Bielefeld, Theater Bielefeld, URAUFFÜHRUNG DAS MOLEKÜL, 19.05.2017

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

URAUFFÜHRUNG
DAS MOLEKÜL –  WILLIAM WARD MURTA
Deutsch Constanze Grohmann (Songs) und Thomas Winter (Buch)

PREMIERE 19.05.17, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen 25.05., 28.05., 02.06., 03.06., 17.06., 08.07.2017

Was ist Leben? Das fragt sich die Menschheit, seit es sie gibt. In den letzten 75 Jahren fanden einige von ihnen Antworten, die geradezu frappierende neue Wünsche und Fragen aufwerfen, etwa: Wie soll mein Kind aussehen? Im neuen Musical von William Ward Murta, dessen The Birds of Alfred Hitchcock dem Bielefelder Publikum noch gut im Ohr ist, treten Rosalind Franklin, Maurice Wilkins, Francis Crick und James Watson auf, während sie in London und Cambridge versuchen, dem Geheimnis der DNA auf die Spur zu kommen. Wir schreiben das Jahr 1951 und die vier müssen nicht nur mit vorsintflutlicher technischer Ausrüstung auskommen, die ihre Gesundheit angreift, sondern haben mit Mobbing, Misstrauen, Eifersucht und Betrug zu kämpfen. Doch ihre Vision beflügelt sie und der Konkurrenzdruck treibt sie voran. Das sensationelle Forschungsergebnis, die Doppelhelix, wurde für Murta, der Komponist und Texter in einer Person ist, zur reizvollen Formel für das ganze Stück. In die frühere ist eine spätere Handlung eingewoben, die Geschichte eines noch viel größeren Projekts, das um die Jahrtausendwende die Medien beherrschte: Die Berechnung des menschlichen Erbguts, im jahrelangen Wettbewerb zwischen einem staatlichen und einem privaten Forscherteam vorangetrieben, bis US-Präsident Bill Clinton im Frühjahr 2000 stolz verkünden konnte: »We did it!«.

Auch das musikalische Material, aus denen Murta in seinem unverwechselbaren Broadway-Stil Songs, Ensembles und Underscores komponierte, ist von der Doppelhelix inspiriert. Titel wie Es gibt noch mehr, Der klügste Kopf, Jedes Problem hat eine Lösung, Foto 51 oder Lukrative Möglichkeit beleuchten Menschen, für die »trockene« Wissenschaft eine Art Hochleistungssport ist, der sie zu Entscheidungen treibt, deren Folgen sie nicht übersehen, geschweige denn, verantworten können. Ein überaus prominentes Darsteller-Sextett ist angetreten, um den über 25 Rollen des neuen Stücks Gestalt und Stimme zu verleihen: Carolin Soyka, Roberta Valentini, Alexander Franzen, Thomas Klotz, Carlos Rivas und Veit Schäfermeier haben am Theater Bielefeld zahlreiche Musical-Hauptrollen gespielt, ob in Jekyll & Hyde, Me & My Girl, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Sunset Boulevard oder aktuell im Loft Die letzten fünf Jahre. Mit dabei sind auch der Bielefelder Opernchor und die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung des Komponisten William W. Murta. Auch für die Inszenierung ist mit Thomas Winter, Ulv Jakobsen (Bühne & Kostüme), Konrad Kästner (Video) und Frank Wöhrmann (Choreografie) ein bewährtes Team angetreten.

Was wie eine Science-Show beginnt, fokussiert in zwei Handlungssträngen, dass hinter komplexen Formeln und Ergebnissen immer fühlende Menschen stecken. Im musicaltypischen Happy-End schwingen – neben einer tragischen Fußnote – offene Fragen mit, wie »Was kann Wissenschaft erreichen?« und schließlich »Wohin führt das die Menschheit?«.

KOMPOSITION UND MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music und aktuell Hochzeit mit Hindernissen. Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- Aufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 M … wie Marilyn und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von The Birds of Alfred Hitchcock.

INSZENIERUNG
Thomas Winter war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er fest als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, SOKO München oder Der Baader-Meinhof- Komplex zu sehen und spielte unter anderem am Theater Bielefeld, im Winterhuder Fährhaus in Hamburg, am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein und am Nationaltheater Mannheim.

Darüber hinaus ist er als Regisseur tätig und inszenierte u. a. an der Oper Chemnitz, am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz und am Theater Bielefeld, wo er auch seit 2011 die Spielstätte Loft künstlerisch betreut. Am Bielefelder Theater inszenierte er u. a. mit großem Erfolg City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano und Hochzeit mit Hindernissen.

