Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Premiere Tosca, 03.05.2012

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Stadttheater Klagenfurt

Premiere TOSCA  von Giacomo Puccini

Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Premiere 3. Mai 2012, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Peter Marschik, Regie | Bühne | Licht | Kostüme Stefano Poda
Choreinstudierung Günter Wallner, Dramaturgie Heiko Cullmann

Viktoriia Chenska, Larissa Gabshiy, Annemarie Kremer | Martin Achrainer, Stefan Cerny, Andreas Früh, Francesco Landolfi, Zoltán Nagy, Gaston Rivero, Krassimir Tassev
Chor, Extrachor und Kinderchor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Weitere Vorstellungen 5., 8., 10., 13., 16., 18., 20., 23., 25., 29., 31. Mai

Rom im Juni 1800: Die Ewige Stadt steht nach dem Sturz der Republik unter der Gewaltherrschaft des Präfekten Scarpia. Der Maler Mario Cavaradossi gewährt dem früheren republikanischen Konsul Angelotti Unterschlupf und gerät so in die Netze des Polizeiapparates. Scarpia lässt den Künstler foltern, um das Versteck des Staatsfeindes
zu erfahren. Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Floria Tosca, versucht, sein Leben zu retten, indem sie dem Präfekten sexuell gefügig zu sein verspricht. Scarpia ordnet daraufhin eine Scheinhinrichtung des Malers an, wird aber, als er seinen Lohn einfordert, von der Sängerin erstochen…
1889 besuchte Giacomo Puccini in Mailand eine Aufführung von La Tosca, einem neuen Sensationsdrama von Victorien Sardou. Er war von den Vorgängen auf der Bühne so gepackt, dass er beschloss, den Stoff zu vertonen. Bei der Uraufführung am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom verstörte Puccinis höchst dramatische Musik aufgrund ihrer Neuartigkeit die Kritiker, das Publikum dagegen war begeistert. Mit Tosca schuf
Puccini nicht nur ein äußerst effektvolles Bühnenwerk, sondern auch eine der letzten großen italienischen Gesangsopern.

Regie und Ausstattung übernimmt der international erfolgreiche italienische Regisseur Stefano Poda. Den Maler Cavaradossi wird der in Klagenfurt bereits in Aida gefeierte Tenor Gaston Rivero singen, die Rolle seines Gegenspielers Scarpia übernimmt Francesco Landolfi. Für die bei einem Bühnenunfall verletzte Annemarie Kremer wird die junge ukrainische Sopranistin Viktoriia Chenska bis auf weiteres die Partie der Tosca
übernehmen.

Besetzung
Musikalische Leitung Peter Marschik
Regie, Bühne, Licht, Kostüme Stefano Poda
Choreinstudierung Günter Wallner
Dramaturgie Heiko Cullmann

Floria Tosca, berühmte Sängerin Viktoriia Chenska, Annemarie Kremer
Mario Cavaradossi, Maler Gaston Rivero
Baron Scarpia, Chef der Polizei Francesco Landolfi
Cesare Angelotti Zoltán Nagy
Der Mesner Martin Achrainer/Stefan Cerny
Spoletta, Agent der Polizei Andreas Früh
Sciarrone, Gendarm, Ein Schließer Krassimir Tassev
Hirtenknabe Larissa Gabshiy
Chor, Extrachor und Kinderchor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester

Biografien
Peter Marschik (Musikalische Leitung)
geb. in Hannover; Mitglied der Wiener Sängerknaben; Studium an der Musikhochschule in Wien (Klavier, Gesang, Komposition und Dirigieren); 1991-1996 Künstlerischer Leiter der Wiener Sängerknaben; zahlreiche Radio-, TV- und CD-Aufnahmen sowie Tourneen durch Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Australien; Gastdirigent u.a. der Wiener Hofmusikkapelle, des Wiener Staatsopernorchesters und der Stuttgarter Philharmoniker; Zusammenarbeit mit dem Chor der Wiener Staatsoper und dem Chor der Accademia di Santa Cecilia in Rom; Pianist des Beethoven Trios; Erster Kapellmeister an der Oper Kiel und am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin; seit der Spielzeit 2007/2008 Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt.

Stefano Poda (Regie/Bühne/Licht/Kostüme)
Um die ästhetische Einheit seiner Arbeiten für das Musiktheater zu gewährleisten, zeichnet Stefano Poda stets für Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht und auch Choreographie verantwortlich. Stefano Poda hat mehr als siebzig Produktionen in Belgien, Bulgarien, Italien, Portugal, Spanien, aber auch in Argentinien, Brasilien, Uruguay, in Mittelamerika und in den USA erarbeitet. Hervorzuheben sind neben Werken von Donizetti (Anna Bolena), Mozart (Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Die Zauberflöte), Puccini (Madama Butterfly), Verdi (Nabucco, La traviata, Aida) auch Orfeo ed Euridice, Samson et Dalila, Faust, Carmen und Mefistofele. In den letzten Jahren arbeitete er u.a. in Ancona (Hindemiths Hin und zurück und Ravels L’Heure espagnole), an der Palm Beach Opera Don Giovanni, am Teatro Verdi in Padua (Rigoletto, Lucia di Lammermoor), am Teatro Colón in Buenos Aires (Trittico) sowie am Teatro Carignano in Turin, wo er Alessandro Solbiatis Leggenda zur Uraufführung brachte. Sein nächstes Projekt führt ihn nach Athen (Il trovatore). Einige seiner Arbeiten wurden auch auf DVD veröffentlicht: Thais aus dem Teatro Regio in Turin, Falstaff (Opéra Royal de Liège, mit Ruggero Raimondi in der Titelpartie), Tomaso Albinonis Il concilio dei pianeti (unter der musikalischen Leitung von Claudio Scimone) und La forza del destino aus dem Teatro Regio in Parma. Am 30. März 2012 feierte Maria Stuarda in seiner Regie an der Oper Graz Premiere. www.stefanopoda.com

Viktoriia Chenska (Floria Tosca)
Die Sopranistin Viktoriia Chenska absolvierte die Tchaikovsky National Academy of Music in Kiev (Klasse Professor Galina Tuftina). Sie hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, seit 2007 ist sie Solistin an der National Opera in der Ukraine, wo sie Hauptrollen wie die Zemfira (Aleko), Micaëla (Carmen), Tatiana (Eugene Onegin), Oxana (Cherevichki), Marguerite (Faust), Iolanta (Iolanta), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Norma (Norma), Abigaille (Nabucco), Lady Macbeth (Macbeth), Manon (Manon Lescaut), Tosca (Tosca), Amelia (Un ballo in maschera) und Aida (Aida) verkörpert. Ihr Konzertrepertoire umfasst Mozarts Requiem, Rossinis Stabat Mater, Beethovens Neunte Symphonie und Missa solemnis sowie Verdis Requiem. Im März 2011 debütierte sie als Abigaille in Verdis Nabucco am Teatro dell’Opera di Roma unter Riccardo Muti. Dieselbe Rolle sang sie am Mariinsky Theatre, St. Petersburg. Unter Regisseur Pier Luigi Pizzi sang sie die Amelia in Verdis Un Ballo in Maschera, während des Sferisterio Opera Festival 2011 in Macerata.

