Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere: Die lustigen Weiber von Windsor, 12.03.2015

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

 Die lustigen Weiber von Windsor  von Otto Nicolai

Text Salomon Hermann Mosenthal nach der Komödie von William Shakespeare

Premiere 12. März, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Um 19:30 Uhr: 19.03./ 22.03./ 01.04./ 15.04./ 17.04./ 24.04./, 28.04./ 15.05./ 18.05./ 05.06./ 11.06./ 13.07. 15:00 uhr: 29.05./ 19.06.

Würzburg / GMD Enrico Calesso © von Traubenberg

Würzburg / GMD Enrico Calesso © von Traubenberg

„Nun eilt herbei, Witz, heitre Laune, die tollsten Schwänke, List und Übermut!“ – So hebt eine der beliebtesten Arien aus Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an. Besser als diese Verse könnte man aber auch den Charakter der ganzen Oper kaum beschreiben. In Anlehnung an William Shakespeares gleichnamige Komödie nehmen hier die beiden couragierten Damen Fluth und Reich das Heft in die Hand, wenn es darum geht, das vermeintlich starke Geschlecht in seine Schranken zu weisen. So bekommen die eifersüchtigen und autoritären Ehemänner der wohlaufgelegten Frauen ebenso ihr Fett weg wie der dicke Ritter Falstaff. Dieser hatte die Dreistigkeit besessen, an beide Damen gleichlautende Liebesbriefe zu senden.

Otto Nicolai schrieb zu dieser flotten Komödie eine Musik, die von italienischem Brio und Charme durchwoben ist und dabei gleichzeitig die zarten Lyrismen der deutschen Romantik zum Blühen bringt. Beste Voraussetzungen also für einen abwechslungsreich unterhaltenden Opernabend!

Musikalische Leitung: Enrico Calesso, Regie: Gregor Horres
Bühne und Kostüme: Jan Bammes, Choreinstudierung: Michael Clark
Dramaturgie: Christoph Blitt

Mit: Alexis Agrafiotis, Maximilian Argmann, Polina Artsis, Bryan Boyce, Silke Evers, Daniel Fiolka, Anja Gutgesell, Barbara Schöller, Christoph Stegemann, Taiyu Uchiyama, Joshua Whitener., Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg
Philharmonisches Orchester Würzburg

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Pressemeldung Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere: OTELLO, 17.10.2015

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Mainfrankentheater Würzburg

Premiere: OTELLO

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Text von Arrigo Boito nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In Kooperation mit dem Theater Erfurt

Premiere Sa, 17.10.15 | 19.30 Uhr | Mainfranken Theater Würzburg | Großes Haus

Weitere Termine:
15.00 Uhr: 24.01.
19.30 Uhr: 24.10. | 31.10. | 08.11. | 13.11. | 17.11. | 25.11. | 05.12. | 17.12. | 20.12. | 27.12. | 08.01. | 13.01.

Mit Giuseppe Verdis OTELLO feiert am kommenden 17. Oktober ein Meisterwerk der italienischen Opernliteratur im Mainfranken Theater Premiere. Das beliebte Repertoirestück stand zuletzt in der Spielzeit 1997/1998 auf dem Spielplan des Würzburger Stadttheaters. Die aktuelle Produktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Theater Erfurt. Es inszeniert der international gefragte Opernregisseur Guy Montavon. Die musikalische Leitung liegt bei Würzburgs Generalmusikdirektor Enrico Calesso.

Nach der erfolgreichen Uraufführung seiner Oper Aida im Jahr 1871 hatte der Musikdramatiker Giuseppe Verdi den Entschluss gefasst, sich von der Opernbühne zurückzuziehen. Doch neun Jahre später lockte der Komponist und Librettist Arrigo Boito den 67-Jährigen noch einmal aus der Reserve. Das überzeugendste Argument, das Boito dabei ins Feld führte, war der Stoff, den er für Verdis neue Oper vorgesehen hatte. Arrigo Boito schlug dem gefeierten Tonschöpfer Shakespeares Othello als Sujet vor. Verdi, der diesem Dichter seit seiner Jugend geradezu verfallen war, sagte zu. Auf Boitos kongenialen Text komponierte er eine Oper, die ihr Publikum vom ersten donnernden Orchesterschlag bis zum tragisch-traurigen Verklingen am Ende mit nie nachlassender Intensität in ihren Bann zieht. Die triumphale Uraufführung von Verdis Otello fand am 5. Februar 1887 in der Mailänder Scala statt.

Otello: ein Farbiger, ein Andersgläubiger
Die Thematik des fremden Außenseiters, der sich schon allein durch seine Hautfarbe von seiner Umwelt unterscheidet, spielte bei der Interpretation dieses Werkes sicherlich schon immer eine Rolle. Angesichts gegenwärtiger Krisen und nicht abreißender Flüchtlingsströme gewinnt die von Shakespeare ersonnene Tragödie eine neue Aktualität. In der Figur des Protagonisten trifft nicht nur ein Farbiger, sondern auch ein Andersgläubiger auf eine fremde Gesellschaft. Otello ist ein Getriebener, den Krieg und Kampf nach Venedig verschlagen haben. Er setzt alles daran, sich in seiner neuen Heimat zu integrieren. Und so heiratet er nicht nur eine Venezianerin, sondern die Republik Venedig kann alsbald auf seine Feldherrenkünste nicht mehr verzichten. Er scheint also angekommen zu sein in der Gemeinschaft der Lagunenstadt.

