Kultur-Casino Bern / Tonhalle ZürichVittorio Grigolo / Neue Philharmonie Westfalen

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The Classical Company

Presseinformation 

Tonhalle Zürich

Kultur-Casino Bern

Vittorio Grigolo / Neue Philharmonie Westfalen

Donnerstag, 17. Febr. 2011 / 19.30 Uhr / Tonhalle Zürich / Dirigent: Pier Giorgio Morandi
Sonntag, 20. Febr. 2011 / 17.00 Uhr / Kultur-Casino Bern / Dirigent: Alberto Hold-Garrido

The Classical Company Vittorio Grigolo by A. Dobici The Classical Company Vittorio Grigolo by A. Dobici

In der Schweiz machte er bisher vor allem am Opernhaus Zürich von sich reden. Der italienische Tenor Vittorio Grigolo hat eine langjährige Verbindung mit dem Opernhaus und der Stadt Zürich, wo er auch lebt. Seine Zürcher Rollendebüts sind etwa Edgardo („Lucia di Lammermoor“), Corrado („Il corsaro“) und die Titelrolle in „Les contes d’Hoffmann“.

Einem ganz breiten Publikum bekannt wurde Grigolo im September 2008 mit der live-TV-Übertragung der Oper „La Traviata“ aus dem Zürcher Hauptbahnhof. Jetzt kommt der Startenor erstmals mit zwei Rezitals, zusammen mit der Sopranistin Sonya Yoncheva und begleitet von der Neuen Philharmonie Westfalen, nach Zürich und Bern.

Der 1977 in Arezzo in der Toskana geborene und in Rom aufgewachsene Grigolo sang bereits als Kind im Chor der Sixtinischen Kapelle. Mit 13 Jahren hatte er als Hirte – und Kindersopran – in Puccinis „Tosca“ seinen ersten Auftritt auf einer Opernbühne – an der Seite von Luciano Pavarotti! Grigolo wurde in der Presse als „Pavarottino“ gefeiert.

Mit 18 Jahren trat er – nun ein Tenor – als Nemorino in „L’elisir d’amore“ in Open-Air-Aufführungen in verschiedenen Städten des Veneto auf, und im Sommer danach als Graf Almaviva in „Il barbiere di Siviglia“. Nach einer umfassenden Gesangsausbildung war er mit 23 Jahren der jüngste Tenor an der Scala in Mailand.

Bald danach sang er an den grossen Opernhäusern der Welt unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Riccardo Muti, Myung-Whun Chung, Zubin Mehta, Daniele Gatti oder Antonio Pappano. Sein Repertoire umfasste bald nicht nur Mozart, Donizetti, Verdi und Puccini, sondern auch Gounod, Massenet, Offenbach und die geistlichen Werke Rossini.

Im April 2007 brillierte Grigolo neben Angela Gheorghiou und Renato Bruson als Alfredo in „La Traviata“ in der Regie von Franco Zeffirelli an der römischen Staatsoper. Ein weiterer Höhepunkt in Grigolos Karriere ist sein Debüt als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ im September 2007 an der Washingtoner National Opera mit Placido Domingo am Pult.

In den letzten Jahren hatte Grigolo zudem Auftritte etwa in den Opern „Faust“, „Don Carlo“, „Falstaff“, „Rigoletto“, „Lucrezia Borgia“ oder „Gianni Schicchi“. Letzten Juni feierte er einen triumphalen Einstand an der Seite von Anna Netrebko in einer Neuproduktion von Jules Massenets „Manon Lescaut“ am Covent Garden in London, und im Herbst eröffnete er die Spielzeit an der Met in New York mit „La Bohème“.
Heute ist Grigolo einer der gefragtesten Tenöre seiner Generation und kann sich seine Auftritte aussuchen. Mit seinem Soloalbum „The Italian Tenor“ mit Arien von Donizetti, Puccini und Verdi bei Sony Classical sowie einer Grammy-nominierten Aufnahme von Bernsteins „West Side Story“ hat er sich zudem bereits als erfolgreicher Schallplattenkünstler etabliert.

Grigolos Tourneeauftakt im Januar in Deutschland erhielt enthusiastische Kritiken: „Endlich hat die Opernwelt wieder einen italienischen Startenor“ (Ruhr Nachrichten), „Ein Heldentenor wie der grosse Pavarotti“ (Bild), oder „Ein Timbre dunkler und viriler als Pavarotti, runder als Domingo, sicherer als Carreras“ (Der Tagesspiegel).

Auf dem Programm der beiden Schweizer Konzerte stehen im ersten Teil Arien und Duette von Verdi, Puccini, Donizetti und Mascagni und nach der Pause Lieder und Arien von Crescenzo, Bixio, Arditi, Cardillo, Lehar und Bernstein.

An der Seite von Grigolo gibt die junge Bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva ihr Schweizer Debüt. Sie gewann letztes Jahr an der Scala in Mailand den Ersten Preis des Operalia-Wettbewerbs als Manon (Massenet). Die musikalische Leitung hatte Placido Domingo.

Begleitet werden Grigolo und Yoncheva von der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Pier Giorgio Morandi (Zürich) und Alberto Hold-Garrido (Bern). Die Neue Philharmonie Westfalen hat sich einen Namen als Tourneepartner für Solisten von Weltruhm gemacht. 2006 begleitete das Orchester Konzerte mit Anna Netrebko, und 2007 eine Operettengala mit Angelika Kirchschlager und Simon Keenlyside.

Veranstalter/Produzent des Konzerts ist The Classical Company / DTC Classics

Mehr Informationen zu Vittorio Grigolo finden Sie unter: www.sonymasterworks.eu/vittoriogrigolo/dpp/