Annemarie Kremer (Floria Tosca)
Die niederländische Sopranistin hatte bereits große Erfolge an vielen bedeutenden Opernhäusern. In der Spielzeit 2010/2011 war sie als Titelheldin in einer Neuproduktin von Verdis Luisa Miller an der Staatsoper Stuttgart zu sehen, wo sie davor bereits als Tosca brillierte. Am Theater Dortmund verkörperte sie die Titelpartien von Puccinis Madama Butterfly und Tosca, in ihrer Heimat war sie als Norma sowie Donna Elvira (Don Giovanni)
zu sehen. Im Oktober 2011 gab sie die Titelpartie in einer Neuproduktion von Richard Strauss‘ Salome an der Wiener Volksoper. Zukünftige Pläne umfassen u.a. Partien an der Ungarische Staatsoper Budapest und der Oper Köln. Annemarie Kremer gibt als Tosca ihr Hausdebut am Stadttheater Klagenfurt. www.annemariekremer.nl

Gaston Rivero (Mario Cavaradossi)
Der junge amerikanische Tenor uruguayischer Herkunft wuchs als Sohn eines Opernsängers in Argentinien auf; erster Unterricht bei seinem Vater, dann  Gesangsstudium am Konservatorium Carlos Lopez Buchardo in Buenos Aires; 2001 Umzug nach New York, um dort seine Ausbildung bei Eugene Kohn und Maestro Israel Gursky fort zu setzen. Bereits ein Jahr später, mit nur 24 Jahren, erster Auftritt in der Carnegie Hall, seither mehr als 20 Konzerte dort; 2003 erstes Engagement am Broadway in La Bohème, ab 2004 Zusammenarbeit mit namhaften Opernhäusern; Engagements u.a. als Don Jose in Carmen, Alfredo in Verdis La Traviata, Romeo in Romeo et
Juliette; Auszeichnungen: 1. Preis  der Fritz Lavinia Jensen Stiftung 2008, 2. Preis der 28th International Hans Gabor Belvedere Singing Competition 2009, 3. Preis der Concurso Intemacional de Canto Montserrat Caballe als Finalist des Placido Domingo Operalia Wettbewerbs 2006, Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions, Finalist des BBC Cardiff Singer of the Worlds Vocal Competition 2005. In Klagenfurt war Gaston Rivero in Aida und Il Trovatore zu sehen. www.gastonrivero.com

Francesco Landolfi (Baron Scarpia)
geb. 1977 in Caserta, Italien; Studium der Philosophie und Literatur an der Universität von Neapel sowie Gesang unter der Führung der Mezzosopranistin Monica Carletti und Teilnahme an zahlreichen Meisterklassen für Gesang (z.B. unter Silvano Pagliuca, Virginio Profeta, Simone Alaima, Regina Resnik). Sein Debut hatte er am Teatro Verdi di Salerno in J. Massenet’s Thais, kurz darauf schon in G. Rossini’s Il Viaggio a Reims. Weitere
Engagements führten ihn an zahlreiche Theater in Italien. Rollen in: Thais, Il Barbiere di Siviglia, Il viaggio a Reims, Zauberflöte, Don Giovanni, Aida, Il Trovatore, Un Ballo in Maschera, Rigoletto, Falstaff, Cavalleria Rusticana und La Bohème. Francesco Landolfi nahm an diversen Gesangswettbewerben teil und ist auch Träger zahlreicher Auszeichnungen/Preise, z.B. Concorso Lirico Internazionale Toti dal Monte, Concorso Internazionale Francesco Albanese di Torre del Greco. Am Stadttheater Klagenfurt war er in Aida und in Il trovatore zu sehen.

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Premiere Tosca mit Gaston Rivero, 03.05.2012

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Stadttheater Klagenfurt

Puccinis´ Tosca  mit  Tenor Gaston Rivero

Premiere am 3. Mai 2012 im Stadttheater Klagenfurt

Probenfotos :

 

Der uruguayisch-amerikanische Tenor Gaston Rivero hat seit 15. Oktober 2011 mit großem Erfolg die Rolle des Cavaradossi an der Oper Leipzig gesungen. Letzten Samstag – am Tag des Bühnenunfalls im Stadttheater Klagenfurt – hatte er seine umjubelte letzte Vorstellung von Tosca in Leipzig. Der sympathische Tenor verkörpert diese Rolle dank seiner Bühnenerfahrung sehr berührend. Seine Website: www.gastonrivero.com.

Gaston Rivero meint, dass die Tosca-Produktion in Klagenfurt in vieler Hinsicht revolutionär sein wird – sowohl eine vokal technische Herausforderung für die Sänger als auch für ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Regisseur Stefano Poda bringt ein neues Konzept angelehnt an eine Filmproduktion – sehr natürlich und einfach, aber gleichzeitig sehr berührend und intensiv. Auf Details der Oper, die in den herkömmlichen Produktionen wenig Beachtung fanden, wird in der Klagenfurt-Produktion besonderer Wert gelegt. In den ersten vier Wochen arbeiteten die Solisten sehr intensiv jeweils drei Stunden täglich mit dem italienischen Coach Simone di Crescenzo. Sie studierten den italienischen Text Wort für Wort, um die menschlichen Aspekte stärker in den Vordergrund zu stellen. Dann passierte bedauerlicherweise der Bühnenunfall und die Tosca Annemarie Kremer und Regieassistent Paolo Giani wurden verletzt. Das kann nach Ansicht von Gaston Rivero auf allen Bühnen dieser Welt passieren. Das ist das Risiko, das Interpreten bei Live-Auftritten eingehen.

Gaston Rivero’s Originaltext: “The production of Tosca in Klagenfurt in many ways will be revolutionary.  …….    My collegues and I are working day and night on this wonderful Tosca production at the Stadttheater Klagenfurt. We sincerely believe, the Klagenfurt Tosca Production will be   oustanding and well reviewed.”

Klagenfurt, Staatstheater Klagenfurt, Premiere Musical King Kong, 19.04.2012

KING KONG

Musical von Paul Graham Brown nach dem Roman von Delos W. Lovelace
Deutsche Fassung von James Edward Lyons
Österreichische Erstaufführung
Napoleonstadl

Premiere 19. April 2012, 19.30 Uhr
Musikalische Leitung Jeff Frohner, Regie Nicole Claudia Weber
Bühne und Kostüme Judith Leikauf | Karl Fehringer, Dramaturgie Sylvia Brandl
Bettina Mönch | Dominik Hees, Christof Messner
Jeff Frohner (Piano) | Christoph Schödl (Schlagzeug) | Stephan Först (Bass)

Einführungsmatinee 15. April 2012, 11 Uhr Moderation Sylvia Brandl, Foyer
Weitere Vorstellungen 21., 24., 25., 26., 27., 28. April; 2., 3., 4. Mai 2012, jeweils 19.30 Uhr

Der gigantische, prähistorische Affe King Kong gehört zu den bekanntesten Ikonen der modernen Kultur. Hinter dem Mythos aber steckt eine überraschend zärtliche Geschichte: die Liebe des Biests zur Frau. Seine Gefangenschaft und kommerzielle Ausbeutung, seine hilflose Wut und sein tragisches Ende berühren uns tief. Ein neues Musical mit temporeichen und eingängigen Melodien und großen Gefühlen.

Vom Ehrgeiz zerfressen und besessen vom Drang, die Welt – wenigstens in Bildern – zu erobern, fährt der Abenteurer Carl Denham bis ans Ende der Welt. Er zieht dabei die erfolglose Schauspielerin Ann Darrow und den zynischen Aussteiger Jack Driscoll in seinen Bann. Die Reise wird zu einer emotionalen und gefährlichen Odyssee, nicht nur für die drei der Gattung homo sapiens, sondern auch für King Kong, der sich in Ann verliebt. Das sicher geglaubte Rollenverhalten der beiden Männer gerät dadurch ins Wanken. Carl Denham und Jack Driscoll kämpfen nun nicht nur mehr gegeneinander um Anns Liebe. Kong wird auch hier zum ungleichen Gegner.

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Premiere VIVA BELCANTO KSO-Konzert, 12.04.2012

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Stadttheater Klagenfurt

VIVA BELCANTO
KSO-Konzert


Arien und Duette aus Opern von Gioachino Rossini,
Gaetano Donizetti, Vincenzo Bellini, u.a.

