Weimar, Nationaltheater Weimar, Spielplan April 2011

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Nationaltheater Weimar
Spielplan: deutsches nationaltheater und staatskapelle weimar gmbh
staatstheater thüringen

April 2011

Franz Lehár
Die lustige Witwe

ML: Hoff
I: Steier
B: Gschwender / K: Mayerhofer
S: Ploumis, Porstein/Wimmer, Günther/Schenker-Primus, Krokhina/Sojkovic, Korotkov, Simonetti, Aurich
April: 2. (P), 8., 25.

Bertolt Brecht / Kurt Weill
Die Dreigroschenoper

ML: Wilhelmi
S: Hartung, Knobloch, Wrona, Zabolitzki; Delpy, Wächter, Fennert, Greif, Jahr, Klischat
April: 3.

Sergej Prokofjew
D
er feurige Engel
ML: Hoff
S: Blanck, Gritskova, Hansmann, Aurich, Günther, Lukomski, Mészár
April: 10.

Methusalem Projekt (Arbeitstitel)
Szenischer Liederabend mit Weimarer Senioren

ML: Bern
R: Rallo
B: Ginsbgerg / K: Lüthi
April: 16. (P)

Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
ML: Olli Mustonen / S: Gábor Farkas / Werke von Joonas Kokonen, Johann Sebastian Bach und Igor Strawinsky
April: 17., 18.

Eduard Künneke
Glückliche Reise

ML: Bender
S: S. Günther, Stojkovic, Wieckhorst; A. Günther, Meierhöfer
April: 20.

Peter I. Tschaikowsky
Eugen Onegin

ML: Solyom
S: S: Gritskova, Hansmann, Krokhina/Stojkovic, Oesch; Aurich, Korotkov, Schenker-Primus, Lukomski
April: 22.
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Hochzeit des Figaro

ML: Solyom
S: Krokhina, Gritskova, Hansmann, Porstein/Wimmer; Aurich, Meierhöfer, Lukomski, Schenker-Primus
April: 24.

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte

ML: Bender
S: Krokhina, Porstein, Makala, Aurich, Meierhöfer, Korotkov, Lukomski
April: 30.

Weimar, Nationaltheater Weimar, Premiere für Die lustige Witwe 2.4.2011

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Nationaltheater Weimar

Meisterliche Tanzoperette

Premiere für “Die lustige Witwe” von Franz Lehár am 2. April 2011 im DNT Weimar

Nationaltheater Weimar Die lustige Witwe (Foto_Martin Sigmund) Nationaltheater Weimar Die lustige Witwe (Foto_Martin Sigmund) Nationaltheater Weimar Die lustige Witwe (Foto_Martin Sigmund)

Am Deutschen Nationaltheater Weimar hebt sich am Samstag, 2. April 2011, um 19 Uhr, im großen Haus der Vorhang für die Premiere von Franz Lehárs weltbekannter Operette “Die lustige Witwe”. Die musikalische Leitung der Musiktheaterproduktion, bei der Lydia Steier Regie führte, liegt in den Händen des ersten Kapellmeisters Martin Hoff.

Franz Lehárs meisterliche Tanzoperette, in der ein Ohrwurm den anderen, eine mutwillige Pointe die andere jagt, erzählt von der Liebe als einem unerbittlichen Kampf mit sich selbst und dem Objekt der Begierde. Verloren hat, wer als erster zugibt, dass er noch immer Gefühle für den anderen hegt. In ihrer Inszenierung lässt die amerikanische Regisseurin und Choreographin Lydia Steier die “Lustige Witwe” in einer sich beständig um sich selbst drehenden, heillos-süßen Welt spielen, deren Gesellschaft ihre Probleme und Sorgen in Zuckerguss und Ballvergnügen erstickt. Dort treffen Hanna und Graf Danilo wieder aufeinander, die einst aufgrund ihres Standesunterschiedes keine Verbindung eingehen durften. Auf dem harten Boden der Realität angelangt und verbittert über ihre geplatzten Träume, haben die beiden ihre Methoden perfektioniert, den eigenen Schmerz zu betäuben. Während Hanna ihre enttäuschten Gefühle hinter einer nahezu perfekten Fassade verbirgt, hat sich Danilo in Alkohol und unzählige Frauengeschichten geflüchtet. Aber gerade als es ihm gelungen ist, seine Jugendliebe dank der Grisetten im Nachtclub “Maxim” einigermaßen zu vergessen, ruft ihn die patriotische Pflicht. Um seine Heimat vor dem Staatsbankrott zu bewahren, soll er die viele Millionen schwere Witwe des Hofbankiers Glawari heiraten, bei der es sich, wie sich herausstellt, um Hanna handelt. Wie verletzbar man sich macht, wenn man liebt, muss die verheiratete Valencienne dagegen erst noch am eigenen Leibe erfahren. Vergeblich versucht sie sich ihrem Verehrer Camille zu entziehen, der nur für den Traum vom Glück, nicht aber für dessen Verwirklichung taugt.

