Würzburg, Mainfranken Theater, COSÌ FAN TUTTE von Wolfgang A. Mozart, 07.10.2017

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

  COSÌ FAN TUTTE – Wolfgang Amadeus Mozart
Treuetest mit Folgen: Mozarts turbulentes Meisterwerk Così fan tutte

Premiere Sa., 7.10.2017 | 19:30 Uhr:  Mit der ersten Musiktheaterpremiere der Spielzeit 17/18 steht im Mainfranken Theater ab 7. Oktober ein beliebtes Werk der Opernliteratur auf dem Programm: Mozarts Così fan tutte erzählt die Geschichte eines zwischen zwei Paaren angezettelten Partnertausches. In der Würzburger Inszenierung feiern die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii ihr hiesiges Operndebüt. Für spektakuläre Bühneneffekte sorgt das Künstlerduo fettFilm.

 Mozart Denkmal Foto IOCO / Gallee

Mozart Denkmal Foto IOCO / Gallee

In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Um seine These von der Untreue der Frauen zu belegen, verführt Don Alfonso die Offiziere Ferrando und Guglielmo zu einer Wette. Er behauptet, die Herzensdamen der beiden, Dorabella und Fiordiligi, dem jeweils anderen Mann zuführen zu können – eine Wette mit ungeahnten Folgen.

Symbiose aus Projektionen und Handlung

Die Inszenierung von Così fan tutte liegt in den Händen von Martina Veh, die zuletzt unter anderem in München, am Theater Erfurt und am Pfalztheater Kaiserslautern mit Regiearbeiten auf sich aufmerksam machte. Ihr zur Seite stehen mit Momme Hinrichs und Torge Møller zwei Videokünstler und Bühnenbildner, die unter dem renommierten Label fettFilm tätig sind.  In ihrer Arbeit, die sie neben den Bayreuther, Salzburger und Bregenzer Festspielen auch an die Ruhrtriennale, zu den Wiener Festwochen oder an große europäische Opernhäuser führte, erzeugen die beiden eine spielerische Symbiose aus Projektionen und Handlungen auf der Bühne. Auch außerhalb des Theaters feiert das Duo Erfolge, so etwa mit Videoinstallationen wie Signs Fiction am Potsdamer Platz in Berlin oder mit dem Videodesign für Tourneen von Marius Müller-Westernhagen. Neu im Ensemble: Akiho Tsujii und Marzia Marzo

Ihre mit Spannung erwarteten Debüts am Mainfranken Theater geben zwei neue Mitglieder im Musiktheaterensemble, die japanische Sopranistin Akiho Tsujii (Despina) und die aus Italien stammende Mezzosopranistin Marzia Marzo (Dorabella).


COSÌ FAN TUTTE  

Musikalische Leitung: Enrico Calesso, Regie: Martina Veh, Bühne und Video: fettFilm (Momme Hinrichs, Torge Møller), Kostüm: Christl Wein, Zeichnungen: Freddy Engel, Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Bryan Boyce, Silke Evers, Daniel Fiolka, Marzia Marzo, Roberto Ortiz, Akiho Tsujii, Taiyu Uchiyama, Philharmonisches Orchester Würzburg, Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg, PMMFrTh

Premiere: 7.10. | 19:30 Uhr, Weitere Termine: 15:00 Uhr: 22.10.  19:30 Uhr: 12.10. | 24.10. | 29.10. | 3.11. | 11.11. | 17.11. | 25.11. | 9.12. | 13.12. | 21.12. | 26.12.17  | 13.1. | 17.1. | 27.1.2018

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Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017


AUFTAKT! in die neue Spielzeit am 24. September
Die neue Saison eröffnet das Mainfranken Theater feierlich bei seinem AUFTAKT! am 24. September. Auch in diesem Jahr bietet der Festtag zur Spielzeiteröffnung wieder ein buntes Programm. Das Haus öffnet um 12 Uhr seine Pforten, erster Programmpunkt sind die Präsentationen der Ballettschulen. Nachmittags gibt es neben Workshops, Live-Musik und einem Angebot für Kinder auch Einblicke in die Arbeit an den neuen Inszenierungen der Spielzeit 17/18. Ab 19:30 Uhr führt Intendant Markus Trabusch im Großen Haus durch einen künstlerisch vielfältigen Abend mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg sowie Auszügen aus kommenden Produktionen im Musiktheater, Schauspiel und Ballett.

