Chemnitz, Theater Chemnitz, Guillermo García Calvo neuer GMD, IOCO Aktuell, 3.12.2016

Dezember 2, 2016  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Pressemeldung, Theater Chemnitz

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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz

Guillermo García Calvo ab 2017 neuer GMD

Der spanische Dirigent Guillermo García Calvo wird neuer Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie. Nachdem Felix Bender die Sparten Oper und  Philharmonie in der Spielzeit 2016/2017 als kommissarischer Generalmusikdirektor geleitet hat, tritt Guillermo García Calvo die Position in Chemnitz mit Beginn der Spielzeit 2017/2018 an. Die Vertragsdauer beläuft sich auf vier Jahre mit der Option auf Verlängerung.

Theater Chemnitz / Neuer GMD Calvo Guillermo Garcia © David Bohmann

Theater Chemnitz / Neuer GMD Calvo Guillermo Garcia © David Bohmann

Guillermo García Calvo wird sich in gleichem Maße den Konzerten und den Opernproduktionen widmen. Mit seiner großen Leidenschaft für das Schaffen Richard Wagners freut sich der neue Generalmusikdirektor besonders auf die Chemnitzer Neuinszenierung des Ring des Nibelungen im Jahr 2018. Erfahrungen mit den Werken des Bayreuther Meisters konnte er u. a. bereits bei den Produktionen Tristan und Isolde, Das Rheingold und Die Walküre im spanischen Oviedo sammeln.

Guillermo García Calvo wurde in Madrid geboren. Sein Studium führte ihn nach Wien. Dort
debütierte er als Operndirigent 2003 mit „Hänsel und Gretel“ im Schlosstheater Schönbrunn.
Seitdem ist er regelmäßig zu Gast an der Wiener Staatsoper, wo er mehr als 200 Vorstellungen leitete. Darüber hinaus dirigierte er u. a. „Falstaff“ in Bukarest, „Goyescas“ in Madrid (Teatro Real) und Florenz, „Il barbiere di Siviglia“ in Nizza, „Salome“ in Palma de Mallorca sowie mehrere Produktionen an der Deutschen Oper Berlin. Er verfügt über ein umfangreiches Konzertrepertoire und arbeitete mit Orchestern wie dem London Symphony, dem Orchester des Maggio Fiorentino, dem Orquesta Nacional de México, dem Orquesta Nacional de España, den Essener Philharmonikern, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern und den Hamburger Symphonikern zusammen.

„Ich freue mich sehr, dass Guillermo García Calvo dem Ruf nach Chemnitz folgt. Er ist ein
Künstler, der sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich eine charismatische Ausstrahlung besitzt“, sagt Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz. „Seine Dirigate an unserem Haus in der vergangenen Spielzeit haben das Orchester und mich gleichermaßen überzeugt. Wir schätzen zudem seine Internationalität, die sicher dazu beitragen wird, die Oper Chemnitz und die Robert-Schumann-Philharmonie als kulturelle Leuchttürme noch strahlkräftiger zu machen.“

 Vita Guillermo García Calvo

Guillermo García Calvo wurde in Madrid geboren und studierte an der Musikuniversität in Wien.  Von 2000 bis 2002 rundete er seine Ausbildung als Assistent von Iván Fischer mit dem Budapest Festival Orchester ab. Im März 2003 debütierte er als Operndirigent mit „Hänsel und Gretel“ im  Schlosstheater Schönbrunn. 2007 fungierte er als Assistent von Christian Thielemann für den „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen.

Seit 2004 ist Guillermo García Calvo eng mit der Wiener Staatsoper verbunden, wo er für die musikalische Vorbereitung von mehr als 50 Repertoireproduktionen verantwortlich war. Er dirigierte zahlreiche Opern und Ballette an der Wiener Staatsoper wie zum Beispiel „Macbeth“, „Rigoletto“, „La fille du régiment“, „Lucia di Lammermoor“, „Il barbiere di Siviglia“, „Die Zauberflöte“, „Coppélia“, „Der Nussknacker“, „Onegin“, „Don Quixote“, „La Traviata“, „Giselle“, „L’elisir d’amore“, „Mayerling“, „Anna Karenina“, „Romeo und Julia“ und „Schwanensee“.

2011 gab Guillermo García Calvo mit der Premiere von Tristan und Isolde am Teatro
Campoamor in Oviedo sein Operndebüt in Spanien. An diesem Theater leitet er seit 2013 die dortige Erstaufführung des Ring des Nibelungen, bisher mit den beiden erfolgreichen Abenden „Das Rheingold“ und „Die Walküre“. 2009 gab er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit der Premierenproduktion „La Cenerentola“.

