Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Sichuan-Oper DER KREIDEKREIS, 22./23.05.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Als Höhepunkt des Kulturjahres Chinas in Deutschland feiert die Sichuan-Oper Der Kreidekreis bei den Internationalen Maifestspielen 2012 Europa-Premiere

Für die Europa-Premiere der Sichuan-Oper Der Kreidekreis gibt es noch Restkarten

Dienstag, 22. Mai 2012 I 19.30 Uhr I Großes Haus
Mittwoch, 23. Mai 2012 I 19.30 Uhr I Großes Haus

Als Höhepunkt des Kulturjahres Chinas in Deutschland 2012 feiert Der Kreidekreis des Chongqing Sichuan Opera Theatre am Hessischen Staatstheater Wiesbaden Europa-Premiere. Die prominente Kompanie aus Chinas Südwesten zeigt während der Internationalen Maifestspiele 2012 erstmals in Europa die Brechtsche Bearbeitung einer chinesischen Erzählung als klang- und farbenprächtige Sichuan-Oper. Für die Vorstellung am 23. Mai gibt es noch Karten!

Was haben Bertolt Brecht und die chinesische Oper gemeinsam? Sehr vieles, wie die neue Produktion des Chongqing Sichuan Opera Theatre auf faszinierende Weise beweist. Mit der Inszenierung von Brechts Der kaukasische Kreidekreis holt die Sichuan-Oper die Adaption einer ursprünglich chinesischen Erzählung zurück zu ihren Wurzeln, um sie in neuer künstlerischer Gestalt in Deutschland zu zeigen. „Es ist mir ein Anliegen, Kultur aus China zu präsentieren, ein exotisches Seh- und Klangerlebnis dem hiesigen Publikum zugänglich zu machen und damit einen ganz besonderen Beitrag zum Kulturjahr Chinas in Deutschland zu leisten“, so der Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und künstlerische Leiter der Maifestspiele Dr. Manfred Beilharz.

Nach dem großen Erfolg der Oper Butterfly Lovers bei den Maifestspielen 2010 ist mit Der Kreidekreis wieder eine Oper aus China in Wiesbaden zu Gast. Als Tanzveranstaltung wird dann im September in Köln die Beijing Dance / LDTX gastieren, die bereits bei den Internationalen Maifestspielen 2010 mit der Europapremiere der Produktion Unspeakable zu Gast waren.

Die künstlerische Leiterin Shen Tiemei des Chongqing Sichuan Opera Theatre gilt als die prominenteste Künstlerin auf dem Feld der Sichuan-Oper. Mit der Konzentration auf ein Repertoire ausgewählter Werke und der Verpflichtung herausragender Künstler hat sich die Kompanie den Rang eines bedeutenden nationalen Theaters in China erarbeitet.

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, DER VOGELHÄNDLER, 07.06.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

DER VOGELHÄNDLER

Der Vogelhändler von Carl Zeller

Musikalische Leitung Wolfgang Wengenroth
Inszenierung Ansgar Weigner

Titel wie Grüß Euch Gott, alle miteinander, Ich bin die Christel von der Post und Schenkt man sich Rosen in Tirol gingen seit der Uraufführung der Operette 1891 in Wien um die ganze Welt.

Die Rolle des Vogelhändlers Adam übernimmt Andreas Scheidegger, Jud Perry ist als Stanislaus zu erleben. Das erprobte ‚Duo infernale‘ Klaus Krückemeyer und Wolfgang Vater gibt die Prodekane. Die Rolle der nicht auf den Mund gefallenen Gefährtin der Kurfürstin mit Namen Adelaide, die in der Wiesbadener Produktion eine zentrale Rolle erhält, übernimmt Kerstin Witt.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Simon Boccanegra, 06.06.2012

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Simon Boccanegra  von Giuseppe Verdi

Mittwoch, 6. Juni 2012, 19.30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Marc Piollet
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf

Verdis Simon Boccanegra ist das ergreifende Bild einer Vater-Tochter-Beziehung, die vor einem eminent politischen Hintergrund angesiedelt ist. Die Titelfigur geht auf den ersten Dogen Genuas zurück. Im Schaffen Verdis markiert diese Oper einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum musikalischen Drama. Nirgends sonst hat Giuseppe Verdi so konsequent auf das versöhnlich Melodische verzichtet.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Don Pasquale, 05.06.2012

