Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, Zum letzten Mal im Februar 2012

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Wuppertaler Bühnen

Zum letzten Mal im Februar 2012

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FALSTAFF, Oper von Giuseppe Verdi am 19.02.2012 im Opernhaus

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EMIL UND DIE DETEKTIVE, Musical für die ganze Familie nach Erich Kästner / mit dem Kinderchor der Wuppertaler Bühnen
Dienstag, 22.05.2012 / 17.00 Uhr / Kleines Schauspielhaus
Mittwoch, 23.05.2012 / 16.00 Uhr und 18.00 Uhr / Kleines Schauspielhaus

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DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Romantische Oper von Richard Wagner
Mittwoch, 20.06.2012 / 19.30 Uhr / Opernhaus
Donnerstag, 28.06.2012 / 19.30 Uhr / Opernhaus
Samstag, 07.07.2012 / 19.30 Uhr / Opernhaus

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Der Vorverkauf läuft bereits.

Wuppetal, Wuppertaler Bühnen, Premiere MIL UND DIE DETEKTIVE, 21.01.2011

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Wuppertaler Bühnen

PREMIERE MUSIKTHEATER _ MIL UND DIE DETEKTIVE

Das Musical für die ganze Familie nach Erich Kästner
Musik von Marc Schubring, Buch und Liedtexte von Wolfgang Adenberg

Premiere am Samstag, dem 21. Januar 2012, 15.00 Uhr im Kleinen Schauspielhaus

Musikalische Leitung: Jens Bingert
Inszenierung: Lauren Schubbe
Bühne und Kostüme: Monika Frenz
Dramaturgie: Ulrike Olbrich
Mit dem Kinderchor der Wuppertaler Bühnen, Ferdinand Junghänel und Andreas Ramstein.

Zum ersten Mal fährt der zwölfjährige Emil alleine mit dem Zug nach Berlin, um die Ferien bei seiner Großmutter und seiner Cousine Pony Hütchen zu verbringen. Um die Großmutter finanziell zu unterstützen, bekommt Emil von seiner Mutter eine große Geldsumme, die er umsichtig in seiner Jacke versteckt. Als er während der Zugfahrt einschläft, wird das gesamte Geld gestohlen. Doch rasch identifiziert der pfiffige Junge einen Verdächtigen: einen Mann mit einem seltsamen Hut, der als einziger weiterer Fahrgast im Zugabteil sitzt. In Berlin angekommen verfolgt Emil ihn unauffällig quer durch die Stadt. Unterstützung bekommt er dabei von Gustav mit der Hupe und dessen Jugendbande. Gemeinsam nehmen sie strategisch die Verfolgung des Diebes auf und die listige Detektivjagd endet am nächsten Morgen mit der Überführung des Diebes in einer Bank. Doch der Dieb entpuppt sich überdies als gesuchter Bankräuber und Emil bekommt für seine Hilfe bei der Ergreifungeine große Belohnung.

1929 schuf Erich Kästner mit seinem ersten Kinderbuch Emil und die Detektive eine Welt der Kinder, in der sie frei und selbständig agieren und Erwachsene nur am Rande in Erscheinung treten. Als einer der weltweit erfolgreichsten Kinderromane wurde das Buch mehrfach verfilmt und in fast 60 Sprachen übersetzt. Für die  Bühne dramatisierten Marc Schubring und Wolfgang Adenberg die Handlung und schufen aus der kurzweiligen Detektivgeschichte ein spannendes Kindermusical, das 2001 im Berliner Theater am Potsdamer Platz seine Uraufführung erlebte. Im typischen Klang der Zwanziger Jahre mit Gassenhauercharakter versetzen sie das Publikum ins pulsierende Leben der Hauptstadt zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.

Fast drei Jahre nach Das Zauberwort präsentiert sich damit der Kinderchor der Wuppertaler Bühnen wieder in der Hauptrolle mit vielen großen und kleinen Solorollen, aber auch in großen, bunten Ensembles. Nahezu alle Partien konnten mit den engagierten Nachwuchssängern besetzt werden. Unterstützt werden sie von Andreas  Ramstein – Schauspieler im Ensemble der Wuppertaler Bühnen – als Erzähler, und einem Gesangsstudenten der Musikhochschule Wuppertal, Ferdinand Junghänel, in der Rolle des Grundeis.

Regie führt Lauren Schubbe, der seit 2006 als Regieassistent an den Wuppertaler Bühnen engagiert ist. Er inszenierte hier bereits Das Zauberwort, die erste eigene Produktion des Kinderchores der Wuppertaler Bühnen.

Die musikalische Leitung übernimmt Jens Bingert, Chordirektor der Wuppertaler Bühnen und Leiter des Kinderchores, die liebevolle und detailreiche Ausstattung schuf die Bühnen- und Kostümbildnerin Monika Frenz.

Weitere Vorstellungen sind am 22. Januar 2012 sowie am 02. / 18. Februar 2012 im Kleinen Schauspielhaus.

Wuppetal, Wuppertaler Bühnen, Premiere DIE GÄRTNERIN AUS LIEBE, 14.01.2012

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Wuppertaler Bühnen

PREMIERE MUSIKTHEATER _ DIE GÄRTNERIN AUS LIEBE (La finta giardiniera)

Dramma giocoso in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Giuseppe Petrosellini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Samstag, dem 14. Januar 2012, 19.30 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Florian Frannek
Inszenierung: Tilman Hecker
Bühne: Moritz Nitsche
Kostüme: Lisa Kentner
Dramaturgie: Johannes Blum

Mit: Boris Leisenheimer (Don Anchise, Podestà), Banu Böke (Marchesa Violante / Sandrina), Christian Sturm (Belfiore), Arantza Ezenarro (Arminda), Susanne Blattert / Hanna Larissa Naujoks (Ramiro), Julia Klein (Serpetta), Olaf Haye / Miljan Milovi? (Roberto / Nardo).