Für die Inszenierung von Lydia Steier, die 2009 am DNT Weimar bereits ihre Lesart von Busonis “Turandot” und Leoncavallos “Bajazzo” vorstellte, hat Susanne Gschwender das Bühnenbild und Alfred Mayerhofer die Kostüme entworfen. Als “Lustige Witwe” Hanna Glawari sind Johanna Stojkovic und Larissa Krokhina zu erleben. Den Grafen Danilo singen alternierend Uwe Schenker-Primus und Alexander Günther. Ebenfalls doppelt besetzt sind Elisabeth Wimmer und Heike Porstein als Valencienne. Die Partie des Camille de Rosillon gestaltet Artjom Korotkov. In weiteren Rollen sind u.a. Damon Nestor Ploumis (Baron Zeta), Mark Pohl (Njegus), Frieder Aurich (Raoul de St. Brioche) und Gonzalo Simonetti (Vicomte Cascada) zu erleben. Es singen die Damen und Herren des Opernchores des DNT Weimar (Einstudierung: Fabian Wöhrle), es spielt die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Martin Hoff.

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit: 8.4., 19.30 Uhr, 25.4. und 1.5., 18 Uhr, 12.5., 19.30 Uhr, 22.5., 16 Uhr, 22.6. und 16.7., 19.30 Uhr

Weimar, Nationaltheater Weimar, SPIELPLAN MÄRZ 2011

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Nationaltheater Weimar

SPIELPLAN MÄRZ 2011

Sergej Prokofjew
Der feurige Engel
ML: Hoff
S: Blanck, Gritskova, Hansmann, Aurich, Günther, Lukomski, Mészár
März: 4.

Richard Wagner
Tristan und Isolde
ML: Solyom
S: Foster, Knihtilä; Aurich / Günther, Korotkov, Farina, Lukomski, Noack, Koch
März: 6., 12.

Richard Strauss
Elektra
ML: Hoff
S: Foster, Hansmann, Iten, Buschbeck, Porstein; Aurich, Mészár
März: 9.

Filmkonzert der Staatskapelle Weimar
Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens
Stummfilm mit Live-Musik
D: Strobel
März: 10.

Wolfgang Amadeus Mozart
Don Giovanni
ML: Bender
S: Krogius, Krokhina, Stojkovic, Wimmer, Korotkov, Lukomski, Meierhöfer, Schenker-Primus, Simonetti
März: 17.

Albert Lortzing
Der Wildschütz
ML: Hoff
S: Hansmann, Stojkovic, Wimmer, Brickner, Meierhöfer, Schenker-Primus
März: 19. (z.l.M.)

Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 / Musik zu Goethes Trauerspiel Egmont op. 84
ML: Gerd Albrecht / S: Froese (Sopran) / Sprecher: Sebastian Koch
März: 20./21.

Bertolt Brecht / Kurt Weill
Die Dreigroschenoper
ML: Wilhelmi
S: Hartung, Knobloch, Wrona, Zabolitzki; Delpy, Wächter, Fennert, Greif, Jahr, Klischat
März: 20.

Freunde der Staatskapelle “Till Eulenspiegel”
Das Ensemble M18 spielt Werke von Richard Strauss, Ernst von Dohnányi u.a.
März: 24.

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
ML: Bender
S: Krokhina, Porstein, Makala, Aurich, Günther, Korotkov, Lukomski
März: 27.

Edith Piaf – Ein Leben in Liedern
ML: Sobe
S: Platzer
März: 31.