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Don Pasquale  von Gaetano Donizetti

Dienstag, 5. Juni 2012, 19.30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Christoph Stiller
Inszenierung Markus Bothe

Der alternde Junggeselle Don Pasquale will heiraten und erwartet mit Ungeduld die Frau, die ihm sein Arzt Malatesta versprochen hat. Malatesta schildert ihm die Vorzüge seiner Zukünftigen in allen Farben, denkt dabei aber an seine eigene Schwester Norina, die wiederum Ernesto liebt. Deswegen weigert sich Ernesto auch, die ihm von seinem Onkel Don Pasquale zugedachte reiche Dame zu heiraten und wird von ihm enterbt und hinausgeworfen. Malatesta, Ernestos Freund, will dem Alten eine Lehre erteilen und entwickelt mit Norina einen Plan: Sie soll Don Pasquale gegenüber die versprochene Frau spielen, mit ihm eine Scheinehe eingehen, anschließend aber dem Alten das Leben derart zur Hölle machen, dass er froh sein wird, sie wieder loszuwerden.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Hohe Auslastungszahlen, 30.04.2012

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Hohe Auslastungszahlen des Staatstheaters Wiesbaden

Einige Theater in der Rhein-Main Region haben schon per Ende März ihre Auslastungszahlen veröffentlicht. Hier folgen die Zahlen des Staatstheaters Wiesbaden:

Bis 31. März 2012 wurden in der laufenden Spielzeit in den Sparten Schauspiel/ Kinder- und Jugendtheater bei den Spielstätten Großes Haus, Kleines Haus, Wartburg und Studio eine sensationelle Auslastung von 89,4 % für die Sparte Schauspiel erreicht. Daraus ergibt sich eine Gesamtauslastung der 598 Aufführungen aller Sparten per Ende März 2012 von 79,6 % (im Vorjahr 78% zum gleichen Zeitpunkt).

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Tosca & The Child Dream, 01.05.2012

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Tosca und Kinderträume: Die Israeli Opera Tel Aviv zu Gast bei den Internationalen Maifestspielen 2012

Tosca: Dienstag, 1. Mai 2012 und Mittwoch, 2. Mai I 19.30 Uhr I Großes Haus

The Child Dreams: Freitag, 4. Mai 2012 I 19.30 Uhr I Großes Haus

Im Rahmen der Maifestspiele 2012 ist die Israeli Opera Tel Aviv mit gleich zwei Produktionen am Staatstheater Wiesbaden zu Gast: mit Giacomo Puccinis Tosca sowie mit der Uraufführung der zeitgenössischen Oper The Child Dreams (Kinderträume) von Gil Shohat nach dem berühmten Stück von Hanoch Levin. Für beide Vorstellungen gibt es noch Restkarten.

Ein Fest für Auge und Ohr ist der römische Opernthriller Tosca in einer opulenten, halb-filmischen Inszenierung und Ausstattung des argentinischen Regisseurs Hugo de Ana. Es singen die internationalen Gesangsstars Michèle Crider, Kamen Chanev und Ko Seng Hyoun. Die musikalische Leitung liegt beim Musikdirektor der Israeli Opera David Stern. In Tosca ist alles „bigger than life“: Personen, Konflikte, Leidenschaften, Schauplätze. Der Regisseur Hugo de Ana entwickelt ein visuelles Konzept, in dem durch dynamische Filmprojektionen immer wieder neue Perspektiven und Bilder des barocken Rom entstehen. Die Filme wurden eigens für die Produktion an den Originalschauplätzen in Rom gedreht. Auf zwei riesigen Projektionsleinwänden vor und hinter der Szene setzt sich die Bühnenhandlung fort. Wir erleben die Protagonisten sowohl auf der Bühne als auch auf filmischer Ebene.

