Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere AGRIPPINA, 15.10.2016

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Georg Friedrich Händel
AGRIPPINA

Dramma per musica in drei Akten
Dichtung von Vincenzo Grimani
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sa 15. Oktober 2016 um 19.30 Uhr im Großen Haus

Die nächsten Vorstellungen: Sa 22.10. um 19.30 Uhr, Sa 29.10. um 19.30 Uhr, So 06.11 um 18 Uhr, Mi 09.11. um 19.30 Uhr, Do 24.11. um 19.30 Uhr, Do 08.12. um 19.30 Uhr und Fr 16.12. um 19.30 Uhr.

Weitere Termine unter www.staatstheater.de.

Soiree: Di 11. Okt., 18.15 Uhr, Foyer, Großes Haus; Eintritt frei

Musikalische Leitung: Jörg Halubek; Regie: Laurence Dale; Bühne: Tom Schenk; Kostüme: nach einem Entwurf von Robby Duiveman; Dramaturgie: Annabelle Köhler

Mit: Nina Bernsteiner, Hagar Sharvit, Martyna Cymerman, Yulia Sokolik; João Fernandes/ Julian Popken, Leandro Marziotte, Aarne Pelkone, Ill-Hoon Choung

Oldenburgisches Staatsorchester

Rom 54 n. Chr.: Nero muss Kaiser werden! Ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt Agrippina das Ziel, ihren Sohn im Zentrum der Macht zu installieren. Als sie das Gerücht erreicht, Kaiser Claudius – ihr Mann – sei bei einem Schiffbruch ums Leben gekommen, schlägt ihre Stunde. Selbst als sich die Todesnachricht als falsch herausstellt, lässt sie nicht von ihrem Vorhaben ab. Sie verleumdet Otto, der Claudius aus den Fluten rettete, und sät Zwietracht zwischen ihm und seiner Geliebten Poppea. Wird sie triumphieren oder gelingt es am Ende ihren Gegnern, das Dickicht aus politischen Winkelzügen zu zerschlagen?

Georg Friedrich Händel schuf 1709 in Venedig eine seiner prächtigsten Kompositionen und erzielte mit der Geschichte über Roms große Intrigantin einen ersten überwältigenden Erfolg als Opernkomponist.

Die Inszenierung erlebte 2015 ihre Premiere bei den internationalen Händel-Festspielen Göttingen und wurde im Frühjahr 2016 beim Festival Brisbane Baroque/ Australien gezeigt, wo sie mit dem Helpmann Award u. a. in der Kategorie „Beste Oper“ ausgezeichnet wurde.

Pressemeldung Staatstheater Oldenburg

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere Armide, 16.10.2016

September 30, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Erste Premiere in der neuen Staatsopernsaison:
Glucks „Armide“ am 16. Oktober 2016

Am Sonntag, 16. Oktober 2016 steht die erste Staatsopernpremiere in dieser Saison auf dem Programm: Christoph Willibald Glucks Armide wurde 1777 in Paris uraufgeführt und erlebte nach Aufführungen im Theater an der Wien, am Kärntnertortheater sowie am Alten Burgtheater zwischen 1869 und 1892 als Armida in deutscher Sprache 18 Vorstellungen im K. u. K. Hofoperntheater. 124 Jahre später wird das Werk nun erstmals im Haus am Ring in der französischen Originalfassung aufgeführt. Armide ist nach Alceste (Premiere am 12. November 2012) die zweite Gluck-Oper, die in der Direktionszeit von Dominique Meyer zur Premiere kommt, nachdem mit Händels Alcina 2010 erstmals seit fast 50 Jahren wieder eine Barockoper an der Wiener Staatsoper zur Aufführung gelangte.

„Was, wenn Armide gar keine Frau ist?“ Diese Frage stellte sich Regisseur Ivan Alexandre und zeigt Armide in seiner Produktion nur nach außen hin als weibliche Verführerin – Armide ist für ihn ein verkleideter junger Mann, der von der muslimischen Seite gegen die Soldaten des 1. Kreuzzuges instrumentalisiert wird. In der Handlung sieht Ivan Alexandre eine Parabel von Liebe, aber auch Hass: „In dieser Oper wird, wie am Seziertisch, jede Daseinsform der Liebe präsentiert: Lust, Scham, mystische Liebe, Sklaverei, Generosität, Erpressung – und eben Hass. Im Grunde handelt es sich bei Armide um eine Variation der Liebe in fünf Akten.“

