Dortmund, Theater Dortmund, Wunderland von Anno Schreier, 22.10.2017

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

WUNDERLAND  von Anno Schreier

Am Sonntag, 22.10.2017, findet die Premiere der Familien- wie Kinderoper WUNDERLAND um 15 Uhr in der Oper Dortmund statt. Der Songzyklus von Anno Schreier mit den Texten von Alexander Jansen nach Lewis Carrolls Klassiker ALICE IM WUNDERLAND wird von Ilaria Lanzino inszeniert, die damit ihr Debüt als Regisseurin gibt. Bühnen- und Kostümbildnerin Emine Güner gibt mit WUNDERLAND ihr Operndebüt.

Oper Dortmund / Ilaria Lanzino © Anneliese Schürer

Oper Dortmund / Ilaria Lanzino © Anneliese Schürer

Unter dem Dirigat des Leiters der Jungen Oper, Ingo Martin Stadtmüller, werden Julia Amos, Boshana Milkov und Marvin Zobel zu sehen sein. Die einstündige Aufführung richtet sich an Kinder ab acht Jahren und wird im Operntreff gezeigt. Alice im Wunderland des britischen Autors Lewis Carroll gehört zu den beliebtesten Kinderbüchern aller Zeiten. Seit seinem ersten Erscheinen 1865 haben es nicht nur vielfache Kindergenerationen verschlungen, sondern es hat mit seinen Figuren und aberwitzigen Situationen auch viele spätere Kunstwerke beeinflusst. Neben unzähligen Verfilmungen des Stoffes gibt es auch einige Vertonungen für die Opernbühne. Eine davon stammt von Anno Schreier, sein Wunderland wurde 2012 uraufgeführt. In der Textfassung von Alexander Jansen trifft Alice hier in rasanter Folge auf das groteske Personal von Lewis Carroll und erlebt Abenteuer jenseits jeder Logik. Grinsekatze, weißes Kaninchen, Herzogin oder Märzhase fehlen ebenso wenig wie die rauchende Raupe oder der verrückte Hutmacher.

So bunt und abwechslungsreich wie die Figuren ist die Musik von Anno Schreiers Songzyklus. Geschrieben für die ungewöhnliche Kombination von Klarinette, Schlagzeug, Akkordeon und Kontrabass bietet die Partitur einen Mix aus verschiedenen Stilen. Drei Sänger wechseln virtuos zwischen den über 20 Rollen, stellen Fragen, auf die es keine Antworten gibt, und kommen am Ende gemeinsam zu dem Schluss: Des Rätsels Lösung ist die Fantasie. Fantasievoll wird auch die Produktion an der Dortmunder Oper, in der sich Ilaria Lanzino und Emine Güner zum ersten Mal als Regieteam präsentieren. Die etwa einstündige Aufführung richtet sich an Kinder ab acht Jahren und wird im Operntreff gezeigt. PMODo

 

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Bonn, Theater Bonn, Premiere Wunderland nach ALICE IM WUNDERLAND, 30.12.2016

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Theater Bonn

Theater Bonn / Wunderland II - Alica - Marie Heeschen © Thilo Beu

Theater Bonn / Wunderland II – Alica – Marie Heeschen © Thilo Beu

  WUNDERLAND  nach  ALICE IM WUNDERLAND

11.00 Uhr | Probebühne 1 im Opernhaus (Eingang über die Bühnenpforte)

Alice fällt und fällt und fällt – mitten hinein ins Wunderland. Alles ist plötzlich anders. Keiner wundert sich über rauchende Raupen, verrückte Hutmacher und Grinsekatzen. Noch weniger über die Antworten, für die es keine Fragen gibt. Alice begibt sich in ein Abenteuer, in welchem sie ihren eigenen Weg finden muss und sich mutig dem Unbekannten stellt. Bei Gefahr wird gesungen, sagen die Tigerlilien. Der Komponist Anno Schreier hat mit WUNDERLAND zusammen mit Alexander Jansen eine wunderbar schräge Welt und seine ganz eigene Version von Lewis Carrolls ALICE IM WUNDERLAND geschaffen, die Regisseur Thomas Hollaender in seine poetische Bildsprache übersetzen wird.

Alice fällt ins Kaninchenloch und genauso purzeln die unterschiedlichsten Musiken durcheinander: Harmonische Vexierbilder, Blues-Rock, psychedelische Popmusik und Zwölfton-Kontrapunkt – die Logik des Unverbundenen ist der einzige Leitfaden, gemäß dem umgekehrten Carroll-Motto Take care of the sounds and the sense will take care of itself.

