Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere DIE SIZILIANISCHE VESPER, 20.01.2018

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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DIE SIZILIANISCHE VESPER
Giuseppe Verdi
Premiere Sa., 20.01.2017 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Die Grand Opéra Die Sizilianische Vesper am Mainfranken Theater

Nach der erfolgreichen Produktion der Hugenotten im Oktober 2016 setzt das Mainfranken Theater mit der Sizilianischen Vesper die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“ fort. Die Premiere von Verdis Oper ist am 20. Januar, in der unter anderem die beiden Hugenotten-Stars Claudia Sorokina und Uwe Stickert erneut am Mainfranken Theater zu erleben sind.

Als „Sizilianische Vesper“ wird die Ostern 1282 in Palermo auf Sizilien ausgebrochene Erhebung gegen die französische Herrschaft unter Karl I. bezeichnet. Der Widerstandskämpfer Henri ist in Herzogin Hélène verliebt, deren Bruder vom französischen Gouverneur Guy de Montfort getötet wurde. Hélène möchte Henris Liebe erwidern, wenn dieser den Tod ihres Bruders rächt. Gemeinsam mit Jean de Procida wollen sie den Umsturz in Sizilien herbeiführen. Henri erfährt durch Montfort, dass dieser in Wahrheit sein Vater ist. Während eines Maskenballs verhindert Henri einen Anschlag auf Montfort, die Revolutionäre werden verhaftet. Um weiteres Blutvergießen zu verhindern, setzt Montfort zum Zeichen des Friedens die Eheschließung zwischen Henri und Hélène an. Doch die Hochzeitsglocken dienen als Signal für das von Procida in die Wege geleitete Gemetzel an den Franzosen – die „Sizilianische Vesper“ nimmt ihren Lauf.

Hugenotten-Stars kehren an das Mainfranken Theater zurück Mit der Sizilianischen Vesper setzt das Mainfranken Theater die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“  fort, die im Oktober 2016 mit Giacomo Meyerbeers Hugenotten begonnen wurde. Im Mainfranken Theater ist Verdis selten zu sehende Historienoper ab dem 20. Januar  in der französischen Originalfassung zu erleben. Für die Würzburger Neuinszenierung zeichnet der in New York geborene US-Amerikaner Matthew Ferraro als Regisseur und Bühnenbildner verantwortlich. Als Herzogin Hélène und Sizilianer Henri kehren Claudia Sorokina und – erstmals überhaupt in einer Verdi-Partie – Uwe Stickert als Gäste ans Mainfranken Theater zurück. Die beiden hatten als Königin Marguerite beziehungsweise Raoul de Nangis das Hugenotten-Ensemble in der vergangenen Saison zu einem Triumph geführt. Als Jean Procida ist erstmals der junge Bass Igor Tsarkov als neues Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters auf der Bühne im Großen Haus zu erleben.
Exklusive Einblicke: Matinee und „99- Die öffentliche Probe“

Vor der Premiere am 20. Januar bietet das Mainfranken Theater bereits vorab erste Einblicke in seine neue Opernproduktion. Am 14. Januar findet eine Matinee zur Inszenierung statt. Im Rahmen des Formats „99- Die öffentliche Probe“ haben außerdem alle Opernfreunde die Chance, am Montag, dem 15.1., den ersten Teil der Bühnenorchesterprobe zu besuchen. Vor der Probe, die ohne Kostüm und Maske stattfindet, gibt es eine kurze Werkeinführung zum Stück. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr an der Kasse des Theaters. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten sind nur am Tag der Veranstaltung und nur solange der Vorrat reicht ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.


DIE SIZILIANISCHE VESPER (LES VÊPRES SICILIENNES)
(Aufführung in französischer Sprache)

Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie und Bühne: Matthew Ferraro
Kostüme: Carola Volles
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Björn Beyer, Aldo di Toro, Mathew Habib, David Hieronimi, Federico Longhi, Barbara Schöller, Yong Bae Shin, Claudia Sorokina, Uwe Stickert, Anton Tremmel, Igor Tsarkov, Taiyu Uchiyama

Philharmonisches Orchester Würzburg
Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg
Komparserie des Mainfranken Theaters

Premiere: Sa., 20.1.18 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Weitere Termine:
15:00 Uhr: 8.4. | 24.6.
19:30 Uhr: 24.1. | 7.2. | 9.2. | 2.3. | 13.3. | 24.3. | 19.4. | 9.6. | 28.6. | 7.7. | 27.7.