Shakespeare und Verdi führen jedoch vor, wie dünn das Eis ist, auf dem sich Otello bewegt. Ein geringer Anlass genügt, und die überkommenen Vorurteile und der Hass auf das Fremde kulminieren in einer Intrige, die Otello schließlich vernichtet.

Calesso und Montavon: Wiedersehen in Würzburg
Am Mainfranken Theater wird dieses Werk über den Abstieg eines strahlenden Siegers zum Mörder aus Eifersucht in Kooperation mit dem Theater Erfurt inszeniert. Regie führt Erfurts Generalintendant Guy Montavon, der an zahlreichen internationalen Bühnen tätig ist. Die musikalische Leitung liegt bei Enrico Calesso. Für Montavon und Würzburgs Generalmusikdirektor ist die gemeinsame Arbeit am Otello zugleich ein Wiedersehen, war Calesso doch von 2007 bis 2010 am Theater Erfurt beschäftigt. Die Ausstattung der Oper stammt von Francesco Calcagnini, der sich unter anderem in der Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten wie Dario Fo und Luca Ronconi einen Namen gemacht hat.

Musikalische Leitung Enrico Calesso
Regie Guy Montavon
Bühne und Kostüme Francesco Calcagnini
Choreinstudierung Michael Clark
Dramaturgie Christoph Blitt, Berthold Warnecke

Mit Brian Boyce, Daniel Fiolka, Hyeong-Joon Ha, David Hieronimi, Adam Kim, Sonja Koppelhuber, Karen Leiber, Barbara Schöller, Yong Bae Shin, Ray M. Wade jr., Joshua Whitener

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Pressemeldung Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere: FIDELIO von Beethoven, 28.03.2015

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Mainfrankentheater Würzburg

Premiere: FIDELIO

Ludwig van Beethoven
Oper in zwei Aufzügen
Text von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

Premiere: 28. März 2015 | 19.30 Uhr | Großes Haus

Mit Ludwig van Beethovens Oper Fidelio feiert am 28. März 2015 eine der weltweit meistgespielten Opern im Großen Haus des Mainfranken Theaters Würzburg Premiere.

Die Oper Fidelio beruht auf einer tatsächlichen Begebenheit aus der Zeit der Französischen Revolution: Leonore versucht aus Liebe zu ihrem Ehemann als Mann verkleidet ihren zu Unrecht inhaftierten Gatten aus dem Gefängnis zu befreien.

Beethovens Zugriff auf diesen damals überaus populären Stoff, der mehrfach vertont worden ist, beeindruckt vor allem durch seine außerordentliche Kompromisslosigkeit. Abseits gängiger Erwartungshaltungen brachte Beethoven in diesem Werk einen höchst individuellen und äußerst vielgestaltigen musiktheatralen Kosmos zur Entfaltung, in dem Singspielhaftes neben der großen dramatischen Geste steht und nachdenkliche Bekenntnisse neben Äußerungen aufbrausender Furore zu erleben sind. Am Ende sprengt Beethoven die ihn beengenden Grenzen einer herkömmlichen Operndramaturgie und beendet seine Komposition mit einem hymnisch-oratorienhaften, mitreißenden Finale.

Für Beethoven war die Komposition von Fidelio eine Herzensangelegenheit, denn wie jeder andere Komponist wollte auch er im Opernfach seine Spuren hinterlassen. Sein „liebstes Kind“, wie er sein Werk selbst gern nannte, kostete ihn ein ganzes Jahrzehnt intensivster Arbeit. Vier Ouvertüren hat er allein dafür geschrieben bis dann 1814 endlich die finale Fassung in Wien zur Uraufführung kam. Beethoven gelang es hiermit jedoch ein in der Operngeschichte einmaliges Plädoyer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu schaffen.

Nach Igor Strawinsky´s The rakes progress (Die Karriere eines Wüstlings) in der vergangenen Spielzeit übernimmt Stephan Suschke mit Fidelio erneut eine Regiearbeit im Musiktheater. Mit Momme Röhrbein (Bühne) und Angelika Rieck (Kostüme) hat er ein bewährtes Kreativteam an seiner Seite. Sebastian Beckedorf, Erster Kapellmeister des Philharmonischen Orchesters Würzburg und stellvertretender Generalmusikdirektor, zeichnet sich für die musikalische Leitung verantwortlich. Der Opernchor und Extrachor werden von Michael Clark einstudiert.

