Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere I Puritani von Vincenco Bellini, 19.06.2016

Juni 19, 2016  
Veröffentlicht unter Opernhaus Zürich, Premieren, Pressemeldung

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

I Puritani von Vincenco Bellini

Premiere 19 Jun 2016, 19:00,  Weitere Vorstellungen:  22 Jun 2016, 19:00 – 25 Jun 2016, 20:00, 29 Jun 2016, 19:30, 3 Jul 2016, 20:00,  7 Jul 2016, 19:00, 10 Jul 2016, 18:00

Zürich / Oper-I Puritani © Judith Schlosser

Zürich / Oper-I Puritani © Judith Schlosser

I Puritani Den historischen Hintergrund für Vincenzo Bellinis letzte Oper bildet der Bürgerkrieg im England des 17. Jahr­hunderts: Die republikanischen Puritaner und die königstreuen Katholiken stehen sich feindlich gegenüber. Die Liebes­beziehung zwischen Elvira, Tochter des puritanischen Lord Valtons und dem Royalisten Arturo Talbo führt mitten durch die beiden Lager. Bellini liebte an diesem Stoff die emotionalen Ausnahmezustände der Figuren und zeichnet diese mit der für ihn typischen, weit ausschwingenden und zugleich hochvirtuosen Melodik. Den Sängern verlangt er allerhöchste Kunstfertigkeit ab.

Die Neuproduktion, die von Andreas Homoki inszeniert wird, bietet mit der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende einen neuen, hell leuchtenden Stern am Belcanto-Himmel auf. An ihrer Seite gibt Lawrence Brownlee die halsbrecherische Partie des Arturo Talbo. Michele Pertusi als Sir Gior­gio, Geor­ge Petean als Riccardo Forth und Liliana Nikiteanu als Enrichetta komplettieren eine in jeder Hinsicht festspielwürdige Besetzung. Am Dirigentenpult setzt Fabio Luisi seine musikalische Entdeckungsreise in Sachen Bellini fort.

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Inszenierung Andreas Homoki
Bühne Henrik Ahr, Kostüme Barbara Drosihn, Lichtgestaltung Franck Evin
Choreinstudierung Pablo Assante, Dramaturgie Claus Spahn
Lord Gualtiero Valton Wenwei Zhang, Sir Giorgio Michele Pertusi
Lord Arturo Talbo Lawrence Brownlee, Sir Riccardo Forth George Petean
Sir Bruno Robertson Dmitry Ivanchey, Enrichetta di Francia Liliana Nikiteanu
Elvira Pretty Yende,  Philharmonia Zürich, Statistenverein am Opernhaus Zürich, Chor der Oper Zürich

Pressemeldung Opernhaus Zürich

Genf, Opera des Nations, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi, 18.06.2016

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www.geneveopera.ch

Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi
Inszenierung Lukas Hemleb

Premiere: 18. Juni 2016, 19.30 Uhr,  Weitere Aufführungen: 20., 22., 24., 26., 28. und 30. Juni 2016

 Genf / GTG Regisseur  Lukas Hemleb ©  GTG Carole Parodi

Genf / GTG Regisseur Lukas Hemleb © GTG Carole Parodi

Mit einer Neuproduktion von Verdis letzter Oper Falstaff, mit der er gegen Ende seines Lebens zum Humor und zur Leichtigkeit zurückgefunden hat, beschließt das Grand Théâtre de Genève im Juni seine aktuelle Opernsaison. Das Werk, das auf Shakespeares Lustige Weiber von Windsor zurückgeht, passt bestens ins Ambiente der Opéra des Nations, die das Grand Théatre de Genève im Februar als Ausweichspielstätte während der Renovierungsarbeiten im angestammten Haus an der Place de Neuve bezogen hat. Dieser Theaterraum ist den Holztheatern des 16. und 17. Jahrhunderts nachempfunden und bietet damit den perfekten Rahmen für Verdis Shakespeare-Adaption.

Genf / GTG Franco Vassallo als Falstaff  © GTG Carole Parodi

Genf / GTG Franco Vassallo als Falstaff © GTG Carole Parodi

Es inszeniert der deutsche Regisseur Lukas Hemleb, der heute vor allem in Frankreich tätig ist, und der in der vergangenen Saison in Genf bereits mit seiner Inszenierung von Glucks Iphigénie en Tauride für Aufsehen gesorgt hat. Er arbeitet nun erneut mit seinem bewährten Team, bestehend aus dem Bühnenbildner Alexander Polzin und der Kostümbildnerin Andrea Schmidt-Futterer, zusammen.

