Wuppertal, Oper Wuppertal, Premierendoppel – THREE TALES – HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, 17. / 18.09.2016

August 25, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Wuppertaler Bühnen

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Wuppertaler Bühnen

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Premierendoppel zum Spielzeitauftakt mit THREE
TALES und HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Eröffnung der ersten Spielzeit von Opernintendant Berthold Schneider in Wuppertal am
17. und 18. September 2016

– Steve Reichs Videooper THREE TALES erstmals außerhalb eines Festivals im Repertoire eines Opernhauses

– Vier international renommierte Regisseur_innen inszenieren Jacques Offenbachs
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Wuppertal, 24. August 2016 Mit einem Premierendoppel startet die Oper Wuppertal unter der neuen Intendanz von Berthold Schneider am Wochenende des 17. und 18. September 2016 in die Spielzeit 2016/17. Mit Beginn dieser Saison arbeitet das Haus wieder mit einem eigenen Opernensemble und spielt im Repertoirebetrieb insgesamt acht Neuproduktionen.

Die Entscheidung für Steve Reich und dessen Videooper THREE TALES – inhaltlich wie formal ein bahnbrechendes Werk seiner Zeit – als Eröffnungsstück ist programmatisch für die Beschäftigung mit Musiktheater in Wuppertal. „Wir schauen darauf, was Oper mit den Menschen und den Lebenswirklichkeiten des 21. Jahrhunderts zu tun hat, ganz gleich wann ein Werk auch komponiert worden ist.

Daher haben wir uns für die Illustration in unserem Spielzeitheft und auf unseren Plakaten auch bewusst dafür entschieden, Fotos des Wuppertaler Fotografen Jens Großmann aus den politischen Brennpunkten und Krisengebieten dieser Erde zu verwenden“, erläutert Berthold Schneider. THREE TALES, uraufgeführt im Mai 2002 auf den Wiener Festwochen, erzählt von drei Ereignissen, die das kollektive Bewusstsein in der Moderne nachhaltig beeinflusst haben:

Da ist zum einen der Absturz des Luftschiffs Hindenburg, dann die Atomtests der amerikanischen Streitkräfte auf dem Bikini-Atoll und schließlich die Debatten um das Klonen von Menschen und Tieren – sinnfällig geworden im Schaf Dolly, das als erstes geklontes Säugetier in die Geschichte einging. Der Komponist Steve Reich hat ausdrücklich begrüßt, dass die Oper in Wuppertal erstmals außerhalb renommierter Festivals im Repertoire eines Stadttheaters zu sehen ist. Das Besondere dieser Aufführung ist, dass die Zuschauer gemeinsam mit den Musiker_innen auf der Bühne sitzen.

Die Bilder und Wortsplitter der Videoprojektion, die auf zwei Leinwänden gezeigt wird, werden eins mit der Musik, sie werden integriert in die musikalische Sprache. Berthold Schneider übernimmt die szenische Einrichtung dieser Produktion, Katrin Wittig hat den Raum entworfen.


Auf THREE TALES folgt am Abend des 18. September die Premiere von HOFFMANNS
ERZÄHLUNGEN. Erstmalig in seiner Aufführungsgeschichte wird Jacques Offenbachs fantastische Oper von vier Regisseurinnen und Regisseuren inszeniert – ein Ansatz, der dem fragmentarischen Charakter des Werks Rechnung trägt, das sich aus verschiedenen Motiven und fantastischen Geschichten E.T.A. Hoffmanns speist.

Für die Regie hat das Opernhaus vier international renommierte Regisseur_innen verpflichtet. Der Brite Charles Edwards inszeniert Prolog und Epilog, sein Landsmann Nigel Lowery den Olympia-Akt, Christopher Alden zeichnet für den Antonia-Akt verantwortlich, während Inga Levant die Regie für den Giulietta- Akt übernommen hat.Die aus Großbritannien, Russland und den USA stammenden Künstler_innen waren bisher mit Inszenierungen u.a. am Royal Opera House London, der English National Opera London, Opéra Bastille Paris, San Francisco Opera, Staatsoper Berlin sowie in der Bayerischen Staatsoper zu Gast.

„Die Idee dahinter ist es, den so unterschiedlichen Traumwelten Hoffmanns mit verschiedenen Theaterhandschriften und der ganzen Bandbreite an Inszenierungsstilen zu begegnen, ohne das Werk als Ganzes aus dem Blick zu verlieren. Prolog und Epilog werden ohne großes Bühnenbild vor dem Eisernen Vorhang spielen. Der Olympia-Akt arbeitet mit klassischer Bühnenillusion, während in ‚Antonia‘ multimediale Projektionen zum Einsatz kommen und ‚Giulietta‘ im Geist einer Kunstinstallation vorgestellt wird“, so Berthold Schneider.

