Innsbruck, Tiroler Landestheater, Sechs Schikaneder-Nominierungen, Adriana Lecouvreur – Charlie Chaplin – Cabaret, 27.06.2016

Tiroler Landestheater und Symphonieorchester Innsbruck

Tiroler Landestheater Innsbruck © Landestheater

Tiroler Landestheater Innsbruck © Landestheater

Sechs Schikaneder-Nominierungen für Tiroler Landestheater

Die Nominierungen für die 16 Kategorien des Österreichischen Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder 2016 stehen fest. Das Tiroler Landestheater in Innsbruck ging dabei als Nominierungssieger hervor.

Die Innsbrucker Produktion Adriana Lecouvreur erhielt insgesamt vier Nominierungen: Karina Flores wurde für Adriana als Beste weibliche Hauptrolle nominiert, Susan Maclean für die Fürstin von Bouillon als Beste weibliche Nebenrolle. Bruno Klimek erhielt eine Nominierung für die Beste Regie und Chefdirigent Francesco Angelico für die Beste Musikalische Leitung von Adriana Lecouvreur.

Außerdem wurde als Beste Ballettproduktion Charlie Chaplin von Marie Stockhausen nominiert. In der Kategorie Musical erhielt Nina Proll, die am Tiroler Landestheater in Cabaret Sally Bowles verkörperte, eine Nominierung.

Die Preisverleihung findet am 27. Juni in im Wiener Ronacher statt

Pressemeldung Tiroler Landestheater257

Innsbruck, Tiroler Landestheater, Erfolgreiche Spielzeit 2014/15 – Große Theaterpreise, IOCO Aktuell, 12.03.2016

Tiroler Landestheater und Symphonieorcheter Innsbruck

Tiroler Landestheater Innsbruck © Landestheater

Tiroler Landestheater Innsbruck © Landestheater

Theaterpreise – 190.000 Besucher – Hohe Auslastung

Innsbruck / TLT Großes Haus © Rupert Larl

Innsbruck / TLT Großes Haus © Rupert Larl

Die Geschichte des Tiroler Landestheater (TLT) in Innsbruck begann 1629: Erzherzog Leopold wandelte damals ein Ballhaus in ein Comedihaus um. 1654 erbaute der Erzherzog ein neues Hoftheater, das mehrfach sanierte, geschlossene, umgebaute heutige TLT. Das Tiroler Landestheater entwickelte sich mit großen Produktionen seither zu einem der bedeutendsten Theater im südlichen deutschen Sprachraum. Schauspiel, Oper, Operetten, Musical und Tanz werden im architektonisch bezaubernden Großen Haus (800 Plätze, Bild) und den Kammerspielen (250 Plätze) geboten.

Innsbruck / TLT Anna Karenina © Rupert Larl

Innsbruck / TLT Anna Karenina © Rupert Larl

Auslastung und Besucherzahlen sind weltweit zentrale Erfolgskriterien. 2014/15 war für das TLT, oder, formal korrekt, die Tiroler Landestheater- und Orchester GmbH, eine nach allen Maßstäben und Vergleichen sehr erfolgreiche Spielzeit. Im Großen Haus konnte eine Auslastung von 87,38 Prozent erzielt werden, in den Kammerspielen lag die Auslastung bei 95,32 Prozent. Die Konzerte des Orchesters im Congress waren zu 88,24 Prozent ausgelastet. Mit 189.985 Zuschauern kamen rund 7900 Besucher mehr als in der Vorjahresspielzeit. Auch die Einnahmen konnten nochmals deutlich gesteigert werden und erreichten einen Höchststand in der Geschichte des traditionsreichen Hauses. Bei den Abonnements wurde mit 8242 Abonnentinnen und Abonnenten ein Rekordwert für die laufende Saison ermittelt. Das Weihnachtsgeschäft entwickelte sich ebenfalls außerordentlich erfolgreich: nach 163 verkauften Theaterpaktl in der Vorsaison konnten heuer 370 dieser Kleinabonnements abgesetzt werden.

