Bregenz, Bregenzer Festspiele, Turandot Giacomo Puccini, 02.08.2016

Juli 26, 2016  
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Bregenzer Festspiele

Bregenzer Festspiele / Die Zauberflöte - Tribüne © Bregenzer Festspiele atelier pi

Bregenzer Festspiele / Die Zauberflöte – Tribüne © Bregenzer Festspiele atelier pi

Turandot von Giacomo Puccini

Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern | Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni | Schlussduett und Finale vervollständigt von Franco Alfano | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Drei Rätsel stellt die chinesische Prinzessin Turandot jedem Mann, der um ihre Liebe wirbt. Bisher hat sie keiner lösen können, und alle haben dafür mit ihrem Kopf bezahlt. Einem unbekannten Prinzen gelingt das Unmögliche: er kann alle drei Fragen beantworten. Doch Turandot möchte sich trotzdem nicht erobern lassen, deshalb ist der Prinz bereit zu sterben, wenn sie bis zum nächsten Morgen seinen Namen herausfindet. Keiner darf diese Nacht schlafen und muss nach dem Namen forschen…
Mit Calafs Arie Nessun dorma wurde Giacomo Puccinis Oper Turandot weltberühmt. Vor der mächtigen Kulisse der drachenförmigen Mauer im Bodensee hallt diese Arie in die Nacht. Marco Arturo Marellis Bühnenbild spielt mit chinesischen Herrschaftssymbolen. Die riesige Mauer ist vom längsten Bauwerk der Welt, der Chinesischen Mauer, inspiriert. Diese Mauer wird von über zweihundert Terrakotta-Kriegern durchkreuzt, die in den Himmel wie ins Wasser streben.
Auch in der Musik sind chinesisch erscheinende Klänge zu hören. Puccini ließ sich von Melodien aus Spieluhren inspirieren, die ein befreundeter Diplomat aus China mitgebracht hatte. Doch so chinesisch Puccinis letztes Bühnenwerk erscheinen mag, seine Handlung stammt ursprünglich aus einem persischen Märchen und die Musik zieht sämtliche Register der italienischen Oper.

Der mächtigen Turandot steht die aufopferungsvolle Liù gegenüber, die den Prinzen Calaf liebt und das Geheimnis seines Namens mit in ihren ergreifenden Tod nimmt. Das Volk betrauert diesen Tod ebenso leidenschaftlich wie es zuvor das Spektakel der Enthauptung von Turandots Brautwerbern genossen hat. Akrobaten und Feuerkünstler, Tänzerinnen und Soldaten feiern Turandots Auftritt im zweiten Akt. Doch bevor sie dem Prinzen ihre Rätsel stellt, offenbart sie, warum sie so eiskalt geworden ist: Vor langer Zeit wurde ihre Ahnin von einem Mann misshandelt und getötet. Turandots Maske ihrer Vorfahrin kann Calafs Liebe schließlich brechen. Wie es sich Puccini wünschte, kehren die beiden „durch die Liebe unter die Menschen zurück, und diese Liebe muss von allen Personen auf der Bühne Besitz ergreifen.

Bregenz Seebühne / Festspielhaus, Musikalische Leitung Paolo Carignani / Giuseppe Finzi, Inszenierung & Bühne Marco Arturo Marelli, Kostüme Constance Hoffman, Licht Davy Cunningham, Chorleitung Lukáš Vasilek, Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor, Bregenzer Festspielchor

Die Bregenzer Festspiele 2016 finden von 20. Juli bis 21. August 2016 statt.

Tickets und Infos unter +43 (0)5574 407-6 und www.bregenzerfestspiele.com.  VORSTELLUNGEN am:   2., 3., 4., 5., 6., 7., 9., 11., 12., 13., 14., 16., 18., 19., 20., und 21. August – 21.00 Uhr.   PMBrFSp

 

Bregenz, Bregenzer Festspiele, Heute 90.000er Besucher bei Die Zauberflöte, 01.08.2013

August 1, 2013  
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Bregenzer Festspiele  / Seebühne mit Publikum © Achim Mende

Bregenzer Festspiele / Seebühne mit Publikum © Achim Mende

Bregenzer Festspiele

Halbzeit am Bodensee

Heute 90.000er Besucher bei „Die Zauberflöte“

Die Bregenzer Festspiele blicken hochzufrieden auf die erste Hälfte der laufenden Saison zurück. Nicht nur das Spiel auf dem See konnte die hohen Erwartungen sowohl in künstlerischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht erfüllen, auch die weiteren Programmangebote erweisen sich bislang als Attraktionen.  Für die verbleibenden zweieinhalb Festspielwochen stehen unter dem diesjährigen Leitmotiv Dem Licht entgegen eine Ur- und eine Österreichische Erstaufführung, Orchesterkonzerte, Kammermusik, ein Kinder- und Familienkonzert sowie 15 Aufführungen der Zauberflöte auf dem Spielplan des Sommerfestivals.