Sinfonieorchester Wuppertal

In einem Haus treffen 7 Menschen aufeinander, alle eingeladen vom Hausherrn, dem Podestà. Eine Heirat soll stattfinden, doch scheint es nach der Expositionszeremonie des ersten Aktes, dass das, was an Intrigen, Verletzungen und  Verlassenheiten zu Tage getreten ist, besser verborgen geblieben wäre. Das Haus scheint einen merkwürdigen Zauber auf die Gäste zu legen: die Gräfin Violante hat sich incognita als Hausangestellte Sandrina zusammen mit ihrem Diener Nardo engagieren lassen, um ihren früheren Bräutigam, den Conte Belfiore, davon abzuhalten, Arminda zu heiraten, die Nichte des Hausherrn. Diese wiederum zieht ihren ehemaligen Geliebten Ramiro hinter sich her, der sich und andere mit demonstrativer Traurigkeit malträtiert und ebenso wie Sandrina die Heirat verhindern will. Nardo will Serpetta: die Dienerin des cholerisch-sentimentalen Podestà ist aber auf hartnäckig-belagernde Art in denselben verliebt, der will aber nur Sandrina. Diese spielt mit dem Contino ein halbbewusstes Spiel: als sie sich damals in einer letzten explosiven Auseinandersetzung zum letzten Mal sahen, glaubte der Contino, er habe die Gräfin erschlagen. Umso schockierter ist er, als er sein Mordopfer wieder als begehrenswerte Untote vor Augen hat. Sie antwortet mal zweideutig, mal abweisend,  macht ihm Mut und Angst zugleich. Alle ziehen und zerren aneinander, kein Gefühl scheint rein und unverstellt, alle wollen besitzen, verdrängen, bestrafen, sie sind voller Begehren, ohne schwach werden zu wollen. Die Belagerung des anderen soll nicht zu Verlusten führen.

Mozart hat ein dramma giocoso geschrieben, keine reine buffo-Oper. Wir begegnen doppelbödigen Charakteren zwischen buffo-Typik und komischer Tragik. Das Oszillieren zwischen Mitleid und Auslachen treibt den  Zuschauer in eine Schwebe von ineinandergeschobenen Sphären, die Konstruktionen des Ich werden brüchig, ebenso wie die Erinnerungs- und Zeitebenen. Man begegnet sich immer mindestens zweimal: sich und einander.
Und immer als anderer.

Der Regisseur Tilman Hecker studierte Architektur und Bühnenbild in Berlin und Paris, war Regieassistent von Robert Wilson, Regiemitarbeiter von Achim Freyer (am Nationaltheater Mannheim, der Staatsoper Berlin, der Oper Frankfurt, in Los Angeles). Eigene Regien: Mandys Baby (Radialsystem Berlin), Il soldato ignoto (beides Stücke aus Konzertarien Mozarts), Narcissus und Echo (Salzburger Landestheater)

Weitere Vorstellungen sind am 18. und 22. Januar 2012 sowie am 05. / 17. und 25. Februar 2012 im Opernhaus.

Wuppetal, Wuppertaler Bühnen, Premieren Januar 2012

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Wuppertaler Bühnen

Premieren Januar 2012

Die Wuppertaler Bühnen starten gleich mit vier Premieren ins Jahr 2012.

Der Startschuss fällt am 12. Januar 2012 im Kleinen Schauspielhaus mit einer Uraufführung von Kai Schubert – DAS MINISTERIUM. Regie führt Jenke Nordalm. Die Wuppertaler Bühnen führen auch in dieser Spielzeit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Team Nordalm / Schubert fort, das sich wiederrum mit dem Thema Migration auseinander setzt.

Am 14. Januar 2012 folgt Wolfgang Amadeus Mozarts Oper DIE GÄRTNERIN AUS LIEBE in einer Inszenierung von Tilman Hecker, der erstmals an den Wuppertaler Bühnen Regie führt. Er war Regieassistent von Robert Wilson,  Regiemitarbeiter von Achim Freyer (am Nationaltheater Mannheim und an der Staatsoper Berlin) und inszenierte u.a. am Radialsystem Berlin sowie am Salzburger Landestheater.

Herzlich einladen möchten wir Sie auch am 21. Januar 2012 zu unserem Musical EMIL UND DIE DETEKTIVE nach Erich Kästner. Mit dieser Produktion präsentiert sich der Kinderchor der Wuppertaler Bühnen mit vielen großen und kleinen Solorollen, aber auch in großen, bunten Ensembles. Unterstütz werden die jugendlichen Sängerdarsteller von Andreas Ramstein und Ferdinand Junghänel. Regie führt Lauren Schubbe, der seit 2006 als Regieassistent an den Wuppertaler Bühnen engagiert ist. In der Spielzeit 2008/2009 inszenierte er mit DAS ZAUBERWORT die erste eigene Produktion des Kinderchors der Wuppertaler Bühnen. Die musikalische Leitung übernimmt Jens Bingert, Chordirektor der Wuppertaler Bühnen.

