Verona, Arena di Verona, Festival 2016 24. Juni – 28. August 2016, IOCO Aktuell, 23.4.2016

Mai 5, 2016  
Veröffentlicht unter Arena di Verona, IOCO Aktuell

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Arena di Verona 2016 – Aida, Carmen, Il Trovatore….
  Große Oper in römisch antikem Amphitheater

Die Arena di Verona lädt Sie zum 94. Opernfestival in die Arena von Verona ein, die vom 24. Juni bis 28. August 2016 stattfinden wird. 46 Abende, an denen in der Tradition der Arena klassische Opern aufgeführt werden. Mit großartigen Inszenierungen, eigens  für das römische Amphitheater geschaffen. Nahezu 600.000 Besucher zählt das einnehmendste Opernfestival der Welt  jedes Jahr.

Verona, Stimmungsbild in der Arena di Verona © IOCO

Verona, Stimmungsbild in der Arena di Verona © IOCO

Seit 1913, zum 100. Geburtsjahr des populärsten aller Opernkomponisten dem sensiblem Menschenfreund Giuseppe Verdi, finden in der antiken Arena di Verona über zwei Monate dauernde Opernfestspiele statt. 2016 machen 46 Vorstellungen und 600.000 Theaterbesucher machen die Festspiele in der Arena di Verona Jahr für Jahr zum größte Opernereignis der Welt. Stimm- und Lebensfreude sind die Merkmale dieses Opernfestivals. Verona feiert  im humanen Geiste Verdis dies Festival jedes Jahr  „lebendig, mitten im Volk“.

Die Arena di Verona wurde 30 n.Chr. erbaut. Von einem Erdbeben im Jahr 1117 schwer zerstört sind die Umfänge heute 138 x 109 Meter. 45 Stufenränge mit 45 Zentimeter Höhe und Tiefe bieten 22.000 Besuchern Platz. Die Arena di Verona – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte der erhaltenen antiken Amphitheater. Wo 1278 die letzten gegen die Inquisition kämpfenden Katharer hingerichtet wurden, wo früher Gladiatoren mit Löwen kämpften schwelgen heute lebensfrohe Musikliebhaber.

5 Opern stehen 2016 auf dem Spielplan – Carmen von Georges Bizet, Aida, La Traviata, Il Trovatore von  Giuseppe Verdi, Giacomo Puccinis Turandot – und ein willkommenes Comeback mit dem Gala Roberto Bolle and Friends am 18. Juli.

Verona / Nabucco in der Arena di Verona © IOCO

Verona / Nabucco in der Arena di Verona © IOCO

Am 24. Juni 2016 wird das Opernfestival mit einer vom Publikum der Arena besonders geliebten Oper eröffnet: Carmen von Georges Bizet, die an 13 Abenden in der im Filmstil gestalteten Inszenierung über die Bühne geht, die Franco Zeffirelli 1995 geschaffen hat; die Kostüme stammen von Anna Anni. Wiederholungen: 1. 6. 9. 13. 16. 29. Juli – 5. 11. 17. 20. 23. 27. August.

Am darauffolgenden Abend, dem 25. Juni, wird die meistaufgeführte Oper der Arena von Verona Aida – die Symboloper schlechthin, – dargestellt, in der traditionsreichen Inszenierung von Gianfranco de Bosio aus dem Jahr 1982 und mit der Choreographie von Susanna Egri. Wiederholungen: 30. Juni, – 3.7. 14. 17. 24. 28., 31. Juli  – 7. 9. 14. 18. 21. 24. 28. August.

Die dritte Oper auf dem Spielplan, die an 8 Abenden aufgeführt wird, mit Première am 2. Juli, ist Giuseppe Verdis La Traviata in der eleganten, stilvollen Inszenierung, die Hugo de Ana für die Eröffnung des Opernfestivals 2011 geschaffen hat; auch Regie, Bühnenbild, Kostüme und Lichtgestaltung tragen seinen Namen. Die lebhafte Choreographie stammt hingegen von Leda Lojodice. Wiederholungen : 5. 8. 12. 15. 22. 26. 30. Juli.

