Wien, Wiener Staatsoper, DON QUIXOTE, 23./28.05. und 02./07.06.2012

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Wiener Staatsoper

“Don Quixote” an der Wiener Staatsoper

Zurückgekehrt von seiner repräsentativen Japan-Tournee, tanzt das Wiener Staatsballett vom 23. Mai bis 7. Juni in zum Teil neuen Besetzungen fünf Vorstellungen des Ballettklassikers “Don Quixote” in der weltberühmten Fassung von Rudolf Nurejew.

Klassischer Tanz in virtuosester Ausprägung und mitreißende spanische Charaktertänze sind in “Don Quixote” eingebettet in eine komödiantische Handlung rund um die legendäre Titelfigur aus Cervantes’ Roman.

Im Osten seit der Uraufführung 1869 ein Fixpunkt im Repertoire, fand “Don Quixote” im Westen erst nach der 1966 an der Wiener Staatsoper erfolgten Einrichtung durch Rudolf Nurejew Eingang in die internationalen Spielpläne. Im Vorjahr durch Manuel Legris wieder einstudiert – er hatte Nurejews Version an der Pariser Oper kennengelernt – besticht dieser Klassiker erneut durch funkelnde Virtuosität und sprühende Lebensfreude.

In der Rolle der Kitri alternieren Maria Yakovleva, Liudmila Konovalova und Nina Poláková, in der Rolle des Basil Denys Cherevychko, Vladimir Shishov (Rollendebüt) und Masayu Kimoto.

Die Titelrolle verkörpert Thomas Mayerhofer.

Es dirigiert: Kevin Rhodes

Vorstellungstermine: 23. und 28. Mai, 2., 7. (13.30 und 20.00 Uhr) Juni 2012.

 

Wien, Wiener Staatsoper, Matinee Kammermusik der Wiener Philharmoniker 9, 19.05.2012

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Wiener Staatsoper

Matinee “Kammermusik der Wiener Philharmoniker 9″ in der Wiener Staatsoper

Am Samstag, 19. Mai 2012, 11.00 Uhr findet die neunte Matinee der Reihe “Kammermusik der Wiener Philharmoniker” statt: Martin Zalodek (Violine), Christoph Wimmer (Kontrabass), Matthias Schorn (Klarinette), Benedikt Dinkhauser (Fagott), Martin Mühlfellner (Cornett), Walter Voglmayer (Posaune), Thomas Lechner (Schlagzeug) und Christoph Widauer (Sprecher und Handpuppenspieler) interpretieren Igor Strawinskys “Geschichte vom Soldaten”.

Der nächste und letzte Kammermusik-Termin in dieser Spielzeit findet am 23. Juni statt.

Details zu Programm und Besetzung aller Matineen sind auf der Homepage der Wiener Staatsoper (www.wiener-staatsoper.at) zu finden.

Restkarten à 30,- € sind an allen Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere von La clemenza di Tito, 17.05.2012

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Wiener Staatsoper

Premiere
LA CLEMENZA DI TITO con Wolfgang Amadeus Mozart

Text von CATERINO TOMMASO MAZZOLÀ nach PIETRO METASTASIO

Dirigent: Louis Langrée
Regie: Jürgen Flimm
Bühne: George Tsypin | Kostüme: Birgit Hutter
Licht: Wolfgang Goebbel | Chorleitung: Thomas Lang

Donnerstag, 17. Mai 2012, 19.00 Uhr
Reprisen: 21., 24., 27. Mai, 1. Juni 2012

Tito Vespasiano.. . . . . . . . . Michael Schade*
Vitellia.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Juliane Banse*
Servilia.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chen Reiss*
Sesto.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Elina Garanca*
Annio.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Serena Malfi °
Publio.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Adam Plachetka*
° Debüt an der Wiener Staatsoper | * Rollendebüt an der Wiener Staatsoper

