Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017


AUFTAKT! in die neue Spielzeit am 24. September
Die neue Saison eröffnet das Mainfranken Theater feierlich bei seinem AUFTAKT! am 24. September. Auch in diesem Jahr bietet der Festtag zur Spielzeiteröffnung wieder ein buntes Programm. Das Haus öffnet um 12 Uhr seine Pforten, erster Programmpunkt sind die Präsentationen der Ballettschulen. Nachmittags gibt es neben Workshops, Live-Musik und einem Angebot für Kinder auch Einblicke in die Arbeit an den neuen Inszenierungen der Spielzeit 17/18. Ab 19:30 Uhr führt Intendant Markus Trabusch im Großen Haus durch einen künstlerisch vielfältigen Abend mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg sowie Auszügen aus kommenden Produktionen im Musiktheater, Schauspiel und Ballett.

Premierenfieber im Oktober
 
Musik und Amore: Shakespeares Was ihr wollt
Mit der berühmten Komödie Was ihr wollt in der Regie von Sigrid Herzog zeigt das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober seine erste Premiere der Spielzeit 17/18. Autor William Shakespeare offenbart darin, dass alles anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die vielfältigen und feinsinnig gezeichneten Figuren sind geprägt von Gegensätzen: melancholische Weltvergessenheit trifft auf soliden Realitätssinn, zarte Verliebtheit auf hemmungslosen Liebeswahn, subtiler Witz auf derbe Komik. Ebenso wie das Sujet der Liebe spielt auch Musik eine zentrale Rolle in Herzogs Interpretation des Stoffs. Ihre Inszenierung wird durch Live-Musik bereichert, darunter ganze Chöre, die mit dem Schauspielensemble einstudiert wurden.

Coming-of-Age-Geschichte: Superhero
In Superhero (Premiere: 3.10.) dreht sich alles um einen todkranken Jungen, der sich in eine Comicwelt träumt. Das Ensemble wird unterstützt von Sebastian Stamm, der als Spieledesigner, Illustrator und Comiczeichner in Berlin arbeitet. Die Handlung nach dem Roman von Anthony McCarten wurde 2011 unter dem Namen „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ auch für die Kinoleinwand verfilmt.

Mozarts Liebesschule: Così fan tutte
In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Das Meisterwerk der Operngeschichte dreht sich um zwei verliebte Männer, die die Treue ihrer Angebeteten testen wollen. In der Würzburger Neuinszenierung (Premiere: 7.10.) stellen sich die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii dem Würzburger Publikum erstmals in einer Opernproduktion vor. Für das Bühnenbild und die Gestaltung der in die Inszenierung eingebetteten Videos ist das Duo von fettFilm zuständig. Hinter diesem renommierten Label verbergen sich die auch an den großen nationalen und internationalen Bühnen tätigen Video-Künstler Momme Hinrichs und Torge Møller.

Zwei-Personen-Drama: Gift. Eine Ehegeschichte
Gift (Premiere: 13.10.) erzählt von zwei Menschen, die erst ihr Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Neuanfang. Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird. Regisseurin Inga Lizengevic kehrt nach ihrer erfolgreichen Inszenierung Muttersprache Mameloschn für diese Arbeit ans Mainfranken Theater zurück.

Bayerisches Kultstück: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
Seit der Uraufführung 1975 im Münchner Staatsschauspiel ist die Geschichte um den Brandner Kaspar unzählige Male aufgeführt, verfilmt und als Roman verarbeitet worden. Mit dem Stück (Premiere: 15.10.) greift das Mainfranken Theater auf die gleichnamige Produktion in der Regie von Markus Trabusch am Theater Augsburg zurück und entwickelt eine eigene Würzburger Fassung. 2014 erhielt Trabusch für seine Augsburger Inszenierung des Stoffs den Zuschauerpreis für die beste Produktion der Spielzeit.

