Stuttgart, Oper Stuttgart, Pfitzner und Schubert im 6. Kammerkonzert, 16.05.2012

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Oper Stuttgart

Pfitzner und Schubert im 6. Kammerkonzert

Im 6. Kammerkonzert der Oper Stuttgart am Mittwoch, 16. Mai 2012 um 19.30 Uhr im Mozartsaal der Liederhalle werden unter dem Titel „Abschied und Willkommen“ zwei musikalische Romantiker portraitiert: Hans Pfitzner und Franz Schubert.

Hans Pfitzner, dessen musiktheatralische Werke auf der Stuttgarter Opernbühne häufig aufgeführt wurden, ist hier als Liedkomponist und Kammermusiker zu entdecken. Zum Konzertauftakt interpretiert Opernstudiomitglied Ronan Collett zwei Lieder Pfitzners – Sie haben heut Abend Gesellschaft und In Danzig – denen Gedichte von Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff zugrunde liegen.

Neben diesen Stücken erklingen zwei beliebte Kammermusikwerke: Schuberts „Forellenquintett“ und seine Kammerkantate Der Hirt auf dem Felsen, gesungen von Ensemblemitglied Pumeza Matshikiza, die in dieser Spielzeit bereits als Ännchen (Der Freischütz) und Susanna (Figaros Hochzeit) auf der Stuttgarter Opernbühne zu erleben war. Gemeinsam mit ihr musizieren Stefan Jank (Klarinette) und Petra Menzel (Klavier).

 Am 16. Mai 2012 um 19.30 Uhr in der Liederhalle/Mozartsaal

Karten unter Tel. 0711. 20 20 90 oder auf unserer Homepage

Stuttgart, Oper Stuttgart, Einführungsmatinee zu Alban Bergs Wozzeck, 06.05.2012

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Oper Stuttgart

Einführungsmatinee zu Alban Bergs „Wozzeck“

Am Sonntag, 6. Mai 2012 um 11.00 Uhr gewähren Regisseurin Andrea Moses, Kammersängerin Christiane Iven und Korrepetitor Johannes Harneit allen Interessierten in einer Matinee Einblicke in die Konzeption der Neuinszenierung. Christiane Iven, die in der Produktion als Marie zu erleben ist, bringt 3 Stücke aus Alban Bergs 7 frühe Lieder und aus Wozzeck zu Gehör, begleitet von Johannes Harneit am Flügel.

Einführungsmatinee zu Wozzeck_ Sonntag, 6. Mai 2012, 11.00 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang

Karten zu 3,50 Euro unter Tel. 0711.20 20 90 oder auf unserer Homepage

Stuttgart, Oper Stuttgart, Gespräche der Karmeliterinnen und Die Jüdin zum letzten Mal in dieser Spielzeit, 06. und 07.05.2012

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Oper Stuttgart

„Gespräche der Karmeliterinnen“ und „Die Jüdin“ zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Jeweils nur noch einmal stehen in dieser Spielzeit die Stuttgarter Produktionen von Francis Poulencs Gespräche der Karmeliterinnen und Fromental Halévys Die Jüdin auf dem Spielplan der Oper Stuttgart.

Beide Werke setzen sich mit den Themen Glauben und Religiosität auseinander: In der Wieler/Morabito-Inszenierung von Die Jüdin, einem Schlüsselwerk der französischen Grand Opéra, wird hinter ihrer Mischung aus Kolportage, Historien-Spektakel und großem Musikdrama die Geschichte des abendländischen Antisemitismus greifbar – bewegend und verstörend zugleich.

Die existenziellen Fragen von Leben und Tod, von Glaube und persönlichem Bekenntnis sind die Themen von Poulencs Oper Gespräche der Karmeliterinnen, die 1957 in Mailand und Paris uraufgeführt wurde. Ihr zugrunde liegt der historische Fall der Ermordung der Karmeliterinnen von Compiègne im Jahr 1794 zur Zeit der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution.

Die Jüdin_ Am Sonntag, 6. Mai 2012, 17.00 Uhr im Opernhaus

Gespräche der Karmeliterinnen_Am Montag, 7. Mai 2012, 19.30 Uhr im Opernhaus

Karten unter Tel. 0711. 20 2090 oder auf unserer Homepage

Stuttgart, Oper Stuttgart, Mezzosopranistin Leandra Overmann gestorben, 23.04.2012

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Oper Stuttgart

Die Mezzosopranistin Leandra Overmann ist Ende vergangener Woche nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Die aus Belgrad stammende Tochter einer Primadonna der Serbischen Nationaloper war seit Ende der 1970er Jahre auf den wichtigsten deutschen und europäischen Bühnen zu Hause. Fest engagiert war die dramatische Mezzosporanistin unter anderem in Basel, Bonn und Hannover. Mit Beginn der Intendanz Albrecht Puhlmanns kam die Ausnahmekünstlerin 2006 nach Stuttgart, wo sie als Küsterin in Jenufa, als Klytämnestra in Elektra, als Hexe in Hänsel und Gretel, Frau in Die menschliche Stimme sowie in den beiden zeitoper-Produktionen Paulinenbrücke und Lusthausruine bleibt zu erleben war. In den vergangenen beiden Spielzeiten begeisterte Leandra Overmann das Stuttgarter Publikum unter anderem mit ihrem Rollenportrait der Kabanicha in Katja Kabanova, für welches sie in der laufenden Spielzeit auf die Bühne der Oper Stuttgart zurückkehren wollte.

