Salzburg, Salzburger Landestheater, Premiere IMENEO, 05.02.2012

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Salzburger Landestheater

Premiere „Imeneo“

05. Februar 2012 19.00 Uhr, Salzburger Landestheaters

 Am 5. Februar 2012 um 19:00 feiert das Salzburger Landestheater mit der weitgehend unbekannten Händel-Oper „Imeneo“ Premiere. Als eine Perle unter den Barockopern bildet „Imeneo“ einen weiteren Höhepunkt des Barockopern-Schwerpunktes am Salzburger Landestheater.

Nach seinem Erfolg mit Benedetto Marcellos “Arianna” im April 2010 im Landestheater und mit Georg Friedrich Händels „Messiah“ im November 2011 im Großen Festspielhaus ist Barockspezialist Matthew Halls wieder zu Gast am Landestheater. Mit Nina Kühner, Hanna Zimmermann und Claudia Caséra nimmt sich das bewährte Team von Donizettis „L’elisir d’amore“ nun der Inszenierung der Barockoper an.

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Der Wunsch, Gutes zu tun, ist manchmal nicht ganz ungefährlich. So wollen die attischen Jungfrauen, darunter Rosmene, lediglich ein Opfer bringen und werden auf ihrer Seereise überfallen und gefangen genommen. Glücklicherweise ist unter den Gefangenen auch der verkleidete Imeneo, der die Seeräuber im Schlaf übermannt und die Frauen nach Athen zurückbringt. Dennoch führt der Opferwille in diesem Falle nicht zum Glück, sondern vielmehr zum Unglück: Der Befreier fordert Rosmene zum Lohn, die doch eigentlich in Tirinto verliebt ist. Tirinto, der nicht einmal eine Chance hatte, zur Suche aufzubrechen, ist von nun an im Hintertreffen. Nicht, dass Rosmene an Imeneo Gefallen fände, das Volk jedoch ergreift eindeutig Partei für den Helden. Nach vielerlei Drängen wird die Entscheidung Rosmene überlassen – der Druck ist immens, hat Imeneo die geliebten Töchter der Stadt doch allesamt vor dem Grauen errettet.

Nachdem sich Händel mit der Komposition zahlreicher Oratorien fast schon von der Oper verabschiedet hatte, wendet er sich der Gattung mit „Imeneo“ wieder zu und findet eine Überschrift, wie sie passender nicht sein könnte: den Ehebund. Gemeinsam mit dem Namensgeber der Oper, dem Gott der Hochzeit, bekräftigt er so die alte Liaison zwischen ihm und der Oper und schafft in einer Phase des Experimentierens ein Werk von rührender Tiefe und überwältigendem Farbenreichtum. Rosmene schwankt zwischen Untreue und Undankbarkeit. Händel selbst gibt ein flammendes Treuebekenntnis zu einer Gattung ab, in der er all sein Können vereint. Mit Nina Kühner, Hanna Zimmermann und Claudia Caséra nimmt sich das bewährte „Liebestrank“-Team nun der Barockoper an.

SO 05.02.2012 19:00 Uhr Premiere
DO 23.02.2012 19:30 Uhr; SO 26.02.2012 15:00 Uhr; SO 04.03.2012 19:00 Uhr; MO 12.03.2012 19:30 Uhr; MI 14.03.2012 19:30 Uhr; SO 18.03.2012 19:00 Uhr

Salzburg, Salzburger Landestheater, Neueröffnung des Theatercafés, ab 1.09.2011

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Salzburger Landestheater

Neueröffnung des Theatercafés

 Salzburger Landestheater, Die neue Theaterkantine  Salzburger Landestheater, Eröffnung der Kantine_Schweiger_Bammer_Mayerhofer

Nach mehreren Wochen der Umbauphase wurde am gestrigen Donnerstag die neue Kantine des Salzburger Landestheater durch den Kaufmännischen Direktor, Mag. Stefan Bammer, MBA, eröffnet: Das Theatercafé!

