Graz, Oper Graz, Oksana Lyniv – Chefdirigentin ab Saison 2017/18, Februar 2017

Februar 6, 2017  
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Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

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Oksana Lyniv – Neue Chefdirigentin in Graz

Die aus der Ukraine stammende Dirigentin Oksana Lyniv wird ab der Spielzeit 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz. Sie folgt Dirk Kaftan nach, der zur kommenden Saison als Generalmusikdirektor des Beethoven-Orchesters nach Bonn wechselt. Die vakante Position stieß international auf großes Interesse. Ihr Vertrag läuft bis einschließlich der Saison 2019/20, analog zum Vertrag der geschäftsführenden Intendantin Nora Schmid.

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz © Werner Kmetitsch

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz © Werner Kmetitsch

Seit 2013 ist Oksana Lyniv als Dirigentin und musikalische Assistentin von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper München engagiert, wo sie mehrere Vorstellungsserien von Wiederaufnahmen (u.a. Mozarts La clemenza di Tito, Donizettis Lucia di Lammermoor, Verdis La traviata) und Vorstellungen im Rahmen der Münchner Opernfestspiele leitete. Bei den Festspielen 2016 dirigierte sie die Uraufführung der Oper Mauerschau von Hauke Berheide. Im März folgt unter ihrer Leitung die Wiederaufnahme von Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos in der Regie von Robert Carsen. Im April wird sie am Gran Teatro del Liceu in Barcelona Wagners Der fliegende Holländer dirigieren. Eine rege Konzerttätigkeit, u.a. mit den Prager Philharmonikern, den Hamburger und Münchner Symphonikern komplettiert ihre musikalische Arbeit.

Ihre musikalische Laufbahn begann Oksana Lyniv an der Lemberger Musikakademie in der Ukraine. Sie setzte ihre Ausbildung in Deutschland fort und schloss ein Aufbau- und Meisterklassenstudium in Dresden ab. Von 2008 bis 2013 war sie als Dirigentin und Stellvertreterin des Chefdirigenten an der Nationaloper Odessa engagiert, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete.

 Mit Oksana Lyniv wird erstmals eine Frau die musikalischen Geschicke des Grazer Philharmonischen Orchesters lenken. Für ihre musikalische Arbeit erhielt sie bereits international viel Anerkennung.

Die geschäftsführende Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Oksana Lyniv:Ich bin mir sicher, dass ich mit Oksana Lyniv eine hochkarätige Musikerin für die Oper Graz gewinnen konnte und ich freue mich sehr, mit ihr gemeinsam das Programm des Hauses weiterzuentwickeln.“

 Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin in Graz und Intendantin Nora Schmid © Werner Kmetitsch

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin in Graz und Intendantin Nora Schmid © Werner Kmetitsch

Oksana Lyniv, die in Graz erstmals in ihrer Laufbahn eine Chefposition bekleiden wird, ist bereits voller Tatendrang: „Nach vier spannenden, intensiven und erfolgreichen Jahren an der Bayerischen Staatsoper in München an der Seite von Kirill Petrenko fühle ich mich besonders glücklich und geehrt, dass meine erste Position als Chefdirigentin in Graz sein wird – an einem Haus mit so renommierten Künstlern und einem so hohen künstlerischen Niveau auf allen Ebenen.

Aufgrund meiner Herkunft bin ich der österreichischen Kultur und Tradition sehr verbunden, da Galizien bis 1918 zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Die Stadt Lemberg (Lwiw) und meine Heimatstadt Brody, die auch die Heimatstadt des Schriftstellers Joseph Roth ist, haben sehr viele historische und kulturelle Bezüge zur österreichischen Geschichte sowie im Speziellen zur Stadt Graz. Schon immer zählten insbesondere österreichische Komponisten wie z.B. Mozart und Mahler zu meinen Lieblingskomponisten.

