Wien, Wiener Kammeroper, Existenzbedrohende Subventionskürzung: Petition an die Bunderministerin Dr. Schmied

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Wiener Kammeroper

Wiener Kammeroper kämpft im ihre Existenz

Wiens viertes Opernhaus – neben den großen staatlichen Brüdern Wiener Staatsoper, Volksoper Wien und Theater an der Wien - hat ein  Profil fernab des Mainstreams. Zentral am Wiener Fleischmarkt gelegen, bringt die Wiener Kammeroper auf 304 Plätzen seit 1961  in liebevoller, musisch barocker Anmut Raritäten und/oder österreichische Erstaufführungen aus Barockoper, Opera buffa, Kammer-Musical und zeitgenössischem Musiktheater. Stücke,  die weder zum Repertoire der großen Häuser zählen noch im Umfeld der freien Gruppen produziert werden, die durch Qualität überzeugen, kommen auf den Spielplan.  “Le pauvre matelot von Darius Milhaud und “Venus in Africa von George Antheil füllten den erfolgreichen Spielplan 2010/11. Beide Komponisten waren im Paris der 20er Jahre in aller Munde. Raritäten. Die Zuschauer der regelmäßig gut gefüllten Wiener Kammeroper dankten es.

Kammeroper Wien: Der verzaubernde Besucherraum (c) Kammeroper

Staatliche Musik- oder Sprechtheater mögen gute oder schlechte Kunst betreiben.  Öffentliche Zuschüsse fliessen, immer…..  Die Wiener Volksoper  wurde durch besucherfeindliche Stücke bis 2007 von Intendanten  erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit getrieben. Die Zuschüsse flossen.  Öffentlich geführte Theater und ihre Intendanten schwelgen finanziell beamtisch abgesichert in Milch oder Sahne, nie persönlich betroffen.  Privat betriebene Theater dagegen kämpfen mit wenig Mitteln, finanziell oft persönlich gefährdet in Nischen um Publikumsgunst. Ausgerechnet die kleine aber volkstümliche Wiener Kammeroper, auch Ausrichter der international angesehenen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs,  ist nun in ihrer Existenz bedroht. Ein  Opfer der Großmannssucht öffentlich  geführter Theater? Lesen Sie die:

Petition an die österreichische Kultusministerin Frau Dr. Claudia Schmied:

PETITION für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs

An: Bundesministerin Frau Dr. Claudia Schmied, bmukk, und Kulturstadtrat Herrn Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadt Wien

Die Existenz der Wiener Kammeroper ist durch einschneidende Subventionskürzungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in den vergangenen Jahren (von EUR 650.000,- p.a. bis 2008 auf EUR 150.000 in 2011) und die komplette Streichung ab 2012 massiv bedroht. Die Gespräche mit der Stadt Wien als zweiten Subventionsgeber (mit EUR 700.000,- p.a.) der Wiener Kammeroper sind immer noch offen.

Das Direktionsteam Isabella Gabor und Holger Bleck reagierte auf die Kürzungen u.a. mit der Kündigung eines Großteils seiner Mitarbeiter und legte der Stadt Wien ein neues künstlerisches und wirtschaftliches Konzept vor: geplant ist u.a. die gemeinsame Bespielung der Wiener Kammeroper mit Partnern aus der Wiener Opernszene. Grundvoraussetzung dieses Konzeptes ist die künstlerische und wirtschaftliche Autonomie der Wiener Kammeroper und die ihrer Partner. Die Auseinandersetzung mit dem Genre “Kammeroper” und zeitgenössischen Musiktheaterformen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses, Musikvermittlungs-Projekte und der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb sollen auch weiterhin DAS Markenzeichen der Wiener Kammeroper sein.

Die bereits seit Februar dieses Jahres laufenden Gespräche mit der Stadt Wien müssen nun schnellstens zu Ergebnissen führen, da die Wiener Kammeroper ansonsten zahlungsunfähig wird. Dennoch darf sich auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nicht seiner Verantwortung entziehen.

Kämpfen Sie zusammen mit uns für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs. Unterzeichnen Sie die Petition auf http://www.openpetition.de/petition/online/Wiener-Kammeroper und schreiben Sie an Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied (claudia.schmied@bmukk.gv.at) und Herrn Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny (andi.mailath@gku.magwien.gv.at) mit einer Kopie an die Direktion der Wiener Kammeroper: direktion@wienerkammeroper.at.


