Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, Familienkonzert DIE KLEINE HEXE, 17.06.2012

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Mozarteum Kultur GmbH

DIE KLEINE HEXE,  für Kinder ab 4 Jahren

Am 17. Juni 2012 um 15.00 Uhr wird das Kinder- und Familienkonzert  Die kleine Hexe nach Otfried Preußler mit Musik von Peter Francesco Marino im Rahmen der Serie Lausch-Konzerte der Stiftung Mozarteum Salzburg uraufgeführt. Als Zusatztermin wegen großer Nachfrage.

Nach dem Erfolg des Familienkonzerts Der Gestiefelte Kater  kommen das Ventus Quintett Salzburg und Monika Sigl-Radauer erneut zusammen, um die berühmte Geschichte Die kleine Hexe von Otfried Preußler auf die Bühne des Wiener Saals der Stiftung Mozarteum zu bringen.
Die Auftragskomposition des Komponisten Peter Francesco Marino lässt die Zuhörer direkt in Handlungsabläufe und Stimmungen der spannenden und liebevoll erzählten Geschichte eintauchen. Da hört man förmlich die kleine Hexe lachen, teilt die Wut mit ihr darüber, nicht beim Hexentanz der großen Hexen am Blocksberg dabei sein zu dürfen und erlebt einen versehentlich gezauberten, klebrigen Buttermilchregen (fast) hautnah mit.
Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, aktiv am Hörerlebnis teilzunehmen. Die Kinder reiten auf den Blocksberg, helfen der kleinen Hexe den Schneemann zu retten und das traurige Papierblumen-Mädchen zu trösten. Diese kleine Hexe wird ohne großes Bühnenbild lebendig – durch musikalische Hexerei!

Aufgrund der großen Nachfrage wird am 17. Juni 2012 um 15.00 Uhr das Zusatzkonzert im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg gegeben. Zu diesem Kinder- und Familienkonzert sind noch Karten erhältlich. Alle weiteren Termine dieses Lausch-Konzerts sind bereits ausverkauft.

Information und Karten zu 9 Euro / 1. Kind 5 Euro / jedes weitere Kind 2 Euro: im Kartenbüro der Stiftung Mozarteum: Theatergasse 2, A – 5020 Salzburg, Tel. +43 – 662 – 87 31 54, Fax +43 – 662 – 87 44 54, tickets@mozarteum.at

Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, UNBEKANNTES KLAVIERSTÜCK VON MOZART IN TIROL ENTDECKT, 23.03.2012

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UNBEKANNTES KLAVIERSTÜCK VON MOZART IN TIROL ENTDECKT

Die Musikwissenschaftlerin Univ.-Doz. Mag.art. Dr.phil. Hildegard Herrmann-Schneider
stieß während ihres Arbeitsalltags in Tirol zufällig auf ein handschriftliches Notenbuch aus
der Zeit um 1780. Dieser Band enthält unter anderem ein bislang unbekanntes Klavierstück, das ausdrücklich dem jungen „Wolfgango Mozart“ zugeschrieben ist.
Die Stiftung Mozarteum Salzburg präsentiert dieses Klavierstück öffentlich am 23. März
2012 um 11.00 Uhr im Tanzmeistersaal des Mozart-Wohnhauses in Salzburg.
Florian Birsak interpretiert es dabei an Mozarts originalem Hammerklavier.

Hören Sie ab Samstag den 24.3.2012 die erste Einspielung des neuen Mozart Stücks mit
Florian Birsak am originalen Mozart Hammerklavier auf iTunes und bereits jetzt einen Ausschnitt auf http://allegro.mozarteum.at/

Der Fund

Im Tiroler Lechtal wurde unlängst der Dachboden eines Privathauses geräumt. Dabei kam die vollkommen in Vergessenheit geratene Notensammlung aus dem Nachlass eines Tiroler Blaskapellmeisters, Kirchenchorleiters, Organisten und  Schuldirektors im Außerfern zum Vorschein.
Um Aufschluss über deren Inhalt zu gewinnen, wurde Hildegard Herrmann-Schneider vom
Institut für Tiroler Musikforschung Innsbruck ins Außerfern gerufen. Sie ist international renommierte Expertin für viele Fachfragen um historische Musikalienbestände.
Hildegard Herrmann-Schneider konstatierte einen äußerst interessanten Fundus von mehreren hundert Musikhandschriften und Musikdrucken verschiedenster Musikgattungen,
zu datieren vom späten 18. Jahrhundert bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Darunter fiel ihr sofort ein handschriftliches Klavierbuch mit über 160 Seiten auf, das vorne die Datierung „Sterzing 1780“ trägt.

