Graz, Steirische Festspiele, Vorstellung: Neues Projekt des Orchester recreation, 23.04.2012

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Steirische Festspiele

Neues Projekt des Orchester recreation wird vorgestellt

Recreation-Großes Orchester Graz erobert sich neues Terrain: Noch in diesem Frühling startet das Ensemble ein Konzertprojekt für junge Leute, in Anlehnung an Leonard Bernsteins Young Peoples Concerts „YPC“ genannt. Die Produktion wird vom Grazer Dirigenten & Komponisten Wolfgang Hattinger geleitet und vom Kulturressort des Landes, Landesrat Dr. Christian Buchmann, gefördert.

Zur Präsentation dieses neuen Projektes laden wir Sie herzlich ein:

recreation YPC
Montag, 23. April 2012, 10.30 Uhr
styriarte Büro
Palais Attems, 1. Stock
Sackstraße 17, 8010 Graz

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Orchester-Intendant Mathis Huber, Dirigent Wolfgang Hattinger und Kulturlandesrat Dr. Christian Buchmann.

Graz, Steirische Festspiele, BRAHMS UND DVORÁK, 19./20.03.2012

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Steirische Festspiele

BRAHMS  UND  DVORÁK


„Es geht nicht darum, viele Noten zu schreiben, lieber Dvorák, sondern die richtigen!“ An diesen Rat seines Wiener Wahlverwandten Brahms hat sich Dvorák im späten Cellokonzert gehalten. Das unbestritten kernigste, griffigste und klangvollste aller Cellokonzerte ist für jeden jungen Virtuosen eine Herausforderung. Der Wiener Sol Daniel Kim, Meisterschüler von Heinrich Schiff, stellt sich dem Kraftakt, während Paul Goodwin am Pult den Dvorák in Brahms hervorlockt: den melodienseligen, tanzverliebten Komponisten der Zweiten Symphonie.  

Sol Daniel Kim
recreation – Großes Orchester Graz
Dirigent: Paul Goodwin


Montag, 19. März 2012, 19.45 Uhr
Dienstag, 20. März 2012, 19.45 Uhr 
Stefaniensaal im Congress Graz

Einführung jeweils vor dem Konzert um 19.15 Uhr im Stefaniensaal mit Paul Goodwin und Mathis Huber.

Das Programm:

Johannes Brahms: Ungarische Tänze Nr. 17 bis 21 (arr. Dvo?ák)
Antonín Dvorák: Cellokonzert in h, op. 104 
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 in D, op. 73

Karten und Informationen: Für die Beantwortung von Fragen und für Karten stehen unsere Mitarbeiter im styriarte-Kartenbüro gerne zur Verfügung! Einzelkartenpreise: € 44/38/32/24/15.Schüler- und Studentenkarten sind ermäßigt (20%). An der Abendkasse zahlen Schüler- und StudentInnen Halbpreis!

Graz, Steirische Festspiele, LÄRM-Klavier bei der Styriarte, 13.07.2011

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“Lärm”-Klavier bei der styriarte

Etwas ganz Besonderes hat die styriarte am kommenden Mittwoch, 13. Juli, am Abend zu bieten: Aus Oberndorf bei Salzburg wird in den Eggenberger Planetensaal ein ganz außergewöhnlicher Hammerflügel angeliefert, auf dem der Klaviervirtuose Christoph Hammer in seinem Programm “Alla Turca” die Schlachtenhörgemälde aus dem Beginn des 19. Jahrhundert absolut ohrenscheinlich nachmalen wird können.
ALLA TURCA

Dass Musik sich dazu eignet, Bilder im Kopfe des Hörers heraufzubeschwören und ganz konkrete Ereignisse zu illustrieren, wissen wir nicht erst seit Hollywood. Programmmusik gibt es seit Jahrhunderten, und immer wieder sind es vor allem Kriege und Schlachten, die die Phantasie der Komponisten entzünden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts traf die alte Leidenschaft an effektvoller Schlachtenschilderung allerdings auf ein ganz neues Instrument: die Wiener Klavierbauer rüsteten ihre Fortepiani zu wahren Ein-Mann-Orchestern auf, und die Klaviervirtuosen präsentierten den Gesandten des Wiener Kongresses – oder ihrem bürgerlichen Publikum – wichtige Episoden der Weltgeschichte als Hörbilder. Sogar eine Mozartsonate ließ sich so klanglich aufrüsten, malt doch ihr “Türkischer Marsch” nichts anderes als eine Militärkapelle “alla turca”.