Kurzbiografie (Hausdebüt)
Serena Malfi wurde 1985 in Aversa (Italien) geboren. Sie studierte Gesang bei Francesca Zurzolo und Carlo Desideri am Konservatorium Santa Cecilia in Rom. 2006 debütierte sie als Miss Baggott in Brittens The Little Sweep in einer Produktion des Teatro San Carlo Neapel und beim Ravello Festival. 2007 gewann sie den zweiten Preis beim A.GI.MUS.-Wettbewerb. Sie war Mitglied des von Renata Scotto geleiteten Opernstudios an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Konzerte führten sie zu den Belcanto-Festivals in Knowlton (Kanada) und an der Accademia di Santa Cecilia. Gegenwärtig bildet sie sich bei Raul Gimenez und Angelo Michele Errico weiter. Im September 2009 debütierte sie als Ofelia in Salieris La Grotta di Trofonio in Winterthur. Wenig später debütierte sie mit großem Erfolg als Rosina in Il barbiere di Siviglia in Zürich. Weitere Auftritte führten sie u. a. als Fedinando in Pergolesis Flaminio nach Jesi sowie als Angelina in La cenerentola zum Rossini-Festival in Wildbad. Aktuelle und künftige Engagements umfassen u. a. Zerlina (Don Giovanni) am Théâtre des Champs-Elysées, Annio (La clemenza di Tito) am Teatro Real in Madrid, Angelina in Valencia. An der Wiener Staatsoper debütiert sie im Mai 2012 als Annio in La clemenza di Tito und wird im Juni 2012 als Cherubino (Le nozze di Figaro) zu erleben sein.

Wien, Wiener Staatsoper, Matinee zur Premiere von La clemenza di Tito, 13.05.2012

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Wiener Staatsoper

Matinee zur Premiere von “La clemenza di Tito”

Am Sonntag, 13. Mai 2012 findet um 11.00 Uhr in der Wiener Staatsoper die Einführungsmatinee zur Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts “La clemenza di Tito” (17. Mai 2012) statt. Neben Gesprächen mit dem Dirigenten Louis Langrée, KS Michael Schade (Tito), Juliane Banse (Vitellia), Chen Reiss (Servilia) und Adam Plachetka (Publio) werden die Ensemblemitglieder Stephanie Houtzeel und Ileana Tonca Auszüge aus “La clemenza di Tito” singen. Die Dramaturgen Andreas Láng und Oliver Láng gestalten und moderieren die Matinee.

Karten à € 6,- und € 10,- erhältlich an den Bundestheaterkassen sowie unter www.wiener-staatsoper.at

Wien, Wiener Staatsoper, Das Wiener Staatsballett feierte Triumphe in Japan, 10.05.2012

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Das Wiener Staatsballett feierte Triumphe in Japan

Nach acht bejubelten Vorstellungen in Tokio, Nishinomiya und Nagoya ist das Wiener Staatsballett von seiner repräsentativen Japan-Tournee nach Wien zurückgekehrt. Es war dies das erste Auftreten der Wiener Kompanie in Japan seit 28 Jahren. Auf dem Programm der Tournee standen zwei  “Wiener Galas”, deren Höhepunkt die Uraufführung von Patrick de Banas”Ludwig II  The Swan King” bildete, sowie fünf Vorstellungen von Roland Petits “Die Fledermaus”.

Ballettdirektor Manuel Legris, der die Tournee leitete und in fünf Vorstellungen als Tänzer an der Spitze des Ensembles stand, zeigt sich hoch erfreut über den glänzenden Ablauf der Tournee und die große Anerkennung, die das Wiener Staatsballett fand.

Seit heute laufen in Wien die Proben für die bevorstehenden Vorstellungen des Wiener Staatsballetts auf Hochtouren: Auf eine Serie von Aufführungen des Klassikers “Don Quixote” (23., 28. Mai, 3., 7. Juni) folgt das Programm “Juwelen der Neuen Welt II”, das Choreographien von George Balanchine, John Neumeier, Twyla Tharp und William Forsythe vereint (12., 15., 17. Juni). Am Ende der Ballettsaison in der Wiener Staatsoper steht die festliche “Nurejew Gala 2012″ (23. Juni). In der Volksoper Wien präsentiert das Wiener Staatsballett bis Saisonende die Abende “Junge Talente des Wiener Staatsballetts” (31. Mai, 11. Juni) und “Carmina Burana” (2., 4., 13. Juni).

Wien, Wiener Staatsoper, La traviata mit Rollendebüts und erstmals strichlos, 10./13./16./20.05.2012

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Wiener Staatsoper

“La traviata” mit Rollendebüts und erstmals strichlos an der Wiener Staatsoper

Vieles neu in “La traviata” an der Wiener Staatsoper in der zweiten Vorstellungsserie nach der Premiere im Oktober 2011: Die albanische Sopranistin Ermonela Jaho, die in wichtigen Partien ihres Faches bereits international reüssierte, gibt am 10. Mai 2012 ihr Debüt im Haus am Ring und gestaltet an der Seite des sardischen Tenors Francesco Demuro (Rollendebüt als Alfredo) die Violetta Valéry. Zeljko Lucic, der hier bereits als Giorgio Germont zu erleben war, verkörpert erstmals diese Partie in der neuen Produktion.