Oper trifft Ballett: Blaubart – – Sacre
Der Doppelabend Blaubart — Sacre, der am 31. Oktober Premiere feiert, vereint gleich zwei Stücke: Herzog Blaubarts Burg zählt zu den Schlüsselwerken der musikalischen Moderne. Die Neuinszenierung von Béla Bartóks Einakter in der Regie von Anna Vita wird im zweiten Teil des Abends durch Igor Strawinskys epochale Ballettmusik Le sacre du printemps ergänzt. Das „Frühlingsopfer“, so der deutsche Titel, handelt von der Rettung eines Volkes durch Opferung einer jungen Frau und ging bei seiner Uraufführung in Paris am 29. Mai 1913 als einer der größten Theaterskandale in die Geschichte ein.

Wieder da: Terror
Eines der „stärksten Schauspiele in jüngerer Zeit am Mainfranken Theater“ (Main-Echo) kehrt am 24. Oktober auf den Spielplan zurück. Das Gerichtsdrama Terror, das im Ratssaal des Rathauses Würzburg aufgeführt wird, stellt den Zuschauer vor die Wahl: Ist der Pilot schuldig im Sinne der Anklage — oder soll er freigesprochen werden?

Highlights aus dem Konzertkalender
Erstmals lädt das Philharmonische Orchester Würzburg am 30. September zu seiner neuen Reihe der Rathauskonzerte ein. Open air im Rathaushof darf sich das Publikum auf Ausschnitte aus Peter Tschaikowskis großen Ballettmusiken zu Dornröschen, Nussknacker und Schwanensee freuen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert drinnen im Ratssaal statt, wo mit Eine kleine Nachtmusik und der Linzer Sinfonie eine geballte Portion Mozart auf das Publikum wartet.

Pianist Bernd Glemser eröffnet mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso die Sinfoniekonzertsaison am 19. und 20. Oktober. Es erklingt Peter Tschaikowskis erstes Klavierkonzert. Als gleichermaßen edles wie kraftvolles Klangpanorama erweist sich auch die sechste Sinfonie – die Pathétique – aus der Feder dieses russischen Romantikers, die diesen Konzertabend programmatisch komplettiert.

Ein erlesenes sowie facettenreiches Programm, bestehend aus Wolfgang Amadeus Mozarts anspruchsvollem Streichquartett in B-Dur KV 589, Leoš Janáceks expressiv-poetischer Kreutzersonate sowie dem biografisch konnotierten Streichquartett in f-Moll aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, wartet auf die Zuhörer des 1. Kammerkonzerts am 29. Oktober im Toscanasaal der Würzburger Residenz.

 „99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte
Das Mainfranken Theater setzt seine beliebte Reihe „99 – Die öffentliche Probe“ in der Spielzeit 17/18 fort. Einen ersten exklusiven Einblick in die neue Opernproduktion Così fan tutte, die am 7. Oktober Premiere feiert, gibt es in diesem Format am 2. Oktober. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten für diese öffentliche Probe sind, so lange der Vorrat reicht, nur am Tag der Veranstaltung ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.

Paul Maar stellt sein neues Buch vor
In diesem Jahr feiert Autor Paul Maar nicht nur seinen 80. Geburtstag, sondern auch die Erscheinung seines neuen Buchs „Das Sams feiert Weihnachten“. In Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel veranstaltet das Mainfranken Theater am 29. Oktober eine Lesung mit dem Jubilar. Dabei gibt der beliebte fränkische Kinderbuchautor Auszüge aus seinem neuen Buch zum Besten.


Terminüberblick
Das Theater vor Ort: Stadtfest –> 16.9.
AUFTAKT! –> 24.9.
W-Café –> 27.9.
Rathauskonzert –> 30.9.
Das Theater vor Ort: Mainfranken Messe –> 30.9. | 1.10. | 7.10. | 8.10.
Premiere: Was ihr wollt –> 1.10.
„99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte –> 2.10.
Premiere: Superhero –> 3.10.
Premiere: Così fan tutte –> 7.10.
Babykonzerte –> 8.10.
Premiere: Gift. Eine Ehegeschichte –> 13.10.
Matinee: Blaubart – – Sacre –> 15.10.
Premiere: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben –> 15.10.
1. Sinfoniekonzert –> 19.10. & 20.10.
Wiederaufnahme: Terror –> 24.10.
W-Café –> 25.10.
1. Kammerkonzert –> 29.10.
Breakfast Club –> 29.10.
Lesung von Paul Maar –> 29.10.
Premiere: Blaubart – – Sacre –> 31.10.

