Bern, Kultur-Casino Bern, Ramon Vargas / Philharmonie Baden-Baden / Dirigent: Pavel Baleff 3. & 11.5.2011

April 20, 2011  
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Kultur-Casino Bern

Ramon Vargas / Philharmonie Baden-Baden / Dirigent: Pavel Baleff

Dienstag, 3. Mai 2011 / 19.30 Uhr / Kultur-Casino Bern
Mittwoch, 11. Mai 2011 / 19.30 Uhr / KKL Luzern

Der mexikanischer Tenor Ramon Vargas kommt für zwei Galakonzerte in die Schweiz. Am Dienstag, 3. Mai tritt er im Kultur-Casino in Bern auf, und am Mittwoch, 11. Mai im KKL in Luzern.

Er singt ein Programm mit Arien etwa von Wolfgang Amadeus Mozart („Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“) über Gaetano Donizetti („Don Pasquale“) und Jules Massenet („Werther“) zu Giuseppe Verdi („Macbeth“, „Luisa Miller“) und Giacomo Puccini („Tosca“). Begleitet wird er von der Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung ihres Chefdirigenten Pavel Baleff.

Zuerst deutete beim 1960 geborenen Ramon Vargas nichts auf eine professionelle Karriere als Sänger hin. Er spielte zwar schon als Kind Klavier, Gitarre und Flöte und sang am Sonntag im Gottesdienst im Chor. Aber er wollte Pädagogik studieren. Erst später entschied er sich, privat Gesangsunterricht zu nehmen.

1982 gewann er den nationalen Carlo Morelli Wettbewerb und durfte im Opernhaus seiner Heimatstadt Mexiko City sein Debüt als Fenton in Verdis „Falstaff“ geben. Dort sang er danach auch etwa Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“, Nemorino in Donizettis „L’elisir d’amore“ und Almaviva in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“.

Der internationale Durchbruch als Sänger gelang ihm als erster Preisträger des Enrico Caruso Wettbewerbs in Mailand. Anschliessend wurde er ins Opernstudio der Wiener Staatsoper aufgenommen. Sein erstes Engagement hatte er am Theater Luzern; bald danach sang er auch am Opernhaus Zürich. Jetzt folgten Einladungen aller grossen Bühnen: Vargas hatte Auftritte in Rom, Neapel, beim Rossini-Festival in Pesaro, in der Arena von Verona, in München, Hamburg, Paris sowie in New York, Chicago und San Francisco.

Er sang bald ein für sein Alter enorm breites Repertoire etwa von Gelsomino („Il viaggio a Reims“), Rodolfo („La Bohème“), Lenski („Eugen Onegin“), Fernand („La Favorite“), Des Grieux („Manon“), Gustaf III. („Un ballo in maschera“), Romèo („Romèo et Juliette“) bis zur Titelrolle in Verdis „Don Carlos“.
Der Sprung in die USA gelang ihm 1993 geradezu klassisch: Startenor Luciano Pavarotti sagte kurzfristig den Edgardo in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ ab, Vargas sprang ein. Das Debüt an der Metropolitan Opera in New York geriet zu einem grossen Triumph. Heute gehört Vargas zu den weltweit meistgefragten Tenören, im Opernhaus wie im Konzertsaal.

Vargas‘ Repertoire umfasst in der Oper inzwischen über 50 Hauptrollen; als Konzertsänger beherrscht er ein Repertoire von der italienischen Klassik über das deutsche Liedfach bis zu französischen und mexikanischen Komponisten. Vargas hat mehrere eigene CDs eingespielt, etwa „L’amour, l’amour“, „Beautiful Mexico“ oder „Arie Antiche“.

Vargas spricht fünf Sprachen, darunter auch Deutsch. Nach Jahren in der Schweiz lebt er heute mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Wien.

Die Philharmonie Baden-Baden gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. Ihre Gästebücher lesen sich wie ein „Who‘s who“ der Musikgeschichte: Franz Liszt, Johannes Brahms, Enrico Caruso, Wilhelm Furtwängler, Bèla Bartók, Edita Gruberova und Placido Domingo – um nur einige zu nennen. Gastspiele und Tourneen in aller Welt begründeten den internationalen Ruf der Philharmonie. Sie konzertierte in China, der Ukraine, Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und der Schweiz.

Seit 2007 ist Pavel Baleff Chefdirigent des Orchesters. Er hat einen 1. Preis beim „Carl Maria von Weber Wettbewerb“ in München sowie beim „Internationalen Bad Homburger Dirigentenwettbewerb“ gewonnen, wurde in das „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt eine Auszeichnung durch die „Herbert von Karajan Stiftung“. Allein in Deutschland dirigierte er in den letzten Jahren mehr als 40 Orchester. Mehrfach gastierte er in Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Russland, Polen, Ungarn und in der Schweiz.

Bern, Kultur-Casino, Konzertabsage Vittorio Grigolo in Bern

Februar 20, 2011  
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Kultur-Casino Bern

Konzertabsage Vittorio Grigolo in Bern

Konzert vom Sonntag im Kultur-Casino wegen Krankheit abgesagt

Vittorio Grigolo muss sein Konzert vom kommenden Sonntag (20.2., 17.00 Uhr) im Kultur-Casino Bern krankheitshalber leider absagen. Der Künstler bedauert dies sehr.

Wie am Donnerstagabend in der Tonhalle Zürich wollte Grigolo auch in Bern ein Programm mit ausgewählten Arien und Duetten von Verdi, Puccini, Donizetti und Mascagni und Liedern etwa von Lehar und Bernstein präsentieren.

Begleitet werden sollte Grigolo von der bulgarischen Sopranistin Sonya Yoncheva und der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Alberto Hold-Garrido.

