Würzburg, Mainfranken Theater, Mozartfest Konzert mit Waltraud Meier, 02.07.2016

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Waltraud Meier (Mezzosopran) | Joseph Breinl (Klavier)
Konzertgala im Rahmen des Mozartfests | www.mozartfest.de

Termin Sa., 2. Juli 2016 | 19.00 Uhr | Mainfranken Theater Würzburg | Großes Haus
Karten sind ausschließlich über das Mozartfestbüro erhältlich: Tel. (0931) 37 23 36

Programm des Abends:

Mahler Kindertotenlieder,  Wagner Fünf Gedichte für eine Frauenstimme und Klavier WWV 91  Wesendonck-Lieder, Mahler   Des Knaben Wunderhorn (Auswahl)Mahler Fünf Lieder nach Friedrich Rückert

Wiedersehen mit Waltraud Meier

Würzburg, 23. Juni 2016 – Gerade 20 Jahre alt war Waltraud Meier, als sie in ihrer Heimatstadt Würzburg das erste Mal auf der Opernbühne stand. Ein Traumstart für eine junge Sängerin, die sich mit atemberaubender Geschwindigkeit auf den internationalen Bühnen vor allem mit den Werken Richard Wagners etablierte. Dabei ist ein überstürztes Tempo gar nicht ihre Sache. Im Gegenteil: Die Besonnenheit und Gewissenhaftigkeit, mit der sie ihre Stimme und Karriere hat reifen lassen, machen sie seit Jahrzehnten zur wohltuenden Ausnahmeerscheinung in der Musikwelt.

Auf Einladung des Mozartfestes und des Mainfranken Theaters feiert die Mezzosopranistin ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum an der Stätte, wo ihre überragende Weltkarriere ihren Ausgang nahm. Mit Wagner und Mahler stellt sie dabei zwei jener Komponisten in den Fokus, zu denen sie ein besonders intensives Verhältnis aufgebaut und mit deren Interpretation sie Maßstäbe gesetzt hat.

Im Anschluss an das Konzert auf der Bühne des Mainfranken Theaters findet ein Künstlergespräch statt – moderiert von Sir Peter Jonas, dem ehemaligen Intendanten der Bayerischen Staatsoper München. Weitere Überraschungen und ein Sektempfang erwarten die Künstlerin und die Besucher.

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Pressemeldung Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere: IDOMENEO von Wolfgang Mozart, 25.06.2016

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

  IDOMENEO von Wolfgang Amadé Mozart
im Rahmen des Mozartfests Würzburg

Premiere 25. Juni 2016 | 19.30 Uhr | Großes Haus, weitere Termine:, 15.00 Uhr: 10.07., 19.30 Uhr: 16.07.2016. Matinee 19. Juni 2016 | 11.00 Uhr | Foyer-Café | Eintritt frei

Im Rahmen des Mozartfestes feiert im Mainfranken Theater Mozarts Idomeneo Premiere. Mit IDOMENEO steht ab dem kommenden 25. Juni im Rahmen des Mozartfests die letzte Musiktheaterinszenierung der Intendanz von Hermann Schneider auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters. Für die Oper legt der scheidende Schauspieldirektor Stephan Suschke seine letzte Regiearbeit in Würzburg vor, bevor er Schneider zur Saison 2016/2017 ans Landestheater Linz folgt. Am Mainfranken Theater hat Suschke damit seit der Spielzeit 2005/2006 insgesamt 17 Produktionen im Schauspiel und sechs im Musiktheater in Szene gesetzt.

Wien / Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Wien / Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Idomeneo ist König von Kreta. Auf der Seite der Griechen nimmt er am Trojanischen Krieg teil. Nach dem Sieg über die Feinde will er in seine Heimat zurückkehren. Doch bei der Überfahrt droht sein Schiff, in einem Sturm zu zerschellen. Für den Fall seiner Rettung gelobt Idomeneo dem Meeresgott Nettuno, ihm den ersten Menschen zu opfern, der ihm bei seiner Rückkehr auf Kreta begegnen wird. Doch zurück in seiner Heimat, ist sein eigener Sohn Idamante der Erste, der Idomeneos Weg kreuzt. Soll der König das Gelübde erfüllen und sein Kind opfern, oder kann die Vaterliebe Nettuno besänftigen?