Die wissenschaftliche Erfassung der Handschrift für RISM

Im Rahmen ihrer Arbeiten in Tirol, Südtirol und der Franziskanerprovinz Austria für das RISM (Répertoire International des Sources Musicales/Internationales Quellenlexikon der Musik) machte sich Hildegard Herrmann-Schneider an die wissenschaftliche Katalogisierung des Klavierbuchs „Sterzing 1780“. Dabei wurden die enthaltenen 130 Klavierstücke detailliert aufgeschlüsselt, und jedes wurde einzeln nach wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert. Das heißt zum Beispiel: Ein angegebener Verfasser wird auf seine Richtigkeit methodisch exakt überprüft. Für jedes anonyme Stück wird zumindest der Versuch einer Identifizierung des Komponisten unternommen. Bereits diese beiden Arbeitsschritte bringen oft überraschende Ergebnisse.
Schnell zeigte sich im Klavierbuch „Sterzing 1780“ ein Schwerpunkt in Werken von renommierten zeitgenössischen Komponisten aus dem Salzburger und Wiener Raum, aus Oberitalien, Tirol und Bayern. Ungewöhnlich viele Stücke sind Erstbelege. Dabei sind mehrfach Komponistenangaben bemerkenswert, die nicht nur in einem Namen bestehen, sondern auch in einem Schlagwort zur beruflichen Funktion des betreffenden Autors, und es ist richtig.

Das Allegro molto „Del Signore Giovane Wolfgango Mozart“

Auf S. 12-14 steht ein Stück mit der Tempobezeichnung „Allegro molto“ und der
Verfasserangabe „Del Signore Giovane Wolfgango Mozart“.
Es ist nicht im Köchel-Verzeichnis, dem Standardnachweis für Mozart-Werke, enthalten und bislang auch sonst nirgends als Werk Mozarts belegt.
Bekanntlich gibt es gerade in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zahlreiche falsche Autorenangaben, handschriftlich wie gedruckt, aus unterschiedlichen Gründen. Im Procedere wissenschaftlicher Katalogisierung und Erkenntnisgewinnung war also nachzuforschen, ob die gleichzeitig mit dem Stück niedergeschriebene Behauptung „vom jungen Herrn Wolfgang Mozart“ berechtigt sein kann oder nicht.

Stücke von Leopold Mozart in der Handschrift
Unmittelbar nach dem Allegro molto KV deest und noch später im Sammelband stehen zweifelsfrei echte Stücke von Wolfgang Amadés Vater Leopold. Bei ihnen wird der Autor konsequent vorgestellt mit „Del Signore Mozart“.
Damit drängt sich als Folgerung 1 auf: Wenn in derselben Quelle der Vater immer richtig mit „Signore Mozart“ bezeichnet wird, warum soll dann der Sohn, der ein einziges Mal hier vorkommt, nicht angemessen mit dem Attribut Junior („giovane“) unterschieden werden, so wie es der Fall ist?

Die Namensform „Wolfgango“ Mozart
Besonders markant sticht die Namensversion „Wolfgango Mozart“ hervor.
Leopold Mozart verwendete die Form „Wolfgango“ höchstpersönlich, wenn er etwa die Autorschaft zu Wolfgang Amadés Menuetten KV 4 und KV 6 (1762, Salzburg) und KV 7 (1763 Paris) oder auf das Titelblatt des Londoner Skizzenbuchs 1764 schrieb. Auch das Andantino KV 15b und ein Allegro in C-Dur KV deest, beide in einem Klavierbuch um 1765 aus dem Umkreis des Kapellhauses Salzburg und somit jedenfalls aus einem Naheverhältnis zu Leopold Mozart, sind mit der Autorenangabe „Wolfgango Mozart“ versehen.
Hieraus ergibt sich Folgerung 2: Wenn „Wolfgango Mozart“ bisher konsequent und stets
zutreffend in Quellen vorzufinden ist, die von Leopold Mozart selbst oder zumindest aus
seiner engsten Umgebung stammen, dürfte die Formulierung, in Analogie zu anderen
korrekten Vermerken darin, auch im neu aufgefundenen Klavierbuch nicht zufällig gewählt
sein.