Innsbruck / TLT Intendant Johannes Reitmeier © Rupert Larl

Innsbruck / TLT Intendant Johannes Reitmeier © Rupert Larl

Auch in künstlerischer Hinsicht können sich Intendant Johannes Reitmeier und der neue Kaufmännische Direktor Dr. Markus Lutz über Erfolge freuen.

Mit dem Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder wurde die Sopranistin Jennifer Maines für die beste weibliche Hauptrolle als Kundry in Richard Wagners Parsifal (Regie: Johannes Reitmeier) ausgezeichnet. Mit dem Nestroy für Anna Karenina (Regie: Susanne Schmelcher) ging einer der bedeutendsten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum erstmals nach Tirol.

Die Theaterleitung freut sich gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die anhaltend positive Entwicklung: „Wir sind sehr glücklich über das Interesse und die Treue unseres Publikums vor Ort bei gleichzeitiger überregionaler Anerkennung.“  IOCO / PMTLT / 09.03.2016

 

Innsbruck, Tiroler Landestheater, Premiere: DIE SACHE MAKROPULOS, 13.02.2016

Tiroler Landestheater und Symphonieorcheter Innsbruck

Tiroler Landestheater Innsbruck (c) Landestheater

Tiroler Landestheater Innsbruck (c) Landestheater

 DIE SACHE MAKROPULOS von Leos Janàcek

nach der gleichnamigen Komödie von Karel Capek
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE am Samstag, 13. Februar 2016, 19.00 Uhr, Großes Haus, weitere  Vorstellungen:   März: 3. (19.30), 10. (19.30), 17. (19.30), April: 8. (19.30), 13. (19.30), 17. (19.00), 24. (19.00), 30. (19.00), Mai: 6. (19.30)

In einer Zeit, in der der Jugendwahn großgeschrieben wird und man mit Hilfe der Medizin Leben erheblich verlängern kann, ist Leos Janáceks Die Sache Makropulos wieder sehr aktuell. Denn die auf dem gleichnamigen Theaterstück des tschechischen Autors Karel Capek basierende Oper hinterfragt, ob ewiges Leben denn wirklich erstrebenswert ist. Im Mittelpunkt steht die Operndiva Emilia Marty. Dank eines Wundermittels ihres Vaters, eines Alchimisten, lebt sie bereits seit über 300 Jahren. Doch die Kraft der Arznei lässt nach, und Emilia beginnt zu altern. Die Rezeptur hat sie einst ihrem Geliebten Josef Prus anvertraut. Um das Dokument wiederzubekommen, geht sie absolut kaltblütig vor und verletzt die Gefühle vieler Menschen. Im Laufe ihres endlosen Daseins in ewiger Gleichheit ist Emilias Seele erkaltet. Am Ende stellt sie sich die Frage, ob sie solch ein Leben wirklich fortsetzen will.

Zwischen einer grotesken Komödie und einer tiefen persönlichen Tragödie bewegt sich Leos Janáceks Die Sache Makropulos. Der Komponist erweiterte seine realistische Tonsprache um expressionistische Züge, wodurch sie einen atmosphärisch dichten Charakter erhielt.

Umgesetzt wird das spannende Werk, das bisher noch nie am Tiroler Landestheater zu erleben war, von dem erfolgreichen Leitungsteam von Eugen d’Alberts Tiefland. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Francesco Angelico. Für eindringliche psychologische Charakterstudien sorgt der Regisseur Kurt Josef Schildknecht. Das Bühnenbild von Heinz Hauser führt in starke, surreale Räume, die mit Symbolen für die Reise durch das endlose Dasein spielen. Mit theatralischen, expressiven Kostümen unterstützt Gera Graf die Wesensarten der unterschiedlichen Figuren, die alle von der Aura der geheimnisvollen Emilia Marty in den Bann gezogen werden.