Vielen Dank!
Isabella Gabor und Holger Bleck

Wien, Wiener Kammeroper, Existenzbedrohende Subventionskürzung: Petition an die Bunderministerin Dr. Schmied

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Wiener Kammeroper

Die Wiener Kammeroper kämpft im ihre Existenz

Wiens viertes Opernhaus – neben den großen staatlichen Brüdern Wiener Staatsoper, Volksoper Wien und Theater an der Wien - hat ein  Profil fernab des Mainstreams. Zentral am Wiener Fleischmarkt gelegen, bringt die Wiener Kammeroper auf 304 Plätzen seit 1961  in liebevoller, musisch barocker Anmut Raritäten und/oder österreichische Erstaufführungen aus Barockoper, Opera buffa, Kammer-Musical und zeitgenössischem Musiktheater. Stücke,  die weder zum Repertoire der großen Häuser zählen noch im Umfeld der freien Gruppen produziert werden, die durch Qualität überzeugen, kommen auf den Spielplan.  “Le pauvre matelot von Darius Milhaud und “Venus in Africa von George Antheil füllten den erfolgreichen Spielplan 2010/11. Beide Komponisten waren im Paris der 20er Jahre in aller Munde. Raritäten. Die Zuschauer der regelmäßig gut gefüllten Wiener Kammeroper dankten es.

Kammeroper Wien: Der verzaubernde Besucherraum (c) Kammeroper

Staatliche Musik- oder Sprechtheater mögen gute oder schlechte Kunst betreiben.  Öffentliche Zuschüsse fliessen, immer…..  Die Wiener Volksoper  wurde durch besucherfeindliche Stücke bis 2007 von Intendanten  erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit getrieben. Die Zuschüsse flossen.  Öffentlich geführte Theater und ihre Intendanten schwelgen finanziell beamtisch abgesichert in Milch oder Sahne, nie persönlich betroffen.  Privat betriebene Theater dagegen kämpfen mit wenig Mitteln, finanziell oft persönlich gefährdet in Nischen um Publikumsgunst. Ausgerechnet die kleine aber volkstümliche Wiener Kammeroper, auch Ausrichter der international angesehenen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs,  ist nun in ihrer Existenz bedroht. Ein  Opfer der Großmannssucht öffentlich  geführter Theater? Lesen Sie die:

Petition an die österreichische Kultusministerin Frau Dr. Claudia Schmied:

PETITION für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs

An: Bundesministerin Frau Dr. Claudia Schmied, bmukk, und Kulturstadtrat Herrn Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadt Wien

Die Existenz der Wiener Kammeroper ist durch einschneidende Subventionskürzungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in den vergangenen Jahren (von EUR 650.000,- p.a. bis 2008 auf EUR 150.000 in 2011) und die komplette Streichung ab 2012 massiv bedroht. Die Gespräche mit der Stadt Wien als zweiten Subventionsgeber (mit EUR 700.000,- p.a.) der Wiener Kammeroper sind immer noch offen.

Das Direktionsteam Isabella Gabor und Holger Bleck reagierte auf die Kürzungen u.a. mit der Kündigung eines Großteils seiner Mitarbeiter und legte der Stadt Wien ein neues künstlerisches und wirtschaftliches Konzept vor: geplant ist u.a. die gemeinsame Bespielung der Wiener Kammeroper mit Partnern aus der Wiener Opernszene. Grundvoraussetzung dieses Konzeptes ist die künstlerische und wirtschaftliche Autonomie der Wiener Kammeroper und die ihrer Partner. Die Auseinandersetzung mit dem Genre “Kammeroper” und zeitgenössischen Musiktheaterformen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses, Musikvermittlungs-Projekte und der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb sollen auch weiterhin DAS Markenzeichen der Wiener Kammeroper sein.

Die bereits seit Februar dieses Jahres laufenden Gespräche mit der Stadt Wien müssen nun schnellstens zu Ergebnissen führen, da die Wiener Kammeroper ansonsten zahlungsunfähig wird. Dennoch darf sich auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nicht seiner Verantwortung entziehen.

Kämpfen Sie zusammen mit uns für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs. Unterzeichnen Sie die Petition auf http://www.openpetition.de/petition/online/Wiener-Kammeroper und schreiben Sie an Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied (claudia.schmied@bmukk.gv.at) und Herrn Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny (andi.mailath@gku.magwien.gv.at) mit einer Kopie an die Direktion der Wiener Kammeroper: direktion@wienerkammeroper.at.


Vielen Dank!
Isabella Gabor und Holger Bleck

Wien, Wiener Kammeroper, Finale eines weltumspannenden Gesangswettbewerbs, IOCO Kritik, 03.07.2011

besucht

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Wiener Kammeroper

Wien, Wiener Kammeroper, Finale des weltumspannenden Gesangswettbewerbs

3. Juli 2011: Finale des Hans Gabor Gesangswettbewerbs im Wiener Rathhaus

Wiener Kammeroper Isabella Gabor und  Holger Bleck (Direktion)  (c)  Christian HusarWiener Kammeroper Saal  (c) Réne Del Missie

Wiener Kammeroper Belvedere Gesangswettbewerb:  v.l.n.r.: 3. Preis Oper:  Simge BUYUKEDES (Türkei)  1. Preis Oper und 1. Preis Operette:  Rachel WILLIS-SORENSEN (USA)  2. Preis Oper:  Sehoon MOON (Südkorea)  (c) Christian Husar Wiener Kammeroper Belvedere Gesangswettbewerb:  v.l.n.r.: Kammerdirektor Mag. Heinz Wollinger (WKW)  3. Preis Oper:  Simge BUYUKEDES (Türkei)  1. Preis Oper und 1. Preis Operette:  Rachel WILLIS-SORENSEN (USA)  2. Preis Oper:  Sehoon MOON (Südkorea)  Präsidentin KR Brigitte Jank (Wirtschaftskammer Wien)  (c) Christian Husar

Am 3. Juli 2011 fand im Festsaal des Wiener Rathauses der 30. Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb statt http://www.wienerkammeroper.at/gesangswettbewerb.de.php.