 Deutsche Oper Berlin © IOCO

Deutsche Oper Berlin © IOCO

Weitere wichtige Dirigate im Musiktheater hatte er am Aalto-Theater Essen („L’elisir d’amore“, „I Puritani“, „Nabucco“, „La Bohème“, „La Traviata“), an der Deutschen Oper Berlin („Don Giovanni“, „Il barbiere di Siviglia“, „Carmen“, „Lucia di Lammermoor“, „Die Perlenfischer“), an der Nationaloper Bukarest („Falstaff“, „Turandot“), am Teatro Real Madrid („Goyescas“), an der Opéra de Nice („Il barbiere di Siviglia“), an der Opera di Firenze („Goyescas“) und am Teatre Principal de Palma („Salome“). Im Mai 2016 hat er die Weltersteinspielung der Oper „Elena e Malvina“ von Ramón Carnicer mit dem Orquesta Nacional de España dirigiert.

Zu den zahlreichen internationalen Orchestern, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen das London Symphony Orchestra, das Orquesta Nacional de México, das ORF Radio-
Symphonieorchester Wien, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, das Latvian National Symphony Orchestra, das Orchestre de Chambre de Genève, das Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, das Orquesta de Valencia, das Orquesta Sinfónica de Barcelona y Nacional de Cataluña, das Orquesta Sinfónica de Galicia, das Orquesta Sinfónica de la RTVE sowie das Orquesta Sinfónica de Madrid.

2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als Bester Künstler 2013 ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von „Curro Vargas“ in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor. PMThCh / 3.12.2016

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Würzburg, Mainfranken Theater, Barock-Konzert Arien und Triosonaten, 11.12.2016

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

2. Kammerkonzert : Arien und Triosonaten aus der Barockzeit

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt das Mainfranken Theater Würzburg mit dem 2. Kammerkonzert zu einer musikalischen Reise in die Barockzeit ein. Am Sonntag, dem 11. Dezember, werden im Toscanasaal der Residenz Arien und Triosonaten aus dieser Epoche auf Originalinstrumenten präsentiert. Konzertbeginn ist um 11:00 Uhr.

Ganz im Zeichen der Besinnung und Einkehr steht das Konzertprogramm am dritten Adventssonntag. Neben Alessandro Scarlattis Cantata pastorale per la nascità di Nostro Signore und Bonifazio Grazianis Venite, pastores werden auch die Kantaten Schaffe in mir, Gott ein reines Herz sowie Herr, wenn ich nur dich hab von Dietrich Buxtehude und Languet anima mea von Francesco Bartholomeo Conti erklingen. Ergänzt wird das erlesene Programm mit Sonaten von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann. Zu erleben sind die Violinistinnen Petra Kuhn und Sara Birringer, der Bratschist Simon Kuhn sowie die Cellistin Martina Styppa und Eva Ruthild Schneider am Cembalo. Es singt die Sopranistin Maximiliane Schweda.


2. KAMMERKONZERT

Arien und Triosonaten aus der Barockzeit

11.12.2016 | 11:00 Uhr | Toscanasaal der Residenz Würzburg

Sopran: Maximiliane Schweda
Barockvioline: Sara Birringer, Petra Kuhn
Barockviola: Simon Kuhn
Barockvioloncello: Martina Styppa
Cembalo: Eva Ruthild Schneider

 

 

Pressemeldung Mainfrankentheater Würzburg

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Zwerg Nase nach Wilhelm Hauff, 02.12.2016

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Zwerg Nase nach Wilhelm Hauff

Das traditionelle Märchen in der Vorweihnachtszeit, das in jedem Jahr kleine und große Zuschauer ins Theater lockt, ist in diesem Jahr in Gera Zwerg Nase nach Wilhelm Hauff in einer Bearbeitung von Simone Schäfer. Die Premiere im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera am Freitag, 2. Dezember, 9.00 Uhr ist bereits ausverkauft.

Theater und Philharmonie Thüringen / Zwerg Nase - Johannes Emmrich (Jakob) und die Gans Mimi © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Zwerg Nase – Johannes Emmrich (Jakob) und die Gans Mimi © Theater und Philharmonie Thüringen

Die Inszenierung von Anne Keßler spricht Kinder ab 6 Jahren an. Wie schon beim Kalten Herz arbeitete die Regisseurin auch hier mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Hannah Hamburger zusammen. Schauspielkapellmeister Olav Kröger hat die musikalische Leitung.