Musikalische Leitung Francesco Angelico, Regie Kurt Josef Schildknecht
Bühne Heinz Hauser, Kostüme Gera Graf

BESETZUNG:
Emilia Marty: Susanna von der Burg, Jaroslav Prus: Bernd Valentin
Janek, sein Sohn: Joshua Lindsay, Albert Gregor: Arnold Bezuyen
Hauk-Sendorf: Dale Albright, Dr. Kolenaty, Advokat: Andreas Mattersberger
Vítek, Kanzleivorsteher: Scott MacAllister, Krista, seine Tochter: Diana Selma Krauss
Kammerzofe Emilias: Brynne MacLeod, Maschinist: Stanislav Stambolov
Putzfrau: Saiko Kawano
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Chor des TLT

Pressemeldung Tiroler Landestheater Innsbruck

 

Innsbruck, Tiroler Landestheater, Premiere: PEER GYNT, 24.10.2015

Tiroler Landestheater und Symphonieorcheter Innsbruck

Tiroler Landestheater Innsbruck (c) Landestheater

Tiroler Landestheater Innsbruck (c) Landestheater

Premiere: PEER GYNT

Premiere ist am 24. Oktober um 19.00 Uhr im Großen Haus.

Enrique Gasa Valga setzt mit dem neuen Tanzstück seine Reflexion literarischer Stoffe fort. Das phantastische Leben des Träumers Peer Gynt, seine Reisen durch reale und mythische Welten, seine Wahnvorstellungen, seine Begegnung mit dem Tod und der Liebe schaffen die bildreiche, überbordende Vorlage für das Libretto, das er wieder gemeinsam mit Katajun Peer Diamond verfasst hat. Peer Gynt wird von Samuel Francis Pereira getanzt, seine Geliebte Solveig von Lara Brandi.

In dieser ersten Tanzproduktion des Jahres stellen sich auch die neuen Mitglieder der Company vor: Anna Romanova und Alice White bei den Damen sowie Mingfu Guo, Federico Moiana und Samuel Francis Pereira bei den Herren.

Bei der Ausstattung setzt Gasa Valga auf ein bewährt starkes Team: die Bühne stammt von Helfried Lauckner, die Kostüme der Herren von Andrea Kuprian. Für die Kostüme der Damen adaptierte die renommierte deutsche Designerin Dorothee Schumacher Teile ihrer aktuellen Resort Kollektion: „Mode ist der Ausdruck eines Gefühls – eine virtuose Choreographie aus Materialien, Drucken und Schnitten in deren Mittelpunkt die Frau mit ihrer individuellen Persönlichkeit steht. Sie überrascht, kommuniziert, spielt mit ihrem eigenen Stil. Im gewissen Sinne ist auch dies ein täglicher Tanz auf der Bühne des Lebens.“

Wieder im Team ist der katalanische Filmemacher Albert Serradó, nach dessen Vorgaben Videoanimation und 3D-Mapping von Atzgerei Productions in die Handlung implementiert werden und für innovative und spektakuläre visuelle Eindrücke sorgen.

Am 18. Oktober gibt es um 11.00 Uhr eine Tanzmatinee zu dieser Uraufführung im Foyer des Großen Hauses.

CHOREOGRAPHIE & INSZENIERUNG Enrique Gasa Valga | Direktor der Tanzcompany

BÜHNE Helfried Lauckner I Chefbühnenbildner, Ausstattungsleiter Großes Haus

MIT: Lara Brandi, Natalia Fioroni, Maiko Furuuchi, Alessia Peschiulli, Lore Pryszo, Chiara Ranca, Anna Romanova, Marie Stockhausen, Alice White; Jeshua Costa, Gregoire Lansier, Gabriel Marseglia, Samuel Maxted, Mingfu Guo, Federico Moiana, Albert Nikolli, Léo Maindron, Samuel Francis Pereira

WEITERE VORSTELLUNGEN: Oktober: 31. (18.00); November: 5. (19.30), 12. (19.30), 20. (19.30), 26. (19.30); Dezember: 16. (19.30), 18. (19.30); Jänner 2016: 2. (19.00), 10. (19.00), 20. (19.30)

Pressemeldung Tiroler Landestheater Innsbruck

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