Premierenfieber im Oktober
 
Musik und Amore: Shakespeares Was ihr wollt
Mit der berühmten Komödie Was ihr wollt in der Regie von Sigrid Herzog zeigt das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober seine erste Premiere der Spielzeit 17/18. Autor William Shakespeare offenbart darin, dass alles anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die vielfältigen und feinsinnig gezeichneten Figuren sind geprägt von Gegensätzen: melancholische Weltvergessenheit trifft auf soliden Realitätssinn, zarte Verliebtheit auf hemmungslosen Liebeswahn, subtiler Witz auf derbe Komik. Ebenso wie das Sujet der Liebe spielt auch Musik eine zentrale Rolle in Herzogs Interpretation des Stoffs. Ihre Inszenierung wird durch Live-Musik bereichert, darunter ganze Chöre, die mit dem Schauspielensemble einstudiert wurden.

Coming-of-Age-Geschichte: Superhero
In Superhero (Premiere: 3.10.) dreht sich alles um einen todkranken Jungen, der sich in eine Comicwelt träumt. Das Ensemble wird unterstützt von Sebastian Stamm, der als Spieledesigner, Illustrator und Comiczeichner in Berlin arbeitet. Die Handlung nach dem Roman von Anthony McCarten wurde 2011 unter dem Namen „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ auch für die Kinoleinwand verfilmt.

Mozarts Liebesschule: Così fan tutte
In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Das Meisterwerk der Operngeschichte dreht sich um zwei verliebte Männer, die die Treue ihrer Angebeteten testen wollen. In der Würzburger Neuinszenierung (Premiere: 7.10.) stellen sich die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii dem Würzburger Publikum erstmals in einer Opernproduktion vor. Für das Bühnenbild und die Gestaltung der in die Inszenierung eingebetteten Videos ist das Duo von fettFilm zuständig. Hinter diesem renommierten Label verbergen sich die auch an den großen nationalen und internationalen Bühnen tätigen Video-Künstler Momme Hinrichs und Torge Møller.

Zwei-Personen-Drama: Gift. Eine Ehegeschichte
Gift (Premiere: 13.10.) erzählt von zwei Menschen, die erst ihr Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Neuanfang. Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird. Regisseurin Inga Lizengevic kehrt nach ihrer erfolgreichen Inszenierung Muttersprache Mameloschn für diese Arbeit ans Mainfranken Theater zurück.

Bayerisches Kultstück: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
Seit der Uraufführung 1975 im Münchner Staatsschauspiel ist die Geschichte um den Brandner Kaspar unzählige Male aufgeführt, verfilmt und als Roman verarbeitet worden. Mit dem Stück (Premiere: 15.10.) greift das Mainfranken Theater auf die gleichnamige Produktion in der Regie von Markus Trabusch am Theater Augsburg zurück und entwickelt eine eigene Würzburger Fassung. 2014 erhielt Trabusch für seine Augsburger Inszenierung des Stoffs den Zuschauerpreis für die beste Produktion der Spielzeit.

Oper trifft Ballett: Blaubart – – Sacre
Der Doppelabend Blaubart — Sacre, der am 31. Oktober Premiere feiert, vereint gleich zwei Stücke: Herzog Blaubarts Burg zählt zu den Schlüsselwerken der musikalischen Moderne. Die Neuinszenierung von Béla Bartóks Einakter in der Regie von Anna Vita wird im zweiten Teil des Abends durch Igor Strawinskys epochale Ballettmusik Le sacre du printemps ergänzt. Das „Frühlingsopfer“, so der deutsche Titel, handelt von der Rettung eines Volkes durch Opferung einer jungen Frau und ging bei seiner Uraufführung in Paris am 29. Mai 1913 als einer der größten Theaterskandale in die Geschichte ein.

Wieder da: Terror
Eines der „stärksten Schauspiele in jüngerer Zeit am Mainfranken Theater“ (Main-Echo) kehrt am 24. Oktober auf den Spielplan zurück. Das Gerichtsdrama Terror, das im Ratssaal des Rathauses Würzburg aufgeführt wird, stellt den Zuschauer vor die Wahl: Ist der Pilot schuldig im Sinne der Anklage — oder soll er freigesprochen werden?

Highlights aus dem Konzertkalender
Erstmals lädt das Philharmonische Orchester Würzburg am 30. September zu seiner neuen Reihe der Rathauskonzerte ein. Open air im Rathaushof darf sich das Publikum auf Ausschnitte aus Peter Tschaikowskis großen Ballettmusiken zu Dornröschen, Nussknacker und Schwanensee freuen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert drinnen im Ratssaal statt, wo mit Eine kleine Nachtmusik und der Linzer Sinfonie eine geballte Portion Mozart auf das Publikum wartet.