Für dieses Konzert gibt es leider keinen Ersatztermin. Die bereits erworbenen Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Kultur-Casino Bern / Tonhalle ZürichVittorio Grigolo / Neue Philharmonie Westfalen

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Tonhalle Zürich

Kultur-Casino Bern

Vittorio Grigolo / Neue Philharmonie Westfalen

Donnerstag, 17. Febr. 2011 / 19.30 Uhr / Tonhalle Zürich / Dirigent: Pier Giorgio Morandi
Sonntag, 20. Febr. 2011 / 17.00 Uhr / Kultur-Casino Bern / Dirigent: Alberto Hold-Garrido

The Classical Company Vittorio Grigolo by A. Dobici The Classical Company Vittorio Grigolo by A. Dobici

In der Schweiz machte er bisher vor allem am Opernhaus Zürich von sich reden. Der italienische Tenor Vittorio Grigolo hat eine langjährige Verbindung mit dem Opernhaus und der Stadt Zürich, wo er auch lebt. Seine Zürcher Rollendebüts sind etwa Edgardo („Lucia di Lammermoor“), Corrado („Il corsaro“) und die Titelrolle in „Les contes d’Hoffmann“.

Einem ganz breiten Publikum bekannt wurde Grigolo im September 2008 mit der live-TV-Übertragung der Oper „La Traviata“ aus dem Zürcher Hauptbahnhof. Jetzt kommt der Startenor erstmals mit zwei Rezitals, zusammen mit der Sopranistin Sonya Yoncheva und begleitet von der Neuen Philharmonie Westfalen, nach Zürich und Bern.

Der 1977 in Arezzo in der Toskana geborene und in Rom aufgewachsene Grigolo sang bereits als Kind im Chor der Sixtinischen Kapelle. Mit 13 Jahren hatte er als Hirte – und Kindersopran – in Puccinis „Tosca“ seinen ersten Auftritt auf einer Opernbühne – an der Seite von Luciano Pavarotti! Grigolo wurde in der Presse als „Pavarottino“ gefeiert.

Mit 18 Jahren trat er – nun ein Tenor – als Nemorino in „L’elisir d’amore“ in Open-Air-Aufführungen in verschiedenen Städten des Veneto auf, und im Sommer danach als Graf Almaviva in „Il barbiere di Siviglia“. Nach einer umfassenden Gesangsausbildung war er mit 23 Jahren der jüngste Tenor an der Scala in Mailand.

Bald danach sang er an den grossen Opernhäusern der Welt unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Riccardo Muti, Myung-Whun Chung, Zubin Mehta, Daniele Gatti oder Antonio Pappano. Sein Repertoire umfasste bald nicht nur Mozart, Donizetti, Verdi und Puccini, sondern auch Gounod, Massenet, Offenbach und die geistlichen Werke Rossini.

Im April 2007 brillierte Grigolo neben Angela Gheorghiou und Renato Bruson als Alfredo in „La Traviata“ in der Regie von Franco Zeffirelli an der römischen Staatsoper. Ein weiterer Höhepunkt in Grigolos Karriere ist sein Debüt als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ im September 2007 an der Washingtoner National Opera mit Placido Domingo am Pult.

In den letzten Jahren hatte Grigolo zudem Auftritte etwa in den Opern „Faust“, „Don Carlo“, „Falstaff“, „Rigoletto“, „Lucrezia Borgia“ oder „Gianni Schicchi“. Letzten Juni feierte er einen triumphalen Einstand an der Seite von Anna Netrebko in einer Neuproduktion von Jules Massenets „Manon Lescaut“ am Covent Garden in London, und im Herbst eröffnete er die Spielzeit an der Met in New York mit „La Bohème“.
Heute ist Grigolo einer der gefragtesten Tenöre seiner Generation und kann sich seine Auftritte aussuchen. Mit seinem Soloalbum „The Italian Tenor“ mit Arien von Donizetti, Puccini und Verdi bei Sony Classical sowie einer Grammy-nominierten Aufnahme von Bernsteins „West Side Story“ hat er sich zudem bereits als erfolgreicher Schallplattenkünstler etabliert.

Grigolos Tourneeauftakt im Januar in Deutschland erhielt enthusiastische Kritiken: „Endlich hat die Opernwelt wieder einen italienischen Startenor“ (Ruhr Nachrichten), „Ein Heldentenor wie der grosse Pavarotti“ (Bild), oder „Ein Timbre dunkler und viriler als Pavarotti, runder als Domingo, sicherer als Carreras“ (Der Tagesspiegel).

Auf dem Programm der beiden Schweizer Konzerte stehen im ersten Teil Arien und Duette von Verdi, Puccini, Donizetti und Mascagni und nach der Pause Lieder und Arien von Crescenzo, Bixio, Arditi, Cardillo, Lehar und Bernstein.

An der Seite von Grigolo gibt die junge Bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva ihr Schweizer Debüt. Sie gewann letztes Jahr an der Scala in Mailand den Ersten Preis des Operalia-Wettbewerbs als Manon (Massenet). Die musikalische Leitung hatte Placido Domingo.

Begleitet werden Grigolo und Yoncheva von der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Pier Giorgio Morandi (Zürich) und Alberto Hold-Garrido (Bern). Die Neue Philharmonie Westfalen hat sich einen Namen als Tourneepartner für Solisten von Weltruhm gemacht. 2006 begleitete das Orchester Konzerte mit Anna Netrebko, und 2007 eine Operettengala mit Angelika Kirchschlager und Simon Keenlyside.

Veranstalter/Produzent des Konzerts ist The Classical Company / DTC Classics

Mehr Informationen zu Vittorio Grigolo finden Sie unter: www.sonymasterworks.eu/vittoriogrigolo/dpp/