Besetzung
Die Besetzung der Neuproduktion bringt zahlreiche Haus- und Rollendebüts: Inszeniert wird Glucks „Drame-héroïque“ vom Barockspezialisten Ivan Alexandre, der mit Armide seine erste Produktion an der Wiener Staatsoper herausbringt. Der französische Regisseur, Autor und Journalist führte bisher u. a. bei Die Zauberflöte am Théâtre des Champs-Élysées, Rodelinda in Buenos Aires, Hippolyte et Aricie in Toulouse, Le Cid in Warschau und Orfeo ed Euridice bei der Salzburger Mozartwoche Regie. Die Ausstattung stammt von Pierre-André Weitz, der bereits im Theater an der Wien Bühnenbild und Kostüme für Hamlet und Der fliegende Holländer schuf. Barockspezialisten wurden auch für die musikalische Umsetzung verpflichtet: Nach ihrem Debüt an der Wiener Staatsoper 2010 mit Alcina kehren Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski – mit dem Ivan Alexandre eine langjährige Zusammenarbeit verbindet – zurück ins Haus am Ring. Neben der Premierenproduktion spielen sie auch die Wiederaufnahme von Adrian Nobles Produktion von Händels Alcina (Vorstellungen am 20., 23., 26. und 30. Oktober 2016).

Als Armide stellt sich die junge französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez dem Staatsopernpublikum vor und debütiert nicht nur am Haus – die Armide ist ihre erste Partie in einer Gluck-Oper, nachdem sie bisher mit einem breit gefächerten Repertoire u. a. an der Pariser Oper, der Bayerischen Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, in Lille, Toulouse und Brüssel zu erleben war. In Wien verkörperte sie zuletzt im Jänner 2016 den Idamante in Idomeneo im Theater an der Wien. Auch in einer weiteren Hauptpartie debütiert ein junger, international erfolgreicher Sänger an der Wiener Staatsoper: Der 1984 geborene Stanislas de Barbeyrac singt in der Neuproduktion den Renaud, nach dem sich die Zauberin Armide in verzweifelter Liebe verzehrt. Bisherige Engagements führten den französischen Tenor bisher u. a.an die San Francisco Opera, das Royal Opera House, Covent Garden London, die Bayerische Staatsoper, die Opéra national de Paris, nach Genf, Marseille, Drottningholm, São Paolo sowie zu den Salzburger Festspielen und zum Festival d’Aix-en-Provence.

Ihre Rollendebüts an der Wiener Staatsoper geben weiters die Ensemblemitglieder Stephanie Houtzeel (16. und 19. Oktober) bzw. Margaret Plummer als Hass, Paolo Rumetz als Hidraot, Olga Bezsmertna als Phénice, Hila Fahima als Sidonie, Gabriel Bermúdez als Ubalde und Mihail Dogotari als Aronte. Als Artémidore/dänischer Ritter gibt der norwegische Tenor Bror Magnus Tødenes sein Debüt im Haus am Ring, der nach Stationen in Norwegen und Salzburg mit Saisonbeginn 2016/2017 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Stipendiat von Novomatic ist.

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Stuttgart, Oper Stuttgart, Die Oper Stuttgart ist Opernhaus des Jahres, September 2016

September 29, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

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Oper Stuttgart

Opernhaus Stuttgart / SPIELZEITERÖFFNUNG "OPER OHNE GRENZEN" © Martin Siegmund

Opernhaus Stuttgart / SPIELZEITERÖFFNUNG „OPER OHNE GRENZEN“ © Martin Siegmund

Die Oper Stuttgart ist „Opernhaus des Jahres“

Anna Viebrock erhält doppelte Auszeichnung als „Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres“

Die Oper Stuttgart ist „Opernhaus des Jahres“. Dies gab die Fachzeitschrift „Opernwelt“ am Morgen bekannt. Der Auszeichnung liegt die Befragung von 50 Opernkritikerinnen und -kritikern aus dem In- und Ausland zugrunde, die mit deutlichem Abstand vor den nächstplatzierten Häusern für das Haus am Eckensee votierten. Die renommierte Auszeichnung erhielt die Oper Stuttgart u. a. „für ihre schier konkurrenzlose Premierenserie“ (Markus Thiel, Münchner Merkur/Opernwelt), für ihre „Intensität, Aufführungsdichte, Repertoirepflege“ (Eleonore Büning, FAZ) und schlicht: „eine sensationelle Spielzeit“ (Claus Ambrosius, Rhein-Zeitung), so die Begründung einiger Jury-Mitglieder.