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Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans, Januar – Februar 2018

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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Höhepunkte des Spielplans – Januar und Februar 2018


 Drei Choreografien an einem Abend: Laboratorium Tanz

Das Format Laboratorium Tanz findet auch in der aktuellen Saison seine Fortsetzung. Ab dem 18. Januar werden wieder drei Tanzsequenzen gezeigt, für die Tänzer aus der Ballettcompagnie als Choreografen verantwortlich zeichnen. Cara Hopkins’ Metamorphosis verhandelt das Schicksal eines Menschen, der im falschen Körper gefangen ist. Ihre Choreografie wird durch die live am Klavier gespielte Musik von Paul Child begleitet, der Songs der Kultband Radiohead verarbeitet. Brief, case, eine Arbeit von Alessandro Giovine, betrachtet die menschliche Sehnsucht nach Vollkommenheit und Liebe. Leonam Santos’ Feminae schließlich thematisiert die Rolle der Frau im Wandel der Zeit. Laboratorium Tanz wird nicht nur in der Kammer des Mainfranken Theaters, sondern auch auf der Landesgartenschau Würzburg 2018 zu erleben sein.


Grand Opéra am Mainfranken Theater:  Die Sizilianische Vesper

Mit der Sizilianischen Vesper setzt das Mainfranken Theater die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“  fort, die im Oktober 2016 mit Giacomo Meyerbeers Hugenotten begonnen wurde. Im Mainfranken Theater ist Verdis selten zu sehende Historienoper ab dem 20. Januar  in der französischen Originalfassung zu erleben.  Als „Sizilianische Vesper“ wird die Ostern 1282 in Palermo auf Sizilien ausgebrochene Erhebung gegen die französische Herrschaft unter Karl I. bezeichnet.  Für die Würzburger Neuinszenierung zeichnet der in New York geborene US-Amerikaner Matthew Ferraro als Regisseur und Bühnenbildner verantwortlich. Als Herzogin Hélène und Sizilianer Henri kehren Claudia Sorokina und – erstmals überhaupt in einer Verdi-Partie – Uwe Stickert als Gäste ans Mainfranken Theater zurück. Die beiden hatten als Königin Marguerite beziehungsweise Raoul de Nangis das Hugenotten-Ensemble in der vergangenen Saison zu einem Triumph geführt. Als Jean Procida ist erstmals der junge Bass Igor Tsarkov als neues Ensemblemitglied des Mainfranken Theater auf der Bühne des Großen Hauses zu erleben. Einen exklusiven Einblick bereits vor der Premiere bietet am 15. Januar das Format „99 – Die öffentliche Probe“.


Uraufführung an besonderem Aufführungsort:   Magnolienzeit

Das Rechercheprojekt Magnolienzeit des Mainfranken Theaters in der Regie von Tjark Bernau untersucht die Auswirkungen des 16. März 1945 auf die Identitätsbildung der Stadt Würzburg. Die Produktion folgt den verbliebenen Spuren der Zerstörung und befragt unterschiedliche Geschichten des Neubeginns. In Kooperation mit der Universität Würzburg inszeniert das Mainfranken Theater den Stoff ab dem 8. Februar im Max-Stern-Keller, dem historischen Kellergewölbe der Alten Universität.


Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert schrieb sein berühmtes Kriegsheimkehrer-Drama Draußen vor der Tür  im Spätherbst 1946 in nur wenigen Tagen. Heute gilt es als eines der bedeutendsten Theaterwerke der Nachkriegs-Trümmer-Literatur und feiert auf der Bühne des Mainfranken Theaters Premiere  am  10. Februar. Die Handlung spielt  in Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Unteroffizier Beckmann, 25 Jahre alt, kehrt 1945 mit einem zerschossenen Knie und von Albträumen geplagt in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Er ist verantwortlich für den Tod seiner Untergebenen. Die Stadt liegt in Trümmern, Beckmanns Frau hat einen anderen Mann, und sein einjähriger Sohn ist Opfer eines Bombenangriffs geworden. Auch Beckmanns Selbstmordversuch scheitert, denn die Elbe will ihn nicht: Sie wirft ihn in Blankenese zurück an den Strand. Während er auf verschiedene Vertreter der Nachkriegsgesellschaft trifft, sucht Beckmann weiter vergeblich nach Antworten.


Lesung mit Robert und Angelika Atzorn:  Arthur & Adele

Ein besonderes Highlight kommt mit der Lesung von Angelika und Robert Atzorn am 19. Januar ins Große Haus des Mainfranken Theaters. Das Paar liest  aus einem Briefwechsel und aus detaillierten Tagebucheintragungen einer unbedingten Liebe, die sich – begierig, sehnsüchtig, launisch, abgründig – zwischen dem österreichischen Dramatiker und Arzt ­Arthur Schnitzler (1862 – 1931) und der seinerzeit gefeierten Schauspielerin Adele Sandrock (1863 – 1937) entsponnen hat.


Highlights aus dem Konzertkalender 


Die beliebten Familienkonzerte gehen in die zweite Runde. Am 27. Januar gerät dabei die Märchenwelt aus den Fugen: Mit Musik von Maurice Ravel und Felix Mendelssohn Bartholdy erzählt Das Froschkomplott eine heitere Verwechslungsgeschichte aus der Welt der Märchen.


 3. Sinfoniekonzert 1. – 2. Februar  –  Mozart, Reger, Mendelssohn Bartholdy

Am 10. Februar verspricht das Rathauskonzert ein außergewöhnliches Musikerlebnis im Würzburger Ratssaal. Dieses Gesprächskonzert ermöglicht nicht nur aufgrund de dramaturgischen Begleitung einen intensiven Einblick in die musikalischen Werke. Insbesondere die Innenarchitektur des Saales bietet die besten Voraussetzungen, um den Orchesterklang hautnah zu erleben. Das Publikum sitzt um das Orchester herum, einige Gäste haben sogar die Möglichkeit, zwischen den Musikern Platz zu nehmen und die Musik so aus ihrem Inneren heraus zu erfahren.

Cineasten und Musikliebhaber kommen beim Filmkonzert zu Fritz Langs epischem Meisterwerk Metropolis voll auf ihre Kosten. Während die futuristische Geschichte eine Zweiklassengesellschaft auf Großleinwand gezeigt wird, erklingt aus dem Orchestergraben die originale Filmmusik, live gespielt vom Philharmonischen Orchester – ein Filmgenuss wie in den guten alten Zeiten.


Zum letzten Mal: Dernièren Così fan tutte und Was ihr wollt

Die letzten Gelegenheiten für „eine grandiose Aufführung, in der viele Sonnenstrahlen des Philharmonischen Orchesters und des prächtig harmonierenden Sängersextetts (…) beste Laune hervorzaubern“ (Mannheimer Morgen), bieten sich im Januar, wenn die bei Publikum und Medien gleichermaßen beliebte Inszenierung von Mozarts Così fan tutte letztmals auf dem Spielplan steht (13. und 17. Januar, Dernière am 27. Januar).
Ebenfalls letztmals hebt sich am 18. Februar der Vorhang für das Schauspiel Was ihr wollt  von Shakespeare – eine „herrlich vergnügliche, temporeiche Inszenierung“ (Bayerische Staatszeitung). Im neuen Jahr außerdem noch am 6., 21. und 31. Januar auf dem Programm.


Terminüberblick

99 – Die öffentliche Probe: Die Sizilianische Vesper –>15.1., Premiere: Laboratorium Tanz –>18.1., Lesung: Arthur & Adele mit Angelika und Robert Atzorn –>19.1., Premiere: Die Sizilianische Vesper –>20.1., 2. Familienkonzert: Das Froschkomplott –>27.1., Letztmals: Così fan tutte –> 27.1., 3. Sinfoniekonzert –>1.2. & 2.2.
Uraufführung: Magnolienzeit –>8.2.
Premiere: Draußen vor der Tür –> 10.2.
Rathauskonzert –> 10.2.
Filmkonzert: Fritz  Lang – Metropolis –> 15.2. & 16.2
Letztmals: Was ihr wollt –> 18.2.