Christoph Hammer spielt diese Musik auf einem Hammerflügel von Jacob Bertsche, Wien 1815, der in Kopie von Robert Brown, Oberndorf bei Salzburg, nachgebaut wurde und auch in seinem Besitz steht. Solche Klaviere wie das von Jacob Bertsche waren für das spektakuläre Kopfkino gemacht. Auf ihnen konnte man kolportagehafte Stücke spielen, deren Qualität im Effekt lag.

Im Folgenden das Programm des Abends:

Mittwoch, 13. Juli, 20 Uhr
Schloss Eggenberg
Alla Turca

Johann Baptist Vanhal (1739-1813)
Petite Sonate militaire in D

Aus den Aufzeichnungen des Henri Sanson, Henker von Paris
Die Hinrichtung Marie Antoinettes am 16. Oktober 1793

Jan Ladislaus Dussek (1760-1810)
The Sufferings of the Queen of France, op. 23

Georg Joseph Vogler (1749-1814)
aus: Pièces de Clavecin
Air barbaresque

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in A, KV 331

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Neue Walzer mit Trios nebst einer großen Schlacht-Coda componiert für den Apollo Saal in Wien, op. 91

Aus den Erinnerungen des preußischen Husaren von Kalckreuth
Der Brand von Moskau

Daniel Gottlieb Steibelt (1765-1823)
Der große Brand von Moskau 1812

 

Christoph Hammer, Hammerflügel
Thomas Höft, Sprecher

 

Karten und Infos zur Veranstaltung: styriarte Kartenbüro, Sackstraße 17, 8010 Graz. 0316/825000 www.styriarte.com

Graz, Steirische Festspiele Styriarte, Recreation Butterfly Lovers 16. & 17.5.2011

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 Butterfly Lovers 16. & 17.5.2011

Steirische Festspiele Dirigentin: Mei-Ann Chen Steirische Festspiele George Gao, Erhu Steirische Festspiele George Gao, Erhu Steirische Festspiele recreation - Großes Orchester Graz

Das Grazer Orchester recreation reist nach nach China. Und doch: Man muss nicht Chinesisch sprechen, um mit dabei sein zu können. Denn es spielt sich alles in der Musik ab.

Unter dem Dirigat der in den USA lebenden Taiwanesin Mei-Ann Chen und mit George Gao als Solisten an der Erhu, der chinesischen Geige, erkundet recreation – Großes Orchester Graz ein ganz neues Genre: klassische Musik aus China. Als europäische Ergänzung zum chinesischen Violinkonzert von den beiden Liebenden, die erst in Gestalt von Schmetterlingen zu einander finden, steht der märchenhafte Zyklus von der Mutter Gans, den Ravel für die Kinder eines befreundeten Paares komponiert hat, auf dem Programm.

Montag, 16. Mai 11, 19.45 Uhr – Stefaniensaal Graz

Dienstag, 17. Mai 11, 19.45 Uhr – Stefaniensaal Graz

Butterfly Lovers

In China kennt diese Musik jedes Kind: “The Butterfly Lovers” rührt Chinesen aus allen Generationen zu Tränen. Die drei Sätze dieses Konzertes mit der chinesischen Violine “Erhu”, mit klassischem Orchester, aber chinesischen Melodien, erzählen die Geschichte zweier Liebender, die nur in Schmetterlinge verwandelt zueinander finden dürfen. Dazu, ebenso tierisch wie exotisch, Ravels wunderbare Ballettmusik von der Mutter Gans, präsentiert von der jungen chinesischen Dirigentin Mei-Ann Chen.