Zum Ende des Monats, am 25. Januar 2012 laden wir Sie herzlich zu unserem Monologabend DAS PRODUKT von Mark Ravenhill ins Kleine Schauspielhaus ein. Anna-Lena Kühner gibt mit diesem Stück ihr Regiedebut an den Wuppertaler Bühnen, es spielt Hendrik Vogt. Mark Ravenhill, einer der populärsten Dramatiker des modernen britischen Theaters, befasst sich in diesem Stück mit der heutigen Medienwelt, die oft ausschließlich von Einschaltquote regiert wird.

Desweiteren möchten wir Sie auf ein Gastspielkonzert am 17. Januar 2012 hinweisen:

DAS RAINALDGREBEKONZERT
“Ich bin in letzter Zeit sehr berühmt geworden. Ich hab die Waldbühne in Berlin gerockt, ich bin mit einem Orchester durch die großen Hallen dieser Republik getourt. Alles wurde immer fetter, ich auch. Jetzt bin ich wieder solo. Ganz allein mit mir. Abspecken. Runterkommen, also zu mir. An manchen Tagen hab ich 10 Interviews gegeben, die meisten Fragen haben sich die Redakteure aus Wikipedia rausgeschrieben. Da steht drin, wer ich bin. Und nach dem 30. Interview glaub ich das sogar selbst. Ich könnte jemanden anstellen, der für mich die Fragen beantwortet, auffallen würde es nicht. Jetzt also zurück auf Anfang. Wer bin ich? Ich habe in alten Familienalben geblättert, Ahnenforschung betrieben bis ins 18. Jahrhundert. Wer bin ich, woher komme ich, was macht mich aus? Ich hab meine Zwiebel geschält, bis zum Kern. Ich will mein Leben singen, der Versuch ist es wert.”

Rainald Grebe (geb. 1971) betätigt sich seit 1989 als Autor, Comedian und Liedersänger. Er stammt aus Köln und machte sich Anfang der neunziger Jahre in die neuen Bundesländer auf, um seine künstlerische Karriere zu verfolgen. Er diplomierte an der “Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin” im Fach Puppenspiel. Nach legendären Bühnenauftritten beim Quatsch Comedy Club in Hamburg fand der Künstler im Jahr 2000 seinen festen Platz als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Jenaer Theaterhaus. Nach der Auflösung des Ensembles im Sommer 2004 begann er solo und zusammen mit der Kapelle der Versöhnung eigene Musikprogramme auf deutschen Kleinkunst- und Theaterbühnen zu spielen. “DAS RAINALDGREBEKONZERT” ist sein viertes Soloprogramm.

Detaillierte Informationen zum Spielplan finden Sie in unserem Leporello oder unter www.wuppertalerbuehnen.de.

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, Premiere HERRSCHAFT, ARBEIT UND SOZIALES, 10.12.2011

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Wuppertaler Bühnen

PREMIERE MUSIKTHEATER: HERRSCHAFT, ARBEIT UND SOZIALES

Politisches Musiktheater von Nono, Kagel, Rzweski

Premiere am Samstag, dem 10. Dezember 2011, 20.00 Uhr in der Remise im Historischen Zentrum

Musikalische Leitung: Boris Brinkmann, Eva Caspari
Inszenierung: Markus Höller
Licht- und Videoinstallation Tobias Daemgen (RAUMZEITPIRATEN)
Dramaturgie: Johannes Blum
Mit: Dorothea Brandt, Gregor Henze, Olaf Haye
Sinfonieorchester Wuppertal

Luigi Nono LA FABRICCA ILLUMINATA
Mauricio Kagel DER TRIBUN
Frederic Rzweski COMING TOGETHER

Luigi Nono ist einer der umstrittensten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine entschieden politische Haltung, die sich in der Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei Italiens dokumentierte, hat eine umfassende Diskussion ausgelöst, ob ein Künstler, zumal einer, der sich der avanciertesten kompositorischen Mittel der Zeit bediente, ein Parteigänger des Sozialismus sein dürfe. In La fabbrica illuminata vergegenwärtigt  Nono die Arbeitsbedingungen von Industriearbeitern im Italien der 60er Jahre. Über Reaktionen auf Aufführungen des Stückes, denen die Arbeiter des Betriebes beigewohnt hatten, sagte Nono: “Den Arbeitern wurde bewusst, unter welchen akustischen Bedingungen sie arbeiteten, und sie begannen sich zu überlegen, ob das denn so sein müsse.” (Sopran: Dorothea Brandt)

Mauricio Kagel macht – mit den Mitteln eines skurrilen intelligenten Humors – die Musik selbst zum dramatischen Motor. Musiktheater à la Kagel definierte dieses Genre ganz neu: zeitgenössisch, böse-ironisch, politisch-kritisch, dabei auf angenehme Weise undoktrinär und anarchisch. Im Tribun übt der erste Mann im Staat eine Rede an sein Volk, versucht sich ihm anzubiedern, es zu bevormunden, es zu umwerben und verliert sich in verräterischen sprachlichen Exzessen. Dazu erklingen 10 Märsche, um den Sieg zu verfehlen. (Der Tribun:Olaf Haye)

Frederic Rzewskis Coming Together verwendet den Text eines Briefes, in dem Sam Melville, Insasse des  USamerikanischen Staatsgefängnisses Attica, von den katastrophalen Haftbedingungen berichtete. 1971 kam es zu einem Gefangenenaufstand, dessen Wortführer Sam Melville war. Diese Revolte wurde nach einigen Tagen durch den brutalen Einsatz der Nationalgarde beendet. Es starben 32 Gefangene, darunter auch der Autor des Briefes. Rzewski komponierte ein Stück, das im weitesten Sinn der minimal-Musik zuzurechnen ist und das durch ein zunehmend beklemmender wirkendes durchlaufendes Ostinato gekennzeichnet ist. (Sprecher: Gregor Henze)

Die Stücke dieser Produktion bieten die Wuppertaler Bühnen als Klassenzimmeroper an. Dieses Angebot richtet sich vornehmlich an Grund- und Leistungskurse Musik ab der 10. Klasse.