 Verona / AIDA Kulissen vor dem Rathhaus © IOCO

Verona / AIDA Kulissen vor dem Rathhaus © IOCO

Am 18. Juli steht auf dem Spielplan der besondere Gala-Abend mit Roberto Bolle and Friends, der auch für die Opernsaison 2016 in die Arena di Verona zurückkehrt. Der weltberühmte Étoile wird auf der Bühne des Amphitheaters, zusammen mit den populärsten Tänzer der internationalen Ballettensemble, wieder auftreten. Ein besonderer Abend ganz im Zeichen der Klassik und der Kreativität des modernen Balletts.

Ab 23. Juli und an 5 Abenden wird Giacomo Puccinis Turandot dargestellt in der prunkvollen Inszenierung von Franco Zeffirelli, den Kostümen von Emi Wada, der Choreographie von Maria Grazia Garofoli und Lichtgestaltung von Paolo Mazzon. Wiederholungen: 27. Juli – 12. 19. 25. August.

Die letzte Oper auf dem Spieplan, Giuseppe Verdis Il Trovatore feiert die Erstaufführung am 6. August und wird in der Folge an drei weiteren Abenden über die Bühne gehen. Regie und Bühnenbild stammen wiederum von Franco Zeffirelli, die Kostüme von Raimonda Gaetani, El Camborios Choreographie wurde von Lucia Real wieder aufgenommen; Duelle und Kämpfe auf der Bühne werden von Waffenmeister Musumeci Greco vorbereitet. Wiederholungen: 10. 13. 26. August.

Verona / Gardasee © IOCO

Verona / Der Gardasee lockt wie die Festspiele © IOCO

Das Opernfestival 2016 findet mit der Mitwirkung von Orchester, Chor, Ballettkorps und den Technikern der Fondazione Arena di Verona, statt sowie der zahlreichen Mimen und Komparsen.

Der Beginn der Darstellungen für die Opernsaison 2016 wird wie folgt bestätigt: um 21.00 Uhr in den Monaten Juni und Juli, um 20.45 Uhr im August, während der Gala Abend mit Roberto Bolle and Friends wird um 22.00 Uhr anfangen.

Auskünfte – Pressebüro Fondazione Arena di Verona – Via Roma 7/D, 37121 Verona tel. (+39) 045 805.1861-1905-1891-1939 – fax (+39) 045 803.1443

ufficio.stampa@arenadiverona.itwww.arena.it

Karten – Via Dietro Anfiteatro 6/B, 37121 Verona Tel. (+39) 045 59.65.17 – Fax (+39) 045 801.3287 – Email biglietteria@arenadiverona.it  Call Center (+39) 045 800.51.51 – www.arena.it – Vorverkauf Geticket

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  •  Carmen  von Georges Bizet –  Regie Franco Zeffirelli 24. Juni bis 28. August 2016
 Verona / Nabucco in der Arena di Verona2 © IOCO

Verona / Nabucco in der Arena di Verona2 © IOCO

24 Juni 21.00 Uhr – 1, 6, 9, 13, 16, 29 Juli 21.00 Uhr – 5, 11, 17, 20, 23, 27 August 20.45 Uhr

  •   Aida  von Giuseppe Verdi,  Regie Gianfranco de Bosio – Historische Aufführung aus dem Jahr 1913

25, 30 Juni 21.00 Uhr – 3, 7, 14, 17, 24, 28, 31 Juli 21.00 Uhr,  7, 9, 14, 18, 21, 24, 28 August 20.45 Uhr

 

  •  La Traviata  von Giuseppe Verdi, Regie Hugo de Ana

2, 5, 8, 12, 15, 22, 26, 30 Juli 21.00 Uhr

  •  Roberto Bolle and Friends  18 Juli 22.00 Uhr
  • Turandot  von Giacomo Puccini, Regie Franco Zeffirelli

23, 27 Juli 21.00 Uhr – 12, 19, 25 August 20.45 Uhr

  •  Il Trovatore von Giuseppe Verdi,  Regie Franco Zeffirelli

6, 10, 13, 26 August 20.45 Uhr 

IOCO / Aktuell / 05.05.2016

Verona, Arena di Verona, AIDA: Kunst und Kult für Jedermann, IOCO Aktuell, 26.08.2014

August 29, 2014  
Veröffentlicht unter Arena di Verona, Kritiken

 