Die Provenienz der Handschrift
Auf der Rückseite des Umschlagblatts der Handschrift hat sich in einem langen lateinischen Vermerk ihr Schreiber mit seinem Namen verewigt und eine Datierung beigefügt: Johannes Reiserer, Sterzing (Südtirol) 1780. Nun war also zu klären: Wer war dieser Kopist? Kann er von seiner Persönlichkeit und seinem Wirkungsradius her in Frage kommen, tatsächlich ein echtes Stück von Wolfgang Amadé Mozart auf- bzw. abzuschreiben?
Ein forschungstechnisch aufwändiger Weg über Archive in Sterzing und Bozen führte
schließlich nach Salzburg und München.
Das Resümee aus den umfangreichen Untersuchungen von Hildegard Herrmann-Schneider: Johannes Reiserer, geboren 1765 in Rattenberg/Tirol als Sohn eines Arztes, besuchte erfolgreich das Universitätsgymnasium in Salzburg und war 1778-1780 auch Kapellknabe in Salzburg. Er muss die Handschrift als Vademekum zu einem Aufenthalt nach Sterzing mitgebracht haben, nachdem er sie zu einem großen Teil um 1779 im Zuge des intensiven Musikunterrichts im Kapellhaus, damit unmittelbar im Umfeld Leopold Mozarts, geschrieben hatte.
Daher ist indiziert, als Folgerung 3: Der Schreiber, noch ein Gymnasiast, unterliegt bei seiner Abschrift des Stücks in Salzburg strenger fachlicher Aufsicht, vielleicht sogar der von Leopold Mozart selbst. Mithin kann er sich keine unrichtige Angabe leisten, die Nennung von Mozart „junior“ als Komponist muss also glaubwürdig sein.

Das Stück
Das Allegro molto in der von Mozart häufig gewählten Tonart C-Dur hat Sonatensatzform mit einem Umfang von 84 Takten. Sein Tonambitus ist zugeschnitten auf das Clavichord.
Das Allegro molto könnte einen ersten größeren Versuch Wolfgang Amadés darstellen,  ich in der Dimension des Sonatensatzes zu behaupten. Darauf deutet das kompositionstechnisch relativ hohe Niveau hin.
Die Entstehungszeit dürfte um 1767 liegen, als Mozart ein Alter von etwa 11 Jahren hatte.
Es ist die Phase, in der noch das Londoner Skizzenbuch (1764, mit verschiedenen Aufzeichnungen in Klaviernotation KV 15a-15ss) nachklingt und der ein knappes Jahrzehnt
später die erste Klaviersonate KV 279 folgt (München 1775).
Der präludienartige Anfang des Allegro molto erinnert nachdrücklich an die ersten Takte der Klaviersonate KV 279. Die Takte 1 und 2 des Allegro molto sind (transponiert) identisch
mit einem von Ulrich Leisinger plausibel Mozart zugeschriebenen Allegro in G-Dur aus dem Nannerl-Notenbuch.
Im gesamten Allegro molto haben Themenbildung, Satztechnik und Harmonik eine Reihe von Komponenten, die sich wiederholt in anderen Mozart-Klavierwerken finden.
Nach aktuellem Wissensstand muss es sich somit um einen echten Sonatensatz von Wolfgang Amadé Mozart handeln.

Der neue Standort der Handschrift
Die komplette ehemals private Notensammlung aus dem Tiroler Lechtal wurde 2011 mit Unterstützung der Kulturabteilung der Tiroler Landesregierung vom Museum Grünes Haus
in Reutte/Tirol, wo regionalspezifische Kulturgüter sorgsam verwahrt werden, angekauft.
In der Datenbank des RISM ist das Klavierbuch „Sterzing 1780“ bereits vollständig erfasst.
Die Titelaufnahmen sind im RISM-OPAC allgemein zugänglich: www.rism.info
(Bibliothekssigel: A-RTgh).

Details siehe in einem Artikel von Hildegard Herrmann-Schneider im Mozart-Jahrbuch, 2012, hrsg. v. Stiftung Mozarteum Salzburg, im Druck. Erscheinungstermin voraussichtlich September 2012.

Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, Matthias Schulz ist neuer Leiter, ab 01.03.2012

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Matthias Schulz ist neuer Leiter der Stiftung Mozarteum Salzburg

Mit 1. März übernimmt Matthias Schulz die kaufmännische Geschäftsführung und künstlerischen Leitung der Stiftung Mozarteum Salzburg. Er übernimmt damit die Gesamtverantwortung über die drei Kernbereiche Konzerte (Mozartwoche – programmatische Planung gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Marc Minkowski; Dialoge; sowie den Konzertbetrieb während des Jahres), Wissenschaft und Museum (Mozarts Geburtshaus, Mozart Wohnhaus).

Matthias Schulz war bis dato Leiter der Konzertplanung und Medienreferent des Direktoriums der Salzburger Festspiele; er folgt Stephan Pauly nach, der an die Alte Oper in Frankfurt wechselt.

“Es erwartet mich eine einmalige Tätigkeit, die eine wunderbare Balance zwischen künstlerischen und wirtschaftlichen Aufgaben hat und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stiftung Mozarteum”, so Schulz.

CV Dipl.-Vw. Matthias Schulz
Der 34-jährige Matthias Schulz studierte Konzertfach Klavier an der Universität Mozarteum Salzburg (Christoph Lieske, Peter Lang) und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München, das er 2003 mit einer kulturökonomischen Arbeit als Diplom-Volkswirt absolvierte.

Zwischen 1999 und 2001 war Schulz im Konzertreferat der Salzburger Festspiele tätig. Im Konzerthaus Dortmund hat er in dessen Eröffnungssaison den Aufbau des Künstlerischen Betriebs mitgestaltet, bevor er 2004 anlässlich des Mozart-Jahres 2006 als Projektleiter für „Mozart 22“ zu den Salzburger Festspielen gekommen ist; dabei gelangten sämtliche Bühnenwerke Mozarts zur Aufführung.

Als Konzertreferent der Salzburger Festspiele war er seit Jänner 2005 für die Planung, Budgetierung und Organisation der Konzertprojekte zuständig. Darüber hinaus war er als Medienreferent für die strategische Planung der Medienproduktionen tätig und insbesondere für die TV-, DVD- und CD-Agenden der Festspiele verantwortlich. Seit 2009 arbeitete er als Leiter der Konzertplanung mit dem  neuen Intendanten der Salzburger Festspiele am zukünftigen Konzertprogramm.

Ab März 2012 ist Matthias Schulz für die künstlerische Konzeption, für die Konzert- und Festivalprogramme (Mozartwoche – gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Marc Minkowski, Dialoge etc.) der Stiftung Mozarteum Salzburg verantwortlich. Zugleich übernimmt er die kaufmännische Geschäftsführung und ist damit Finanz- und Personalchef der Stiftung Mozarteum Salzburg.

Matthias Schulz lebt mit seiner Frau und vier Töchtern in Bad Reichenhall.

Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, Kammerkonzert Quatuor Modigliani, 28.02.2012

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Quatuor Modigliani: Kammerkonzert im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum

Di., 28.02.2012, um 19:30 Uhr in der Stiftung Mozarteum Salzburg, Wiener Saal

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur KV 159
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Nr. 2 a-moll op. 13

Quatuor Modigliani
Philippe Bernhard, Violine
Loïc Rio, Violine
Laurent Marfaing, Viola
François Kieffer, Violoncello

Karten und Information unter tickets@mozarteum.at oder telefonisch unter 0662 873154.

Salzburg, Salzburger Landestheater, Premiere IMENEO, 05.02.2012

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Salzburger Landestheater

Premiere „Imeneo“

05. Februar 2012 19.00 Uhr, Salzburger Landestheaters

 Am 5. Februar 2012 um 19:00 feiert das Salzburger Landestheater mit der weitgehend unbekannten Händel-Oper „Imeneo“ Premiere. Als eine Perle unter den Barockopern bildet „Imeneo“ einen weiteren Höhepunkt des Barockopern-Schwerpunktes am Salzburger Landestheater.

