Graz, Styriarte, Osterfestspiele Psalm, ab 09.04.2017

Steirische Festspiele      |      Psalm

Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Rebekka Bakken© Andreas H.Bitesnich

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Rebekka Bakken© Andreas H.Bitesnich

Sonntag, 9. April 2017 (Palmsonntag)   Helmut List Halle, 19 Uhr

Rebekka Bakken   Erzählt ihre Geschichten zum Frau sein
Rebekka Bakken, Stimme, Rune Arnesen, Percussion, Jon-Willy Rydningen, Klavier &
Synthesizer

Die norwegische Sängerin Rebekka Bakken verkörpert Weiblichkeit in ihrem ganzen Spektrum, von der lustvollen Sinnlichkeit über die liebevolle Mütterlichkeit hin zum spirituellen Verlangen. Doch ohne den männlichen Aspekt könnte sie ihre Weiblichkeit nicht ausdrücken, weder auf der Bühne noch in ihren Liedern. Erst in der Dualität entsteht die Spannung, der Unterschied, der Gegensatz. Doch die Sehnsucht des spirituellen Verlangens zielt auf die Überwindung der Gegensätze, zurück in die Einheit.
Rebekka Bakken hat für PSALM aus ihren Songs jene ausgewählt, die sich mit der Weiblichkeit auseinandersetzen, sie musikalisch ausdrücken. Und sie hat neue Songs zu diesem Thema geschrieben …

Nach einer Kindheit und Jugend in Norwegen zog es Rebekka Bakken, die Singer/Songwriterin mit der Drei-Oktaven-Stimme, nach New York, wo sie sich ganz ihrer Gesangskarriere widmete und von dort aus die Welt eroberte. Einzigartig, wie sie Emotionen transportieren und ihr Publikum jedes Mal aufs Neue in einen magischen Bann versetzen kann. Für ihr Debütalbum „The Art of How to Fall“ bekam sie 2003 zwei goldene Schallplatten in Deutschland und Österreich, dazu kamen später mehrere ECHO Jazz Nominierungen und der Amadeus Award. Zuletzt erschien 2016 ihr Album „Most personal“.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Emma Kirkby © Bibi Basch

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Emma Kirkby © Bibi Basch

Montag, 10. April 2017
Helmut List Halle, 19 Uhr

The Virgin Queen  – Lautenlieder des Elisabethanischen Zeitalters
von John Dowland u. a., Gambenconsort-Musik von Anthony Holborne
bis John Dowland, Emma Kirkby, Sopran, Jakob Lindberg, Laute, Armonico tributo-Consort, Leitung: Lorenz Duftschmid, Viola da gamba

Nach der Hinrichtung ihrer Stiefmutter 1542 beschloss die achtjährige Elizabeth Tudor, nie zu heiraten. Dass die spätere Elizabeth I. dabei auch Jungfrau geblieben sei, war Teil ihrer Selbststilisierung zur „Virgin Queen“. Jungfräulich klingen zumindest die Lautenlieder ihrer Epoche, wenn sie von Emma Kirkby mit makelloser Stimme gesungen werden. Wie Queen Elizabeth scheint auch Dame Emma ewig jung zu bleiben. Ihre süßen Gesänge ergänzt Lorenz Duftschmid um die Gamben- Tränen des John Dowland. Emma Kirkby ist die Grande Dame der Alten Musik, die auch nach jahrzehntelanger Konzert- und Aufnahmetätigkeit nichts von ihrer Faszination verloren hat. Ungebrochen ist der Zauber, der in ihren Konzerten von ihrer silberhellen Stimme und ihren klugen Interpretationen ausgeht. Mit dem schwedischen Lautenisten Jakob Lindberg verbindet sie eine jahrelange  Zusammenarbeit.