Nach sehr erfolgreichen Serien von “Tannhäuser” und “Don Carlos” dirigiert Bertrand de Billy wieder “La traviata”. Erstmals in der Geschichte der Wiener Staatsoper wird das Werk strichlos aufgeführt.

Termine: 10., 13., 16. und 20. Mai 2012.

Kurzbiografie (Hausdebüt):
Ermonela Jaho stammt aus Albanien und debütierte bereits mit 17 Jahren als Violetta (La traviata) in ihrer Heimatstadt Tirana, bevor sie ihre musikalische Ausbildung an der  Accademia di Santa Cecilia in Rom abschloss. Sie ist Preisträgerin zahlreicher  Wettbewerbe. Auftritte führten und führen sie u. a. an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an die New Yorker Metropolitan Opera, an die Berliner Staatsoper, an das Pariser Théâtre des Champs-Elysées, an die Arena di Verona, das Teatro La Fenice in Venedig, nach Neapel, Philadelphia, Marseille, Triest, Toulouse, Barcelona, Stockholm. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Violetta, Marguerite (Faust), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Mimì (La Bohème), Magda (La Rondine), Vitellia (La clemenza di Tito), Liù (Turandot), Amina (La sonnambula), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Micaëla (Carmen), Norina (Don Pasquale), Adina (L’elisir d’amore) sowie die Titelpartien von Manon Lescaut, Manon, Mireille, Anna Bolena, Maria Stuarda, Thaïs, Luisa Miller, Zaira, Semiramide und Lucia di Lammermoor.

Wien, Wiener Staatsoper, Weitere Besetzungsänderung in Salome, 11./14./18.05.2012

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Wiener Staatsoper

Weitere Besetzungsänderung in “Salome”

Markus Marquardt übernimmt die Partie des Jochanaan anstelle des erkrankten KS Falk Struckmann in allen Vorstellungen von “Salome” (11., 14. und 18. Mai 2012).

Lise Lindstrom (Hausdebüt) gestaltet – wie bereits bekanntgegeben – die Titelpartie, ihre Rollendebüts am Haus geben Dame Gwyneth Jones als Herodias und Alisa Kolosova als Page. KS Thomas Moser singt den Herodes.

Am Dirigentenpult: Ulf Schirmer.

Wien, Wiener Musikverein, Belcanto senza fine – Vesselina Kasarova & Krassimira Stoyanova, IOCO Kritik, 30.04.2012


Kritik

Wiener Musikverein

VITA E VOCE

 Belcanto senza fine – Vesselina Kasarova & Krassimira Stoyanova

 

Eine glanzvolle Operngala unter dem Titel Viva Belcanto mit Vesselina Kasarova und Krassimira Stoyanova am 30.04.2012 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins

Die im Jahr 2007 von Nabiel Michael Elsissi gegründete Münchner Konzertagentur Vita e Voce hat sich der Pflege des Belcanto verschrieben, einer Musik, die vorwiegend in Italien im 18. und frühen 19. Jahrhundert komponiert wurde und zur Ausbildung eines eigenen Gesangsstiles geführt hat. Beginnend mit Rossini wurde die italienische Musik bis zum frühen Verdi mit diesem Begriff belegt. Rossini selbst hat die drei Grundfesten des Belcanto umrissen:

„das Instrument, die Stimme also; die Technik, die Mittel sich ihrer zu bedienen; der Stil, der aus Geschmack und Empfindung resultiert.“ Um dem Publikum Belcantoaufführungen auf höchstem Niveau zu vermitteln, organisiert Vita e Voce konzertante Opernaufführungen und Galakonzerte. So wurde im Dezember des vergangenen Jahres in München eine konzertante Aufführung von Gaetano Donizettis Musikdrama Maria Stuarda mit großem Erfolg realisiert.

Als erstes Belcanto-Ereignis dieses Jahres hatte Vita e Voce ein Galakonzert mit Arien und Duetten für Mezzo und Sopran aus der Glanzzeit des Belcanto vorbereitet und dafür mit Vesselina Kasarova und Krassimira Stoyanova zwei hochkarätige Sängerinnen verpflichtet. Noch vor München (2. Mai) wurde das Konzert am 30. April im voll besetzten Goldenen Saal des Wiener Musikvereines Opernfreunden präsentiert.

Mit großer Begeisterung lauschten diese den Darbietungen der beiden stimmlich bestens disponierten Sängerinnen, die seit vielen Jahren zu den Stützen des Hauses am Ring zählen und dafür verdientermaßen auch mit dem Titel Österreichische Kammersängerin ausgezeichnet wurden. Begleitet wurden sie vom Münchner Opernorchester unter dem Dirigat des jungen, ebenfalls aus Bulgarien gebürtigen, vorwiegend aber in den Vereinigten Staaten tätigen Rossem Milanov.