Mit dem Regisseur Calixto Bieito verband Leandra Overmann eine besonders intensive künstlerische Zusammenarbeit, aus der einige ihrer berührendsten und eindrucksvollsten Rollengestaltungen hervorgingen.

Neben ihren zahlreichen Bühnenauftritten war Leandra Overmann seit 2002 als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg tätig. Als Künstlerin und Pädagogin fühlte sie sich ihren Studenten auch noch lange nach deren Studium persönlich verpflichtet.

„Mit Leandra Overmann verliert die Oper Stuttgart und das gesamte Musiktheater eine leidenschaftliche und schonungslose Künstlerin“, so Intendant Jossi Wieler. „Ihre oftmals zugleich von Schmerz und Heiterkeit geprägten Figuren lebten vom intensiven Kampf um Wahrhaftigkeit. An ihre tief berührende Präsenz auf der Bühne werden wir uns immer erinnern.“

Linz, Landestheater Linz, Quartette – Angels & Insects, 26.04.2012

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Landestheater Linz

Quartette – Angels & Insects

Ballett von Jochen Ulrich,  Neueinstudierung: Fabrice Jucquois, Darie Cardyn, Sarah Deltenre
 Am Donnerstag, 26. April 2012 um 19.30 Uhr ins Große Haus

 Mit dem Tanzstück Quartette – Angels & Insects stellt das Ensemble einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis und zeigt eine der erfolgreichsten Arbeiten seines Ballettdirektors. 1997 in Köln entstanden, erzählt das Stück in rasantem Tempo und mit ekstatischer und spielerischer Verve von der Unerbittlichkeit des Lebens, von der Notwendigkeit, Utopien nicht aus den Augen zu verlieren – und vom Fliegen. Die Musik zu diesem Abend stammt vom Komponisten und Geiger Alexander Balanescu, dem Linzer Publikum durch das Ballett Lorenzaccio wohlbekannt.

Stuttgart, Oper Stuttgart, 5. Sinfoniekonzert, 15./16.04.2012

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Oper Stuttgart

„Chorus and Instruments“: Das 5. Sinfoniekonzert mit Manfred Honeck

Für das 5. Sinfoniekonzert „Chorus and Instruments“ am 15. und 16. April 2012 im Beethovensaal der Liederhalle kehrt der ehemalige Generalmusikdirektor Manfred Honeck ans Pult des Staatsorchesters Stuttgart zurück. Das Konzert steht thematisch noch ganz im Zeichen des Osterfestes.

Mit Franz Schuberts Messe Nr. 6 Es-Dur dirigiert Manfred Honeck in diesem Sinfoniekonzert die seiner Ansicht nach „schönste Vertonung des lateinischen Messtextes“. Neben dem Staatsopernchor Stuttgart werden als Solisten die Ensemblemitglieder Pumeza Matshikiza, Tina Hörhold, Atalla Ayan, Daniel Kluge und Shigeo Ishino zu hören sein. In der Komposition L’Ascension. Sinfonische Meditationen setzte Olivier Messiaen sich musikalisch mit der Himmelfahrt Christi auseinander.

Einen besonderen Akzent zwischen diesen beiden Werken setzt Morton Feldmans Komposition Chorus and Instruments II für Chor, Tuba und Röhrenglocken. Die üblichen Vorstellungen von Zeit und intentionaler Entwicklung in der Musik werden darin aufgelöst: Zwar sind die Tonhöhen vorgegeben, doch der Dirigent entscheidet frei über die Relationen von Zeit und Klang.

Am 15. April 2012, 11.00 Uhr und 16. April 2012, 19.30 Uhr, Liederhalle/Beethovensaal

Stuttgart, Oper Stuttgart, Doris Soffel in Gespräche der Karmeliterinnen, ab 07.04.2012

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Oper Stuttgart

Doris Soffel in Gespräche der Karmeliterinnen

Ab diesem Samstag (07. April 2012) steht Francis Poulencs Oper Gespräche der Karmeliterinnen in der Inszenierung von Thomas Bischoff wieder auf dem Spielplan der Oper Stuttgart. Als Madame de Croissy kehrt Doris Soffel in das Haus am Eckensee zurück. Hier gehörte die Mezzosopranistin zehn Jahre dem Ensemble an, bevor ihre internationale Karriere sie an die renommiertesten Opernhäuser der Welt führte. Die gefragte Wagner- und Strauss-Interpretin wird am 18. April 2012 ihr Rollendebüt als Madame de Croissy geben. In den ersten beiden Vorstellungen am 07. und 13. April 2012 übernimmt Rosalind Plowright die Partie. Die britische Mezzosopranistin hatte Madame de Croissy bereits in der vergangenen Spielzeit in Stuttgart gesungen. Zuletzt beeindruckte sie das hiesige Publikum mit ihrer Interpretation von Mílas Mutter in Janá?eks Schicksal (Osud). Ana Durlovski ist nach ihrer gefeierten Interpretation der Amina (Die Nachtwandlerin) nun in der Rolle der Sœur Constance zu erleben.

