Wien, Wiener Staatsoper, Anna Netrebko – Piotr Beczala in Adriana Lecouvreur, 09.11.2017

November 8, 2017 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Adriana Lecouvreur von Francesco Cilea

Wiederaufnahme 9.11.2017, Reprisen: 12., 15. und 18. November 2017

Prominente Rollendebüts gibt es in der Wiederaufnahme von Francesco Cileas Adriana Lecouvreur in der Inszenierung von David McVicar an der Wiener Staatsoper ab Donnerstag, 9. November 2017: Erstmals sind im Haus am Ring KS Anna Netrebko in der Titelpartie und Piotr Beczala als Maurizio zu erleben – KS Anna Netrebko verkörperte die Adriana Lecouvreur erstmalig im Juni dieses Jahres am St. Petersburger Mariinski-Theater, Piotr Beczala gibt nun in Wien sein weltweites Rollendebüt als Maurizio. Weitere Rollendebüts an der Wiener Staatsoper geben Ryan Speedo Green als Quinault, Pavel Kolgatin als Poisson und Miriam Albano als Dangeville. Wie bereits in der Premiere der Produktion 2014 verkörpern Elena Zhidkova die Principessa di Bouillon, Roberto Frontali den Michonnet und Raúl Giménez den Abate. Es dirigiert: Evelino Pidò.

Wiederaufnahme 9.11.2017, Reprisen: 12., 15. und 18. November 2017

Die Vorstellung am 12. November wird live in Radio Ö1 sowie live bzw. live-zeitversetzt von zahlreichen EBU-Stationen übertragen. PMWStO

 

Wien, Wiener Staatsoper, Spielplan 2017/18 – Im Olymp der Musiktheater, IOCO Aktuell, 14.04.2017

April 15, 2017 by  
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Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Die Wiener Staatsoper – Olymp der Musiktheater

2017/18 – 600.000 Besucher, 350 Vorstellungen: 227 Oper, 53 Ballett,….
54 Opernwerke, 9 Ballette, 4 Kinderopern

Die Wiener Staatsoper ist der Olymp der Musiktheater, weltweit. Die Weltgeltung der Staatsoper hält der Franzose Dominique Meyer seit 2011 auf hohem Niveau: 600.000 Besucher jährlich, eine Auslastung von 99% auf 2.284 Plätzen: Normalität in Wien, doch auch weltweit einzigartig. Die Spielzeit 2017/18 beginnt am 3. September 2017 mit einem Tag der Offenen Tür. Am 4.9. nimmt mit der Repertoire-Oper Il Trovatore, Regie Daniele Abbado, mit Anna Netrebko als Leonora und Marcelo Alvarez als Manrico das künstlerische Geschehen 2017/18 seinen Lauf auf.

Wiener Staatsoper / Legris - Meyer - Platzer © IOCO

Wiener Staatsoper / Legris – Meyer – Platzer © IOCO

Die kommende Spielzeit präsentierten Dominique Meyer, Ballettchef Manuel Legris und Finanzchef Thomas Platzer im April 2017 sympathisch entspannt. Traditionell beginnt Meyer die Spielplan-Pessekonferenz mit der Präsentation von Zahlen zur laufenden Spielzeit und betont die Bedeutung hoher Auslastung („…es gibt Leute die sagen, Auslastung sei nicht wichtig; doch was würden diese Leute sagen, wenn die Auslastung niedrig wäre..„) und positioniert damit die Wiener Staatsoper als realitätsorientierten Kulturtempel, welcher jenseits verzaubernden Bühnengeschehens seine Aufgaben real wie professionell umsetzt. Die Gesamt Auslastung der laufenden Saison lag per 3.4.2017 bei 98,70%, die Auslastung der Oper bei 99,26%, des Ballett bei 97,21%. Auch negativ erscheinende Zahlen erklärt Meyer im Detail: Der Rückgang der Besucherzahl zum 3.4.2017 von 403.000 gegenüber 410.000 im Vorjahr ist dem Schaltjahr 2016 und Kinderoper-Vorstellungen auf der Hauptbühne zuzuschreiben. Auffällig im Zahlenmarathon: Ein drittel aller Besucher der Staatsoper, 200.000, sind Zugereiste! Eine Zahl, welche das hohe internationale Ansehen der Wiener Staatsoper wie deren herausragende Bedeutung für die einheimische Wirtschaft griffig dokumentiert.