Rathaus Wien, Foto Gryffinder

An dieser, von der Wiener Kammeroper (Direktion: Isabella Gabor und Holger Bleck) veranstalteten und v.a. von der Wiener Wirtschaftskammer gesponserten, “größten Sängerbörse der Welt” nahmen heuer rund 3000 Sängerinnen und Sänger in 50 Städten weltweit teil. 159 von ihnen wurden nach Wien eingeladen. Nach den letzten Vorrunden in der Kammeroper erreichten 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Finale, davon vier für den Bereich Operette, acht für den Bereich Oper. Eine Teilnehmerin konnte sich für beide Sparten qualifizieren.

Die internationale Jury unter dem Vorsitz von John M.Mordler (Leiter der Opéra de Monte-Carlo) setzte sich aus hochkarätigen Vertretern der Musikszene (u.a. von der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper) sowie Agenten und internationalen Medienvertretern zusammen.

Im Fach Operette, in dem sich mit Theresa Grabner die einzige Österreicherin bis in das Finale gesungen hatte, ging der Hauptpreis an die US-Amerikanerin Rachel Willis-Sørensen mit dem Csárdás   “Klänge der Heimat” aus der   “Fledermaus” (J.Strauß).

Den zweiten Platz eroberte Alexandra Hutton aus Australien mit einer erfrischend lebendig dargebrachten Arie aus J. Offenbachs  “Orpheus in der Unterwelt“, die auch mit einem Sonderpreis der Jury (Operngala an der Deutschen Oper Berlin) belohnt wurde.

Platz drei ging an Irina Kapanadze aus Georgien, die u.a. bei Mirella Freni und Renato Bruson studierte und bereits an der Scala auftrat. Auch sie erhielt einen Sonderpreis der Jury (Vorsingen an der Deutschen Oper am Rhein  Düsseldorf-Duisburg).

Die Darbietungen der Opernfinalistinnen und -finalisten waren, wie schon zuvor bei der Operette, durchwegs auf sehr hohem Niveau. Mit Rachel Willis-Sørensen, die heute auch schon den Operettenbewerb gewonnen hatte, ging der erste Preis im Opernfach an die einzige Sängerin, die im Finale eine Wagner-Arie zu Gehör brachte. Dafür erhielt sie auch einen Sonderpreis der Jury (Engagement beim Kirsten Flagstad Festival in Norwegen).

Den zweiten Preis errang der junge, noch in Ausbildung begriffene, südkoreanische Tenor Sehoon Moon mit der Arie des Edgardo aus   “Lucia di Lammermoor“.

Die dritte Preisträgerin wurde die aus Istanbul stammende Sopranistin Simge Buyukedes, die bereits in der Arena di Verona engagiert war. Darüber hinaus wurde ihr der Preis der internationalen Medienjury zuerkannt.

Das zahlreich anwesende Publikum verlieh seinen Preis der aus Russland stammenden, in Wien lebenden Sopranistin Ekaterina Bakanova für die Arie der Elvira aus Bellinis   “I Puritani“. Außerdem erhielt sie mit einem der zahlreichen Sonderpreise die Möglichkeit, an der Wiener Staatsoper vorzusingen. Heuer wird sie u.a. als Gilda bei den Opernfestspielen im Steinbruch von St.Margarathen im Burgenland zu hören sein.

Weitere Sonderpreise gingen u.a. an die rumänische Sopranistin Iulia Maria Dan und den Bariton Ilya Silchukov aus Minsk. Die beiden Korrepetitions-Hauptpreise erspielte sich die südkoreanerin Su Yon Yu.

Uns persönlich haben vor allem Irina Kapanadze mit ihrem warmen Timbre, Ekaterina Bakanova mit ihrem gefühlvollen Vortrag und Sehoon Moon mit seiner überaus modulationsfähigen Stimme überzeugt.

Das festliche Gala-Abschlusskonzert des Bewerbes findet am Freitag, den 8.Juli 2011 in Baden bei Wien statt.

Überschattet war der heurige Wettbewerb von der tristen finanziellen Situation der Wiener Kammeroper.

