Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Götterdämmerung von Richard Wagner, 23.04.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin KaufholdHessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Götterdämmerung von Richard Wagner

Premiere am 23.4. 2017 17 Uhr, weitere Vorstellungen am 1. & 28. Mai um 17 Uhr

Mit Götterdämmerung wird die Erarbeitung des Ring des Nibelungen von Richard Wagner in nur einer Spielzeit am Hessischen Staatstheater Wiesbaden abgeschlossen.

Die Partie des Siegfried übernimmt Andreas Schager, gefragter Heldentenor im deutschen Fach (Mailänder Scala, Staatsoper Berlin, Bayreuther Festspiele). Catherine Foster, die aktuelle Brünnhilde der Bayreuther Festspiele, steht auch in Wiesbaden auf der Bühne.

Rollendebuts geben Shavleg Armasi als Hagen und Bassbariton Matias Tosi als Gunther auf der Bühne. Sabina Cvilak ist Gutrune und Dritte Norn. Thomas de Vries übernimmt, wie schon im Rheingold und Siegfried, die Partie des Alberich. Bernadett Fodor singt Waltraute und Erste Norn, die Rheintöchter sind Katharina Konradi, Marta Wryk und Silvia Hauer.
Der Ring des Nibelungen verteilt sich über die Spielzeit 2016.17 und ist in zwei kompletten Zyklen auch während der Internationalen Maifestspiele 2017 zu erleben.

Musikalische Leitung Alexander Joel, Inszenierung Uwe Eric Laufenberg, Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Antje Sternberg Licht Andreas Frank Video Falko Sternberg  Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai

Siegfried Andreas Schager, Gunther Matias Tosi, Alberich Thomas de Vries, Hagen Shavleg Armasi, Brünnhilde Catherine Foster, Gutrune/Dritte Norn Sabina Cvilak, Waltraute/Erste Norn Bernadett Fodor, Woglinde Katharina Konradi, Wellgunde Marta Wryk, Flosshilde/Zweite Norn Silvia Hauer, Chor & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden;  PMHStthWi

Premiere am 23.4. 2017 17 Uhr, weitere Vorstellungen am 1. & 28. Mai um 17 Uhr

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Siegfried, 02.04.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

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 Siegfried von Richard Wagner (1813 – 1883)

Premiere am 2. April 2017 17 Uhr, weitere Vorstellungen 9. & 16. April 2017  17 Uhr

Mit Siegfried wird die Erarbeitung des Ring des Nibelungen von Richard Wagner in nur einer Spielzeit am Hessischen Staatstheater Wiesbaden fortgesetzt.

Die Titelpartie des Siegfried übernimmt Andreas Schager, einer der gefragtesten Heldentenöre im deutschen Fach (Mailänder Scala, Staatsoper Berlin, Bayreuther Festspiele). Matthäus Schmidlechner, Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, steht als Mime auf der Bühne. In der Partie des Wanderers ist Jukka Rasilainen zu erleben, u.a. auch in Ring – Produktion in Helsinki, Zürich, Paris und Tokio. Thomas de Vries und Young Doo Park übernehmen, wie schon im Rheingold, die Partien des Alberich und Fafner. Bernadett Fodor, Ensemblemitglied am Landestheater Linz, ist Erda. Sonja Gornik, die in Wiesbaden zuletzt großen Erfolg in dieser Partie in Die Walküre feierte, ist Brünnhilde. In der Partie des Waldvogels ist Stella An zu erleben.

Musikalische Leitung Alexander Joel Inszenierung Uwe Eric Laufenberg, Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Antje Sternberg Licht Andreas Frank Video Falko Sternberg Dramaturgie Katja Leclerc

Siegfried Andreas Schager, Mime Matthäus Schmidlechner, Der Wanderer Jukka Rasilainen, Alberich Thomas de Vries,  Fafner Young Doo Park, Erda Bernadett Fodor, Brünnhilde Sonja Gornik, Waldvogel Stella An, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden. PMSttWi

Premiere Siegfried: 2. April 2017 17 Uhr, weitere Vorstellungen am 9. & 16. April 2017  jeweils 17 Uhr

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Uraufführungen der Spielzeit 2017/2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin KaufholdHessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Uraufführungen der Spielzeit 2017.2018

Oper »Schönerland« (Komposition: Søren Nils Eichberg)
Schauspiel »Wir werden unter Regen warten« (Regisseur und Autor: Ihsan Othmann)

Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, stellte zwei besondere Uraufführungen der kommenden Spielzeit 2017.2018 vor.

Die Oper »Schönerland« und das Schauspiel-Projekt »Wir werden unter Regen warten« kreisen um die Themen Flucht und Heimat. Eine zentrale Frage dabei ist, was eine europäische Kunstform darüber erzählen kann und wie sie hilft mit diesen Themen umzugehen.

Komponist Søren Nils Eichberg, Librettistin Therese Schmidt und Regisseurin Johanna Wehner sprachen über die Inhalte, Hintergründe und die Kompositionsarbeit an »Schönerland«, Autor und Regisseur Ihsan Othmann über »Wir werden unter Regen warten«.


»Schönerland«, Premiere am 16. September 2017

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden feiert mit »Schönerland« in der Spielzeit 2017.2018 bereits die zweite Uraufführung eines Auftragswerks in der Oper seit Beginn der Intendanz Laufenberg. »Schönerland« ist eine Oper, die von der Suche nach Verstehen und Verständnis des Fremden handelt – in beide Richtungen.

