Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 26. – 28.August 2016

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Schubertiade

Konzerthinweise zu den Veranstaltungen der SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG vom 23. – 25. August:

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

 

Konzerthinweise zu den Veranstaltungen der SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG vom 26. – 28. August:

Freitag, 26. August

16.00, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Julia Kleiter Sopran
Michael Gees Klavier
Auch Julia Kleiter wirkt an der Gesamtaufführung aller Schubert-Lieder bei der Schubertiade mit. Im Zentrum ihres Programms stehen Stücke, die Schubert auf Naturlyrik von Dichtern wie Friedrich von Schlegel, Johann Mayrhofer oder Friedrich Matthisson komponiert hat. Die Sopranistin, die dieses Jahr bei den Salzburger Festspielen als Fiordiligi in „Così fan tutte“ gefeiert wurde, begeistert Publikum und Presse auf der Opernbühne und dem Konzertpodium mit ihrer Gestaltungskunst und warmen lyrischen Stimme. Mit Michael Gees steht ihr ein Pianist zur Seite, der für seine Entdeckungsfreude bekannt ist.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Ian Bostridge Tenor
Julius Drake Klavier
Ian Bostridge, seit vielen Jahren regelmäßig bei der Schubertiade zu Gast, zählt zu den gefragtesten Liedsängern der Gegenwart und ist besonders als Schubert-Interpret bekannt. Dem Schwarzenberger Publikum präsentiert er heute im Rahmen des Jubiläums-Zyklus ebenfalls ein reines Schubert-Programm, das neben berühmten Stücken wie „Viola“ oder „An die Musik“ auch für Kenner einige spannende Lied-Entdeckungen bereithält. Am Klavier begleitet wird er von Julius Drake, einem der besten Liedpianisten von heute.
(Ausverkauft)


Samstag, 27. August

11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Mandelring Quartett
Der Gewinn wichtiger Wettbewerbe in München, Evian und Reggio Emilia ebnete für das Mandelring Quartett den Weg zur großen internationalen Karriere, die das Ensemble in Konzertsäle auf der ganzen Welt geführt hat. Mit dem heutigen Konzert kehren die gefeierten Musiker nach ihrem höchst erfolgreichen Schubertiade-Debüt 2014 nach Schwarzenberg zurück und haben ein vielseitiges Programm mit Werken von Joseph Haydn und Maurice Ravel sowie Franz Schuberts G-Dur-Quartett mitgebracht.
(Ausverkauft)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Christina Landshamer Sopran
Maximilian Schmitt Tenor
Gerold Huber Klavier
Zwei hervorragende Sänger der jungen Generation interpretieren dieses besondere Schubert-Programm. Gemeinsam mit Gerold Huber führen Christina Landshamer und Maximilian Schmitt das „Liederalbum für Therese Grob“ auf – eine bunte Liedersammlung mit speziellen Fassungen, die von Schubert selbst erstellt wurde. Im zweiten Teil des Programms folgen Liedzusammenstellungen von Schubert für seine Verleger, darunter die humorvollen „Vier Refrainlieder“ und bekannte Stücke wie „Am Tage Aller Seelen“ oder „Du bist die Ruh“.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klavierabend
Igor Levit
Mit dem heutigen Soloprogramm schließt Igor Levit seinen 2013 begonnenen, achtteiligen Zyklus sämtlicher Klaviersonaten Beethovens bei der Schubertiade in Hohenems und Schwarzenberg ab. Zu hören sind die Sonaten op. 109-111, Beethovens letzte drei Werke jener Gattung, die der Komponist revolutioniert und auf eine neue Ebene gehoben hat. Das Konzert findet ohne Pause statt.
(Ausverkauft)