Opernhaus Stuttgart / Sergio Morabito und Jossi Wieler © Martin Sigmund

Opernhaus Stuttgart / Sergio Morabito und Jossi Wieler © Martin Sigmund

Opernintendant Jossi Wieler: „Ich bin sehr glücklich über diese wunderbare Würdigung unserer Künstler und unserer Arbeit, insbesondere auch über die beiden Auszeichnungen für Anna Viebrock zur ,Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin des Jahres‘. Seit über dreißig Jahren verbindet uns eine enge, inspirierende und vertrauensvolle künstlerische Zusammenarbeit. Die Ernennung zum ,Opernhaus des Jahres‘ hingegen gilt dem gesamten Haus. Ich bin sehr dankbar dafür und auch stolz darauf. Diesen Stolz möchte ich teilen mit den politisch Verantwortlichen und den Bürgerinnen und Bürgern in Stadt, Region und Land sowie mit unseren vielen institutionellen Partnern, Unterstützern, Förderern und Freunden. Der Geist, der damit ausgezeichnet und gewürdigt wird, entsteht über die Kunst und die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Gewerke und Abteilungen. Er ist geprägt von dem Bewusstsein einer gemeinschaftlichen Verantwortung. Das Engagement jedes Einzelnen belebt diesen Geist. So gelingt es uns, die kollektive Kunstform Oper in höchster Qualität täglich immer wieder neu erlebbar zu machen. Unseren Zuschauerinnen und Zuschauern danke ich für ihre Offenheit und Wissbegier, mit der sie unserer Arbeit begegnen und diese begleiten. Dieser Geist, für den wir heute ausgezeichnet wurden, hat eine besondere Tradition hier am Haus und wird im offenen Dialog miteinander gelebt. Die Auszeichnung gibt uns Kraft, den eingeschlagenen künstlerischen Weg in den kommenden Spielzeiten mit Leidenschaft weiterzugehen.“

Operndirektorin Eva Kleinitz: „Mit dieser Auszeichnung wird die kontinuierliche Arbeit der vergangenen fünf Jahre gewürdigt. In dieser Zeit ist das sängerisch und darstellerisch außergewöhnliche Solisten-Ensemble mit dem Staatsopernchor und dem Staatsorchester in idealer Weise zusammengewachsen. Auch Gastsolisten und Gastdirigenten spüren dieses Engagement und diesen Geist und fühlen sich hier willkommen und künstlerisch zu Hause. Repertoire, Premieren und Wiederaufnahmen stehen gleichwertig nebeneinander.“

Chefdramaturg Sergio Morabito: „Theater erleben wir in unserer Arbeit als Medium der Verwandlung. Deshalb gelingt es unserem Engagement für Entlegenes, Unterschätztes und Zeitgenössisches immer wieder, die Operngeschichte gegen den Strich zu bürsten und dabei selbst Repertoire-Klassiker dem kulturellen Konformismus zu entreißen. Beides hängt zusammen, das eine setzt das andere voraus: Unsere Ausgrabungen sind Teil der kreativen Infragestellung der ,handelsüblichen‘ Präsentationsformen des traditionellen Repertoires – und umgekehrt. Dem Musiktheater kann und muss es immer wieder gelingen, seine Geschichte neu zu erfinden und seine Geschichten neu zu erzählen.“

Mit allen sechs Premieren der vergangenen Spielzeit konnte die Oper Stuttgart in diesem Jahr bei den Kritikern punkten. Insbesondere die Neuproduktionen von Richard Strauss‘ Oper Salome in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov unter der Musikalischen Leitung von Roland Kluttig und von Vincenzo Bellinis Die Puritaner in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito unter der Musikalischen Leitung von Giuliano Carella stießen auf große Begeisterung bei der internationalen Jury.

Oper Stuttgart / Salome mit Matthias Klink (Herodes) und Claudia Mahnke (Herodias) © A.T. Schaefer

Oper Stuttgart / Salome mit Matthias Klink (Herodes) und Claudia Mahnke (Herodias) © A.T. Schaefer

Neben der Oper Stuttgart als „Opernhaus des Jahres“ wurde auch eine dem Hause seit vielen Jahren aufs Engste verbundene Künstlerin gleich doppelt ausgezeichnet: Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock erhielt für ihre Ausstattung von Bellinis Die Puritaner an der Oper Stuttgart – sowie für die Ausstattung von Rossinis Viaggio a Reims am Opernhaus Zürich – sowohl den Titel „Bühnenbildnerin des Jahres“ als auch „Kostümbildnerin des Jahres“. Zahlreiche weitere Nominierungen in diesen beiden Kategorien gingen zudem an das Ausstattungsteam der Stuttgarter Salome für Kostüme (Kirill Serebrennikov), Bühne (Pierre Jorge Gonzalez), Video (Ilya Shagalov) und Licht (Reinhard Traub). Auch die Kostümbildnerinnen Anja Rabes und Nina von Mechow wurden für ihre Stuttgarter Arbeiten bei Purcells The Fairy Queen in der Inszenierung von Calixto Bieito bzw. bei Beethovens Fidelio in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito jeweils als „Kostümbildnerin des Jahres“ vorgeschlagen.

