Stuttgart, Oper Stuttgart, Die Oper Stuttgart ist Opernhaus des Jahres, September 2016

September 29, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

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Oper Stuttgart

Opernhaus Stuttgart / SPIELZEITERÖFFNUNG "OPER OHNE GRENZEN" © Martin Siegmund

Opernhaus Stuttgart / SPIELZEITERÖFFNUNG „OPER OHNE GRENZEN“ © Martin Siegmund

Die Oper Stuttgart ist „Opernhaus des Jahres“

Anna Viebrock erhält doppelte Auszeichnung als „Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres“

Die Oper Stuttgart ist „Opernhaus des Jahres“. Dies gab die Fachzeitschrift „Opernwelt“ am Morgen bekannt. Der Auszeichnung liegt die Befragung von 50 Opernkritikerinnen und -kritikern aus dem In- und Ausland zugrunde, die mit deutlichem Abstand vor den nächstplatzierten Häusern für das Haus am Eckensee votierten. Die renommierte Auszeichnung erhielt die Oper Stuttgart u. a. „für ihre schier konkurrenzlose Premierenserie“ (Markus Thiel, Münchner Merkur/Opernwelt), für ihre „Intensität, Aufführungsdichte, Repertoirepflege“ (Eleonore Büning, FAZ) und schlicht: „eine sensationelle Spielzeit“ (Claus Ambrosius, Rhein-Zeitung), so die Begründung einiger Jury-Mitglieder.

Opernhaus Stuttgart / Sergio Morabito und Jossi Wieler © Martin Sigmund

Opernhaus Stuttgart / Sergio Morabito und Jossi Wieler © Martin Sigmund

Opernintendant Jossi Wieler: „Ich bin sehr glücklich über diese wunderbare Würdigung unserer Künstler und unserer Arbeit, insbesondere auch über die beiden Auszeichnungen für Anna Viebrock zur ,Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin des Jahres‘. Seit über dreißig Jahren verbindet uns eine enge, inspirierende und vertrauensvolle künstlerische Zusammenarbeit. Die Ernennung zum ,Opernhaus des Jahres‘ hingegen gilt dem gesamten Haus. Ich bin sehr dankbar dafür und auch stolz darauf. Diesen Stolz möchte ich teilen mit den politisch Verantwortlichen und den Bürgerinnen und Bürgern in Stadt, Region und Land sowie mit unseren vielen institutionellen Partnern, Unterstützern, Förderern und Freunden. Der Geist, der damit ausgezeichnet und gewürdigt wird, entsteht über die Kunst und die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Gewerke und Abteilungen. Er ist geprägt von dem Bewusstsein einer gemeinschaftlichen Verantwortung. Das Engagement jedes Einzelnen belebt diesen Geist. So gelingt es uns, die kollektive Kunstform Oper in höchster Qualität täglich immer wieder neu erlebbar zu machen. Unseren Zuschauerinnen und Zuschauern danke ich für ihre Offenheit und Wissbegier, mit der sie unserer Arbeit begegnen und diese begleiten. Dieser Geist, für den wir heute ausgezeichnet wurden, hat eine besondere Tradition hier am Haus und wird im offenen Dialog miteinander gelebt. Die Auszeichnung gibt uns Kraft, den eingeschlagenen künstlerischen Weg in den kommenden Spielzeiten mit Leidenschaft weiterzugehen.“

Operndirektorin Eva Kleinitz: „Mit dieser Auszeichnung wird die kontinuierliche Arbeit der vergangenen fünf Jahre gewürdigt. In dieser Zeit ist das sängerisch und darstellerisch außergewöhnliche Solisten-Ensemble mit dem Staatsopernchor und dem Staatsorchester in idealer Weise zusammengewachsen. Auch Gastsolisten und Gastdirigenten spüren dieses Engagement und diesen Geist und fühlen sich hier willkommen und künstlerisch zu Hause. Repertoire, Premieren und Wiederaufnahmen stehen gleichwertig nebeneinander.“