Nach seinem Erfolg mit Benedetto Marcellos “Arianna” im April 2010 im Landestheater und mit Georg Friedrich Händels „Messiah“ im November 2011 im Großen Festspielhaus ist Barockspezialist Matthew Halls wieder zu Gast am Landestheater. Mit Nina Kühner, Hanna Zimmermann und Claudia Caséra nimmt sich das bewährte Team von Donizettis „L’elisir d’amore“ nun der Inszenierung der Barockoper an.

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Der Wunsch, Gutes zu tun, ist manchmal nicht ganz ungefährlich. So wollen die attischen Jungfrauen, darunter Rosmene, lediglich ein Opfer bringen und werden auf ihrer Seereise überfallen und gefangen genommen. Glücklicherweise ist unter den Gefangenen auch der verkleidete Imeneo, der die Seeräuber im Schlaf übermannt und die Frauen nach Athen zurückbringt. Dennoch führt der Opferwille in diesem Falle nicht zum Glück, sondern vielmehr zum Unglück: Der Befreier fordert Rosmene zum Lohn, die doch eigentlich in Tirinto verliebt ist. Tirinto, der nicht einmal eine Chance hatte, zur Suche aufzubrechen, ist von nun an im Hintertreffen. Nicht, dass Rosmene an Imeneo Gefallen fände, das Volk jedoch ergreift eindeutig Partei für den Helden. Nach vielerlei Drängen wird die Entscheidung Rosmene überlassen – der Druck ist immens, hat Imeneo die geliebten Töchter der Stadt doch allesamt vor dem Grauen errettet.

Nachdem sich Händel mit der Komposition zahlreicher Oratorien fast schon von der Oper verabschiedet hatte, wendet er sich der Gattung mit „Imeneo“ wieder zu und findet eine Überschrift, wie sie passender nicht sein könnte: den Ehebund. Gemeinsam mit dem Namensgeber der Oper, dem Gott der Hochzeit, bekräftigt er so die alte Liaison zwischen ihm und der Oper und schafft in einer Phase des Experimentierens ein Werk von rührender Tiefe und überwältigendem Farbenreichtum. Rosmene schwankt zwischen Untreue und Undankbarkeit. Händel selbst gibt ein flammendes Treuebekenntnis zu einer Gattung ab, in der er all sein Können vereint. Mit Nina Kühner, Hanna Zimmermann und Claudia Caséra nimmt sich das bewährte „Liebestrank“-Team nun der Barockoper an.

SO 05.02.2012 19:00 Uhr Premiere
DO 23.02.2012 19:30 Uhr; SO 26.02.2012 15:00 Uhr; SO 04.03.2012 19:00 Uhr; MO 12.03.2012 19:30 Uhr; MI 14.03.2012 19:30 Uhr; SO 18.03.2012 19:00 Uhr

Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, Nikolaus Harnoncourt mit der Goldenen Mozart-Medaille, 6.11.2011

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Nikolaus Harnoncourt mit der Goldenen Mozart-Medaille

Mozarteum Kultur GmbH, v.r. n.l. Geschäftsführer Dr. Stephan Pauly, Alice Harnoncourt, Prof. Nikolaus Harnoncourt und Präsident Dr. Johannes Honsig-Erlenburg  (c)ISM/WolfgangLienbacher

Gestern wurde im Rahmen einer Feierstunde die Goldene Mozart-Medaille an Prof. Nikolaus Harnoncourt verliehen – in Anerkennung und als Dank für seine Verdienste um das Werk Mozarts.

Auszug aus der Laudatio von Herrn Geschäftsführer Dr. Stephan Pauly: “Mit Beharrlichkeit und künstlerischer Überzeugungskraft haben Sie zweifelsohne die Geschichte der musikalischen Interpretation seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in entscheidender Weise mit geprägt. Und darüber hinaus ist ihr künstlerisches Schaffen auch zum Ferment für eine ganze Generation von Interpreten geworden, nicht zuletzt und vor allem auch auf dem Feld der Interpretation der Musik Mozarts (….) Zu Ihren Verdiensten um das Werk Mozarts zählt aber nicht nur Ihre so reiche Tätigkeit als Interpret seiner Musik, sondern wie ich finde ebenso Ihr Schreiben über Mozart, Ihre Analysen, Ihre Texte, Essays und Gespräche über sein Werk. Ihre Schriften haben über die vielen Jahre ein großes Publikum erreicht, ein Umstand, der mehr als ungewöhnlich ist für einen Musiker. Ihre Selbstauskünfte und Ihre Analysen zu Mozart gehören wohl mit zu den aufschlussreichsten Quellen ins Herz dieses Komponisten die es zu lesen gibt.”