Weitere Vorstellung: 18. Dezember 2011, 18.00 Uhr in der Remise im Historischen Zentrum Wuppertal

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, Highlights Dezember 2011

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Wuppertaler Bühnen

 Highlights Dezember 2011

Während sich das Jahr dem Ende neigt, die Tage kürzer und die Abende lebendiger werden, geht es auf unseren Bühnen weiter turbulent zu. Mit politischem Musiktheater von Nono, Kagel und Rzweski HERRSCHAFT, ARBEIT UND SOZIALES laden wir Sie zur letzten Premiere des Jahres in die Remise des Historischen Zentrums ein.

HERRSCHAFT, ARBEIT UND SOZIALES, politisches Musiktheater von Nono, Kagel und Rzweski Premiere ist am 10. Dezember 2011, 20.00 Uhr in der Remise im Historischen Zentrum. Regie führt Markus Höller, seit 2006 Leiter und Regisseur des Jugendclubs sowie Theaterpädagoge der Wuppertaler Bühnen.  Die Stücke dieser Produktion bieten die Wuppertaler Bühnen als Klassenzimmeroper an. Dieses Angebot richtet sich vornehmlich an Grund- und Leistungskurse Musik ab der 10. Klasse.

Daneben möchten wir Sie auf unser Kinder- und Familienprogramm sowie einige andere Highlights rund um die Weihnachtszeit aufmerksam machen und Sie herzlich dazu einladen!
DER KLEINE VAMPIR – Ein Familienstück für Menschen und Vampire ab 6 Jahren von Angela Sommer- Bodenburg im KLEINEN SCHAUSPIELHAUS. (Inszenierung: Christian von Treskow)

SCHÖNE BESCHERUNGEN – Eine Komödie von Alan Ayckbourn. (Inszenierung: Tilo Nest)

 

Benefizkonzert der Wuppertaler Bühnen zum Welt-Aids-Tag
WIE DER GESANG ZUM HERZEN KLANG...
1. Dezember 2011 / 20.00 Uhr / KLEINES SCHAUSPIELHAUS / Der Eintritt ist frei!
Musik von Barock bis Moderne
Mit: Dorothea Brandt, Miriam Ritter, Miljan Milovi?, Kay Stiefermann, Hyun Kyoung Chun (Klavier), Gerald Hacke (Klarinette), Oliver Stapel (Klavier), Desperate Divas (Angelika März, Barbara Pickenhahn, Ute Temizel), Von Perotin bis Pärt (Marco Agostini, Jochen Bauer, Nathan Northrup, Javier Zapata Vera), Jens Bingert (Klavier)

 

GASTSPIEL das National Theatre of Korea
MR. RABBIT AND THE DRAGON KING
21. / 22. und 23. Dezember 2011 jeweils 19.00 Uhr / Opernhaus
Der Drachenkönig des Südmeeres ist schwer erkrankt, und er kann nur durch die Leber eines Hasen geheilt werden. Doch bevor es dem Hasen an den Kragen geht, kann er sich mit der Ausrede retten, er habe seine Leber in den Bergen versteckt und müsse sie erst holen … Dies ist die Geschichte der P’ansori, einer koreanischen  Oper. Traditionell ist dies eine Art “Erzähltheater”, bei der nur ein einzelner Sänger (oder Sängerin) einen längeren episch-dramatischen Text, begleitet von einer Trommel, vorträgt. Achim Freyer, gerade von der Fachzeitschrift Opernwelt zum “Regisseur des Jahres” gewählt, hat das Spektrum erweitert, indem er durch die Besetzung der Rollen mit mehreren Sängern und einem größeren Instrumentalensemble diese alte Opernform  mit der Opulenz der europäischen Oper konfrontiert. Ihm ist es in seiner Inszenierung für das National Theatre of Korea gelungen, eine Version dieses Stückes zu schaffen, die in überaus gelungener und eindringlicher Weise die alte Form des P’ansori jenseits von musealer Rekonstruktion wieder aufleben lässt unter dem Blickwinkel zeitgenössischer Theaterregie. Die Aufführung in Wuppertal ist das einzige Gastspiel dieser  Produktion in Deutschland.

 

ZUM LETZTEN MAL im Opernhaus
DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS - Eine Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek – 16.12.2011
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER - Romantische Oper von Richard Wagner – 26.12.2011
Detaillierte Informationen zum Spielplan finden Sie in unserem Leporello oder unter www.wuppertalerbuehnen.de.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und freuen uns auf Ihren Besuch!

