Stuttgart, Oper Stuttgart, Premiere – I Puritani von Vincenzo Bellini, 08.07.2016

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

I Puritani von Vincenzo Bellini

Premiere 8. Juli 2016, weitere Vorstellungen  Juli 2016 : 08.07.2016 19:00 Uhr  – 11.07.2016 19:00 Uhr – 14.07.2016 19:00 Uhr – 17.07.2016 19:00 Uhr – 27.07.2016 19:00 Uhr,  Mai 2017 : 21.05.2017 – 24.05.2017 – 27.05.2017 – 29.05.2017
Juni 2017 : 02.06.2017 – 06.06.2017 – 16.06.2017 – 23.06.2017 – 26.06.2017

England im Bürgerkrieg. Die Botschaft der puritanischen Pilgerväter, die noch eine Generation zuvor zum Exodus nach Amerika gezwungen waren, hat das eigene Land erfasst. Wir erleben eine Gesellschaft im spirituellen Aufbruch. Ihre Soldaten sind keine Söldner mehr, sondern Gläubige, die für ihre Familien, ihre Werte und ihre Freiheit streiten.

Paris / Grabstätte Vincenco Bellini © IOCO

Paris / Grabstätte Vincenco Bellini © IOCO

Mit Hinrichtung des mit den Katholiken paktierenden Königs Karl I. macht Oliver Cromwell den Weg frei für eine protestantische Republik. Doch noch zerfleischt sich das Land im Bruderkrieg. Mit der Feier des Sonnenaufgangs beginnt der Tag auf der von Katholiken belagerten Puritaner-Feste Plymouth, eine Hochzeit soll ihn krönen. Elvira, Tochter des puritanischen Generalgouverneurs, erfährt, dass der für sie ausgesuchte Bräutigam kein anderer als ihr geliebter Ritter Arturo ist.

Doch Arturo ist Royalist und missbraucht die Gunst der Stunde, um mit Enrichetta, der Witwe des enthaupteten Stuart-Königs, aus der Burg zu fliehen und sie vor dem Schafott zu retten. Mit der in ihren Brautschleier gehüllten flüchtenden Königin entflieht Elvira ihr eigenes Selbst: Sie wird wahnsinnig.

Stuttgart / Oper Die Puritaner © Foto Martin Sigmund - Gestaltung Discodoener

Stuttgart / Oper Die Puritaner © Foto Martin Sigmund – Gestaltung Discodoener

Seit ihrer umjubelten Uraufführung 1835 in Paris ist Vincenzo Bellinis letzte Oper Botschafterin der melodisch-harmonischen Entgrenzung eines ekstatischen Belcanto. Unter den rauschhaften Kantilenen aus dieser Oper drang noch Fitzcarraldos Dampfer in den peruanischen Dschungel, um am Amazonas ein Utopia des Gesangs zu errichten.

Besetzung Jul 2016 – Jun 2017:  Musikalische Leitung: Giuliano Carella, Manlio Benzi, Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne und Kostüme: Anna Viebrock, Licht: Reinhard Traub, Chor: Johannes Knecht

Lord Gualtiero: Roland Bracht, Sir Giorgio: Adam Palka, Lord Arturo: Edgardo Rocha, Sir Riccardo: Gezim Myshketa, Sir Bruno: Heinz Göhrig, Enrichetta von Frankreich: Diana Haller, Elvira: Ana Durlovski, Mirella Bunoaica, Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Öffentliche Probe 18. Juni 2016, 9:45 – 11:30 Uhr,  Premiere 8. Juli 2016, weitere Vorstellungen: Montag, 27. Juni 2016, 19 Uhr  Juli 2016 : 08.07.2016 19:00 Uhr  – 11.07.2016 19:00 Uhr – 14.07.2016 19:00 Uhr – 17.07.2016 19:00 Uhr – 27.07.2016 19:00 Uhr, Mai 2017 : 21.05.2017 – 24.05.2017 – 27.05.2017 – 29.05.2017, Juni 2017 : 02.06.2017 – 06.06.2017 – 16.06.2017 – 23.06.2017 – 26.06.2017, PM  StO Stuttgart

Stuttgart, Oper Stuttgart, Premiere – Alice im Wunderland, 02.06.2016

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Alice im Wunderland  von Johannes Harneit

Oper für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Premiere am Donnerstag, 02. Juni 2016, 19.00 Uhr // KammertheaterWeitere Vorstellungen: 04. | 05. |08.* | 10. | 13.* | 15.* | 18. | 19. | 21. | 23.* | 25. | 27.* | 29. Juni , 1. Juli 2016 (* Schulvorstellungen)

Mit der Oper Alice im Wunderland von Johannes Harneit feiert die Junge Oper Stuttgart am Donnerstag, 2. Juni 2016, um 19 Uhr im Kammertheater Premiere. Ein Jahr nach der Uraufführung der Oper an den Bühnen der Stadt Gera im Mai 2015 erarbeitete der Komponist zusammen mit dem Dirigenten Stefan Schreiber, der Regisseurin Barbara Tacchini und Dramaturgin Jenke Nordalm nun eine „Stuttgarter Fassung“ der Oper. Die Ausstattung hat Vesna Hiltmann entworfen. Für die Choreografie zeichnet Ricardo Camillo verantwortlich.