Sonntag, 28. August

11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Isabelle Faust Violine
Jean-Guihen Queyras Violoncello
Alexander Melnikov Klavier
Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und Alexander Melnikov bilden ein festes Trio, das für seine Konzerte und CD-Aufnahmen allseits gefeiert wird. Während die deutsche Geigerin und der französische Cellist schon früher bei der Schubertiade zu erleben waren, gibt der russische Pianist sein Festival-Debüt in Schwarzenberg. Auf dem Programm stehen Klaviertrios von Haydn und Schumann sowie Schuberts beliebtes Es-Dur-Trio.
(Ausverkauft)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klavierabend
Mauro Peter Tenor
Helmut Deutsch Klavier
Seit seinem sensationellen Schubertiade-Debüt 2012 mit der „Schönen Müllerin“ ist der Schweizer Tenor Mauro Peter, der fest am Opernhaus Zürich engagiert ist und u.a. in Paris, Wien und München gastiert, der Schubertiade durch zahlreiche Auftritte eng verbunden. Mit seinem ständigen Klavierpartner Helmut Deutsch präsentiert er heute denselben Liederzyklus – eine spannende Gelegenheit für das Publikum, die Entwicklung des Sängers zu beobachten.
(Karten erhältlich laut Kartenbüro)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Gerald Finley Bariton
Julius Drake Klavier
Ob auf der Opernbühne, wo er von Mozart bis zu den ganz großen Wagner-Rollen ein breites Repertoire singt, in den großen Konzertsälen oder im intimen Rahmen eines Liederabends: Als stilistisch und stimmlich herausragender Künstler wird Gerald Finley allerorten gefeiert. Seit 2009 ist er regelmäßig bei der Schubertiade zu Gast und präsentiert heuer im Rahmen der Gesamtaufführung aller Schubert-Lieder gemeinsam mit Julius Drake eine Auswahl von Liedern nach Gedichten von Schiller, Goethe, Mayrhofer und Schulze.
(Karten erhältlich)


24. – 30. August

Schubertiade-Quartier Hohenems: Museen und Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum (Marktstraße 1)
Schubertiade-Museum (Marktstraße 15)
Legge-Museum (Marktstraße 5)
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum (Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal)
Nibelungen-Museum (Marktstraße 6)
Schuhmacher-Museum (Marktstraße 15)

Franz Schubert, große Interpretinnen und Interpreten aus dem Bereich der Klassischen Musik und die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sind die thematischen Schwerpunkte in 40 Räumen von sechs historisch interessanten Gebäuden. Der Rundgang führt an weiteren, mit der Geschichte der Schubertiade verbundenen Bauwerken vorbei: Im Palast Hohenems begann vor 40 Jahren am 8. Mai 1976 die erste Schubertiade und in der Pfarrkirche St. Karl eröffneten die Wiener Philharmoniker mit Karl Böhm die zweite Schubertiade. Damit verbunden war eine Ausstellung über deren Cellisten Josef Sulzer (1850-1926) – die erste Ausstellung in jener Villa, die heute das Jüdische Museum beherbergt. Am Geburtshaus von Josef Sulzers Vater Salomon Sulzer, der als junger Kantor in Wien Schubert einen Kompositionsauftrag erteilt hatte und als bedeutender Schubert-Sänger galt, wurde als Auftakt zur ersten Schubertiade durch Hermann Prey eine Gedenktafel enthüllt.

Pressemeldung Schubertiade

Bregenz, Bregenzer Festspiele, 2017: Carmen folgt Turandot, 18.08.2016

August 22, 2016  
Veröffentlicht unter Bregenzer Festspiele, Pressemeldung

Bregenzer Festspiele / Turandot © Bregenzer Festspiele / Karl Forster

Bregenzer Festspiele / Turandot © Bregenzer Festspiele / Karl Forster

Turandot auf der Seebühne in Bregenz

Zwei Jahre lang herrschte Turandot mit eiskalter Hand über die Seebühne. Zwei Jahre lang konnten die Festspielbesucher Calafs Kampf um „die Unbarmherzige“ und seinen unbändigen Glauben an das Gute im Menschen gebannt mitverfolgen. Mit den drei Aufführungen heute, morgen und am Sonntag brechen nun die letzten Regentschaftstage der wandlungsfähigen chinesischen Prinzessin an. Von 19. Juli bis 20. August 2017 wenden die Bregenzer Festspiele ihren Blick mit Carmen ins Spanien des 19. Jahrhunderts.