Das Programm begann mit Mozart. Nach der Ouvertüre zu Le nozze di Figaro folgte gleich der erste sängerische Höhepunkt: Rezitativ und Arie (Dove sono i bei momenti) der Gräfin aus dem 3. Akt, in der der warme Sopran Krassimira Stoyanovas wunderbar wehmütig erblühte und die Zuhörer in seinen Bann schlug.

Dass ihre Stimme aber auch leidenschaftliche Dramatik ausdrücken kann, bewies sie als Vitellia im darauf folgenden Duett mit Sesto aus dem 1. Akt von Mozarts letzter Oper, La Clemenza di Tito. Mit der Arie des Sesto Parto, ma tu ben mio aus der selben Oper bewies Vesselina Kasarova, dass auch sie blinde Liebe und Leidenschaft stimmlich glaubhaft zu gestalten vermag. Gleichfalls große Gefühle waren das Thema in Gaetano Donizettis Ende 1840 in Paris uraufgeführter Oper La Favorita.

Kasarova sang hieraus die Arie der Leonore “O mio Fernando” aus dem 3. Akt. Mit Anna Bolena stand ein weiteres Meisterwerk Donizettis auf dem Programm. In der Schlussarie der Anna, schon dem Tode geweiht und zwischen Traum und trostloser Wirklichkeit hin und her gerissen, zeigte sich die stimmliche Gestaltungskraft Krassimira Stoyanovas.

Nicht minder zu Herzen ging die von Vesselina Kasarova innig gestaltete Arie der Johanna aus dem 1. Akt der 1881 uraufgeführten Oper Die Jungfrau von Orleans von Peter I. Tschaikowski, mit der sie sich von ihrer Heimat verabschiedet, um gegen England in den Krieg zu ziehen. Auch in Tschaikowskis berühmtester Oper Pique Dame (1890) finden sich Belcanto-Melodien.

Wunderschön harmonieren die Stimmen Stoyanovas als Lisa und Kasarovas als Polina in dem schlichten, die Abendstimmung schildernden Duett aus dem 1. Akt dieser Oper und berühren so auch dort, wo es nicht um große Gefühle geht. Die ganze Bandbreite zwischen Hoffen und Bangen hingegen lotet Krassimira Stoyanova in der Arie der Lisa Bald ist es Mitternacht aus dem 3. Akt aus.

Den Schluss des offiziellen Programms bildete das Duett Fu la sorte dell’armi a’tuoi funesta zwischen Aida und Amneris aus dem 2. Akt der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi. Während Kasarova alle anderen an diesem  Galaabend zu Gehör gebrachten Partien auch auf der Bühne gesungen hat, bildete die Amneris ihr Rollendebüt, dessen Realisierung auf der Bühne für 2014 in Köln geplant ist.

Passend zur Jahreszeit war die Zugabe: das von den Sängerinnen duftig zart gestaltete Kirschblütenduett aus Puccinis Madama Butterfly bildete den Abschluss des an Höhepunkten reichen Abends.

Nabiel Michael Elsissi ist für die Organisation dieses „Festes der Stimmen“ zu danken. Erfreulicherweise wird es im Juli 2012 bereits den nächsten Höhepunkt in dieser Aufführungsserie geben: in München wird Edita Gruberova erstmals die Alaide in Vincenzo Bellinis Oper La Straniera singen. Der einzige Wermutstropfen dabei: Wien scheint als Aufführungsort derzeit nicht vorgesehen zu sein.

IOCO / M. & Ch. K. / 30.04.2012

Wien, Wiener Staatsoper, Besetzungsänderung in Salome, 11.05.2012

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Wiener Staatsoper

Besetzungsänderung in “Salome” an der Wiener Staatsoper

Die amerikanische Sopranistin Lise Lindstrom gibt als Salome am Freitag, 11. Mai ihr Hausdebüt an der Wiener Staatsoper * sie übernimmt die Partie in allen Vorstellungen (11., 14. und 18. Mai 2012) anstelle von Emily Magee, die * wie bereits bekanntgegeben * im Haus am Ring als Arabella (ab 6. Mai) einspringt. Rollendebüts in “Salome” geben weiters Dame Gwyneth Jones als Herodias, KS Falk Struckmann als Jochanaan und Alisa Kolosova als Page. KS Thomas Moser singt den Herodes.