Chefdramaturg Sergio Morabito: „Theater erleben wir in unserer Arbeit als Medium der Verwandlung. Deshalb gelingt es unserem Engagement für Entlegenes, Unterschätztes und Zeitgenössisches immer wieder, die Operngeschichte gegen den Strich zu bürsten und dabei selbst Repertoire-Klassiker dem kulturellen Konformismus zu entreißen. Beides hängt zusammen, das eine setzt das andere voraus: Unsere Ausgrabungen sind Teil der kreativen Infragestellung der ,handelsüblichen‘ Präsentationsformen des traditionellen Repertoires – und umgekehrt. Dem Musiktheater kann und muss es immer wieder gelingen, seine Geschichte neu zu erfinden und seine Geschichten neu zu erzählen.“

Mit allen sechs Premieren der vergangenen Spielzeit konnte die Oper Stuttgart in diesem Jahr bei den Kritikern punkten. Insbesondere die Neuproduktionen von Richard Strauss‘ Oper Salome in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov unter der Musikalischen Leitung von Roland Kluttig und von Vincenzo Bellinis Die Puritaner in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito unter der Musikalischen Leitung von Giuliano Carella stießen auf große Begeisterung bei der internationalen Jury.

Oper Stuttgart / Salome mit Matthias Klink (Herodes) und Claudia Mahnke (Herodias) © A.T. Schaefer

Oper Stuttgart / Salome mit Matthias Klink (Herodes) und Claudia Mahnke (Herodias) © A.T. Schaefer

Neben der Oper Stuttgart als „Opernhaus des Jahres“ wurde auch eine dem Hause seit vielen Jahren aufs Engste verbundene Künstlerin gleich doppelt ausgezeichnet: Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock erhielt für ihre Ausstattung von Bellinis Die Puritaner an der Oper Stuttgart – sowie für die Ausstattung von Rossinis Viaggio a Reims am Opernhaus Zürich – sowohl den Titel „Bühnenbildnerin des Jahres“ als auch „Kostümbildnerin des Jahres“. Zahlreiche weitere Nominierungen in diesen beiden Kategorien gingen zudem an das Ausstattungsteam der Stuttgarter Salome für Kostüme (Kirill Serebrennikov), Bühne (Pierre Jorge Gonzalez), Video (Ilya Shagalov) und Licht (Reinhard Traub). Auch die Kostümbildnerinnen Anja Rabes und Nina von Mechow wurden für ihre Stuttgarter Arbeiten bei Purcells The Fairy Queen in der Inszenierung von Calixto Bieito bzw. bei Beethovens Fidelio in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito jeweils als „Kostümbildnerin des Jahres“ vorgeschlagen.

In der Kategorie „Aufführung des Jahres“ wurden neben den Stuttgarter Neuproduktionen von Salome und Die Puritaner auch Fidelio unter der Musikalischen Leitung von GMD Sylvain Cambreling genannt. Zahlreiche Jury-Mitglieder votierten zudem für Kirill Serebrennikov, Jossi Wieler und Sergio Morabito in der Kategorie „Regisseur(e) des Jahres“ für deren Inszenierungen von Strauss‘ Salome und Bellinis Die Puritaner an der Oper Stuttgart.

Opernhaus Stuttgart / Die Puritaner mit Solisten und Mitgliedern des Staatsopernchores Stuttgart © A.T. Schaefer

Opernhaus Stuttgart / Die Puritaner mit Solisten und Mitgliedern des Staatsopernchores Stuttgart © A.T. Schaefer

Höchst erfreulich fiel das Kritikervotum der Opernwelt-Umfrage auch für die Sängerinnen und Sänger des Stuttgarter Solistenensembles aus: In der Kategorie „Sänger/Sängerin des Jahres“ wurde Ensemblemitglied Matthias Klink vielfach sowohl für seine Interpretation des Herodes in Strauss‘ Salome als auch für die des Dichters in Boesmans‘ Reigen in der Inszenierung von Nicola Hümpel gewürdigt. In dieser Rubrik wurde auch Ensemblemitglied Simone Schneider für ihr Rollenportrait der Salome genannt. Darüber hinaus hatte Ensemblemitglied Ana Durlovski etliche Kritiker als Elvira in Die Puritaner sowie als Olympia in Hoffmanns Erzählungen in der Inszenierung von Christoph Marthaler begeistert. Auch sie erhielt mehrere Nominierungen als „Sängerin des Jahres“. Nicht zuletzt wurde Opernstudiomitglied Idunnu Münch für ihre Darstellung des Pagen in Salome in der Kategorie „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ nominiert.