Weimar, Nationaltheater Weimar, Wien in Weimar 6. Weimarer Opernball am 29.1.2011

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Nationaltheater Weimar

Wien in Weimar

6. Weimarer Opernball am 29. Januar 2011 im DNT Weimar

Weimar, Nationaltheater Weimar Weimarer Opernball “Wien in Weimar” 29.1.2011 (c) Thomas Müller Weimar, Nationaltheater Weimar Weimarer Opernball “Wien in Weimar” 29.1.2011 (c) Thomas Müller

Man muss nicht extra nach Wien fahren, um mal wieder im Dreivierteltakt über die Tanzfläche zu wirbeln. Unter dem Motto “Wien in Weimar” entführt der nunmehr 6. Weimarer Opernball am Samstag, 29. Januar 2011 in die Donaumetropole, in der die Ballkultur wie in keiner anderen Stadt bis heute lebendiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist. Mit Richard Heubergers “Der Opernball” wird eine der schwungvollsten Operetten des Wiener Fin de siècle, in der sich alles um Verführung, Verkleidung und erotische Abenteuer dreht, die Gäste einstimmen und durch den gesamten Abend begleiten. Zudem erzählen Künstler des Ensembles in abwechslungs¬reichen musikalischen Programmen von Johann Strauß bis Georg Kreisler ebenso charmant wie bissig von Höhepunkten und Abgründen im Herzen der Donaumonarchie. Auf der Bühne und in den Foyers verwöhnen die Küchenchefs des Gourmetrestaurants Anna Amalia im Hotel Elephant und des Gasthauses Zum weißen Schwan mit allerlei kaiserlich-königlichen Spezialitäten. Und zum krönenden Höhepunkt heißt es dann auch in Weimar “Alles Walzer”, wenn die Staats¬kapelle Weimar unter der Leitung von Kapellmeister Felix Bender zum Tanz auf der großen Bühne aufspielt. Karten gibt es sowohl noch für den Ballbesuch mit “Kaisermenü” auf der großen Bühne zu 225 Euro als auch für die Variante mit “Schmankerlbuffet” in den Foyers zu 110 Euro.

Weimar, Nationaltheater Weimar, Spielplan Februar 2011

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Nationaltheater Weimar

Spielplan Februar 2011

Edith Piaf – Ein Leben in Liedern

ML: Sobe
S: Platzer
Februar: 9.

Bertolt Brecht / Kurt Weill
Die Dreigroschenoper
ML: Wilhelmi
S: Hartung, Knobloch, Wrona, Zabolitzki; Delpy, Wächter, Fennert, Greif, Jahr, Klischat
Februar: 10.

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte

ML: Bender
S: Krokhina, Porstein, Makala, Aurich, Brickner, Lukomski, Meierhöfer
Februar: 11.

Richard Wagner

Tristan und Isolde

ML: Solyom
S: Foster, Knihtilä; Aurich / Günther, Brickner / Korotkov, Farina, Lukomski / Tsumaya, Noack, Koch
Februar: 13., 26.

Lebenslinien. Eröffnungskonzert des  Thüringer Themenjahres “Franz Liszt. Ein Europäer in Thüringen”

ML: Solyom
S: Armstrong
Februar: 16.

Richard Strauss

Elektra

ML: Hoff
S: Foster, Hansmann, Iten, Buschbeck, Porstein; Aurich, Mészár
Februar: 18.

Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar

Franz Liszt: Eine Faust-Sinfonie in drei Charakterbildern

ML: Solyom
S: Elsner
Februar: 20.,21.

Albert Lortzing

Der Wildschütz

ML: Hoff
S: Hansmann, Porstein, Wimmer, Brickner, Meierhöfer, Schenker-Primus
Februar: 24.

Christian Jost

Angst. Fünf Pforten einer Reise in das Innere der Angst

ML: Solyom
Es singt der Opernchor des DNT Weimar
Februar: 25. (z.l.M.)

Eduard Künneke

Glückliche Reise

ML: Bender
S: S. Günther, Stojkovic, Wieckhorst; A. Günther, Sturm, Meierhöfer
Februar: 27.