Ich freue mich daher sehr, all meine Erfahrung der letzten Jahre als Dirigentin mit nach Graz bringen zu können und bin für das große Vertrauen, das mir hier entgegen gebracht wird, außerordentlich dankbar. Die Gelegenheiten, die ich bisher bekommen habe, um das Grazer Philharmonische Orchester sowie die Oper Graz und das dazugehörige Ensemble, den Chor und das Ballett kennenzulernen, haben mich sehr beeindruckt und von der Leistung und dem hohen Potential überzeugt. Ich fühle mich dem Grazer Philharmonischen Orchester und der Oper Graz sehr verpflichtet und schaue voller Vorfreude auf die kommende Zeit, in der ich meine gesamte Energie und Leidenschaft in die Arbeit und das anstehende Programm meiner neuen Position in Graz investieren werde.“        Pressemeldung Oper Graz

Graz, Oper Graz, Open-Air-Konzert auf den Kasematten – Spanische Nacht, 26.06.2016

Juni 22, 2016  
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Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

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Open-Air-Konzert auf den Kasematten – Spanische Nacht

So 26. Jun 2016,  20:00 bis ca. 22:00, Kasematten

Werke von Manuel de Falla, Isaac Albeniz, Enrique Granados und vielen anderen

Die schönste Open-Air-Spielstätte von Graz verwandelt sich in die Alhambra von Granada: Nächtliche Zikadenklänge und das Klappern der Kastagnetten, das Rauschen der Gitarren und wilder Gesang. All das und noch viel mehr ist Spanien, das Land der stolzen Frauen und mutigen Männer. Die spanischen Komponisten gossen ihre Leidenschaft, ihren Stolz undihre Liebe zur Heimat in ihre Musik: Manuel de Fallas Ballette, die unubertroffene Leichtigkeit der spanischen Operette, der Zarzuela, die musikalischen Portraits der schönsten Orte der iberischen Halbinsel von Granados und Albeniz: Que viva Espana!

Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Solisten des Ensembles der Oper Graz
Chor der Oper Graz, Grazer Philharmonisches Orchester
Kasematten

Musikalische Leitung : Dirk Kaftan, Mezzosopran : Anna Brull, Bariton : Dariusz Perczak

Termin:  So 26. Jun 2016,  20:00 bis ca. 22:00, Kasematten

Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz,  Mo-Fr 09:00-18:00 Uhr,  www.ticketzentrum.at ,

PM   Oper Graz

Graz, Oper Graz, Wiederaufnahme – MY FAIR LADY von Frederick Loewe, 12.05.2016

Mai 4, 2016  
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MY FAIR LADY, Wiederaufnahme am
12. Mai 2016

Es grünt wieder so grün Am 12. Mai kehrt Sieglinde Feldhofer als Eliza Doolittle mit „My Fair Lady“ wieder auf die Bühne der Oper Graz zurück. Wieder ist sie dank ihrer unverblümten Ausdrucksweise das Forschungsobjekt des Sprachforschers Professor Henry Higgins (Guido Weber) und wieder darf sich das Publikum auf einen wahren Melodienreigen an Hits wie „Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“ freuen.

My Fair Lady, Wiederaufnahme am 12. Mai, 19 Uhr

Weitere Vorstellungen am 19., 20. und 28. Mai sowie am 9., 16. und 23. Juni. Beginn jeweils um 19 Uhr

My Fair Lady Frederick Loewe
Musical nach George Bernard Shaws „Pygmalion“ und dem Film von Gabriel Pascal, Buch von Alan Jay Lerner, deutsch von Robert Gilbert

Eliza Doolittles derber Dialekt stößt den renommierten Sprachforscher Henry Higgins ab und zieht ihn gleichermaßen unwiderstehlich an, so dass er mit Oberst Pickering wettet, aus Eliza Doolittle eine vornehme Dame machen zu können, die auf dem Diplomatenball glänzend bestehen könne. Eliza, die von einem eigenen Blumenladen träumt, unterwirft sich Higgins’ schier unmenschlichen Lehrmethoden, bis in sprachlicher Perfektion „Spaniens Blüten blüh’n“. Beim „Probegalopp“ in Ascot fällt Eliza zurück in ihre alten Sprachmuster, doch den Auftritt auf dem Diplomatenball besteht sie mit Bravour. Wenngleich auch Higgins als Wissenschaftler triumphiert, droht er als Mensch zu versagen, weil er sich nicht eingestehen will, dass er, der überzeugte Junggeselle, sich in Eliza verliebt hat.
Michael Schilhan, Intendant des Grazer Next Liberty und auch als Regisseur erfolgreich (u. a. Volkstheater Wien, Haydn-Festspiele Eisenstadt, Festspielhaus St. Pölten, Volksoper Wien), begeisterte schon 2008 das Publikum mit seiner unbeschwerten Inszenierung von „My Fair Lady“, die 2016 erneut zu erleben.