Schritt für Schritt von China nach Spanien

Der Mauereinsturz, der Teil der beliebten Turandot-Inszenierung ist, wird nach dem 21. August ein endgültiger sein. Am Montag beginnt der Abbau des Bühnenbildes. Was wiederverwendet werden kann, wird aufbewahrt oder umfunktioniert. So beispielsweise auch der Schwimmkran, der alle zwei Jahre Abbau-Helfer ist. Sein Schwimmponton und Gerüst sind Bühnenbild-Überbleibsel von Der Fliegende Holländer aus dem Jahr 1989. Bereits 2013 wurde mit dem CarmenKonzept begonnen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich ab März 2017 Schritt für Schritt für Jedermann sichtbar.

Zài Jiàn Turandot, ¡Hola Carmen!

Carmen  ist nicht nur eine der weltweit meistgespielten Opern, sondern bescherte den Bregenzer Festspielen in den Sommern 1991 und 1992 den damaligen Besucher-Rekord: In der nächstjährigen Festival-Saison kehrt nach 25 Jahren mit Carmen ein Meisterwerk der Extraklasse zurück auf die Bregenzer Seebühne. Doch auch wenn der Stoff derselbe ist, wird der Zugang zu Bizets Erfolgsoper ein neuer sein. Dafür sorgt der aus Dänemark stammende Regisseur Kasper Holten gemeinsam mit der britischen Bühnenbildnerin Es Devlin.

Die bewegende Musik von Komponist Georges Bizet mit ihren spanisch anmutenden Klängen, eine packende Geschichte voll glühender Leidenschaft und ein monumentales Bühnenbild im Bodensee bringen in den Sommern 2017 und 2018 das Flair Andalusiens in die Bregenzer Bucht.

Abhilfe für Nostalgische

Wer Turandot, Don Giovanni und Co. nur schwer ziehen lassen kann, dem sei eine Veranstaltung ans Herz gelegt: Im November 2016 findet der Requisitenabverkauf im Festspielhaus statt. Wer selbst einmal in die Rolle von Líu oder Leporello schlüpfen will, oder sich einfach ein Stück „Festspielgeschichte“ nach Hause holen möchte, ist hier genau am richtigen Ort.  PMBrF

Salzburg, Salzburger Festspiele, Cosi fan tutte in der Felsenreitschule, IOCO Kritik, 15.08.2016

August 21, 2016  
Veröffentlicht unter Hervorheben, Kritiken, Salzburger Festspiele

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Salzburger Festspiele

Salzburger Festspiele / Felsenreitschule © Salzburger Festspiele Andreas Kolarik

Salzburger Festspiele / Felsenreitschule © Salzburger Festspiele Andreas Kolarik

Cosi fan tutte:  Stimmen schön, Inszenierung bieder

Mozarts letzte und vollkommenste Opera buffa Cosi fan Tutte wurde am 26. Januar 1790 im Wiener Burgtheater uraufgeführt.  Es ist ein eigenartiges Werk, kühl und genau konstruiert mit Hang zum Frivolen. Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo da Ponte hinterfragen nach Figaros Hochzeit und Don Giovanni auch in Cosi fan Tutte den Wert „großer Gefühle“.

Zahllose Beziehungskomödien wurden zu Mozarts Zeit komponiert. Beethoven,zu Cosi fan tutte allerdings reserviert, meinte, „ihm wäre zu dieser unpassenden Geschichte keine Note eingefallen“, Richard Wagner klang ähnlich. Erst im 20. Jh wurde Cosi fan tutte zu einem Welterfolg, verbreitet die Oper in guter Inszenierung noch heute eine zauberhafte Wirkung und Modernität: Herrlicher Arien, ganz opera buffa als Lehrstück über Fallstricke im menschlichen Leben. Scheinbar auf Frauen gerichtet, ist Cosi fan tutte (So tuns alle –  `Frauen´) voll Symmetrie und  eine liebenswerte Charakterstudie über Frauen wie deren meist besserwissenden Männer.