Weimar, Nationaltheater Weimar, Premiere für Prokofjews Oper Der feurige Engel am 4.12.10

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Nationaltheater Weimar

Zwischen Dämonen und Engeln
Premiere für Prokofjews Oper “Der feurige Engel” am 4.12.10 im DNT Weimar

Nationaltheater Weimar Feuriger Engel (C) foto-ed Erhard Driesel Nationaltheater Weimar Feuriger Engel (C) foto Erhard Driesel

Als weltweit einziges Haus bringt das Deutsche Nationaltheater Weimar in dieser Spielzeit Sergej Prokofjews äußerst selten gespielte Oper “Der feurige Engel” auf die Bühne. Unter der musikali-schen Leitung von Kapellmeister Martin Hoff erlebt die Inszenierung von Christian Sedelmayer am Samstag, 4. Dezember 2010, um 19 Uhr, ihre Premiere im großen Haus.

Kaum eine Oper des frühen 20. Jahrhunderts ist so reich an Farben, Einfällen und völlig einzig-artigen musiktheatralischen Situationen wie Sergej Prokofjews Der feurige Engel. Unter Kennern gilt das beeindruckende Musiktheaterwerk neben der Liebe zu den drei Orangen als beste und zugleich modernste Partitur des russischen Komponisten. Als Vorlage für das Libretto diente ihm der 1907 erschienene, gleichnamige Roman seine Landsmanns Walerij Brjussow, in dem christ-liche Dämonologie, Hexenglaube, schwarze Magie, Kabbalistik und Nekromantie thematisiert werden. Die Handlung der Oper spielt in der Umgebung Kölns um das Jahr 1534. Der Söldner Ruprecht verfällt Renata, die sich von Dämonen verfolgt fühlt. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem Grafen Heinrich, in dem Renata die Inkarnation des feurigen Engels Madiel zu erkennen glaubt, der ihr seit ihrer Jugend in Visionen erscheint und dem sie sich geweiht hat. Auf ihrer Reise durch das Zeitalter der Reformation und Gegenreformation studieren sie Schriften der schwarzen Magie, begegnen dem Alchemisten Agrippa von Nettesheim und treffen im IV. Akt sogar auf Faust und Mephisto. In einem Zweikampf mit dem Grafen, zu dem Renata den von ihr völlig abhängigen Ruprecht angestachelt hat, wird dieser schwer verwundet. Nachdem seine Wunden geheilt sind, verlässt sie ihn und geht ins Kloster, wo ihre Besessenheit auf die Nonnen übergreift und sie von der Inquisition daraufhin schließlich zum Tode verurteilt wird.

In der Inszenierung von Christian Sedelmayer, der unter Mitarbeit von José Luna auch das Bühnenbild entworfen hat, gestalten Kirsten Blanck und Renatus Mészár die beiden extrem anspruchsvollen Hauptpartien Renata und Ruprecht. Zudem sind u.a. Margarita Gritskova (Wirtin / Äbtissin), Anna Buschbeck bzw. Christine Hansmann (Wahrsagerin), Frieder Aurich (Jakob Glock / Mephisto), Alexander Günther (Agrippa von Nettesheim) und Remigusz Lukomski bzw. Hidekazu Tsumaya (Faust) zu erleben. Den feurigen Engel Madiel verkörpert der Schauspieler Roger Jahnke. Es singen der Opernchor des DNT Weimar und die Damen des Philharmonischen Chores Weimar (Einstudierung Markus Oppeneiger). Es spielt die Staats-kapelle Weimar unter der Leitung von Martin Hoff. Die Kostüme entwarf Elisabetta Pian. Als Choreograph wirkte an der Inszenierung Friedrich Bührer mit.

Weitere Vorstellungen: 9. und 22.12., 14.1., 4.3., 3. und 25.6., jeweils 19.30 Uhr, 10.4., 19 Uhr