Der österreichische Gambenvirtuose Lorenz Duftschmid erforscht mit seinem Ensemble ein breit gefächertes Repertoire von keltischer Musik bis zur Wiener Klassik auf Weltklasseniveau


Syriarte / Osterfestspiele Psalm -Ars Choralis © Wolfgang Burat

Syriarte / Osterfestspiele Psalm -Ars Choralis © Wolfgang Burat

Dienstag, 11. April 2017
Helmut List Halle, 19 Uhr

Magnificat – Mittelalterliche Lieder für Maria aus Italien, Portugal und Deutschland
mit Fidel, Glocken, Virginal und Gesang, (Cantigas de Santa Maria, Liederbuch der
Anna von Köln, Laude), Texte über die Jungfrau Maria im Jahreskreis, Ars Choralis Coeln, Leitung: Maria Jonas, Gesang, Mavie Hörbiger, Lesung
Preise: EUR 39 / 23

Um zum reinen Gefäß für die Geburt des Gottessohnes zu werden, musste die Jungfrau Maria selbst unbefleckt empfangen sein – befreit von der Erbsünde. Dieser tiefe Glauben führte zur Kindheitsgeschichte Marias. Ihre eigene Schwangerschaft prägt den Jahreslauf der Kirche bis heute: von Mariae Verkündigung am 25. März bis zu Jesu Geburt genau neun Monate später. In den Evangelien ist die Geschichte der jungen Frau Maria, die durch den Heiligen Geist den Erlöser empfängt, eng mit der Schwangerschaft ihrer Cousine Elisabeth verknüpft. Als sich die beiden Frauen begegnen, stimmt Maria ihr „Magnificat“ an. Leuchtend wie Madonnenbilder sind die Mariengesänge des Mittelalters, die Ars Choralis Coeln singt. Mavie Hörbiger liest die heiligen Texte um Anna, Maria und Elisabeth.

Das Frauenensemble Ars Choralis Coeln mit seiner Leiterin Maria Jonas, 2004 in Köln gegründet, hat sich längst in der Alte-Musik-Szene etabliert. Es ist zu Gast bei internationalen Festivals, regelmäßig auch bei der styriarte und bei PSALM. Sie ist der Spross einer großen Schauspiel-Familie: Mavie Hörbiger. 1996 startete sie ihre filmische Schauspielkarriere und brachte es bis heute auf zig Engagements in Kino und Fernsehen. Zahlreiche Rollen an deutschen, österreichischen und Schweizer Theatern gipfelten ab 2011 in der fixen Ensemblemitgliedschaft am Wiener Burgtheater.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - La Venexiana © Michael Baumgartner

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – La Venexiana © Michael Baumgartner

Donnerstag, 13. April 2017 (Gründonnerstag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Freuden des Frühlings – Ein Frühlingsfest in Florenz
Madrigale, Frottole, Canzonetten aus dem Florenz der Renaissance von Philippe Verdelot, Luca Marenzio,, Francesca Caccini, Sigismondo d’India, Biagio Marini,
Claudio Monteverdi u. a., La Venexiana, Leitung: Claudio Cavina, Cembalo
Preise: EUR 39 / 23

„Ecco la Primavera“. Unzählige Male haben die Meister der italienischen Renaissance den Frühling besungen und hatten dabei Botticellis Gemälde vor Augen. „La Venexiana“ singt eine Blütenlese der schönsten Frühlingsmadrigale von Marenzio bis Monteverdi. Im Zentrum steht eine Grazerin in Florenz: Erzherzogin Maria Magdalena, die jüngste Tochter Karls II., hatte 1609 allen Grund, den Frühling zu feiern. An der Seite ihres Medici-Gemahls wurde sie Großherzogin der Toskana und stellte ihre frühlingshafte Fruchtbarkeit alsbald durch die Geburt des Thronfolgers unter Beweis.

Zahlreiche Preise für ihre hochgelobten CDs unterstreichen die internationale Anerkennung von La Venexiana als eines der führenden italienischen Ensembles im Bereich der Alten Musik. In langjähriger Zusammenarbeit hat das Ensemble einen besonderen Stil entwickelt: eine warme, mediterrane Mischung aus Textdeklamation, rhetorischer Kraft und harmonischer Raffinesse. Claudio Cavina, selbst einer der führenden Countertenöre seiner Generation, gründete La Venexiana 1998 und leitet die Gruppe bis heute.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Kalasri Keshava© Ismael Lorenzo

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Kalasri Keshava© Ismael Lorenzo