In der Kategorie „Aufführung des Jahres“ wurden neben den Stuttgarter Neuproduktionen von Salome und Die Puritaner auch Fidelio unter der Musikalischen Leitung von GMD Sylvain Cambreling genannt. Zahlreiche Jury-Mitglieder votierten zudem für Kirill Serebrennikov, Jossi Wieler und Sergio Morabito in der Kategorie „Regisseur(e) des Jahres“ für deren Inszenierungen von Strauss‘ Salome und Bellinis Die Puritaner an der Oper Stuttgart.

Opernhaus Stuttgart / Die Puritaner mit Solisten und Mitgliedern des Staatsopernchores Stuttgart © A.T. Schaefer

Opernhaus Stuttgart / Die Puritaner mit Solisten und Mitgliedern des Staatsopernchores Stuttgart © A.T. Schaefer

Höchst erfreulich fiel das Kritikervotum der Opernwelt-Umfrage auch für die Sängerinnen und Sänger des Stuttgarter Solistenensembles aus: In der Kategorie „Sänger/Sängerin des Jahres“ wurde Ensemblemitglied Matthias Klink vielfach sowohl für seine Interpretation des Herodes in Strauss‘ Salome als auch für die des Dichters in Boesmans‘ Reigen in der Inszenierung von Nicola Hümpel gewürdigt. In dieser Rubrik wurde auch Ensemblemitglied Simone Schneider für ihr Rollenportrait der Salome genannt. Darüber hinaus hatte Ensemblemitglied Ana Durlovski etliche Kritiker als Elvira in Die Puritaner sowie als Olympia in Hoffmanns Erzählungen in der Inszenierung von Christoph Marthaler begeistert. Auch sie erhielt mehrere Nominierungen als „Sängerin des Jahres“. Nicht zuletzt wurde Opernstudiomitglied Idunnu Münch für ihre Darstellung des Pagen in Salome in der Kategorie „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ nominiert.

Auch das Staatsorchester Stuttgart und der Staatsopernchor Stuttgart wurden für ihre herausragenden Leistungen in der vergangenen Spielzeit von einigen Jury-Mitgliedern als „Orchester des Jahres“ bzw. „Chor des Jahres“ vorgeschlagen.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Verdi Requiem, 03.10.2016

September 29, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatstheater Cottbus

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Giuseppe Verdi: Requiem
Sonderkonzert am Feiertag im Großen Haus

Mit Verdis Requiem erklingt im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus am Montag, 3. Oktober 2016, 19.00 Uhr, einer der absoluten Höhepunkte sakraler Chormusik.

Unter Leitung von Evan Christ interpretieren die Solisten Caroline Melzer, Marlene Lichtenberg, Jens Klaus Wilde, Ingo Witzke, der Opernchor, der Sinfonische Chor der Singakademie Cottbus und das Philharmonische Orchester Verdis Meisterwerk aus dem Jahr 1874. In diesem sagte er sich los von der stark traditionsorientierten Kirchenmusik. Stattdessen beschritt er einen „dritten Weg“. Er setzte Effekte sowie dramaturgische Wirkungen der Oper ein, die in der Kirchenmusik frappierend und neuartig wirkten.

Staatstheater Cottbus / Impression von einer früheren Aufführung des Verdi Requiem im Großen Haus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Impression von einer früheren Aufführung des Verdi Requiem im Großen Haus © Marlies Kross

Das hat der Popularität des Werkes allerdings ganz und gar nichts ausgemacht. Insbesondere das im wahrsten Sinne des Wortes höllisch gute „Dies Irae“ mit seinen Chor-Schreien, seinen Trommelschlägen und seiner genüsslichen Endzeitstimmung hat es zu Weltruhm gebracht und wurde in mehreren bekannten Filmen zu entsprechend „höllischen“ Szenen verwendet, so zuletzt in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ (2012) und in George Millers „Mad Max: Fury Road“ (2015).

Durch seine Opern-Erfahrungen gelang es Verdi im Requiem, auf höchst eindrucksvolle Weise die komplexen Emotionen der Trauer in Musik umzusetzen.

Pressemeldung Staatstheater Cottbus

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