Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi, 25.06.2016

wiesbaden_logo.jpg

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Falstaff  von Giuseppe Verdi

PREMIERE Sa, 25.06.2016, weitere Vorstellungen 1. Juli 2016, 6. Juli 2016

Commedia lirica in drei Akten | Libretto: Arrigo Boito, nach A Comedy of Sir John Falstaff and the Merry Wives of Windsor von William Shakespeare |
Uraufführung: 1893 in Mailand – In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Dem kongenialen Komponisten-Librettisten-Paar Verdi-Boito gelangen einige der bedeutendsten Opern des 19. Jahrhunderts, darunter die große Tragödie Otello und Verdis letzte Oper, die Komödie Falstaff. »Nachdem wir Schreie und Klage im menschlichen Herzen geweckt haben, werden wir mit berstendem Gelächter schließen!«, ermunterte Arrigo Boito den bereits Mitte 70-jährigen Giuseppe Verdi, ihr letztes und großartigstes gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen.

Schon zu Shakespeares Zeit war der Stoff um den korpulenten, lebenslustigen und schamlos eigennützigen Ritter Falstaff Anlass für Aufregung. Die außerhalb jeder Moral stehende Art des Titelhelden, mit der er sich die Welt aus der Perspektive des Möchtegern-Liebhabers zurechtlegt, stößt diejenigen vor den Kopf, die mit einem gleichmacherischen Gerechtigkeitsanspruch das Außergewöhnliche abschaffen wollen. Zudem sind Falstaff und viele der in muntere Intrigen ums wechselseitige Gehörntwerden versponnenen Figuren ungemein selbstreflektiert. Verdi und Boito gelang ein Opernkunstwerk, das selbstdarauf anzuspielen weiß, dass es Kunst ist – und gleichzeitig vor Leben, Leichtigkeit und Schönheit sprüht.

Besetzung:  Musikalische Leitung Leo McFall, Inszenierung nach Christian Spuck
Spielleitung Beka Savi,  Bühne & Kostüme Emma Ryott
Licht Klaus Krauspenhaar Chor Albert Horne, Dramaturgie Bodo Busse

Sir John Falstaff Devid Cecconi, Ford Gary Griffiths, Fenton Gustavo Quaresma,
Dr. Cajus Benedikt Nawrath, Bardolfo Cornel Frey, Pistola Wolf Matthias Friedrich
Mrs Alice Ford Sonja Gornik, Nannetta Katharina Konradi
Mrs Quickly Romina Boscolo, Mrs Meg Page Celeste Haworth
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden.   PMHStW

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere DIE MACHT DES SCHICKSALS von Giuseppe Verdi, 22.05.2016

wiesbaden_logo.jpg

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

DIE MACHT DES SCHICKSALS von Giuseppe Verdi

Internationale Maifestspiele 2016

Premiere am 22. Mai 2016 um 19:30 Uhr im Großen Haus // die beiden nächsten Vorstellungen sind am 26. Mai & am 2. Juni jeweils um 19:30 Uhr

Giuseppe Verdis (1813 – 1901) großartige Belcanto-Oper Die Macht des Schicksals wird im Rahmen der Internationalen Maifestspielen 2016 in einer Neueinstudierun wieder auf den Spielplan zurückkehren. Die Komposition bietet packende Stimmungsmalerei vom Marktplatz bis zum Kloster, intime Arien, große Duette und eindrucksvollen Chorszenen. Die Wiesbadener Inszenierung von 2014 im Stil eines amerikanischen Krimis mit dem überraschenden Bühnenbild eines sich wie ein Kamerazoom öffnenden Katastrophenraums wartet zu den Internationalen Maifestspielen 2016 mit einer Star-Besetzung auf:

Der spanische Bariton Carlos Alvarez, österreichischer Kammersänger an der Wiener Staatsoper, ist am 22. und 26. Mai als Don Carlo di Vargas zu erleben. Die chinesische Star-Sopranistin Hui He ist als Leonora seine brillante Partnerin. In der Premiere am 22. Mai wird die russische Mezzosopranistin Marina Prudenskaja in den Rollen Preziosilla / Curra die Gala-Besetzung erweitern. Derzeit ist sie im Ensemble der Staatsoper Berlin und debütiert in dieser Saison am Royal Opera House Covent Garden London. José Cura hat leider aus gesundheitlichen Gründen seine Mitwirkung an den zwei Vorstellungen von Die Macht des Schicksals bei den Internationalen Maifestspielen am 22. und 26. Mai 2016 absagen müssen.

Richard Furman wird nun sein Debüt in der Rolle des Alvaro vorziehen und in den beiden Vorstellungen der Internationalen Maifestspiele singen.

Nach den Internationalen Maifestspielen haben Sie noch drei Mal im regulären Spielplan die Gelegenheit, Die Macht des Schicksals zu erleben.