Wiener Staatsoper / Anna Netrebko und Dominique Meyer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Anna Netrebko und Dominique Meyer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

2019, zum 150 – jährigen Jubiläum der 1869 eröffneten Staatsoper soll, so Meyer, die Staatsoper saniert sein; es besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Beginn im Sommer 2017 mit dem Schwind-Foyer und Loggia. Auch soll die Untertitelanlage des Theaters auf ein System mit Tablets umgestellt werden und sechs Sprachen. u.a. Japanisch, bedienen; Meyer sieht mit Blick auf komplexe Operntexte noch erhebliche Probleme. Doch das Augenmerk Meyers gilt ebenso den im Theatergeschehen erheblich unterrepräsentierten Weiblichkeit: Bei Dirigenten, Regisseuren und Komponisten sind Frauen noch Ausnahmen; Taten folgen der Ansage: Die erste Premiere der neuen Spielzeit, Der Spieler von Sergej Prokofjiew, 4. Oktober 2017, wird von Simone Young dirigiert und von Karoline Gruber inszeniert. Auch die Steigerung von Kinderprojekten ist ein Anliegen. In zahlreichen Produktionen, von Wagners Nibelungenring für Kinder (8. Oktober 2017) bis zur kultigen Zauberflöte für Kinder am 9.2.2018 (Tag nach dem Opernball 2018) bietet die Wiener Staatsoper zahrleiche Musik- wie Ballettprojekte für Kinder. Jonas Kaufmann und Anja Harteros: Sie werden nach der erfolgreichen Premiere von Andrea Chénier an der Bayerischen Staatsoper diese Partien an der Wiener Staatsoper (23.4., 26.4., 29.4., 2.5.2018) singen. Anna Netrebko, so Dominique Meyer, gefiel die Partie der Adriana Lecouvreur so gut, daß sie diese neu einstudierte und ab 9.12.2017 ihr Adriana Rollendebut an der Staatsoper  geben wird. Kein großer Name der Musikwelt fehlt an der Staatsoper in 2017/18: Roberto Alagna und Dmitri Hvorostovsky ab 12.3.2018 in Otello, Kristine Opolais als Cio-Cio-San ab 21.11.2017, Placido Domingo, Anja Kampe, Diego Florez, Aida Garifullina, .

6 Opernpremieren – 1 Kinderopern-Premiere

54 Opern – 9 Ballette – 4 Kinderopern

Wie gewohnt bietet der Opernspielplan eine international konkurrenzlose Bandbreite und Vielfalt: 54 verschiedene Opernwerke (einzigartig in der Welt), 9 verschiedene Ballettprogramme und 4 Kinderopern zu erleben. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte, Matineen und Sonderveranstaltungen. Sechs Opernpremieren im Großen Haus sowie eine Kinderopern-Premiere in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE angesetzt:

Paris / Familiengrab von Camille Saint-Saens © IOCO

Paris / Familiengrab von Camille Saint-Saens © IOCO

–  Sergej Prokofjew: Der Spieler (4. Oktober 2017 – D: Simone Young; R: Karoline Gruber; mit: Dan Paul Dumitrescu, Elena Guseva, Misha Didyk, Linda Watson, Thomas Ebenstein, Elena Maximova, Morten Frank Larsen);
–  Alban Berg: Lulu in der dreiaktigen Fassung (3. Dezember 2017 – D: Ingo Metzmacher; R: Willy Decker; mit: Agneta Eichenholz, Angela Denoke, Bo Skovhus, Herbert Lippert, Franz Grundheber);
–  Georg Friedrich Händel: Ariodante (24. Februar 2018 – D: William Christie; R: David McVicar; mit: Sarah Connolly, Chen Reiss, Hila Fahima, Christophe Dumaux, Rainer Trost, Pavel Kolgatin, Wilhelm Schwinghammer);
–  Gottfried von Einem: Dantons Tod (24. März 2018 – D: Susanna Mälkki; R: Josef Ernst Köpplinger; mit: Wolfgang Koch, Herbert Lippert, Jörg Schneider, Thomas Ebenstein, Olga Bezsmertna);
–  Camille Saint-Saëns Samson et Dalila (12. Mai 2018 – D: Marco Armiliato; R: Alexandra Liedtke; mit: Elena Garanca, Roberto Alagna, Carlos Álvarez, Sorin Coliban);
–  Carl Maria von Weber: Der Freischütz (11. Juni 2018 – D: Tomáš Netopil, R: Christian Räth; mit Adrian Eröd, Camilla Nylund, Alan Held, Andreas Schager, Daniela Fally, Albert Dohmen) sowie
–  Alma Deutscher: Cinderella (28. Jänner 2018 in der AGRANA STUDIOBÜHNE| WALFISCHGASSE; D: N. N.; R: Birgit Kajtna)