BÜHNE UND KOSTÜME
Ulv Jakobsen wurde 1962 in Berlin-Pankow geboren. Er absolvierte sein Design- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee und machte 1993 sein Diplom. 1992 war er Assistent bei Robert Wilson. Jakobsen war an über 80 Produktionen als Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Theatern beteiligt. Darunter das Nationaltheater Lubljana (Slowenien), das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Schwerin und das Theatret Vårt in Norwegen. Darüber hinaus arbeitete Jakobsen als Theater- und Filmautor in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (2003). Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen. Am Theater Bielefeld war Ulv Jakobsen an den Musicalproduktionen City of Angels, Sunset Boulevard und Cyrano als Bühnen- und Kostümbildner beteiligt.

CHOREOGRAFIE
Der aus Recklinghausen stammende Wahlkölner Frank Wöhrmann war in seiner Jugend erfolgreicher Kunstturner. Seine Tanzausbildung begann er in seiner Heimatstadt am American Dance Center. Nach Abitur und Zivildienst studierte er an der renommierten Folkwang- Hochschule Essen die Fächer Schauspiel, Gesang und Tanz. Es folgten Engagements in Deutschland, Österreich und der Schweiz in bekannten Musicals wie West Side Story, Hair, Evita, Jesus Christ Superstar, La Cage aux Folles und Les Misérables, als auch immer wieder gern in unbekannten Stücken wie Silk Stockings, Kuss der Spinnenfrau und Sweeney Todd. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Stefan Huber, Matthias Davids, Josef E. Köpplinger, Glenn Casale, Katharina Thalbach und Helmut Lohner. Er gehörte 2006 zur Premierencast in Disneys Die Schöne und das Biest am Metronomtheater Oberhausen und gab 2010 in Bernd Mottls legendär gewordener Inszenierung der Csardasfürstin mit den Geschwistern Pfister an der Oper Köln sein Operettendebüt. Aktuell ist er in Paul Abrahams Operette Blume von Hawaii an der Oper Dortmund zu sehen. Ab 24. Juni 2017 steht er in der Produktion 3 Musketiere als Aramis auf der Freilichtbühne Altusried. Neben seiner Tätigkeit als Darsteller ist er auch als Regisseur und Choreograf für Musical- und Schauspielproduktionen tätig, u. a. am Volkstheater Rostock und bei den Bad Hersfelder Festspiele.

Musikalische LeitungWilliam Ward Murtal,  Inszenierung – Thomas Winter, Bühne und Kostüme – Ulv Jakobsen, Video – Konrad Kästner, Choreografie – Frank Wöhrmann
Dramaturgie – Jón Philipp von Linden, Mit Alexander Franzen // Thomas Klotz // Carlos Horacio Rivas // Veit Schäfermeier // Carolin Soyka // Roberta Valentini // Bielefelder Opernchor // Bielefelder Philharmoniker

BESETZUNG:  Rosalind Franklin / Claire Fraser / Beatrice Bateson / Phoebe
(Phoebus Levene) / Carol Roberta Valentini Odile Crick / Bernadine Healy / Emma Darwin / Florence Durham / Alice Carolin Soyka Francis Crick / Francis Collins / William
Bateson / Sir William Lawrence Bragg Veit Schäfermeier James Watson / Jose Raul Rodriguez / Charles Darwin / Carl Wilhelm von Nägeli / Cecile Carlos Rivas Maurice Wilkins / Mike Hunkapiller / Gregor Mendel / Erwin Chargaff / Bob Alexander Franzen
Craig Venter / Linus Pauling Thomas Klotz. PMThBi

PREMIERE Das Molekül 19.05.17, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen 25.05., 28.05., 02.06., 03.06., 17.06., 08.07.2017

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballettpremiere b.32 Petite Messe solennelle, 02.07.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballettpremiere b.32:   Petite Messe solennelle

am Freitag, 2. Juni 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf

Grabmal Gioacchino Rossini © IOCO

Grabmal Gioacchino Rossini © IOCO

Petite Messe solennelle heißt Martin Schläpfers neues abendfüllendes Ballett zu Gioacchino Rossinis gleichnamiger Messe für vier Solisten, gemischten Chor, zwei Klaviere und Harmonium. Rossinis in späten Jahren komponierte Kirchenmusik ist in Wahrheit alles andere als eine Petitesse. Unverkennbar von der Vitalität und Expressivität der italienischen Oper geprägt, trägt sie gleichzeitig eine tiefe Melancholie und Nachdenklichkeit in sich und spiegelt auf faszinierende Weise wider, wie sich der Komponist der verwirrenden Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert stellte. Das Spannungsfeld zwischen den großen Fragen des Menschseins und den Irrsinnigkeiten der Opera buffa bereitet Schläpfers Tanzkunst einen reichen Boden.