Jürgen Winkler und sein Team, vielen Salzburgerinnen und Salzburgern von der Cocktailbar Havanna bestens bekannt, ist ab dem 01. September 2011 Pächter des Theatercafés. Das Theatercafé wird nicht nur in den Räumlichkeiten im Landestheater, sondern auch einen Gastgarten zum Mirabellgarten hin betrieben und ist gleichermaßen für die Mitarbeiterinnen mit Mitarbeiter des Landestheater wie für alle Theaterbesucher zugängig. Ein idealer Treffpunkt für alle Künstlerinnen und Künstler, Bühnentechniker und anderen Angestellten des Hauses.

 Der Entwurf für die neu gestalteten Räumlichkeiten stammt von der Innenarchitektin Elke Schweiger-Scheichenost, die Umsetzung lag in den fachmännischen Händen der Firma CNS Küchendesign.

Bei der Neugestaltung wurde das Theatercafé in hellen Tönen wie beige und weiß gehalten, die von dem bekannten Theater-rot des Landestheaters kontrastierend ergänzt werden. So wird eine Brücke zwischen den Wandelgängen im Vorderhaus und dem Theatercafé im Bereich hinter der Bühne geschlagen. Großflächige Spiegel und indirektes Licht geben dem Raum eine angenehme Leichtigkeit. Dazu eine Speisekarte, die verschiedenste Geschmäcker zufrieden stellen wird. Beste Voraussetzungen für viele anregende Gespräche unter Kollegen in entspannter Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Salzburg, Salzburger Landestheater, Beste Spielzeit seit 10 Jahren, 2010/2011

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Landestheater: Beste Spielzeit seit 10 Jahren!

Salzburger Landestheater, Don Giovanni - Karolina Plicková, Hubert Wild, Simon Schnorr, Chor, Statisterie

Das Salzburger Landestheater kann eine Rekordspielzeit vermelden: Der Aufwärtstrend des Salzburger Landestheaters, der seit zwei Spielzeiten herrscht, hat sich auch in der soeben ausgelaufenen Saison bestätigt. Insgesamt wurden in allen Spielstätten 352 Aufführungen gespielt, die von 145.051 Zuschauern besucht wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Besucherplus von 17.600.

Seit Antritt der Intendanz Carl Philip von Maldeghems ergibt sich so ein Zuschauerplus von 46% innerhalb zwei Jahren.

“Ich gratuliere dem Team des Landestheaters zu dieser ausgesprochen positiven Bilanz. Es zeigt sich, dass der eingeschlagene Weg goldrichtig ist und auch vom Publikum entsprechend gewürdigt wird”, so LH-Stv. Mag. David Brenner  (für Nicht-Österreicher: Landeshauptmann-Stellvertreter Magister David Brenner) zu diesem Ergebnis.

Die Anzahl der Vorstellungen wurde in den ersten beiden Jahren der neuen Intendanz um 30% gesteigert. (269 in der Spielzeit 2008/2009, 333 in der Spielzeit 2009/2010, 352 in der Spielzeit 2010/2011).

Der Kaufmännische Direktor, Mag. Stefan Bammer, MBA, gab weiter bekannt: “In allen Aufführungen ergibt sich eine Gesamtauslastung von stolzen 85,02%. Im Vorjahr waren dies 79,21%, im Jahr davor 72,54%. Auch hier ist also seit Amtsantritt des neuen Teams ein Plus von 12,5% bei gleichzeitiger Anhebung der Vorstellungszahl zu verzeichnen.”

Die erfolgreichste Produktion der Spielzeit 2010/2011 war mit 96,42% die Mozart-Oper “Don Giovanni” im Landestheater, gefolgt von “Kiss me, Kate” mit 96,32%, den Schauspielen “Der Himmel über Berlin” 91,03% und “Das Maß der Dinge” 90,49% sowie den Ballettabenden “Romeo und Julia” (90,52%) und “Bach ‘n’ Drums” (99,09%) im Rainberg. In der Sparte Junges Land war die Produktion “Die kleine Zauberflöte” mit 87,91% Spitzenreiter.