Premiere 12. April 2012, 19.30 Uhr
Musikalische Leitung Michael Brandstätter
Choreinstudierung Günter Wallner
Olga Mykytenko | Bogdan Mihai, Richard Šveda
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester
Als „Das goldene Zeitalter des Belcanto“ wir die Epoche zwischen 1810 und 1848 bezeichnet. Sie wird von den drei Komponisten Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti und Vincenzo Bellini geprägt, die mit ihren teils heiteren, teils tragischen Werken die Opernspielpläne beherrschten.
Für dieses Konzert des Kärntner Sinfonieorchesters konnten wir die gefeierte Sopranistin Olga Mykytenko gewinnen. Ihre außergewöhnliche Musikalität, solide Stimmtechnik, die Leichtigkeit bei den Koloraturen und der starke Ausdruck erlauben ihr die Hauptrollen von Iolanta, Mimi, Violetta, Lucia und Nedda bis Gilda zu singen. Sie kann bereits auf eine internationale Karriere zurückblicken und glänzte zuletzt als Iolanta und Francesca da Rimini am Theater an der Wien. Sie singt gemeinsam mit dem jungen Tenor Bogdan Mihai und dem Bass-Bariton Richard Šveda.
Tickets (0463) 54 0 64
kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at
www.stadttheater-klagenfurt.at
Preise Euro 6,60 – 69,20

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, PREMIERE Musikalisches Schauspiel DER EVANGELIMANN, 9.02.2012

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Stadttheater Klagenfurt

DER EVANGELIMANN

Musikalisches Schauspiel in zwei Akten
Libretto und Musik von Wilhelm Kienzl

Premiere 9. Februar 2012, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Michael Brandstätter, Regie Josef E. Köpplinger
Bühne Johannes Leiacker, Kostüme Marie-Luise Walek
Choreinstudierung Günter Wallner, Dramaturgie Heiko Cullmann

BESETZUNG:
Friedrich Engel, Justiziär im Kloster St. Othmar_ Krzysztof BORYSIEWICZ
Martha, dessen Nichte und Mündel_ Alexandra REINPRECHT
Magdalena, deren Freundin_ Anna AGATHONOS
Johannes Freudhofer, Schullehrer zu St. Othmar_ Hans GRÖNING
Mathias Freudhofer, dessen jüngerer Bruder_ Johannes CHUM
Xaver Zitterbart, Schneider_ Juan Carlos FALCÓN
Anton Schnappauf, Büchsenmacher_ Derrick BALLARD
Friedrich Aibler, ein älterer Bürger Ks._ Peter WIMBERGER
Frau Aibler, dessen Frau_ Sylvia RIESER
Frau Huber_ Dorothea ZIMMERMANN
Hans, ein junger Bauernbursch_ Anton GRANER

Eine Kooperation mit der Volksoper Wien

Einführungsmatinee 29. Januar 2012, 11 Uhr Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz, Bühne

Weitere Vorstellungen 11., 14., 16., 18., 25., 29. Februar; 2., 7., 9. März, jeweils 19.30 Uhr

Wilhelm Kienzls Der Evangelimann, uraufgeführt 1895 in Berlin, erwies sich als einer der größten Musiktheatererfolge der Jahrhundertwende. In den folgenden vier Jahrzehnten wurde die Oper in 16 Sprachen übersetzt und brachte es weltweit auf über 5300 Vorstellungen. Die packende Geschichte um einen Justizirrtum, die angeblich auf eine wahre Begebenheit zurückgeht, bezog der Komponist aus dem Buch Aus den Papieren
eines Polizeikommissärs von Leopold Florian Meißner.

Mathias Freudhofer, Schullehrer im niederösterreichischen St. Othmar, wird gezwungen, auf seine Liebe zu Martha zu verzichten. Sein Bruder Johannes, der Martha ebenfalls liebt, legt aus Eifersucht ein Feuer, als dessen vermeintlicher Brandstifter Mathias zu 20 Jahren Kerker verurteilt wird. Aus Verzweiflung ertränkt sich Martha daraufhin in der Donau. Nach Verbüßung der Haftstrafe zieht Mathias als bettelnder “Evangelimann“, der für Almosen Texte aus dem Neuen Testament vorsingt, durch die Hinterhöfe Wiens. Johannes liegt auf dem Sterbebett und bittet, von Schuld und Gewissensqualen zerfressen, den ihm  unbekannten Evangelimann zu sich, um zu beichten. Die Brüder erkennen einander und Mathias vergibt dem Sterbenden.

Dankbare Rollen – die Titelfigur wurde einst von Julius Patzak, Anton Dermota oder Rudolf Schock verkörpert –, einprägsame Melodien, die farbige Instrumentation und die fesselnde Handlung machen Der Evangelimann zu einer wahren Volksoper. Josef E. Köpplingers Inszenierung, die auch auf DVD vorliegt, wurde in Wien und Graz von Publikum und Kritik mit großem Beifall aufgenommen: Ihm sei eine “lebendige, psychologisch feingezeichnete Aufführung gelungen“, schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Und Der Standard
bejubelte einen “Sieg auf allen Linien“.

BIOGRAPHIEN:

Michael Brandstätter (Musikalische Leitung)
geb. in Graz; Studium Dirigieren und Korrepetition in Graz bei Wolfgang Bozic, Martin Turnovsky und Arturo Tamayo und in St. Petersburg (Ilija Musin, Alexandr Polljischuk); 1998-2000 Leitung des Universitätsorchesters in Graz und laufend Aufführungen eigener Kompositionen; noch während des Studiums Festverpflichtung an der Grazer Oper als Korrepetitor und musikalischer Assistent, ab der Saison 2004/2005 dort Kapellmeister; intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik; Dirigent zahlreicher Ur- und Erstaufführungen (u.a. beim Innsbrucker Osterfestival, Steirischen Herbst und dem Festival styriarte); seit der Saison 2007/2008 ist Michael Brandstätter als Erster Kapellmeister am Stadttheater Klagenfurt engagiert.

Josef E. Köpplinger (Regie)
geb. in Hainburg in Niederösterreich; Studien in Wien, New York und London; 2004-2007 Schauspieldirektor am Stadttheater St. Gallen; zahlreiche Inszenierungen (Schauspiel, Oper, Operette und Musical) im In- und Ausland, u.a. L’Upupa (Hamburgische Staatsoper), ll barbiere di Siviglia (Volksoper Wien und Tokyo), Fra Diavolo (Volksoper Wien), Ariadne auf Naxos (Volksoper Wien, Staatstheater Nürnberg); zuletzt Le nozze di Figaro (Oper Graz), Das weite Land (Theater in der Josefstadt, Wien), Hello, Dolly! (Volksoper Wien), Koukourgi, Silvester My Fair Lady (Stadttheater Klagenfurt). Ab der Saison 2012/2013 Intendant am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Marie Luise Walek (Kostüme)
geb. in Wien; Studium an der Akademie für angewandte Kunst bei Otto Niedermoser sowie an der Akademie der bildenden Künste bei Lois Egg; Zusammenarbeit mit Günther Schneider-Siemssen; zehnjähriges Engagement an der Opéra de Nice; Tätigkeit als freie Kostümbildnerin, u. a. an der Wiener Staatsoper, am San Francisco Opera House, am Teatro alla Scala di Milano und der Staatsoper unter den Linden in Berlin sowie bei den Bregenzer Festspielen. Letzte Zusammenarbeit mit Josef E. Köpplinger für Koukourgi, Le Nozze di Figaro und My Fair Lady.

Johannes Leiacker (Bühne)
geb. in Landshut, Tischlerlehre und Design-Studium in Wiesbaden; zunächst Bühnenbildassistent am Schauspielhaus Frankfurt; eigene Bühnenausstattungen am Schauspielhaus Düsseldorf, am Berliner Schillertheater und am Münchner Residenztheater; Opernausstattungen in Essen, Wiesbaden, Leipzig, Brüssel,
Antwerpen, an der Dresdner Semperoper, der English National Opera, am Münchner Gärtnerplatztheater, bei der Münchener Biennale, der Bayerischen Staatsoper in München und der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York und dem Royal Opera House Covent Garden, seit 2004 Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Zuletzt am Stadttheater Klagenfurt: Koukourgi und Le Nozze di Figaro.