Durch massive Kürzungen der öffentlichen Subventionen ist nicht nur ihr, sondern auch der Fortbestand des Gesangswettbewerbes massiv bedroht. Wenn Sie die Wiener Kammeroper und damit auch den Gesangswettbewerb unterstützen wollen, bitten wir sie, die Petition für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs zu unterschreiben :

Petition für den Erhalt der Wiener Kammeroper

(Bitte klicken Sie hier, um zur Petition zu gelangen)

Liste der heurigen Finalistinnen und Finalisten:

OPERETTE :

|     - Theresa Grabner - , Sopran, geb. 1984, Österreich ( R.Stolz, Im weißen Rössl: Mein Liebeslied muss ein Walzer sein )     |     – Irina Kapanadze - , Sopran, geb. 1983, Georgien ( F.Lehar, Die lustige Witwe: Vilja-Lied )     |    - Alexandra Hutton - , Sopran, geb. 1984, Australien ( J.Offenbach, Orphée aux enfers: La femme dont le cœur rêve )     |    – Jacques Le Roux - , Tenor, geb. 1981, Südafrika ( F.Lehar, Die lustige Witwe: Wie eine Rosenknospe )     |     - Rachel Willis-Sørensen - , Sopran, geb. 1984, USA ( J.Strauß, Die Fledermaus: Csárdás Klänge der Heimat )     |

OPER :

    - Iulia Maria Dan -, Sopran, geb. 1987, Rumänien ( G.Donizetti, Lucia di Lammermoor: Regnava nel silenzio )        - Ingeborg Gillebo - , Mezzo, geb. 1983, Norwegen ( W.A.Mozart, Le nozze di Figaro: Voi che sapete )     |    - Sehoon Moon - , Tenor, geb. 1984, Südkorea ( G.Donizetti, Lucia di Lammermoor: Tombe degli avi miei )       – Ekaterina Bakanova, Sopran, geb. 1984, Russland ( V.Bellini, I Puritani: Qui la voce sua soave )        - Rachel Willis-Sørensen - , Sopran, geb. 1984, USA ( R.Wagner, Tannhäuser: Dich, teure Halle )     |     - Todd Boyce - , Bariton, geb. 1983, USA ( G.Rossini, Il Barbiere di Siviglia; Largo al Factotum )    |    – Simge Buyukedes, Sopran, geb. 1981, Türkei ( F.Cilea, Adriana Lecouvreur: Io sono l’umile ancella )     |    - Tatiana Timchenko - , Sopran, geb. 1984, Russland ( Ch.Gounod, Faust: O Dieu! Que de bijoux! Ah, je ris de me voir )     |    - Ilya Silchukov - , Bariton, geb. 1982, Weißrussland ( J.Massenet, Hérodiade: Vision fugitive )     |

Ihr IOCO-Team, 3.Juli 2011

Dr. Christine Kandler und Hofrat Dr. Manfred Kandler

Wien, Kammeroper Wien, Finale des weltumspannenden Hans Gabor Gesangswettbewerbs, IOCO Kritik 03.07.2011


Kritik

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Wiener Kammeroper

Wien, Wiener Kammeroper, Finale des weltumspannenden Gesangswettbewerbs

3. Juli 2011: Finale des Hans Gabor Gesangswettbewerbs im Wiener Rathhaus

Wiener Kammeroper Isabella Gabor und  Holger Bleck (Direktion)  (c)  Christian HusarWiener Kammeroper Saal  (c) Réne Del Missie

Wiener Kammeroper Belvedere Gesangswettbewerb:  v.l.n.r.: 3. Preis Oper:  Simge BUYUKEDES (Türkei)  1. Preis Oper und 1. Preis Operette:  Rachel WILLIS-SORENSEN (USA)  2. Preis Oper:  Sehoon MOON (Südkorea)  (c) Christian Husar Wiener Kammeroper Belvedere Gesangswettbewerb:  v.l.n.r.: Kammerdirektor Mag. Heinz Wollinger (WKW)  3. Preis Oper:  Simge BUYUKEDES (Türkei)  1. Preis Oper und 1. Preis Operette:  Rachel WILLIS-SORENSEN (USA)  2. Preis Oper:  Sehoon MOON (Südkorea)  Präsidentin KR Brigitte Jank (Wirtschaftskammer Wien)  (c) Christian Husar

Am 3. Juli 2011 fand im Festsaal des Wiener Rathauses der 30. Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb statt http://www.wienerkammeroper.at/gesangswettbewerb.de.php.

Rathaus Wien, Foto Gryffinder

An dieser, von der Wiener Kammeroper (Direktion: Isabella Gabor und Holger Bleck) veranstalteten und v.a. von der Wiener Wirtschaftskammer gesponserten, “größten Sängerbörse der Welt” nahmen heuer rund 3000 Sängerinnen und Sänger in 50 Städten weltweit teil. 159 von ihnen wurden nach Wien eingeladen. Nach den letzten Vorrunden in der Kammeroper erreichten 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Finale, davon vier für den Bereich Operette, acht für den Bereich Oper. Eine Teilnehmerin konnte sich für beide Sparten qualifizieren.

