Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, PREMIERE Jephtha von Händel, 04.02.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

  Jephtha von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Oratorium in drei Teilen, In englischer Sprache mit Übertiteln

Premiere 4. Februar 2018 19.30 Uhr, weitere  Vorstellungen: 7. & 10.2. 2018 19.30 Uhr

Achim Freyer, der weltweit für seine bildgewaltigen Inszenierungen gefeierte Regisseur, Bildende Künstler und Bühnenbildner – einst ein Meisterschüler Brechts – lässt in Wiesbaden seine Bühnenversion des Jephtha-Oratoriums von Georg Friedrich Händel entstehen. In einer spektakulären, von ihm selbst entworfenen und gemalten Ausstattung erzählt Freyer von den Gefahren des religiösen Fundamentalismus, denen der alttestamentarische Feldherr Jephtha ausgesetzt ist: Soll er für einen siegreich abgeschlossenen Feldzug seine eigene Tochter dem helfenden Gott zum Opfer darbringen? Wie in der Antigone Menschlichkeit gegen Staatsräson steht, so stehen sich in Jephtha Menschlichkeit und die Zumutungen einer sich autoritär gebärdenden Religion gegenüber.

Händels Oratorium, sein Alterswerk mit der eindringlichen, tief berührenden Musik mit großen Chören wird von Barock-Spezialist Konrad Junghänel am Pult des Hessischen Staatsorchesters geleitet. Mirko Roschkowski ist als Jephtha zu erleben. In Wiesbaden sang er bereits Belmonte in Die Entführung aus dem Serail sowie Boris in »Katja Kabanowa«. Die spanische Mezzosopranistin Anna Alàs i Jové und Countertenor Terry Wey stellen sich erstmals dem Wiesbadener Publikum in den Partien Storgè und Hamor vor. Gloria Rehm, die diesjährige Gewinnerin des FAUST-Theaterpreises, ist als Iphis zu erleben. In dieser Spielzeit singt sie außerdem die Partie der Fiakermilli (»Arabella«), Oscar (»Ein Maskenball«) und erneut Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«). Wolf Matthias Friedrich, zuletzt in der Partie des Fürsten Gremin in »Eugen Onegin«, singt Zebul.

Inszenierung Achim Freyer Musikalische Leitung Konrad Junghänel Bühne, Kostüm Achim Freyer Chor Albert Horne Licht Andreas Frank Dramaturgie Klaus-Peter Kehr, Katja Leclerc

Jephtha Mirko Roschkowski Storgè Anna Alàs i Jové Iphis Gloria Rehm Hamor Terry Wey, Kangmin Justin Kim Zebul Wolf Matthias Friedrich

Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, 08.12.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart

Nach dem  Erfolg in der vergangenen Spielzeit ist ab Freitag, den 8. Dezember 2017, um 19.30 Uhr die Oper Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen. Carsten Kochan und Bühnenbildner Matthias Schaller haben die Inszenierung für die Wiederaufnahme mit zum Teil neuen Bildideen weiter entwickelt.

Nicht nur Klassikfans kennen die ebenso schrill-absurden wie klanglich beeindruckenden Koloraturen der Rache-Arie der Königin der Nacht, das lustige Vogelfängerlied, Taminos romantische Bildnis-Arie, das Hohelied der Liebe zwischen Menschen egal welchen Standes, die Sarastro-Arie des Verzeihens. Ein Werk, das seine Anziehungskraft und sein Geheimnis zwischen Märchen, Gleichnis, Initiationsgeschichte, Wiener Vorstadtbühnenrummel und Menschheitsmysterium bewahrt.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Die Zauberflöte hier Katharina Konradi als Pamina © Paul Leclaire

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Die Zauberflöte hier Katharina Konradi als Pamina © Paul Leclaire

Das Ziel?  Die Menschheit aus dem Reich der Finsternis und des Aberglaubens in eine lichte Welt der Vernunft und des Geistes zu führen. Die treibenden Kräfte? Macht und Liebe. Die Mittel? Weisheit, Musik und Kunst. Die Zeit? Von antiker Mysteriensymbolik über Maria Theresia bis zur Gegenwart. Das Personal? Ein Prinz, eine Königin, drei Damen, drei Knaben, ein Weiser, ein Schwarzer, Mutter und Tochter, ein Hanswurst, Geharnischte, Eingeweihte – das ganze Spektrum der Menschheit: Individuen samt ihren Gefühlen, Sehnsüchten und Absichten, aber auch ideologiegebundene Gruppierungen. Ein Paar, das zusammen durch Feuer und Wasser geht. Und alles hält ein Zauber zusammen, der den Weg durch Nacht zum Licht finden hilft.

„Nie hat ein dramatisches Produkt bei irgendeiner Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk Die Zauberflöte“, schreibt bereits 1794 das »Journal des Luxus und der Moden«. Bis heute behauptet sich das deutsche Singspiel als Teil der Top Five des weltweiten Repertoires. Was in Emanuel Schikaneders Wiener Off-Theater uraufgeführt wurde, adelt heute längst alle Operntempel. Nicht nur Klassikfans kennen die ebenso schrill-absurden wie klanglich beeindruckenden Koloraturen der Arie der Königin der Nacht, das lustige Vogelfängerlied, Taminos romantische Bildnis-Arie, das Hohelied der Liebe zwischen Menschen egal welchen Standes, die Sarastro-Arie des Verzeihens. Ein Werk, das seine Anziehungskraft und sein Geheimnis zwischen Märchen, Gleichnis, Initiationsgeschichte, Wiener Vorstadtbühnenrummel und Menschheits-mysterium bewahrt.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel, Regie Carsten Kochan, Bühne Matthias Schaller, Susanne Füller Kostüme Susanne Füller Licht Klaus Krauspenhaar Video Gérard Naziri Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai

Sarastro Young Doo Park / Shavleg Armasi Tamino Gustavo Quaresma / Joel Scott Königin der Nacht Gloria Rehm Pamina Katharina Konradi Papageno Benjamin Russell Papagena Stella An Monostatos Erik Biegel Erste Dame Sharon Kempton Zweite Dame Silvia Hauer Dritte Dame Romina Boscolo Sprecher, Erster Priester, Zweiter Geharnischter Thomas de Vries Zweiter Priester, Erster Geharnischter Ralf Rachbauer Drei Knaben Solisten des Knabenchors der Chorakademie Dortmund

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden,  Hessisches Staatsorchester Wiesbaden; PMHStthWi

Die Zauberflöte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden; Wiederaufnahme am 8.12.2017, weitere Vorstellungen 16.12.; 21.12.; 27.12.2017; 4.1.; 8.1.2018

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Wiederaufnahme La Bohème, 01.12.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

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»La Bohème« wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Wiederaufnahme am 1. Dezember 2017

Ab Freitag, den 1. Dezember 2017, um 19.30 Uhr ist die Oper »La Bohème« von Giacomo Puccini wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.

Unbefangen und ernsthaft, verspielt, kraftvoll und märchenhaft zugleich ist der bildmächtige Kosmos von Träumen, Illusionen und der harten Realität, den Thorleifur Örn Arnarsson mit seinem Bühnenbildner Jósef Halldórsson und der Kostümbildnerin Filíppia Elísdóttir für Puccinis Oper entworfen haben.

Am Pult steht Albert Horne, der in Wiesbaden nach seinem mitreißenden Dirigat in »Peter Grimes« und »Schönerland« große Erfolge feierte. Sopranistin Pumeza Matshikiza gastiert erstmals in der Spielzeit 2017.2018 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Mimì. Aaron Cawley ist wieder als Rodolfo zu erleben. Nach ihrer Auszeichnung mit dem diesjährigen FAUST-Theaterpreis steht Gloria Rehm als Musetta auf der Bühne.

Musikalische Leitung Albert Horne  Inszenierung Thorleifur Örn Arnarsson Bühne Jósef Halldórsson Kostüme Filíppia Elísdóttir Licht Klaus Krauspenhaar Chor Albert Horne Leitung Jugendchor Dagmar Howe Dramaturgie Katharina John

Mimì Pumeza Matshikiza Rodolfo Aaron Cawley Musetta Gloria Rehm Marcello Christopher Bolduc Schaunard Alexander Knight Colline Young Doo Park Benoît & Alcindoro Wolfgang Vater

Chor, Extrachor, Jugendchor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Karten sind an der Theaterkasse im Großen Haus, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Tannhäuser von Richard Wagner, 19.11.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Tannhäuser von Richard Wagner (1813 – 1883)

Premiere  19. November 2017 16 Uhr, weitere Vorstellungstermin: 24. November 2017, um 18 Uhr und 3. Dezember 2017, um 17 Uhr

Die große romantische Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg«ist die erste Zusammenarbeit des neuen Generalmusikdirektors Patrick Lange mit Intendant Uwe Eric Laufenberg als Regisseur. Für diesen wird, nach Meistersinger in Köln, Parsifal in Bayreuth und dem Ring des Nibelungen in Linz und Wiesbaden, Tannhäuser seine siebte Inszenierung einer Oper Richard Wagners sein. Patrick Lange gibt mit dieser Oper seinen Einstand als GMD am Opernpult.

Tannhäuser ist zerrissen zwischen Sinnesrausch und Askese, zwischen anarchistischem Ausleben seines Selbst und Einordnung in einer determinierten Gesellschaft, zwischen Frevel und Christentum, zwischen der Hingabe zu Sex und Libido und der »reinen« Liebe, zwischen zwei Frauen, zwischen zwei Welten.

Richard Wagner Büste in Bayreuth Foto IOCO

Richard Wagner Büste in Bayreuth Foto IOCO

Wagner sagte zum Ende seines Lebens: »Ich bin der Welt noch den Tannhäuser schuldig…«, er meinte eine endgültige Fassung, hat er doch das Werk zwischen den Aufführungen in Dresden, Paris, München und Wien ständig verändert.

Patrick Lange und Uwe Eric Laufenberg haben eine Fassung erarbeitet, die sich an der Pariser und Wiener Version orientiert und die versucht aufzunehmen, was Wagners Essenz zu diesem Stück am nächsten kommt.

Tannhäuser ist Lance Ryan, der in Wiesbaden als Peter Grimes und Siegfried weitere Marksteine in seiner internationalen Karriere setzen konnte.

Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Bühne Rolf Glittenberg Kostüme Marianne Glittenberg Chor Albert Horne Video Gérard Naziri Dramaturgie Regine Palmai

Mit:  Hermann, Landgraf von Thüringen Young Doo Park, Tannhäuser Lance Ryan, Elisabeth Sabina Cvilak,  Venus Jordanka Milkova Wolfram von Eschenbach Benjamin Russell / Christopher Bolduc Walther von der Vogelweide Aaron Cawley Biterolf Thomas de Vries Heinrich der Schreiber Joel Scott Reinmar von Zweter Alexander Knight Ein junger Hirt Stella An Nymphen und Grazien Charlotte Dambach, Viviana Defazio, Laurin Thomas, Rouven Pabst, Nicholas Bruder Vier Edelknaben Eunshil Jung, Hyerim Park, Isolde Ehinger, Daniela Rücker

Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, PMHSTthWi

 

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