Theater und Philharmonie Thüringen / Zwerg Nase - Johannes Emmrich (Jakob) © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Zwerg Nase – Johannes Emmrich (Jakob) © Theater und Philharmonie Thüringen

Der Junge Jakob mit dem schönen Gesicht hilft seiner Mutter beim Verkauf von Gemüse und Kräutern auf dem Markt. Eines Tages kommt eine sonderbare hässliche alte Frau an den Stand und schnüffelt in der Ware herum. Zufrieden ist sie mit dieser aber ganz und gar nicht: Die Gurken sind ihr zu gerade, die Äpfel zu rot und die Tomaten zu groß. Sie entscheidet sich aber dennoch ein paar Kohlköpfe zu kaufen. Auf Drängen seiner Mutter, muss Jakob der Kundin helfen, die Einkäufe heim zu tragen. Doch wie sonderbar geht es im Haus der Alten zu! Allerlei Tiere wohnen darin, singen und tanzen. Sie verabreichen Jakob eine kräftige Suppe als Belohnung für seine Hilfe. Vom Gebräu fällt der Junge in einen tiefen, langen Schlaf. Er träumt, er lerne sieben Jahre lang das Putzen und Kochen im Haus der hässlichen alten Frau. Als Jakob erwacht, hat er sich in einen Zwerg mit Buckel und langer Nase verwandelt, wie er sie auf dem Markt bei der alten Frau verspottete. Zu Hause erkennen ihn seine Eltern nicht wieder. Nun ist Jakob auf sich allein gestellt und muss sich auf sein Können als Koch verlassen…

Es ist eine Welt voll Zauber und Magie, in die uns das Kunstmärchen führt; der Fluch der bösen Tat verwandelt sich in eine Möglichkeit, die eigenen Stärken zu entdecken. Zwerg Nase ist ein Märchenspiel für Groß und Klein, das alle Erwartungen an ein vorweihnachtliches Theatererlebnis erfüllt.

In den Rollen: Johannes Emmrich (Jakob), Manuel Kressin (Hexe), Katerina Papandreou (Mädchen Mimi), Thorsten Dara (Vater/ Leibkoch des Herzogs), Christiane Nothofer (Mutter), Bruno Beeke (Herzog), Arno Sudermann a.G. ( Nachbarherzog).

Zwerg Nase: Familienvorstellungen 3. Dez. 17 Uhr, 4. Dez. 11 Uhr und 25. Dez. 15 Uhr: Die Vorstellung wird im Dezember nahezu täglich angeboten, aber, Karten sind knapp: Die über 20 Vormittagsvorstellungen für Schülergruppen sind bereits ausverkauft. PMThPhTh

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Wien, Wiener Staatsoper, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi, 04.12.2016

Dezember 1, 2016  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Falstaff  von Giuseppe Verdi

Premiere 4.12.2016, weiter Vorstellungen: 7.12.2016, 9.12.2016, 12.12.2016, 15.12.2016

Am Sonntag, 4. Dezember 2016 steht – quasi zum Abschluss des Shakespeare-Jahres – die zweite Staatsopernpremiere der aktuellen Spielzeit auf dem Programm des Hauses am Ring: Giuseppe Verdis letzte Oper Falstaff, die 1893 an der Mailänder Scala uraufgeführt wurde und die an der Wiener Staatsoper 1904 unter Gustav Mahler ihre deutschsprachige Erstaufführung feierte. Die Premiere wird die 185. Staatsopern-Aufführung des Falstaff sein, der nun nach fünf Jahren wieder am Haus gezeigt wird.

Wiener Staatsoper / Falstaff © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Falstaff © Wiener Staatsoper / Michael
Pöhn

Für diese Premiere kehrt Maestro Zubin Mehta nach 8 Jahren wieder ans Dirigentenpult der Wiener Staatsoper zurück, der er seit der Lohengrin-Premiere 1975 verbunden ist. Mit der Neuproduktion von Falstaff leitet er seine sechste Verdi-Oper und seine insgesamt
neunte Premiere im Haus am Ring. Der schottische Regisseur Sir David McVicar, der an der Wiener Staatsoper bereits für die Inszenierungen von Tristan und Isolde (2013) und Adriana Lecouvreur (2014) verantwortlich zeichnete, führt Regie. Er zeigt in seiner dritten Inszenierung am Haus am Ring unter anderem, dass in der auf Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor basierenden Oper nicht alles Lachen ist, wie es in der berühmten Fuge am Ende heißt (Tutto nel mondo è burla), sondern, dass auch das Tragische im Komischen deutlich spürbar wird. Diesen Aspekt betont auch Ambrogio Maestri, der mit dem Falstaff in seiner Paraderolle schlechthin an die Wiener Staatsoper zurückkehrt: „Das Traurige liegt in der Einsamkeit der Figur. Also in der Angst, alleine zu bleiben – eine Angst, die jeder Mensch hat. […] Man darf Falstaff nicht lächerlich machen, sondern muss ihm die Substanz und Tiefe geben, die er verdient.

Gemeinsam mit Zubin Mehta entschied sich David McVicar für eine von der Shakespeare-Zeit inspirierte Lesart des Stückes, die im Bühnenbild von Charles Edwards und im Kostümdesign von Gabrielle Dalton ihre Umsetzung findet.