Ballettdirektor Manuel Legris präsentiert in der Wiener Staatsoper drei Premieren:
–  den dreiteiligen Abend MacMillan | McGregor | Ashton (31. Oktober 2017 – D: Valery Ovsyanikov) mit Concerto von Kenneth MacMillan, Eden | Eden von Wayne McGregor und Marguerite and Armand von Frederick Ashton;
–  Edward Clug:  Peer Gynt (21. Jänner 2018 – D: Simon Hewett) sowie die
–  Nurejew Gala 2018 (29. Juni 2018 – D: Kevin Rhodes).

Wiener Staatsoper Innen © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

Wiener Staatsoper Innen © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

In der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE wird in der Spielzeit 2017/2018 neben der Premiere von Cinderella, Juan Crisóstomo de Arriagas Die arabische Prinzessin und Wagners Nibelungenring für Kinder (Hirofumi Misawa nach Richard Wagner) auch wiederum ein breites Programm mit u. a. von Staatsoperndirektor Dominique Meyer moderierten Künstlergesprächen, musikalischen Einführungsveranstaltungen, Meisterklassen, Konzerten, Lesungen, Vorträgen u. a. zu Operngeschichte, Veranstaltungen der Opernschule und Ballettakademie angeboten.

Die neue Saison bringt auch zahlreiche Künstler-Debüts am Haus, so etwa der Dirigentin Susanna Mälkki, der Dirigenten Giampaolo Bisanti, William Christie (mit dem Orchester Les Arts Florissants), Tomáš Hanus, Alexander Soddy, Ramón Tebar sowie der Regisseure Josef Ernst Köpplinger und Alexandra Liedtke. Zu den Sängerinnen und Sängern, die sich 2017/2018 dem Staatsopernpublikum vorstellen, zählen u. a. Hrachuhí Bassenz, Sarah Connolly, Annette Dasch, Lise Davidsen, Sabine Devieilhe, Agneta Eichenholz, Venera Gimadieva, Nora Gubisch, Elena Guseva, Christiane Karg, Anita Rachvelishvili, Simone Schneider; Benjamin Bernheim, Christophe Dumaux, Robert Gleadow, Murat Karahan, Bernard Richter, Andreas Schager, Wilhelm Schwinghammer, Thomas Tatzl.

Wichtige Sängerinnen und Sänger geben 2017/2018 ihre persönlichen Rollendebüts an der Wiener Staatsoper: KS Elena Garanca und KS Roberto Alagna sind weltweit erstmals in den Titelpartien von Samson et Dalila zu erleben, Piotr Beczala gestaltet erstmals den Maurizio in Adriana Lecouvreur – an der Seite von Anna Netrebko – und den Don José in Carmen, Wolfgang Koch die Titelpartie in Dantons Tod, Christopher Maltman den Ford (Falstaff) und den Mandryka (Arabella), Marina Rebeka die Amelia in Simon Boccanegra, KS Angela Denoke die Gräfin Geschwitz in Lulu, Aleksandra Kurzak die Desdemona (Otello) – um nur einige zu nennen.

 Wien / Antonio Vivaldi - In Venedig vergessen -Lebendig in Wien_ Bildhauer: Gianni Arico © IOCO

Wien / Antonio Vivaldi – In Venedig vergessen -Lebendig in Wien_ Bildhauer: Gianni Arico © IOCO