Auch das Staatsorchester Stuttgart und der Staatsopernchor Stuttgart wurden für ihre herausragenden Leistungen in der vergangenen Spielzeit von einigen Jury-Mitgliedern als „Orchester des Jahres“ bzw. „Chor des Jahres“ vorgeschlagen.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

Stuttgart, Oper Stuttgart, PREMIERE Faust von Charles Gounod, 30.10.2016

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

 Faust von Charles Gounod

Sonntag, 30. Oktober 2016, 18 Uhr, Weitere Vorstellungen: 3.| 6.NM | 11. | 17. November 2016, 16. | 21. | 30. Januar 2017

Musikalische Leitung                                  Marc Soustrot
Regie                                                          Frank Castorf
Bühne                                                        Aleksandar Deni
Kostüme                                                   Adriana Braga Peretzki
Licht                                                          Lothar Baumgarte
Chor                                                           Johannes Knecht
Dramaturgie                                              Ann-Christine Mecke

Besetzung
Faust                                                          Atalla Ayan
Mephistopheles                                         Adam Palka
Valentin                                                     Gezim Myshketa
Wagner                                                      Michael Nagl
Margarethe                                              Mandy Fredrich
Siebel                                                       Sophie Marilley / Josy Santos (11. | 17. Nov)
Marthe Schwerdtlein                               Iris Vermillion / Fredrika Brillembourg (21. | 30. Jan)

Johann Wolfgang von Goethe © IOCO

Johann Wolfgang von Goethe © IOCO

In Stuttgart war Charles Gounods Oper Faust zuletzt im Jahr 1952 in einer Neuinszenierung zu sehen. Nun präsentiert Frank Castorf, einer der wirkungsmächtigsten Regisseure des Gegenwartstheaters, über 60 Jahre später am Sonntag, 30. Oktober 2016 um 18 Uhr mit seiner Inszenierung dem Stuttgarter Publikum eine neue Sicht auf das Werk. Frank Castorf wird damit erstmals eine Oper in Stuttgart inszenieren. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Marc Soustrot. Die Ausstattung entwerfen Aleksandar Deni und Adriana Braga Peretzki. Beide verbindet eine langjährige und überaus erfolgreiche künstlerische Partnerschaft mit Castorf; u. a. arbeitete das Trio bei Castorfs Neuinszenierung von Wagners Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen 2014 zusammen.

Die Neuproduktion von Gounods Faust ist hochkarätig besetzt: Neben Iris Vermillion als Gast in der Rolle der Marthe Schwerdtlein debütieren die Stuttgarter Ensemblemitglieder Mandy Fredrich als Margarethe, Atalla Ayan als Faust, Adam Palka als Mephistopheles und Gezim Myshketa als Valentin.

Mitte des 19. Jahrhunderts war man in Frankreich fasziniert von der Faust-Legende. Es entstanden Rührstücke, Komödien und Zauberstücke auf Basis von Goethes Drama. Charles Gounod folgte diesem Trend und komponierte 1859 eine Oper, die sich auf die Liebesgeschichte zwischen Faust und Gretchen konzentriert. Faust ist hier kein Wissenschaftler, der über die menschliche Erkenntnismöglichkeit überhaupt meditiert, sondern ein einsamer Mann auf der Suche nach Liebe. Nebenfiguren wie Gretchens Bruder Valentin und Fausts Schüler Siebel bekommen in Gounods Version mehr Gewicht und erlauben es, die jedem deutschen Abiturienten vertraute Geschichte aus neuer Perspektive zu erleben: Französische Kriegsbegeisterung vermischt sich mit einem unerfüllbaren Ideal von „Unschuld“; simple Freude an Theaterzauberei trifft auf eines der tiefsinnigsten Dramen der Literaturgeschichte; eine intime Liebesgeschichte wird zur großen Choroper.