Die Sängerbesetzung – zahlreiche Haus- und Rollendebüts

Der italienische Bariton Ambrogio Maestri gestaltet die Titelpartie von VerdisCommedia lirica in drei Akten“. Im Laufe dieser Aufführungsserie wird er bereits seinen 250. Falstaff singen (9. Dezember), den er auf allen großen Bühnen weltweit verkörpert, im Haus am Ring zuletzt 2011.

Als Ford gibt Ludovic Tézier sein Staatsopern-Rollendebüt. Der französische Sänger wird nach dem Falstaff auch in der zweiten Verdi-Premiere der laufenden Saison im Haus am Ring zu erleben sein: er wird sein Rollendebüt am Haus als Conte di Luna in Il trovatore (Februar 2017) geben. Weiters verkörpert er im März die Titelpartie in der Baritonfassung von Massenets Werther.

 Wien / Rathaus mit Eislauffläche © IOCO

Wien / Rathaus mit Eislauffläche © IOCO

Der junge italienische Tenor Paolo Fanale stellt sich als Fenton dem Staatsopernpublikum vor. Der aus Palermo stammende Sänger studierte am Vincenzo Bellini Konservatorium und wird mittlerweile regelmäßig u. a. von der Mailänder Scala, der New Yorker Met, der Bayerischen und der Berliner Staatsoper sowie den Salzburger Festspielen verpflichtet mit Partien wie Roméo (Roméo et Juliette), Nemorino (L’elisir d’amore), Tamino (Die Zauberflöte), Faust, Rodolfo (La Bohème), Tito.

Auch die Sängerin der Alice Ford debütiert an der Wiener Staatsoper: Die italienische Sopranistin Carmen Giannattasio ist u. a. Gewinnerin von Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb und sang bisher u. a. am Londoner Royal Opera House, der New Yorker Met, der Mailänder Scala, an der Deutschen Oper Berlin, in Paris, Los Angeles, Verona, Venedig und Moskau Partien wie Violetta (La traviata), Mimì (La Bohème), Leonora (Il trovatore), Desdemona (Otello), Amelia (Simon Boccanegra), Liù (Turandot) und Norma.

Als Meg Page gibt Lilly Jørstad ihr Rollendebüt am Haus, die bereits im November 2016 als Rosina in Il barbiere di Siviglia eingesprungen ist und damit ihr vorgezogenes Hausdebüt absolviert hat. Die norwegische Mezzosopranistin war bisher u. a. in St. Petersburg, an der Mailänder Scala, an der Nordnorsk Opera sowie beim Maggio Musicale in Florenz zu hören mit Partien wie Rosina, Cherubino (Le nozze di Figaro),  Angelina (La cenerentola).

Den Pistola verkörpert der ebenfalls aus Italien stammende junge Bass und Hausdebütant Riccardo Fassi, der in Mailand geboren wurde und in seiner Heimatstadt studierte. Zu seinen bisherigen Engagements zählen Auftritte in Italien, Spanien und am Royal Opera House Muscat (Oman) mit Partien wie Graf Rodolfo (La sonnambula), Figaro (Le nozze di Figaro), Papageno (Die Zauberflöte), Masetto (Don Giovanni).

Als Mrs. Quickly kehrt Marie-Nicole Lemieux zurück auf die Staatsopernbühne, nachdem sie diese Partie bereits 2011 im Haus am Ring verkörperte.

Weitere Rollendebüts im Haus am Ring geben die Staatsopern-Ensemblemitglieder Hila Fahima als Nannetta und Thomas Ebenstein als Dr. Cajus. KS Herwig Pecoraro verkörpert in der Neuproduktion den Bardolfo.

 Dirigent: Zubin Mehta | Regie: David McVicar, Bühnenbild: Charles Edwards | Kostüme: Gabrielle Dalton° | Licht: Paul Keogan°, Bewegungsregie: Leah Hausman°| Chorleitung: Martin Schebesta

Falstaff  Ambrogio Maestri, Ford Ludovic Tézier*, Fenton Paolo Fanale°, Dr. Cajus Thomas Ebenstein*, Bardolfo Herwig Pecoraro, Pistola Riccardo Fassi°, Alice Ford Carmen Giannattasio°, Nannetta Hila Fahima*, Mrs. Quickly Marie-Nicole Lemieux, Meg Page Lilly Jørstad*, Robin (Falstaffs Page) Nico James, Doll Tearsheet (eine Hure) Waltraud Eigner, Orchester der Wiener Staatsoper, Chor der Wiener Staatsoper.  PMWStO

Wiener Staatsoper, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi: 4.12.2016, weiter Vorstellungen: 7.12.2016, 9.12.2016, 12.12.2016, 15.12.2016

 

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