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Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona 2014:  AIDA
Euphorische Erfahrungen in altrömischem Amphitheater

Zum 100. Geburtstag des populärsten aller Opernkomponisten, Giuseppe Verdi, begannen 1913 im 2.000 Jahre alten römischen Amphitheater, der Arena die Verona die ersten Opernfestspiele. Mit AIDA. Über 550.000 Besucher jährlich in gut 50 Aufführungen machen die Festspiele in Verona zum größten Opernereignis der Welt. Große Opern  sorgen in jeder Festspielsaison dafür, dass im Parkett und über 45 Ränge alle 22.000 Plätze der Arena gefüllt sind. Tickets gibt es für € 20 bis €200. Laue Lüfte, Sternenhimmel und tausende zur Ouvertüre in der beginnenden Dämmerung flackernde Kerzen sind die Zugaben zu unvergesslichen Erfahrungen.


Arena di Verona / pubblico e candeline © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico e candeline © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona / pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

 

 

 

 


 

So liegt ein eigener Geist über der Arena di Verona. Oper fürs Volk komponierte Giuseppe Verdi vor über 100 Jahren, Oper fürs Volk bietet heute die Arena: Lebensfreude, nicht dunkle Anzüge, nicht Ernst oder Fachdiskussionen prägen den Besuch der Arena.

Julia im Casa di Giullietta © IOCO

Julia im Casa di Giullietta © IOCO

Viele Besucher genießen zuvor Veronas Altstadt und das Casa di Giulietta, in dem sich Romeo und Julia einst ewige Liebe schworen. Andere bereiteten sich in einem der nahe gelegenen Restaurants auf den Open-Air Event vor. Zahlreiche Arena-Besucher kennen Opern nur vom Hörensagen und freuen sich fröhlich, unaufgeregt, ohne jede Scheu auf einen Klassik- Abend der Superlative. Getränketaschen, Kissen und Kameras gehören ebenso zur Ausstattung wie Polohemd, Abendgarderobe und Pullover zur Bekleidung. Auch für Veronesen gehört ein Arena-Besuch zu gesellschaftlichem Selbstverständnis. Das spektakuläre Ambiente im abendlichen altrömischen Amphitheater, drei lange Pausen und lautes Rufen bestens bestückter Pausenverkäufer verraten, die Arena di Verona und ihre Opern sind mehr als Kulturgenuss: Lebensfreude und der humane, menschennahe Geist Giuseppe Verdis breiten sich aus. Klassische Musik, wunderbare Akustik, prachtvolles Bühnengeschehen sind deren Transformationsriemen.

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Giuseppe Verdi und AIDA bestimmen seit 1913 bis heute die Spielpläne der Arena. Zur Tradition gehört, dass Verdi Opern zwei Drittel des Spielplanes ausmachen: AIDA bestimmt ein Drittel, andere Verdi Opern wie Macht des Schicksals, Nabucco, Troubadour ein zweites Drittel. AIDA ist das meistaufgeführte Werk des Opernfestivals mit einem Rekord von 615 Darstellungen in 54 Opernsaisonen. Oper von Puccini, Rossini, Bizet und anderen Komponisten und runden den Spielplan der Arena ab. Beimischungen sind Gala-Abende; so führte, bis 2014, auch Placido Domingo durch einen Verdi-Abend.

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Die Handlung der Oper kennt man: Die äthiopische Prinzessin AIDA, Sklavin im feindlichen Ägypten, liebt den ägyptischen Heerführer RADAMES. Ein unauflöslicher Konflikt nimmt seinen Lauf und endet operngerecht im gemeinsamen Liebestod.
In der Arena wird AIDA seit 2013 in zwei Inszenierungen angeboten: Neben der spektakulären, klassischen Inszenierung wurde 2014 von Juni bis Anfang August die postmoderne Produktion des Katalanen La Fura dels Baus gespielt. IOCO besuchte, etwas süchtig, Mitte August 2014 erneut die unvergängliche, „AIDA 1913 historisch“-Inszenierung des Regisseurs Gianfranco de Bosio aus 1982.