Freitag, 14. April 2017 (Karfreitag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Bharatanatyam – Kalasri Tanz- und Musikensemble, Sumitra Keshava, Tänzerin, Vidwan D. Keshava, Tänzer & musikalischer Leiter, Mavie Hörbiger, Lesung
Preise: EUR 39 / 23

Die mythische Welt Indiens ist geprägt von Göttern und Dämonen, die in ständigem Ringen miteinander verbunden sind. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Göttin Durga, die einen männlichen Dämon in der Gestalt eines Büffels besiegt. Diese und andere Episoden der Hindu-Mythologie werden nicht nur in Worten, sondern auch im Tanz erzählt – im Bharatanatyam, was wörtlich übersetzt der „Tanz Indiens“ heißt. Gemeint ist eine besonders kunstvolle Variante des Tempeltanzes, der seit vielen Jahrhunderten in Südindien gepflegt wird. Die Familie Keshava lebt diese spirituelle Kunstform mit Hingabe und erzählt im PSALM von den übermächtigen Frauen und Müttern, deren Opfertaten
im Hinduismus verehrt werden.

Der mit verschiedenen Auszeichnungen geehrte indische Tanzmeister, Choreograph und Yogalehrer Vidwan D. Keshava stammt aus Mysore, Südindien. 1969 bis 1975 absolvierte er an der dortigen Universität ein sechsjähriges Studium in Tanz, Musik und Schauspiel und erhielt als erster Mann im Staate Karnataka den Titel „Natyavisharada“ und eine Goldmedaille. Er feierte Erfolge in der Schweiz, Indien, Deutschland, Österreich, England, den USA, in Italien, Frankreich und Kuwait. D. Keshava lebt seit 1976 in Basel und gründete und leitet dort das Kalasri Tanzensemble, dem auch seine Tochter Sumitra angehört. Das Ensemble tritt regelmäßig in Indien und der Schweiz auf und gibt reichhaltige farbige Tanzprogramme mit klassischem Bharatanatyam-Tanz, Tanztheatern, fröhlichen Volkstänzen aus verschiedenen Regionen Indiens, innovativen Choreographien
und Bollywood-Darbietungen zum Besten.


Sonntag, 16. April 2017 (Ostersonntag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Mutter Erde  –  Lieder und Geschichten aus Simbabwe, Vokalensemble „Nobuntu“ (Simbabwe):, Zanele Manhenga, Thandeka Moyo,, Duduzile Sibanda, Heather Dube &
Joyline Sibanda, Mavie Hörbiger, Lesung, Preise: EUR 39 / 23

Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Nobuntu © Werner Puntigam

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Nobuntu © Werner Puntigam

Man kann diese Erzählung aus Simbabwe als Metapher für die Suche nach der eigenen Kultur verstehen. Aber sie ist auch eine ganz traditionelle Geschichte aus einer Gesellschaft, in der an Frauen ganz ursprüngliche Erwartungen gestellt werden: Sie sollen fruchtbar sein und gebären. Nobuntu erzählt die Geschichte einer Frau, die das nicht kann, denn sie ist unfruchtbar. Wir begleiten die Frau auf einer Reise, von der sie sich Heilung verspricht, einer Reise zu alten afrikanischen Ritualen und zum Glauben. Hier erfährt sie schließlich „Mutter Erde“, die ihr schenkt, wonach sie sich immer gesehnt hat: Mutterschaft, Fruchtbarkeit, eigene Kultur und Religion. Nobuntu erzählt diese Geschichte in Gesang, Tanz, Spiel und Poesie. Nobuntu kommen aus Bulawayo, der „Kulturhauptstadt Simbabwes“.