Am Dirigentenpult: Ulf Schirmer. Lise Lindstrom erhielt ihre musikalische Ausbildung am San Francisco Conservatory of Music und etablierte sich rasch u. a. als Interpretin der Turandot, die sie bisher erfolgreich u. a. an der New Yorker Met, der Mailänder Scala, der Deutschen Oper Berlin, beim Savonlinna Festival, der Florida Grand Opera, der Nederlandse Opera, in Kansas, San Diego und Hong Kong verkörperte.

Weitere Auftritte führten sie u. a. als Salome nach Turin und San Diego, als Senta (“Der fliegende Holländer”) nach New Orleans, Utah und Warschau, als Rachel (“La Juive”) nach San Francisco, als Tosca zum Glimmerglass Opera Festival, als Elisabeth und Venus (“Tannhäuser”) an die Griechische Nationaloper, als Fiordiligi nach Milwaukee, mit der Titelpartie von “Ariadne auf Naxos” und als Giulietta (“Les Contes d’Hoffmann”) an die Des Moines Metro Opera sowie mit der Titelpartie von “Sour Angelica” an die Opera Tampa.

/p

Wien, Wiener Staatsoper, Matinee Das Ensemble stellt sich vor, 06.05.2012

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Wiener Staatsoper

Matinee „Das Ensemble stellt sich vor“: Ileana Tonca und Eijiro Kai

Am Sonntag, 6. Mai 2012, findet um 11.00 Uhr die achte Matinee der Reihe „Das Ensemble stellt sich vor“ im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper statt. Die beiden Ensemblemitglieder Ileana Tonca (Sopran) und Eijiro Kai (Bariton) präsentieren Arien, Duette und Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler, Stefano Donaudy, Francesco Paolo Tosti, Charles Gounod, Giuseppe Verdi und Igor Strawinski.

Am Klavier werden sie begleitet von der musikalischen Studienleiterin Kathleen Kelly.

Karten à € 12,- sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

Ileana Tonca stammt aus Rumänien und studierte an der Musikakademie in Bukarest. Sie war Preisträgerin mehrerer Gesangswettbewerbe, trat in Bukarest, Brasov und Timisoara sowie auf Tourneen in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich auf. Seit 1999 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Jemmy (Guillaume Tell) debütierte. Sie sang hier weiters u. a. Woglinde (Das Rheingold, Götterdämmerung), Waldvogel (Siegfried), Echo (Ariadne auf Naxos), Lisa (La sonnambula), Elvira (L’italiana in Algeri), Nannetta (Falstaff), Barbarina (Le nozze di Figaro), Oscar (Un ballo in maschera), Papagena (Die Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni), Sophie (Rosenkavalier, Werther), Stimme vom Himmel und Tebaldo (Don Carlos), Adele (Die Fledermaus). Außerdem wirkte sie in zahlreichen Kinderoper- Produktionen mit. 1999/2000 erhielt sie im Rahmen der Vergabe der Eberhard Waechter- Medaille einen Förderungspreis. 2004 erhielt sie den österreichischen frauen.kunst.preis. In der aktuellen Spielzeit singt sie u. a. Papagena, Lisa, Xenia (Boris Godunow), Adele, Hirt (Tannhäuser) sowie in der Staatsopern-Erstaufführung von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und wird in der Premierenproduktion von Don Carlo als Tebaldo zu erleben sein.

Eijiro Kai wurde in Kumamoto, Japan, geboren und studierte Gesang an der Tokyo National University of Fine Arts and Music. Seit den 90-er Jahren konnte er Preise und Auszeichnungen erwerben. Bei Auftritten in Japan, Italien und Israel war er als Figaro und Conte d’Almaviva in Le nozze di Figaro, als Guglielmo (Così fan tutte) oder als Don Giovanni zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2003 als Fiorello und war hier seither unter anderem als Schaunard und Marcello (La Bohème), Paolo (Simon Boccanegra), Schlémil und Hermann (Les Contes d’Hoffmann), Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Morales (Carmen), Belcore (L’elisir d’amore), Gregorio und Mercutio (Roméo et Juliette), Boroff (Fedora), Roucher (Andrea Chénier), Ruggiero (La Juive), Marullo (Rigoletto), Lescaut (Manon Lescaut), Enrico (Lucia di Lammermoor), Masetto (Don Giovanni), Roberto (I vespri siciliani), Ned Keene (Peter Grimes), Silvio (Pagliacci), Alessio (La sonnambula), Sharpless (Madama Butterfly), Polizeichef (Lady Macbeth von Mzensk) und Lescaut (Manon Lescaut) zu hören. In der Saison 2011/2012 ist er u. a. als Sharpless, Paolo, Andreej Schtschelkalow (Boris Godunow) und Duca di Nottingham  (Roberto Devereux) zu hören.