Mit The Child Dreams (Kinderträume) ist eine zeitgenössische Oper der Israeli Opera Tel Aviv zu Gast – ein Gesamtkunstwerk aus Literatur, Musik, Theater, Malerei und Bewegung nach dem berühmten Stück von Hanoch Levin. The Child Dreams ist eine visionäre und berührende Allegorie über Kinderschicksale in einer Welt zwischen Krieg, Emigration und der Sehnsucht nach Frieden. Das Libretto entwickelten Komponist Gil Shohat und Regisseur Omri Nitzan. Bühne und Kostüme schuf der bekannte österreichische Maler Gottfried Helnwein. Die musikalische Leitung liegt bei David Stern.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2012 mit Lohengrin, 28.04.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2012 mit Lohengrin

Premiere: Samstag, 28. April 2012 I 17.00 Uhr I Großes Haus

Weitere Vorstellung: 17. Mai 2012 I 17.00 Uhr I Großes Haus

Die Internationalen Maifestspiele 2012 werden am Samstag, 28. April 2012 feierlich eröffnet mit Richard Wagners Lohengrin, in einer Inszenierung von Kirsten Harms. Die Musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Marc Piollet, der sich mit dieser Operneinstudierung als Generalmusikdirektor von Wiesbaden verabschiedet. Die Hauptrollen singen Albert Pesendorfer (Heinrich der Vogler), Endrik Wottrich (Lohengrin), Lydia Easley (Elsa von Brabant), Thomas de Vries (Friedrich von Telramund) und Andrea Baker (Ortrud). Joachim Goltz singt die Partie des Heerrufers. Vor der Premiere werden die Festivalgäste um 16.00 Uhr in den Theaterkolonnaden feierlich eingestimmt. Ernst August Klötzke hat mit Nie sollst du mich befragen eine Komposition für Blechbläser erarbeitet, die das Gralsmotiv des Wagnerschen Lohengrin als Ausgangspunkt nimmt.

Lohengrin bezeichnet in der Biografie Richard Wagners eine Schnittstelle hin zu einer neuen, zukunftsweisenden Opernform. Die Figur des Lohengrin basiert auf der Gestalt des Gralsritters Loherangrîn in Wolfram von Eschenbachs mittelhochdeutschem Versepos Parzival. Der Sohn des Gralskönigs Parzival wird auf einem Schwan der Herzogin von Brabant als Helfer und Beschützer gesandt. Als Bedingung für seine Hilfe darf sie ihn jedoch niemals fragen, wer er sei, wie er heiße und woher er komme. Als sie, von Telramund und Ortrud geschickt manipuliert und von Zweifeln geplagt, sein Gebot bricht, muss er sie verlassen.

LOHENGRIN – Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2012

Oper von Richard Wagner

Musikalische Leitung Marc Piollet

Inszenierung Kirsten Harms

Musikalische Leitung Marc Piollet I Inszenierung Kirsten Harms I Bühnenbild und Kostüme Bernd Damowsky I Choreinstudierung Anton Tremmel I Dramaturgie Karin Dietrich

Mit: Albert Pesendorfer (Heinrich der Vogler), Endrik Wottrich (Lohengrin), Lydia Easley (Elsa von Brabant), Thomas de Vries (Friedrich von Telramund), Andrea Baker (Ortrud), Joachim Goltz (Der Heerrufer des Königs), Erik Biegel, Jonas Gudmundsson, Reinhold Schreyer-Morlock, Hye-Soo Sonn (Vier brabantische Edle)

Orchester, Chor, Extra-Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Biografien

Marc Piollet (Musikalische Leitung), 1962 in Paris geboren, ist nach Kapellmeisterstationen in Halle und Kassel und als Musikalischer Direktor der Volksoper Wien seit 2004 Generalmusikdirektor in Wiesbaden, wo er dem Publikum mit großem Erfolg spannende, anspruchsvolle Opern- und Konzertabende beschert und ein entsprechendes Echo in der Presse erfährt. Er eröffnete mit Beethovens Fidelio die Spielzeit 2011/12 und leitete im Januar 2012 die Premiere von Verdis Simon Boccanegra. Als Konzertdirigent stand Marc Piollet am Pult renommierter Orchester wie den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Bamberger Symphonikern sowie weiteren führenden Orchestern in Europa und Japan. Im Februar 2011 debütierte er beim Orchestre Symphonique de Montréal. Im Festspielhaus Baden-Baden dirigierte er im Februar 2012 ein Beethoven-Konzert mit dem Mozarteum-Orchester Salzburg und dem Pianisten Lang Lang. Nach Operngastspielen in Wien (Staatsoper), Paris (Opéra Bastille), Barcelona (Gran Teatre del Liceu), Kopenhagen, Stuttgart, Hamburg und Berlin (Deutsche Oper) ist er in dieser Saison mit zwei Produktionen erstmals am Teatro Real in Madrid zu Gast: mit konzertanten Aufführungen von Massenets Don Quichotte und mit C(h)oeurs, einer Produktion in Kooperation mit dem Choreografen Alain Platel. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Sopranistin Annette Dasch. Zuletzt konzertierten die beiden Künstler im April 2011 sehr erfolgreich mit dem Münchner Rundfunkorchester und bei der Aufführung von Händels Messias 2012 im Wiesbadener Kurhaus. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eröffnet er mit Wagners Lohengrin die Internationalen Maifestspiele 2012.