Vorstellungen: 07., 13., 18., 24., 27., 30. April 2012, 7. Mai 2012

 

 

Stuttgart, Oper Stuttgart, Premiere WOZZECK, 12.05.2012

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Oper Stuttgart

 WOZZECK  von  Alban Berg

  Premiere:  12. Mai 2012

Um seine Freundin Marie und ihr gemeinsames uneheliches Kind finanziell zu unterstützen, bessert Wozzeck seinen mageren Verdienst auf, indem er sich dem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung stellt. Doch er wird nicht nur physisch, sondern auch psychisch von seiner Umgebung missbraucht. Als Marie fremd geht, läuft Wozzeck Amok.

Alban Bergs Musikdrama entstand im Rückgriff auf das 1836/37 von Georg Büchner geschriebene Dramenfragment Woyzeck, das erst 1879 wieder aufgefunden wurde und 1911 zur Uraufführung gelangte. Dem Komponisten gelang es, in Anknüpfung an die frei atonalen Meisterwerke Schönbergs, komplizierte musikalische Konstruktionsprinzipien zu unmittelbar packenden Figuren und Situationen zu verdichten.

Öffentliche Probe
Samstag, 28. April 2012, Opernhaus

  • 09.45 Uhr: Einlass Zuschauerraum + Einführung durch die Regisseurin
  • 10-11.30 Uhr: Beginn der Probe (ohne Pause)

Für diese Veranstaltung gibt es kostenfrei Karten in der Theaterkasse (Theaterpassage) und an der Tageskasse (Opernhaus).

Einführungsmatinee
Sonntag 06. Mai 2012, 11.00 Uhr im Opernhaus, Foyer 1. Rang

Nach(t)gespräche
Der Produktionsdramaturg gibt Antworten auf Fragen der Zuschauer im Anschluss an die Vorstellung:

  • Donnerstag, 17. Mai 2012
  • Sonntag, 27. Mai 2012

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Doris Soffel in Gespräche der Karmeliterinnen, ab 07.04.2012

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Oper Stuttgart

Doris Soffel in „Gespräche der Karmeliterinnen

Ab Samstag, 7. April 2012, steht Francis Poulencs Oper Gespräche der Karmeliterinnen (Dialogues des Carmélites) in der Inszenierung von Thomas Bischoff wieder auf dem Spielplan der Oper Stuttgart. Als Madame de Croissy kehrt Doris Soffel in das Haus am Eckensee zurück. Hier gehörte die Mezzosopranistin zehn Jahre lang dem Ensemble an, bevor ihre internationale Karriere sie an die renommiertesten Opernhäuser der Welt führte. Die gefragte Wagner- und Strauss-Interpretin gibt als Madame de Croissy ihr Rollendebüt. Neben ihr sind Anne-Catherine Gillet (Blanche de la Force) und Irmgard Vilsmaier (Mère Marie), die Ensemblemitglieder Michael Ebbecke (Marquis de la Force), Dmytro Popov (Le Chevalier de la Force), Simone Schneider (Madame Lidoine), Ana Durlovski (Sœur Constance), Diana Haller (Mère Jeanne), Heinz Göhrig (Beichtvater), Torsten Hofmann (Kommissar) sowie die Opernstudiomitglieder Ronan Collett (Thierry/Dr. Javelinot/Kerkermeister) und Sylvia Rena Ziegler (Sœur Mathilde) zu erleben.

Vorstellungen: 7., 13., 18., 24., 27., 30. April, 7. Mai 2012

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Liana Aleksanyan singt Titelpartie in Verdis Luisa Miller, 21./25./28.03.2012 2012

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Staatsoper Stuttgart

Liana Aleksanyan singt im März Titelpartie in Verdis “Luisa Miller”

Ab Mittwoch, 21. März 2012 steht Giuseppe Verdis Luisa Miller in der Inszenierung von Markus Dietz – teilweise in veränderter Besetzung – wieder auf dem Spielplan der Oper Stuttgart. In den drei Märzvorstellungen singt Liana Aleksanyan die Titelpartie, im Mai und Juni ist Alexia Voulgaridou als Luisa zu erleben. Jeniece Golbourne kehrt für die Märzvorstellungen als Federica d’Ostheim nach Stuttgart zurück. Danach übernimmt Marina Prudenskaja die Partie – sie gibt am 21. Mai ihr Rollendebüt. Attila Jun singt in allen Vorstellungen die Partie des Wurm. Die musikalische Leitung hat Giuliano Carella inne. Der gebürtige Mailänder gibt bereits bei der 3. Liedmatinee – Hommage an Giuditta Pasta (Sonntag, 18.03.2012) seinen Einstand am Pult des Staatsorchesters Stuttgart.

Vorstellungen: 21., 25., 28. März, 21., 26. Mai, 1., 8. Juni 2012