In den Hauptrollen sind der belgische Tenor Mickael Spadaccini als Hoffmann, die in Berlin lebende US-amerikanische Sporanistin Sara Hershkowitz in allen vier Frauenrollen sowie die US-amerikanische Bariton-Sängerin Lucia Lucas in den Rollen der vier Bösewichte zu erleben.

Die Besetzung der Bariton-Partien mit einer Frau ermöglicht in den unterschiedlichen
Regieansätzen ein interessantes Spiel mit den Geschlechtern. Die weiteren Partien sind mit Mitgliedern des neuen Sänger_innen-Ensembles besetzt.

Besetzung THREE TALES, Video-Oper von Steve Reich und Beryl Korot
Sopran 1 Nina Koufochristou
Sopran 2 Ralitsa Ralinova
Tenor 1 Christian Sturm
Tenor 2 Andreas Karasiak
Tenor 3 Dustin Smailes
Sinfonieorchester Wuppertal
Musikalische Leitung Jonathan Stockhammer
Szenische Einrichtung Berthold Schneider
Raum Katrin Wittig

Besetzung HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, Fantatische Oper von Jacques Offenbach
Olympia, Antonia, Giulietta, Stella Sara Hershkowitz
Die Muse Kerstin Brix
Niclausse, Die Mutter Catriona Morison
Hoffmann Mickael Spadaccini
Lindorf, Coppleius, Miracle, Dapertutto Lucia Lucas
Nathanael, Spalanzani Sangmin Jeon
Luther, Crespel Sebastian Campione
Wilhelm, Schlemil, Hauptmann Simon Stricker
Cochenille, Frantz, Pitichinaccio Mark Bowman-Hester
Hermann Andreas Heichlinger
Opernchor und Extrachor der Wuppertaler Bühnen
Sinfonieorchester Wuppertal
Musikalische Leitung David Parry
Inszenierung Charles Edwards (Prolog/Epilog)
Nigel Lowery (Olympia-Akt)
Christopher Alden (Antonia-Akt)
Inga Levant (Giulietta-Akt)
Bühnenbild Charles Edwards (Prolog/Epilog und Antonia-Akt)
Nigel Lowery (Olympia-Akt)
Petra Korink (Giulietta-Akt)
Kostüme Doey Lüthi (Prolog/Epilog und Antonia-Akt)
Nigel Lowery (Olympia-Akt)
Petra Korink (Giulietta-Akt)
Choreinstudierung Markus Baisch / Jens Bingert
Dramaturgie Jana Beckmann

Pressemeldung Oper Wuppertal

Wuppertal, Oper Wuppertal, Juri Tetzlaff eröffnet erneut Familienkonzertreihe, 11.09.2016

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Sinfonieorchester Wuppertal

Sinfonieorchester Wuppertal / Gruppenfoto © Dirk Sengotta

Sinfonieorchester Wuppertal / Gruppenfoto © Dirk Sengotta

TV-Moderator Juri Tetzlaff eröffnet erneut Familienkonzertreihe

Opernhaus Wuppertal / Juri Tetzlaff © C.Bansini

Opernhaus Wuppertal / Juri Tetzlaff © C.Bansini

Auch in der Spielzeit 2016/17 kommt der sympathische TV-Moderator Juri Tetzlaff, bekannt durch die Fernsehsender ARD und Kika, nach Wuppertal und moderiert das 1. Familienkonzert der Saison. Am 11. September 2016 um 11 Uhr starten der Kinderstar und das Sinfonieorchester Wuppertal ein spannendes Experiment und nehmen Groß und Klein, Jung und Alt mit auf eine nächtliche Tour durch eine sonderbare Museumsausstellung. Mit der Musik aus ›Bildern einer Ausstellung‹ von Modest Mussorgsky wollen sie Bilder mit ihren Ohren sehen. Kunstwerke sollen durch die Orchestermusik unter der musikalischen Leitung von Anja Bihlmaier lebendig werden.

Ein spannendes Abenteuer beginnt. Karten zu 8 € gibt es in der Kulturkarte, telefonisch unter der Ticket-Hotline 0202/563 7666 sowie online unter www.kulturkarte-wuppertal.de.

Sinfonieorchester Wuppertal / Familienkonzert © Andreas Fischer

Sinfonieorchester Wuppertal / Familienkonzert © Andreas Fischer

Die ›Bilder einer Ausstellung‹ sind ein Paradebeispiel dafür, wie man mit Tönen Gemälde in die Köpfe der Zuhörer malen kann. Eine fantasievolle Geschichte, gespickt mit interessanten Hintergrundinformationen und vielen Mitmachmöglichkeiten.