Für diese wahrhaft tragische und berührende Geschichte fand der erst 25-jährige Mozart Töne voll packender Leidenschaft, scheuer Zärtlichkeit und fesselnder Dramatik. In seiner Sturm-und-Drang-Phase scheute sich der Komponist nicht, an den Grundfesten westlicher Werte zu rütteln, wenn er die Autorität der Vätergeneration, die Notwendigkeit von Kriegen und den Absolutheitsanspruch der Religion mutig in Frage stellte. Mit einem nachgerade revolutionären Impetus setzte sich Mozart auch über Gattungstraditionen seiner Zeit hinweg, um mit größter Intensität den emotionalen Ausnahmezuständen seiner Protagonisten nachzuspüren.

Musikalische Leitung: Enrico Calesso, Regie: Stephan Suschke
Bühne: Momme Röhrbein, Kostüme: Angelika Rieck
Choreinstudierung: Michael Clark, Dramaturgie: Christoph Blitt,   Mit: Silke Evers, Hyeong-Joon Ha, Clay Hilley, Karen Leiber, Barbara Schöller, Joshua Whitener

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Pressemeldung Mainfranken Theater Würzburg

Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere: Die lustigen Weiber von Windsor, 12.03.2015

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

 Die lustigen Weiber von Windsor  von Otto Nicolai

Text Salomon Hermann Mosenthal nach der Komödie von William Shakespeare

Premiere 12. März, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Um 19:30 Uhr: 19.03./ 22.03./ 01.04./ 15.04./ 17.04./ 24.04./, 28.04./ 15.05./ 18.05./ 05.06./ 11.06./ 13.07. 15:00 uhr: 29.05./ 19.06.

Würzburg / GMD Enrico Calesso © von Traubenberg

Würzburg / GMD Enrico Calesso © von Traubenberg

„Nun eilt herbei, Witz, heitre Laune, die tollsten Schwänke, List und Übermut!“ – So hebt eine der beliebtesten Arien aus Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an. Besser als diese Verse könnte man aber auch den Charakter der ganzen Oper kaum beschreiben. In Anlehnung an William Shakespeares gleichnamige Komödie nehmen hier die beiden couragierten Damen Fluth und Reich das Heft in die Hand, wenn es darum geht, das vermeintlich starke Geschlecht in seine Schranken zu weisen. So bekommen die eifersüchtigen und autoritären Ehemänner der wohlaufgelegten Frauen ebenso ihr Fett weg wie der dicke Ritter Falstaff. Dieser hatte die Dreistigkeit besessen, an beide Damen gleichlautende Liebesbriefe zu senden.

Otto Nicolai schrieb zu dieser flotten Komödie eine Musik, die von italienischem Brio und Charme durchwoben ist und dabei gleichzeitig die zarten Lyrismen der deutschen Romantik zum Blühen bringt. Beste Voraussetzungen also für einen abwechslungsreich unterhaltenden Opernabend!

Musikalische Leitung: Enrico Calesso, Regie: Gregor Horres
Bühne und Kostüme: Jan Bammes, Choreinstudierung: Michael Clark
Dramaturgie: Christoph Blitt

Mit: Alexis Agrafiotis, Maximilian Argmann, Polina Artsis, Bryan Boyce, Silke Evers, Daniel Fiolka, Anja Gutgesell, Barbara Schöller, Christoph Stegemann, Taiyu Uchiyama, Joshua Whitener., Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg
Philharmonisches Orchester Würzburg

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Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere: OTELLO, 17.10.2015

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Mainfrankentheater Würzburg

Premiere: OTELLO

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Text von Arrigo Boito nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In Kooperation mit dem Theater Erfurt

Premiere Sa, 17.10.15 | 19.30 Uhr | Mainfranken Theater Würzburg | Großes Haus

Weitere Termine:
15.00 Uhr: 24.01.
19.30 Uhr: 24.10. | 31.10. | 08.11. | 13.11. | 17.11. | 25.11. | 05.12. | 17.12. | 20.12. | 27.12. | 08.01. | 13.01.