Die Rolle der Alice singen alternierend die Sopranistinnen Victoria Kunze und Julia Spaeth. Julia Spaeth wirkte in Stuttgart zuletzt bei den Uraufführungen von Jennifer Walshes Die Taktik (2011/12, Junge Oper) und von Hans Thomallas Fremd (2010/11, Oper Stuttgart) mit. Als Bewohner des Wunderlands sind Alice Chinaglia (Königin/Taube), Adam Kim (Hutmacher), Taxiarchoula Kanati (Herzogin/Raupe), Pascal Zurek (Greif/Kröt), Maja Majcen Nadu (Maus), die Klarinettistin Carelys Carreras (Grinsekatze) sowie Philipp Nicklaus und Hans Kittelmann (alternierend als Weißes Kaninchen) zu erleben. Philipp Nicklaus interpretierte in der Junge Oper-Produktion Nixe (2014/15) den Prinzen. Kammersänger Karl-Friedrich Dürr, ehemaliges Mitglied des Solistenensembles der Oper Stuttgart, kehrt in Alice im Wunderland in der Doppelrolle von König und Köchin an sein langjähriges Stammhaus zurück.

Neben den professionellen Sängerinnen und Sängern wirkt ein Projektchor von 25 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 23 Jahren aus Stuttgart und Umgebung mit. Die Chormitglieder übernehmen unterschiedliche Rollen: Sie singen die Echowirkung des Schachts, durch den Alice ins Wunderland fällt, und erschaffen dadurch diesen Raum; leihen ihre Stimmen dem Saft und dem Kuchen, die Alice wachsen und schrumpfen lassen; sind geisterhaft grinsende Katzen, Gärtner, Soldaten und Gerichtsschreiber. Die Choreinstudierung liegt in den Händen von Viktoriia Vitrenko.
An einem schläfrigen Nachmittag fällt Alice in einen tiefen Schacht und trifft auf viele sonderbare Tiere und Menschen, die verworrene Dinge reden und allesamt Angst haben, von der Königin ihres Landes unverzüglich geköpft zu werden, wenn sie nicht „richtig ticken“. Alice kennt sich selbst kaum noch wieder, wird bald riesengroß, bald winzig klein, und ertrinkt beinah in einem Tränensee. Doch irgendwann scheint sie auf die Lösung der Rätsel des Wunderlands zu stoßen… Komponist Johannes Harneit hat Lewis Carrolls zeitlose Abenteuergeschichte in eine aufregende Klangsprache gesetzt, die den Zuschauern Alices verzweifelt-mutige Suche nach einem Schlüssel für unlösbare Rätsel und verschlossene Türen sinnlich erfahrbar macht.

Regisseurin Barbara Tacchini interessieren vor allem die psychischen Zustände der Figuren im Irrgarten ihrer Interaktionen, ihr Miteinander- und Aneinander-vorbei-reden. „Die Zeit, die Alice im Wunderland verbringt, steht für eine wichtige Phase der Selbstbehauptung und des Erwachsenwerdens des Teenagers. Bei Carroll fällt Alice in den Schlaf, als sie ein sehr langweiliges Buch liest. Auch bei uns entzieht sich ihr der Boden allmählich, sie gleitet hinein in die Fantasiewelt, die sich zunehmend und gefährlich konkretisiert.“

Musikalische Leitung Stefan Schreiber
Regie Barbara Tacchini
Ausstattung Vesna Hiltmann
Choreografie Ricardo Camillo
Chor Viktoriia Vitrenko

Dramaturgie Jenke Nordalm
Besetzung:
Alice: Victoria Kunze, Julia Spaeth (4., 15., 18., 21., 25., 27. Juni 2016)
Königin / Taube  Alice Chinaglia
Hutmacher Adam Kim
Weißes Kaninchen Philipp Nicklaus, Hans Kittelmann
König / Köchin Karl-Friedrich Dürr
Herzogin / Raupe Taxiarchoula Kanati
Greif / Kröt Pascal Zurek
Maus Maja Majcen Nadu
Grinsekatze Carelys Carreras
Projektchor und Projektorchester der Jungen Oper Stuttgart

 

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

Stuttgart, Oper Stuttgart, Eva Kleinitz – 2017 Generalintendantin der Opéra national du Rhin, April 2016

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Eva Kleinitz – Neue Intendantin der Opéra national du Rhin

Oper Stuttgart / Eva Kleinitz © Karl Foster

Oper Stuttgart / Eva Kleinitz © Karl Foster

Eva Kleinitz, stellvertretende Intendantin und Operndirektorin der Oper Stuttgart, wird am 1. September 2017 Generalintendantin der Opéra national du Rhin (Opéra d’Europe) in Strasbourg, Mulhouse und Colmar. Die Berufung ist das Ergebnis eines konzertierten Verfahrens des französischen Kulturministeriums in Paris, der Städte Strasbourg, Mulhouse und Colmar sowie der Region Alsace, Champagne-Ardenne, Lorraine. Eva Kleinitz folgt in dieser Position auf Marc Clémeur, der seit September 2009 amtiert. Sie bringt für die neue Aufgabe langjährige Erfahrungen im internationalen Opernbetrieb mit und besitzt als Präsidentin von Opera Europa, einem Verband von mehr als 150 europäischen Opernhäusern und Festivals, beste Kenntnisse über das aktuelle europäische Opernschaffen.