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Würzburg, Mainfranken Theater, Konzert für Elefanten, 09.02.2017

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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Konzert für Elefanten“: Rachmaninow und Grieg im 3. Sinfoniekonzert

 

3. SINFONIEKONZERT

Do., 9. 2. und Fr., 10. 2. 2017 | 20:00 Uhr (Einführung: 19:30 Uhr) | Konzertsaal der Hochschule für Musik
Klavier Bernd Glemser | Dirigent Marc Tardue

Werke von Rachmaninow und Grieg:
3. Sinfoniekonzert im Konzertsaal der Hochschule für Musik

Würzburg, 31. Januar 2017 – Beim 3. Sinfoniekonzert am 9. und 10. Februar präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg unter der musikalischen Leitung von Marc Tardue unter anderem Sergej Rachmaninows drittes Klavierkonzert.

Sergej Rachmaninow komponierte sein Klavierkonzert in d-Moll 1909 auf dem Höhepunkt seines Ruhmes. Er selbst bezeichnete es einmal als „Konzert für Elefanten“, da es sehr hohe technische Anforderungen an den Pianisten stellt. Es ist zudem ein Werk der Extreme: Hier trifft die rasante Hochgeschwindigkeit des Virtuosenkonzerts auf die schlichte Zartheit des Volksliedes, hier begegnen sich erdige Fülle und schwerelose Anmut.

Der Solopart liegt in den Händen des international renommierten Pianisten Bernd Glemser, der 2003 das Bundesverdienstkreuz, 2006 den Kunstpreis der Stadt Würzburg und 2012 den Kulturpreis der E.ON Bayern AG erhalten hat. Neben Rachmaninow wird auch die Sinfonie Nr. 1 von Edvard Grieg zu hören sein.


3. SINFONIEKONZERT

Donnerstag, 9.2. & Freitag, 10. 2. | 20:00 Uhr (19:30 Uhr Einführung) | Konzertsaal der Hochschule für Musik

Klavier Bernd Glemser
Dirigent Marc Tardue
Philharmonisches Orchester Würzburg

Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
Grieg Sinfonie Nr. 1

 

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Würzburg, Mainfranken Theater, Barock-Konzert Arien und Triosonaten, 11.12.2016

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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 Arien und Triosonaten aus der Barockzeit

2. Kammerkonzert

Kurz vor dem Jahreswechsel lädt das Mainfranken Theater Würzburg mit dem 2. Kammerkonzert zu einer musikalischen Reise in die Barockzeit ein. Am Sonntag, dem 11. Dezember, werden im Toscanasaal der Residenz Arien und Triosonaten aus dieser Epoche auf Originalinstrumenten präsentiert. Konzertbeginn ist 11:00 Uhr.

Ganz im Zeichen der Besinnung und Einkehr steht das Konzertprogramm am dritten Adventssonntag. Neben Alessandro Scarlattis Cantata pastorale per la nascità di Nostro Signore und Bonifazio Grazianis Venite, pastores werden auch die Kantaten Schaffe in mir, Gott ein reines Herz sowie Herr, wenn ich nur dich hab von Dietrich Buxtehude und Languet anima mea von Francesco Bartholomeo Conti erklingen. Ergänzt wird das erlesene Programm mit Sonaten von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann. Zu erleben sind die Violinistinnen Petra Kuhn und Sara Birringer, der Bratschist Simon Kuhn sowie die Cellistin Martina Styppa und Eva Ruthild Schneider am Cembalo. Es singt die Sopranistin Maximiliane Schweda.   PMMFrthW

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Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte im November und Dezember 2016

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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Mainfranken Theater Würzburg