Alices Reisen sind abenteuerlich, abgründig und verrückt. Wäre Alice dem weißen Kaninchen gefolgt, wenn sie geahnt hätte, was sich hinter dem Kaninchenbau verbirgt? Alice fällt und fällt und fällt – mitten hinein ins Wunderland. Alles ist plötzlich anders. Großes wird klein, Kleines wird groß. Keiner wundert sich über rauchende Raupen, verrückte Hutmacher und Grinsekatzen. Noch weniger über die Antworten, für die es keine Fragen gibt. Alice begibt sich in ein Abenteuer, in welchem sie ihren eigenen Weg finden muss und sich mutig dem Unbekannten stellt. Bei Gefahr wird gesungen, sagen die Tigerlilien.

Wunderland Premiere 30.12.2016 11 Uhr, Opernhaus Probebühne 1, weitere Vorstellungen: 8. JAN 11:00 Uhr | 17. JAN 11:00 Uhr | 20. JAN 11:00 Uhr | 29. MAI 11:00 Uhr | 2. JUN 11:00 Uhr | 10. JUN 15:00 Uhr | 15. JUN 15:00 Uhr | Probebühne 1 im Opernhaus (Eingang über die Bühnenpforte). PMThBo

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend MARLIS PETERSEN, 19.04.2016

März 18, 2016 by  
Filed under Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Liederabend  MARLIS PETERSEN, Sopran
STEPHAN MATTHIAS LADEMANN, Klavier

Robert Schumanns  Frauenliebe- und leben op. 42, Lieder von Richard Strauss und Wolfgang Riehm

 Dienstag, 19. April 2016, um 20.00 Uhr, Opernhaus Frankfurt

Oper Frankfurt / Marlis Petersen (Sopran; Bildnachweis) © Yiorgos Mavropoulos

Oper Frankfurt / Marlis Petersen (Sopran; Bildnachweis) © Yiorgos Mavropoulos

Marlis Petersen, die kürzlich für ihre Interpretation der Titelpartie von Alban Bergs Lulu an der Bayerischen Staatsoper in München zum dritten Mal als „Sängerin des Jahres“  ausgezeichnet wurde, widmet sich in der aktuellen Saison zahlreichen Konzerten und Liederabenden. Nach der Partie der Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und ihrem Recital 2012 kehrt die Ausnahmesopranistin an die Oper Frankfurt zurück. Aktuelle Engagements umfassen u.a. Liederabende in der Wigmore Hall in London, bei der Schubertiade, im Konzerthaus Berlin sowie Auftritte in Haydns Die Jahreszeiten unter Sir Simon Rattle. Außerdem sang Marlis Petersen in dieser Spielzeit Rosalinde (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper und nach Interpretationen in Wien, Chicago, Hamburg und Kassel letztmalig Lulu an der Metropolitan Opera in New York, wo sie 2014 als Susanna (Le nozze di Figaro) debütierte. Das ehemalige Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg und der Deutschen Oper am Rhein ist einerseits im klassischen Koloraturfach zuhause und sang Partien wie Marguerite de Valois (Les Huguenots) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) am Royal Opera House Covent Garden in London sowie Norina (Don Pasquale) an der Lyric Opera in Chicago, widmet sich aber gezielt auch Neuer Musik. In den Uraufführungen von Hans Werner Henzes Phaedra in Brüssel, Manfred Trojahns La Grande Magia an der Semperoper in Dresden und Aribert Reimanns Medea verlieh Marlis Petersen den Titelfiguren ihre Stimme. Weiterhin wird sie nach umjubelten Vorstellungen von La Traviata (Violetta), Elektra (Idomeneo) und den vier Frauen in Hoffmanns Erzählungen in der Uraufführung von Anno Schreiers Hamlet an das Theater an der Wien zurückkehren.

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Pressemeldung Oper Frankfurt

Aachen, Theater Aachen, Positive Bilanz für die Spielzeit 2013/14, 21.07.2014

Juli 21, 2014 by  
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 Theater Aachen

Theater Aachen © IOCO

Theater Aachen © IOCO

Theater Aachen zieht positive Bilanz für die Spielzeit 2013/14

Das Theater Aachen kann auf eine gute Spielzeit 2013/14 zurückblicken: Rund 153.000 Zuschauer besuchten die Schauspiel- und Opernaufführungen sowie Konzerte. Somit konnte das Ergebnis der letzten Spielzeit gehalten werden,vor allem wenn man bedenkt, dass es keine Chorbiennale und kein Außenprojekt mit dem Theater AUSbruch gab. Auch die Zahl der Abos blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Knapp 3.000 Zuschauer schlossen für die Spielzeit ein Fest-Abonnement ab.

24 Premieren, darunter drei Uraufführung (»Prinzessin im Eis«, »Kennen lernen« und »Partir á l‘aventure«), hat das Ensemble des Theater Aachen von September 2013 bis Juli 2014 auf die Bühne gebracht.