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Würzburg, Mainfranken Theater, COSÌ FAN TUTTE von Wolfgang A. Mozart, 07.10.2017

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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  COSÌ FAN TUTTE – Wolfgang Amadeus Mozart
Treuetest mit Folgen: Mozarts turbulentes Meisterwerk Così fan tutte

Premiere Sa., 7.10.2017 | 19:30 Uhr:  Mit der ersten Musiktheaterpremiere der Spielzeit 17/18 steht im Mainfranken Theater ab 7. Oktober ein beliebtes Werk der Opernliteratur auf dem Programm: Mozarts Così fan tutte erzählt die Geschichte eines zwischen zwei Paaren angezettelten Partnertausches. In der Würzburger Inszenierung feiern die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii ihr hiesiges Operndebüt. Für spektakuläre Bühneneffekte sorgt das Künstlerduo fettFilm.

 Mozart Denkmal Foto IOCO / Gallee

Mozart Denkmal Foto IOCO / Gallee

In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Um seine These von der Untreue der Frauen zu belegen, verführt Don Alfonso die Offiziere Ferrando und Guglielmo zu einer Wette. Er behauptet, die Herzensdamen der beiden, Dorabella und Fiordiligi, dem jeweils anderen Mann zuführen zu können – eine Wette mit ungeahnten Folgen.

Symbiose aus Projektionen und Handlung

Die Inszenierung von Così fan tutte liegt in den Händen von Martina Veh, die zuletzt unter anderem in München, am Theater Erfurt und am Pfalztheater Kaiserslautern mit Regiearbeiten auf sich aufmerksam machte. Ihr zur Seite stehen mit Momme Hinrichs und Torge Møller zwei Videokünstler und Bühnenbildner, die unter dem renommierten Label fettFilm tätig sind.  In ihrer Arbeit, die sie neben den Bayreuther, Salzburger und Bregenzer Festspielen auch an die Ruhrtriennale, zu den Wiener Festwochen oder an große europäische Opernhäuser führte, erzeugen die beiden eine spielerische Symbiose aus Projektionen und Handlungen auf der Bühne. Auch außerhalb des Theaters feiert das Duo Erfolge, so etwa mit Videoinstallationen wie Signs Fiction am Potsdamer Platz in Berlin oder mit dem Videodesign für Tourneen von Marius Müller-Westernhagen. Neu im Ensemble: Akiho Tsujii und Marzia Marzo

Ihre mit Spannung erwarteten Debüts am Mainfranken Theater geben zwei neue Mitglieder im Musiktheaterensemble, die japanische Sopranistin Akiho Tsujii (Despina) und die aus Italien stammende Mezzosopranistin Marzia Marzo (Dorabella).


COSÌ FAN TUTTE  

Musikalische Leitung: Enrico Calesso, Regie: Martina Veh, Bühne und Video: fettFilm (Momme Hinrichs, Torge Møller), Kostüm: Christl Wein, Zeichnungen: Freddy Engel, Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Bryan Boyce, Silke Evers, Daniel Fiolka, Marzia Marzo, Roberto Ortiz, Akiho Tsujii, Taiyu Uchiyama, Philharmonisches Orchester Würzburg, Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg, PMMFrTh

Premiere: 7.10. | 19:30 Uhr, Weitere Termine: 15:00 Uhr: 22.10.  19:30 Uhr: 12.10. | 24.10. | 29.10. | 3.11. | 11.11. | 17.11. | 25.11. | 9.12. | 13.12. | 21.12. | 26.12.17  | 13.1. | 17.1. | 27.1.2018

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Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017