Die internationale Jury unter dem Vorsitz von John M.Mordler (Leiter der Opéra de Monte-Carlo) setzte sich aus hochkarätigen Vertretern der Musikszene (u.a. von der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper) sowie Agenten und internationalen Medienvertretern zusammen.

Im Fach Operette, in dem sich mit Theresa Grabner die einzige Österreicherin bis in das Finale gesungen hatte, ging der Hauptpreis an die US-Amerikanerin Rachel Willis-Sørensen mit dem Csárdás   “Klänge der Heimat” aus der   “Fledermaus” (J.Strauß).

Den zweiten Platz eroberte Alexandra Hutton aus Australien mit einer erfrischend lebendig dargebrachten Arie aus J. Offenbachs  “Orpheus in der Unterwelt“, die auch mit einem Sonderpreis der Jury (Operngala an der Deutschen Oper Berlin) belohnt wurde.

Platz drei ging an Irina Kapanadze aus Georgien, die u.a. bei Mirella Freni und Renato Bruson studierte und bereits an der Scala auftrat. Auch sie erhielt einen Sonderpreis der Jury (Vorsingen an der Deutschen Oper am Rhein  Düsseldorf-Duisburg).

Die Darbietungen der Opernfinalistinnen und -finalisten waren, wie schon zuvor bei der Operette, durchwegs auf sehr hohem Niveau. Mit Rachel Willis-Sørensen, die heute auch schon den Operettenbewerb gewonnen hatte, ging der erste Preis im Opernfach an die einzige Sängerin, die im Finale eine Wagner-Arie zu Gehör brachte. Dafür erhielt sie auch einen Sonderpreis der Jury (Engagement beim Kirsten Flagstad Festival in Norwegen).

Den zweiten Preis errang der junge, noch in Ausbildung begriffene, südkoreanische Tenor Sehoon Moon mit der Arie des Edgardo aus   “Lucia di Lammermoor“.

Die dritte Preisträgerin wurde die aus Istanbul stammende Sopranistin Simge Buyukedes, die bereits in der Arena di Verona engagiert war. Darüber hinaus wurde ihr der Preis der internationalen Medienjury zuerkannt.

Das zahlreich anwesende Publikum verlieh seinen Preis der aus Russland stammenden, in Wien lebenden Sopranistin Ekaterina Bakanova für die Arie der Elvira aus Bellinis   “I Puritani“. Außerdem erhielt sie mit einem der zahlreichen Sonderpreise die Möglichkeit, an der Wiener Staatsoper vorzusingen. Heuer wird sie u.a. als Gilda bei den Opernfestspielen im Steinbruch von St.Margarathen im Burgenland zu hören sein.

Weitere Sonderpreise gingen u.a. an die rumänische Sopranistin Iulia Maria Dan und den Bariton Ilya Silchukov aus Minsk. Die beiden Korrepetitions-Hauptpreise erspielte sich die südkoreanerin Su Yon Yu.

Uns persönlich haben vor allem Irina Kapanadze mit ihrem warmen Timbre, Ekaterina Bakanova mit ihrem gefühlvollen Vortrag und Sehoon Moon mit seiner überaus modulationsfähigen Stimme überzeugt.

Das festliche Gala-Abschlusskonzert des Bewerbes findet am Freitag, den 8.Juli 2011 in Baden bei Wien statt.

Überschattet war der heurige Wettbewerb von der tristen finanziellen Situation der Wiener Kammeroper.

Durch massive Kürzungen der öffentlichen Subventionen ist nicht nur ihr, sondern auch der Fortbestand des Gesangswettbewerbes massiv bedroht. Wenn Sie die Wiener Kammeroper und damit auch den Gesangswettbewerb unterstützen wollen, bitten wir sie, die Petition für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs zu unterschreiben :

Petition für den Erhalt der Wiener Kammeroper

(Bitte klicken Sie hier, um zur Petition zu gelangen)

Liste der heurigen Finalistinnen und Finalisten:

OPERETTE :

|     - Theresa Grabner - , Sopran, geb. 1984, Österreich ( R.Stolz, Im weißen Rössl: Mein Liebeslied muss ein Walzer sein )     |     – Irina Kapanadze - , Sopran, geb. 1983, Georgien ( F.Lehar, Die lustige Witwe: Vilja-Lied )     |    - Alexandra Hutton - , Sopran, geb. 1984, Australien ( J.Offenbach, Orphée aux enfers: La femme dont le cœur rêve )     |    – Jacques Le Roux - , Tenor, geb. 1981, Südafrika ( F.Lehar, Die lustige Witwe: Wie eine Rosenknospe )     |     - Rachel Willis-Sørensen - , Sopran, geb. 1984, USA ( J.Strauß, Die Fledermaus: Csárdás Klänge der Heimat )     |

OPER :