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Diese „historische AIDA“ ist der ersten AIDA Produktion in der Arena des Veroneser Architekten Ettore Fagiuoli aus 1913 nachempfunden. Die Regie von de Bosio “übertrifft” in gewissem Sinne die Original-Inszenierung des Architekten Ettore Fagiuoli. In den neunziger Jahren schafft de Bosio in Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner Rinaldo Olivieri ein szenisches Detail, das nur in den Entwürfen von Anfang des Jahrhunderts erscheint: Das imposante Schleierdach, das im vierten Akt die Schlussszene überragt und die Gruft von Aida und Radamès eindrucksvoll umhüllt.

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Der Monumentalstil dieser AIDA findet mit riesigen Dimensionen in der Arena ideale Bedingungen. Üppigkeit und Farbenpracht leben sich Obelisken, Sphinxen, gigantischen Aufbauten und fantasievollen, altägyptischen Kostümen aus. Die perfekte Choreographie von Susanna Egri, sie betreut diese Inszenierung seit 1982, steuert ein Ensemble von über 200 Darstellern von Sänger-innen, lebendigen Pferden, Heerscharen, Streitwagen, Ballettkorps und Statisten, welche mit beständig wechselnden, faszinierenden Bilderfluten auf der Bühne und in der Arena einen Kontrapunkt zur sonst gewohnten Dominanz der Solisten bilden.

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Arena di Verona / Aida © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena

Dirigent Daniele Rustioni führte sein Orchestra Dell´Arena di Verona mit auffälliger Präzision. Die Interaktion mit Solisten, Chören und Ballett verlief entspannt und doch prägnant. Trotz riesiger Arena-Maße wußte Rustioni ob der wunderbaren Akustik der Arena und schuf zauberhafte Crescendi wie Piani. Und wurde nach jeder Pause aus den Katakomben kommend, von Rängen mit lautstarkem „Bravo Maestro“ begrüßt. Die Besetzung des 16. August 2014 war mit Monica Zanettin (AIDA), Marco Berti (Radames), Anita Rachvelishvili (Amneris), Marco Vratogna (Amonasro), Dmitry Beloselsky (Ramfis) und Andrea Mastroni (Il Re) in allen Partien gewohnt hervorragend. Und doch bannten im spektakulären Ambiente des Amphitheaters die großartig einstudierten Chöre (Armando Tasso) wie andere choreographische Preziosen mindestens ebenso sehr. Alle Darsteller des Abends, selbst die tragenden Solisten wie AIDA, Amneris und Radames  werden vom berauschenden Bühnengeschehen in der Arena di Verona aufgesogen, sie werden Teil im großen Glanz der Aufführung.

Arena die Verona / AIDA Applaus und letztes Bild Grab © IOCO

Arena die Verona / AIDA Applaus und letztes Bild Grab © IOCO

Jeder Sänger, Chor, Tänzer, jeder Darsteller, auch jene Statistin, welche im altägyptischen Kostüm mit großem Cymbal das Ende der Pausen ankündigt, werden in Verona stürmisch gefeiert. Erst recht, wenn nach 24 Uhr das Opernfest endet. Der Beifall von 20.000 Besuchern bleibt unvergesslich. Ebenso die Erkenntnis, dass AIDA in der Arena di Verona mehr ist, als ein wunderbarer Opernabend.

Sie planen für 2015 einen Besuch der Festspiele 2015 ? Die  93. Opernfestspiele werden vom 19. Juni bis 6. September 2015 stattfinden; buchen Sie hier!.

IOCO / Viktor Jarosch 26.08.2014

Verona, Arena di Verona, Größtes Opernfestspiel der Welt – 550.000 Besucher, IOCO Aktuell, 25.06.2014

Juni 24, 2014  
Veröffentlicht unter Arena di Verona, IOCO Aktuell

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Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona 2014: Aida, Carmen, Turandot….
Größtes Opernhaus unter freiem Himmel

Seit 1913, zum 100. Geburtsjahr des populärsten aller Opernkomponisten und sensiblem Menschenfreund Giuseppe Verdi, finden in der antiken Arena di Verona zwei Monate dauernde Opernfestspiele statt. Mit 54 Vorstellungen und weit über 550.000 Theaterbesuchern in 2014 jährlich sind die Festspiele das größte Opernereignis der Welt. Stimm- und Lebensfreude sind die Merkmale dieses Opernfestivals. Verona feiert,  im humanen Geiste Verdis, dies Festival jedes Jahr  „lebendig, mitten im Volk“.