AUFTAKT! in die neue Spielzeit am 24. September
Die neue Saison eröffnet das Mainfranken Theater feierlich bei seinem AUFTAKT! am 24. September. Auch in diesem Jahr bietet der Festtag zur Spielzeiteröffnung wieder ein buntes Programm. Das Haus öffnet um 12 Uhr seine Pforten, erster Programmpunkt sind die Präsentationen der Ballettschulen. Nachmittags gibt es neben Workshops, Live-Musik und einem Angebot für Kinder auch Einblicke in die Arbeit an den neuen Inszenierungen der Spielzeit 17/18. Ab 19:30 Uhr führt Intendant Markus Trabusch im Großen Haus durch einen künstlerisch vielfältigen Abend mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg sowie Auszügen aus kommenden Produktionen im Musiktheater, Schauspiel und Ballett.

Premierenfieber im Oktober
 
Musik und Amore: Shakespeares Was ihr wollt
Mit der berühmten Komödie Was ihr wollt in der Regie von Sigrid Herzog zeigt das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober seine erste Premiere der Spielzeit 17/18. Autor William Shakespeare offenbart darin, dass alles anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die vielfältigen und feinsinnig gezeichneten Figuren sind geprägt von Gegensätzen: melancholische Weltvergessenheit trifft auf soliden Realitätssinn, zarte Verliebtheit auf hemmungslosen Liebeswahn, subtiler Witz auf derbe Komik. Ebenso wie das Sujet der Liebe spielt auch Musik eine zentrale Rolle in Herzogs Interpretation des Stoffs. Ihre Inszenierung wird durch Live-Musik bereichert, darunter ganze Chöre, die mit dem Schauspielensemble einstudiert wurden.

Coming-of-Age-Geschichte: Superhero
In Superhero (Premiere: 3.10.) dreht sich alles um einen todkranken Jungen, der sich in eine Comicwelt träumt. Das Ensemble wird unterstützt von Sebastian Stamm, der als Spieledesigner, Illustrator und Comiczeichner in Berlin arbeitet. Die Handlung nach dem Roman von Anthony McCarten wurde 2011 unter dem Namen „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ auch für die Kinoleinwand verfilmt.

Mozarts Liebesschule: Così fan tutte
In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Das Meisterwerk der Operngeschichte dreht sich um zwei verliebte Männer, die die Treue ihrer Angebeteten testen wollen. In der Würzburger Neuinszenierung (Premiere: 7.10.) stellen sich die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii dem Würzburger Publikum erstmals in einer Opernproduktion vor. Für das Bühnenbild und die Gestaltung der in die Inszenierung eingebetteten Videos ist das Duo von fettFilm zuständig. Hinter diesem renommierten Label verbergen sich die auch an den großen nationalen und internationalen Bühnen tätigen Video-Künstler Momme Hinrichs und Torge Møller.

Zwei-Personen-Drama: Gift. Eine Ehegeschichte
Gift (Premiere: 13.10.) erzählt von zwei Menschen, die erst ihr Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Neuanfang. Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird. Regisseurin Inga Lizengevic kehrt nach ihrer erfolgreichen Inszenierung Muttersprache Mameloschn für diese Arbeit ans Mainfranken Theater zurück.

Bayerisches Kultstück: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
Seit der Uraufführung 1975 im Münchner Staatsschauspiel ist die Geschichte um den Brandner Kaspar unzählige Male aufgeführt, verfilmt und als Roman verarbeitet worden. Mit dem Stück (Premiere: 15.10.) greift das Mainfranken Theater auf die gleichnamige Produktion in der Regie von Markus Trabusch am Theater Augsburg zurück und entwickelt eine eigene Würzburger Fassung. 2014 erhielt Trabusch für seine Augsburger Inszenierung des Stoffs den Zuschauerpreis für die beste Produktion der Spielzeit.

Oper trifft Ballett: Blaubart – – Sacre
Der Doppelabend Blaubart — Sacre, der am 31. Oktober Premiere feiert, vereint gleich zwei Stücke: Herzog Blaubarts Burg zählt zu den Schlüsselwerken der musikalischen Moderne. Die Neuinszenierung von Béla Bartóks Einakter in der Regie von Anna Vita wird im zweiten Teil des Abends durch Igor Strawinskys epochale Ballettmusik Le sacre du printemps ergänzt. Das „Frühlingsopfer“, so der deutsche Titel, handelt von der Rettung eines Volkes durch Opferung einer jungen Frau und ging bei seiner Uraufführung in Paris am 29. Mai 1913 als einer der größten Theaterskandale in die Geschichte ein.