Alexandra Reinprecht (Martha)
Die Wienerin nahm bereits als Kind Unterricht in Klavier und Gesang. Mit 19 führte sie ihr Weg nach Triest an das “G. Tartini”-Konservatorium, das sie unter der Leitung von Cecilia Fusco mit Auszeichnung abschloss. Das reichhaltige Repertoire der Künstlerin umfasst Rollen wie: Manon, Adele in Fledermaus, Sophie in Werther, Gilda in Rigoletto, Marie in La fille du regiment, Sandrina in La finta giardiniera, Adina in Elisir d’amore, Euridice in Orpheus in der Unterwelt, Pamina in Die Zauberflöte, Ilia in Idomeneo, Zerlina in Don Giovanni, Musetta in La Boheme, Antonia in Les contes d’Hoffmann und viele mehr. Neben ihren Engagements an den großen Theaterhäusern in Graz, Stuttgart und Wien, ist sie immer wieder ein gern gesehener Gast in Deutschland, Italien und der Schweiz. www.alexandrareinprecht.com

Johannes Chum (Mathias Freudhofer)
geb. in Vorau in der Steiermark; erste musikalische Ausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben. Nach seinem Studium der Theologie und Musikpädagogik in Graz studierte er in Wien bei Kurt Equiluz Lied und Oratorium. Seine Opernkarriere begann der Tenor 1994 als Lysander in Brittens Sommernachtstraum in St. Pölten, gefolgt von Caramello in Eine Nacht in Venedig am Stadttheater Klagenfurt, an das Johannes Chum als Jaquino in Fidelio, Tito in La Clemenza di Tito und Belmonte in Die Entführung aus dem Serail zurückkehrte. Im Rahmen der Burgenländischen Haydn-Festspiele verkörperte er den Germando in Haydn’s L’isola Disabitata und den Rinaldo in Haydns Armida, in Salzburg war er als Arbace in Mozarts Idomeneo und als Don Curzio in Le Nozze Di Figaro zu hören. Weitere Rollen: Nerone in Monteverdis L’incoronazione Di Poppea, Sänger in Richard Strauss’ Rosenkavalier, Don Ottavio in Don Giovanni, Belfiore in La Finta Giardiniera, Ferrando in Cosí fan tutte, Conte di Libenskof in Il Viaggio A Reims, Aufidio in Lucio Silla, Trimalchio in Satyricon u.a. 2000 wurde er mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet, 2002 mit dem Karl Böhm Interpretationspreis des Landes
Steiermark. In Klagenfurt als Graf Tassilo in Gräfin Mariza und als Amazan in Koukourgi.

Hans Gröning (Johannes Freudhofer)
geb. in Hildesheim; Start seiner künstlerische Laufbahn als Schauspieler; Gesangsstudium bei KS Gisela Schröter in Dresden; Debüt als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg; Gastverpflichtungen beim Wiener Operntheater und der Berliner Kammeroper; erstes
Festengagement am Theater Eisenach, seitdem laufend Engagements in Antwerpen, Brüssel, Zürich und Luxemburg; einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die Interpretation zeitgenössischer Werke; Auszug wichtigster Partien: Papageno, Guglielmo und Figaro, Rossinis Figaro, Wolfram in Wagners Tannhäuser, Kaspar in Egks Die Zaubergeige sowie Danilo in Die Lustige Witwe; seit 2004 regelmäßiger Gast an der Komischen Oper, mit Rollen wie: Gepetto in Pinocchio, Ottokar in Der Freischütz, Farfarello in Die Liebe zu den drei Orangen; in der Neuproduktion von Reimanns Lear verkörpert er den Herzog von Albany; bei der Wiener Kammeroper sang er 2010 in einer weiteren Reimann-Oper Die Gespenstersonate; 2011 folgte The IO Passion von Harrisson Birtwistle.

Anna Agathonos (Magdalena)
geb. in Athen; Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; zwei Jahre lang Mitglied des internationalen Opernstudios Marseille; 2001/2002 Festengagement am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit Partien des lyrischen Mezzosopranfachs, u.a. Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte) und Ramiro (Die Gärtnerin aus Liebe), Rossinis Angelina (La Cenerentola), Rosina (Der Barbier von Sevilla) und Melibea (Il Viaggio a Reims); Profilierung als  belcantospezialistin (Nerestano in Zaira, Arturo in Rosmonda d´Inghilterra, Armando und Felicia in Il Crociato in Egitto und Aurelio in L´assedio di Calais); weitere Rollen: Azucena (Il trovatore), Carmen, Cassandre (Les Troyens), Amneris (Aida), Dalila (Samson et
Dalila), Auntie (Peter Grimes), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Marguerite (La Damnation de Faust) und Dido (Dido and Aeneas); Gastauftritte an vielen deutschen Opernhäusern, im europäischen Ausland und bei Liederabenden und Konzerten; 2004 Auszeichnung mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis, 2009 Gelsenkirchener Publikumspreis. In Klagenfurt zuletzt als Mary in Der fliegende Holländer.

Krzysztof Borysiewicz (Friedrich Engel, Justiziar im Kloster St. Othmar)
geb. in Warschau, Polen; 1987 bis 1993 Unterricht an der Warschauer Musikhochschule. 1992 Debüt als Bartolo in Il Barbiere di Siviglia am Teatr Wielki in Warschau. 2001 bis 2004 im Ensemble des Mainfrankentheaters Würzburg und von 2004 bis 2009 am Landestheater Salzburg in verschiedenen Rollen. 1996 bis 2001 Gastspiele, Tourneen und Galakonzerte in ganz Europa. Seit der Spielzeit 2009/10 im Opernensemble des Staatstheaters Kassel. Partien: Geronte in Manon Lescaut, Hans Schwarz in Die Meistersinger von Nürnberg, Méphistophélès in Faust, Graf von Gloster in Lear, Montano in Otello, König Heinrich in Lohengrin, Pasquale in Don Pasquale, Sarastro in Die Zauberflöte, Zettel, der Weber in A Midsummer Night’s Dream, Colline, Philosoph in La Bohème, Titurel in Parsifal u.a.

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, DER NUSSKNACKER 27.10.2011

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Stadttheater Klagenfurt

DER NUSSKNACKER

Stadttheater Klagenfurt DER NUSSKNACKER

Ballett in zwei Akten, op. 71
Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky
Libretto nach Casse-Noisette von Alexandre Dumas père
und Nußknacker und Mausekönig von E. T. A. Hoffmann

Premiere 27. Oktober 2011, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung Michael Brandstätter, Choreographie Karl Alfred Schreiner, Bühne Rifail Ajdarpasic
Kostüme Ariane Isabell Unfried, Lichtgestaltung Marco Policastro, Dramaturgie Heiko Cullmann

Ana Maria Arias, Kenia Bernal González, Ariella Casu, ?ebnem Gül?eker, Youngna Hyun, Ana Klašnja, Marta Lastowska, Anna Lis, Elisa Ribes, Ana Sánchez, Georgette Sanchez, Shaohui Yi | Matteo Carvone, Miquel g.Font, Emmanuel Gázquez, Caspar Hees, Igor Kirov, Rainer Krenstetter, Andrew Pan, Yan Revazov, Pál Szepesi, Lukas Zuschlag

Kinderballett und Statisterie des Stadttheaters Klagenfurt | Kärntner Sinfonieorchester

Einführungsmatinee 23. Oktober 2011, Moderation Heiko Cullmann, Bühne
Weitere Vorstellungen 29. Oktober; 3., 6., 9., 11.,15.,17.,19., 23., 25., 29. November; 1., 3. Dezember 2011

Es ist Weihnachtsabend im Hause Stahlbaum. Die kleine Klara und ihr frecher Bruder Fritz sind ganz aufgeregt, denn auch diesmal kommt der mysteriöse Onkel Droßelmeier. Er bringt nicht nur ein Buch mit der Geschichte vom Nußknacker und Mausekönig mit, sondern auch seinen jungen Sohn Alexander, der sofort von Klara bezaubert ist. Als es Mitternacht schlägt, verwandelt sich das ganze Zimmer, die Mäuse aus dem Buch erwachen zum Leben und es beginnt eine abenteuerliche Jagd durch ein winterliches Traumland.

