Landshut-Straubing, Landestheater Niederbayern, Premiere Aida von Giuseppe Verdi, 03.06.2016

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Landestheater Niederbayern

Prachtvolles-Stadttheater-Passau © Litvai

Prachtvolles-Stadttheater-Passau © Litvai

Aida von Giuseppe Verdi

PREMIEREN / Vorstellungen: Passau 14.05.16, 11.6.2016, 12.6.2016, 25.6.2016.. Landshut 03.06.16, 4.6.2016, 18.6.2016..;  Straubing 07.06.16, 28.6.2016

Das Landestheater Niederbayern zeigt erstmals Aida. Kurz nach der niederbayerischen Erstaufführung von Tristan und Isolde stemmt das Landestheater Niederbayern einen weiteren Operngiganten: Giuseppe Verdis 1871 für das Opernhaus in Kairo komponierte Oper Aida. Dieses Meisterwerk vereint prunkvolle Massenszenen mit kammerspielartigen Momenten. Berühmt geworden sind vor allem Radamès‘ Liebesgesang auf die himmlische Aida (Celeste Aida), der Triumphmarsch mit den schnurgeraden Aida-Trompeten, der eindrucksvolle „Nil“-Akt und das Schlussduett in der Grabkammer „O terra, addio“.

Passau / Landestheater Aida und Amneris © Peter Litvai

Passau / Landestheater Aida und Amneris © Peter Litvai

Der ägyptische Vizekönig wünschte sich 1870 für sein neues Opernhaus in Kairo, dem ersten auf afrikanischem Boden, eine westliche Oper über ein ägyptisches Thema. Das Werk sollte von einem der bedeutendsten Komponisten der Zeit geschrieben werden (zur Auswahl standen Gounod, Wagner und Verdi) und Schauplatz das alte Ägypten sein.

Die äthiopische Gefangene Aida, eigentlich eine Prinzessin, befindet sich in dem operntypischen Zwiespalt zwischen Pflicht und Neigung: Sie ist in Liebe zu Radamès, dem ehrgeizigen Befehlshaber der ägyptischen Armee, entbrannt. Weil sie den Feind liebt, muss sie seinen Sieg über ihr eigenes Vaterland wünschen. Radamès erwidert ihre Liebe und verzichtet seinerseits auf die Hochzeit mit der Königstochter Amneris und damit auf eine vielversprechende Karriere. Wegen Vaterlandverrats wird er zum Tode verurteilt, er soll lebendig begraben werden. Vereint sind die Liebenden nur im Tode: Aida stiehlt sich unbemerkt in die Grabkammer und gemeinsam hauchen Radamès und sie in einem herzergreifenden Duett ihr Leben aus. Es ist eine von Beginn an aussichtslose Liebesgeschichte, weil das Glück des Einzelnen in unauflösbarem  Widerspruch zu den Interessen des Staates steht.

Aida ist viel mehr als der berühmte Triumphmarsch. Verdis Meisterwerk vereint prunkvolle Massenszenen und kammerspielartige Momente der Liebestragödie. Italienisches Melodramma, französische Grand Opéra, deutsches Musikdrama und exotische Volksweisen erfahren in klanggewaltigen Tableaus eine einzigartige Verbindung. Die 1871 uraufgeführte Oper gehört zu den imposantesten Werken des Opernrepertoires.

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman | Regie Stephen Medcalf |
Choreografie Eva Simmeth | Bühne Karlheinz Beer | Kostüme Iris Jedamski  Mit : Aida Suyoung Kang | Amneris Jenny Hou | Radamès Paolo Lardizzone |
Amonasro Kyung Chun Kim | Ramphis Stephan Bootz | Il Re Jisang Ryu |
Messagero Oscar Imhoff | Sacerdotessa Emily Fultz/Martha O’Hara;  Tänzer Lubomira Demska, Ursula Geef, Lisa Hebeisen, Linda Hempel, Barbara Schober; Peter Scheufler, Johannes Walter, Paul Markus,  Niederbayerische Philharmonie, Chor des Landestheaters Niederbayern, Statisterie des Landestheaters Niederbayern

PREMIEREN / Vorstellungen: Passau 14.05.16, 11.6.2016, 12.6.2016, 25.6.2016.. Landshut 03.06.16, 4.6.2016, 18.6.2016..;  Straubing 07.06.16, 28.6.2016

EINFÜHRUNGSMATINEEN:  Passau 08.05.2016, 11.00 Uhr Landshut 29.05.2016, 11.00 Uhr Straubing 07.06.2016, 18.45 Uhr

Pressemeldung Landestheater Niederbayern

Landshut, Landestheater Niederbayern, Premiere Tristan und Isolde von Richard Wagner, 08.04.2016

Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Landestheater Niederbayern

Niederbayerische Erstaufführung: Tristan und Isolde von Richard Wagner
Große Premiere in kleiner Ersatzspielstätte

Zum ersten Mal und über 150 Jahre nach der Uraufführung ist Richard Wagners epochales Werk Tristan und Isolde auf den Bühnen Niederbayerns zu sehen. 441 Besucher werden am 8. April 2016 die Premiere im provisorischen Theaterzelt (Bild) das niederbayerische Ereignis verfolgen. Die Hauptspielstätte, das Stadttheater Landshut,  bleibt bis Herbst 2019 wegen Sanierung geschlossen.