  
Mit der heute Abend auf der Seebühne stattfindenden 13. Vorstellung werden knapp 90.000 Menschen das Spiel auf dem See besucht haben, das entspricht einer Auslastung von 100 Prozent. Die verbleibenden 15 Aufführungen der Mozart-Oper sind ausverkauft. Für die nächstjährige Saison startet der Vorverkauf am 18. August auf der Web-Seite des Festivals unter www.bregenzerfestspiele.com.
 
 
„Ein weltweit einzigartiges Festival“
 
„Begeisterte Besucher und ausverkaufte Vorstellungen am See zeugen nicht nur von einer gelungenen Inszenierung der Zauberflöte aus der Hand von Intendant David Pountney, sondern auch von der idealen Werkwahl für diesen Aufführungs-Ort“, erklärt der kaufmännische Direktor Michael Diem. Aber auch abseits des Sees könne das Festival mit der künstlerisch anspruchsvollen und sehr gut besuchten Uraufführung von Der Kaufmann von Venedig, einer ausverkauften Premiere der heute Abend stattfindenden Uraufführung von The Wasp Factory und einem vom Publikum begeistert aufgenommenen Orchesterkonzert mehr als zufrieden sein. „Die Bregenzer Festspiele sind in ihrer konzeptionellen Gesamtheit  ein weltweit einzigartiges Festival.“
 
 
Sir Mark Elder in Bregenz
 
Für die zweite Hälfte wartet das Festival am kommenden Montagabend mit einem weiteren orchestralen Höhepunkt auf: Sir Mark Elder dirigiert die Wiener Symphoniker im Großen Saal des Festspielhauses, zur Aufführung gelangen von Franz Schreker die Kammersymphonie für 23 Soloinstrumente, von Benjamin Britten Our Hunting Fathers sowie von Antonín Dvorák die Symphonie Nr. 8 in G-Dur. Tickets sind verfügbar.
 
 
Uraufführung und Österreichische Erstaufführung im Rahmen von KAZ
 
Nach der Uraufführung heute Abend von The Wasp Factory im Rahmen von KAZ – Kunst aus der Zeit – steht in der letzten Festspielwoche die Österreichische Erstaufführung von American Lulu bevor. Das Werk von Olga Neuwirth wurde im vergangenen Oktober in Berlin uraufgeführt, Regie führt der Engländer John Fulljames.
 
 
94 Prozent Auslastung bei der Oper im Festspielhaus
 
Mit der im Festspielhaus gezeigten Oper Der Kaufmann von Venedig wurde eine Auslastung von 94 Prozent erreicht. Zu den drei Aufführungen des weltweit erstmals gezeigten Werkes des polnisch-britischen Komponisten und Pianisten André Tchaikowsky kamen 3.795 Besucher, aufgelegt waren insgesamt 4.010 Tickets.
 
 
 
Die Bregenzer Festspiele 2013 finden von 17. Juli bis 18. August statt. Mit Ausnahme für Die Zauberflöte sind Tickets für alle Programmreihen erhältlich unter Telefon 0043 5574 4076 sowie im Internet unter www.bregenzerfestspiele.com
 
 
 
Pressemeldung Bregenzer Festspiele 

Bregenz, Bregenzer Festspiele, Video-Serie Künstlereingang Folge 8, 13.08.2012

August 13, 2012  
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Bregenzer Festspiele

Mit Schrauben und Saltos in den nächtlich-schwarzen Bodensee: Die Wasserspringer von „André Chénier“

Video-Serie Künstlereingang Folge 8

Todesmutig stürzen sie sich von Marats Schulter ins nächtlich-schwarze Bodenseewasser und bekommen dafür regelmäßig Szenenapplaus: Die Akrobaten Maciej Talik aus Polen, Craig Turner aus Großbritannien und Christina Wintz aus Deutschland sind Teil der Stuntcrew von „Airealistic“ und begeistern mit ihren Sprüngen im ersten Akt von André Chénier allabendlich das Publikum. Der Künstlereingang war bei einer nachmittäglichen Stuntprobe dabei und hat die drei über die Herausforderungen ihres Berufs und die speziellen Bedingungen der Seebühne befragt.

Zum Anschauen bitte auf www.bregenzerfestspiele.com die Rubrik „Künstlereingang“ anklicken.