Musikalische Leitung Christoph Stiller Inszenierung nach Immo Karaman Spielleitung Magdalena Weingut Choreografie nach Fabian Posca Bühne Timo Dentler Kostüme Okarina Peter Chor Albert Horne Dramaturgie Stephan Steinmetz

Don AlvaroRichard Furman, Donna LeonoraHui He, Don Carlos di Vargas – Carlos Alvarez (Internationale Maifestspiele 2016), Thomas de Vries Marchese von Calatrava / Pater Guardiano Young Doo Park Fra Melitone Patrick Carfizzi Preziosilla / Curra Marina Prudenskaja (Internationale Maifestspiele 2016), Romina Boscolo Mastro Trabuco Benedikt Nawrath Ein Alkalde Aldomir Mollov Ein spanischer Militärarzt S?awomir Wielgus

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann, 30.04.2016

wiesbaden_logo.jpg

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

ERÖFFNUNG DER INTERNATIONALEN MAIFESTSPIELE 2016

 WIESBADENER ERSTAUFFÜHRUNG  DIE SOLDATEN

von Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970)

Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele 2016 am 30. April 2016 um 19:30 Uhr im Großen Haus // die beiden nächsten Vorstellungen sind am 5. & 15. Mai jeweils um 19:30 Uhr

Die Eröffnungspremiere der Internationalen Maifestspiele 2016, Zimmermanns hochdramatisches Werk Die Soldaten, steht im Rang der wichtigsten Oper der Nachkriegszeit. Die expressionistische Antikriegsoper stellt grenzwertige Herausforderungen an den Theater-betrieb und ist doch als Menetekel gegen Gewalt und Unmenschlichkeit von soghafter Anziehungskraft. Die jüngsten Aufführungen in Salzburg, München, Zürich und Berlin wurden gar zu Publikumsrennern.

Für den Komponisten war sein Werk eine Situationsbeschreibung, die die Zerstörung eines einzelnen Mädchens als Sinnbild der Zerstörung aller Menschen sieht. Der russische Regisseur Vasily Barkhatov zeigt seine Inszenierung des Jahrhundertwerks der Moderne als Angriff auf den Theaterraum als Ort bürgerlicher Lebenskultur. Die zahlreichen Solistinnen und Solisten werden angeführt von Koloratursopranistin Gloria Rehm als Marie, die Musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Zsolt Hamar.

Bei der feierlichen Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2016 um 18:30 Uhr im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden werden zudem Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Zimmermanns Rheinische Kirmestänze, eine Persiflage auf Spielmannszüge, aufführen.

Musikalische Leitung Zsolt Hamar, Inszenierung Vasily Barkhatov, Bühne Zinovy Margolin, Kostüm Olga Shaishmelashvili, Dramaturgie Regine Palmai

Wesener Pavel Daniluk Marie Gloria Rehm Charlotte Celeste Haworth Weseners Mutter Helena Köhne Stolzius Holger Falk Stolzius‘ Mutter Andrea Baker Desportes Martin Koch Pirzel Benedikt Nawrath Eisenhardt Joachim Goltz Haudy Benjamin Russell Mary Nathaniel Webster Gräfin de la Roche Sharon Kempton Ein junger Graf Gustavo Quaresma, Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere: ALCINA von Friedrich Händel, 09.04.2016

wiesbaden_logo.jpg

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere: ALCINA von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Dramma per musica in drei Akten | Libretto: unbekannt, nach dem Epos Orlando furioso (1516) von Ludovico Ariosto | Uraufführung: 1735 in London
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Premiere am Sa, 09.04.2016, 19:30 Uhr, Weitere Vorstellungen:, Do, 14.04.2016
So, 17.04.2016, Do, 21.04.2016, Sa, 23.04.2016, Mi, 27.04.2016, Fr, 29.04.2016

Alcina, die immer nur mit den Männern gespielt hat, verliebt sich unsterblich in Ruggiero und bindet ihn mit einem Zauber an sich, der ihn seine Verlobte Bradamante vergessen lässt. Doch diese macht sich auf den Weg, ihn zu finden, verkleidet als ihr eigener Bruder. Zu spät merkt Alcina, dass Ruggiero sich aus ihrem Bann lösen konnte, und geht mit ihrem Zauberreich unter.

Alcina ist eine Zauberin, die erkennen muss, dass sie jene Kräfte verloren hat, die sie außergewöhnlich machten. In seinem Dramma per musica von 1735 gab Georg Friedrich Händel dem Publikum die erwarteten, prachtvoll überwältigenden und verblüffenden Theatereffekte und Verwandlungen – doch immer in verkehrter Richtung: Die üppige, verwunschene Insel der Zauberin wird als Illusion enttarnt. Alcinas die Sinne der Männer umnebelnde Wirkung lässt nach, die Trugbilder, die sie den auf ihrer Insel Gestrandeten vorgaukelt, um sie zu manipulieren, lösen sich in Rauch auf. Zurück bleibt eine einsame Frau, die ihre Wut heraussingt – ohne Zweifel in manchen der schönsten Arien, die Händel je für sein Londoner Publikum schrieb.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel, Inszenierung Ingo Kerkhof
Spielleitung Tobias Ribitzki, Bühne Anne NeuserKostüme,  Stephan von Wedel
Fechtchoreografie Klaus Figge, Chor Albert Horne
Licht Ralf Baars, Dramaturgie Katja Leclerc

BESETZUNG:
Alcina: Heather Engebretson, Ruggiero: Franziska Gottwald
Morgana: Katharina Konradi, Bradamante: Silvia Hauer
Oronte: Benedikt Nawrath, Melisso: Wolf Matthias Friedrich
Oberto: Victoria Lambourn, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Nächste Seite »