Einführungsmatinee :  Sonntag, 23. Oktober 2016, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang Das Produktionsteam gibt interessierten Opernbesuchern einen Einblick in die Konzeption der Neu-inszenierung.  Nach(t)gespräche:  Sonntag, 6. November 2016 (nm) – Samstag, 21. Januar 2017,  Das Produktionsteam beantwortet im Anschluss an die Vorstellung Fragen der Zuschauer.  Einführung vor jeder Vorstellung,  Eine Einführung findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang, statt.

Sonntag, 30. Oktober 2016, 18 Uhr, Weitere Vorstellungen: 3.| 6.NM | 11. | 17. November 2016, 16. | 21. | 30. Januar 2017

Karten über www.oper-stuttgart.de, Kartentelefon: 0711. 20 20 90, und an der Abendkasse. Weitere Informationen zur Neuproduktion unter http://www.oper-stuttgart.de/faust-gounod/.  PMStOSt

 

Stuttgart, Oper Stuttgart, Höhepunkte der Spielzeit 2016/17

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Die ersten Höhepunkte der Spielzeit 2016/17

Am Freitag, 23. September 2016, eröffnet die Oper Stuttgart mit Ludwig van Beethovens einziger Oper Fidelio in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito. Am Samstag, 24. September, kehrt Giuseppe Verdis Rigoletto und am Sonntag, 25. September, Georges Bizets Carmen zurück auf die Opernbühne. Zu einem musi-kalischen Streifzug durch die kommende Opern- und Konzertsaison lädt die Oper Stuttgart im Rahmen der Spiel-zeiteröffnung Oper ohne Grenzen ebenfalls am Sonntag, 25. September, um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Inszenierung von Georg Friedrich Händels Alcina des Regieduos Jossi Wieler und Sergio Morabito feiert am Mittwoch, 05. Oktober, Wiederaufnahme. Als Eröffnungspremiere inszeniert Frank Castorf am Sonntag, 30. Oktober, Charles Gounods Faust. Musiker des Staatsorchesters Stuttgart eröffnen die Konzertsaison mit einem kostenlosen Lunchkonzert am Dienstag, 04. Oktober, dicht gefolgt vom 1. Sinfoniekonzert am 09. und 10. Okto-ber 2016 unter der Musikalischen Leitung von Marek Janowski.


Spielzeiteröffnung 2016/17
Oper ohne Grenzen: Eine musikalische Matinee zum Saisonauftakt
Sonntag, 25. September 2016, um 11 Uhr
Freiheit und Grenzüberwindung stehen im Zentrum der Spielzeit 2016/17, und dies auf vielfältige Art und Weise: Als Antwort auf die wachsende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland hatte die Deutsche Opernkonferenz im vergangenen Jahr den Gedanken der „Oper ohne Grenzen“ ins Leben gerufen. Diesen Leitsatz greift die Oper Stuttgart auf und startet am 25. September 2016 unter diesem Motto mit einer großen Spielzeiteröffnung in die neue Opern- und Konzertsaison. Leitungsteam, Sänger und Instrumentalisten des Staatsorchesters Stuttgart laden das Publikum auf eine musikalische Reise durch die kommende Spielzeit ein. Der Eintritt zur Spielzeiteröff-nung ist frei. Freie Platzwahl.


Erste Opernvorstellungen
Fidelio von  Ludwig van Beethoven 23. / 26. / 30. Sep 2016, 24. / 28. Okt, 5. / 8. / 15. / 18. Nov
Musikalische Leitung: Patrick Lange, Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne: Bert Neumann, Kostüme: Nina von Mechow, Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Johannes Knecht
Don Fernando: Ronan Collett, Don Pizarro: Michael Ebbecke, Florestan: Eric Cutler, Leonore: Rebecca von Lipinski, Rocco: Roland Bracht, Marzelline: Josefin Feiler, Jaquino: Daniel Kluge


Rigoletto von Giuseppe Verdi   24. Sep 2016, 1. / 8. / 13. / 22. / 25. Okt, 9. / 26. Nov, 7. / 12. / 16. Dezember 2016
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti / Giuliano Carella
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne: Bert Neumann, Kostüme: Nina von Mechow, Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Johannes Knecht