Neben den genannten und den Ensemblesängern treten weiters u. a. folgende Gastsolisten auf: Laura Aikin, Gun-Brit Barkmin, Luciana D’Intino, Danielle de Niese, Angela Gheorghiu, Carmen Giannattasio, KS Edita Gruberova, Anja Harteros, Anita Hartig, Evelyn Herlitzius, Anja Kampe, KS Angelika Kirchschlager, Isabel Leonard, Kristin Lewis, Lise Lindstrom, KS Marjana Lipovšek, Irina Lungu, KS Waltraud Meier, KS Ricarda Merbeth, Erin Morley, Catherine Naglestad, Camilla Nylund, Kristine Opolais, Olga Peretyatko-Mariotti, KS Adrianne Pieczonka, Dorothea Röschmann, Michaela Schuster, Tatiana Serjan, Maria José Siri, Ekaterina Siurina, KS Krassimira Stoyanova, Iréne Theorin, Iris Vermillion, Linda Watson, Sonya Yoncheva, Elena Zhidkova; Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Nicola Alaimo, KS Carlos Álvarez, Marcelo Álvarez, Ain Anger, Aleksandrs Antonenko, Dmitry Belosselskiy, Jean-François Borras, Pavol Breslik, Javier Camarena, Marco Caria, Mario Cassi, Alessandro Corbelli, Jorge de León, Misha Didyk, Andrzej Dobber, Albert Dohmen, KS Plácido Domingo, Norbert Ernst, Paolo Fanale, KS Juan Diego Flórez, Roberto Frontali, KS Ferrucio Furlanetto, Massimo Giordano, Renato Girolami, Matthias Goerne, KS Stephen Gould, Vittorio Grigolo, Günther Groissböck, KS Franz Grundheber, Eric Halfvarson, KS Thomas Hampson, Alan Held, Ioan Hotea, Dmitri Hvorostovsky, Jonas Kaufmann, Simon Keenlyside, Tomasz Konieczny, Dmitry Korchak, Mariusz Kwiecien, Yonghoon Lee, Željko Lucic, Ambrogio Maestri, KSCH Peter Matic, Maxim Mironov, Tomislav Mužek, René Pape, George Petean, Massimiliano Pisapia, Luca Pisaroni, Dmytro Popov, Piero Pretti, Jukka Rasilainen, Johan Reuter, Peter Rose, KS Kurt Rydl, Fabio Sartori, KS Michael Schade, Erwin Schrott, KS Peter Seiffert, KSCH Peter Simonischek, Antonino Siragusa, KS Bo Skovhus, Pietro Spagnoli, Ludovic Tézier, Rainer Trost, Christopher Ventris, Rolando Villazón, Martin Winkler, Lars Woldt, Kwangchul Youn.

 Wien / Johann Strauss Vater © IOCO

Wien / Johann Strauss Vater © IOCO

2017/2018 stehen – neben den genannten Hausdebütanten – wieder am Pult der Wiener Staatsoper: Alain Altinoglu, Marco Armiliato, Pavel Baleff, Michael Boder, Semyon Bychkov, Frédéric Chaslin, James Conlon, Jonathan Darlington, KS Plácido Domingo, Dan Ettinger, Adam Fischer, James Gaffigan, Guillermo García Calvo, Sascha Goetzel, Eivind Gullberg Jensen, Michael Güttler, Daniel Harding, Graeme Jenkins, Patrick Lange, Louis Langrée, Jesús López Cobos, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Tomáš Netopil, Yannick Nézet-Séguin, Evelino Pidò, Speranza Scappucci, Peter Schneider, Jean-Christophe Spinosi, Jeffrey Tate, Sebastian Weigle, Simone Young.

Der vielfältige Opern- und Ballettspielplan wird ergänzt von etablierten Veranstaltungsreihen:
–  Solistenkonzerte: An 5 Abenden stellen international herausragende Interpretinnen und Interpreten attraktive Konzertprogramme vor.
–  Matinee-Reihe Ensemblematinee im Mahler-Saal: An insgesamt 7 Terminen präsentieren sich junge Ensemblesängerinnen und -sänger abseits des Vorstellungsbetriebes. Am Klavier begleitet werden sie von den Korrepetitoren des Hauses.
–  Kammermusik-Reihe der Wiener Philharmoniker: In 10 Matineen präsentieren Mitglieder des Orchesters in wechselnden Ensembles unterschiedliche Kammermusik-Programme.
–  Kontrapunkte – Gesprächsmatineen von und mit Clemens Hellsberg: Dr. Clemens Hellsberg leitet zwei Diskussionsrunden zu aktuellen kulturellen Themen.
Am 23. Juni 2018 findet ein Galakonzert mit KS Edita Gruberova statt, die seit fast fünf Jahrzehnten der Wiener Staatsoper eng verbunden ist.
Abgerundet werden die umfangreichen Aktivitäten durch verschiedene weitere Matineen. Den beliebten Tag der offenen Tür begeht das Haus am 3. September 2017.
Insgesamt stehen in der Spielzeit 2017/2018 über 350 Vorstellungen auf dem Programm, davon 227 Opernvorstellungen (inkl. Kinderzauberflöte), 53 Ballettvorstellungen, 7 Konzerte, 7 Gesangsmatineen, 10 Kammermusik-Matineen, 8 weitere Matineen sowie in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE zahlreiche Kinderopernvorstellungen, Tanzdemonstrationen der Ballettakademie sowie weitere Veranstaltungen.