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, Premiere Die lustige Witwe, IOCO Kritik, 15.10.2011


Kritik

Wuppertaler Bühnen

Franz Léhar  und Die lustige Witwe

Wuppertaler Bühnen // (c) Andreas Fischer // Die Lustige Witwe Tomasz Kwiatkowski, Dorothea Brandt, Milian Milovi? Wuppertaler Bühnen // (c) Andreas Fischer // Die Lustige Witwe / Hans Richter, Dorothea Brandt, Milian Milovi?, Boris Leisenheimer, Susanne Geb Wuppertaler Bühnen // (c) Andreas Fischer // Die Lustige Witwe / Marco Agostini, Milian Milovi?, Javier Zapata Vera, Thomas Laske, Susanne Geb, Opernchor und Tanzstatisterie der Wuppertaler Bühnen

Nach dem respektablen, ernsten Spielzeitbeginn mit Wagners Holländer kam nun im Wuppertaler Opernhaus die schwere “leichte Muse” zum Zuge.
Die gute alte Lustige Witwe ist auch heute noch, nach 105 Jahren, ein Erlebnis, wenn man ihr mit Respekt begegnet. Ihr Melodienreichtum, die im Großen und Ganzen simple, aber sehr effektvolle Handlung, macht sie immer noch zu einer der beliebtesten Vertreterinnen ihres Genres.

Die Wuppertaler Oper brachte diese Inszenierung als Co- Produktion mit der “Folies lyriques” in Montpellier heraus. Die Inszenierung, und, ganz wichtig, die Choreographie hatte Pascale-Sabine Chevroton erarbeitet.

Eine solide, handwerklich gute Arbeit, wenngleich sie doch etwas zuviel “Respekt” zeigte. Es fehlte im ersten Teil an Schwung und Leichtigkeit, trotz vieler gelungener Einfälle. Der Auftritt Hanna Glawaris verpuffte ein wenig. So gesittet und artig wie die Witwe war ein Großteil der pontevedrinischen Gesellschaft. Die ganze an den Tag gelegte Fröhlichkeit wirkte ein bisserl verkrampft. Die Dialoge gerieten ein wenig zäh.

Im zweiten Teil sah das schon ganz anders aus. Da zeigte Frau Chevroton, dass sie wohl vom Ballett kommt. Der Weibermarsch war einfach superb. Die Herren waren wie ausgetauscht. Mit Esprit und Spaß an der Freud` schmissen sie – den Grisetten gleich – die Beine. Jetzt war auch das Eis gebrochen. Die ganze Chose danach hatte Schwung und auch die Dialoge waren flüssiger.

Recht gut geriet die Ausstattung. Das Bühnenbild von Jürgen Kirner hatte was, sagte was aus. Es war eine marode, vom Verfall gezeichnete Wand, die jeder Baubehörde die Haare zu Berge hätte stehen lassen. Dieses Bauteil hatte viele Öffnungen, Nischen und natürlich auch Türen. Also viele Möglichkeiten, auf- und abzutreten. Ein guter Einfall! Dass der Staatsbankrott, dieses von Militär regierten Pontevedro, kurz bevorstand (wenn nicht die reiche, Millionen schwere Witwe einen Pontevedriner heiraten würde) war auch an den Kostümen auszumachen, die Tanja Liebermann entworfen hatte, üppig bei den Uniformen und ein wenig ärmlich bei den Damen. Man hatte eben nicht mehr die Mittel für Chic und Eleganz.

Wuppertaler Bühnen // (c) Andreas Fischer // Die Lustige Witwe / Milian Milovi?, Hans Richter, Dorothea Brandt, Thomas Laske Wuppertaler Bühnen // (c) Andreas Fischer // Die Lustige Witwe / Susanne Geb, Thomas Laske Wuppertaler Bühnen // (c) Andreas Fischer // Die Lustige Witwe / Boris Leisenheimer, Dorothea Brandt

In prächtiger Spiellaune zeigte sich das Wuppertaler Sinfonieorchester.
Florian Fanneck wirkte mit der gewohnten Souveränität am Pult, beschränkte sich nicht nur auf bloßes Zusammenhalten, sondern bemühte sich um eine akzentuierte, schmissige Wiedergabe. Auch die Balance zwischen “Herz und Schmerz” war von gediegener Ausgewogenheit. Fabelhaft klang, wie meist, der Chor, von Jens Bingert einstudiert.

Erfreulich im Gesang und sehr charmant war die Witwe von Susanne Geb. In der darstellerischen Präsentation wirkte sie noch ein wenig brav, noch ein Hannchen, noch keine Hanna. Aber sie ist auf dem Wege dahin. Elegant und charmant im Auftreten war Kay Stiefermann als Graf Danilo. Trotz angekündigter Indisposition sang er die Partie ausgezeichnet. Ein wenig brav im Auftreten , wie auch die Witwe, war Dorothea Brandt als Valencienne, aber vokal sehr ansprechend. Camille de Rosillon war Boris Leisenheimer, lieb, nett, charmant und im Spiel überzeugend. Doch vokal hätte man sich mehr Schmelz und eine offenere Höhe gewünscht. Eine prächtige Type war der meist im Rollstuhl sitzende Miljan Milovic als Baron Mirko Zeta.
Ganz vorzüglich wurden alle kleineren Partien besetzt.

Viel Beifall erhielten zum Schluss das ganze Ensemble.