    - Iulia Maria Dan -, Sopran, geb. 1987, Rumänien ( G.Donizetti, Lucia di Lammermoor: Regnava nel silenzio )        - Ingeborg Gillebo - , Mezzo, geb. 1983, Norwegen ( W.A.Mozart, Le nozze di Figaro: Voi che sapete )     |    - Sehoon Moon - , Tenor, geb. 1984, Südkorea ( G.Donizetti, Lucia di Lammermoor: Tombe degli avi miei )       – Ekaterina Bakanova, Sopran, geb. 1984, Russland ( V.Bellini, I Puritani: Qui la voce sua soave )        - Rachel Willis-Sørensen - , Sopran, geb. 1984, USA ( R.Wagner, Tannhäuser: Dich, teure Halle )     |     - Todd Boyce - , Bariton, geb. 1983, USA ( G.Rossini, Il Barbiere di Siviglia; Largo al Factotum )    |    – Simge Buyukedes, Sopran, geb. 1981, Türkei ( F.Cilea, Adriana Lecouvreur: Io sono l’umile ancella )     |    - Tatiana Timchenko - , Sopran, geb. 1984, Russland ( Ch.Gounod, Faust: O Dieu! Que de bijoux! Ah, je ris de me voir )     |    - Ilya Silchukov - , Bariton, geb. 1982, Weißrussland ( J.Massenet, Hérodiade: Vision fugitive )     |

IOCO / Dr. Christine Kandler & Hofrat Dr. Manfred Kandler / 03.07.2011

Wien, Wiener Kammeroper, Existenzbedrohende Subventionskürzung: Petition an die Bunderministerin Dr. Schmied

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Wiener Kammeroper

Die Wiener Kammeroper kämpft im ihre Existenz

Wiens viertes Opernhaus – neben den großen staatlichen Brüdern Wiener Staatsoper, Volksoper Wien und Theater an der Wien - hat ein  Profil fernab des Mainstreams. Zentral am Wiener Fleischmarkt gelegen, bringt die Wiener Kammeroper auf 304 Plätzen seit 1961  in liebevoller, musisch barocker Anmut Raritäten und/oder österreichische Erstaufführungen aus Barockoper, Opera buffa, Kammer-Musical und zeitgenössischem Musiktheater. Stücke,  die weder zum Repertoire der großen Häuser zählen noch im Umfeld der freien Gruppen produziert werden, die durch Qualität überzeugen, kommen auf den Spielplan.  “Le pauvre matelot von Darius Milhaud und “Venus in Africa von George Antheil füllten den erfolgreichen Spielplan 2010/11. Beide Komponisten waren im Paris der 20er Jahre in aller Munde. Raritäten. Die Zuschauer der regelmäßig gut gefüllten Wiener Kammeroper dankten es.

Kammeroper Wien: Der verzaubernde Besucherraum (c) Kammeroper

Staatliche Musik- oder Sprechtheater mögen gute oder schlechte Kunst betreiben.  Öffentliche Zuschüsse fliessen, immer…..  Die Wiener Volksoper  wurde durch besucherfeindliche Stücke bis 2007 von Intendanten  erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit getrieben. Die Zuschüsse flossen.  Öffentlich geführte Theater und ihre Intendanten schwelgen finanziell beamtisch abgesichert in Milch oder Sahne, nie persönlich betroffen.  Privat betriebene Theater dagegen kämpfen mit wenig Mitteln, finanziell oft persönlich gefährdet in Nischen um Publikumsgunst. Ausgerechnet die kleine aber volkstümliche Wiener Kammeroper, auch Ausrichter der international angesehenen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs,  ist nun in ihrer Existenz bedroht. Ein  Opfer der Großmannssucht öffentlich  geführter Theater? Lesen Sie die:

Petition an die österreichische Kultusministerin Frau Dr. Claudia Schmied:

PETITION für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs

An: Bundesministerin Frau Dr. Claudia Schmied, bmukk, und Kulturstadtrat Herrn Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadt Wien

Die Existenz der Wiener Kammeroper ist durch einschneidende Subventionskürzungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in den vergangenen Jahren (von EUR 650.000,- p.a. bis 2008 auf EUR 150.000 in 2011) und die komplette Streichung ab 2012 massiv bedroht. Die Gespräche mit der Stadt Wien als zweiten Subventionsgeber (mit EUR 700.000,- p.a.) der Wiener Kammeroper sind immer noch offen.

Das Direktionsteam Isabella Gabor und Holger Bleck reagierte auf die Kürzungen u.a. mit der Kündigung eines Großteils seiner Mitarbeiter und legte der Stadt Wien ein neues künstlerisches und wirtschaftliches Konzept vor: geplant ist u.a. die gemeinsame Bespielung der Wiener Kammeroper mit Partnern aus der Wiener Opernszene. Grundvoraussetzung dieses Konzeptes ist die künstlerische und wirtschaftliche Autonomie der Wiener Kammeroper und die ihrer Partner. Die Auseinandersetzung mit dem Genre “Kammeroper” und zeitgenössischen Musiktheaterformen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses, Musikvermittlungs-Projekte und der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb sollen auch weiterhin DAS Markenzeichen der Wiener Kammeroper sein.