Am 8. Februar 2018 findet zum 62. Mal der Wiener Opernball statt: Das Haus wird wiederum in einen großen Ballsaal verwandelt, wo am darauffolgenden Tag zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder stattfinden.
Im Rahmen zweier konzertanter Gastspiele ist die Wiener Staatsoper auch in der nächsten Saison wieder im Ausland zu erleben: Am 22. Januar 2018 wird Don Giovanni in Abu Dhabi gespielt, am 2. April 2018 Le nozze di Figaro in Aix-en-Provence. In der Spielzeit 2017/2018 werden im Rahmen von WIENER STAATSOPER live at home insgesamt 45 Vorstellungen in exzellenter Bild- und Tonqualität über Internet live übertragen.

 Wiener Staatsoper / Videoleinwand am Herbert von Karajan Platz © IOCO

Wiener Staatsoper / Videoleinwand am Herbert von Karajan Platz © IOCO

Neben dem eigenen Portal www.staatsoperlive.com ist das Angebot auch über folgende Plattformen direkt abrufbar: Amazon Fire TV (Box oder Stick – App: WIENER STAATSOPER LIVE); Apple TV (Generation 4 seit Ende 2015 – App-Suche: WIENER STAATSOPER); A1TV Mediabox (Menüpunkt Internet Apps: WIENER STAATSOPER LIVE), Samsung SmartTV (App: WIENER STAATSOPER); und in Kürze auch SmartTVs anderer Hersteller.
Um ihr Angebot einer Vielzahl junger Menschen in ganz Österreich und darüber hinaus zugänglich zu machen, setzt die Wiener Staatsoper diese Technik für ein Live-Schulprogramm zu ausgewählten Terminen ein: Wiener Staatsoper live at school. Schülerinnen und Schüler entdecken das Haus samt seinen vielen Berufen, sie erleben live bei einer Probe den Entstehungsprozess mit und können durch zeitversetzte Ausstrahlung zur Schulzeit am Vormittag eine der Live-Übertragungen einer Opern- oder Ballettvorstellung gemeinsam erleben.
Im Rahmen von Oper live am Platz werden in den Monaten September, April, Mai und Juni wiederum jeweils rund 20 ausgewählte Opern- und Ballettvorstellungen live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen. Darüber hinaus werden alle Vorstellungen vom 27. Dezember 2017 bis 1. Jänner 2018 und das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker live am Platz gezeigt, Die Fledermaus am 31. Dezember als Beitrag zum „Silvesterpfad“ der Stadt Wien.

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Elina Garanca – betörende Mezzo, IOCO Kritik, 16.02.2017

Februar 17, 2017 by  
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Tonhalle Düsseldorf

BA Management

Tonhalle Düsseldorf / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Tonhalle Düsseldorf / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Elina Garanca – Elegante Erscheinung mit betörendem Mezzo

Elina Garanca gilt als eine der weltbesten und beliebtesten Mezzosoprane unserer Zeit. Die talentierte Lettin merkte schon in jungen Jahren, dass ihr Herz für die Musik schlägt. 1996 begann sie ihr Studium in Riga und sang bereits 1998 die Rolle der Giovanna Seymour in Anna Bolena von Donizetti. Ihre einzigartige Stimme brachte ihr zahlreiche Preise ein. 1999, zwei Jahre nach Beginn ihres Studiums, gewann sie den Internationalen Mirjam Helin Gesangswettbewerb in Finnland, ein Jahr später wurde ihr der Lettische Great Music Award verliehen und bis heute bekam sie schon drei ECHO Klassik Auszeichnungen. Seit fast 20 Jahren begeistert Elina Garanca mit ihrer ausdrucksstarken Stimme das Publikum in allen großen Opernhäusern und Konzertsälen der Welt.