Herzog von Mantua: Ivan Magrì, Rigoletto: Francesco Landolfi / Markus Marquardt, Gilda: Lenneke Ruiten / Mirella Bunoaica, Graf von Monterone: Roland Bracht, Graf von Ceprano: Padraic Rowan / Michael Nagl, Gräfin: Idunnu Münch / Josy Santos, Marullo: Ashley David Prewett, Borsa: Kai Kluge, Sparafucile: Liang Li, Maddalena: Ezgi Kutlu / Stine Marie Fischer, Giovanna: Carmen Mammoser


Georges Bizet   Carmen:  25. Sep 2016, 2. / 15. / 21. Okt, 7. / 14. / 19. / 25. Nov
Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas, Regie: Sebastian Nübling
Bühne und Kostüme: Muriel Gerstner
Licht: Gérard Cleven, Video: Gabriele Vöhringer
Chor und Kinderchor: Christoph Heil, Dramaturgie: Xavier Zuber
Zuniga: David Steffens, Morales: Ronan Collett, José: Matthias Klink, Escamillo: Bogdan Baciu / Gezim Myshketa, Dancaïre: Dominic Große, Remendado: Kai Kluge, Frasquita: Esther Dierkes, Mercedes: Maria Theresa Ullrich, Carmen: Ramona Zaharia, Micaëla: Pumeza Matshikiza / Catriona Smith, Surplus (Schauspieler): Luis Hergón


Wiederaufnahme
Georg Friedrich Händel Alcina 5. / 9. / 12. / 23. / 29. Okt 20161. / 4. / 12. Nov
Musikalische Leitung: Christian Curnyn
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Alcina: Ana Durlovski, Ruggiero: Diana Haller, Morgana: Yuko Kakuta, Bradamante: Stine Marie Fischer, Oronte: Sebastian Kohlhepp, Melisso: Arnaud Richard, Oberto: Josy Santos


Eröffnungspremiere
Charles Gounod Faust 30. Okt 20163. / 6. (nm) / 11. / 17. Nov16. / 21. / 30. Jan 2017
Musikalische Leitung: Marc Soustrot, Regie: Frank Castorf
Bühne: Aleksandar Deni, Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Licht: Lothar Baumgarte, Chor: Johannes Knecht, Dramaturgie: Ann-Christine Mecke
Faust: Atalla Ayan, Mephistopheles: Adam Palka, Valentin: Gezim Myshketa, Wagner: Michael Nagl, Margarethe: Mandy Fredrich, Siebel: Sophie Marilley / Josy Santos, Marthe Schwerdtlein: Iris Vermillion / Fredrika Brillembourg
Einführungsmatinee:  23. Okt 2016, 11 Uhr, im Opernhaus, Foyer I. Rang


Erste Konzerte
1. Lunchkonzert
04. Okt 2016, 12:45 – 13:15 Uhr, Opernhaus, Foyer I. Rang
Mit Musikern des Staatsorchesters Stuttgart Eintritt frei


1. Sinfoniekonzert: Phantastische Polyphonie
09. und 10. Okt 2016, 11 Uhr bzw. 19.30 Uhr, Beethovensaal der Liederhalle
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur (1875-78)
Musikalische Leitung: Marek Janowski
Staatsorchester Stuttgart


1. Kammerkonzert: Lange Nacht der Nachtmusiken
19. Okt 2016, 19.30 Uhr, Mozartsaal der Liederhalle
In Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Stuttgart
Wolfgang Amadeus Mozart Serenade c-Moll (»Nacht musique«) KV 388 für Bläseroktett (1782) George Crumb Four Nocturnes (»Night Music II«) für Violine und Klavier (1964) Franz Schubert Triosatz (»Notturno«) für Klavier, Violine und Violoncello Es-Dur D 897 (1827-28) Johann Sebastian Bach Goldberg-Variationen BWV 988 (1741) in einer Fassung für Streichtrio u. a.
Rezitation: Manja Kuhl
Mit Musikern des Staatsorchesters Stuttgart


1. Liedkonzert: Abschied mit Schubert

28. Nov 2016, 20 Uhr, Opernhaus, Foyer I. Rang
Lieder von Franz Schubert, Carl Loewe und Ludwig van Beethoven
Bass: Matthias Hölle Klavier: Stephen Hess
Musiker des Staatsorchesters Stuttgart
Vorverkaufsbeginn am 28. September 2016. Schriftliche Kartenvorbestellung bereits möglich.