Mit diesen Zahlen hat das Salzburger Landestheater das beste Ergebnis seit zehn Jahren erreicht.

Salzburg, Salzburger LAndestheater, Yafe – The Spirit of Ballet 13. Juni 2011

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Salzburger Landestheater

GASTSPIEL

Yafe – The Spirit of Ballet

13. Juni 2011

Salzburger Landestheater Israel Ballett Mendelssohn

Eine einmalige Gelegenheit für Freunde und Liebhaber des Balletts bietet sich am 13. Juni 2011 im Salzburger Landestheater: Als Auftakt zu seiner im Herbst beginnenden Europa-Tournee gibt das renommierte Israel Ballet aus Tel Aviv in der Mozart-Stadt sein Gastspiel und hat eigens hierfür zu Mozart’s Klavierkonzert No. 20 in D-Moll, K.466, ein Ballettstück kreiert. Berta Yampolsky, der Gründerin und Leiterin des Israel Ballet, dient es nun als Grundlage für ihre Choreographie “Co-Venti”, ein Stück, das keine Handlung hat und seine Spannung ganz aus der besonderen Atmosphäre bezieht, die der Musik Mozarts innewohnt und die das Ballett in ausdrucksstarke Bewegungen umsetzt.

Das Israel Ballet bietet seit seiner Gründung 1967 ein umfassendes Repertoire, sowohl an klassischem wie modernem Tanz und überzeugte bereits auf seinen bisherigen Tourneen in zahlreichen Ländern – darunter den USA und China – durch seine hochgradig energetische und präzise tänzerische Darstellung und Interpretation. Die Choreographie eines Mozartstücks stellte für das Israel Ballet von der Anfangsidee an eine besondere Herausforderung dar; das Ballett ist glücklich darüber und fühlt sich geehrt, dass dieses Werk nun in Mozart’s Heimatstadt zur Welturaufführung kommt. Der Titel der im Herbst anlaufenden Europa-Tournee des Israel Ballet “YAFE – The Spirit of Ballet” drückt es aus: “Yafe” – auf hebräisch: Schönheit des Ausdrucks – trifft auf den “Geist des Tanzes”; im Zusammenklang mit der Musik vermittelt sich die Besonderheit und Essenz des Balletts in dessen kongenial ungesetzten, energetischen und berührenden Interpretationen.

 

Tickets unter Tel.: +43 662 / 87 15 12 222 oder service@salzburger-landestheater.at

 

 

 

Salzburg, Salzburger Festspiele 2011 vom 27.7 – 30.8., Folge 1: Das Opernprogramm


Bericht

SALZBURGER FESTSPIELE 2011: 27.7 bis 30. 8

Das Programm der Festspiele 2011 umfaßt:

- 185 Aufführungen in 35 Tagen an
-  14 Spielorten in
-    3 Sparten Oper, Konzert und Schauspiel.

Folge 1: Das Opernprogramm

3 Neuproduktionen, 3 Neueinstudierungen, 2 konzertante Aufführungen

Neuproduktionen von Giuseppe Verdis Macbeth, Richard Strauss’ Frau ohne Schatten, Leoš Janá?eks Die Sache Makropulos. Neueinstudierungen der drei Da-Ponte-Opern W.A. Mozarts. Konzertante Aufführungen von Peter I. Tschaikowskis Iolanta und Igor Strawinskys Le Rossignol.