Kirsten Harms (Inszenierung) studierte an der Universität Hamburg Musikwissenschaft sowie Musiktheater-Regie an der dortigen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Von 1985 bis 1988 erarbeitete sie als Regieassistentin an den Städtischen Bühnen Dortmund bereits erste eigene Inszenierungen. Im Anschluss folgten Regiearbeiten in Bremen, Hannover, Kiel, Saarbrücken, Darmstadt, Innsbruck, Mainz und ab 1992 auch ein Lehrauftrag am Studiengang Musiktheater-Regie der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. 1995 wurde Kirsten Harms zur Intendantin der Oper Kiel berufen, wo sie mit Uraufführungen, Wiederentdeckungen und einem Team junger Regisseure ein klares künstlerisches Profil entwickelte. Ihre Inszenierung von Wagners Ring-Zyklus sicherte ihr überregionale Anerkennung, ebenso wie die Uraufführungen The Magic Fountain (Frederick Delius) und Der Schimmelreiter (Wilfried Hiller) sowie Wiederentdeckungen wie Franz Schrekers Das Spielwerk und die Prinzessin. An der Deutschen Oper Berlin debütierte Kirsten Harms 2003 als Regisseurin von Rossinis Semiramide. Von 2006 bis 2011 war Kirsten Harms Intendantin der Deutschen Oper Berlin. Unter ihrer Regie entstanden dort Franchettis Germania und der Doppelabend Cassandra/Elektra von Vittorio Gnecchi/Richard Strauss, Tannhäuser von Richard Wagner sowie Die Frau ohne Schatten und Die Liebe der Danae von Richard Strauss. Für das Puccini-Festival 2010 in Torre del Lago erarbeitete sie zuletzt La Fanciullla del West. Ihre Inszenierung von Lohengrin eröffnet in Wiesbaden die Internationalen Maifestspiele 2012.

Bernd Damovsky (Bühne und Kostüme) studierte Bildhauerei und arbeitete als Bühnenbildassistent am Staatstheater Stuttgart und an der Berliner Schaubühne. Seit 1984 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Theatern und Opernhäusern tätig. Seit 2003 hat er an der Deutschen Oper Berlin die Bühnenbilder für Kirsten Harms‘ Inszenierungen von Semiramide, Germania, Die Frau ohne Schatten, Cassandra/Elektra, Tannhäuser und Die Liebe der Danae entworfen. Außerdem erarbeitete er Arabella und Der Freischütz zusammen mit dem Regisseur Alexander von Pfeil. An der Hamburgischen Staatsoper folgte La Fille du Régiment. Daneben entstanden unter seiner Mitwirkung über 30 ‚Kosmos‘-Veranstaltungen, zwei Klang-Raum-Installationen und die halbszenische Aufführung des Oberst Chabert an der Deutschen Oper Berlin.