Nobuntu steht für innovative Frauenpower in ihrer männerdominierten Welt. Die fünf Sängerinnen einer neuen Generation zelebrieren die Schönheit und den Reichtum ihrer Kultur. Sie kombinieren traditionelle simbabwische Musik, Gospel, Afro-Jazz und mehr. Mit eigenen Kompositionen und Texten setzen sie wichtige Impulse für Veränderung, werben für Solidarität, Gemeinschaft, Lebensmut und Bescheidenheit. Schon ihr Name steht für diese Werte: In „Nobuntu“ steckt das Zulu-Wort „Ubuntu“ – übersetzt etwa „Mutter der Menschlichkeit“.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Stefan Gottfried © Tschida

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Stefan Gottfried © Tschida

Montag, 17. April 2017 (Ostermontag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

La Gloria di Primavera – Festmusik zur Geburt eines Thronfolgers
Alessandro Scarlatti: Ausschnitte aus „La Gloria di Primavera“, Serenata (Neapel 1716)
Antonio Vivaldi: Sinfonia in G (aus „La fida Ninfa“) / Concerto in E, op. 8/1 „La Primavera“ aus den „Vier Jahreszeiten“, Cornelia Horak, Sopran (Estate), Sophie Rennert, Mezzosopran (Primavera), Bernhard Landauer, Countertenor (Autunno), Johannes Chum, Tenor (Inverno), recreationBAROCK, Leitung: Stefan Gottfried, Cembalo, Preise: EUR 39 / 23

Welche Jahreszeit hat den größten Anteil an der Geburt eines Thronfolgers, der im Sommer gezeugt wurde und im Frühling zur Welt kam? Natürlich „la Primavera“. Alessandro Scarlatti widmete diesem Wettstreit der vier Jahreszeiten seine schönste „Serenata“ für die Stimmvirtuosen Neapels und ein reich besetztes Orchester. Nach der Uraufführung 1716 wurde sie auch in Wien gespielt, schließlich ging es um Kaiserin Elisabeth Christine und den leider zu früh verstorbenen Bruder von Maria Theresia. Stefan Gottfried dirigiert Scarlattis Serenata mit Einlagen von Vivaldi als Barockoper über den Frühling.

Das Wiener Multitalent Stefan Gottfried (er studierte Cembalo, Klavier, Komposition und Musikpädagogik sowie Generalbass und historische Tasteninstrumente, daneben Horn und Mathematik) ist der Nachfolger Nikolaus Harnoncourts als Leiter des Orchesters
Concentus Musicus. Auch mit dem erfolgreichen Grazer Alte-Musik-Orchester recreationBAROCK hat er bereits zusammengearbeitet. Diesmal nimmt er sich mit Cornelia Horak, der jungen Steirerin Sophie Rennert, Bernhard Landauer und Johannes Chum noch zauberhafte Gesangssolisten hinzu.


Karten und Informationen:
styriarte Kartenbüro
Sackstraße 17, 8010 Graz
Tel.: 0043.316.825 000 (Fax: -15)
tickets@styriarte.com
www.psalm.at
Pressemeldung Steirische Festspiele

Graz, Oper Graz, Oksana Lyniv – Chefdirigentin ab Saison 2017/18, Februar 2017

Februar 6, 2017  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Oper, Oper Graz, Personalie, Pressemeldung

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Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

Oksana Lyniv – Neue Chefdirigentin in Graz

Die aus der Ukraine stammende Dirigentin Oksana Lyniv wird ab der Spielzeit 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz. Sie folgt Dirk Kaftan nach, der zur kommenden Saison als Generalmusikdirektor des Beethoven-Orchesters nach Bonn wechselt. Die vakante Position stieß international auf großes Interesse. Ihr Vertrag läuft bis einschließlich der Saison 2019/20, analog zum Vertrag der geschäftsführenden Intendantin Nora Schmid.

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz © Werner Kmetitsch

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz © Werner Kmetitsch

Seit 2013 ist Oksana Lyniv als Dirigentin und musikalische Assistentin von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper München engagiert, wo sie mehrere Vorstellungsserien von Wiederaufnahmen (u.a. Mozarts La clemenza di Tito, Donizettis Lucia di Lammermoor, Verdis La traviata) und Vorstellungen im Rahmen der Münchner Opernfestspiele leitete. Bei den Festspielen 2016 dirigierte sie die Uraufführung der Oper Mauerschau von Hauke Berheide. Im März folgt unter ihrer Leitung die Wiederaufnahme von Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos in der Regie von Robert Carsen. Im April wird sie am Gran Teatro del Liceu in Barcelona Wagners Der fliegende Holländer dirigieren. Eine rege Konzerttätigkeit, u.a. mit den Prager Philharmonikern, den Hamburger und Münchner Symphonikern komplettiert ihre musikalische Arbeit.