Ab Ende Oktober ist die Bühne des Stadttheaters nach langer Zeit wieder dem Ballett gewidmet. Der geistreiche Charme, die überschäumende Lebensfreude und die Originalität der Musik des Nussknacker verzaubern das Publikum in aller Welt. Höhepunkt der Partitur ist wohl der berühmte Blumenwalzer. Die Choreographie übernimmt Karl Alfred Schreiner, in den Solopartien sind ?ebnem Gül?eker und Rainer Krenstetter vom Staatsballett Berlin zu sehen, sie tanzen alternierend mit Ana Klašnja und Lukas Zuschlag. Für die Produktion wurde ein internationales Ensemble und ein eigenes Kinderballett, mit jungen Talenten von Klagenfurter Ballettschulen, zusammengestellt.

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, DER FLIEGENDE HOLLÄNDER15.9.2011

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Stadttheater Klagenfurt

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Stadttheater Klagenfurt DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto und Musik von Richard Wagner
Premiere 15. September 2011, 19.30 Uhr
Musikalische Leitung Peter Marschik
Regie Torsten Fischer
Bühne und Kostüme Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Choreinstudierung Günter Wallner
Dramaturgie Heiko Cullmann
Katrin Adel, Anna Agathonos, Astrid Weber | Daniel Brenna, Gábor Bretz,
Renatus Mészár, Daniel Prohaska
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester

Einführungsmatinee 4. September 2011, 11 Uhr, Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz, Bühne Weitere Vorstellungen 17., 20., 22., 24. September; 14., 16., 19., 21., 28. Oktober; 2., 5. November 2011 Der fliegende Holländer hat Gott gelästert und ist dafür zur ewigen Irrfahrt auf den Weltmeeren verdammt. Nach jeweils sieben Jahren bleibt ihm wieder einmal nur ein einziger Tag, um eine Frau zu finden, deren bedingungslose Treue ihn von seinem Fluch erlöst. Diesmal trifft der Holländer auf Senta, die von der Idee besessen ist, den Irrenden zu erlösen. Schwankend zwischen Wirklichkeit und Naivität im Glauben hält sie ihren Treueschwur bis zur letzten Konsequenz.

Die Sage vom Fliegenden Holländer ist ein bekanntes Motiv der europäischen Literatur der Romantik. Mit ihrem Text, der sich weit vom konventionellen Opernlibretto des 19. Jahrhunderts abhebt, und seinen kompositorischen Neuerungen steht Der fliegende Holländer im OEuvre Wagners als Oper des Aufbruchs, die “in ihrer Mischung aus archaisierender Gewalt und moderner Nervosität, aus artifizieller Planung und naturhaftem Ungestüm” ihresgleichen sucht. (Dietmar Holland)

Regie bei diesem Frühwerk von Richard Wagner führt Torsten Fischer, der im Stadttheater Klagenfurt bereits mit der Inszenierung von Aida einen großen Erfolg feierte. Die Partie der Senta singt die Sopranistin Astrid Weber, alternierend mit Katrin Adel. Den Holländer gibt Renatus Mészár, der Boris Godunow der Klagenfurt Inszenierung von 2010. Gabor Bretz, zuletzt an der Mailänder Scala und bei den Wiener Festwochen zu sehen, übernimmt die Rolle des Seefahrers Daland, die seines Steuermanns Daniel Prohaska. Daniel Brenna singt den Erik. Die musikalische Leitung liegt beim Chefdirigenten des Hauses, Peter Marschik.

Besetzung

Musikalische Leitung Peter MARSCHIK
Regie Torsten FISCHER
Bühne / Kostüme Herbert SCHÄFER / Vasilis TRIANTAFILLOPOULOS
Choreinstudierung Günter WALLNER
Dramaturgie Heiko CULLMANN
Daland, ein norwegischer Seefahrer Gábor BRETZ
Senta, seine Tochter Astrid WEBER/Katrin ADEL
Erik, ein Jäger Daniel BRENNA
Mary, Sentas Amme Anna AGATHONOS
Der Steuermann Dalands Daniel PROHASKA
Der Holländer Renatus MÉSZÁR
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Kärntner Sinfonieorchester

Biografien

Peter Marschik (Musikalische Leitung)
geb. in Hannover; Mitglied der Wiener Sängerknaben; Studium an der Musikhochschule in Wien (Klavier, Gesang, Komposition und Dirigieren); 1991-1996 Künstlerischer Leiter der Wiener Sängerknaben; zahlreiche Radio-, TV- und CD-Aufnahmen sowie Tourneen durch Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Australien; Gastdirigent u.a. der Wiener Hofmusikkapelle, des Wiener Staatsopernorchesters und der Stuttgarter Philharmoniker; Zusammenarbeit mit dem Chor der Wiener Staatsoper und dem Chor der Accademia di Santa Cecilia in Rom; Pianist des Beethoven Trios; Erster Kapellmeister an der Oper Kiel und am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin; seit der Spielzeit 2007/2008 Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt

Torsten Fischer (Regie)
seit 1981 am Theater tätig, Regisseur am Bremer Theater und von 1990-2002 Schauspieldirektor der Bühnen der Stadt Köln; Gastregien in Oper und Schauspiel u.a. in Stuttgart, New York, Warschau, Frankfurt, Hannover, Berlin, Strasbourg und Zürich; Musiktheaterinszenierungen u.a. Suppés Boccaccio, Janáceks Das schlaue Füchslein und Bizets Les Pêcheurs de Perles an der Volksoper Wien, Puccinis La Bohéme in Straßburg, Rihms Jakob Lenz in Frankfurt, Meiers Dreyfus, die Affaire an der Deutschen Oper Berlin, Sondheims Sweeney Todd, Mozarts Le nozze di Figaro und Die Entführung aus dem Serail, Verdis Don Carlo und Rossinis La cenerentola an der Kölner Oper, Ruzickas Hölderlin – Eine Expedition (Uraufführung) an der Staatsoper unter den Linden. Für den KlangBogen Wien inszenierte er seit 1999 Spohrs Faust, Massenets Don Quichotte und Smetanas Dalibor und am Theater an der Wien Cherubinis Médée; Schauspielregien am Theater in der Josefstadt u.a. Neil La Butes Wie es so läuft (2007) und Jugend ohne Gott von Christopher Hampton nach Ödön von Horváth (2009). Am Stadttheater Klagenfurt inszenierte er im Mai 2010 Aida

Renatus Mészár (Der Holländer)
geb. in Laubach/Hessen; Gesangsstudium an den Hochschulen in Hamburg und München; von 1992-1995 Mitglied des Rundfunkchores des NDR; 1995 Engagement als “junger Bass” am Staatstheater Braunschweig; 1998-2001 Verpflichtung in Münster, danach Auftritte als freischaffender Sänger in Braunschweig, Bern, Oldenburg, Osnabrück und Bremen; Gastspiele u.a. an der Hamburgischen Staatsoper und am Opernhaus Nürnberg; nach einem Jahr im Ensemble in Würzburg Wechsel ans Staatstheater Schwerin, danach ans Nationaltheater Weimar, wo er u.a. Fasolt, Wotan und Wanderer sang; Preisträger mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe; im Sommer 2010 Debüt als Holländer bei den Tiroler Festspielen; seit der Spielzeit
2010/2011 Ensemblemitglied des Theater Bonn mit Rollen wie König Treff in Die Liebe zu den drei Orangen, Timur in Turandot, Wassermann in Rusalka; am Stadttheater Klagenfurt gab Renatus Mészár 2010 sein Rollendebüt als Boris Godunow