Die Arena di Verona wurde 30 n.Chr. erbaut. Von einem Erdbeben im Jahr 1117 schwer zerstört sind die Umfänge heute 138 x 109 Meter. 45 Stufenränge mit 45 Zentimeter Höhe und Tiefe bieten 22.000 Besuchern Platz. Die Arena di Verona – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte der erhaltenen antiken Amphitheater. Wo früher Gladiatoren mit Löwen kämpften schwelgen heute lebensfrohe Musikliebhaber.

Die 92. Opernfestspiele in der Arena di Verona zeigen vom 20. Juni bis 7. September 2014 sechs Opern in 51 Aufführungen: Un ballo in maschera (Ein Maskenball), Carmen, Aida, Turandot, Madame Butterfly und Roméo et Juliette (Romeo und Julia) auf dem Spielplan. Daneben gibt es drei Sonderevents (Carmina Burana am 9. August. 2014, Placido Domingo singt Verdi – Abend am 17. Juli 2014, Robert Bolle and friends – ein Ballettabend am 22. Juli 201 ).
In der Opernsaison 2014 beginnen die Opern-Aufführungen im Juni und Juli um 21.00 Uhr, August und September um 20.45 Uhr. Die Sonder-Veranstaltungen an den Abenden des 17. und 22. Juli und am 9. August beginnen um 22.00 Uhr.

Am 20. Juni 2014 war Eröffnung des Opernfestivals mit der Neu-Inszenierung der Verdi-Oper Un ballo in maschera. Die Regie der Oper, die 1998 zum letzten Mal auf dem Spielplan stand, führt Pier Luigi Pizzi. An den 7 Aufführungsabenden dirigiert der Veroneser Andrea Battistoni das Orchester der Arena von Verona. Wiederholungen: 27. Juni um 21.00 Uhr – 11. 19. 24. 31. Juli um 21.00 Uhr – 8. August um 20.45 Uhr.

Ab 21. Juni um 21.00 Uhr steht Carmen von Georges Bizet auf dem Spielplan; die Oper feiert 2014 ihr Jahrhundertjubiläum in der Arena von Verona. Regie und Bühnenbild sind von Franco Zeffirelli, die Kostümgestaltung von Anna Anni. Auf dem Podium stehen abwechselnd an den 11 Aufführungsabenden  Henrik Nánási, Generalmusikdirektor der Komischen Oper Oper,  (21. Juni – 4. 18. 25. Juli – 1. 7. 14. August) bei seinem Debüt im Amphitheater sowie Julian Kovatchev (26. Juni – 10. Juli – 29. August – 3. September). Wiederholungen: 26. Juni um 21.00 Uhr – 4. 10. 18. 25. Juli um 21.00 Uhr – 1. 7. 14. 29. August um 20.45 Uhr – 3. September um 20.45 Uhr.

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, pubblico © Ennevi, Courtesy of Fondazione Arena di Verona

Giuseppe Verdis  Aida, die Oper der Arena di Verona  schlechthin, wird auch im Opernfestival 2014 in zwei unterschiedlichen Inszenierungen dargeboten.

Ab 28. Juni  21.00 Uhr wird Aida an 10 Abenden in der futuristischen Bühnengestaltung der katalanischen Gruppe La Fura dels Baus aufgeführt, unter der Regie von Carlus Padrissa und Álex Ollé, Regieassistentin und Choreographin Valentina Carrasco; das Szenenbild stammt von Roland Olbeter und das Kostümenbild von Chu Uroz. Am Pult dirigiert wiederum Julian Kovatchev.  Wiederholungen: 3. 6. 8. 15. 20. 23. 27. 29. Juli um 21.00 Uhr – 3. August um 20.45 Uhr.
Verona Rathaus und AIDA Kulissen © IOCO

Verona Rathaus und AIDA Kulissen © IOCO

Ab 10. August wird Aida wiederum in der unvergänglichen Bühnengestaltung zurückkehren, die sich an die Inszenierung des Jahres 1913 anlehnt. Regie führt Gianfranco de Bosio. An den ersten drei Aufführungsabenden ist die musikalische Leitung dem Mailänder Dirigenten Daniele Rustioni anvertraut, der zum ersten Mal auf der Bühne der Arena dirigiert, während in den letzten vier Vorstellungen steht Fabio Mastrangelo auf dem Podium.  Wiederholungen: 16. 24. 26. 31. August um 20.45 Uhr – 4. 7. September um 20.45 Uhr.