In der Titelrolle gibt der italienische Bariton Franco Vassallo sein Rollendebüt. An seiner Seite singen Maija Kovalevska die Alice Ford und Marie-Ange Todorovitch die Mistress Quickly. Des weiteren sind Konstantin Shushakov als Ford, Medet Chotabaev als Fenton, Amelia Scicolone als Nannetta, Ahlima Mhamdi als Meg Page sowie Raúl Giménez als Dr. Cajus zu erleben.

Mit John Fiore steht ein äußerst vielseitiger Dirigent am Pult des Orchestre de la Suisse Romande. Er bringt ein besonderes Gespür für Verdi mit und für den musikalischen Witz und den hintersinnigen Humor in dessen letztem Bühnenwerk, das mit den altersweisen Worten endet: „Tutto nel mondo è burla.“- „Alles ist Spaß auf Erden.“

Premiere: 18. Juni 2016, 19.30 Uhr,  Weitere Aufführungen: 20., 22., 24., 26., 28. und 30. Juni 2016

Pressemeldung Media Relations

Genf, Opéra des Nations, Eröffnung des neuen Opernhaus, IOCO Aktuell, 08.02.2016

Februar 10, 2016  
Veröffentlicht unter Grand Teatre Geneve, IOCO Aktuell

Genf / Opera des Nations © Samuel Rubio

Genf / Opera des Nations © Samuel Rubio

www.geneveopera.ch

 Opéra des Nations  –  Alcina von Georg Friedrich Händel

Zur Eröffnung der Opéra des Nations, die dem Grand Théâtre de Genève während der zweieinhalbjährigen Renovierungsarbeiten im angestammten Haus an der Place de Neuve als Ausweichspielstätte dient, präsentiert das Genfer Opernhaus eine Neuproduktion von Georg Friedrich Händels Alcina. Die Barockoper Alcina passt bestens in den intimen Rahmen des neuen Theaterbaus, einer aus vorfabrizierten Einzelteilen errichteten raffinierten Holzkonstruktion im Parc Rigot nahe des Uno-Geländes. Dafür hat das Grand Théâtre de Genève die Bauteile des Théâtre Éphémère der Comédie-Française gekauft und an die Anforderungen eines Opernhauses angepasst.

Genf / Opéra des Nations Alcina © Magali Dougados

Genf / Opéra des Nations Alcina © Magali Dougados

Mit 11,5 Millionen Schweizer Franken für den Kauf, den Transport und Aufbau des Holztheaters, inklusive einer Vergrößerung um 400 Plätze und einem zusätzlichen Orchestergraben, konnten bis jetzt zwei Drittel der Kosten durch private Geldgeber gestemmt werden. Ein öffentlicher Fonds des Genfer kantonalen Gemeindeverbandes garantiert für das letzte Drittel. Man ist aber optimistisch, auch hierfür noch private Förderer zu finden, um den Fonds für die Renovierung des Stammhauses zur Verfügung zu haben, welche exklusiv für 64 Millionen Franken von der Stadt Genf getragen wird. Mit 1118 Plätzen verfügt die Opéra des Nations über eine beachtliche Kapazität. Im Orchestergraben finden bis zu 70 Musikerinnen und Musiker Platz. Das Bühnenportal ist 7,5m hoch und 14,7m breit.
Bedingung für die Errichtung der Opéra des Nations im Parc Rigot war, dass sie nach zweieinhalb Jahren komplett – ohne Spuren zu hinterlassen – wieder abgebaut werden können sollte. Dies ist durch die Modulbauweise und die ausschließliche Verwendung von Holz inklusive der Fundamente gegeben.

London / Grabstaette Georg Friederich Händel © IOCO

London / Grabstaette Georg Friederich Händel © IOCO

Mit der Barockoper Alcina von Georg Friedrich Händel und Le Médecin malgré lui (April 2016) nach Molière von Charles Gounod  oder Verdis Shakespeare-Adaption Falstaff (Juni 2016) hat Generalintendant Tobias Richter (welcher über viele Jahre die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg leitete) die idealen Opern für die intime Atmosphäre dieses Theaterbaus geplant, die den Holztheatern des 16. und 17. Jahrhunderts nachempfunden ist. Darüber hinaus werden sich aber auch moderne Stücke auf den kommenden Spielplänen finden sowie Liederabende mit renommierten Sängern. Und auch das Ballett des Grand Théâtre de Genéve wird an diesem Ort seine vorübergehende Heimat finden.