Martin Hoff studierte in Dresden an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” Dirigieren bei Prof. Hartmut Haenchen und Prof. Siegfried Kurz, sowie Korrepetition und Klavier. Bereits ein Jahr vor Abschluss des Studiums erhielt er sein erstes Engagement als Solorepetitor mit Dirigier-verpflichtung am Opernhaus Halle; später war er dort Studienleiter und Kapellmeister. Von 1997 bis 2004 war Martin Hoff am Südthüringischen Staatstheater in Meiningen als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD engagiert. Dort dirigierte er zahlreiche Werke des Musiktheaters (Oper, Operette, Musical) u.a. Der Rosenkavalier, Der fliegende Holländer, Tristan und Isolde, Die Zauber¬flöte, Die Fledermaus, Rigoletto, La Cage aux folles, aber auch Ballettabende wie Feuervogel, Dornröschen oder Giselle.
Seit Beginn der Spielzeit 2004/05 ist Martin Hoff als 1. Kapellmeister am DNT Weimar engagiert und hat hier seitdem u.a. Salome, Elektra, Turandot, Don Carlo, Rigoletto, Zauberflöte, Don Giovanni, Nabucco, Jenufa, Carmen, Wildschütz, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk und Verdis Luisa Miller dirigiert. Er war maßgeblich an der Einstudierung des gefeierten Weimarer Ring des Nibelungen beteiligt und leitete in der Spielzeit 2008/09 alle RING-Vorstellungen sowie drei komplette Zyklen. Martin Hoff hat nicht nur die Standardwerke des Musiktheaters im Repertoire, sondern auch seltener gespielte Werke, wie zum Beispiel Rimsky-Korsakows Märchen vom Zaren Saltan oder Beethovens Leonore (Urfassung Fidelio von 1805). Mit beiden Stücken gastierte er erfolgreich an der Komischen Oper Berlin und wird Leonore dort auch in der Spielzeit 2010/11 dirigieren. Weitere Gastdirigate führten ihn u.a. nach Nürnberg, Dessau, Magdeburg, Brandenburg, Meiningen, Ulm und zu den Schwetzinger Festspielen.
Weiterhin dirigiert Martin Hoff regelmäßig Konzerte. Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. Werke von Mozart, Haydn, Sibelius, Mendelssohn, Tschaikowsky und Strauss. Mit dem Thüringischen Kammerorchester Weimar verbindet ihn seit 2004 eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit. Neben zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland erfolgte auch die Veröffentlichung mehrerer CDs mit Werken von Hummel, Stamitz und dem Singspiel Erwin und Elmire, komponiert von der Weimarer Großherzogin Anna Amalia. Demnächst erscheint eine Einspielung mit Mozarts Klari-nettenkonzert KV 622 in einer Interpretation des Klezmer-Klarinettisten Helmut Eisel.
In der aktuellen Spielzeit liegt neben mehreren Wiederaufnahmen die musikalische Leitung von Prokofjews Der feurige Engel und Lehárs Die lustige Witwe in seinen Händen. Zudem wird er im Juni und Juli 2011 die beiden Zyklen des ring in weimar innerhalb der Weimarer Wagnerwochen dirigieren.

Christian Sedelmayer begann seine Theaterkarriere im Alter von 23 als Assistent von Jürgen Rose an den Münchner Kammerspielen und den Bayreuther Festspielen. Es folgte eine zehnjährige Karriere als Bühnen- und Kostümbildner für bekannte deutsche Schauspiel- und Opern-Regisseure wie z.B. Christian Stückl, Stephan Bachmann, die Geschwister Pfister, Sebastian Baumgarten, Lars Ole Walburg, die Operndebütantin Doris Dörrie und Alexander Nerlich. Er arbeitete als Bühnen- und Kostümbildner für die Berliner Volks¬bühne, das Schauspiel Frankfurt, die Münchner Kammerspiele, die Staatstheater Kassel und Cottbus, den Steirischen Herbst, die Staatsoper Unter Den Linden, das Berliner Hebbeltheater, das Bayerische Staatsschauspiel u.a.. Sein Debüt als Ausstatter war 1992 auf dem Berliner Theatertreffen zu sehen. Für seine Ausstattungen erhielt Sedelmayer einige Preise, wie die “Kainzmedaille der Stadt Wien” als bester Nachwuchsausstatter, “Kostümbildner des Jahres 2001″ (Opernwelt) oder den “Opus”-Preis der Deutschen Showindustrie für die beste Ausstattung. Im Jahre 2000 begann er selbst zu inszenieren, in seinen eigenen Bühnenbildern. Er inszenierte u.a. am Staatstheater am Gärtnerplatz, München (Bajazzo und Cavalleria Rusticana), an der Oper von Rouen (Dido und Aeneas von Purcell), am Staatstheater Meiningen (Die lustige Witwe), am Theater Freiburg (Die verkaufte Braut), am Luzerner Theater (Carmen und Maskenball), am Theater Aachen (La Perichole von Jacques Offenbach und Wedekinds Frühlingserwachen), an den Berliner Sophiensaelen, dem Theater Heidelberg (La clemenza di Tito), am Salzburger Landestheater (Figaros Hochzeit). Sergej Prokofjews Der feurige Engel ist seine erste Arbeit am DNT Weimar.