Astrid Weber (Senta)
geb. in Kassel; Studium Anglistik und Romanistik; sie erhielt privaten Gesangsunterricht und eine private Tanzausbildung; von 1993 bis 1995 Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München; sie besuchte die Meisterklasse (Lied) bei Sena Jurinac und die Opernführer-Werkstatt bei Professor Marcel Prawy. Erste Engagements in den Theatern Erfurt und Augsburg. Stationen ihrer Laufbahn führten Sie nach Chemnitz, Dortmund, Essen, Sevilla, Berlin, Wiesbaden, St. Gallen, Frankfurt am Main und zu Gastspielen nach Peking und Shanghai. Ihr Repertoire umfasst u.a. Chrysothemis (Elektra), Marschallin (Der Rosenkavalier), Senta (Der fliegende Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Elsa (Lohengrin), Manon (Manon Lescaut), Elisabeth (Tannhäuser), Turandot (Turandot), Martha (Tiefland), Agathe (Der Freischütz), Marschallin (Der Rosenkavalier), Sieglinde (Die Walküre) und Gutrune (Götterdämmerung). Zahlreiche Konzertverpflichtungen und CD Produktionen. Zuletzt war Sie am Staatstheater Nürnberg als Grete in Der ferne Klang und an der Oper Leipzig als Fata Morgana in Die Liebe zu den drei Orangen zu sehen

Katrin Adel (Senta)
geb. in Nürnberg; schon während ihres Studiums Mitglied des Opernchors des Staatstheaters Nürnberg; privates Gesangstudium bei Irina Gavrilovici in Wien; Konzerte in Rumänien, Österreich und der Schweiz; im November 2008 in Zusammenarbeit mit dem Rundfunksinfonieorchester München Aufnahme von Ullmann-Liedern für das Bayerische Fernsehen; Stipendiatin der Franz-Grothe Stiftung (2007) und Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes (2009); Preisträgerin des internationalen Gesangswettbewerbes der Kammeroper Schloss Rheinsberg; Debut als Isabella in Richard Wagners Das Liebesverbot an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, Auszeichnung mit dem “Doppelfeld-Förderpreis für besondere Talente” für diese Rolle; 2010 Auftritt als Magd in Elektra bei den Festspielen Baden-Baden verbunden mit einer DVD-Aufnahme und Fernsehausstrahlung

Gábor Bretz (Daland)
geb. in Ungarn; Studium in Los Angeles sowie am Béla Bartók-Musikkonservatorium und an der Franz Liszt Musikakademie; Meisterkurse bei Julia Hamari, Eva Marton, Jewgeni Nesterenko und Albert Antallfy-Zsiross; Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe; zu seinen wichtigsten Partien gehören u.a. Leporello und Don Giovanni (Don Giovanni), Banquo (Macbeth), Escamillo (Carmen), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie Blaubart (Herzog Blaubarts Burg); Engagements u.a. in Berlin, Zagreb, Mailand, Leipzig und bei den Salzburger Festspielen; zusätzlich widmet er sich dem Konzertgesang und Oratorien von Bach, Haydn und Mozart; Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Escamillo (Carmen); am Stadttheater Klagenfurt war Gábor Bretz bereits in Ariadne auf Naxos (2007/2008) und Rigoletto (2007/2008) zu sehen

Daniel Prohaska (Der Steuermann)
geb. in Frankfurt am Main; Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien in Gesang, Schauspiel und Tanz; 1989-1992 Mitglied des Neuen Wiener Vocalensembles mit Auftritten u.a. bei der Schubertiade; 1998-2000 Mitglied der englischsprachigen Theatergruppe VISPA-Players; Hauptrollen in Schauspiel, Oper, Operette und Musical, u.a. in Romeo und Julia (Potsdam), Im Weißen Rössl (St. Gallen), Der Opernball (Staatstheater am
Gärtnerplatz, München), Die Entführung aus dem Serail (Liebau), West Side Story (Grazer Oper), Der Vetter aus Dingsda, Der Vogelhändler und Hello, Dolly! (Volksoper Wien); am Stadttheater Klagenfurt war Daniel Prohaska u.a. als Jesus (Jesus Christ Superstar), Zsupán/Tassilo (Gräfin Mariza), Jean Valjean (Les Misérables), Jaquino (Fidelio), Don Lockwood (Singin‘ in the Rain), Koukourgi (Koukourgi) und Symon (Der Bettelstudent) zu sehen

Daniel Brenna (Erik)
Studium der Musikwissenschaft an der Boston University mit “Masters in Music” sowie Operndiplom; Gastauftritt in den USA beim Tanglewood-Festival unter Seiji Ozawa und Daniel Harding; Gewinner des “Wagner Award” der Metropolitan Opera National Council Auditions; Europa-Debüt am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen; Auftritte beim Festival in Miskolc, beim Festival St. Margarethen, am Opernhaus Münster (u.a. als Dimitri in Boris Godunow und als Boris in Katja Kabanowa); sein Repertoire umfasst u.a. Rollen wie Siegmund (Die Walküre), Max (Der Freischütz), Hans (Die verkaufte Braut) und Eisenstein (Die Fledermaus); mit der Budapester Philharmonie 2009 Debüt als Aron an der Seite von Wolfgang Schöne; Debüt als Siegfried (Siegfried) beim
Festival in Longborough im Juli 2011; geplant sind das Rollendebüt als Tambourmajor (Wozzeck) und Aegisth (Elektra) an der Staatsoper Stuttgart

Anna Agathonos (Mary)
geb. in Athen; Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; zwei Jahre lang Mitglied des internationalen Opernstudios Marseille; 2001/2002 Festengagement am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit Partien des lyrischen Mezzosopranfachs, u.a. Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte) und Ramiro (Die Gärtnerin aus Liebe), Rossinis Angelina (La Cenerentola), Rosina (Der Barbier von Sevilla) und Melibea (Il Viaggio a Reims); Profilierung als Belcantospezialistin (Nerestano in Zaira, Arturo in Rosmonda d´Inghilterra, Armando und Felicia in Il Crociato in Egitto und Aurelio in L´assedio di Calais); weitere Rollen: Azucena (Il trovatore), Carmen (Carmen), Cassandre (Les Troyens), Amneris (Aida), Dalila (Samson et Dalila), Auntie (Peter Grimes), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Marguerite (La Damnation de Faust) und Dido (Dido and Aeneas); Gastauftritte an vielen deutschen Opernhäusern, im europäischen Ausland und bei Liederabenden und Konzerten; 2004 Auszeichnung mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis, 2009 Gelsenkirchener Publikumspreis

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, MISS SAIGON, 28.07./13.08.2011

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Stadttheater Klagenfurt

 MISS SAIGON

28. Juli – 13. August 2011

Große Gefühle, eine dramatische Handlung und ein hervorragendes Ensemble haben bei der Österreichischen Erstaufführung des Musical-Welthits Miss Saigon im Februar 2011 im Stadttheater Klagenfurt für Begeisterung gesorgt.
Vom 28. Juli – 13. August steht Miss Saigon wieder auf dem Spielplan.

Mit Miss Saigon gelang dem französischen Autoren- und Komponistenduo Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg nach Les Misérables ein zweiter Welthit. Überall waren die Zuschauer und Kritiker begeistert, nicht nur wegen der faszinierenden Bühneneffekte, sondern auch wegen des zeitkritischen Aspekts, der spannenden Handlung und den psychologisch genau ausgearbeiteten Charakteren.