Musikalische Leitung: Sebastian Beckedorf
Inszenierung: Stephan Suschke
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüme: Angelika Rieck
Licht: Roger Vanoni
Choreinstudierung: Michael Clark
Dramaturgie: Christoph Blitt

BESETZUNG.
Don Fernando, Minister: Daniel Fiolka
Don Pizzaro, Gouverneur eines Staatsgefängnisses: Bryan Boyce
Florestan, ein Gefangener: Hans-Georg Priese
Leonore, seine Gemahlin, unter dem Namen Fidelio: Karen Leiber
Rocco, Kerkermeister: Lukasz Konieczny
Marzelline, seine Tochter: Silke Evers
Jaquino, Pförtner: Joshua Whitener
1. Gefangener: Ivan Dantschev / Deuk-Young Lee
2. Gefangener: Milatin Ivanov / Hyeong-Joon Ha

Opernchor, Extrachor und Komparserie des Mainfranken Theaters Würzburg
Philharmonisches Orchester Würzburg

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Pressemeldung Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, Mainfranken Theater, Wiederaufnahme-Ballettpremiere: DORNRÖSCHEN, 31.10.2014

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Mainfrankentheater Würzburg

Wiederaufnahme-Ballettpremiere: DORNRÖSCHEN

Anna Vita
Musik von Peter Tschaikowski

Wiederaufnahme-Premiere: 31. Oktober 2014, 19.30 Uhr (Einführung: 19.00 Uhr) Großes Haus

In der vergangenen Spielzeit feierte das Mainfranken Theater mit dem Ballett Dornröschen fantastische Erfolge. Auch in dieser Spielzeit wird dieses spannende Handlungsballett wieder auf der Bühne im Großen Haus zu erleben sein und ab dem 31. Oktober 2014 den Spielplan bereichern.

Dornröschen zählt wohl zu den populärsten und beliebtesten Schöpfungen des Klassischen Balletts. Peter Tschaikowski komponierte 1890 dazu eine überaus farbenreiche Musik. „Wer sich ganz auf den Hörgenuss von Tschaikowskis vielleicht schönstem Werk konzentriert, kann sich in der Würzburger Inszenierung daran erfreuen, wie passend die Musik Seelen- und Gemütszustände wie Freude, Schmerz, Erlösung, Kampf, Sieg oder Niederlage hörbar macht und wie ausgereift sich diese auf der Bühne tänzerisch ausgereift ausdrücken lassen“, ist im Premierenbericht der Fränkischen Nachrichten zu lesen.

Das Main-Echo vergab das Prädikat „sehenswert“ und verglich den Ballettabend mit einem „dramatischen, bis zur letzten Minute fesselnden Krimi“. Und das zu Recht, denn Anna Vitas Fassung verlegt die Geschichte von Dornröschen ins hier und heute und begleitet das Mädchen Aurora auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Die böse Fee nennt sich Carabosse und ist ein Nachbar, der von der Idee besessen ist, den Duft und die Schönheit von Rosen zu konservieren. Allerdings ist für ihn Aurora die schönste Rose von allen, weshalb er sie in seine Gewalt bringt. Jahre vergehen bis es gelingt, Aurora aus dem Schlaf der Entführung zu befreien.

Sebastian Beckedorf, der seit Beginn der Spielzeit 2014/2015 als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater engagiert ist, übernimmt die musikalische Leitung dieser Produktion. Auf der Bühne gibt es ebenfalls eine Neubesetzung: In der Rolle des Bösewichts Carabosse ist der Tänzer Felipe Soares Cavalcante zu erleben.

Bühne: Stefan Morgenstern
Kostüme: Kristopher Kempf
Dramaturgie: Christoph Blitt

MIT
Aurora: Kaori Morito / Zoya Ionkina
Desiré: Timothy Szczepkowski-Collins / Aleksey Zagorulko / Gianluca Sermattei
Carabosse: Felipe Soares Cavalcante / Timothy Szczepkowski-Collins
Blauer Vogel: Ran Takahashi, Aleksey Zagorulko / Camilla Matteucci, Davit Bassénz
Katzen: Kirsten Renee Marsh, Leonam Santos / Cara Hopkins, Gianluca Sermattei
Flieder: Cara Hopkins / Camilla Matteucci
Calista: Zoya Ionkina / Kaori Morito
Dybial: Ran Takahashi / Camilla Matteucci
Camilla: Camilla Matteucci
Leandra: Kirsten Renee Marsh
Audris: Aleksey Zagorulko / Davit Bassénz
Bronte: Leonam Santos
Aislinn: Gianluca Sermattei
Sachiko: Davit Bassénz
Doubles Aurora: Zoya Ionkina, Kirsten Renee Marsh, Camilla Matteucci (Cara Hopkins, Kaori Morito, Ran Takahashi)
Doubles Carabosse: Davit Bassénz, Leonam Santos, Gianl uca Sermattei
(Felipe Soares Cavalcante, Timothy Szczepkowski-Collins, Alexsey Zagorulko)
Double Aurora: Zoya Ionkina / Kaori Morito
Junges Mädchen: Ran Takahashi

Kinder 1. Akt: Ballettschulen Nölke und Ratiu
Philharmonisches Orchester Würzburg

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