Strasbourgs designierte Generalintendantin Eva Kleinitz: „Ich bin glücklich und dankbar über die Entscheidung der französischen Kulturpolitik, denn ich kenne und schätze die Opéra national du Rhin und die Region seit vielen Jahren.

Die Solisten, der Chor, die verschiedenen Orchester, das Ballett sowie das Opernstudio einerseits und die diversen Spielstätten andererseits bieten vielfältige Möglichkeiten, den Kunstformen Oper und Ballett in ihren unterschiedlichen Facetten auch für die Zukunft gesellschaftliche Relevanz zu verleihen. Auf diese Herausforderung und die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freue ich mich sehr. Darüber hinaus sind mir der Dialog mit den Kulturinstitutionen der drei Städte Strasbourg, Mulhouse und Colmar sowie nationale und internationale Partnerschaften ein wichtiges Anliegen.

Stuttgarts Opernintendant Jossi Wieler sagte zur Ernennung seiner Stellvertreterin: „Ich gratuliere Eva Kleinitz sehr herzlich und freue mich mit ihr. Und ich beglückwünsche die Opéra national du Rhin und die Berufungskommission ebenfalls, denn sie unterstreichen damit eine besondere Perspektive und werden mit Eva Kleinitz eine hervorragende Generalintendantin bekommen. Sie wird Stuttgart fehlen, aber ich glaube, dass es vielfache Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Strasbourg und Stuttgart gibt, die beiden Opernhäusern neue Optionen eröffnen können. Nicht zuletzt ist Strasbourg Stuttgarts Partnerstadt in Frankreich.

Ich bedaure auch persönlich ihren Abschied aus dem Leitungsteam der Oper Stuttgart bereits eine Spielzeit vor dem Ende meiner Intendanz. Ich weiß aber, dass sie die Spielzeit 2017/18 für Stuttgart mit großer Verantwortung und Sorgfalt vorbereitet hat und gut geplant an uns übergeben wird. Die Erfolge der Oper Stuttgart in den zurückliegenden Jahren sind zu einem wesentlichen Teil insbesondere auch ihrer künstlerischen Prägung und ihrem professionellen Können zu verdanken. Dafür bedanke ich mich im Namen des gesamten Leitungsteams sehr herzlich.“     Pressemeldung Oper Stuttgart / IOCO / 6.4.2016

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Zum letzten Mal: DER ROSENKAVALIER von Richard Strauss, 28.03.2016

März 16, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

DER ROSENKAVALIER  von Richard Strauss

Letzte Vorstellung 28. März 2016

Feldmarschallin Fürstin Werdenberg pflegt eine Beziehung zu dem um viele Jahre jüngeren Mann Octavian. Als ihr Vetter Baron Ochs auf Lerchenau diesen als Brautwerber ins Haus des neureichen Herrn von Faninal sendet, verliebt sich Octavian selbst in die zur Braut bestimmte Sophie. Der einzig auf den finanziellen Vorteil der Heirat erpichte Baron wird überlistet, die Marschallin leistet Verzicht.

Richard Strauss‘ und Hugo von Hofmannsthals 1911 uraufgeführte »Komödie für Musik« erzählt von Sehnsüchten, Traumwelten, Abschied und der Konfrontation des »Ich« mit der Angst vor dem eigenen Verfall. Zwischen Fin de siècle, Barock und Rokoko, Walzerseligkeit und menschlichem Abgrund eröffnet sich ein Panoptikum der Moderne.

Musikalische Leitung: Georg Fritzsch, Regie: Stefan Herheim, Bühne: Rebecca Ringst, Kostüme: Gesine Völlm, Licht: Olaf Freese, Chor und Kinderchor: Johannes Knecht, Dramaturgie: Xavier Zuber

BESETZUNG: Feldmarschallin: Simone Schneider, Baron Ochs auf Lerchenau: Friedemann Röhlig, Octavian: Paula Murrihy, Herr von Faninal: Michael Ebbecke, Sophie: Lenneke Ruiten, Jungfer Marianne Leitmetzerin: Rebecca von Lipinski, Valzacchi: Torsten Hofmann, Annina: Hilke Andersen, Polizeikommissar / Notar: Mark Munkittrick, Haushofmeister der Marschallin / Haushofmeister bei Faninal / Ein Wirt: Heinz Göhrig, Sänger: Gergely Németi, Pan (Page / Leopold / Flötist / Arzt / Kellner): Thomas Schweiberer, Modistin: Ulla Seeber, Tierhändler: Alois Riedel, Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Kinderchor der Oper Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Pressemeldung Oper Stuttgart

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