An-Lun Huang: Saibei Dance
Maurice Ravel: Ma Mère l’Oye (Ballettmusik)
Gang Chen/Zhanhao He: The Butterfly Lovers (für Erhu und Orchester)
George Gao, Erhu
recreation – Großes Orchester Graz
Dirigentin: Mei-Ann Chen

Graz, Steirische Festspiele, Wassermusik mit Jordi Savallle, 21. und 22.03.2011

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 Wassermusik mit Jordi Savall

Steirische Fstspiel, Jordi Savall (c)Harry Schiffer Steirische Fstspiel, Jordi Savall (c)Josef Polleross Steirische Fstspiel, Jordi Savall (c)Werner Kmetitsch

Steirische Fstspiel, Jordi Savall (c)Werner Kmetitsch

Schon in eineinhalb Wochen steht recreation-Großes Orchester Graz wieder auf der Bühne des Stefaniensaals und spielt diesmal ein barockes Programm unter dem Dirigat von Jordi Savall.
Ich bitte um die Ankündigung und Berichterstattung um Ihrem Medium.

Wassermusik
Von der Barke der Musiker schallte es hinüber zur Yacht des Königs und von dort an die Ufer der Themse. An jenem Julitag des Jahres 1717, als Händel mit seiner Wassermusik einen königlichen Ausflug nach Chelsea wirkungsvoll untermalte, konnte er die doppelchörigen Echos der Hörner und Trompeten auf dem Wasser genau studieren. Später trug er sie mit seinen Concerti a due cori in die Londoner Konzertsäle. Dort reüssierte noch später der Londoner Bach mit Sinfonien für Doppelorchester – und das alles wegen einer Bootsfahrt Ihrer Majestät!

Georg Friedrich Händel: Suite aus Wassermusik, HWV 348
Georg Friedrich Händel: Concerto a due cori, HWV 332
Johann Christian Bach: Drei Sinfonien für Doppelorchester, op. 18/1, 3 & 5


recreation – Großes Orchester Graz
Dirigent: Jordi Savall

Montag, 21. März 11, 19.45 Uhr – Stefaniensaal
Dienstag, 22. März 11, 19.45 Uhr – Stefaniensaal   

Karten und Infodaten:
styriarte Kartenbüro: Sackstraße 17, 8010 Graz. Telf. 0316/825000   tickets@styriarte.com    www.recre.at

Graz Steirische Festspiele Styriarte, PSALM 2011 Canto a la vida 17. bis 25. April 2011

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Canto a la vida -  Osterfestival PSALM 2011 :  In Graz vom 17. – 25. April 2011

Programmheft

download Progrannheft

Styriarte Afoxé Loni: alle credit: Mladen Sever Styriarte Afoxé Loni: alle credit: Mladen Sever Styriarte Afoxé Loni: alle credit: Mladen Sever

Styriarte Alegre Correa group: credit Axel Seidel Styriarte Rubén Dubrovsky: Credit: Werner Kmetitsch Styriarte Rubén Dubrovsky: Credit: Werner Kmetitsch

Unter dem Titel “Canto a la vida” lädt das Osterfestival PSALM in Graz sein Publikum 2011 zwischen Palmsonntag, dem 17. April, und Ostermontag am 25. April ein zu einer musikalischen Spurensuche auf dem lateinamerikanischen Subkontinent. Die vielen Wurzeln aus dem Indianischen der indigenen Völker, dem Afrikanischen der importierten Sklaven und dem Europäischen der Eroberer ergeben in Lateinamerika ein ganz besonderes Amalgam. Ein Kontinent, der so viel Anlass zu Leid und Trauer hatte, wie kaum ein anderer, ist dennoch durchdrungen von einem positiven und lebensbejahenden Grundgefühl. Das Festival setzt mit diesem Thema auch politisch wieder ein kräftiges Zeichen. Es entführt mit sechs Veranstaltungen musikalisch in eine exotische Osterwoche, die aber dennoch der Dramaturgie der christlichen Karwoche zu folgen sucht. Alle Veranstaltung finden in der Helmut-List-Halle statt, die passend zum Thema gestaltet sein wird.