Für Kinder gibt es vor der Bühne die unbestuhlte Sitzkissenzone, aus der die kleinen Besucher besser sehen und hören können. Vor dem Konzert können die Kinder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner wird noch vor dem Konzertbeginn bekannt gegeben und darf während des Konzerts auf der Bühne im Orchester sitzen.

Für viele Kinder das Highlight des Konzerts ist das Mitspielstück. Jedes Kind, das ein Orchesterinstrument beherrscht, darf das Mitspielstück gemeinsam mit den Profis im Sinfonieorchester spielen.

Die Noten für das Mitspielstück stehen auf www.wuppertalerbuehnen.de/education/konzertpaedagogik/mitmachbereich/
zum Download bereit.

Pressemeldung Sinfonieorchester Wuppertal

Wuppertal, Oper Wuppertal, Nocke / Schneider: Auf zu neuen Ufern! IOCO Aktuell, 15.07.2016

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Wuppertaler Bühnen

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

  Oper Wuppertal: Mit eigenem Ensemble zu neuen Ufern

Kulturdezernent Nocke, Intendant Schneider im Gespräch mit IOCO

Visionen spiegeln sich im Spielplan 2016/17 der Oper Wuppertal  wieder: Bürgernähe, Modernität, Einbindung der Jugend und eigenes Ensemble sind einige der  Ziele von Stadt und Oper Wuppertal. Kulturdezernent Matthias Nocke äußerte sich gegenüber IOCO zu den Bestellungen von Berthold Schneider als Intendant der Oper Wuppertal und Julia Jones als neuer GMD: „Die Stadt Wuppertal“, so Nocke, „blickt wieder positiv in die Zukunft, mit steigenden Beschäftigten-, Einwohner-, Studentenzahlen. 150 verschiedene Nationen, 360.000 Einwohner wünschen sich Kultur, Musik- wie Sprechtheater, welches die Stadt durchdringt, der Stadt ein Gesicht gibt.“ Der Vorgänger Schneiders, Toshiyuki Kamioka, seine „Heimat“ war das Dirigentenpult, hatte auf ein eigenes Opern-Ensemble verzichtet und den Stagionebetrieb eingeführt. Ein Konzept, welches nun wieder aufgegeben wird. Matthias Nocke: „Der Ensemblebetrieb ist Wesenskern des deutschen Stadttheaters. Der Stagionebetrieb entsprach in Wuppertal nicht den Seh- und Hörerfahrungen des einheimischen Publikums. Die Besucherzahlen der Oper Wuppertal gingen zurück, die Identifikation der Bevölkerung mit Künstlern schwand, die Oper hatte in der Bevölkerung kein Gesicht mehr. Deshalb die Neuausrichtung.“

Wuppertal / Intendant Berthold Schneider im Gespraech mit IOCO © Jens Grossmann

Wuppertal / Intendant Berthold Schneider im Gespraech mit IOCO © Jens Grossmann

Neu-Intendant Berthold Schneider (1965) hat breite Theatererfahrung: Studium der Regie in den USA, Chefdramaturg an der Oper Dortmund, Referent an der English National Opera, Operndirektor am Staatstheater Darmstadt. Schneider möchte, so gegenüber IOCO, „der Oper Wuppertal mit eigenem Repertoire und Ensemble wieder lebendige Präsenz in der Stadt, neue Identität geben.“

Motiviert und mit klarem Konzept geht der bis 2019 bestellte Theaterpraktiker Schneider in seine erste Wuppertaler Spielzeit:  „Das Repertoiresystem ist in seiner Gesamtheit dem Stagione-Betrieb überlegen. Durch seine Vielfältigkeit wirkt ein Repertoire immer attraktiv in die Bevölkerung. Repertoire-Stücke entwickeln sich über die Zeit, während selbst gut Stagione-Stücke durch die kurze Aufführungsdauer vor Ort wenig Entwicklungspotential besitzen. Wiederum geben Repertoirestücke ohne eigenes Ensemble keinen Sinn, da Organisationsaufwand und Reisekosten solcher Produktionen alle Dimensionen sprengen würden. Daher unser Ja zum eigenen Ensemble an der Oper Wuppertal. Wir besitzen bereits ein künstlerisch gut eingespieltes Team. Das Ensemble wird in die Stadt wirken, soll zum Botschafter der Marke Wuppertal werden. Ein eigenes Repertoire wird sich entwickeln, Bindung zur Bevölkerung werden wir herstellen, in Schulen und Liederabenden werden wir Präsenz zeigen. Solche Bindung kann man mit Stagione nie erzeugen.“  