Elisabetta Pian, geboren in Italien, studierte Mode und Kostümbild in Berlin. Nach einer langen Tätigkeit als Kostümassistentin an der Staatsoper Unter den Linden arbeitet sie seit 2006 als Kostümbildnerin für Oper, Theater, Ballett und Film. Ihren ersten Auftrag als Kostümbildnerin erhielt sie während des Studiums 1996 an der Berliner Philharmonie mit Waltons Façade (Regie: Slatner, Flynn). Für das Ballett Shut Up and Dance! (2007, Staatsoper Unter den Linden) realisierte sie ebenfalls die Kostüme. Sie hat am Theater Meiningen gearbeitet (Was heißt hier Liebe, 2008; Regie: Ansgar Haag), sowie für die Volksbühne in Berlin (Babylon Must Fall, 2007; Regie: Heinrich Palminger).
Ihre erste Arbeit im Bereich Musiktheater war Donizettis Emilia di Liverpool (Regie: Elena Tzavara), die in Liverpool zur Eröffnung der “Kulturstadt 2008″ Premiere hatte. An der Griechischen Nationaloper Athen erarbeitete sie Die Schöne Galathée von Suppe (2009) und Il Pirata von Bellini (2010, beide Regie Elena Tzavara). In Zusammenarbeit mit Bernd Skodzig stattete sie Dialoge 09 (Neues Museum Berlin) und Dialoge in Maxxi (Maxxi Museum, Rom) für Sasha Waltz aus. 2010 entwarf sie am Berliner Ensemble für Hochhuths Inselkomödie die Kostüme. Elisabetta Pian arbeitet regelmäßig mit Videokünstlern wie John Bock (Dandy, 2006; Inside Beyond, 2007; Medusa im Tam Tam Club 2006, Magazin der Staatsoper Unter den Linden) und Aernout Mik (Training Ground, 2006; Touch, Rise and Fall, 2008). Diese Arbeit wurde bei der Biennale Venedig 2009 präsentiert. Zudem hat sie bei mehreren Musikvideos von 2RaumWohnung als Kostümbildnerin mitgewirkt.

Weimar, Nationaltheater Weimar, SPIELPLAN NOVEMBER 2010

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Nationaltheater Weimar

SPIELPLAN NOVEMBER 2010

3. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
ML: Slobodeniouk
S: Schilli
Werke von Antonin Dvorák, Bohuslav Martinú und Robert Schumann
November: 1.

Giuseppe Verdi
Rigoletto
ML: Solyom
S: Gritskova, Porstein / Avemo, Korotkov, Lombardi, Lukomski, Tsumaya
November: 4., 19.

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Hochzeit des Figaro
ML: Solyom
S: Krokhina, Gritskova, Hansmann, Wimmer; Meierhöfer, Lukomski / Tsumaya, Schenker-Primus
November: 6., 27.

Albert Lortzing
Der Wildschütz
ML: Hoff
S: Hansmann, Stojkovic, Wimmer; Brickner, Meierhöfer, Schenker-Primus
November: 12.

Christian Jost
Angst. Fünf Pforten einer Reise in das Innere der Angst
ML: Solyom
Es singt der Opernchor des DNT Weimar
November: 13.

Peter I. Tschaikowsky
Eugen Onegin
ML: Bender
S: Gritskova, Hansmann, Krokhina, Oesch; Aurich, Brickner, Schenker-Primus, Tsumaya
November: 14.

4. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
ML: Manacorda
Werke von Joseph Hayfn und Robert Schumann
November: 21., 22.

Bertolt Brecht / Kurt Weill
Die Dreigroschenoper
ML: Wilhelmi
S: S: Hartung, Knobloch, Wrona, Zabolitzki; Delpy, Wächter, Fennert, Greif, Jahr, Klischat
November: 26.