Mit der Lesung essentieller Texte von Ernesto Cardenal eröffnet PSALM am Palmsonntag, 17. April. Die charismatische Erika Pluhar konnte für die Lesung von dessen “Psalmen”, in denen er seine Befreiungstheologie formulierte, und anderer Texte gewonnen werden. Die Musik dazu kennt ein jeder, allerdings nicht immer als das, was sie ist. Wer denkt, wenn er “Guantanamera” schunkelt, schon daran, dass es sich dabei im Ursprung um ein Revolutionslied über ein Mädchen aus Guantanamo handelt. Wer weiß, dass La “Cucaracha” die Karikatur auf einen mexikanischen General ist. Gesungen werden diese und mehr Revolutionslieder von einem Kinder- und Jugendchor aus Graz, geleitet von Maria Jonas, die im Kindermusikwunderland Venezuela eine Musikschule gründete und zehn Jahre lang leitete. Ismael Barrios sorgt mit zwei venezolanischen Freunden für Perkussion- und Gitarrensound.

Brasilien übte auf Darius Milhaud seine geballte Faszination aus. Heraus kamen seine “Saudades do Brazil”, eine melancholische Rückerinnerung an mögliche brasilianische Melodien, die das Orchester recreation unter Christian Muthspiel auf die Bühne bringt. Allegre Corrêa, Brasilianer in Wien, greift mit seiner Band diesen Ball auf und stellt in seinem Idiom die Frage, welche Melodien Milhaud denn gehört haben könnte. Das titelgebende “Sensemayá” des Mexikaners Revueltas schildert einen afro-kubanischen Ritus mit Gesang, bei dem eine Schlange getötet wird. Zu hören am 18. April.

Wieder ein Revolutionslied, diesmal aus Chile. Komponiert im letzten Regierungsjahr Salvador Allendes wurde “El pueblo unido” zum Symbol des Widerstandes gegen die Diktatur Pinochets. Der US-Amerikaner Frederic Rzewski schrieb darüber 36 Variationen, die Christopher Hinterhuber am Dienstag der Karwoche, dem 19. April, spielen wird. Als Kontrapunkt und Ergänzung erklingen Beethovens Eroica-Variationen.

Dem Urmythos Mutter Erde, der Pachamama der Indios, wurde von den europäischen Katholiken der Mantel der heiligen Jungfrau Maria umgehängt. So kamen in dieser ambivalenten Gestalt beide Seiten zu ihrem religiösen Recht. Diese Ambivalenz findet ihren Ausdruck bis heute in den Gesängen der Andenvölker, besonders in jenen zur Karwoche. Das argentinische Ensemble Llajtaymanta spielt und singt sie zauberisch authentisch mit seinen Panflöten, Streichinstrumenten und Perkussion (Pachamama y la Virgen, 21. April).

Am Karfreitag, 22. April kommt das lateinamerikanische Afrika zu PSALM auf Besuch. Im Gepäck hat die brasilianisch-deutsche Truppe Afoxé Loni eine Performance um den Candomblé-Ritus, eine Dämonenbeschwörung, die sich in den Kulten afrikanischstämmiger Lateinamerikaner bis heute bewahrt hat. “Tanz der Götter” nennt sich der mystisch-wilde Abend in afrikanischen Rhythmen.

Zum Abschluss am Ostermontag, 25. April, feiert Rubén Dubrovsky gemeinsam mit seinem Bach Consort Wien und einem illustren, multikulturellen Sängerensemble, darunter die Kubanerin Yatzabel Arias Fernandez, die österliche Auferstehung mit Stücken, wie sie sich in der Kathedrale der mexikanischen Stadt Oaxaca erhalten haben. Einflüsse des Musik des barocken Europa, der Indianer und ihre Rückspiegelung in Volksmusiken weben einen faszinierenden Klangteppich zu einem vielstimmigen “Alleluia mexicana”.