 Salzburg / Felsenreitschule mit Cosi fan tutte © Salzburger Festspiele_Ruth Walz

Salzburg / Felsenreitschule mit Cosi fan tutte © Salzburger Festspiele_Ruth Walz

Sven-Eric Bechtolf inszenierte die drei Mozart – da Ponte Opern der Jahre 1786 -1790 für die Salzburger Festspiele. 2013 machte Cosi fan tutte im Haus für Mozart den Anfang. 2014 folgte Don Giovanni, 2015 Le nozze di Figaro. Doch alle Bechtolf –  Inszenierungen fanden nur mäßige Anerkennung. 2016 wanderte die 2013 inszenierte Cosi fan tutte  in die neue Spielstätte Felsenreitschule. Bechtolf schuf als Bühnenbild, eigentlich ist es keines, ausrollbare wie gut zu handhabende Wandschirme mit südländischen (Neapel) Landschaftsmotiven (Bild). Das Ganze  wirkte uncharmant, nicht ganz fertig geworden. Auffallend gut das Spiel mit dem Licht (Friedrich Rom), stimmungsaufhellend wirkend. Die Kostüme des Ensembles (Marc Boumann) ergänzen in historisch korrekter Biederkeit die brave Inszenierung. Doch wenig Esprit, kein Feuer lodert während der langen Aufführung. Emotionen erzeugt Bechtolf mit seiner Inszenierung nur wenig. Mozarts blitzende Komposition verblasst in solch treuherzigem Ambiente.

Ottavio Dantone und das Mozarteum Orchester glänzen umso spürbarer: Souverän, frisch und einfühlsam begleitete er die Sänger bei den Arien, immer bereit, ihnen Zeit zu geben,  sich vokal zu entfalten und dem musikalischen Fluss der Komposition gerecht zu werden, Mozart hörbar zu machen.

Salzburger Festspiele / Cosi fan tutte - Ensemble © Salzburger Festspiele - Ruth Walz

Salzburger Festspiele / Cosi fan tutte – Ensemble © Salzburger Festspiele – Ruth Walz

Sind alle Frauen untreu? Cosi fan tutte heisst das Spiel, denn Verzeihen ist so schön ist. Hemmungsloser Drahtzieher dieser Verwechslungskomödie ist Michael Volle mit großartiger Stimme als Don Alfonso. Er wettet auf die Untreue der reizenden Schwestern; triumphiert sogar, als sein Plan aufgeht. Ein gewissensloser Intrigant ohne Grenzen. Michael Volle geniesst die Partie,  er spielt und singt so gut  wie man es besser nicht machen kann.  Unterstützt wird er dabei von Despina, der Kammerzofe (Martina Jankova), die recht unbekümmert, fröhlich mit weichem Sopran ihre Rolle spielt und ohne moralische Bedenken dies verwerfliche (?)  Unternehmen  mit steuert und fördert. „Ohne Liebe kann man leben, ohne Liebhaber nicht“.  Doch das böse Spiels  hat sogar ein happy End, man singt, „Glücklich der Mensch, der jede Sache von der guten Seite nimmt“. Denn alle sind gleich betroffen, Frauen wie intrigante Männer!