„Mich interessiert das poröse Gestein zwischen Leben und Gelebtem, Geistigem und Göttlichem, Niedrigem und Hohem, Tanz, Theater, Poesie und Commedia dell’arte“, sagt Martin Schläpfer zu seinem abendfüllenden Ballett. Mit Petite Messe solennelle bringt er abermals ein Stück auf die Bühne, das in der Begegnung von Tänzern, Instrumental- und Gesangssolisten sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein die unterschiedlichsten künstlerischen Kräfte des Hauses bündelt. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Axel Kober. Die Uraufführung wird bei der Premiere durch ZDF/3sat aufgezeichnet. PMDOR

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Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Tanz in den Mai, 30.04.2017

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / as you like it © Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / as you like it © Theater für Niedersachsen

Mit dem TfN in den Mai tanzen

Feierfreudige Zuschauer können am 30. April ab 20:30 Uhr auf der Großen Bühne des TfN in den Mai tanzen. Unter dem Titel Eine teuflisch gute Tanzparty sorgen Alexander Prosek, Andreas Unsicker, die Band „as you like it“ und das DJ-Duo Disco Dave und Siss Mofie für einen Abend zum Mitsingen und Mitfeiern.

Unter dem Titel „Eine teuflisch gute Tanzparty“ lädt das Theater für Niedersachsen am Sonntag, 30. April 2017, ab 20.30 Uhr zum Tanz in den Mai auf der großen Bühne ein. Den Start machen Andreas Unsicker und Alexander Prosek von der MusicalCompany. Ein stimmungsvolles Programm bestehend unter anderem aus Titeln von Joe Cocker, Robbie Williams, Amy Winehouse und Adele erwartet das Publikum und lädt bei einem Glas Maibowle zum Verweilen ein.

Im Anschluss daran steht die Rock-Pop-Cover-Band „as you like it“ auf der Bühne und bringt das Stadttheater zum Beben. Die sieben-köpfige Gruppe rund um den ehemaligen TfN – Schauspieler Philip Richert wird in Hildesheim einen Mix aus den letzten zwei Jahrzehnten ihrer Bandgeschichte spielen: so werden Songs von Herbert Grönemeyer, Coldplay, Jan Delay, Tom Petty, James Brown, R.E.M., Paul Simon, den Red Hot Chili Peppers, der Neuen Deutschen Welle und vielen anderen Künstlern zu Gehör gebracht. Es darf also gerockt, mitgesungen und gefeiert werden.

Im Anschluss können die Feierfreudigen zu den Klängen des DJ-Duos Disco Dave und Siss Mofie bis in die Morgenstunden tanzen.

Karten für „Eine teuflisch gute Tanzparty“ am 30. April auf der Großen Bühne kosten 25 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93-16 93 und unter www.tfn-online.de erhältlich. Der Einlass beginnt um 19.30 Uhr.  PMTfN

 

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Orchester des Staatsttheaters Spanien-Tournee 24.-30.04.2017

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz 2017 © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz 2017
© Christian POGO Zach

¡HOLA! ESPAÑA!

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz | Spanien-Tournee 24.-30.04.2017

Nach Tourneen durch die renommiertesten Konzertsäle Mexikos und Chinas in den letzten beiden Spielzeiten gastiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz im April 2017 zusammen mit dem Pianisten Ivo Pogorelich und unter der Stabführung von Dirigent Michael Guttman in Spanien und bringt dort in wechselnder Programmzusammenstellung Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann zu Gehör. Die Reise der insgesamt 60 Musikerinnen und Musiker führt nach Oviedo, Madrid, Murcia, Tudela, Logroño und Bilbao.

Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll, op. 54 (35‘)
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 a-Moll, op. 56, „Die Schottische“ (38‘)
Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll, op 54 (35‘)
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68 (42‘)

Vorstellungstermine: Mo. 24. April 2017 20.00 Uhr **, Di. 25. April 2017 19.30 Uhr **, Mi. 26. April 2017 20.30 Uhr **, Fr. 28. April 2017 20.30 Uhr **, Sa. 29. April 2017 20.30 Uhr **, So. 30. April 2017 19.00 Uhr **, ** Gastspiel, PMTHGä

 

 

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