Landshut / Theaterzelt - Innen © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Landshut / Theaterzelt – Innen © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Eine gigantische Kraft bindet Tristan und Isolde aneinander. Ein Blick – und bedingungslose Liebe entbrennt zwischen ihnen. Eine ungeheure musikalische Sogwirkung entfaltet dazu die Musik Wagners. Sie strebt permanent zu einem tonalen Zentrum hin, erreicht es aber nie. Dadurch entsteht eine Spannung, die erst ganz am Schluss, im sogenannten „Liebestod“, aufgelöst wird. Ein Vorbote der Moderne: Indem Wagner alles Beiwerk reduziert, erfährt die Handlung eine Ausweitung nach innen, die Musik dringt in die Tiefen des Unterbewusstseins vor.

Landshut / Tristan und Isolde © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Landshut / Tristan und Isolde © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

 In der unerbittlich hellen Welt der Konventionen und Bedingungen können Tristan und Isolde ihre Liebe nicht leben. Erst im Angesicht des Todes, als sie vom vermeintlichen Todestrank trinken, gestehen sie sich ihre Gefühle ein und verschließen fortan die Augen vor dem nüchternen Tag: Sie flüchten in die Welt der Nacht. Nichts weniger als die Überwindung unserer Welt und der Aufbruch in einen transzendentalen Raum der Erleuchtung und Liebe ist ihr Ziel. Intendant und Regisseur Stefan Tilch deutet die Geschichte spirituell-affirmativ: „Tristan und Isolde schaffen es, Tag und Nacht zu umarmen. Es ist eine Geschichte mit Happy End.“

Für dieses überwältigende Musikdrama konnte das Landestheater Niederbayern hochkarätige Sänger verpflichten: Annette Seitgen (Isolde), Hans-Georg Wimmer (Tristan), Anne-Theresa Möller (Brangäne), Peter Tilch (Kurwenal), Stephan Bootz (König Marke), Christos Kechris (Hirte/Seemann), Albertus Engelbrecht (Seemann/Melot) und Kyung Chung Kim (Steuermann). Die Bühne gestaltet Karlheinz Beer, die Kostüme Ursula Beutler. Es spielt die Niederbayerische Philharmonie unter GMD Basil H. E. Coleman.

Tristan und Isolde – Alle Vorstellungen:
Landshut: 08.04.2016, 10.04.2016, 30.04.2016, 05.05.2016, 26.05.2016
Passau: 10.04.2016, 14.04.2016, 16.04.2016, 20.05.2016, 22.05.2016
Straubing: 26.04.2016,

Premiere im Landshuter Theaterzelt ist am Freitag, den 8. April 2016 um 18.00 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Verkehrsverein im Rathaus (Mo-Fr, 9 – 18 Uhr) und an der Theaterkasse im Theaterzelt (Fr 11 – 13 Uhr). Telefon 0871/92208-33 (Di-Fr, 11-13 Uhr und Di-Do, 17-19 Uhr). E-Mail: theaterkasse@landshut.de. Abendkasse ab einer Stunde vor der Vorstellung. Alle Termine und weitere Informationen unter www.landestheater-niederbayern.de.      PMLTHNB

Landshut-Passau, Landestheater Niederbayern, IL PIRATA, Termine im Dezember 2013

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Landestheater Niederbayern

Bellini stellt alles in den Schatten

Die BelcantoOper „Il Pirata“ als Schattentheater

Termine im Dezember:
Passau: 17. (19.30), 28. (19.30), 29. (16.00)
Landshut: 6. (19.30), 7. (19.30), 13. (19.30), 14. (19.30)
Straubing: 3. (19.30)
 
Das Landestheater Niederbayern ist mittlerweile bis weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus bekannt für seine Bellini-Interpretationen. Frenetisch bejubelt und restlos ausverkauft waren in den vergangenen Jahren die Aufführungen von Norma, La Sonnambula, I Puritani und Beatrice di Tenda. Diesen Winter steht die Oper auf dem Programm, welche die große Karriere des italienischen Belcanto-Komponisten einleitete, sein erster triumphaler Erfolg an der Mailänder Scala: Il Pirata von 1827. 
Eine Frau (Imogene) steht zwischen zwei Männern, die nicht nur private, sondern auch politische Feinde sind – der eine, Gualtiero, Pirat vor der sizilianischen Küste, der andere, Ernesto, Herzog von Caldora. Von der Liebe aufgerieben, wird Imogene am Schluss wahnsinnig und singt die erste tragische Wahnsinnsszene der Operngeschichte – eine virtuose Glanzstunde für jede Sopranistin.
Die große Herausforderung liegt diesmal nicht nur in der Bewältigung atemberaubender Koloraturen, sondern auch in der aufwändigen szenischen Realisierung als Schattentheater, die in den Händen von Controluce aus Turin liegt. Diese „Theatermagier“ bezaubern mit ihren Opernaufführungen das Publikum auf der ganzen Welt. Moderne Technik trifft auf die uralte Tradition des Schattenspiels, wenn den Piraten der Wind aus den Segeln genommen wird. 
Das Publikum darf sich auf ein Wiedersehen mit der Sopranistin HyunJu Park freuen, die bereits als Norma und Sonnambula wahre Begeisterungsstürme hervorrief. In weiteren Rollen sind zu sehen: Eric Vivion Grandi (Gualtiero), Michael Mrosek (Ernesto), Young Kwon (Goffredo), Oscar Imhoff (Itulbo), Kathryn J. Brown (Adele) und die Tänzer Bernadette Leitner, Samuel Calas und Aleksandr Szivkov. Es spielt die Niederbayerische Philharmonie unter GMD Basil H. E. Coleman.
 

 

 
 
 
 
 
 
Pressemeldung Landestheater Niederbayern