Am 14.02.2017 füllte eine enthusiasmierte Konzert-Gemeinde die Tonhalle Düsseldorf. Die Besucher waren an diesem Abend aus allen Teilen des Landes angereist, um Elina Garanca, die aufsehenerregende Mezzosopranistin live zu erleben. Das interessante und exquisite Programm, mit Werken von Tschaikowsky über Verdi, Darzins, Saint-Saens, Cilea, Donizetti, Mascagni, Ponchielli bis hin zur spanischen Zarzuela, war außergewöhnlich vielseitig und begeisterte das Publikum in seinen anmutigen wie auch heiteren Passagen. Begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung ihres Ehemanns des Dirigenten Karel Mark Chichon, nahm Elina Garanca das Publikum mit auf eine phantastische Reise.

Ein Walzer aus Tschaikowskys Schwanensee bei dem das Orchester gleich alle Register seines Könnens zog und exakt und beschwingt musizierte, bildete den Auftakt des Konzertes.  Darauf folgte gleich der erste Einsatz der Mezzosopranistin mit einer exzellent gesungenen Arie der Johanna aus „Die Jungfrau von Orleans“ von Tschaikowsky, welche sie mit Charme, hinreißender Stimme und meisterlicher Phrasierung darbot.

Tonhalle Düsseldorf / Elina Garanca © PaulSchirnhofer - DeutscheGrammophon

Tonhalle Düsseldorf / Elina Garanca © PaulSchirnhofer – DeutscheGrammophon

[Von Elina Garanca wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Die Deutsche Staatsphilharmonie zelebrierte unter dem Dirigat von Chichon als nächstes einen „Melancholischen Walzer“ von E. Darzins. – Die Momente, in der die führende Klarinette unter dem Pizzicato der Violinen, in Begleitung der pianissimo spielenden Celli, eine betörend wirkende Atmosphäre der Melancholie erschuf, waren atemberaubend.

Als Glanzpunkt des Abends folgte die hochemotionale Arie der Dalila von C.Saint-Saens, bei der Elina Garanca alle Facetten ihres stimmlichen Könnens zeigte. Sie sang die Dalila zart, sinnlich, mit aufregenden Stimmfarben und ausschwingenden melodischen Bögen und eroberte damit das Publikum im Sturm.

Chichon führte die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Ouvertüre zu „Die Sizilianische Vesper“ von Verdi mit glühendem verdischen Feuer. Seine schwungvolle, genaue Interpretation war vorbildlich. Er entlockte dem präzise spielenden Klangkörper jede Feinheit der Partitur; ein spannungsreicher, rhythmischer Verdi, dem es weder an Wucht noch an feinen Instrumentaleffekten mangelte.

Obwohl die Titelpartie aus „Adriana Lecouvreur“ von Cilea eigentlich für eine Sopranstimme geschrieben ist, war Elina Garanca in „Ecco, respiro appena, Io son L’umile ancella“ außerordentlich bewegend, mit wunderbarem Timbre, breiten Tiefen und brillanten Höhen. Die Stimme strahlte und war voller Schmelz und betörender Harmonie.

K.M.Chichon am Pult; ein sich gänzlich engagierender Musiker, der das Orchester mit präziser Zeichengebung führte. Ein eleganter und natürlicher Dirigent, dessen Interpretationen sich durch Energie und Temperament gleichermaßen auszeichneten. Er dirigierte das Vorspiel aus „La Favorite“ von Donizetti, sehr feinfühlig mit vollstem Einsatz und verlangte der Deutschen Staatsphilharmonie alles ab. Auch die „Danze delle ore“ aus „La Gioconda“ von A. Ponchielli waren ein musikalischer Hochgenuss.

Elina Garanca sang die Arie der Santuzza aus „Cavalleria Rusticana“ von P. Mascagni mit ihrem außerordentlich schönen und klangvollen Mezzosopran mit allen Nuancen äußerst inbrünstig.  Mit ausladender Stimme, vielfarbiger Ausdrucksfülle und dramatischer Heftigkeit war sie eine bewegende Santuzza.

Als Schlusspunkt des Konzertes folgten noch drei exzellent gesungene Neapolitanische Canzonen von S. Gastaldon und F.P.Tosti.