Salzburger Festspiele / Cosi fan tutte - Julia Kleiter © Salzburger Festspiele - Ruth Walz

Salzburger Festspiele / Cosi fan tutte – Julia Kleiter © Salzburger Festspiele – Ruth Walz

Die beiden liebenswerten Schwestern Fiordiligi (Julia Kleiter) und Dorabella (Angela Brower) sind die fehlgeleiteten und enttäuschten Opfer dieser Intrige. Beide Damen sind erstklassig besetzt, sowohl stimmlich als auch in Ausstrahlung. Julia Kleiters strahlender Sopran harmonierte bestens mit dem schönen  Mezzo von Angela Brower, die damit ein erfolgreiches Debut in Salzburg gab. Die Herren Ferrando (Mauro Peter) und Guglielmo (Alessio Arduini) sind sowohl fesche Soldaten als auch verkleidete Türken, die Damen garnicht genug Avancen machen können. Auch sie werden ihren Partien stimmlich bestens gerecht.  

Doch echte Spannung, wie viele Veranstaltungen der Salzburger Festspiele bieten, fehlte dieser Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf; zu brav belanglos lief Mozarts Verwechslungskomödie ab. Doch ein gutes Dirigat wie schöne Stimmen sorgten, am Beifall gemessen, für ein halbwegs zufrieden gestelltes Publikum. IOCO D. Zimmermann / 15.08.2016

 

Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 23. – 25.August 2016

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Schubertiade

Konzerthinweise zu den Veranstaltungen der SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG vom 23. – 25. August:

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade


Dienstag, 23. August

16.00, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Emerson String Quartet
Das Emerson String Quartet ist eines der führenden Streichquartette unserer Zeit und kann auf eine fast vier Jahrzehnte andauernde Serie internationaler Erfolge sowie zahlreiche wichtige Auszeichnungen zurückblicken. Bei der Schubertiade ist das u.a. mit neun „Grammy Awards“ geehrte Ensemble seit 1986 regelmässig zu Gast; im heutigen Konzert in Schwarzenberg spielen die Musiker neben Haydns op. 76/5 das selten zu hörende es-Moll-Quartett von Tschaikowski sowie Schuberts beliebtes a-Moll-Quartett „Rosamunde“.
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Anja Harteros Sopran
Wolfram Rieger Klavier

Schubertiade / Anja Harteros © Marco Borggreve

Schubertiade / Anja Harteros © Marco Borggreve

Die deutsch-griechische Sopranistin Anja Harteros zählt zu den gefragtesten Sängerinnen unserer Zeit und feiert neben Opernengagements an allen bedeutenden Häusern zwischen Wien und New York auch regelmäßig Erfolge als Liedinterpretin.

Für ihren ersten Auftritt bei der Schubertiade hat sie ein reines Schubert-Programm zusammengestellt, das viele bekannte Lieder wie „Ganymed“ oder „Die junge Nonne“, aber auch unbekannte Stücke enthält.

Ihr Begleiter am Klavier ist Wolfram Rieger.

(Ausverkauft)


Mittwoch, 24. August

11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klaviermatinee
Igor Levit
Igor Levit setzt Maßstäbe in der Welt der Klassischen Musik als „einer der eindringlichsten, intelligentesten und fein gebildetsten Künstler der neuen Generation“ (New York Times) und wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits 2010 als „einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts“ gefeiert. Seit seinem Debüt 2011 ist der Künstler der Schubertiade mit mehreren Auftritten pro Saison eng verbunden und bringt diesen August seinen 2013 begonnenen Beethoven-Sonaten-Zyklus zum Abschluss. Auf dem Programm der heutigen Klaviermatinee stehen die Sonaten op. 28 („Pastorale“) sowie op. 31/1, op. 27/1 und op. 7.
(Karten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Benjamin Bruns Tenor
Gerold Huber Klavier
Benjamin Bruns ist seit 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und wird dort von Publikum und Presse als idealer Mozart- und Rossini-Tenor gefeiert. Aber auch als Lied- und Konzertsänger ist er gefragt; sein Beitrag zur Gesamtaufführung aller Schubert-Lieder bei der Schubertiade ist ein spannendes Programm mit wenig bekannten Stücken aus dem Jahr 1816. Gerold Huber, der ihn am Klavier begleitet, spielt zwischen den Liedgruppen Tänze von Schubert aus demselben Jahr, die teilweise noch nie bei der Schubertiade zu hören waren.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Nach seiner Gründung 1999 schon früh als Geheimtipp gehandelt, hat sich das französische Quatuor Ebène inzwischen auf internationalem Parkett als Spitzenensemble etabliert und widmet sich neben dem Klassischen Repertoire auch ungewöhnlichen Projekten und vielen unterschiedlichen Musikgenres. Bei ihrem heutigen Konzert in Schwarzenberg spielen die vielfach preisgekrönten Musiker Werke von Joseph Haydn, Claude Debussy und Ludwig van Beethoven.
(Ausverkauft)