Der amerikanische GI Chris verliebt sich während seiner Stationierung in Saigon in die Nachtclubtänzerin Kim. Ihre Liebesbeziehung wird jäh unterbrochen, als der Vietcong die Stadt erobert und alle amerikanischen Soldaten abgezogen werden. Zurück bleibt Kim, die einige Zeit später ihren Sohn Tam zur Welt bringt…

(…) Matthias Davids hat mit detailreicher Personenführung und einem Meer an Emotionen großes Gefühlskino inszeniert. Dabei verzichtet er bei seiner immer wieder rasanten Regie weder auf aufwendige Bilder noch auf spektakuläre Bühneneffekte (…) Standing Ovations! Helmut Christian, Kleine Zeitung

Musik von CLAUDE-MICHEL SCHÖNBERG, Gesangstexte von RICHARD MALTBY, JR. und ALAIN BOUBLIL. Basierend auf den original französischen Gesangstexten von ALAIN BOUBLIL, zusätzliches Material von RICHARD MALTBY, JR., deutsche Übersetzung von HEINZ RUDOLF KUNZE, Orchestrierung von WILLIAM DAVID BROHN

Musikalische Leitung Michael Brandstätter, Regie Matthias Davids,
Choreographie Melissa King

Der Kartenverkauf für die Spielzeit 2011/2012 beginnt am 1. September 2011.

Vorstellungen
28. | 30. | 31. Juli 2011
2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 9. | 10. | 11. | 12. | 13. August 2011
jeweils um 20 Uhr

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Milica Jovanovi? gewinnt M.U.T.-Wettbewerb 24.5.2011

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Stadttheater Klagenfurt

M.U.T. ERSTER ÖSTERREICHISCHER WETTBEWERB FÜR MUSIKALISCHES UNTERHALTUNGSTHEATER

Milica Jovanovi? gewinnt M.U.T.-Wettbewerb des Stadttheaters Klagenfurt

M.U.T.-Wettbewerb des Stadttheaters Klagenfurt Finalisten M.U.T.-Wettbewerb des Stadttheaters Klagenfurt Milica Jovanovi?

Stadttheater Klagenfurt M.U.T.-Wettbewerb Jury Stadttheater Klagenfurt M.U.T.-Wettbewerb Koepplinger Jovanovic

Das Votum der prominent besetzten Jury war eindeutig: Die Deutsche Milica Jovanovi? setzte sich im gestrigen Finale des M.U.T.-Wettbewerbes mit einem 15-minütigen Showblock gegen ihre sechs MitbewerberInnen als strahlende Gewinnerin durch. Auf dem Programm, mit dem sie die Jury überzeugte, standen “Gimme, gimme” aus dem Musical Thoroughly Modern Millie, “Kinder wie der Wind” aus dem Musical Rags und “Der Liebesbrief” von Georg Kreisler.

Musicaldarstellerin Maya Hakvoort, die neben Intendant Josef E. Köpplinger, Markus Spiegel, John Owen Edwards, Dagmar Koller, Peter Back Vega, Heiko Cullmann, Peter Lund und Werner Signer der fachkundigen Jury angehörte, lobte das “darstellerische Können und die Vielseitigkeit der Gewinnerin”. Auch Juryvorsitzender Josef E. Köpplinger zeigte sich begeistert: “Am heutigen Abend sind alle Gewinner, ich bin überzeugt, dass diese jungen Talente ihren Weg auf der Bühne machen werden.” Alle Jurymitglieder lobten einhellig das hohe Niveau der dargebotenen Showprogramme.

Die 27-jährige Deutsche nimmt den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis mit nach Hause. Die Zweitplatzierte Johanna Spantzel darf sich über 2.000 Euro Preisgeld, die Drittplatzierte Martina Lechner über 1.000 Euro und den Preis des Publikums freuen, der ihr weitere 1.000 Euro einbrachte. Die Preise wurden von der Wiener Städtischen Versicherung gesponsert.

Die zwölf jungen Talente aus dem Bereich musikalisches Unterhaltungstheater wurden in aufwendigen Castings aus mehreren hundert Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt. In Vorausscheidungen in Wien, Berlin und München hatten sie bereits unter Beweis gestellt, dass so einiges in ihnen steckt. Im Semi-Finale am Montag wurden sieben Finalisten gekürt, Dienstagabend galt es dann, beim gut besuchten Finale Jury und Publikum mit Gesang, Tanz und schauspielerischem Können zu überzeugen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.stadttheater-klagenfurt.at/410_mut_.html

 

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, ERSTER ÖSTERREICHISCHER WETTBEWERB FÜR MUSIKALISCHES UNTERHALTUNGSTHEATER

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Stadttheater Klagenfurt

ERSTER ÖSTERREICHISCHER WETTBEWERB FÜR MUSIKALISCHES UNTERHALTUNGSTHEATER

Stadttheater Klagenfurt, M.U.T.   Stadttheater Klagenfurt, M.U.T., Finalisten  Stadttheater Klagenfurt, M.U.T., Finale 2009 Christof Messner und Josef E.

Zukünftige Musiktheater-Stars zeigen ihr Talent in Klagenfurt

Bereits zum zweiten Mal stellen junge Künstler aus den Bereichen Musical, Operette und Chanson bei M.U.T. ihr Können unter Beweis.
Die hochkarätig besetzte Jury hatte es nicht leicht, aus den über 100 Bewerberinnen und Bewerbern eine Vorauswahl zu treffen. Nach Vorrunden in München, Wien und Berlin stehen nun 12 Kandidaten fest, die Ende Mai zu einem öffentlichen Semi-Finale und Finale nach Klagenfurt kommen um vor Publikum und Jury ihr Können in Tanz, Gesang und Darstellung zu zeigen. M.U.T.-Initiator Josef E. Köpplinger ist über das enorme Interesse erfreut und lobt das Potential der jungen Talente: “Das Niveau der Bewerberinnen und Bewerber ist auch heuer wieder sehr hoch. Das Finale wird mit Sicherheit spannend!”

Die Kandidaten, neun Damen und drei Herren, kommen aus Deutschland und Österreich. Sie machen ihre Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, der Universität der Künste Berlin, der Joop van Ende Academy und dem Konservatorium der Stadt Wien Privatuniversität oder haben dort ihr Studium bereits abgeschlossen. Alle verfügen über Bühnenerfahrung, zum Teil in großen Rollen.

Beim öffentlichen Semi-Finale am 23. Mai werden die 12 Kandidaten je zwei Lieder und einen Monolog vortragen. Die sechs Finalisten präsentieren am 24. Mai ein Soloprogramm von ca. 15 Minuten. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird im Finale ein Publikumspreis von 1.000 Euro vergeben.

Die Wiener Städtische Versicherung unterstützt den Wettbewerb als Hauptsponsor. “Die Wiener Städtische ist das führende österreichische Versicherungsunternehmen und beweist sich als zuverlässiger Partner der Kärntner Wirtschaft und Kultur. Als Garant für Sicherheit und Stabilität – als “Sorgenmanager für heute” und “Vorsorgemanager für morgen” – stehen wir unseren Kundinnen und Kunden mit innovativen und maßgeschneiderten Versicherungslösungen zur Seite.

Genauso ist uns bei unseren Sponsorpartnerschaften das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Wir freuen uns darum besonders, dass wir mit der Unterstützung des Projekts M.U.T. junge Talente und zukünftige Musiktheater-Stars aktiv fördern”, so Landesdirektor Erich Obertautsch, Wiener Städtische Versicherung.