Die bereits seit Februar dieses Jahres laufenden Gespräche mit der Stadt Wien müssen nun schnellstens zu Ergebnissen führen, da die Wiener Kammeroper ansonsten zahlungsunfähig wird. Dennoch darf sich auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nicht seiner Verantwortung entziehen.

Kämpfen Sie zusammen mit uns für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs. Unterzeichnen Sie die Petition auf http://www.openpetition.de/petition/online/Wiener-Kammeroper und schreiben Sie an Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied (claudia.schmied@bmukk.gv.at) und Herrn Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny (andi.mailath@gku.magwien.gv.at) mit einer Kopie an die Direktion der Wiener Kammeroper: direktion@wienerkammeroper.at.


Vielen Dank!
Isabella Gabor und Holger Bleck

Wien, Wiener Kammeroper, Existenzbedrohende Subventionskürzung: Petition an die Bunderministerin Dr. Schmied

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Wiener Kammeroper

Die Wiener Kammeroper kämpft im ihre Existenz

Wiens viertes Opernhaus – neben den großen staatlichen Brüdern Wiener Staatsoper, Volksoper Wien und Theater an der Wien - hat ein  Profil fernab des Mainstreams. Zentral am Wiener Fleischmarkt gelegen, bringt die Wiener Kammeroper auf 304 Plätzen seit 1961  in liebevoller, musisch barocker Anmut Raritäten und/oder österreichische Erstaufführungen aus Barockoper, Opera buffa, Kammer-Musical und zeitgenössischem Musiktheater. Stücke,  die weder zum Repertoire der großen Häuser zählen noch im Umfeld der freien Gruppen produziert werden, die durch Qualität überzeugen, kommen auf den Spielplan.  “Le pauvre matelot von Darius Milhaud und “Venus in Africa von George Antheil füllten den erfolgreichen Spielplan 2010/11. Beide Komponisten waren im Paris der 20er Jahre in aller Munde. Raritäten. Die Zuschauer der regelmäßig gut gefüllten Wiener Kammeroper dankten es.

Kammeroper Wien: Der verzaubernde Besucherraum (c) Kammeroper

Staatliche Musik- oder Sprechtheater mögen gute oder schlechte Kunst betreiben.  Öffentliche Zuschüsse fliessen, immer…..  Die Wiener Volksoper  wurde durch besucherfeindliche Stücke bis 2007 von Intendanten  erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit getrieben. Die Zuschüsse flossen.  Öffentlich geführte Theater und ihre Intendanten schwelgen finanziell beamtisch abgesichert in Milch oder Sahne, nie persönlich betroffen.  Privat betriebene Theater dagegen kämpfen mit wenig Mitteln, finanziell oft persönlich gefährdet in Nischen um Publikumsgunst. Ausgerechnet die kleine aber volkstümliche Wiener Kammeroper, auch Ausrichter der international angesehenen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs,  ist nun in ihrer Existenz bedroht. Ein  Opfer der Großmannssucht öffentlich  geführter Theater? Lesen Sie die:

Petition an die österreichische Kultusministerin Frau Dr. Claudia Schmied:

PETITION für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs

An: Bundesministerin Frau Dr. Claudia Schmied, bmukk, und Kulturstadtrat Herrn Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadt Wien

Die Existenz der Wiener Kammeroper ist durch einschneidende Subventionskürzungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in den vergangenen Jahren (von EUR 650.000,- p.a. bis 2008 auf EUR 150.000 in 2011) und die komplette Streichung ab 2012 massiv bedroht. Die Gespräche mit der Stadt Wien als zweiten Subventionsgeber (mit EUR 700.000,- p.a.) der Wiener Kammeroper sind immer noch offen.

Das Direktionsteam Isabella Gabor und Holger Bleck reagierte auf die Kürzungen u.a. mit der Kündigung eines Großteils seiner Mitarbeiter und legte der Stadt Wien ein neues künstlerisches und wirtschaftliches Konzept vor: geplant ist u.a. die gemeinsame Bespielung der Wiener Kammeroper mit Partnern aus der Wiener Opernszene. Grundvoraussetzung dieses Konzeptes ist die künstlerische und wirtschaftliche Autonomie der Wiener Kammeroper und die ihrer Partner. Die Auseinandersetzung mit dem Genre “Kammeroper” und zeitgenössischen Musiktheaterformen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses, Musikvermittlungs-Projekte und der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb sollen auch weiterhin DAS Markenzeichen der Wiener Kammeroper sein.

Die bereits seit Februar dieses Jahres laufenden Gespräche mit der Stadt Wien müssen nun schnellstens zu Ergebnissen führen, da die Wiener Kammeroper ansonsten zahlungsunfähig wird. Dennoch darf sich auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nicht seiner Verantwortung entziehen.