„Selbst wenn diese Sänger in einer Kirche ein Oratorium singen, so wird dies mit der Oper Wuppertal assoziiert, wirkt dies in die Stadt. All dies möchten wir in den kommenden Jahren in der Stadt Wuppertal aufbauen.“  „Die Sänger leben hier, kaufen ein, schaffen Bindung mit der Bevölkerung. So identifizieren sich viele  Zuschauer, -hörer mit `ihren´ Sängern. Sie glauben gar nicht, wie oft Sänger angesprochen, eingeladen werden, wie oft Sänger in Schulen Vorträge halten“, so Schneider mit spürbarem Gestaltungswillen.

„Wir machen Oper im Bewusstsein der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts – das muss unser Anspruch sein. Sowohl in der kritischen Auseinandersetzung mit den klassischen Stoffen als auch im aufrichtigen Spaß, den wir mit den bunten und oftmals auch liebevoll-bösen Stücken des leichteren Repertoires haben wollen. Wichtig ist mir aber auch, die Oper strukturell zu öffnen – u.a. indem wir einen intensiven Austausch mit den anderen musikalischen Akteuren in der Stadt treten. Zudem müssen wir neue Formen der Teilhabe entwickeln, um das bestehende Publikum und neue Publikumsgruppen für die Kraft von Theater und Oper zu begeistern“, umreißt Berthold Schneider sein künstlerisches Konzept.

Wuppertal / Oper Wuppertal © IOCO

Wuppertal / Oper Wuppertal © IOCO

Die neue Saison 2016/17 eröffnet Schneider und die Oper Wuppertal am 17. und 18. September 2016 mit zwei Premieren auf der Bühne des Opernhauses an einem Wochenende: THREE TALES von Steve Reich am Samstag, gefolgt von HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach am Sonntag. THREE TALES wird dann erstmals jenseits der großen internationalen Festivals zu erleben sein und mit den Zuschauern gemeinsam auf der Bühne des Opernhauses aufgeführt. Jacques Offenbachs große fantastische Oper ist ein Sammelsurium unterschiedlichster Motive und Fragmente. In der Wuppertaler Neuproduktion wagen vier international erfahrene Regisseure – Christopher Alden, Charles Edwards, Inga Levant und Nigel Lowery – das Experiment und inszenieren je einen Akt der Oper. Die Rahmenhandlung wird auf Deutsch gesungen, die drei Frauenakte in französischer Sprache.

Darunter Repertoireklassiker wie Offenbachs HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN und Verdis RIGOLETTO. Liebhaber des Musicals kommen mit THE ROCKY HORROR SHOW auf ihre  Kosten. Die Produktion in der Regie von Sebastian Welker lief bereits sehr erfolgreich am  Saarländischen Staatstheater. Auch jenseits des klassischen Werkekanons setzt das Haus unter der neuen Intendanz Akzente: So bilden Titel wie THREE TALES, eine Video-Oper von Beryl Korot und Steve Reich, für die Schneider persönlich die szenische Einrichtung übernimmt, und die  Uraufführung der Originalversion von Helmut Oehrings  AscheMOND ODER THE FAIRY QUEEN  einen aktuellen Schwerpunkt im Spielplan, wie Sergej Prokofjews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN  als Familienoper. PULCINELLA, ein großes partizipatorisches Educationprojekt an dem in Kooperation mit der Freien Scene Wuppertal 170 Kinder teilnehmen werden, mit Musik von Igor Strawinsky, soll vor allem das jüngere Publikum ansprechen und für Musiktheater begeistern. Peter Cornelius‘ selten gespielte komische Oper DER BARBIER VON BAGDAD sowie die Wiederaufnahme des DON GIOVANNI in der Regie von Thomas Schulte-Michels komplettieren den Spielplan.