Karten und Informationen zum Festival sind ab Montag, 31. Jänner, im styriarte-Kartenbüro erhältlich. Zudem finden Sie alles Wichtige auf www.psalm.at. Die Kartenpreise sind moderat. Für Vielbucher bietet sich das äußerst günstige Viererabo (vier Veranstaltungen nach Wahl zu 48 Euro) an.

Graz, Seierische Festspiele, Stylus phantasticus 13.2.2011

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Sonntag, 13. Februar 2011, 11 Uhr
Meerscheinschlössl/Mozartgasse 3

Stylus phantasticus

Steierische Festspiele Graz Ensemble Triphonis:

Barockmusik von Buxtehude, Bach, Erlebach, Krieger und Rosenmüller
Ensemble Triphonis:
Elisabeth Wiesbauer, Violine
Eva Neunhäuserer, Viola da gamba
Magdalena Hasibeder, Cembalo
Das junge österreichisch/schweizerische Ensemble Triphonis hat sich ganz der phantasievollen, ausdrucksstarken, experimentierfreudigen Musik des 17. Jahrhunderts verschrieben, und mit einem solch “phantastischen” Programm debütieren die drei Damen auch im Meerscheinschlössl.
Klug gewählte, farbenreiche Programme, virtuos temperamentvolles Spiel, berührende Intensität und natürlich wirkende Emotionalität beim gemeinsamen Musizieren werden dem Ensemble Triphonis nachgerühmt. Wir können also gespannt sein.

Graz, Steirische Festspiele, Winter in St. Petersburg 24.1.2011

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Montag, 24. Jänner 11, 19.45 Uhr – StefaniensaalDienstag, 25. Jänner 11, 19.45 Uhr – Stefaniensaal

Winter in St. Petersburg

Steirische Festspiele Winter in St. Petersburg Caballé-Domenech (c) Werner Kmetitsch Steirische Festspiele Winter in St. Petersburg Caballé-Domenech (c) Werner Kmetitsch Steirische Festspiele Winter in St. Petersburg Caballé-Domenech (c) Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele Winter in St. Petersburg PhotowerK Recre Pathetique (c) Werner Kmetitsch Steirische Festspiele Winter in St. Petersburg PhotowerK Recre Pathetique (c) Werner Kmetitsch

Wenn sich im zaristischen St. Petersburg die Schneemassen türmten, wärmte sich das Publikum an der Seelenglut seiner Komponisten. Als “Stranger in Paradise” geistert einer der “Polowetzer Tänze” von Borodin noch heute durch die Unterhaltungsmusik. Nicht minder populär war um 1900 die 5. Symphonie von Glasunow. Rachmaninows 3. Klavierkonzert wurde auf der ganzen Welt zum Inbegriff von russischer Seele und halsbrecherischer Virtuosität. Eine schöne Herausforderung für Bernd Glemser.

Alexander Borodin: Polowetzer Tänze aus “Prinz Igor”
Sergei Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 in d, op. 30
Alexander Glasunow: Symphonie Nr. 5 in B, op. 55
Bernd Glemser, Klavier
recreation – Großes Orchester Graz
Dirigent: Josep Caballé-Domenech

Karten und Infos:
styriarte-Kartenbüro
8010 Graz, Sackstraße 17
Tel. 0316.825000
Fax 0316.825000.15
tickets@styriarte.com • www.recre.at

Graz, Steirische Festpiele, Weihnachts-Serenade 20. und 21.12.2010

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Weihnachts-Serenade

Josep Caballé-Domenech (c)Werner Kmetitsch Josep Caballé-Domenech (c)Werner Kmetitsch Josep Caballé-Domenech (c)Werner Kmetitsch