Öffentliches Semi-Finale Montag, 23. Mai 2011, 19.30 Uhr, Stadttheater Klagenfurt
Öffentliches Finale Dienstag, 24. Mai 2011, 19.30 Uhr, Stadttheater Klagenfurt

Moderation Christoph Wagner-Trenkwitz
Eintritt für einen Abend 10,00 Euro, für beide Abende 15,00 Euro

Semi-Finalisten:  Joana Henrique, Anna Christina Hofbauer, Elissa Huber, Milica Jovanovic, Martina Lechner, Christina Patten, Judith Peres, Florian Peters, Birgit Reuter, Tom Schimon, Johanna Spantzel, Nicky Wuchinger

Jury : Josef E. Köpplinger (Vorsitzender der Jury, Intendant, Regisseur), Peter Back-Vega (Chefdramaturg der Vereinigten Bühnen Wien), Heiko Cullmann (Chefdramaturg des Stadttheaters Klagenfurt), John Owen Edwards (Dirigent, u. a. am West End, London), Maya Hakvoort (Musicaldarstellerin), Dagmar Koller (Grande Dame der Musical-Szene), Peter Lund (Autor, Regisseur, Dozent), Werner Signer (Geschäftsführender Direktor des Theaters St. Gallen), Markus Spiegel (Musikproduzent und Medienberater)

 

BIOGRAFIEN der Semi-Finalisten

HENRIQUE Joana
geb. 1985; 2005-2008 Ausbildung zur Musical-Darstellerin an der Joop van den Ende Academy, Hamburg, erste Engagements in Tanz der Vampire (Palladium Theater Stuttgart), Die kleine Seejungfrau (Seefestival Seebühne), Musical Fieber (Aktiv Event), AIDAbella und AIDAdiva (SeeLive Tivoli), Mamma Mia (Theater am Potsdamer Platz, Berlin) und Auftritte bei verschiedenen Galas; 2007 Auftritt als Tänzerin im Musikvideo 36 Grad, 2007 Synchronisation von Die witzigsten Werbespots der Welt (C&C Studio Hamburg)

HOFBAUER Anna Christina
geb. 1988; erster Schauspielunterricht mit sechs Jahren; musische Gymnasialausbildung mit Schwerpunkt Gesang und Klavier; Ausbildung zur Musical-Darstellerin an der Joop van den Ende Academy, Hamburg, mit Abschluss im Jahr 2010; bereits während ihrer Ausbildung Mitwirkung an mehreren Produktionen u. a. in You drive me crazy with love (Gläserne Manufaktur Dresden) und in Kehrwieder 201.0 FM – Die Live Radioshow (Kehrwieder Theater Hamburg); Engagements an den Schauspielbühnen Stuttgart und am Theater Heilbronn; im Sommer 2011 Auftritt als Sophie und Sissi in Ludwig

HUBER Elissa
geb. 1987; 2. Platz beim bundesweiten Wettbewerb Jugend musiziert; Ausbildung zur Musical-Darstellerin an der Bayrischen Theaterakademie August Everding, München; 2009 Preisträgerin des Musical-Wettbewerbes Jugend kulturell, sowie Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin; im Dezember 2009 Auftritt im Prinzregententheater mit den Münchner Symphonikern als Solistin; erste Engagements als Maureen Johnson in Rent (Deutsches Theater München, 2010), als Esther/Daisy in Fletsch und Anita in West Side Story; zur Zeit verkörpert Elissa im Operettenhaus Hamburg die Rolle der La Rosa im Musical Sister Act

JOVANOVIC Milica
geb. 1983; Musical-Ausbildung an der Theaterakademie August Everding, München und an der Royal Academy of Music, London; Engagements am Staatstheater am Gärtnerplatz in München u. a. als Eliza in My Fair Lady, Flämmchen in Grand Hotel, Papagena in Die Zauberflöte und Dorothy in Der Zauberer von Oz; am Stadttheater Magdeburg Gastauftritt als Betty Schaefer in Sunset Boulevard; zahlreiche Preise bei Gesangswettbewerben, u. a. Walter-Kaminsky-Preis beim Bundeswettbewerb Gesang

LECHNER Martina
geb. 1987 in der Steiermark; Musical-Ausbildung am Performing Center Austria, Wien, und am Konservatorium der Stadt Wien Privatuniversität; noch vor ihrer Musical-Ausbildung Geigenunterricht und erste Auftritte in Theaterproduktionen wie Ein Sommernachtstraum (Titania) und Tod am Nil (Cornelia); Auftritte als Serena im Musical Fame, Queenie in The Wild Party und als Marlene Dietrich in der Uraufführung Dietrich und Leander; außerhalb des Studiums Anstellung am Theater der Jugend in Wien, Auftritt als Duettpartnerin von Maya Hakvoort und zweifache Preisträgerin des Fidelio-Wettbewerbs

PATTEN Christina
geb. 1990 in Neumünster; mit dreizehn Jahren Hauptrolle im Kindermusical Der kleine Tag; 2. Preis in der Sparte Musical beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert; seit Oktober 2008 Ausbildung an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Musical/Show; im Sommer 2010 Vordiplom mit der Collage Cool Age; Gesangs- und Klavierunterricht; seit einigen Jahren regelmäßige Auftritte bei privaten Shows und mit eigenen Musical- Programmen

PERES Judith
geb. 1984 in München; im Juli 2010 Abschluss ihres Studiums an der Theaterakademie August Everding, München, als Joanne im Musical Rent und mit ihrer One-Woman-Show Undine; im freien Engagement Auftritte als Sally Bowles im Musical Cabaret, als auch als Sandy in Grease bei der Liechtenstein Musical Company; anschließend war sie als Sandys Gegenpart Rizzo im Le Théâtre Kriens in Luzern zu sehen; bevor sie im Herbst 2011 nach Luzern als Sheila in Hair zurückkehrt, ist sie im Sommer als Cover Maureen in Rent bei den Schlossfestspielen Ettlingen engagiert

PETERS Florian
geb. 1987 im Rheinland; Musical-Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München; erste Auftritte in Rent (Deutsches Theater München) und als Moritz im Schauspiel Frühlings Erwachen – Live Fast Die Young; zurzeit Probenarbeiten für die Rolle des Hänschen Rilow in Frühlings Erwachen (Deutsches Theater Berlin)

REUTTER Birgit
geb. 1988 in Stuttgart; bereits vor ihrem Studium erste Auftritte am Stuttgarter Kelley Theater in Night Of The Living Dead (2006) und in Les Misérables (2007); 2008 Auftritte als Tzeitel in Fiddler on the Roof und als Christine Colgate in Dirty Rotten Scoundrel; seit 2008 Musical-Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München; 2010 Auftritt als Tänzerin in Orfeo ed Euridice bei den Salzburger Festspielen, Anfang 2011 Mitwirkung in Street Scene (Prinzregententheater München); im Sommer 2011 wird Birgit Reutter als Thea in Frühlings Erwachen am Deutschen Theater München zu sehen sein

SCHIMON Tom
geb. 1984 in Wien; Lehrgang für Musical an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, danach Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München; bereits während des Studiums Auftritte beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen in Im Weissen Rössl und im Kinofilm Im Winter ein Jahr von Caroline Link; erste Engagements in Sweeney Todd, Grand Hotel, La Cage Aux Folles (alle Staatstheater am Gärtnerplatz, München), in Into The Woods (Staatstheater Kassel), und in West Side Story (Freilichtspiele Tecklenburg); im Sommer 2011 Auftritt als Angel in Rent bei den Schlossfestspielen Ettlingen

SPANTZEL Johanna
geb. 1989 in Jena; Musical-Studium an der Universität der Künste, Berlin; Mitwirkung u. a. in der Collage Himmelfahrt nach Bollywood; 2009 Förderpreis im Juniorwettbewerb des Bundeswettbewerb Gesang in der Sparte Musical/Chanson sowie Preis des deutschen Bühnenvereins für die beste Darstellung einer Musicalszene; in Folge deutschlandweit zahlreiche Auftritte als Solistin bei Galakonzerten; im Zuge des Kurt Weill Festivals 2010 und 2011 Mitwirkung an der Produktion One touch of Venus am Anhaltischen Theater Dessau; zuletzt Auftritte an der Neuköllner Oper in Mein Avatar und ich und im Operettenprogramm Ein Herz sucht einen Parkplatz

WUCHINGER Nicky
geboren 1988 in Berlin; seit 2008 Studium an der Universität der Künste, Berlin; momentan ist Nicky  Wuchinger als Roderich de Weert in der Operette Der Vetter aus Dingsda am Bremer Stadttheater zu sehen