Wuppertal / GMD Julia_Jones © M. KORBEL

Wuppertal / GMD Julia Jones © M. KORBEL

Das Sinfonieorchester Wuppertal  wird seine bis 2016 von Toshiyuki Kamioka  mitgeprägte Tradition unter der Britin Julia Jones (1961) fortsetzen. Sinfonie-, Chor- Kammerkonzerte, hervorragende Gastdirigent/innen, erlesene Künstler, einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die sinfonische Literatur sieht der reiche Spielplan 2016/17 vor, welcher am 25. September 2016 beginnt: In der spektakulären Historischen Stadthalle von Wuppertal mit dem Tripelkonzert C-Dur op. 56 von Ludwig van Beethoven und der Sinfonie Nr. 1 D-Dur von Gustav Mahler, Dirigentin Joana Mallwitz.   IOCO / Viktor Jarosch / 15.07.2016

 

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, 1.200 Eltern und Kinder erfahren Klassik: Der Feuervogel, IOCO Aktuell, 13.09.2015

September 11, 2015  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Wuppertaler Bühnen

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Wuppertaler Bühnen

Der Feuervogel: Familienkonzert für Große, Mittlere, Kleine


Stadthalle Wuppertal © Lars Langemeier

Stadthalle Wuppertal © Lars Langemeier

Die architektonisch spektakuläre Historische Stadthalle und ihr Sinfonieorchester Wuppertal sind bedeutendes musikalisches Zentrum im Bergischen Land. Hinter der braven Baubeschreibung steckt ein Konzerthaus, dessen innere Architektur zu den schönsten Deutschlands zählt, dessen Akustik  Musiker wie Besucher begeistert; vergleichbar mit dem Wiener Musikverein oder dem Leipziger Gewandhaus. 1900, zur Blütezeit Wuppertals erbaut, bietet es auf über 1.000 Plätzen oft und außergewöhnliche kulturelle Ereignisse.

 Wuppertal Stadthalle © Lars Langemeier

Wuppertal Stadthalle © Lars Langemeier

Die Historische Stadthalle ist das Konzerthaus des Sinfonieorchester Wuppertal, welches als Teil seines Spielplanes seit Jahren die musikalische Bildung seiner bergischen Region mitprägt. In vielen Familien- und Schulkonzerten werden so über ausgesuchte, bekannte Musikwerke Kindern und Jugendlichen vom Grundschul- bis zum Oberstufenalter Musik und den Musikerberuf näher gebracht. Ein Educationteam, bestehend aus den Orchestermusikern Nicola Hammer (Fagott), Gerald Hacke (Klarinette) und Martin Schacht (Pauke), plant und betreut einen Großteil der Projekte.

Der 13. September 2015 wird so ab 11 Uhr für über 1.000 Eltern, Jugendliche und Kissen-bewaffnete Kinder zu einer großen musikalischen Erfahrung in der ausverkauften Historischen Stadthalle Wuppertal: Juri Tetzlaff, Moderator des Fernsehsenders Kika und des ARD Tigerentenclubs, moderiert dann das erste Familienkonzert der Spielzeit 2015/16. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und der spannenden Orchestermusik von Igor Strawinsky verwandelt der sympathische Moderator die Historische Stadthalle Wuppertal in eine Fantasiewelt und erzählt das alte russische Märchen Der Feuervogel.

Wuppertal, Feuervogel Generalprobe © Lars Nadarzinski

Wuppertal, Generalprobe Feuervogel © Lars Nadarzinski

Juri Tetzlaff erhielt für seine neu in Worte gefasste Version des Feuervogel bereits den ECHO Klassik-Preis in der Kategorie Klassik für Kinder. Nun präsentiert er sein gelungenes Werk dem Wuppertaler Publikum. Für Groß und Klein geht es in einen verwunschenen Zaubergarten, in dem sich ein spannender Kampf zwischen Gut und Böse abspielt. Ein märchenhaftes Mitmach-Konzert. Die musikalische Leitung hat am 13. September 2015 Yannis Pouspourikas, Erster Kapellmeister des Aalto-Theater Essen.
Für die Kinder gibt es vor der Bühne eine unbestuhlte Sitzkissenzone, in der sie es sich auf ihren selbst mitgebrachten Kissen gemütlich machen dürfen. Von dort aus sehen und hören die Kinder besser und können das Konzert aus erster Reihe erleben. Vor dem Konzert können die Kinder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinner wird noch vor dem Konzertbeginn bekannt gegeben und darf während des Konzerts auf der Bühne im Orchester sitzen. Zusätzlich gibt es in jedem Familienkonzert ein Mitspielstück. Jedes Kind, das ein Orchesterinstrument beherrscht, darf das Mitspielstück gemeinsam mit den Profis im Sinfonieorchester spielen. Die Noten für das Mitspielstück stehen auf der Homepage der Wuppertaler Bühnen zum Download bereit.

Die Generalprobe am am 10. September (Bild oben) in der Stadthalle verlief erfolgreich; Ton und Licht sind eingestellt. Alles ist bereitet für das Musik-Spektakel in Wuppertal für 1.200 Große, Mittlere und Kleine ab 11 Uhr am 13. September 2015.

IOCO / Jarosch / 11.09.2015

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