Weimar, Nationaltheater Weimar Spielplan Oktober 2010

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Nationaltheater Weimar

Spielplan: deutsches nationaltheater und staatskapelle weimar gmbh

staatstheater thüringen

Oktober 2010

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Hochzeit des Figaro
ML: Solyom
S: S: Krokhina, Gritskova / Krogius, Hansmann, Wimmer; Aurich, Meierhöfer, Moderegger, Lukomski / Tsumaya, Schenker-Primus
Oktober: 1., 7., 17., 23.

Peter I. Tschaikowsky
Eugen Onegin
ML: Solyom
S: S: Gritskova, Hansmann, Stojkovic, Oesch; Aurich, Brickner, Schenker-Primus, Lukomski
Oktober: 3., 16.

Christian Jost
Angst. Fünf Pforten einer Reise in das Innere der Angst
ML: Solyom / Oppeneiger
Es singt der Opernchor des DNT Weimar
Oktober: 6., 15., 30.

Edith Piaf – Ein Leben in Liedern
ML: Sobe
S: Platzer
Oktober: 8.

Albert Lortzing
Der Wildschütz
ML: Hoff
S: Hansmann, Porstein/Stojkovic, Wimmer/Gerstenmeyer; Brickner, Meierhöfer, Schenker-Primus
Oktober: 9., 14.

Gottfried Greiffenhagen
Die Comedian Harmonists
S: Heckel, Kürsten, Luhn, Otte, Seidensticker, Sobe, Stickert
Oktober: 10.

2. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
ML: Elts
S: D. Gauthier
Werke von Einojuhani Rautavaara, Jacques. Ibert und Arvo Pärt
Oktober: 10., 11.

Giuseppe Verdi
Rigoletto
ML: Solyom
S: Gritskova, Porstein, Korotkov, Lombardi, Lukomski, Tsumaya
Oktober: 21.
Bertolt Brecht / Kurt Weill
Die Dreigroschenoper
ML: Wilhelmi
S: S: Hartung, Knobloch, Wrona, Zabolitzki; Delpy, Wächter, Fennert, Greif, Jahr, Klischat
Oktober: 22.

Eduard Künneke
Glückliche Reise
ML: Bender
S: S. Günther, Stojkovic, Wieckhorst; A. Günther, Korotkov, Meierhöfer
Oktober: 29.

3. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar
ML: Slobodeniouk
S: Schilli
Werke von Antonin Dvorák, Bohuslav Martinú und Robert Schumann
Oktober: 31. / November: 1.

Weimar, Nationaltheater Weimar, Titel Angst. Fünf Pforten einer Reise in das Innere der Angst 24.9.2010

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Nationaltheater Weimar

Datum der Premiere 24. September 2010

Spielstätte e-werk
Komponist Christian Jost

Titel Angst. Fünf Pforten einer Reise in das Innere der Angst

(Choroper)
Musikalische Leitung Stefan Solyom
Inszenierung Karsten Wiegand
Choreinstudierung Markus Oppeneiger & Andreas Klippert
Bühne Bärbl Hohmann
Kostüme Andrea Fisser

Es singt Opernchor des DNT Weimar
Chorsolo I Tatjana Winn / Elke Sobe
Chorsolo II Anne Kathrin Doormann / Kerstin Quandt

Datum der Premiere 25. September 2010
Spielstätte großes Haus
Komponist Wolfgang Amadeus Mozart
Titel Die Hochzeit des Figaro
Musikalische Leitung Stefan Solyom
Inszenierung Susanne Gauchel
Ausstattung Thomas Schuster

Rollen bzw. Partien Schauspieler / Sänger

Graf Almaviva Uwe Schenker-Primus
Gräfin Almaviva Larissa Krokhina
Susanna Heike Porstein / Elisabeth Wimmer
Figaro Philipp Meierhöfer
Cherubino Margarita Gritskova / Carolina Krogius
Marcellina Christine Hansmann
Basilio Frieder Aurich
Don Curzio Günter Moderegger
Bartolo Remigiusz Lukomski / Hidekazu Tsumaya
Antonio Andreas Koch
Barbarina Daniela Gerstenmeyer / Malwina Makala