Endrik Wottrich (Lohengrin) wurde in Celle geboren und studierte Violine und Gesang in Würzburg und an der Juilliard-School in New York. Sein Bühnendebüt gab er im September 1992 am Staatstheater Wiesbaden, an das er nun als Lohengrin zur Eröffnung der Internationalen Maifestspiele zurückkehrt. Daniel Barenboim engagierte den jungen Sänger im Januar 1993 an die Staatsoper Unter den Linden nach Berlin. 1996 gab Endrik Wottrich unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sein Debüt an der New Yorker Carnegie Hall und hatte seinen internationalen Durchbruch im selben Jahr mit seinem Debüt bei den Bayreuther Festspielen als David. Dort war er seitdem regelmäßig in wichtigen Partien seines Fachs zu hören, 2004 als Parsifal und 2006 als Siegmund im neuen Ring. Endrik Wottrich konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern und arbeitet mit bedeutenden Dirigenten. 2004 gab er sein Debüt als Siegmund an der Semperoper in Dresden, 2005 folgte Tannhäuser am Teatro alla Scala in Mailand, 2007 sang er Florestan an der Royal Opera Covent Garden und 2008 den Tambourmajor an der Mailänder Scala, eine Rolle, die er auch in Tokio und an der Bayerischen Staatsoper München verkörperte. Endrik Wottrich ist seit 2002 Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Die amerikanische Sopranistin Lydia Easley studierte in den USA und in Italien bei Maestro Elio Battaglia. 2003 wurde sie am Mozarteum in Salzburg als Preisträgerin ausgezeichnet. Anschließend folgten Meisterkurse bei Ks Dietrich Fischer-Dieskau, Ks Christa Ludwig und Thomas Hampson. Lydia Easley ist als Gast an zahlreichen Opernbühnen zu erleben, darunter am Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro Comunale di Bologna und am Teatro Colon in Buenos Aires. 2010/2011 sang sie erstmals Abigaille in Verdis Nabucco in Bremerhaven und Flensburg, 2011 folgte ihr Debüt als Marschallin in Der Rosenkavalier am Staatstheater Wiesbaden. 2011/12 singt Lydia Easley Agathe im Freischütz, Beethovens 9. Sinfonie, das Verdi-Requiem und Strauss’ Vier letzte Lieder im Berliner Konzerthaus. Zur Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2012 folgt in Wiesbaden Elsa in Lohengrin, zuvor war sie als Liù in Turandot zu erleben.

Der gebürtige Österreicher Albert Pesendorfer studierte in Linz und Wien. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, wo er unter anderem Landgraf, Philipp, Baron Ochs, Sparafucile, Timur, Sarastro, Rocco sowie Fasolt, Hunding, Fafner und Hagen sang. Gastspiele führten ihn nach Wien, Antwerpen, Stuttgart, Leipzig, Halle, Darmstadt, Wiesbaden, Erfurt, Graz und Bonn sowie zu den Bregenzer Festspielen und den Wiener Festwochen. Konzertauftritte der letzten Jahre fanden in Wien (Musikverein, Konzerthaus), in der Berliner Philharmonie, im Brucknerhaus Linz sowie in Japan und in den USA statt. Zukünftige Engagements umfassen Sarastro in Erfurt, Hans Sachs in Nürnberg und Lübeck, Baron Ochs in Essen, Gurnemanz und Landgraf in Budapest, Daland in Stuttgart sowie sein Rollendebüt als König Heinrich in Wiesbaden, wo er außerdem als Baron Ochs in Der Rosenkavalier zu erleben ist.

Thomas de Vries (Friedrich von Telramund) wurde in Bad Kreuznach geboren. Nach dem Gesangsstudium in Köln führte ihn sein erstes Festengagement ans Staatstheater Cottbus. Danach folgten Engagements in Oldenburg und Dortmund. Gastspiele führten ihn nach Essen, Halle, Chemnitz, Düsseldorf, Mannheim, an die Komische Oper nach Berlin und an das Teatro Lirico in Cagliari. Am Staatstheater Wiesbaden, wo er seit der Spielzeit 2002/2003 festes Ensemblemitglied ist, sang er Momus in Rameaus Barockoper Platée, Papageno, Graf Danilo, die Titelpartie in Eugen Onegin, Eisenstein, Donner, Giorgio Germont in La Traviata, die Rolle des Jesus in Bachs Johannes-Passion, Guglielmo in Così fan tutte, Valentin in Faust sowie die Titelrolle in Don Giovanni und Albert in Werther. Diese Spielzeit ist er in Wiesbaden unter anderem als Don Fernando (Fidelio), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Telramund (Lohengrin) sowie als Doktor Bartolo und Marcello zu hören. Einen Schwerpunkt seiner Karriere bilden Auftritte bei namhaften Festivals sowie CD-Produktionen. Zuletzt sang Thomas de Vries auf Schloss Neuschwanstein in einer konzertanten Fassung des Parsifal den Amfortas. Er leitet zudem das Wiesbadener Ensemble Mattiacis, das sich erfolgreich der Pflege der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in historisch informierter Aufführungspraxis widmet. Auch bei den diesjährigen Maifestspielen gastiert das Ensemble Mattiacis wieder, diesmal mit der Händel-Oper Amadigi di Gaula.