Da das Publikum sich aber von der charmanten Sängerin noch nicht so schnell verabschieden wollte, gab Elina Garanca nach tosendem Applaus noch Zugaben aus der Zarzuela „Las hijas del Zebedeo“ von Chapi und „Granada“ von Agustín Lara. Es endete ein großer Abend und das hingerissene Publikum dankte den Protagonisten mit vielen Bravo-Rufen und stehenden Ovationen.

IOCO / K.K. / 17.02.2017

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Baden – Baden, Festspielhaus, Konzert – Elina Garanca – Aus Lettland um die Welt, 03.02.2017

Januar 31, 2017 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Elina Garanca –  Aus Lettland um die Welt

Für ein hohes Maß an Perfektion bekannt: Mezzosopranistin Elina Garanca gastiert an den bedeutendsten Opernhäusern rund um den Globus. Die Bühnen sind handverlesen und auch ihr Repertoire wählt sie mit großer Sorgfalt: am Freitag, 03. Februar 2017, um 19 Uhr kommt sie mit Arien aus Opern von Tschaikowsky bis Mascagni ins Festspielhaus Baden-Baden – begleitet wird sie von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karel Mark Chichon.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

[Von Elina Garanca wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.]

So mancher Mezzo wäre gerne Sopran, um auf der Bühne Tenören zu verfallen und noch im Sterben Triumphe zu feiern. Elina Garanca hingegen liebt ihre Stimmgattung. Ihr Mezzo ermöglicht es ihr, die reiferen, interessanten, auch mal bösen Frauen zu spielen – und dazu noch all die Hosenrollen – also die Partien, in denen eine Sängerin einen Mann verkörpert. Meilensteine ihrer steilen Karriere hat die lettische Sopranistin im Festspielhaus Baden-Baden erreicht. Großes Aufsehen erregte sie in Baden-Baden im Jahr 2005 als Adalgisa in einer konzertanten Produktion von Vincenzo Bellinis Norma an der Seite von Edita Gruberová. Die Silvester-Gala 2008 mit ihr und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie die Baden-Baden Gala 2013 an der Seite von Jonas Kaufmanns hat ebenfalls für Furore gesorgt.

Wieder einmal kehrt sie am Freitag, 3. Februar 2017, um 19 Uhr zurück auf die Festspielhaus-Bühne mit ihrem Lieblingsrepertoire: Arien von Tschaikowsky, Darzins, Saint Saens, Verdi, Cilea, Ponchielli und Mascagni, sowie neapolitanische Lieder.

Die aus Riga stammende Elina Garanca wurde 1976 in eine musikalische Familie geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Lettischen Musikakademie ihrer Heimatstadt. Nach ersten Engagements am Staatstheater Meiningen und der Oper Frankfurt begann ihre große Karriere. Heute singt die mit einem Exklusiv-Vertrag der Deutschen Grammophon ausgestattete Künstlerin an den großen Opernhäusern der Welt. 2007 und 2009 wurde sie mit dem ECHO Klassik als Sängerin des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2013 erhielt sie für ihr Album „Romantique“ erneut einen ECHO Klassik und wurde 2013 von der Wiener Staatsoper als eine der jüngsten Titelträgerinnen zur Kammersängerin ernannt. Der Titel ihres neuen Arienalbums lautet „Revive“, also „Wiederbeleben“ oder „Wiederaufleben lassen“: Es geht um „starke Frauen in schwachen Momenten“, erklärt die Sängerin.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Neben der Mezzo-Partie der Fürstin Bouillon wird Elina Garanca im Festspielhaus Baden-Baden unter anderen auch die Primadonnen-Rolle aus Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ singen. Ihr sonores Timbre glänzt besonders in Rollen wie der „Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky. Mit dramatischen Tiefen, expressiven Höhen und ausdrucksstarken Phrasierungen ist sie in der Arie „D’amour l’ardente flamme“ von Camille Saint- Saëns „Samson et Dailila“ zu erleben.

Begleitet wird Elina Garanca an diesem Abend von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung ihres Ehemannes Karel Mark Chichon. Chichon, der unter anderem Assistent bei Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev war, ist seit 2009 Chefdirigent des Lettischen Nationalorchesters.

Pressemeldung Festspielhaus Baden Baden

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