Kämpfen Sie zusammen mit uns für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs. Unterzeichnen Sie die Petition auf http://www.openpetition.de/petition/online/Wiener-Kammeroper und schreiben Sie an Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied (claudia.schmied@bmukk.gv.at) und Herrn Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny (andi.mailath@gku.magwien.gv.at) mit einer Kopie an die Direktion der Wiener Kammeroper: direktion@wienerkammeroper.at.


Vielen Dank!
Isabella Gabor und Holger Bleck

 

Wien, Wiener Kammeroper, Existenzbedrohende Subventionskürzung – Petition an die Bunderministerin Dr. Schmied


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Wiener Kammeroper

Die Wiener Kammeroper kämpft im ihre Existenz

Wiens viertes Opernhaus – neben den großen staatlichen Brüdern Wiener Staatsoper, Volksoper Wien und Theater an der Wien - hat ein  Profil fernab des Mainstreams. Zentral am Wiener Fleischmarkt gelegen, bringt die Wiener Kammeroper auf 304 Plätzen seit 1961  in liebevoller, musisch barocker Anmut Raritäten und/oder österreichische Erstaufführungen aus Barockoper, Opera buffa, Kammer-Musical und zeitgenössischem Musiktheater. Stücke,  die weder zum Repertoire der großen Häuser zählen noch im Umfeld der freien Gruppen produziert werden, die durch Qualität überzeugen, kommen auf den Spielplan.  “Le pauvre matelot von Darius Milhaud und “Venus in Africa von George Antheil füllten den erfolgreichen Spielplan 2010/11. Beide Komponisten waren im Paris der 20er Jahre in aller Munde. Raritäten. Die Zuschauer der regelmäßig gut gefüllten Wiener Kammeroper dankten es.

Kammeroper Wien: Der verzaubernde Besucherraum (c) Kammeroperwien-kammeroper-bei-nacht-c-kammeroper.JPG

Staatliche Musik- oder Sprechtheater mögen gute oder schlechte Kunst betreiben.  Öffentliche Zuschüsse fliessen, immer…..  Die Wiener Volksoper  wurde durch besucherfeindliche Stücke bis 2007 von Intendanten  erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit getrieben. Die Zuschüsse flossen.  Öffentlich geführte Theater und ihre Intendanten schwelgen finanziell beamtisch abgesichert in Milch oder Sahne, nie persönlich betroffen.  Privat betriebene Theater dagegen kämpfen mit wenig Mitteln, finanziell oft persönlich gefährdet in Nischen um Publikumsgunst. Ausgerechnet die kleine aber volkstümliche Wiener Kammeroper, auch Ausrichter der international angesehenen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs,  ist nun in ihrer Existenz bedroht. Ein  Opfer der Großmannssucht öffentlich  geführter Theater? Lesen Sie die:

Petition an die österreichische Kultusministerin Frau Dr. Claudia Schmied:

PETITION für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs

An: Bundesministerin Frau Dr. Claudia Schmied, bmukk, und Kulturstadtrat Herrn Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadt Wien

Die Existenz der Wiener Kammeroper ist durch einschneidende Subventionskürzungen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur in den vergangenen Jahren (von EUR 650.000,- p.a. bis 2008 auf EUR 150.000 in 2011) und die komplette Streichung ab 2012 massiv bedroht. Die Gespräche mit der Stadt Wien als zweiten Subventionsgeber (mit EUR 700.000,- p.a.) der Wiener Kammeroper sind immer noch offen.

 

Das Direktionsteam Isabella Gabor und Holger Bleck reagierte auf die Kürzungen u.a. mit der Kündigung eines Großteils seiner Mitarbeiter und legte der Stadt Wien ein neues künstlerisches und wirtschaftliches Konzept vor: geplant ist u.a. die gemeinsame Bespielung der Wiener Kammeroper mit Partnern aus der Wiener Opernszene. Grundvoraussetzung dieses Konzeptes ist die künstlerische und wirtschaftliche Autonomie der Wiener Kammeroper und die ihrer Partner. Die Auseinandersetzung mit dem Genre “Kammeroper” und zeitgenössischen Musiktheaterformen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses, Musikvermittlungs-Projekte und der Internationale Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb sollen auch weiterhin DAS Markenzeichen der Wiener Kammeroper sein.

 

Die bereits seit Februar dieses Jahres laufenden Gespräche mit der Stadt Wien müssen nun schnellstens zu Ergebnissen führen, da die Wiener Kammeroper ansonsten zahlungsunfähig wird. Dennoch darf sich auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nicht seiner Verantwortung entziehen.

Kämpfen Sie zusammen mit uns für den Erhalt der Wiener Kammeroper und des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs. Unterzeichnen Sie die Petition auf http://www.openpetition.de/petition/online/Wiener-Kammeroper und schreiben Sie an Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied (claudia.schmied@bmukk.gv.at) und Herrn Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny (andi.mailath@gku.magwien.gv.at) mit einer Kopie an die Direktion der Wiener Kammeroper: direktion@wienerkammeroper.at.


Vielen Dank!
Isabella Gabor und Holger Bleck