IOCO / UGK / 15.10.2011

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, Der fliegende Holländer, IOCO Kritik, 22.09.2011


Kritik

Wuppertaler Bühnen

Richard Wagner “Der fliegende Holländer”, Premiere 18.09.2011

Bes. Vorstellung am 22.09.2011

Wuppertaler Bühnen Der fliegende Holländer Foto Stratmann Chor und Extrachor der Wuppertaler Bühnen mitte: Christian Sturm rechts: Michael Tews Wuppertaler Bühnen Der fliegende Holländer Foto Stratmann vorne: Allison Oakes Chor und Extrachor der Wuppertaler Bühnen Wuppertaler Bühnen Der fliegende Holländer Foto Stratmann vorne / v.l.n.r. Joslyn Rechter, Allison Oakes Hinten / v.l.n.r. Dorothee Fischer, Ute Temizel (Chor) 

Wer schaurigschöne, romantische Bilder in dieser Neuinszenierung von Richard Wagners 1843 uraufgeführten romantischen Oper “Der fliegende Holländer” erwartet hatte, war sicherlich arg enttäuscht. Kein hoch aufragendes Holländer-
Schiff, selbst Dalands kleinere Barke war nur an den Seilen zum Festmachen zu erahnen. Hocker gab es für die Damen in der Spinnstube, sonst nichts. Die Bühne war nackt und leer. Es wurde auch nicht gesponnen, man häkelte.

Vier Balken, bestückt mit Scheinwerferbatterien, variabel einsetzbar, suggerierten mit einer ausgeklügelten, raffinierten Lichtregie dem Zuschauer den jeweiligen Schauplatz (Bühne und Lichtdesign: Guido Petzold). Der Regisseur Jakob Peters-Messer verzichtete ganz konsequent auf alles, was den Blick auf das Drama stören könnte.

Das Drama findet in den Menschen statt, in ihren seelischen Befindlichkeiten. Peters-Messer sieht Senta nicht als somnambule Traumtänzerin, sondern als eine junge Frau, die ausbrechen will aus dem starren, kleinbürgerlichen Mief und weg von des Vaters Raffgier. Sie hat ein Bild, ein Ziel vor Augen. Als dann der Vater mit dem Holländer erscheint, sieht sie in ihm ein Mittel, sich zu lösen. Sie ist wie er ein Außenseiter. Er will Ruhe finden, Erlösung von seinem grausamen Schicksal, von einem Fluch der ihn zum Untoten macht, den nur “ein bis in den Tod treues Weib” erlösen kann.

Alle anderen Personen der Handlung sind mehr oder minder Statisten, Stichwortgeber. Dem Regisseur gelang es sehr gut, dies alles umzusetzen, dem Betrachter plausibel zu machen. Und er tat gut daran, beim Zuschauer Fantasie vorauszusetzen. Doch was besonders angemerkt werden muss, es war eine ungeheure Spannung da, die anhielt bis zum Ende und die auch durch keine Pause unterbrochen wurde. Es wurde durchgespielt.

Die Kostüme, die Sven Bindseil entwarf (streng schwarz-weiss, biedermeierlich bei den “Menschen”, bizarr das des Holländers und seiner zombiehaften Mannen), konnten gefallen.

Wuppertaler Bühnen Der fliegende Holländer Foto Stratmann Kay Stiefermann Wuppertaler Bühnen Der fliegende Holländer Foto Stratmann v. l. n. r. Allison Oakes, Miriam Ritter Chor und Extrachor der Wuppertaler Bühnen Wuppertaler Bühnen Der Fliegende Holländer Foto Stratmann Kay Stiefermann, Michael Tews, Allison Oakes,

Außerordentlich gut geriet auch die musikalische Seite der Produktion.
Der Chor zeigte sich in Höchstform (Einstudierung: Jens Bingert).
Hilary Griffith und das prächtig disponierte Wuppertaler Sinfonie-Orchester spielten einen Wagner vom Feinsten. Die Klang-Balance war optimal. Vorbildlich, wie Griffith auf die Sänger einging, ihnen einen Klangteppich bereitete und immer bemüht war, schlank musizieren zu lassen, um niemanden zuzudecken.

Davon profitierte insbesondere der Sänger der Titelpartie. Für Kay Stiefermann war es meines Wissens ein Rollendebüt. Der junge Sänger gestaltete die Figur des zerrissenen, zur ewigen Verdammnis verurteilten Seemanns sehr eindringlich. Unterstützend dazu kamen seine bizarre Gewandung, die Tattoos und der außergewöhnliche Kopfschmuck. Auch stimmlich konnte er gefallen. Er war sehr textverständlich und phrasierte äußerst musikalisch. Doch dürfte die Rolle im Moment für ihn noch eine Grenzpartie sein. Er hat absolut den stimmlichen Umfang für die Partie. Zu wünschen wäre ihm noch etwas mehr Farbe und Volumen.

Mit einer sehr intensiv gestalteten Senta erfreute Allison Oakes. Die Stimme wird sehr schlank geführt und ist sehr durchschlagskräftig. Im oberen Register wird es manchmal grell. Sehr glaubwürdig verkörperte sie die aus den starren Zwängen ausbrechende junge Frau.

Fabelhaft in Stimme und mimischer Beredsamkeit war Michael Tews als Daland, Sentas Vater. Eine sehr schöne Stimme ließ Johan Weigel in der Rolle des Jägers Erik vernehmen. Ideal wäre es, wenn seine Höhe offener würde.
Joslyn Rechter als Sentas Amme Mary und Boris Leisenheimer als Steuermann ergänzten das Ensemble.