Mit Giuseppe Verdis OTELLO feiert am kommenden 17. Oktober ein Meisterwerk der italienischen Opernliteratur im Mainfranken Theater Premiere. Das beliebte Repertoirestück stand zuletzt in der Spielzeit 1997/1998 auf dem Spielplan des Würzburger Stadttheaters. Die aktuelle Produktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Theater Erfurt. Es inszeniert der international gefragte Opernregisseur Guy Montavon. Die musikalische Leitung liegt bei Würzburgs Generalmusikdirektor Enrico Calesso.

Nach der erfolgreichen Uraufführung seiner Oper Aida im Jahr 1871 hatte der Musikdramatiker Giuseppe Verdi den Entschluss gefasst, sich von der Opernbühne zurückzuziehen. Doch neun Jahre später lockte der Komponist und Librettist Arrigo Boito den 67-Jährigen noch einmal aus der Reserve. Das überzeugendste Argument, das Boito dabei ins Feld führte, war der Stoff, den er für Verdis neue Oper vorgesehen hatte. Arrigo Boito schlug dem gefeierten Tonschöpfer Shakespeares Othello als Sujet vor. Verdi, der diesem Dichter seit seiner Jugend geradezu verfallen war, sagte zu. Auf Boitos kongenialen Text komponierte er eine Oper, die ihr Publikum vom ersten donnernden Orchesterschlag bis zum tragisch-traurigen Verklingen am Ende mit nie nachlassender Intensität in ihren Bann zieht. Die triumphale Uraufführung von Verdis Otello fand am 5. Februar 1887 in der Mailänder Scala statt.

Otello: ein Farbiger, ein Andersgläubiger
Die Thematik des fremden Außenseiters, der sich schon allein durch seine Hautfarbe von seiner Umwelt unterscheidet, spielte bei der Interpretation dieses Werkes sicherlich schon immer eine Rolle. Angesichts gegenwärtiger Krisen und nicht abreißender Flüchtlingsströme gewinnt die von Shakespeare ersonnene Tragödie eine neue Aktualität. In der Figur des Protagonisten trifft nicht nur ein Farbiger, sondern auch ein Andersgläubiger auf eine fremde Gesellschaft. Otello ist ein Getriebener, den Krieg und Kampf nach Venedig verschlagen haben. Er setzt alles daran, sich in seiner neuen Heimat zu integrieren. Und so heiratet er nicht nur eine Venezianerin, sondern die Republik Venedig kann alsbald auf seine Feldherrenkünste nicht mehr verzichten. Er scheint also angekommen zu sein in der Gemeinschaft der Lagunenstadt.

Shakespeare und Verdi führen jedoch vor, wie dünn das Eis ist, auf dem sich Otello bewegt. Ein geringer Anlass genügt, und die überkommenen Vorurteile und der Hass auf das Fremde kulminieren in einer Intrige, die Otello schließlich vernichtet.

Calesso und Montavon: Wiedersehen in Würzburg
Am Mainfranken Theater wird dieses Werk über den Abstieg eines strahlenden Siegers zum Mörder aus Eifersucht in Kooperation mit dem Theater Erfurt inszeniert. Regie führt Erfurts Generalintendant Guy Montavon, der an zahlreichen internationalen Bühnen tätig ist. Die musikalische Leitung liegt bei Enrico Calesso. Für Montavon und Würzburgs Generalmusikdirektor ist die gemeinsame Arbeit am Otello zugleich ein Wiedersehen, war Calesso doch von 2007 bis 2010 am Theater Erfurt beschäftigt. Die Ausstattung der Oper stammt von Francesco Calcagnini, der sich unter anderem in der Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten wie Dario Fo und Luca Ronconi einen Namen gemacht hat.

Musikalische Leitung Enrico Calesso
Regie Guy Montavon
Bühne und Kostüme Francesco Calcagnini
Choreinstudierung Michael Clark
Dramaturgie Christoph Blitt, Berthold Warnecke

Mit Brian Boyce, Daniel Fiolka, Hyeong-Joon Ha, David Hieronimi, Adam Kim, Sonja Koppelhuber, Karen Leiber, Barbara Schöller, Yong Bae Shin, Ray M. Wade jr., Joshua Whitener

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