Gastengagements führen Andrea Baker (Ortrud) weltweit zu großen Opernhäusern und wichtigen Konzertsälen wie dem Sydney Opera House, die San Francisco Opera, dem Royal Opera House London, dem Palau de les Arts Valencia, an die Bayerische Staatsoper München, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, das Salzburger Festspielhaus, das Teatro del Maggio Musicale in Florenz, Edinburgh International Festival, Cité de la Musique Paris, die Royal Albert Hall in London, zum Orchestra Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, ans Konzerthaus und die Philharmonie in Berlin sowie an das Barbican Centre London. Sie arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Donald Runnicles, Richard Hickox, Antonio Pappano, Philippe Auguin und Adam Fischer. Zu ihrem Repertoire zählt Andrea Baker u.a. Amneris in Aida, Carmen, Mescalina in Le Grand Macabre und Nen-Nen in Dominique Legendres The Bird of Night sowie Serena in Porgy and Bess. Besonders gefragt ist die Künstlerin auch für Wagner-Rollen wie Fricka, Erda, Waltraute, Brangäne, Venus und Ortrud, die sie auch in Wiesbaden singt.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Premiere Lohengrin, 28.04.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2012

Lohengrin

Dichtung vom Komponisten

Premiere am Samstag, den 28.04.2012, 17.00 Uhr
Großes Haus
Samstag, den 28.04.2012, 17.00 Uhr
Donnerstag, den 17.05.2012, 17.00 Uhr
Aufführungsdauer 4 Stunden 30 Minuten. Zwei Pausen.
Musikalische Leitung Marc Piollet
Inszenierung Kirsten Harms
Bühne und Kostüme Bernd Damovsky
Choreinstudierung Anton Tremmel
Dramaturgie Karin Dietrich

Mit:
Heinrich der Vogler Albert Pesendorfer
Lohengrin Endrik Wottrich
Elsa von Brabant Lydia Easley
Friedrich von Telramund Thomas de Vries
Ortrud Andrea Baker
Der Heerrufer des Königs Joachim Goltz
Orchester, Chor, E-Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Die Figur des Lohengrin basiert auf der Gestalt des Gralsritters ‚Loherangrîn‘ in Wolfram von Eschenbachs mittelhochdeutschem Versepos ‚Parzival‘. Der Sohn des Gralskönigs Parzival wird auf einem Schwan der Herzogin von Brabant als Helfer und Beschützer gesandt. Als Bedingung für seine Hilfe darf sie ihn jedoch niemals nach seinem Namen fragen. Als sie sein Verbot bricht, muss er sie verlassen.

‚Lohengrin‘ steht in der Biografie Wagners sowie in der Entwicklung seines Musiktheaters an einer entscheidenden Schnittstelle. Wagner schuf mit seiner Romantischen Oper die neue, zukunftsweisende Opernform des durchkomponierten Musikdramas. Zum ersten Mal wandte er die Technik der Leitmotivik an, die das Bühnengeschehen strukturiert und auch alle seine späteren Werke durchzieht. Mit ‚Lohengrin‘ gelang Wagner nicht zuletzt eine Musik, von der Friedrich Nietzsche schrieb, sie sei ‚blau, von opiatischer, narkotischer Wirkung‘. Die Oper wurde 1850 unter der Leitung von Franz Liszt in Weimar uraufgeführt, allerdings in Abwesenheit des nach seiner Flucht aus Dresden 1849 immer noch steckbrieflich verfolgten Komponisten. Er hörte seine Oper erstmals 1861 in der Wiener Hofoper. Bereits 1853 war ‚Lohengrin‘ in Wiesbaden gespielt worden und entwickelte sich schnell zu einem nationalkulturellen Repertoirewerk.

Es inszeniert Kirsten Harms, die in Deutschland zu den bekanntesten Regisseurinnen zählt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch Gradlinigkeit und Klarheit aus. Sie wurde in Hamburg geboren und studierte Musikwissenschaft und Musiktheater- Regie bei Götz Friedrich. Zunächst arbeitete sie als freie Regisseurin, 1995 wurde sie Intendantin der Kieler Oper. Dort machte sie unter anderem durch ihre Inszenierung des ‚Ring-Zyklus‘‘ auf sich aufmerksam. Seit 2004/05 ist sie Intendantin der Deutschen Oper Berlin, die sie 2011 verlässt, um sich ganz der Opernregie zu widmen.