Der junge dänisch-deutsche Komponist Søren Nils Eichberg, nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2017, stößt in »Schönerland« eine Reflexion über die Kraft der Oper an. »Schönerland« ist Eichbergs zweite Oper nach seinem Opernerstling »Glare«, die am Royal Opera House in London uraufgeführt wurde. »Schönerland« ist ein Werk für großen Chor, acht Gesangssolisten und Sinfonieorchester. Das Libretto stammt von der Berliner Autorin und Musiktheater-Regisseurin Therese Schmidt. Die Regisseurin Johanna Wehner übernimmt die Insznierung der Uraufführung. Die Musikalische Leitung in »Schönerland« übernimmt Chordirektor Albert Horne, der zuletzt große Erfolge als Dirigent in »Peter Grimes« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden feierte.


»Wir werden unter Regen warten«, Premiere am 13. September 2017

»Wir werden unter Regen warten« ist ein Projekt über Flucht, Heimat und Zugehörigkeit des kurdischen Theatermachers Ihsan Othmann, der selbst 1992 als Deserteur der irakischen Armee nach Deutschland gekommen ist. Dem Wiesbadener Publikum ist er als Regisseur der Produktion »Die satanischen Verse« in der Spielzeit 2015.2016 bekannt und aktuell in der Sprechrolle des Bassa Selim in Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« zu erleben.

Aus einem Mosaik von Einzelschicksalen entsteht in »Wir werden unter Regen warten« ein Panorama verschiedenster Themen: Die Frage nach der Existenz Gottes wird ebenso kontrovers diskutiert wie die Rolle der Frau in der Gesellschaft oder die Ächtung von Homosexualität. Auf der Bühne: Sieben Tote. Sieben im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge. Sie alle – die jüdische Somalierin, der armenische Iraker, der transsexuelle Afghane, die in Syrien geborene Palästinenserin, der staatenlose Kurde, die Opernsängerin aus Teheran und der Derwisch-Tänzer aus der Türkei – erzählen Geschichten von zersplitterten Identitäten, von kulturellen Missverständnissen, Konfliktherden und Tabus. Ebenfalls auf der Bühne: Ein Lebender. Ein Landtagsabgeordneter der AfD, der mit seiner Yacht über den Ertrunkenen segelt und von der »Diktatur der Minderheiten« faselt. Woher kommst du? Warum bist du geflohen? Wie wirst du nach Europa gehen? Was wünschst du dir von der Zukunft? Aus diesen einfachen Fragen entsteht das neue Stück von Ihsan Othmann schmerzhaft, komisch und surreal.

Karten sind ab Donnerstag, den 20. April, um 10 Uhr an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611. 132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Pressemeldung Hessisches Theater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, PREMIERE EUGEN ONEGIN, 11.03.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin KaufholdHessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

PREMIERE DER OPER EUGEN ONEGIN
Peter Tschaikowski (1840 – 1893)

Libretto: Peter Tschaikowski und Konstantin Schilowski, nach dem Roman von Alexander Puschkin
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am 11. März 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus
Die nächsten Vorstellungstermine sind am 17. & 25. März jeweils um 19.30 Uhr

die lyrischen Szenen von Peter Tschaikowskis »Eugen Onegin« stellen eine besondere Herausforderung an die Sänger und das Regieteam, wollte doch Tschaikowski mit dieser Oper psychologische Wahrhaftigkeit erreichen. In der Inszenierung von Vasily Barkharkov feiert das Werk am Hessischen Staatstheater Wiesbaden am 12. März Premiere. Barkhatov brachte bei den Internationalen Maifestspielen 2016 Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« in einem spektakulären Raumkonzept auf die Bühne. Die Musikalische Leitung liegt bei Daniela Musca.

Christopher Bolduc gibt sein Rollendebüt in der Titelpartie des Eugen Onegin, zuletzt war er in Wiesbaden u.a. als Marcello (»La Bohème«) zu sehen. In der laufenden Spielzeit 2016.2017 übernimmt er auch die Partie des Grafen Almaviva (»Die Hochzeit des Figaro«). Die international preisgekrönte Asmik Grigorian ist als Tatjana zu erleben. Sie war 2016 erstmals als Judit in »Herzog Blaubarts Burg«, mit der sie auch in Gent und Antwerpen gastierte, in Wiesbaden zu sehen. Silvia Hauer übernimmt die Partie der Olga. In Wiesbaden stellte sie sich 2015 als Dorabella (»Così fan tutte«) vor. Thomas Blondelle übernimmt die Partie des Lenski. Als Gast von der Deutschen Oper Berlin wird er u.a. auch als Loge (»Das Rheingold«) gefeiert. Wolf Matthias Friedrich singt Fürst Gremin und ist auch als Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«) und Bartolo (»Die Hochzeit des Figaro«) zu sehen. Romina Boscolo ist Larina, Erik Biegel ist Triquet. In der Partie der Filipjewna singt Anna Maria Dur, die u.a. bei den Salzburger Festspieler große Erfolge feierte.
Musikalische Leitung Daniela Musca Inszenierung Vasily Barkhatov Bühne Zinovy Margolin Kostüme Olga Shaishmelashvili Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai

Eugen Onegin Christopher Bolduc Tatjana Asmik Grigorian / Tatjana Miyus Olga Silvia Hauer Lenski Thomas Blondelle / Aaron Cawley Fürst Gremin Wolf Matthias Friedrich / Young Doo Park Larina Romina Boscolo Triquet Tobias Hunger / Erik Biegel Filipjewna Anna Maria Dur Saretzki Christian Balzer / Aldomir Mollov Ein Hauptmann Leonid Firstov / Martin Stoschka

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Staatstheater Wiesbaden

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