Am 5. Juli um 21.00 Uhr Erstaufführung der Turandot von Giacomo Puccini mit der allseits geschätzten Regie und den prunkvollen Szenen von Franco Zeffirelli, den Kostümen des Oscar Preisträgers Emi Wada. An den 7 Aufführungsabenden dirigiert Daniel Oren. Wiederholungen: 9. 12. 16. 26. 30. Juli um 21.00 Uhr – 2. August um 20.45 Uhr.

Arena di Verona / Nabucco © IOCO

Arena di Verona / Nabucco © IOCO

Am 17. Juli  22.00 Uhr singt Opern-Altstar Plácido Domingo, unter der musikalischen Leitung von Daniel Oren, berühmte Arien aus Verdis Opernrepertoire. Plácido Domingo ist inzwischen in die Baritonlage gewechselt. Anspruchsvolle Tenorpartien dürfen nicht erwartet werden.
Am 22. Juli  22.00 Uhr, ein von allen Ballettbegeisterten erwarteter grandioser Ballettabend in der Arena mit dem Event Roberto Bolle and friends; im Mittelpunkt die Etoile Roberto Bolle zusammen mit internationalen Ballettstars. Julian Kovatchev dirigiert das Orchester der Arena di Verona.
Am 9. August  22.00 Uhr steht Carmina Burana von Carl Orff auf dem Spielplan. Vom Pult dirigiert Andrea Battistoni.

Am 15. August  20.45 Uhr findet eine neue Erstaufführung der Puccini-Oper Madame Butterfly statt, mit der Inszenierung von Franco Zeffirelli und der musikalischen Leitung von Marco Armiliato. Wiederholungen: 22. 27. 30. August um 20.45 Uhr – 2. 5. September um 20.45 Uhr.

Arena di Verona / Stimmungsbild © IOCO

Arena di Verona / Stimmungsbild © IOCO

Am 23. August um 20.45 Uhr schließt Charles Gounods Oper Roméo et Juliette die Opernsaison in der Arena. Sie steht bereits zum vierten Mal auf dem Opernspielplan der Arena in der Inszenierung von Francesco Micheli, mit dem Bühnenbild von Edoardo Sanchi, den Kostümen von Silvia Aymonino und der Choreographie von Nikos Lagousakos. Auf dem Podium debütiert  Carlo Montanaro. Wiederholungen: 28. August um 20.45 Uhr – 6. September um 20.45 Uhr.

In meist lauen Sommernächten, gegen ein Uhr morgens, enden die Vorstellungen in der Arena di Verona. Begleitet von lauten Jubelrufen begeisteter wie kulturtrunkener  Besucher. IOCO / VJ /

Verona, Fondazione Arena di Verona, ROMÉO ET JULIETTE, 31.08./04./07.09.2013

August 16, 2013  
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Arena di Verona

ROMÉO ET JULIETTEArena di Verona

 

Ritorna in cartellone dal 31 agosto (ore 21.00) Roméo et Juliette di Charles Gounod, titolo stabile del repertorio areniano, per la messa in Arena di Verona, Nabucco © IOCOscena di Francesco Micheli. Le scene sono firmate da Edoardo Sanchi, i costumi da Silvia Aymonino, la coreografia è di Nikos Lagousakos. Dal podio dirige Marko Letonja.
Nei ruoli principali vedremo Marina Rebeka in Juliette e Francesco Demuro nell’amato Roméo, il suo paggio Stéphano sarà Nino Surguladze, il rivale Tybalt Paolo Antognetti, l’amico Mercutio Michael Bachtadze (31/8 – 4/9) e Artur Rucinski (7/9).
 
Repliche: 4 e 7 settembre 2013 ore 21.00 
 
 
 
 
Pressemeldung Fondazione Arena di Verona

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