Pianist Bernd Glemser eröffnet mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso die Sinfoniekonzertsaison am 19. und 20. Oktober. Es erklingt Peter Tschaikowskis erstes Klavierkonzert. Als gleichermaßen edles wie kraftvolles Klangpanorama erweist sich auch die sechste Sinfonie – die Pathétique – aus der Feder dieses russischen Romantikers, die diesen Konzertabend programmatisch komplettiert.

Ein erlesenes sowie facettenreiches Programm, bestehend aus Wolfgang Amadeus Mozarts anspruchsvollem Streichquartett in B-Dur KV 589, Leoš Janáceks expressiv-poetischer Kreutzersonate sowie dem biografisch konnotierten Streichquartett in f-Moll aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, wartet auf die Zuhörer des 1. Kammerkonzerts am 29. Oktober im Toscanasaal der Würzburger Residenz.

 „99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte
Das Mainfranken Theater setzt seine beliebte Reihe „99 – Die öffentliche Probe“ in der Spielzeit 17/18 fort. Einen ersten exklusiven Einblick in die neue Opernproduktion Così fan tutte, die am 7. Oktober Premiere feiert, gibt es in diesem Format am 2. Oktober. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten für diese öffentliche Probe sind, so lange der Vorrat reicht, nur am Tag der Veranstaltung ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.

Paul Maar stellt sein neues Buch vor
In diesem Jahr feiert Autor Paul Maar nicht nur seinen 80. Geburtstag, sondern auch die Erscheinung seines neuen Buchs „Das Sams feiert Weihnachten“. In Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel veranstaltet das Mainfranken Theater am 29. Oktober eine Lesung mit dem Jubilar. Dabei gibt der beliebte fränkische Kinderbuchautor Auszüge aus seinem neuen Buch zum Besten.


Terminüberblick
Das Theater vor Ort: Stadtfest –> 16.9.
AUFTAKT! –> 24.9.
W-Café –> 27.9.
Rathauskonzert –> 30.9.
Das Theater vor Ort: Mainfranken Messe –> 30.9. | 1.10. | 7.10. | 8.10.
Premiere: Was ihr wollt –> 1.10.
„99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte –> 2.10.
Premiere: Superhero –> 3.10.
Premiere: Così fan tutte –> 7.10.
Babykonzerte –> 8.10.
Premiere: Gift. Eine Ehegeschichte –> 13.10.
Matinee: Blaubart – – Sacre –> 15.10.
Premiere: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben –> 15.10.
1. Sinfoniekonzert –> 19.10. & 20.10.
Wiederaufnahme: Terror –> 24.10.
W-Café –> 25.10.
1. Kammerkonzert –> 29.10.
Breakfast Club –> 29.10.
Lesung von Paul Maar –> 29.10.
Premiere: Blaubart – – Sacre –> 31.10.

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Gera / Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Der große Operettenwettstreit, 15.01.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar - Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar – Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien
Der große Operettenwettstreit

Ins Jahr 2017 startet Theater&Philharmonie Thüringen mit einer Operetten-Premiere der besonderen Art: Da die Entscheidung für nur eine Operette aus dem umfangreichen Repertoire von Pariser, Berliner, Wiener und ungarischer Operette nicht leicht zu treffen ist, werden die Operetten jetzt einer Prüfung unterzogen. Die sing- und spielfreudige Sängerinnen und Sänger Akiho Tsujii, Christel Loetzsch, Emma Moore, Ulrich Burdack, Thomas Markus, Alexander Voigt und Kai Wefer und sowie der Opernchor treten mit beliebten Operettennummern in einen Operettenwettstreit.

Am Ende ist das Votum des Publikums gefragt. Wie der Wettstreit ausgeht, entscheiden Sie!

Ob es die Offenbachiade ist, also die ursprüngliche Pariser Operette, in der sich die Welt schwungvoll verkehrt, in der Räuber, Straßensänger und Bettler über die bürgerliche Wohlanständigkeit von Politik, Wirtschaft und Militär triumphieren? Der Cancan scheint ein Erfolgsgarant. Oder ist nicht doch der Berliner Operette mit zackiger Marschmusik und Weißbierseligkeit der Vorzug einzuräumen? Oder der gefühlvollen ungarischen Operette, die mit Csárdás, Gulasch und Paprika aufwartet? Siegt am Ende gar die Sinnlichkeit der Wiener Operette? Die große Party einer berühmten Operettendiva, zu der sie alle Freunde und ehemaligen Duett-Partner eingeladen hat, liefert den Rahmen … Ausgedacht hat sich die Geschichte Kapellmeister Thomas Wicklein, der auch die musikalische Leitung übernimmt. Für die Inszenierung und Choreografie ist Heike Kley verantwortlich, für Bühne und Kostüme Hilke Förster.