1. RICHARD STRAUSS: DIE FRAU OHNE SCHATTEN

Mit der Frau ohne Schatten wird 2011 die vierte gemeinsame Oper der Festspielgründer Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal gezeigt. Das 1911 konzipierte, während desErsten Weltkriegs vollendete und 1919 in Wien ur-aufgeführte Werk, wird von den Wiener Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann zu hören sein. Thielemann übernimmt damit sein erstes Operndirigat in Salzburg und tritt erstmals nach 2005 wieder bei den Salzburger Festspielen auf. Christof Loy legt nach Haydns Armida und Händels Theodora seine dritte Salzburger Regiearbeit vor. Anne Schwanewilms singt ihre erste Kaiserin. Sie war in Salzburg zuletzt 2005 als Carlotta in Schrekers Gezeichneten zu hören. Wolfgang Koch ist als Färber Barak zu sehen. Festspiel-Debüts geben Stephen Gould als Kaiser, Evelyn Herlitzius als Färberin und Michaela Schuster als Amme.

 

2. LEOŠ JANÁ?EK: DIE SACHE MAKROPULOS

Die Janá?ek-Tradition der Salzburger Festspiele fortsetzend, steht nach Aus einem Totenhaus, Jenufa und Katja Kabanowa 2011 erstmals Leoš Janá?eks vorletzte Oper Die Sache Makropulos auf dem Spielplan: Das nach einer Komödie von Karel ?apek entstandene, 1926 uraufgeführte Werk ist wohl Janá?eks exzentrischstes Bühnenwerk, dessen Inhalt der verlockenden Frage nach einem alterslosen, ewigen Leben nachspürt. Im Zentrum steht die Opernsängerin Emilia Marty, die dank eines Elixiers seit über 300 Jahren unter wechselnden Namen lebt. Durch einen Erbschaftsprozess erfolgt die Enthüllung ihrer eigentlichen Identität. Emilia muss entscheiden, ob sie ihre Existenz neuerlich verlängern will. Mit einer Oper von Leoš Janá?ek – Katja Kabanowa – haben der Regisseur Christoph Marthaler und die Bühnenbildnerin Anna Viebrock 1998 Festspielgeschichte geschrieben. Es ist dies die siebte gemeinsame Arbeit für die Salzburger Festspiele. Dirigent Esa-Pekka Salonen stand auch in Messiaens Saint François d’Assise (1992) und Ligetis Le Grand Macabre (1997) am Pult. Angela Denoke ist Emilia Marty, die als Katja Kabanowa in Marthalers Inszenierung überwältigenden Erfolg hatte (Festspieldokumente 2 CD Orfeo). Die anderen, vom Komponisten virtuos charakterisierten Rollen, singen u. a. Brandon Jovanovich, Peter Hoare, Johan Reuter, Jochen Schmeckenbecher und Ryland Davis.

 

3. GIUSEPPE VERDI: MACBETH

Die erste Zusammenarbeit zwischen Peter Stein und Riccardo Muti findet bei den Salzburger Festspielen 2011 statt: In der Felsenreitschule wird Peter Stein nach seinem letztjährigen Erfolg mit Sophokles’ Ödipus auf Kolonos die Oper Macbeth (1847), eines der faszinierendsten Werke aus Verdis frühem Schaffen, inszenieren. Eindrucksvoll vergegenwärtigt die erste Shakespeare-Oper des Komponisten ein seit der Antike reflektiertes Thema: wie politische Macht gewonnen, gehalten und verloren wird, mit welchen Folgen für die Gesellschaft und zu welchem Preis für das herrschende Individuum. Unter der Leitung von Riccardo Muti singen der Bariton Željko Lu?i? die Titelrolle, Tatiana Serjan die Lady Macbeth, Giuseppe Filianoti den Macduff und Dmitry Belosselsky den General Banco.