Immer freitags: kleine Szenen abseits der großen Bühnen

Für Neugierige und all jene, die schon immer mal durch den Künstlereingang ins Festspielhaus gelangen wollten, öffnen die Bregenzer Festspiele per Video ihre streng gehüteten Pforten. Von Probenstart bis Ende der Festspielzeit lässt jeweils freitags ein Kurzfilm auf die kleinen Szenen abseits der großen Bühnen blicken, die für die Öffentlichkeit normalerweise verborgen bleiben. Mitarbeiter, Künstler und Partner des Festivals erzählen in rund drei Minuten ihre ganz persönlichen Erlebnisse innerhalb und außerhalb des Rampenlichts.

Pressemeldung Bregenzer Festspiele

 

Bregenz, Bregenzer Festspiele, Festspiel-Fotowettbewerb 2012, 09.08.2012

August 9, 2012  
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Bregenzer Festspiele

Festspiel-Fotowettbewerb 2012

„Incredibile hoch drei“ bestes Aufführungsfoto – Vierköpfige Expertenjury kürte Gewinner

Mit insgesamt 363 Einreichungen endete der erste Fotowettbewerb der Bregenzer Festspiele in Kooperation mit Nikon. Eine vierköpfige Expertenjury unter Vorsitz von Intendant David Pountney legte sich während einer dreistündigen Sichtung auf die Gewinner fest. Von 1. bis 29. Juli konnten die Teilnehmer auf der Internet-Seite der Bregenzer Festspiele ihre Fotos in drei verschiedenen Kategorien hochladen. Mitmachen durfte jeder. Weitere Jurymitglieder waren die Festspielfotografen Karl Forster und Anja Köhler sowie der Nikon-Fotoingenieur Dietrich Exner.

Als Sieger in der ersten Kategorie „Bestes Aufführungsfoto André Chénier“ kann sich  Marc-Oliver Giel aus Dieburg (D) über eine Nikon Digitalkamera „1J1“ mit zwei hochwertigen Objektiven freuen zum Gesamtpreis von 699 Euro sowie einen Platz auf der Fototribüne während einer Aufführung von André Chénier. Sein Foto mit dem Titel „Incredibile hoch drei“ zeigt, wie die Figur des Incredibile aus der Oper André Chénier im Bregenzer Bühnenbild an einem Seil hängend ihren Auftritt absolviert. Dabei erzeugt das Bühnenlicht einen zweifachen Schatten. Die Jury-Begründung ist untenstehend zu finden.

„Wir sind hocherfreut, dass der erste Fotowettbewerb nicht nur derart viele Einreichungen nach sich zog, sondern auch, dass die Bregenzer Festspiele zur kreativen, künstlerischen Auseinandersetzung anregen konnten und damit mehr sind als ein reiner Kulturlieferant“, erklärt der kaufmännische Direktor Michael Diem.

In der Kategorie II „Kreativstes Foto zum Thema Revolution“ holte Kornelia Schuller aus Reichersberg (D) den ersten Preis. Ihr Bild trägt den Titel „Eine Botschaft“. Sie erhält ebenfalls einen Platz auf der Fototribüne sowie die selbe Digitalkamera mit einem Objektiv zum Gesamtpreis von 549 Euro. Den lustigsten Schnappschuss lieferte Christoph Knauer-Ahlers aus Köln mit seinem Bild „Kopie oder Original?“.

Die Jury-Begründung:

Kategorie 1: Ein beeindruckendes Aufführungsfoto in ausgezeichneter Qualität. Das Motiv zeigt das Wache Auge des Fotografen, der den Moment des Doppelschattens in Verbindung mit der ausgeprägten Fingerhaltung erkannte. Die Aufnahme lässt die konzentrierte Beobachtung einer szenischen Entwicklung erkennen. Die technische Ausführung ist tadellos.

Kategorie 2: Der Autor hat das Wortspiel, das zwar nicht unbekannt ist, in eigenständiger Art und Weise transformiert und so eine besondere Spannung erzeugt. Die Ausführung erfolgte in fotografischer Urmethode: mit Licht malen, wie die Übersetzung des Begriffes Photographie (gr. Photos graphein = mit Licht malen) lautet.

Kategorie 3: Humor, mehr Witz ist die Kraft des Bildes. Sehr gelungen die Verbindung eines Bühnenbildelements aus André Chénier mit der „Welt am Bodensee“, verdeutlicht durch den Text im Rahmen – das Ereignis am See wird damit humoristisch vorgestellt und gibt die Chance zum Schmunzeln. Kein unbedingt schneller Schnappschuss, aber eine zündende Idee erfrischend umgesetzt.

Pressemeldung Bregenzer Festspiele

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