Freuen Sie sich auf bekannte Melodien von Jacques Offenbach, Paul Lincke, Eduard Künneke, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Johann Strauß, Franz von Suppé, Carl Millöcker, Paul Abraham, Ralph Bernatzky u. a.

Die Premiere ist am 15. Januar 14:30 Uhr im Landestheater Altenburg, die zweite Aufführung am 4. März 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg.

Die Geraer Premiere findet am 19. März 14:30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt statt. Weitere Vorstellungen dort am 30. März 14.30 Uhr und am 14. Mai 14.30 Uhr.

Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

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Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere von Verdis RIGOLETTO, 18.12.2016

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen. © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen. © Stephan Walzl

Verdis RIGOLETTO kommt im Dezember nach Altenburg

Theater&Philharmonie Thüringen Rigoletto Oper von Giuseppe Verdi Premiere: 27.11.2015 Bühnen der Stadt Gera Johannes Beck (Rigoletto, Hofnarr) Rodrigo Porras Garulo (Der Herzog von Mantua) Kai Wefer (Der Graf von Monterone) im Hintergrund

Theater und Philharmonie Thüringen / Rigoletto – Johannes Beck (Rigoletto, Hofnarr) Rodrigo Porras Garulo (Der Herzog von Mantua) Kai Wefer (Der Graf von Monterone) im Hintergrund © Sabina Sabovic

Das Libretto zu Giuseppe Verdis Oper basiert auf Victor Hugos Drama Der König amüsiert sich. Seit der Uraufführung 1851 bis heute zählt „Rigoletto“ weltweit zu den meistgespielten Opern. Generalintendant Kay Kuntze inszenierte das Meisterwerk für Theater&Philharmonie Thüringen bildgewaltig, packend, zeitlos aktuell. Die Altenburger Premiere ist am 18. Dezember um 18.00 Uhr im Landestheater und dann gibt es noch zwei weitere Vorstellungen in der Weihnachtszeit: am 22. und 25. Dezember jeweils 19.30 Uhr.

Die musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki. Für Bühne und Kostüme ist Duncan Hayler verantwortlich. Der Opernchor und Chorgäste singen in der Einstudierung von Holger Krause.

In den Partien: Rodrigo Porras Garulo a. G. (Herzog von Mantua),·Johannes Beck (Rigoletto), Akiho Tsujii (Gilda), Ulrich Burdack (Sparafucile),·Merja Mäkelä (Maddalena), Claudia Müller (Giovanna),·Kai Wefer (Der Graf von Monterone), Chao Deng (Marullo),·Thaisen Rusch/Paul Kroeger (Borsa),·Andreas Veit (Graf Ceprano), Miriam Zubieta (Gräfin Ceprano), Paul Kroeger/Thaisen Rusch (Ein Page)

Der bucklige Hofnarr Rigoletto verspottet zynisch seine Mitmenschen, sehr zur Freude seines lüsternen Dienstherren, des Herzogs von Mantua. Graf von Monterone, dessen Tochter jüngst Opfer der Verführung durch den Herzog geworden ist, schwört Rache.

Rigoletto, der wegen seiner Behinderung zum Außenseiter wurde, versucht, seine geliebte Tochter Gilda vor der Öffentlichkeit und den Ränkespielen bei Hofe zu verbergen. Als er von deren Liaison ausgerechnet mit dem Herzog erfährt, verliert Rigoletto den Boden unter den Füßen. Er wendet sich an den Auftragsmörder Sparafucile und verlangt den Tod seines Dienstherren. Da Gilda den Plan ihres Vaters durchschaut, macht sie sich auf, um den Herzog zu retten. Wie vereinbart übergibt Sparafucile Rigoletto nach der Tat den Sack mit dem Leichnam, in dem dieser den toten Herzog vermutet.

Zwischen Karneval, Leben und Tod hat Giuseppe Verdi (1813-1901) eine groteske Welt gezeichnet. Das Meisterwerk zeigt, was das Gefühl der Rache mit Menschen machen kann, was es heißt, aus der Gesellschaft ausgegrenzt zu sein, und wie vergeblich eine falsch verstandene Liebe sein kann.

Nicht nur die Kanzone des Herzogs „La donna è mobile qual piuma al vento“ kennt man aus den Klassik-Hitparaden. Die Oper ist reich an Melodien, die ins Ohr gehen, wie beispielsweise das Duett „Figlia  – Mio padre“ oder das Quartett “Bella figlia dell’amore”. Pathos und Simplizität, musikalische Virtuosität und Schlichtheit liegen in „Rigoletto“ dicht beieinander und machen den anhaltenden Reiz dieser Oper aus, heißt es in Harenbergs Opernführer. Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Weitere Vorstellungen 2017

 

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