Höhepunkte des Spielplans im November und Dezember 2016


Im Spannungsfeld von Recht und Moral: Terror

Ein brandaktuelles Thema greift das Stück Terror von Ferdinand von Schirach auf (Premiere: 20. November). Im Fokus der Handlung steht ein Bundeswehrpilot, der wegen der Tötung von 164 Menschen angeklagt ist. Er hat eine von Terroristen entführte Passagiermaschine abschießen lassen, um einen Anschlag auf ein vollbesetztes Fußballstadion zu verhindern. Das Luftsicherheitsgesetz erlaubt es jedoch auch bei Bedrohung nicht, ein entführtes Flugzeug abzuschießen. Das Urteil wird vom Publikum selbst gefällt: Ist der Angeklagte schuldig — oder soll er freigesprochen werden? Nach Arbeiten für Schauspiel und Musiktheater inszeniert der Schauspieler und Regisseur Dirk Diekmann dieses Gerichtsdrama im Ratssaal des Würzburger Rathauses.


Weihnachtskomödie: Messias

Der englische Dramatiker und Comedian Patrick Barlow greift in seiner Satire Messias  (Premiere: 24. November) auf liebevolle Art die Weihnachtsgeschichte auf. Denn genau diese wollen die beiden Schauspieler Bernhard und Theo mit all ihren Rollen und Schauplätzen auf die Bühne bringen. Dabei hilft ihnen die erfolglose Operndiva Frau Timm. Zwischen genialen Momenten der Schauspielkunst und persönlichen Pannen begegnen die beiden Protagonisten oft unbeholfen, aber aufrichtig ihren jeweiligen Figuren und erfahren deren Sorgen hautnah. Inszeniert wird das Stück von Schauspieler Herbert Schäfer, der hierfür erstmals in das Regiefach wechselt. Schäfer war bereits in diversen Film- und TV-Produktionen wie beispielsweise Scheidung für Fortgeschrittene oder auch im Tatort zu sehen. Sein Debüt als Schauspieler am Mainfranken Theater gab er in der aktuell laufenden Produktion Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva.


Klassiker der Kinderliteratur: Die kleine Hexe

Ein echter Klassiker der Kinderliteratur feiert am 13. November seine Premiere am Mainfranken Theater. Die kleine Hexe von Otfried Preußler verhandelt auf unterhaltsame Weise moralische Fragen und macht Mut, zu sich selbst zu stehen. Der 1957 erschienene Kinderroman erzählt die Geschichte der kleinen Hexe, die bei der Walpurgisnacht nicht mitfeiern darf, da sie erst 127 Jahre alt ist – und damit viel zu jung, um mit den großen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Inszeniert wird die Aufführung für alle Besucher ab fünf Jahren von Catja Baumann, die als freie Regisseurin tätig ist und zuletzt unter anderem in Mannheim, Karlsruhe und Salzburg Regie führte.


Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Die Entführung aus dem Serail von Mozart

Nach Idomeneo zeigt das Mainfranken Theater mit Die Entführung aus dem Serail  (Premiere: 27. November) bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit ein Werk Mozarts. In Die Entführung aus dem Serail geraten die spanische Edeldame Konstanze, ihre Zofe Blonde und deren Geliebter Pedrillo in die Gefangenschaft des vom Christentum zum Islam konvertierten Bassa Selim. Konstanzes Verlobter Belmonte macht sich auf den Weg zur Rettung der Gefangenen und plant gemeinsam mit Pedrillo die Entführung der Damen aus dem Serail. Doch sie haben die Rechnung ohne den Aufseher Osmin gemacht, der mit Argusaugen über die Ungläubigen wacht.
Regisseurin Sigrid Herzog war bis 2015 Vizedirektorin der renommierten Otto-Falckenberg-Schule und führte unter anderem schon am Volkstheater Wien, am Staatstheater Wiesbaden und an den Theatern in Augsburg, Bremen und Freiburg Regie.


Zum letzten Mal: Idomeneo

Am 12. November hebt sich ein letztes Mal der Vorhang für Idomeneo in der Inszenierung von Stephan Suschke.  Die Meisteroper von Wolfgang Amadeus Mozart verbindet Elemente der antiken Tragödie mit einem bürgerlichen Liebesdrama und stellt die Titelfigur Idomeneo vor einen scheinbar unlösbaren Konflikt.