Wieder da: Terror
Eines der „stärksten Schauspiele in jüngerer Zeit am Mainfranken Theater“ (Main-Echo) kehrt am 24. Oktober auf den Spielplan zurück. Das Gerichtsdrama Terror, das im Ratssaal des Rathauses Würzburg aufgeführt wird, stellt den Zuschauer vor die Wahl: Ist der Pilot schuldig im Sinne der Anklage — oder soll er freigesprochen werden?

Highlights aus dem Konzertkalender
Erstmals lädt das Philharmonische Orchester Würzburg am 30. September zu seiner neuen Reihe der Rathauskonzerte ein. Open air im Rathaushof darf sich das Publikum auf Ausschnitte aus Peter Tschaikowskis großen Ballettmusiken zu Dornröschen, Nussknacker und Schwanensee freuen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert drinnen im Ratssaal statt, wo mit Eine kleine Nachtmusik und der Linzer Sinfonie eine geballte Portion Mozart auf das Publikum wartet.

Pianist Bernd Glemser eröffnet mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso die Sinfoniekonzertsaison am 19. und 20. Oktober. Es erklingt Peter Tschaikowskis erstes Klavierkonzert. Als gleichermaßen edles wie kraftvolles Klangpanorama erweist sich auch die sechste Sinfonie – die Pathétique – aus der Feder dieses russischen Romantikers, die diesen Konzertabend programmatisch komplettiert.

Ein erlesenes sowie facettenreiches Programm, bestehend aus Wolfgang Amadeus Mozarts anspruchsvollem Streichquartett in B-Dur KV 589, Leoš Janáceks expressiv-poetischer Kreutzersonate sowie dem biografisch konnotierten Streichquartett in f-Moll aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, wartet auf die Zuhörer des 1. Kammerkonzerts am 29. Oktober im Toscanasaal der Würzburger Residenz.

 „99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte
Das Mainfranken Theater setzt seine beliebte Reihe „99 – Die öffentliche Probe“ in der Spielzeit 17/18 fort. Einen ersten exklusiven Einblick in die neue Opernproduktion Così fan tutte, die am 7. Oktober Premiere feiert, gibt es in diesem Format am 2. Oktober. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten für diese öffentliche Probe sind, so lange der Vorrat reicht, nur am Tag der Veranstaltung ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.

Paul Maar stellt sein neues Buch vor
In diesem Jahr feiert Autor Paul Maar nicht nur seinen 80. Geburtstag, sondern auch die Erscheinung seines neuen Buchs „Das Sams feiert Weihnachten“. In Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel veranstaltet das Mainfranken Theater am 29. Oktober eine Lesung mit dem Jubilar. Dabei gibt der beliebte fränkische Kinderbuchautor Auszüge aus seinem neuen Buch zum Besten.


Terminüberblick
Das Theater vor Ort: Stadtfest –> 16.9.
AUFTAKT! –> 24.9.
W-Café –> 27.9.
Rathauskonzert –> 30.9.
Das Theater vor Ort: Mainfranken Messe –> 30.9. | 1.10. | 7.10. | 8.10.
Premiere: Was ihr wollt –> 1.10.
„99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte –> 2.10.
Premiere: Superhero –> 3.10.
Premiere: Così fan tutte –> 7.10.
Babykonzerte –> 8.10.
Premiere: Gift. Eine Ehegeschichte –> 13.10.
Matinee: Blaubart – – Sacre –> 15.10.
Premiere: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben –> 15.10.
1. Sinfoniekonzert –> 19.10. & 20.10.
Wiederaufnahme: Terror –> 24.10.
W-Café –> 25.10.
1. Kammerkonzert –> 29.10.
Breakfast Club –> 29.10.
Lesung von Paul Maar –> 29.10.
Premiere: Blaubart – – Sacre –> 31.10.

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