 

4. – 6. W. A. MOZART: LE NOZZE DI FIGARO, COSÌ FAN FUTTE, DON GIOVANNI

Der Sommer 2011 gibt erstmals die Möglichkeit, Claus Guths Interpretation der drei Da-Ponte-Opern W.A.Mozarts innerhalb weniger Wochen im Haus für Mozart zu erleben. Die Neueinstudierungen werden mit drei verschiedenen Orchestern zu hören sein: Das Orchestra of the Age of Enlightenment spielt unter dem jungen Briten Robin Ticciati Le nozze di Figaro. Les Musiciens du Louvre sind unter ihrem Gründer Marc Minkowski mit Così fan tutte zu hören. Die Wiener Philharmoniker widmen sich unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin Don Giovanni. Die neuen Besetzungen der Mozartopern sind:

- Don Giovanni: Gerald Finley ist der neue Don Giovanni, sein Diener Leporello ist Erwin Schrott. Ihr Festspieldebüt gibt die Schwedin Malin Byström als Donna Anna. Dorothea Röschmann ist wieder Donna Elvira. Einer der Teilnehmer unseres Young-Singers-Projects, Joel Prieto, ist wie 2010 Don Ottavio. Der aus Prag stammende Bassbariton Adam Plachetka als Masetto erhält mit Christiane Karg eine neue Zerlina.

- Le nozze di Figaro- Cosí fan tutte : Christopher Maltman, der im letzten Jahr Don Giovanni sang, wird als Guglielmo in Così fan tutte zu hören sein. Die junge österreichisch-englische Sopranistin Anna Prohaska singt ihre erste Despina. Bo Skovhus wird wieder als Don Alfonso die Fäden ziehen, während die Schwedin Maria Bengtsson (Fiordiligi), der US-amerikanische Tenor Alek Shrader (Ferrando) und die Kanadierin Michèle Losier (Dorabella) ihre Salzburger Operndebüts geben.

 

7.- 8. KONZERTANTE OPERNAUFFÜHRUNGEN: IOLANTA UND LE ROSSIGNOL

Lyrische russische Opern luxuriös besetzt als Doppelvorstellung im Großen Festspielhaus: In Peter I. Tschaikowskis letzter Oper Iolanta (1891) singt Anna Netrebko die Titelrolle der blinden Prinzessin, Piotr Beczala ist Graf Vaudémont. Unter Ivor Bolton, der das Mozarteumorchester Salzburg dirigiert, singen in weiteren Hauptrollen der aus Toronto stammende Bassbariton John Relyea (König René) und der russische Bariton Alexey Markov (Robert). Kombiniert wird Tschaikowskys Iolanta mit Igor Strawinskys erster, farbenprächtig instrumentierter Oper Le Rossignol (1908/14) nach Hans Christian Andersens Märchen Die Nachtigall. Mit der an atemberaubenden Koloraturen reichen Titelpartie gibt die junge St. Petersburgerin Julia Novikova, Gewinnerin von Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb, ihr Festspieldebüt. In weiteren Rollen singen: Julia Lezhneva, die das Salzburger Publikum2010 in einer Mozart-Matinee begeisterte und Antonio Poli, Gewinner des Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs und Teilnehmer des Young-Singers-Projects 2010.

Folge 2: Das Konzertprogramm der Festspiele 2011 folgt bei IOCO am 25.3.2011.

IOCO Team / VJ / 18.3.2011

Salzburg, Salzburger Landestheater, Paul Hör, ehemaliges Ensemblemitglied, ist verstorben 21.2.2011

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Paul Hör, der von 1982 bis 2002 Ensemblemitglied des Salzburger Landestheaters war, ist am 21. Februar 2011 gestorben.

Während seiner Zeit am Salzburger Landestheater spielte Hör unter der Intendanz von Lutz Hochstraate in zahlreichen Schauspiel-, Musical- und Operetten-Produktionen mit, darunter in “Victor und Victoria”, “Häuptling Abendwind”, “Der Arzt wider Willen”, “Egmont”, “Onkel Wanja”, “Romeo und Julia” und “Im weißen Rössl”. “Ich bin sehr betroffen, einen Kollegen, der mich über so viele Jahre in meiner Arbeit begleitet hat, verloren zu haben. Paul Hör war eine fixe Größe in unserem Ensemble, den ich in guter Erinnerung behalten werde”, so Hochstraate.