Musikalische Leitung Leonhard Garms / Marcus Merkel
Inszenierung Michael Schilhan
Dramaturgie Bernd Krispin
Chor Georgi Mladenov
Eliza Doolittle Sieglinde Feldhofer
Henry Higgins Guido Weber
Oberst Pickering David McShane
Freddy Eynsford-Hill Martin Fournier
Mrs Pearce Fran Lubahn
Mrs Higgins Uschi Plautz
Alfred P. Doolittle Gerhard Ernst
Jamie Dietmar Hirzberger
Harry Richard Friedemann Jähnig
Lord Boxington István Szecsi
Zweites Stubenmädchen Stefanie Hierlmeier
Zweiter Obsthändler Richard Friedemann Jähnig
Marktstandler István Szecsi

Pressemeldung Oper Graz

Graz, Oper Graz, Premiere – Die Entführung aus dem Serail – Wolfgang Amadeus Mozart, 21.04.2016

April 13, 2016  
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Oper Graz © Oper Graz

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Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart

Singspiel in drei Aufzügen, Text von Johann Gottlieb Stephanie d. J. In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere  21.04.2016 19:30 bis ca. 22:30,  Vor der Premiere : So 10. Apr 2016 11 Uhr, Studiobühne, weitere Vorstellungen 27.5.2016; 4.5.2016; 11.5.2016; 22.5.2016; 25.5.2016; 29.5.2016; 2.6.2016; 4.6.2016; 10.6.2016; 12.6.2016; 17.6.2016; 19.6.2016

Graz / Oper Graz Die Enführung aus dem Serail © Werner Kmetitsch

Graz / Oper Graz Die Enführung aus dem Serail © Werner Kmetitsch

Wie viel Treue kann man von seinem Partner erwarten ? Wie viel von sich selbst ? Wo beginnt Fremdgehen ? In dem Moment, in dem man sich zu einem anderen hingezogen fühlt ? Oder erst, wenn man sein Begehren formuliert oder gar auslebt ? Auch von diesen Fragen handelt Mozarts Türkenoper Die Entführung aus dem Serail. Bassa Selim, der Konstanze in sein fremdes Reich entführt hat und sie auffordert, sich ihm freiwillig hinzugeben, wird zum Auslöser für eine Beziehungskrise zwischen Konstanze und Belmonte. Leichter hat es Blonde, die von des Bassas Haremswächter Osmin physisch bedrängt wird und scheinbar neben ihren Gefühlen auch ihren rechtmäßigen Liebhaber Pedrillo fest im Griff hat. Doch sind sie noch dieselben, wenn ihre Männer sie schließlich zurück entführen? Eva-Maria Hockmayr verhilft altbekannten Opernhandlungen zu überraschender Wirkung, indem sie konsequent dem subjektiven Blick einzelner Figuren auf ihre Geschichte folgt. Mit derartigen Lektüren von „Otello“ in Freiburg, „Pelleas et Melisande“ in Aachen und Madama Butterfly in Weimar feierte sie große Erfolge und inszeniert nun u.a. an der Oper Frankfurt und der Staatsoper Berlin.

Besetzung
Musikalische Leitung : Dirk Kaftan, Inszenierung : Eva-Maria Höckmayr
Bühnenbild : Esther Dandani /Julia Rösler, Kostüme : Julia Rösler
Konstanze : Sophia Brommer, Blonde : Cathrin Lange
Belmonte : Mirko Roschkowski, Pedrillo : Taylan Reinhard /Manuel von Senden
Osmin : Peter Kellner
Bassa Selim : Martin Dvorak

Pressemeldung Oper Graz

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