Donnerstag, 25. August

11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Vortrag
Igor Levit
Handelt es sich bei Beethovens letzten Klaviersonaten um eine Art Zyklus? Bevor er die Werke am kommenden Samstag bei der Schubertiade spielt, geht Igor Levit dieser Frage im Rahmen seines Vortrags im Angelika-Kauffmann-Saal nach. Seine Beobachtungen und Ausführungen veranschaulicht er dabei auch immer wieder mit Musikbeispielen am Klavier.
(Karten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klavierabend
Igor Levit
Im Zentrum dieses vorletzten Konzertes in Igor Levits Gesamtaufführung aller Beethoven-Klaviersonaten bei der Schubertiade steht Opus 106, die berühmte „Große Sonate für das Hammerklavier“, die mehr noch als andere Werke als Prüfstein für jeden Pianisten gilt. Zuvor spielt Igor Levit die Sonaten in e-Moll (op. 90) und in A-Dur (op. 101).
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Matthias Goerne Bariton
Martin Helmchen Klavier

Schubertiade / GOERNE © Marco Borggreve for harmonia mundi

Schubertiade / GOERNE © Marco Borggreve for harmonia mundi

Mit „Schwanengesang“ nach Gedichten von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine widmet sich Matthias Goerne in seinem heutigen Konzert in Schwarzenberg nach der „Winterreise“ (2015) und der „Schönen Müllerin“ (Mai 2016) der dritten berühmten Liedersammlung Franz Schuberts.

Der deutsche Bariton zählt zu den gefragtesten Sängern seines Stimmfachs, wobei er sich besonders als Schubert-Interpret einen Namen gemacht und u.a. eine 10teilige, vielfach preisgekrönte CD-Reihe mit ausgewählten Schubert-Liedern aufgenommen hat.

Sein Partner am Klavier ist der international als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter gefragte Pianist Martin Helmchen.
(Ausverkauft)


24. – 30. August,

Schubertiade-Quartier Hohenems: Museen und Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum (Marktstraße 1)
Schubertiade-Museum (Marktstraße 15)
Legge-Museum (Marktstraße 5)
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum (Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal)
Nibelungen-Museum (Marktstraße 6)
Schuhmacher-Museum (Marktstraße 15)

Franz Schubert, große Interpretinnen und Interpreten aus dem Bereich der Klassischen Musik und die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sind die thematischen Schwerpunkte in 40 Räumen von sechs historisch interessanten Gebäuden. Der Rundgang führt an weiteren, mit der Geschichte der Schubertiade verbundenen Bauwerken vorbei: Im Palast Hohenems begann vor 40 Jahren am 8. Mai 1976 die erste Schubertiade und in der Pfarrkirche St. Karl eröffneten die Wiener Philharmoniker mit Karl Böhm die zweite Schubertiade.

Damit verbunden war eine Ausstellung über deren Cellisten Josef Sulzer (1850-1926) – die erste Ausstellung in jener Villa, die heute das Jüdische Museum beherbergt. Am Geburtshaus von Josef Sulzers Vater Salomon Sulzer, der als junger Kantor in Wien Schubert einen Kompositionsauftrag erteilt hatte und als bedeutender Schubert-Sänger galt, wurde als Auftakt zur ersten Schubertiade durch Hermann Prey eine Gedenktafel enthüllt.

Pressemeldung Schubertiade

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