  Alcina – Inszeniert von David Bösch

Premiere: 15. Februar 2016, 19.30 Uhr,  weitere Aufführungen: 17., 19., 21., 23., 25., 27. und 29. Februar 2016

Mit Regisseur David Bösch, der vor allem durch Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper von L’elisir d’amore, Mitridate und L’Orfeo sowie durch Schauspiel-produktionen am Wiener Burgtheater, am Schauspielhaus Bochum oder am Hamburger Thalia Theater auf sich aufmerksam gemacht hat, gibt einer der spannendsten Theatermacher unserer Zeit sein Debüt in Genf. In der für ihn typischen Theatersprache voller Poesie, Sinnlichkeit und Melancholie macht er zusammen mit dem Bühnenbildner Falko Herold und der Kostümbildnerin Bettina Walter aus Händels Zauberoper ein phantasievolles, beseeltes und subtiles Barockspektakel.

Die Sängerbesetzung wird von der amerikanischen Sopranistin Nicole Cabell in der Titelrolle und der schwedischen Mezzosopranistin Malena Ernman in der Hosenrolle des Ruggero angeführt. Siobhan Stagg singt die Morgana, Kristina Hammarström die Bradamante. Das Ensemble wird ergänzt durch Anicio Zorzi Giustiniani als Oronte und Michael Adams als Melisso.
Mit dem Argentinier Leonardo García Alarcón steht ein Spezialist für Alte Musik am Pult des Orchestre de la Suisse Romande. Damit verspricht die Neuproduktion von Alcina eine musikalisch und szenisch inspirierte Eröffnung der Opéra des Nations, die diesen neuen Theaterraum mit dem Geist des Barock füllt.

Premiere ALCINA: 15. Februar 2016, 19.30 Uhr,  Weitere Aufführungen: 17., 19., 21., 23., 25., 27. und 29. Februar 2016. Die nächst folgende Oper an der Opéra des Nations ist Gounods Le Médecin malgré lui in einer Neuinszenierung von Laurent Pelly:  Am 04. April 2016.

 PM Media Relations 08.02.2016

Zürich, Opernhaus Zürich, Wiederaufnahme: TURANDOT, 12.12.2015

Dezember 11, 2015  
Veröffentlicht unter Opernhaus Zürich, Pressemeldung

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Wiederaufnahme: TURANDOT

Oper von Giacomo Puccini
Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Lucio Graf Gozzi
Vervollständigung des 3. Aktes von Franco Alfano (zweite Fassung)
In italienischer Sprache
mit deutscher und englischer Übertitelung

Wiederaufnahme am 12 Dez 2015, 19:00

Weitere Vorstellungen:
15 Dez 2015, 19:00
19 Dez 2015, 19:00
22 Dez 2015, 19:00
26 Dez 2015, 20:00 AMAG-VOLKSVORSTELLUNG
30 Dez 2015, 19:00

Giacomo Puccinis letzte Oper Turandot etabliert die repressive Gesellschaftsordnung eines düster-­märchenhaften Chinas. Sie kristallisiert sich in dem blutigen Rache-Ritus der Prinzessin Tu­randot, die mit ihrer kalten Schönheit scharenweise Freier anlockt und sie mittels unlösbarer Rätsel dem Henker ausliefert. Verunsichert wird diese Gesellschaft durch eine Gruppe von Fremden um den Prinzen Calaf, der sich unerkannt den drei Rätseln der grausamen Prinzessin stellt, sie löst und am Ende mit ihrer Liebe belohnt wird. Puccinis unvollendet gebliebene Partitur besticht durch raffinierte Exotik und eine gekonnte Mischung aus Tragik und skurrilem Witz. Sie spannt ein Panorama auf, das von pompösen Massenszenen über leidenschaftliches Pathos zwischen Turandot und Calaf bis zu den aus der Commedia dell’arte stammenden Figuren Ping, Pang und Pong reicht.

Als Turandot setzt die weltweit gefeierte Sopranistin Nina Stemme ihre Zusammenarbeit mit unserem Haus fort. Als Calaf ist der aufstrebende italienische Tenor Riccardo Massi zum ersten Mal am Opernhaus Zürich zu erleben.

Musikalische Leitung Alexander Joel
Inszenierung Giancarlo del Monaco
Bühne und Kostüme Peter Sykora
Lichtgestaltung Hans-Rudolf Kunz
Choreinstudierung Jürg Hämmerli

BESETZUNG:
Turandot: Nina Stemme
Liù: Alexandra Tarniceru
Calaf: Riccardo Massi
Timur: Wenwei Zhang
Ping: Ivan Thirion
Pang: Dmitry Ivanchey
Pong: Pavel Petrov
Altoum: Martin Zysset
Mandarin: Oliver Widmer
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Chorzuzüger
Zusatzchor der Oper Zürich
SoprAlti
Kinderchor
Statistenverein am Opernhaus Zürich

Pressemeldung Opernhaus Zürich

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