es den Atem verschlägt. Seine Begleiter, die in Lederhosen und Wams gekleideten Lerchenau´schen, stützen das vom Ochs geschaffene Panoptikum durch blendende Choreographie. Doch auch die anderen Partien der Inszenierung sind blendend besetzt: Kristine Larissa Funkhauser mit Lockenkopf als Octavian mit wohllautendem Mezzo, Kenneth Matice als Herr von Faninal, Maria Klier als schüchterne Sophie. Keno Brandt fällt als abstruser Nazi-Verschnitt in schwarzen Ledermantel und Stöckelschuhen auf. Ebenso Kejia Xiong, welcher mehrere Partien bedient, doch mit einer überzeichnenden Belcanto-Arie als Sänger in Mantel, Schal und strahlend hohem Tenor italienisch fröhliches Flair herbei zaubert.

Hagen / Theater Hagen - Ensemble zum Rosenkavalier © IOCO

Hagen / Theater Hagen – Ensemble zum Rosenkavalier © IOCO

Zu Richard Strauss Opern herrscht im Orchestergraben immer großes Gedränge. Nicht nur Geigen, Celli, Schlagwerk und Ensemble muss der Dirigent dann lenken: In der Sprengkraft der bis in chaotische drängenden Partitur führen auch seltenere Instrumente Triangel, Tratsche, Schellen, Rührtrommel, Basstuba starke Eigenleben. Der Hagener Generalmusikdirektor Florian Ludwig und sein philharmonisches orchesterhagen ließen im Graben das schräge, gleißende wie  harmonisches der Straussschen Partitur aufblühen, zuspitzen, verdämmern. Der Besucher hielt den Atem an, zwickte sich: Wir sind nicht in Wien, Berlin oder Hamburg: Dies ist das Theater Hagen!

Die komplexe wie aufwendige Rosenkavalier Produktion im Theater Hagen ist eine künstlerische Großtat.  Ein Hagener, welcher dort über Jahrzehnte fünf Rosenkavalier Produktion erlebt hatte, konstatierte emphatisch, dieser Rosenkavalier sei ein Höhepunkt im Theaterleben Hagens. Entsprechend begeistert fiel der Beifall des Publikums aus. IOCO / Viktor Jarosch / 08.06.2016

Der Rosenkavalier im Theater Hagen; weitere Vorstellungen: 12.06.2016; 19.06.2016; 01.07.2016; 08.07.2016

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Hagen, Theater Hagen, Premiere: Der Rosenkavalier von Richard Strauss, 04.06.2016

Mai 17, 2016 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Der Rosenkavalier   von  Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Premiere: 4. Juni 2016, 18.00 Uhr, Theater Hagen, Weitere Termine: 12.6. (15 Uhr),  19.6. (15 Uhr), 1.7. (18 Uhr), 8.7. (18 Uhr) 2016

Mit Der Rosenkavalier, 1911 in Dresden uraufgeführt, steht eines der großen Werke des Musiktheaters auf dem Programm des Hagener Theaters.

Für die Inszenierung zeichnet Gregor Horres verantwortlich, der am Theater Hagen zuletzt bei Fidelio Regie führte. Das Bühnenbild gestaltet der Ausstatter des Hagener Theaters Jan Bammes, die Kostüme kreiert Yvonne Forster, die in dieser Spielzeit in Hagen das Kostümbild zu Die Zauberflöte und in der letzten Spielzeit zu Madama Butterfly geschaffen hat. Die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt der Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

Der Regisseur geht den einzelnen Figuren und der Frage, wie sie Liebe erfahren, genießen und wieder verlieren sehr genau nach – ein persönlicher Zugriff auf die Bilder, die sich die Männer von den Frauen (und umgekehrt) machen.

Das spielfreudige und spielfähige Hagener Ensemble stellt sich der großen Herausforderung, diese anspruchsvolle Oper – als letzte Musiktheaterpremiere dieser Spielzeit im Großen Haus – auf die Bühne zu bringen.

Besetzung:  Musikalische Leitung   Florian Ludwig, Inszenierung  Gregor Horres, Bühne    Jan Bammes, Kostüme   Yvonne Forster, Licht     Achim Köster, Choreinstudierung  Wolfgang Müller-Salow,  Choreographie    Alfonso Palencia

Feldmarschallin Fürstin Werdenberg:     Veronika Haller
Baron Ochs auf Lerchenau:                   Rainer Zaun
Octavian:                                                  Kristine Larissa Funkhauser
Herr von Faninal:                                     Kenneth Mattice
Sophie, seine Tochter:                            Maria Klier
Jungfer Marianne Leitmetzerin:              Sophia Leimbach
Valzacchi, ein Intrigant:                             Richard van Gemert
Annina, seine Begleiterin:                      Marilyn Bennett
Ein Polizeikommissar:                                          Keno Brandt
Haushofmeister bei der Feldmarschallin:             Bernd Stahlschmidt Drescher
Haushofmeister bei Faninal:                                Kejia Xiong
Ein Notar:                                                             Keno Brandt
Wirt:                                                                      Kejia Xiong
Sänger:                                                                Kejia Xiong
Modistin:                                                               Kisun Kim / Andrea Kleinmann
Tierhändler:                                                           Matthew Overmeyer
Hausknecht:                                                          Peter Neuhaus

Chor, Kinder- und Jugendchor, Statisterie des Theater Hagen
Philharmonisches Orchester Hagen

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Pressemeldung Theater Hagen

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