Hugo Wolf Quartett (c)Nancy Horowitz Hugo Wolf Quartett (c)Nancy Horowitz

Montag, 20. Dezember 10, 19.45 Uhr – Stefaniensaal

Dienstag, 21. Dezember 10, 19.45 Uhr – Stefaniensaal 5er

In glücklichen Stunden schrieb Antonín Dvorák seine Streicherserenade: eine Wolke aus Wohlklang im tschechischen Volkston. Josep Caballé-Domenech schlägt den Bogen von seiner Heimat Barcelona nach Böhmen mit spielerischer Leichtigkeit und hat sich dafür Verstärkung aus Wien geholt: Das Hugo Wolf Quartett besetzt diesmal die Stimmführer-Pulte des Orchesters. Und bei Elgar agieren die vier Wiener dann als echte Solisten – Streichquartett und Streichorchester in vorweihnachtlicher Symbiose.

Richard Strauss: Metamorphosen (Studie für 23 Solostreicher)

Edward Elgar: Introduction and Allegro, op. 47 für Streichquartett und Streichorchester

Antonín Dvorák: Serenade, op. 22

Hugo Wolf Quartett

recreation – Großes Orchester Graz

Dirigent: Josep Caballé-Domenech

styriarte-Kartenbüro
8010 Graz, Sackstraße 17
Tel. 0316.825000
Fax 0316.825000.15
tickets@styriarte.com • www.recre.at

Graz Steirische Festspiele, Die verkaufte Braut (Premiere) 24.11.2011

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Die verkaufte Braut (Premiere)

Freitag, 24. Juni 2011 19:00 Uhr

Nikolaus Harnoncourt eröffnet die styriarte 2011

Smetana: Die verkaufte Braut (halbszenische Produktion in der deutschen Übersetzung von Emanuel Züngel)
Anton Scharinger, Krušina
Elisabeth Kulman, Ludmila
Dorothea Röschmann, Ma?enka
Yasushi Hirano, Mícha
Elisabeth von Magnus, Háta
Markus Schäfer, Vašek
Kurt Streit, Jeník
Ruben Drole, Kecal
Heinz Zednik, Principál komediant?
Bibiana Nwobilo, Esmeralda
Arnold Schoenberg Chor
Chamber Orchestra of Europe
Nikolaus Harnoncourt, Dirigent
Philipp Harnoncourt, Inszenierung
Veranstaltungsort: Helmut-List-Halle
Preis: EUR 220 / 160 / 100 / 70 / 50 Karten kaufen

Am 30. Mai 1866 schenkte Bed?ich Smetana seinen tschechischen Landsleuten endlich die ersehnte Nationaloper: “Prodaná nev?sta” – “Die verkaufte Braut”. Als sie später auf die deutschen Bühnen kam, fand sich für sie schnell eine Schublade: die der “Spieloper”. Die gängige Übersetzung von Max Kalbeck, das komödiantische Potential des Librettos und Smetanas scheinbar volkstümliche Musik trugen das Ihre dazu bei.

Bei der styriarte 2011 nun zeigt Nikolaus Harnoncourt Smetanas Volksoper als pralles Stück eines tschechischen Realismus. Nichts ist hier einfach schön, alles doppelbödig. Die Musik, so sehr sie auch aus den Quellen der böhmischen Volksmusik gespeist ist, ist doch unter dem Tanzboden voller Fallstricke. Für die scharf gezeichneten Charaktere hat Harnoncourt ein ideales Solistenensemble vereint. Das Chamber Orchestra of Europe knüpft an seine grandiose Deutung von “Mein Vaterland” an. Der Arnold Schoenberg Chor fungiert einmal mehr als einer der luxuriösesten Opernchöre der Welt.

Die styriarte-Fassung ist auch eine posthume Uraufführung: die erste Produktion der von Smetana selbst in Auftrag gegebenen deutschen Übersetzung von Emanuel Züngel. Schon 1871, lange vor der Wiener Erstaufführung, interessierte sich das Grazer Stadttheater für diese Version. Daraus ist damals nichts geworden, aber Smetana ließ Züngels Übersetzung im ersten Klavierauszug der Oper (1872) abdrucken und hat sie selbst minutiös mit roter Tinte in sein Autograph eingetragen.