In seinen Dankesworten betonte Prof. Nikolaus Harnoncourt die Bedeutung der Kunst in unserer Gesellschaft, sowie die Aufgabe, diese an die Jugend weiterzugeben.

Die Mozart-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die von der Stiftung Mozarteum Salzburg vergeben wird. Sie wird von 1914 angefangen über Antrag und Beschluß des Mozart-Tages an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Bestrebungen der Stiftung Mozarteum hervorragend verdient gemacht haben: Erst 23 Persönlichkeiten haben vor Nikolaus Harnoncourt diese Ehrung erhalten. Die letzten drei waren:

Dr. Heinz Wiesmüller
Verliehen vom 124. ordentlichen Mozart-Tag am 28. November 2003
Für seine jahrzehntelanges Wirken für die Internationale Stiftung Mozarteum, insbesondere als Kuratoriumsmitglied, Vizepräsident und Vorsitzender des Kuratoriums.

Dr. Friedrich Gehmacher
Verliehen vom 127. Ordentlichen Mozart-Tag am 1. Dezember 2006.
Für sein jahrzehntelanges Wirken als Kuratoriumsmitglied der Internationalen Stiftung Mozarteum, insbesondere für seine großen Verdienste als Präsident. Übergeben anlässlich seiner Verabschiedung am 1. Dezember 2006 bei einem Galadinner im Tanzmeistersaal.

Frau Rita und Herr Dr. Herbert Batliner
verliehen vom 130. Ordentlichen Mozart-Tag am 4. Dezember 2009.

Für die Musikalische Umrahmung sorgten Stefan Gottfried (Mozarts Hammerklavier), Andrea Bischeof (Mozarts Violine) und Dorothea Schönwiese (Violoncello)

Salzburg, Mozarteum Kultur GmbH, Verschiebung Kammerkonzert MOZARTEUM QUARTETT/1, 25.10.2011

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 Verschiebung Kammerkonzert MOZARTEUM QUARTETT/1

Aus Krankheitsgründen wird das erste Kammerkonzert des Mozarteum Quartetts, das für den 25. Oktober 2011 im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg geplant war, auf Dienstag, 13. März 2012 verschoben.

Das Programm bleibt unverändert. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

Programm:
Ludwig van Beethoven
Streichquartett f-Moll op. 95 “Quartetto serioso”
Gerhard Schedl
2. Streichquartett. Romantische Paraphrase über “Der Tod und das Mädchen” für Streichquartett
Franz Schubert
Streichquartett d-Moll D 810 “Der Tod und das Mädchen”

Ticketinformation:
Stiftung Mozarteum Salzburg Kartenbüro
Mozart-Wohnhaus, Theatergasse 2, 5020 Salzburg: Tel: 0662 873154, Fax: 0662 874454
Montag bis Freitag 9-17 Uhr, Samstag 9-12 Uhr
tickets@mozarteum.at, www.mozarteum.at

Salzburg, Mozarteum, Freie Orgelimprovisation mit Hermann Nitsch, 8.10.2011

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 Freie Orgelimprovisation mit Hermann Nitsch, Orgel Plus-Konzert am Samstag, 8. Oktober 2011

DOWNLOAD:  Hermann Nitsch_ Biografie

Die Stiftung Mozarteum hat Hermann Nitsch eingeladen, sowohl mit seinem bildnerischen Werk als auch mit seiner Musik an einem Abend präsent zu sein: in Form der Ausstellung einer Installation im Foyer des Großen Saales der Stiftung Mozarteum, eines Künstlergespräches mit Professor Karl-Heinz Essl sowie einer freien Orgelimprovisation durch Hermann Nitsch.

Im Gesamtwerk des Künstlers Hermann Nitsch hat die Musik von jeher eine entscheidende Rolle gespielt – in seinen eigenen Kompositionen, in seinem Orgelspiel und vor allem in seinem Orgien Mysterien Theater. Die Orgel spielt im Musikschaffen Hermann Nitschs eine zentrale Rolle, durch sein Spiel wird dessen gesamter Kosmos aufgerissen und in Verbindung mit der Ausstellung von Musikpartituren erfahrbar. Das Orgelkonzert erhält durch Videopräsentationen unterschiedlicher Aktionen einen performativen Charakter.