Das Publikum im leider nur halb besetzen Saal (Das bei der ersten Vorstellung nach der Premiere!) spendete herzlichen Beifall.
 IOCO / UGK / 22.09.2011

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, SPIELPLAN Oktober 2011

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Presseinformation

Wuppertaler Bühnen

 SPIELPLAN OKTOBER 2011

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OPERNHAUS mit Kronleuchterfoyer und Freitagsbar

01 Sa 19:30 UHR PREMIERE DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek ANSCHLIEESSEND ÖFFENTL. PREMIERENFEIER

02 So OPERNFOYER 11:00 UHR EINFÜHRUNGSMATINEE DIE LUSTIGE WITWE

16:00 – ca. 18:10 UHR DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Romantische Oper von Richard Wagner MIT KINDERBETREUUNG

06 Do 19:30 – ca. 21:15 UHR CAFÉ MÜLLER /  DAS FRÜHLINGSOPFER Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

07 Fr 19:30 – ca. 21:15 UHR CAFÉ MÜLLER /  DAS FRÜHLINGSOPFER Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

08 Sa 19:30 – ca. 21:15 UHR CAFÉ MÜLLER / DAS FRÜHLINGSOPFER Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

09 So 18:00 – 19:45 UHR CAFÉ MÜLLER /  DAS FRÜHLINGSOPFER Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

14 Fr 19:30 UHR DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek KLEINES FOYER

21:30 UHR FREITAGSBAR Bar-Programm mit wechselnden  Künstler-Gästen

15 Sa 19:30 – ca. 21:50 UHR PREMIERE DIE LUSTIGE WITWE Operette von Franz Lehár
ANSCHLIEESSEND ÖFFENTL. PREMIERENFEIER

16 So 18:00 UHR DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

18 Di 19:30 – ca. 21:00 UHR WIEDERAUFNAHME BAUMEISTER SOLNESS Schauspiel von Henrik Ibsen

19 Mi 19:30 – ca. 21:40 UHR DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Romantische Oper von Richard Wagner

20 Do 19:30 UHR DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

21 Fr 19:30 – ca. 21:50 UHR DIE LUSTIGE WITWE Operette von Franz Lehár

22 Sa 19:30 – ca. 21:40 UHR DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Romantische Oper von Richard Wagner

23 So 18:00 UHR DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

24 Mo 19:30 UHR GASTSPIEL ABBA JETZT! Die unverschämte Hommage  an die schwedischen Popgötter

25 Di OPERNFOYER 20:00 UHR LIEDERABEND Mit Günther Hübner (Bariton) Eine Veranstaltung des Kulturbüros Wuppertal mit den Wuppertaler Bühnen

26 Mi KRONLEUCHTERFOYER 16:00 UHR CLUB THEATERSILBER Ein regelmäßiger Treffpunkt  für theaterbegeisterte Senioren

19:30 UHR DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

27 Do 19:30 – ca. 21:00 UHR BAUMEISTER SOLNESS Schauspiel von Henrik Ibsen Theatertag!

28 Fr 19:30 – ca. 21:40 UHR DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Romantische Oper von Richard Wagner

29 Sa 19:30 UHR DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek

30 So 18:00 – ca. 20:20 UHR DIE LUSTIGE WITWE Operette von Franz Lehár

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KLEINES SCHAUSPIELHAUS

01 Sa 20:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft  von Anne Hirth / büro für zeit + raum

06 Do 20:00 – ca. 21:30 UHR WIEDERAUFNAHME DIE SEELE DER MASCHINEN Szenische Collage von Eike Hannemann

07 Fr  08 Sa 20:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft  von Anne Hirth / büro für zeit + raum

09 So 18:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft von Anne Hirth / büro für zeit + raum

12 Mi 20:00 – ca. 21:30 UHR DIE SEELE DER MASCHINEN Szenische Collage von Eike Hannemann

13 Do 20:00 – ca. 21:30 UHR DIE SEELE DER MASCHINEN Szenische Collage von Eike Hannemann

15 Sa 20:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft  von Anne Hirth / büro für zeit + raum

SCHAUSPIELFOYER 23:00 UHR NACHTFOYER “WE CAME TO PLAY” Jazz mit Dell – Lillinger – Westergaard

16 So 18:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft  von Anne Hirth / büro für zeit + raum

19 Mi 20:00 – ca. 21:15 UHR WIEDERAUFNAHME KASPAR HÄUSER MEER von Felicia Zeller

21 Fr 20:00 – ca. 21:15 UHR KASPAR HÄUSER MEER von Felicia Zeller

22 Sa 20:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft  von Anne Hirth / büro für zeit + raum

23 So 18:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft von Anne Hirth / büro für zeit + raum

25 Di 20:00 – ca. 22:45 UHR WIEDERAUFNAHME DER DIENER ZWEIER HERREN Komödie von Carlo Goldoni

28 Fr 20:00 – ca. 22:45 UHR DER DIENER ZWEIER HERREN Komödie von Carlo Goldoni

29 Sa 20:00 UHR ROST (UA) Erinnerungen für die Zukunft  von Anne Hirth / büro für zeit + raum

30 So 18:00 – ca 19:15 UHR KASPAR HÄUSER MEER von Felicia Zeller

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CONTAINER UND ANDERE ORTE

01 Sa CONTAINER 20:00 UHR KARAOKE

04 Di CITYKIRCHE ELBERFELD 17:30 UHR DAS LITERARISCHE SOLO Schauspieler des Ensembles  lesen ihre Lieblingslektüre

06 Do CINEMAXX 20:00 Uhr LITERATUR UND FILM LESEN-SEHEN-HÖREN Eine Veranstaltungsreihe im Kino in Kooperation mit Cinemaxx und WZ