Hör verstarb nach einer Krebserkrankung in Wien.

Salzburg, Salzburger Landestheater, Allgemein positive Trendwende am Salzburger Landestheater Theaterausschusses vom 17. Februar 2011

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Allgemein positive Trendwende am Salzburger Landestheater

Sitzung des Theaterausschusses vom 17. Februar 2011

Am gestrigen , 17. Februar 2011, tagte der Theaterausschuss im Salzburger Landestheater.

Im Zentrum der Sitzung stand die allgemein positive Trendwende, die mit dem Wirtschaftsjahr 2009/2010 begonnen hat.

Der Vorsitzende des Theaterausschusses, Kulturreferent LH-Stv. David Brenner erklärte im Anschluss an die gestrige Sitzung: “Der gefühlte Aufschwung des Landestheaters zeigt sich auch in den nüchternen Zahlen. Intendant Carl Philip von Maldeghem hat das Theater mit einer Gesamtauslastung von rund 72% übernommen, derzeit stehen wir bei mehr als 85%. Die hervorragende Entwicklung, die sich bereits in der ersten Spielzeit unter seiner Intendanz abzeichnete, setzt sich auch heuer nahtlos fort. Mein Kompliment an Intendant von Maldeghem und sein gesamtes Team für diese tolle Bilanz und die ausgezeichnete Arbeit, die hier geleistet wurde”.

Der Intendant, Dr. Carl Philip von Maldeghem, berichtete dem Theaterausschuss im Detail zur laufenden Spielzeit. Der in der Spielzeit 2009/2010 begonnene Aufwärts-Trend, so ist schon jetzt zu prognostizieren, setzt sich fort: “Die Gesamtauslastung aller 156 bis einschließlich 31. Jänner 2011 gespielten Vorstellungen betrug – bei 70.083 Besuchern – 85,47%. Dies entspricht einer Steigerung von 9.905 Besuchern und einer Auslastungssteigerung von 5,92%-Punkten im Vergleich zum Vorjahr.”, so von Maldeghem. Er ging in seinen Erläuterungen auf die einzelnen Produktionen der Spielzeit 2010/2011 ein und nannte im besonderen äußerst erfolgreichen Stücke wie “Nathan der Weise”, “Die Glasmenagerie”, “Der fliegende Holländer”, das Weihnachtsstück “König Badeschwamm”, die deutschsprachige Erstaufführung von “Der Himmel über Berlin”, das Ballett “Romeo und Julia” sowie die erste Salzburger Ballettwoche im Jänner 2011. Schon jetzt können, nach Angaben von Maldeghem, die Buchungszahlen für den weiteren Verlauf der Spielzeit 2010/2011 als positiv eingeschätzt werden. Mit einem kurzen Ausblick auf das Musical “The Sound of Music” wurde ein zentrales Projekt der kommenden Spielzeit 2011/2012 in Aussicht gestellt.

“Das Wirtschaftsjahr 2009/2010 konnte bilanziell sehr positiv abgeschlossen werden. Im Allgemeinen kann von einer Trendwende bei Besucherzahlen und Auslastung für das Salzburger Landestheater gesprochen werden”, so Mag. Stefan Bammer, MBA, der seit 1. Januar 2011 als Kaufmännischer Direktor am Salzburger Landestheater tätig ist.

Bammer konnte im weiteren Verlauf diesen positiven Trend mit folgenden Zahlen belegen:

“Die Betriebserträge lagen mit € 2,912 Mio. über den budgetierten Werten, wobei die Einnahmen aus den Vorstellungen um € 397.000 über dem Budget und € 293.000 über jenen des Vorjahrs lagen. Grund für diese erfreuliche Entwicklung war die Steigerung der Anzahl der Vorstellungen von 266 (Spielzeit 2008/09) auf 333 (2009/10), die damit den höchsten Wert seit der Spielzeit 2000/01 erreichte.”