Geburtstagsspecial: Happy Birthday, altes Haus!

Am 4. Dezember feiert das Mainfranken Theater das 50-jährige Bestehen seines Neubaus nach dem Krieg. Mit Richard Wagners Meistersingern von Nürnberg wurde 1966 das im Krieg zerstörte Würzburger Theater im neuen Gebäude an der Theaterstraße wiedereröffnet. Seitdem hat das Haus mehr als 1.000 Produktionen in Musiktheater, Schauspiel und Ballett erlebt und beinahe zehn Millionen Besucher angelockt. Mit einem abwechslungsreichen Programm werden Solisten aller Sparten des Hauses sowie das Philharmonische Orchester diesen Geburtstag feiern, an Highlights der zurückliegenden 50 Jahre erinnern und Perspektiven für die Zukunft zeigen. Geplant ist auch ein Wiedersehen mit ehemaligen Künstlern. Zugleich steht das Geburtstagsfest im Zeichen der Zukunft des Gebäudes, welches kurz vor seiner Renovierung steht.


Weihnachts- und Feiertagsprogramm : In der Adventszeit öffnet sich im Rahmen von Oh Du Fröhliche!  vom 1. bis 23. Dezember immer donnerstags und freitags um 15:30 Uhr ein Türchen. Alle Kinder ab drei Jahren dürfen gespannt sein, welche Überraschungen sich dahinter verbergen. Das Programm des 25. Dezember lockt mit dem Ballett Die Päpstin von Anna Vita. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es vormittags Die kleine Hexe und abends die Oper Die Entführung aus dem Serail. Zu einem beschwingten Abend im Zeichen der großen Melodien aus Operette und Oper laden das Philharmonische Orchester und seine Gesangssolisten Anja Gutgesell und Daniel Fiolka beim Konzert zum Jahreswechsel am 30. Dezember und 1. Januar ein. An Silvester kann zwischen dem Schauspiel Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva (Doppelvorstellung) mit vielen bekannten Hits von Zarah Leander und der Weihnachtskomödie Messias in der Kammer gewählt werden.


Musikalische Höhepunkte : Beim 2. Sinfoniekonzert am 10. und 11. November in der St. Johanniskirche spielt das Philharmonische Orchester Würzburg Werke von Haydn und Mendelssohn Bartholdy. Mit dabei sind unter anderem die Sopranistin Silke Evers, Johannes Mauer (Trompete)  sowie der Chor und Extrachor des Mainfranken Theaters freuen.

In der Vorweihnachtszeit  (11. Dezember) erwarten die Zuhörer beim 2. Kammerkonzert Arien und Triosonaten aus der Barockzeit. Das auf Originalinstrumenten musizierende Barockensemble hat sich für dieses Konzert die Unterstützung von Sopranistin Maximiliane Schweda gesichert, die 2006 im Bundeswettbewerb von Jugend musiziert in der Kategorie ‚Duo Kunstlied‘ den Sieg holte.

Auch in der aktuellen Spielzeit wird es in Kooperation mit dem Kino Central eine orchesterbegleitete Stummfilm-Aufführung geben. Auf einer Leinwand im Großen Haus wird am 13. Dezember Charlie Chaplins Lichter der Großstadt (City Lights) gezeigt, während gleichzeitig das Philharmonische Orchester live die Originalmusik aus dem Jahr 1931 einspielt.

Terminüberblick

Workshop  zum Ballett Die Päpstin  : 9.11., 2. Sinfoniekonzert :  10. & 11.11., Zum letzten Mal: Idomeneo : 12.11., Premiere: Die kleine Hexe : 13.11., Premiere: Terror : 20.11.
Premiere: Messias : 24.11., Premiere: Die Entführung aus dem Serail : 27.11., W-Café : 30.11., Happy Birthday, altes Haus ! : 4.12., 2. Kammerkonzert : 11.12., Filmkonzert: Lichter der Großstadt : 13.12., Konzert zum Jahreswechsel : 30.12. & 1.1.

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