Orgel Plus -Konzert, 8. Oktober 18.00 Uhr, Einlass ab 17:00 Uhr
Stiftung Mozarteum Salzburg, Großer Saal
Schwarzstr. 28, 5020 Salzburg

ab 17:00 Uhr Besichtigung der Gemäldeinstallation im Mozart-Foyer (Schwarzstraße 28)
17:45 Uhr Fototermin mit Hermann Nitsch vor der Installation im Mozart-Foyer
18:00 Uhr Künstlergespräch mit dem Kunstsammler Karl-Heinz Essl
19:30 Uhr Orgel-Improvisation durch Hermann Nitsch mit Videopräsentationen

Kartenbestellungen:
Karten € 18.- (Jugendliche bis 26: € 8.-) Freie Platzwahl
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum, Mozart Wohnhaus, Theatergasse 2, 5020 Salzburg, Tel: 0662 873154, tickets@mozarteum.at, www.mozarteum.at

 

Salzburg, Salzburger Landestheater, Neueröffnung des Theatercafés, ab 1.09.2011

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Salzburger Landestheater

Neueröffnung des Theatercafés

 Salzburger Landestheater, Die neue Theaterkantine  Salzburger Landestheater, Eröffnung der Kantine_Schweiger_Bammer_Mayerhofer

Nach mehreren Wochen der Umbauphase wurde am gestrigen Donnerstag die neue Kantine des Salzburger Landestheater durch den Kaufmännischen Direktor, Mag. Stefan Bammer, MBA, eröffnet: Das Theatercafé!

Jürgen Winkler und sein Team, vielen Salzburgerinnen und Salzburgern von der Cocktailbar Havanna bestens bekannt, ist ab dem 01. September 2011 Pächter des Theatercafés. Das Theatercafé wird nicht nur in den Räumlichkeiten im Landestheater, sondern auch einen Gastgarten zum Mirabellgarten hin betrieben und ist gleichermaßen für die Mitarbeiterinnen mit Mitarbeiter des Landestheater wie für alle Theaterbesucher zugängig. Ein idealer Treffpunkt für alle Künstlerinnen und Künstler, Bühnentechniker und anderen Angestellten des Hauses.

 Der Entwurf für die neu gestalteten Räumlichkeiten stammt von der Innenarchitektin Elke Schweiger-Scheichenost, die Umsetzung lag in den fachmännischen Händen der Firma CNS Küchendesign.

Bei der Neugestaltung wurde das Theatercafé in hellen Tönen wie beige und weiß gehalten, die von dem bekannten Theater-rot des Landestheaters kontrastierend ergänzt werden. So wird eine Brücke zwischen den Wandelgängen im Vorderhaus und dem Theatercafé im Bereich hinter der Bühne geschlagen. Großflächige Spiegel und indirektes Licht geben dem Raum eine angenehme Leichtigkeit. Dazu eine Speisekarte, die verschiedenste Geschmäcker zufrieden stellen wird. Beste Voraussetzungen für viele anregende Gespräche unter Kollegen in entspannter Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Salzburg, Oper im Berg, DIE OPER IM BERG FESTIVAL, August 2011

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Oper im Berg Festival

DIE OPER IM BERG FESTIVAL:   ABOCARD IST AB SOFORT VERFÜGBAR

Abocard-Besitzer haben zahlreiche Vorteile:

1. Reservierter Sitzplatz in den vorderen Reihen
2. Eintritt zu allen Festival Spielterminen
3. Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis
4. Die Abocard ist übertragbar (ideal für Firmen und deren Kunden)

Das Oper im Berg Festival geht seit 2008 unbeirrt seinen äußerst erfolgreichen Weg. Es unterstützt junge Künstler und führt neue Opern auf, es pflegt die Tradition, um aus ihnen Neues zu schaffen!
Vielen Dank, daß Sie uns mit der Abocard ein Stück des Weges begleiten wollen!

Ingo Kolonerics
Intendant & Gründer Oper im Berg Festival

Bestellung unter:
Opera and more Salzburg
office@operimbergfestival.com