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Premiere Musical Xanadu, 14.04.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Das Musical Xanadu feiert Premiere am Staatstheater Wiesbaden

Premiere: Samstag, 14. April 2012 I 20.00 Uhr I Wartburg

Am Samstag, 14. April um 20.00 Uhr feiert das Musical Xanadu, die neuste Produktion des Jugendclubs des Staatstheaters Wiesbaden, in einer Inszenierung von Iris Limbarth in der Wartburg Premiere.

Xanadu basiert auf dem gleichnamigen 1980er Jahre Kultfilm mit Olivia Newton-John, Michael Beck und der Musical-Legende Gene Kelly in seiner letzten Filmrolle. Das jugend-club-theater setzt nach dem Kultmusical Sugar – Some Like It Hot mit Xanadu seine erfolgreiche Reihe von Comedy-Musicals in der Wartburg fort.

Die Handlung von Xanadu ist angesiedelt im Venice Beach der 1980er Jahre: Rollerskates und Stulpen beherrschen die Szene. Ein junger Straßen-Künstler namens Sonny Malone malt mit Kreide Gemälde auf den Asphalt und träumt davon, ein altes Theater zum Leben zu erwecken. Eines Tages wird sein neuestes Gemälde lebendig – ein Bildnis des Olymps samt Göttern und Musen. Darunter auch die Führerin der Musen Clio, die Mitleid mit Sonny hat und ihm helfen möchte. Sie darf sich allerdings nicht als Muse zu erkennen geben und sich auf keinen Fall in Sonny verlieben, ansonsten wird sie vom zürnenden Zeus verbannt. Clio tarnt sich als Rollergirl, nennt sich Kira und nimmt einen australischen Akzent an. Was nicht sein darf, passiert dennoch: Kira und Sonny verlieben sich. Ob Zeus nun Kira verbannt und welche Rolle dabei Kiras Stulpen spielen, bleiben spannende Geheimnisse in einer witzigen Geschichte, die einen liebevoll-ironischen Blick auf die legendären 1980er Jahre wirft.

Musical nach dem gleichnamigen Film von Richard Danus und Marc Rubel I Musik und Songtexte von Jeff Lynne und John Farrar I Buch von Douglas Carter Beane I Deutsche Dialogfassung von Daniel Call


Musikalische Leitung Frank Bangert I Inszenierung und Choreografie Iris Limbarth I
Bühnenbild Britta Lammers I Kostüme Heike Ruppmann

Ensemble: Karen Müller/Anke Budau (Kira, Clio), Tim Speckhardt/Jan-Philipp Rekeszus (Sonny Malone), Julian Leithoff/Andreas Kaun (Danny Maguire, Zeus), Felicitas Geipel/Christina Blum (Melpomene, Medusa), Anna Heldmaier/Charlotte Katzer (Calliope, Aphrodite), Katrin Gietl (Erato, Peisonoe, Hera), Norman Hofmann (Terpsicore, Aglaope, Hermes, Zentaurus), Fabian Gallmeister (Thalia, Thelxiepie, Zyklop), Juliane Back (Euterpe, Molpe, Thetis), Joshua Hien (Eros, Urania, Dream Danny, Himeropa).

Band: Frank Bangert (Piano), Hansi Maloleppsy (Bass), Patrick Hoss (Guitar), Holger Dietz (Drums)

Weitere Vorstellungen:
So 15.4., 20.00 Uhr
So 22.4., 18.00 Uhr, jeweils in der Wartburg, Schwalbacher Straße 51

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Vorstellungsabsage wegen Krankheit: Bezahlt wird nicht entfällt ersatzlos, 26.03.2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Vorstellungsabsage wegen Krankheit: Bezahlt wird nicht entfällt ersatzlos

Montag, 26. März 2012 I 20.00 Uhr I Wartburg

Die für Montag, 26. März um 20.00 Uhr angekündigte Vorstellung von Bezahlt wird nicht muss wegen der anhaltenden Erkrankung eines Schauspielers ausfallen. Die Premiere, die bereits für Donnerstag, 8. März angekündigt war, verschiebt sich voraussichtlich in den April 2012.

Aufgrund langfristiger, parallel laufender Planungen kann an diesem Abend leider keine Ersatzvorstellung in den Spielplan aufgenommen werden.

Bereits erworbene Karten für Bezahlt wird nicht können umgetauscht respektive zurückerstattet werden.

Wir danken für Ihr Verständnis.