Ihre musikalische Laufbahn begann Oksana Lyniv an der Lemberger Musikakademie in der Ukraine. Sie setzte ihre Ausbildung in Deutschland fort und schloss ein Aufbau- und Meisterklassenstudium in Dresden ab. Von 2008 bis 2013 war sie als Dirigentin und Stellvertreterin des Chefdirigenten an der Nationaloper Odessa engagiert, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete.

 Mit Oksana Lyniv wird erstmals eine Frau die musikalischen Geschicke des Grazer Philharmonischen Orchesters lenken. Für ihre musikalische Arbeit erhielt sie bereits international viel Anerkennung.

Die geschäftsführende Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Oksana Lyniv:Ich bin mir sicher, dass ich mit Oksana Lyniv eine hochkarätige Musikerin für die Oper Graz gewinnen konnte und ich freue mich sehr, mit ihr gemeinsam das Programm des Hauses weiterzuentwickeln.“

 Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin in Graz und Intendantin Nora Schmid © Werner Kmetitsch

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin in Graz und Intendantin Nora Schmid © Werner Kmetitsch

Oksana Lyniv, die in Graz erstmals in ihrer Laufbahn eine Chefposition bekleiden wird, ist bereits voller Tatendrang: „Nach vier spannenden, intensiven und erfolgreichen Jahren an der Bayerischen Staatsoper in München an der Seite von Kirill Petrenko fühle ich mich besonders glücklich und geehrt, dass meine erste Position als Chefdirigentin in Graz sein wird – an einem Haus mit so renommierten Künstlern und einem so hohen künstlerischen Niveau auf allen Ebenen.

Aufgrund meiner Herkunft bin ich der österreichischen Kultur und Tradition sehr verbunden, da Galizien bis 1918 zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Die Stadt Lemberg (Lwiw) und meine Heimatstadt Brody, die auch die Heimatstadt des Schriftstellers Joseph Roth ist, haben sehr viele historische und kulturelle Bezüge zur österreichischen Geschichte sowie im Speziellen zur Stadt Graz. Schon immer zählten insbesondere österreichische Komponisten wie z.B. Mozart und Mahler zu meinen Lieblingskomponisten.

Ich freue mich daher sehr, all meine Erfahrung der letzten Jahre als Dirigentin mit nach Graz bringen zu können und bin für das große Vertrauen, das mir hier entgegen gebracht wird, außerordentlich dankbar. Die Gelegenheiten, die ich bisher bekommen habe, um das Grazer Philharmonische Orchester sowie die Oper Graz und das dazugehörige Ensemble, den Chor und das Ballett kennenzulernen, haben mich sehr beeindruckt und von der Leistung und dem hohen Potential überzeugt. Ich fühle mich dem Grazer Philharmonischen Orchester und der Oper Graz sehr verpflichtet und schaue voller Vorfreude auf die kommende Zeit, in der ich meine gesamte Energie und Leidenschaft in die Arbeit und das anstehende Programm meiner neuen Position in Graz investieren werde.“        Pressemeldung Oper Graz

Graz, Oper Graz, Open-Air-Konzert auf den Kasematten – Spanische Nacht, 26.06.2016

Juni 22, 2016  
Veröffentlicht unter Oper Graz, Pressemeldung

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Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

Open-Air-Konzert auf den Kasematten – Spanische Nacht

So 26. Jun 2016,  20:00 bis ca. 22:00, Kasematten

Werke von Manuel de Falla, Isaac Albeniz, Enrique Granados und vielen anderen

Die schönste Open-Air-Spielstätte von Graz verwandelt sich in die Alhambra von Granada: Nächtliche Zikadenklänge und das Klappern der Kastagnetten, das Rauschen der Gitarren und wilder Gesang. All das und noch viel mehr ist Spanien, das Land der stolzen Frauen und mutigen Männer. Die spanischen Komponisten gossen ihre Leidenschaft, ihren Stolz undihre Liebe zur Heimat in ihre Musik: Manuel de Fallas Ballette, die unubertroffene Leichtigkeit der spanischen Operette, der Zarzuela, die musikalischen Portraits der schönsten Orte der iberischen Halbinsel von Granados und Albeniz: Que viva Espana!

Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Solisten des Ensembles der Oper Graz
Chor der Oper Graz, Grazer Philharmonisches Orchester
Kasematten

Musikalische Leitung : Dirk Kaftan, Mezzosopran : Anna Brull, Bariton : Dariusz Perczak

Termin:  So 26. Jun 2016,  20:00 bis ca. 22:00, Kasematten

Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz,  Mo-Fr 09:00-18:00 Uhr,  www.ticketzentrum.at ,

PM   Oper Graz

Graz, Oper Graz, Wiederaufnahme – MY FAIR LADY von Frederick Loewe, 12.05.2016

Mai 4, 2016  
Veröffentlicht unter Musical, Oper Graz, Pressemeldung

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Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

MY FAIR LADY, Wiederaufnahme am
12. Mai 2016

Es grünt wieder so grün Am 12. Mai kehrt Sieglinde Feldhofer als Eliza Doolittle mit „My Fair Lady“ wieder auf die Bühne der Oper Graz zurück. Wieder ist sie dank ihrer unverblümten Ausdrucksweise das Forschungsobjekt des Sprachforschers Professor Henry Higgins (Guido Weber) und wieder darf sich das Publikum auf einen wahren Melodienreigen an Hits wie „Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“ freuen.

My Fair Lady, Wiederaufnahme am 12. Mai, 19 Uhr

Weitere Vorstellungen am 19., 20. und 28. Mai sowie am 9., 16. und 23. Juni. Beginn jeweils um 19 Uhr

My Fair Lady Frederick Loewe
Musical nach George Bernard Shaws „Pygmalion“ und dem Film von Gabriel Pascal, Buch von Alan Jay Lerner, deutsch von Robert Gilbert

Eliza Doolittles derber Dialekt stößt den renommierten Sprachforscher Henry Higgins ab und zieht ihn gleichermaßen unwiderstehlich an, so dass er mit Oberst Pickering wettet, aus Eliza Doolittle eine vornehme Dame machen zu können, die auf dem Diplomatenball glänzend bestehen könne. Eliza, die von einem eigenen Blumenladen träumt, unterwirft sich Higgins’ schier unmenschlichen Lehrmethoden, bis in sprachlicher Perfektion „Spaniens Blüten blüh’n“. Beim „Probegalopp“ in Ascot fällt Eliza zurück in ihre alten Sprachmuster, doch den Auftritt auf dem Diplomatenball besteht sie mit Bravour. Wenngleich auch Higgins als Wissenschaftler triumphiert, droht er als Mensch zu versagen, weil er sich nicht eingestehen will, dass er, der überzeugte Junggeselle, sich in Eliza verliebt hat.
Michael Schilhan, Intendant des Grazer Next Liberty und auch als Regisseur erfolgreich (u. a. Volkstheater Wien, Haydn-Festspiele Eisenstadt, Festspielhaus St. Pölten, Volksoper Wien), begeisterte schon 2008 das Publikum mit seiner unbeschwerten Inszenierung von „My Fair Lady“, die 2016 erneut zu erleben.

Musikalische Leitung Leonhard Garms / Marcus Merkel
Inszenierung Michael Schilhan
Dramaturgie Bernd Krispin
Chor Georgi Mladenov
Eliza Doolittle Sieglinde Feldhofer
Henry Higgins Guido Weber
Oberst Pickering David McShane
Freddy Eynsford-Hill Martin Fournier
Mrs Pearce Fran Lubahn
Mrs Higgins Uschi Plautz
Alfred P. Doolittle Gerhard Ernst
Jamie Dietmar Hirzberger
Harry Richard Friedemann Jähnig
Lord Boxington István Szecsi
Zweites Stubenmädchen Stefanie Hierlmeier
Zweiter Obsthändler Richard Friedemann Jähnig
Marktstandler István Szecsi

Pressemeldung Oper Graz

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