Viele Vorstellungen in allen drei Spielstätten waren bereits frühzeitig ausverkauft. Shakespeares »Hamlet« lockte 6.635 Besucher ins Große Haus und die Nachfrage ist ungebrochen groß, so dass die Inszenierung von Christina Rast in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen wird. Die Kammer und das Mörgens sind so erfolgreich wie nie zuvor. Mit »Orlando« wurde die Spielzeit in der Kammer eröffnet. In 16 Vorstellungen sahen 1.991 Zuschauer die Produktion was einer Auslastung von 85% entspricht. Mit Bernadette Sonnenbichlers Inszenierung von »Das Himbeerreich« wurde das Theater Aachen zum diesjährigen NRW-Theatertreffen nach Dortmund eingeladen. Auch die Aachener kamen begeistert in die Vorstellung. Mehr als 2.300 Zuschauer sahen die Inszenierung, was einer Auslastung von 97,5% entspricht. Da auch hier die Nachfrage ungebrochen ist, wird das Stück in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen.

Im Mörgens entwickelten sich vor allem »Mario und der Zauberer« und das Projekt mit Aachener Bürgern »Kennen lernen« zum Publikumsliebling. Alle zwölf Vorstellungen von »Mario und der Zauberer« waren ausverkauft und »Kennen lernen« hatte eine Auslastung von über 90%.

Die Angebote für Kinder und Familien kamen auch in diesem Jahr beim Publikum sehr gut an. Die Uraufführung von Anno Schreiers Oper »Prinzessin im Eis« erfreute viele große und kleine Theaterbesucher – insgesamt sahen in 9 Vorstellungen rund 4.300 Zuschauer die Inszenierung, was das bisher beste Ergebnis für eine Uraufführung im Musiktheater war. Ebenso erfolgreich war das diesjährige Familienstück »Die kleine Hexe«. 28.700 Zuschauer haben 39 Vorstellungen besucht. Und eine Auslastung von fast 100 % kann das Musiktheaterstück »Zirkus Furioso« in der Kammer aufweisen, welches aufgrund der großen Nachfrage in der kommenden Spielzeit ebenfalls wieder aufgenommen wird.

Das Musiktheater kann ebenfalls auf eine bemerkenswerte Saison zurückblicken. Es startete mit einer außergewöhnlichen und kontrovers diskutierten Inszenierung von Beethovens »Fidelio«. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte Jarg Patakis Inszenierung von Händels »Alcina« bei der der junge Countertenor Josef Jakub Orlinski sein Bühnendebut in Aachen gab und frenetisch von Publikum und Presse gefeiert wurde. Die beste Auslastung konnte die Oper »Rusalka« mit knapp 6.000 Zuschauern verzeichnen. Zum Ausklang der Spielzeit zeigten junge Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und Tanz Köln ihr Können in der Mozart Oper »La Finta Giardiniera«. Das Publikum und die Presse zeigten sich begeistert.

Die Wiederaufnahmen von »Tschick« (insgesamt sind inzwischen 77 Vorstellungen gezeigt worden) im Mörgens und »Verrücktes Blut« (inzwischen 32 x gezeigt) in der Kammer entwickelten sich zu dauerausverkauften Hits und auch diese beiden Stücke werden aufgrund der großen Nachfrage in der kommenden Spielzeit zu sehen sein.

Eine erfolgreiche Bilanz kann auch das Sinfonieorchester Aachen unter seinem GMD Kazem Abdullah verzeichnen. Rund 15.000 Menschen kamen zu den Sinfoniekonzerten in den Aachener Eurogress, was einer Auslastung von 81,4% entspricht. Auch die Sonderkonzerte waren alle sehr gut besucht, teilweise ausverkauft. Mit »Einsteins Music Box« in der RWTH oder dem »Mitmachkonzert« hat das Sinfonieorchester Wege gefunden, neues Publikum für klassische Musik zu gewinnen.

Die Nachfrage nach den theaterpädagogischen Angeboten des Theaters wächst stetig. Neben den regulären Vorstellungen wurden mehrere geschlossene Vorstellungen extra für Schulklassen gespielt. Mehr als 600 Schulklassen nutzten in dieser Spielzeit die Angebote des theaterpädagogischen Büros. Damit trägt das Theater Aachen enorm zur kulturellen Bildung bei und fördert damit künstlerische, persönliche und soziale Kompetenzen.

Mit den Kurpark Classix vom 30. August bis 1. September beginnt für das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Aachens GMD Kazem Abdullah die neue Spielzeit. Am 21. September hebt sich um 18.00 Uhr der Vorhang für die erste Musiktheaterproduktion der neuen Spielzeit: »West Side Story« von Leonard Bernstein in der Regie von Ewa Teilmans und unter der musikalischen Leitung von Volker Hiemeyer. In der Woche darauf folgt am 26. September mit »Gift. Eine Ehegeschichte« die Eröffnung in der Kammer. Mit Kafkas »Der Prozess« wird am 27. September die Schauspielsaison auf der Großen Bühne eröffnet. Im Mörgens geht es am 18. September mit »Kaspar Häuser Meer« von Felicia Zeller in die neue Saison.

Pressemeldung Theater Aachen

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