07 Fr CONTAINER 20:00 UHR MESCO LIEST

08 Sa CONTAINER 20:00 UHR PROGRAMM: www.wuppertaler-buehnen.de

14 Fr CONTAINER 20:00 UHR PROGRAMM: www.wuppertaler-buehnen.de

15 Sa CONTAINER 20:00 UHR PROGRAMM: www.wuppertaler-buehnen.de

21 Fr CONTAINER 20:00 UHR PROGRAMM: www.wuppertaler-buehnen.de

22 Sa CONTAINER 20:00 UHR PROGRAMM: www.wuppertaler-buehnen.de

28 Fr CONTAINER 20:00 UHR POETRY SLAM

29 Sa CONTAINER 20:00 UHR DER NEUE JUGENDCLUB SPIELT AUF

Wuppertal, Wuppertaler Bühnen, Premiere DIE LUSTIGE WITWE, 15.10.2011

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DIE LUSTIGE WITWE  von  Franz Lehár

Libretto von Victor Léon und Leo Stein

Premiere am  15. Oktober 2011, 19.30 Uhr im Opernhaus

Musikalische Leitung: Florian Frannek
Inszenierung: Pascale-Sabine Chevroton
Bühne: Jürgen Kirner
Kostüme: Tanja Liebermann
Choreinstudierung: Jens Bingert
Dramaturgie: Ulrike Olbrich

Mit: Susanne Geb (Hanna Glawari), Thomas Laske/Kay Stiefermann (Graf Danilo Danilowitsch), Dorothea
Brandt
(Valencienne), Boris Leisenheimer (Camille de Rosillon), Miljan Milovi? (Baron Mirko Zeta), Hans
Richter (Njegus), Tomasz Kwiatkowski (Vicomte Cascada), Nathan Northrup (Raoul de St. Brioche), Mario
Trelles Diaz / Javier Zapata (Bogdanowitsch), Diane Claars (Sylviane), Andreas Heichlinger (Kromow),
Annemarie Tributh (Olga), Marco Agostini (Pritschitsch), Angelika März (Praskowia)
Chor und Tanzstatisterie der Wuppertaler Bühnen
Sinfonieorchester Wuppertal

In der Botschaft des dem Bankrott nahen Balkanstaates Pontevedro feiert die Gesellschaft ausgelassen und wartet gespannt auf die Ankunft der reichen Hanna Glawari. Nach kurzer Ehe verwitwet scheint sie für die Herren der pontevedrinischen Gesellschaft, aber auch für junge Pariser eine gute Partie zu sein. Konsul Baron Zeta möchte ihre Millionen dem Vaterland erhalten, mit der Strategie, sie mit dem zweifelhaft beleumdeten, aber sehr attraktiven Graf Danilo Danilowitsch zu verheiraten. Doch Hanna und Danilo kennen sich, Jahre zuvor verhinderte seine aristokratische Familie die Hochzeit der beiden, weil Hanna aus armer Familie stammte. Sie heiratete daraufhin den gut betuchten Staatsbankdirektor und lebt inzwischen als reiche Witwe ihr Leben, die gesellschaftliche Etikette eigensinnig missachtend, während Danilo seinen Lebensinhalt im Maxim bei den Grisetten fand. Über die Trennung jedoch sind beide nie hinweggekommen. Bei der erneuten Begegnung flammt die alte Liebe wieder auf, was sie sich natürlich nicht eingestehen wollen, zumal die Situation für Danilo sehr pikant ist: wie kann er Hanna vermitteln, dass er sie liebt und nicht, wie alle anderen, nur ihr Geld? Die lustige Witwe ist wohl die bekannteste Operette von Franz Lehár. Am 30. Dezember 1905 im Theater an der Wien uraufgeführt, entwickelte sie sich zu einem ungeheuren Erfolg und wurde allein bis zu Lehárs Tod im Jahr 1948 weltweit mehr als 300.000 Mal gespielt. Provokante Themen wie der Niedergang der K.u.K. Monarchie, die
allgegenwärtige Geldthematik, das Verschwimmen gesellschaftlicher Grenzen zwischen Adel und Bürgertum und eine weibliche Hauptfigur, die als selbstbewusste und selbstbestimmte Frau alle Regeln ignoriert, machen diese Operette spannend.

Die Regisseurin und Choreografin Pascale-Sabine Chevroton wurde in Frankreich geboren. Sie studierte Tanz und  Musikwissenschaft am Conservatoire Nationale Besançon, Psychologie in Reims und erlangte ein Tanzdiplom an der Musikhochschule Köln. Festengagements als Tänzerin führten sie an die Theater in Essen, Freiburg, Nordhausen und Meiningen, freiberuflich wirkte sie in Berlin, Wien, London und Basel. Als Choreografin arbeitete sie u. a. für das Volkstheater Wien und das Konzerthaus Wien, außerdem regelmäßig in Lübeck, St. Gallen, dem Theater Erfurt sowie bei den Festspielen in Klosterneuburg und Melk. Seit 2003 entstehen eigene Regiearbeiten, u. a. in Wels/Österreich (Pariser Leben), Wien (Reise in 80 Tagen um die Welt), Lübeck (Kuss der Spinnenfrau und Jekyll & Hyde), St. Gallen (Destino  Tango), beim Festival in Klosterneuburg (La Fille du régiment und Carmen), in Bern (My Fair Lady und Sweet Charity), in Pforzheim (Cabaret) und in Coburg (Evita).

Die nächsten Vorstellungen sind am 21. und 30. Oktober 2011 im Opernhaus.