Die Anzahl der Abonnements konnte mit Stand 31. Jänner 2011 gegenüber demselben Zeitpunkt des Vorjahres um 11% auf 7415 gesteigert werden.

Salzburg, Salzburg Landestheater, Spendenübergabe an AIDS Hilfe 4.02.2011

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Spendenübergabe an AIDS Hilfe

Salzburger Landestheater, Spendenübergabe an AIDS Hilfe (c)Christina Canaval

Am 23. Jänner 2011 hat mit der ersten Internationalen Ballettgala die Salzburger Ballettwoche einen krönenden Abschluss gefunden. Doch nicht nur das: Das Publikum, das an diesem Abend zu Gast im Landestheater war, hat für die Aidshilfe Salzburg gespendet. Das Salzburger Landestheater hat dieses Engagement zum Anlass genommen, auf die gesammelte Summe noch “etwas draufzulegen”!

Am heutigen Freitag, 04. Februar 2011, 11.00 Uhr, wurde die Spende in Höhe von 4.000,- € – symbolisch durch eine 1,70m hohe AIDS-Schleife dargestellt – im Salzburger Landestheater von Herrn Mag. Stefan Bammer, MBA, dem Kaufmännischen Direktor, und Peter Breuer, Ballettdirektor, an Frau Maritta Teufl-Bruckbauer, Leiterin der Aidshilfe Salzburg übergeben.

Salzburg, Salzburger Landestheater, Kindercasting zu The Sound of Music 16.03.2011

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Das Salzburger Landestheater lädt alle interessierten Kinder und Jugendliche zum Casting für “The Sound of Music” ein!

Salzburger Landestheater, Sound of Music (c)Daniel Asher Smith

Du kennst das Lied “Do-Re-Mi”, singst und tanzt gern? Dann bist Du bei uns genau richtig! Am 16. März 2011 findet ab 15.00 Uhr in der Probebühne im Rainberg das Kindercasting zu unserer Produktion “The Sound of Music” statt. Zur Vorbereitung könnt Ihr Euch an der Pforte des Salzburger Landestheaters (Schwarzstraße 22) die Noten abholen. Viel Vergnügen!

Premiere von “The Sound of Music” ist am 23. Oktober 2011 im Salzburger Landestheater, die Probenphase dazu beginnt bereits Anfang September 2011.

Salzburg, Salzburger Landestheater, Matinee zu Ehren des 80. Geburtstags von Thomas Bernhard 13.2.2011

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Matinee zu Ehren des 80. Geburtstags von Thomas Bernhard

“Jedes Wort ein Treffer”

Sonntag, 13. Februar 2011 11 Uhr 

Salzburger Landestheater Bernhard Thomas (c) Reiser

Zwanzig Jahre nach seinem Tod zählt Thomas Bernhard, der große Weltverächter und Weltverlacher, der angebliche Misanthrop, zu den Klassikern der deutschsprachigen Literatur. Um die vielen Stimmen und Tonlagen in denen er sich schriftlich geäußert hat auf allerhöchstem Niveau nachvollziehen zu lassen, haben sich drei Schauspieler und zwei Schriftsteller zusammengetan. Sie präsentieren in einem Querschnitt durch das Werk Bernhards – vom ersten Gedichtband bis zum letzten Roman – die Kunst des Meisters der Untertreibung und der Übertreibung.

Es lesen: Sibylle Canonica, Stefan Hunstein, Andreas Maier, Axel Milberg, Albert Ostermaier.

Die Werke, aus denen vorgetragen wird, sind: »Auf der Erde und in der Hölle«, »Ave Vergil«, »Frost«, »Korrektur«, »Alte Meister« sowie der Briefwechsel mit seinem Verleger Siegfried Unseld.

Eintritt: 12,- € ? Für Mitglieder der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft 10,- €

Zu der zentralen Veranstaltung des Suhrkamp-Verlags zum 80. Geburtstag von Thomas Bernhard laden wir Sie sehr herzlich ins Salzburger Landestheater ein!