Junge Oper
CastingFür die Projektchöre von Benjamin
Alte Musikhochschule Stuttgart, Urbansplatz 2, 70182 Stuttgart
Erwachsenenchor (24 – 99 Jahre): 13. Okt 2016 ab 17 Uhr
Jugendchor (15 – 23 Jahre): 15. Okt 2016 ab 10 Uhr
Anmeldung: education@staatstheater-stuttgart.de


1. Sitzkissenkonzert: Im Garten der Pusteblumen
Opernhaus, Foyer III. Rang
22. Okt 2016, 14 und 15.30 Uhr, 27. Okt, 9.30 und 11 Uhr / 29. Okt, 14 und 15.30 Uhr /
10. Nov, 9.30 und 11 Uhr / 21. Nov, 9.30 und 11 Uhr / 28. Nov, 9.30 und 11 Uhr /
1. Dez , 9.30 und 11 Uhr / 3. Dez, 14 und 15.30 Uhr

Die Premieren der Musiktheaterproduktionen Gold von Leonard Evers und Benjamin von Gion Antoni Derungs finden am 14. Jan 2017 bzw. 23. Juni 2017 statt.

Vorverkauf
Der Vorverkauf für die Veranstaltungen im September und Oktober 2016 hat bereits begonnen. Karten über www.oper-stuttgart.de, Kartentelefon: 0711.20 20 90 und an der Theaterkasse.

Telefonischer Verkauf und Öffnungszeiten der Theaterkasse während der Theaterferien 28. Juli bis 28. August 2016 (Telefonischer Kartenvorverkauf und Abonnementbüro): Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 14 Uhr, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr erreichbar; Tageskasse geschlossen.

29. August bis 11. September 2016 (Tageskasse und Abonnementbüro): Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 14 Uhr, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet und telefonisch erreichbar.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

Stuttgart, Oper Stuttgart, Rigoletto von Giuseppe Verdi im Juli 2016

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Rigoletto
von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

15.07.2016 19:30 – 22:15 Uhr
18.07.2016 19:30 – 22:15 Uhr
25.07.2016 19:30 – 22:15 Uhr

Giuseppe Verdis Oper basiert auf Victor Hugos Drama Der König amüsiert sich, das nach einmaliger Aufführung 1832 in Paris sofort verboten wurde und 50 Jahre lang nicht gespielt werden durfte. Verdi war bewusst, dass bei dieser Stückwahl Ärger mit der Zensur vorprogrammiert war. Dennoch gelang es ihm, seine Oper ohne wesentliche Eingriffe in die Dramaturgie Victor Hugos 1851 zu einer umjubelten Premiere zu führen. Nach der beispiellosen Erfolgsgeschichte von Verdis Oper, die bis heute international zu den meistgespielten Werken des Repertoires zählt, ist es gar nicht so leicht, sein eigentliches Skandalon noch zu entdecken. Wieler, Morabito und Neumann gehen dieser Frage nach der gesellschaftlichen und politischen Radikalität des Hugoschen Diskurses in seiner Verdischen Brechung nach. Manches deutet darauf hin, dass diese Radikalität in einer beispiellosen Absage an die Idee eines Subjekts der Geschichte besteht. Der Herrscher ist ein jugendlicher Libertin, der nur dem Rausch und dem Vergnügen lebt, während er sich als politisches Subjekt von seinem Hofnarren vertreten lässt, der an seinem Hof ein Terrorregime errichtet hat. Das Scheitern zentraler Forderungen der Französischen Revolution („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“), der Aufstieg und Fall Napoleons, die aus der Juli-Revolution hervorgegangene neue kapitalistischen Machtelite und deren Korruption, all das bündelt Hugo im Zerrspiegel seines Dramas zu einem finsteren Endspiel, in dem Geschichte zur Groteske erstarrt. Statt des Tyrannen mordet die Revolution in der Gestalt eines Narren ihre eigenen Kinder.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

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